Archiv | Februar, 2013

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Kölner Nachdenkseiten Gesprächskreis gegründet

28 Februar 2013 von admin

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Gestern, Mittwoch 27. Februar, traf sich im Kalker Bürgerzentrum zum ersten Mal der Kölner Nachdenkseiten – Gesprächskreis. Überraschend gut besucht, mussten Tische gerückt und weitere Stühle besorgt werden. Etwa 60 Personen waren anwesend.

NachDenkSeiten http://www.nachdenkseiten.de  ist eine kritische Website von Albrecht Müller und Wolfgang Lieb. Albrecht Müller, Diplom-Volkswirt, leitete 1972 den Bundestagswahlkampf der SPD. Danach war er Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt. Wolfgang Lieb, promovierter Jurist, arbeitete von 1979 bis 1983 im Bundeskanzleramt und war bis 2000 Staatsekretär in NRW.

Wolfgang Lieb hielt ein Referat „Meinungsmache statt Aufklärung – Das Versagen unserer Medien“. Er wies auf die zunehmende Monopolisierung der Medienkonzerne hin. Die Anzahl der „Medienzare“ sei von über 200 auf weniger als ein Dutzend geschrumpft. Auch wenn das Grundgesetz die Pressefreiheit garantiere, so könne doch nur derjenige seine Meinung verbreiten, der das Geld dafür hat. Lieb kannte Zeiten, indem es im Wirtschaftsteil der Medien noch eine Meinungsvielfalt gab. Heute propagiere die Presse nur noch den Neoliberalismus und verschweige die Alternativen. Kritische Stimmen schaffen es höchstens noch ins Feuilleton.

Zwar biete das Internet heute die technische Möglichkeit, seine Meinung zu äußern, aber es bewirke im Moment nicht mehr als ein „Hintergrundrauschen“. Noch sei das Fernsehen das dominierende Medium. Aber Wolfgang Lieb freue sich, dass die jüngeren Generationen das Medium Internet zu nutzen wisse, auch wenn die ältere Generation am KnowHow scheitere. Es entwickelte sich eine rege Diskussion, der 20. März und der 17.April für nächste Treffen anvisiert. Glaktuell wird sie ankündigen.

Dirk Sonntag
http://www.youtube.com/user/zeitdiebemagazin

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Romaney eröffnet die Frühjahrsputzsaison

27 Februar 2013 von admin

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Das Frühjahr kommt, der Winterdreck geht! Dafür sorgen wie jedes Jahr viele Gruppen engagierter Bürgerinnen und Bürger in unterschiedlichen Stadtteilen. Den Anfang macht diesmal der Bürgerverein Romaney, der dem hatnäckigen Winterwetter schon am Samstag, dem 9. März trotzen will und in die Natur rund um den hügeligen Bergisch Gladbacher Stadtteil zieht, um dort aufzuräumen.

Die fleißigen Romaneyer treffen sich um 09:30 Uhr auf dem Parkplatz an der Imbissstube. Der Abfallwirtschaftsbetrieb unterstützt sie wie gewohnt mit der Bereitstellung von Müllsäcken, Abfallzangen und Handschuhen. Auch die gesammelten Abfälle werden kostenfrei abgefahren. Wer mithelfen will beim Frühjahrsputz, ist herzlich willkommen!

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Bibliothek macht Schule – Gemeinschaftsprojekt Bergischer Bibliotheken

27 Februar 2013 von admin

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Lesen ist super“ findet die Maus, die auf einem Flyer für das vielfältige Angebot der Bibliotheken des Bergischen Landes wirbt. Mit dem Gemeinschaftsprojekt „Bibliotheken machen Schule“ setzen neun Bergische Bibliotheken mit der Lese- und Lernförderung bei Vorschulkindern und Schulanfängern an.

Mit einem aufgestockten Medienangebot zum Thema „Schulvorbereitung und Schule“ für Kinder und Eltern leisten die Bibliotheken einen Beitrag zu einem harmonischen Einstieg in die Schulzeit. Erstlesebücher und kindgerechte Medien zu allen Wissensgebieten wecken und erhalten die Freude am Lernen. Zusätzliche Serviceangebote wie „Bilderbuch-Kino“ oder „Medienboxen“ bieten abwechslungsreiche und lebendige Möglichkeiten der Lese- und Lernförderung.

Im Rahmen des Projektes hat die Stadtbücherei Bergisch Gladbach im forum ihren Bestand um Bücher und Spiele des audiodigitalen Systems „tiptoi“ erweitert. Die „tiptoi“-Medien stehen zur „Nacht der Bibliotheken“ am 01.03.2013 ab 19.00 Uhr zum Ausprobieren und Ausleihen bereit.

Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Der Flyer mit dem Titel „Bibliothek macht Schule“ liegt in den teilnehmenden Büchereien aus.

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Beschäftigtendatenschutz scheitert in dieser Wahlperiode endgültig

26 Februar 2013 von admin

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Zur endgültigen Beerdigung des Projekts eines Beschäftigungsdatenschutzgesetzes erklären Dr. Konstantin von Notz, Sprecher für Innenpolitik, und Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für Arbeitnehmerrechte von Bündnis 90 Die Grünen:

Den dringend benötigten gesetzlichen Schutz der Beschäftigten vor Überwachung und Kontrolle hat die Bundesregierung endgültig abgeblasen. Die Verantwortung dafür trägt die Bundesregierung ganz und gar selbst. Ihr Verweis auf die nächste Legislaturperiode ist nichts anderes als das Eingeständnis der eigenen Unfähigkeit. Auch mit dem Verweis auf die EU-Datenschutzreform kann sich die Bundesregierung nicht rausreden. Für den Beschäftigtendatenschutz bleiben nationale Regelungen dringend nötig.

Schon der zur Halbzeit der Legislaturperiode vorgelegte Gesetzentwurf des Bundesinnenministers war an Unzulänglichkeit nicht zu überbieten. Beiden Koalitionsparteien mangelte es sowohl an gutem Willen als auch an der Fähigkeit, einen für die Beschäftigten tragfähigen Kompromiss zu finden. Grotesk sind deshalb die Ausreden der Koalition, das Vorhaben sei am Widerstand der Verbände gescheitert.

Leidtragende der schwarz-gelben Unfähigkeit sind aber nicht nur die Beschäftigten. Verlierer sind auch die Unternehmen, die weiterhin mit der bestehenden, oft unklaren Gesetzeslage leben müssen. Notwendige Verbesserungen wie etwa Erleichterungen des Datenflusses im Unternehmensverbund bleiben liegen.

Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat kein einziges ihrer großspurig angekündigten Projekte zum Datenschutz durchgebracht. Sie verkennt damit die zentrale Bedeutung des Datenschutzes als Vertrauensanker angesichts massiv zunehmender Digitalisierung. Den Preis dafür zahlen die Bürgerinnen und Bürger, mit der schleichenden Aushöhlung ihrer Privatsphäre und ihrer Rechte.

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Mondscheintarif und virtuelle Welten – Nacht der Bibliotheken am 1. März 2013 in der Stadtbücherei im forum

26 Februar 2013 von admin

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Anlässlich der „Nacht der Bibliotheken“ laden ca. 200 Bibliotheken in NRW am Freitag, dem 1. März 2013 zu später Stunde zum Ausprobieren, Stöbern und Mitmachen ein. Auch die Stadtbücherei im forum ist dabei: Dort wird mit Öffnungszeiten XXL bis 22.00 Uhr allen Nachtschwärmern Gelegenheit für einen entspannten Besuch geboten. Von 19.00 bis 22.00 Uhr lockt der „Mondscheintarif“: Bestseller, DVDs und Brettspiele können zum halben Preis entliehen werden.

E-Book-Reader wird verlost

Als Schwerpunkt der Bibliotheksnacht wurde in diesem Jahr das Thema „moderne Medien und virtuelle Welten“ ausgewählt.  Dieses Motto greift die Stadtbücherei mit einer Einladung zum Kennenlernen und Ausprobieren von „Wii-Spielen“ und dem Lernsystem „tiptoi“ auf. Ebenfalls getestet werden können ein E-Book-Reader und ein iPad. Hier lohnt sich das Schnuppern besonders: Ab Herbst 2013 wird das Angebot der Stadtbücherei um eine Auswahl an E-Books bereichert.

Mit ein wenig Glück können die jungen Gäste der Bibliotheksnacht am Ende sogar einen E-Book-Reader mit nach Hause nehmen. Der wurde gestiftet vom Landesverband der Sparkassen NRW als Beitrag zur Leseförderung junger Menschen. Teilnehmen kann jede/r zwischen 10 und 24 Jahren. Teilnahmecoupons sind am 01.03.2013 bereits ab 13.00 Uhr in der Stadtbücherei im forum erhältlich. Die Verlosung findet um 21.00 Uhr in der Stadtbücherei im forum statt. Wer gewinnen will, darf nicht früher gehen: Zur Übergabe des E-Book-Readers muss der Gewinner zum Verlosungszeitpunkt persönlich anwesend sein.

Die Stadtbücherei auf Facebook

Das gefällt! Zum interaktiven Austausch lädt die Stadtbücherei auf Ihrer Seite des sozialen Netzwerkes „facebook“ ein. Neuigkeiten, Medientipps und vieles mehr bieten einen Einblick in Tagesgeschehen und Vielfalt der Stadtbücherei.

Stadtbücherei Bergisch Gladbach, Hauptstr. 250, 51465 Bergisch Gladbach
info@stadtbuecherei-gl.de
www.stadtbuecherei-gl.de
www.nachtderbibliotheken.de

Auskunft: Andrea Görgen, Tel. 02202/142278, E-mail: goergen@stadtbuecherei-gl.de

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Bensberger Rathaus nominiert für bundesweiten Architekturpreis

26 Februar 2013 von admin

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Was für die Filmschaffenden der Bär, das ist für die Bauwirtschaft die „Nike“. Alle drei Jahre vergibt der Bundesverband der Architekten (BDA) den Preis in verschiedenen Kategorien, um „die Bedeutung der Architektur öffentlich bewusst zu machen“. Das Bensberger Rathaus hat diesmal gute Chancen, mit der „Klassik-Nike“ ausgezeichnet zu werden. Der BDA-Landesverband NRW hat das von Stararchitekt Gottfried Böhm entworfene Verwaltungsgebäude gemeinsam mit dem Bonner Kanzlerbungalow für den BDA-Architektenpreis nominiert.

Während die „Nike“ als Architekturpreis bereits seit 2007 existiert, wird die „Klassik-Nike“ in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben. Mit ihr soll ein Bauwerk oder eine städtebauliche Arbeit ausgezeichnet werden, die vor mindestens 25 und höchstens 50 Jahre fertiggestellt wurde und bis heute als vorbildhaft gelten kann. Jeder der 16 Landesverbände des BDA darf zwei Projekte aus diesem Zeitraum nominieren. Die Jury besteht aus sieben namhaften Fachleuten; der Preis soll gemäß der Auslobung „gleichermaßen den Architekten wie den Bauherren würdigen, der mit seinem besonderen Engagement den Erfolg eines Projektes wesentlich mitbestimmt“.

Die Jurysitzung für die „Nike“ findet am 1. März statt, die Preisverleihung am 21. Juni in Frankfurt/Main. Jetzt heißt es Daumen drücken für das Bensberger Rathaus, damit die Trophäe in Gestalt der geflügelten Siegesgöttin den Sieg und die Trophäe nach Bergisch Gladbach trägt!

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Stoppt Planungsausschuss Pläne für Gewerbegebiet Voislöhe?

24 Februar 2013 von admin

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moitsfeld-herkenrath2Am Mittwoch, der 27.2.2013 wird sich der Planungsausschuss in seiner Sitzung mit dem Antrag der Bürgerinitiative Moitzfeld-Herkenrath befassen. Die Bürgerinitiative setzt sich dafür ein, dass die Pläne der Stadt für ein 20Hektar großes Gewerbegebiet „Voislöhe“ auf dem Höhenzug zwischen Moitzfeld und Herkenrath aufgegeben werden. Ein entsprechender Antrag an den Stadtrat wurde im Herbst vergangenen Jahres formuliert, und vom Anregungs- und Beschwerdeausschuss mehrheitlich an den Planungsausschuss als zuständiges Fachgremium verwiesen.
Sah es zwischenzeitlich so aus, als ob die Stadt auf Zeit spielen würde und die weitere Behandlung des Antrags bis zu den ohnehin vorgeschriebenen Bürgerbeteiligungen zum neuen Flächennutzungsplan aufzuschieben – die u.U noch mehrere Jahre auf sich warten lassen – sorgt nun eine Initiative der Grünen-Fraktion für die von den Bürgern gewünschte kurzfristige Behandlung.
„Über fast ein Jahr wurden die Pläne nun intensiv diskutiert und Für und Wider abgewogen, ein Großteil der Parteien hat sich bereits öffentlich gegen Voislöhe ausgesprochen – jetzt ist es an der Zeit, mit einer klaren Entscheidung einen Schlussstrich zu ziehen“, so David Bothe, ein Sprecher der Initiative. „Ansonsten würden u.U. noch auf Jahre Geld und Ressourcen auf eine offensichtlich unsinnige Planung verschwendet, die die Bürger nicht wollen, und gegen die sich auch schon ein Großteil der Parteien ausgesprochen haben. Mit diesen Mitteln können deutlich sinnvollere Projekte für die Stadt und ihre Bürger vorangebracht werden. “
moitsfeldherkenrath1Die Initiative, der sich bislang mehr als 2.500 Bürger angeschlossen haben, verweist in ihrem Antrag auf den großen Wert dieser einmaligen Höhenlage, u.a. sowohl als Landschaftsschutzgebiet mit einer wichtigen Vernetzungsfunktion für die umliegenden Naturschutzgebiete als auch als eine der Haupt-Frischluftschneisen, über die weite Teile von Bergisch Gladbach und Refrath versorgt werden. Diese wichtigen Funktionen und nicht zuletzt ein überregional beliebtes Naherholungsgebiet würden durch ein Gewerbegebiet Voislöhe zerstört, obwohl selbst die Prognose der Stadt keinen entsprechenden Bedarf erwarten und an anderer Stelle noch große Gewerbeflächen bereit stehen.
Die Initiative lädt alle interessierten Bürger zur Teilnahme an der öffentlichen Sitzung ein.

David Bothe (Mitglied des Sprecherrates der Bürgerinitiative)
Kontaktdaten:
Bürgerinitiative Moitzfeld-Herkenrath
c/o Dr. David Bothe
Neuenhaus 20a
51429 Bergisch Gladbac
Tel: 02204 9590061
Mobil: 0173 5300998
WWW: http://www.moitzfeldherkenrath.de
Email: moitzfeldherkenrath@gmx.de

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18. Original – Bensberg – Classic

23 Februar 2013 von admin

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17_Bensberg-Classic_117_(FILEminimizer)Am 22. September 2013 starten Sie wieder ! Eine große Anzahl von automobilen Raritäten starten wieder ab 11.00 Uhr aus der Bensberger Schloßstrasse zur beliebten Original – Bensberg – Classic. Teilnehmer aus der Umgebung, aber auch aus Frankfurt, Bielefeld, Düsseldorf etc. haben sich wieder zu dieser nun bereits zum 18. mal stattfindenden Oldtimer – Veranstaltung angemeldet. Die Startflagge wird Bürgermeister Lutz Urbach heben und die Teilnehmer auf die Strecke schicken.

Angefangen hat diese Traditionsveranstaltung nunmehr vor 18 Jahren mit einer kleinen Anzahl von Oldtimern, die aus dem Innenhof des Bensberger Rathauses starteten. Heute ist daraus eine der bedeutendsten Oldtimerveranstaltungen in NRW geworden.

Der Organisator der Rallye Heinz Weikert , Präsident der KG Bensberger Garde Schwarz – Weiss, die auch Ausrichter der Rallye ist, hat wieder ein interessantes Thema ausgewählt. „Pferdestärken im Bergischen „ heißt das diesjährige Motto ! PS-starke Fahrzeuge werden genauso, wie auch gemütliche Pferdeställe werden auf einer Strecke von etwas über 100 km entdeckt und angefahren und die Teilnehmer erhalten knifflige Fragen vielleicht auch zu auf der Strecke stehenden heissen Autos. Selbst verständlich kommen auch knifflige Fragen und Bilderrätsel, neben odtimerspezifischen Aufgaben auf die Teilnehmer zu. Es geht hier, wie immer darum, Spaß an der Veranstaltung zu haben und nicht, wer am schnellsten ins Ziel kommt. Gegen 16.00 Uhr werden die ersten Teilnehmer wieder zurück erwartet und präsentieren sich den, wie gewohnt, zahlreichen Besuchern in der Schloßstadt. Die Teilnehmer werden gegen 17.30 Uhr mit Pokalen für das beste Team, das schönste Fahrzeug und die weiteste Anreise belohnt. Zuzüglich erhalten die drei Erstplatzierten dieser Rallye jeweils einen Gutschein vom örtlichen Juwelier Stefan Lübbers. Auch das beste Damenteam wird wieder von der Württembergischen Versicherung einen Damenpreis erhalten. Musikalische Unterhaltung durch die Oldi-Band – Headline -von der Naturbühne, gastronomische Leckerbissen aus dem Gourmetzelt der KG, Flüssiges vom Bierstand garnieren diese Sonntagsveranstaltung für die ganze Familie.
Die Schloßstadt wird zum Mittelpunkt für oldtimerinteressierte Besucher aus Nah und Fern !

Veranstalter:
KG Bensberger Garde Schwarz – Weiss 1971 e.V.

Organisation:
Heinz Weikert
Henry-Dunant-Strasse 12
51429 Bergisch Gladbach
Tel. 0177 6336385
Mail: bensbergclassic@aol.com
www.original-bensberg-classic.de

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Braucht die Energiewende ein Tempolimit?

23 Februar 2013 von Carmen

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Angesichts der Ressourcenknappheit, Atomgefahren und Klimawandel, die uns bedrohen, ist die Energiewende ein sinnvolles, ein extrem notwendiges Projekt.

Es ist höchste Zeit zu handeln. Zumal die Energiewende auch ein nützliches Projekt ist, von dem die deutsche Volkswirtschaft profitieren würde. Denn der Umbau unserer Stromversorgung ist mit immensen Impulsen für die Wirtschaft verbunden und lässt dabei die Brennstoffkosten sinken. Schließlich ist die Energiewende ein erfolgreiches Projekt. Vieles von dem, was vor wenigen Jahrzehnten noch im Reich grüner Utopien gesehen wurde, gehört heute zum Alltag. Grüne Energie ist technisch machbar und wirtschaftlich bezahlbar geworden.

In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich eine politische Auseinandersetzung um die Energiewende entwickelt, die nicht wirklich zu ihrem Gelingen beiträgt. Ein Kampf um Strom tobt, und es ist zu befürchten, dass dieser dem Prozess des Energieumbaus schadet. So wurde der deutschen Energiepolitik vor ca. zwei Monaten auf der Weltklimakonferenz in Doha bescheinigt, dass die grüne Energiepolitik nach ersten Erfolgen von ihrem Weg abgekommen ist.

Es drohen Stagnation und Rückschritte.

An manchen Stellen herrscht Chaos, und wir können noch scheitern. Ein erster Erfolg der Menschen, die sich mit aller Macht gegen die Energiewende zu Wehr setzen.

Gegen den Energieumbau stellen sich in erster Linie die, die von der bisherigen Energieversorgung am meisten profitieren: große Konzerne, für die jeder Landwirt mit einem Windrad auf dem Feld Konkurrenz bedeutet. Denn die Herausforderungen liegen nicht nur in der Umstellung auf neuartige Energiequellen, sondern auch in einer damit verbundenen Neustrukturierung des Energiemarktes.

Die Gegner der Energiewende sind mächtig. Ein Versuch, den Strommarkt zu liberalisieren, hat in den neunziger Jahren zur Entstehung weniger großer Energieversorgungsunternehmen geführt, die den Markt nun fast vollständig unter sich aufteilen und folglich zu einem wirtschaftlichen Schwergewicht werden konnten. Diese starken Positionen ermöglichen es ihnen heute, sich durch Lobbyarbeit und willige Handlanger in der Politik dem entgegenzustellen, was die Regierung längst beschlossen hat.

Es ginge zu schnell, lautet einer der Vorwürfe, Mahnungen nach einem Tempolimit werden laut. Dabei liegt hier im zweifachen Sinne ein Missverständnis vor: Zum einen beziehen sich die noch vor uns liegenden zehn Jahre auf das Datum 2022, zudem die abschließende Abwicklung der Atomenergie geplant ist. Die Ziele der Energiewende – 80 Prozent der Stromversorgung aus erneuerbaren Energien und die Reduktion der Treibhausgasemissionen um 80 – 95 Prozent – sollen erst bis 2050 erreicht werden.

Zum anderen das Hin und Her von Rot-Grün zu Schwarz-Gelb, zu Laufzeitenverlängerung von Atomkraftwerken. Das Konzept der Energiewende wurde jedoch schon vor Fukushima geplant und verabschiedet.

Ein Tempolimit, also ein langsamerer Ausbau der erneuerbaren Energien würde der Energiewende schaden, was manchen Machthabern sicher gelegen käme.

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Skatturnier für Blinde und Sehende

20 Februar 2013 von admin

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Sie spielen gerne Skat und suchen noch den besonderen Kick ? Sie wollten schon immer wissen, wie es ist, mit „gezinkten Karten“ zu spielen ? Hier haben Sie die Möglichkeit dazu. Melden Sie gleich Ihre Teilnahme für dieses besondere Integrationsturnier an !

Wann: 25.05.2013

Wo: Rathhaus in Bergisch Gladbach-Bensberg, im Ratssaal
Wilhelm-Wagner-Platz 1
51429 Bergisch Gladbach

Start: 10:00 Uhr

Ende: ca. 17:00 Uhr

Ablauf: Gespielt wird in zwei Durchgängen mit je 36 Spiele. Ein Startgeld wird
nicht erhoben. Für jedes verlorene Spiel werden 50 Cent fällig.
Es wird auf Grundlage der Skatregeln des Deutschen Skatverbandes
e. V. gespielt.
Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, bitten wir Sie, sich
auch als Schreiber zur Verfügung zu stellen.

Jeder Teilnehmer wird mit einem Sachpreis belohnt.

Für das leibliche Wohl wird bestens und kostenlos gesorgt.

Wir bitten aber darum, eine Spende zu Gunsten des
Hospizes des Vinzenz-Pallotti-Hospitals in Bensberg zu hinterlassen.
Sowohl die Spenden als auch die Einnahmen aus verlorenen Spielen
gehen in vollem Umfang dorthin.

Anmeldeschluss ist der 30.04.2013

Kontakt: Barbara Weidle-Thal
Tel.: 02204/7039850 oder
0178 4073498
barbaraweidle-thal@web.de

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