Archiv | Juli, 2013

CDU blamiert – Bebauungsplan alte Marktstraße abgelehnt

22 Juli 2013 von admin

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Es war ein regelrechtes Fiasko für die CDU im Planungsausschuss. Die Aufstellung des Bebauungsplan „Alte Marktstraße“ wurde im Planungsausschuss abgelehnt.

Die Vertreter der CDU Fraktion konnten es kaum glauben, als sie mit einer Stimme im Planungsausschuss unterlegen waren, weil die Mehrheit des Ausschusses gegen die Aufstellung des Bebauungsplanes Alte Marktstraße stimmte. Die Vertreter der FDP enthielten sich der Stimme, genauso auch die Fraktion Die Linke / BFBB.
Einem größerem Bürgerprotest  ist es wohl zu verdanken, dass hier ein unsinniges Bauprojekt gestoppt wurde. Die Pläne hier unschöne Mietwohnungsblöcke zu bauen wurden verworfen und es sollten elegante 20 Einfamilienhäuschen für Familien mit Kindern folgen. Damit gingen die CDU Vertreter davon aus, das nunmehr gebaut werden könne. Problem: Der hohe Grundwasserspiegel in diesem Gebiet ließ zahlreiche Anwohner befürchten, dass weitere Baumaßnahmen auf der versumpften Wiese zum Anstieg des Grundwasserpegels und damit zur Überflutung ihrer Keller bei starken Regenfällen führen könnte. Auch in der nur nur 200 m-Entfernung zur Kläranlage statt der vorschriftsmäßigen 500m sahen einige Volksvertreter Konfliktpotential.

Die Bestürzung über die Ablehnung war bei der Union groß. Der Traum Ackerland zu Gold zu machen platzte. Ob hier eine große Parteispende zur Disposition steht? Fast undenkbar wäre eine Bergisch Gladbacher Amigo-Affähre.  Nein, Verschwörungstheorien verbittet man sich in „Schäbbisch Gläbbisch“. Vergeblich versuchten Werner Schmitz Dietsch (CDU) und Georg Watzlawek (Partei der Redaktion nicht bekannt), bei der über Facebook geführten Diskussion in Sachen Lokalpolitik, diese Verdachtsmomente im Keim zu ersticken.

alte-marktstraße-wiese

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One Night Stand

22 Juli 2013 von B. J.

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Da du ja nun weißt, dass ich weg ziehe….treffen wir uns trotzdem heute? Wenn du nicht magst ist es auch OK für mich – flirtete Katrina am Telefon. Sie hatte ein sympathische Stimme, sie war aus meinem Jahrgang und und aus meinem Geburtsort. Eine Sommernacht zu zweit, der Gedanke war schön.

Katrina öffnete die Tür, sie hatte ein kleines, dünnes Hemdchen an, das ihren pastellfarbenen Brustkorb betonte. Zwei Kinder habe sie damit ernährt, sagte sie stolz, mit einem Blaue-Augen und Weiße-Zähne-Lächeln. Umzugskartons stapelten sich in ihrem kleinen Appartement, in einer Schale lagen dunkelrote Kirschen. Sie hatte sich von ihrer 30jährigen Ehe getrennt, einem goldenen Käfig. Meine letzte Ex sagte auch beim Abschied, ich könne sie nicht so einfach in meine Tasche stecken und manipulieren ließe sie sich von mir nicht mehr. Gut, dachte ich, dass bei mir nicht 30 Jahre draus wurden, sondern nur drei. Katrina hatte mit ihrem Mann noch zusammengelebt, als sie sich schon körperlich vor ihm ekelte.

Wir umarmten uns, ihre Zunge schnellte in meinem Mund. Etwas überrascht von soviel Fahrt wich ich zurück. Sie fragte, ob ich denn nicht kuscheln wolle. Heute fühle sie sich einsam. Ihre blauen Augen strahlten mich an. Sie lächelte verschmitzt, ich nahm ihren Kopf vorsichtig in meine Hände. Wir küßten uns, wir entdeckten uns, eine Wonne stieg auf in Verlangen. Wir landeten in ihrem Bett, sie nahm eine Liebeskugel in der Hand und bat mich, sie bei ihr einzuführen. Vorsichtig legte ich sie hinein und schob mit zwei Fingern hinterher. Achte darauf, dass das Band noch zu sehen ist. Sie sagte, ich sei süß und und hätte einen samtenen Penis, den ich nicht zu verstecken bräuchte.

Sie wollte kein Präservativ, obwohl ich darauf bestand. Sie sagte, dann tschüss. Ich kleidete mich wieder an. Willst du gehen, fragte sie, bitte geh nicht, ich möchte nicht alleine sein. Ich umarmte sie und küsste sie sanft. Katrina fing an zu weinen. Sie erzählte mir vom Rosenkrieg mit ihrem Ex und ihrer ersten großen Liebe, die kaputt ging. Sie sei mit 12 Jahren an einem 20jährigen geraten, mit 18 vergewaltigt worden. Sie habe sich einsam gefühlt, als sie ihren Ex-Mann kennen lernte. Wir hielten uns auf ihrem Balkon in den Armen. Eine Sommernacht mit Sternenhimmel. Sie flüsterte: „Ich wollte doch nur, dass man mich mag.“

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Erwerbslosenausschuss Ver.di Köln

22 Juli 2013 von Dirk Sonntag

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Heute Montag, 22. Juli 2012, 18.00
im DGB-Haus Köln, Hans-Böckler-Platz 1
Großer Saal, 1. Etage

Kurzer Bericht über die Arbeit des Erwerbslosenausschusses im letzten Jahr

13minütiger Film „Der Wiedereingliederungsprozess“ von Wilda WahnWitz und Dirk Sonntag mit angewandten Texten aus Kafkas „Der Prozess“ nebst Vorstellung von Beteiligten

20 minütiger Vortrag von Hedel Wenner (Geschäftsführerin des Kölner Arbeitslosenzentrums) zum aktuellen Stand zu „Eingliederungsvereinbarung und Verwaltungsakt in Hartz IV“
mit anschließender Frage an KollegInnen, wer von einem Verwaltungsakt betroffen war und ca. 20 Minuten Diskussion.

15 minütige Klüngelpause: es gibt einen kleinen Imbiss. Dabei wollen wir die Gelegenheit geben, sich untereinander kennenzulernen und für zukünftige Unterstützung Kontakte herzustellen.

Ausblick und Diskussion mit KollegInnen, wie Erwerbslosenarbeit gehen kann, was die KollegInnen wollen und wie sie das machen wollen. Ende der Veranstaltung wird gegen 21 Uhr sein.

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P.M.P. stellt ihren aktuellen Sommerhit online

21 Juli 2013 von admin

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Ehrliche Liebe im rockigen gute Laune Sound – Die Band P.M.P. stellt ihren aktuellen Sommerhit zum kostenlosen Download online.
pmp
Heiße Tage und Nächte. Und das in den Ferien. Beste Voraussetzungen für abendliche (Grill) Parties mit Freunden. Für die richtige Musik sorgt die Köln/Bensberger Band P.M.P. mit ihrem top aktuellen Beach Remix von ‚Is Your Love For Sure‘, der bei ReverbNation kostenlos herunter geladen werden kann (www.reverbnation.com/pmppaulsmusicproject/song/14231489-is-your-love-for-sure-beach-remix). Mit eingängigem Bongo Intro und geschicktem Arrangement ist der aktuellen Nummer 1 Band der ReverbNation Rock Charts ein Gute-Laune-Song gelungen, der immer noch rockig daher kommt und sich schnell im Ohr festsetzt. Die mit drei Gitarristen gespickte Band P.M.P. wird im Herbst ein neues Album aufnehmen. Erst im vergangenen Jahr erschien das erfolgreiche Debut ‚Slave Of Fantasy‘. Am 5. Oktober steht ein großer Live Auftritt im Kölner Kult Club ‚Luxor‘ an. Die stets neusten Informationen zu P.MP. gibt es auf der bandeigenen Homepage (www.paulsmusicproject.de) oder auf Facebook (www.facebook.com/pages/PMP/283650585047699). Wir sind sicher, dass sich die Jungs von P.M.P. über die ‚Likes‘ der GL Aktuell Gemeinde riesig freuen!

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Wie werde ich Hacker?

19 Juli 2013 von Lars Sobiraj

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Der Sommer ist heiß, wir waren trotzdem nicht untätig!

Endlich erschien der vierte Teil von DigitalKultur.TV. Wir befragten im Audio-Podcast und Video-Interview ein ehemaliges Mitglied des deutschen Untergrundes. Wie wird man Hacker? Warum werden gemeldete Sicherheitslücken von vielen Firmen so zögerlich beantwortet. Matthias Ungethuem aka Unnex entdeckte Sicherheitslücken bei MyVideo, CIA, ICQ, PayPal, Der Spiegel, Hells Angels, Deutsche Telekom, GuteFrage.net und viele mehr.

Ungethuem machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute arbeitet er im Auftrag von Unternehmen und hackt und testet gegen Bezahlung Websites auf ihre Sicherheit. Was seinen Anfang in den Untiefen von Untergrund-Foren nahm und in Aktionen mit gleichgesinnten Hackern Form mündete, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer professionellen Tätigkeit.

how2hack
Die Radiosendung kann man hier herunterladen oder anhören:
https://soundcloud.com/digitalkultur-tv/s01e04-wie-werde-ich-hacker

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Nachtarbeiten bei der Kanalsanierung an der Dolmanstraße

19 Juli 2013 von admin

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Im Auftrag des Abwasserwerkes der Stadt Bergisch Gladbach führen zwei Unternehmen in den nächsten Wochen Kanalsanierungsarbeiten mittels grabenloser Sanierungstechnik in der Dolmanstraße durch. Die zu sanierenden Kanalabschnitte befinden sich im Bereich der Hausnummern Dolmanstraße 37–51 und Dolmanstraße 63-77.

Im Zeitraum vom 22.07.2013 bis 30.08.2013 werden in etwa 10 Nachtschichten die Arbeiten in den späten Abend- und Nachtstunden durchgeführt, um Verkehrsbeeinträchtigungen und sonstige Behinderungen so gering als möglich zu halten. Der Rheinisch-Bergische Kreis hat für die Arbeitszeiten eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

Als Ansprechpartnerin für Rückfragen steht Bauleiterin Maike Frieburg vom städtischen Abwasserwerk zur Verfügung, Tel.: 02202 / 141430.

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Mit dem Bauwagen „Bergisch Gladbach erleben“

19 Juli 2013 von admin

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Große Sommerferienaktion in Bergisch Gladbach

Bald ist es wieder soweit. Wie bereits seit mehreren Jahren organisiert die Q1Stein Kinder- und Jugendakademie auch in diesem Sommer ein Ferienprogramm für Kinder von 6-14 Jahren. Ab dem 22.07.2013 steht der bekannte Bauwagen ab 10:00 Uhr wieder im Forumpark und lädt die Daheimgebliebenen ein, dort zu spielen und Spaß zu haben. Das offene, interaktive Bauwagenprojekt möchte den Kindern in diesem Jahr ganz besonders die Stadt, in der sie leben, näherbringen.

Unter dem Motto „Bergisch Gladbach erleben“ werden in diesem Jahr viele Angebote stattfinden, die den Kindern ihre Stadt ein wenig näher bringen sollen. „Wir haben es geschafft, das Sommerferienprogramm auf breitere Schultern zu stellen und konnten viele Kooperationspartner finden, die uns helfen, das Angebot zu erweitern“ sagt Szymon Bartoszewicz, der mit seinem Projekt „Soziales Netzwerk Stadtmitte“ an der Organisation beteiligt ist. So wurde das Angebot zeitlich und inhaltlich ausgeweitet.

In den ersten vier Ferienwochen steht der Bauwagen nun täglich von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr offen. Auch das Q1 Jugend-Kulturzentrum ist an dem Projekt beteiligt. „Wir freuen uns, den Kindern viele neue Angebote bieten zu können“ meint Conny Uphoff, stellvertretende Leiterin des Q1. „Neben dem offenen Angebot am Bauwagen selber, können sich die Kinder zu vielen tollen Aktionen anmelden. Wir besuchen den Bürgermeister, den Landrat, die Bücherei, Heiderdruck, die Feuerwehr, die Villa Zanders, das Schlosshotel Lerbach und noch vieles mehr. Auch ein Erste-Hilfe Kurs für Kinder ist geplant.“

Dank der Beteiligung des Jugendamtes der Stadt Bergisch Gladbach gibt es in der zweiten Ferienwoche ein besonderes Highlight. Diese steht nämlich unter dem Thema „Geocaching“, welches die „Kulturschleiferei“ durchführen wird. Es ist eine Art elektronische Schatzsuche. Die Verstecke werden anhand geografischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Die Kinder können dann eigenständig ihre Stadt erforschen und müssen die sogenannten „Caches“ finden.

Zum ersten Mal wird den Kindern, neben den obligatorischen Obst- und Gemüsesnacks, auch ein warmes Mittagessen angeboten. Bereits in den vergangenen Jahren ist nämlich aufgefallen, dass viele Kinder schon hungrig zur Bauwagenaktion erschienen. „Durch die Erweiterung des Angebotes rückte auch die Frage nach dem Essensbedarf in den Fokus und konnte dank der Beteiligung des Mehrgenerationenhauses Bergisch Gladbach zum Wohl der Kinder geklärt werden“ freut sich Katharina Pelz, Leiterin der Q1Stein Kinder- und Jugendakademie. „Und am Ende jeder Woche gibt es auch ein Abschlussgrillen mit den Kindern.“

Das Wichtigste ist aber, dass das gesamte Sommerferienprogramm (auch das Essen) für die Kinder kostenfrei ist. Ein Aspekt, der für die Organisatoren von Anfang an klar war und durch die Unterstützung durch die „Bürgerstiftung Bergisch Gladbach“ umgesetzt werden konnte.

Die genauen Termine und Standorte des Bauwagenprojektes:

22.07. – 02.08.2013         Forumpark, Bergisch Gladbach, Stadtmitte
05.08. – 09.08.2013         Grünfläche FIM, Lehrbacher Weg 4, Heidkamp
12.08. – 16.08.2013        Vereinsgelände TV Herkenrath, Braunsberg 18, Herkenrath

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Hochwassergefahrenkarten liegen zur Einsichtnahme aus

19 Juli 2013 von admin

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Die Entwürfe der Hochwassergefahrenkarten für die Gewässer Strunde, Frankenforstbach, Saaler Mühlenbach und Mutzbach liegen zur Einsichtnahme aus

Die Hochwassergefahrenkarten für die Gewässer Strunde, Frankenforstbach, Saaler Mühlenbach und Mutzbach liegen vor und werden in der Zeit vom 22.07. bis zum 21.08.2013 (Mutzbach) und in der Zeit vom 29.07. bis zum 28.08.2013 (Strunde, Frankenforstbach und Saaler Mühlenbach) öffentlich im Rathaus Bensberg (Raum 416) zur Einsicht- und Stellungnahme ausgelegt. Sie wurden unter Beteiligung der Stadt Berigisch Gladbach und des Strundeverbandes durch die Bezirksregierung Köln erstellt. Die Bürgerinnen und Bürger können innerhalb und noch zwei Wochen nach der der Auslegungsfrist ihre Anregungen und Bedenken zu den Planfestsetzungen äußern. Nach der öffentlichen Beteiligung werden die Überschwemmungsgebiete festgesetzt. Das Landeswassergesetz sieht für solche Flächen Einschränkungen vor, so z.B. das Verbot, neue Baugebiete auszuweisen.

Was ist der Sinn dieser Karten? Die Ereignisse vom 20. Juni haben gezeigt, dass Hochwasser nicht gänzlich beherrschbar und das Schadenspotenzial insbesondere entlang der dicht besiedelten Gewässertrassen enorm ist. Daher können sich die Bürger anhand der Gefahrenkarten über das Ausmaß möglicher Überschwemmungen informieren, um selbst wirksame Maßnahmen zum Eigenschutz zu planen und umzusetzen. Dazu sind auf der Internetseite der Stadt Bergisch Gladbach verschiedene Broschüren zu diesem Thema abgelegt (www.bergischgladbach.de/hochwasserschutz.aspx). Denn so groß auch die Anstrengungen von Bund, Länder und Gemeinden zum Hochwasserschutz sind: Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich darüber im Klaren sein, dass im Falle eines Falles die öffentliche Hand im Regelfall nicht für Überflutungsschäden an privatem Eigentum haftet.

Die gesetzlichen Grundlagen

Bereits 2007 ist die „Richtlinie über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken“ der Europäischen Gemeinschaft in Kraft getreten. In Deutschland wurden die Regelungen im Jahre 2010 in das Wasserhaushaltsgesetz übernommen und sind damit auch auf nationaler Ebene rechtsverbindlich. Bis zum Jahr 2015 werden in Nordrhein-Westfalen für alle Gebiete, in denen signifikante Hochwasserschäden auftreten können, Hochwasserrisikomanagementpläne erarbeitet. Ziel der neuen Pläne ist es, über bestehende Gefahren zu informieren und Maßnahmen unterschiedlicher Beteiligter zu erfassen und abzustimmen. Hochwasserbedingte Risiken sollen so verringert bzw. bewältiget werden. Herr des Verfahrens ist das Land Nordrhein-Westfalen, für Bergisch Gladbach ist die Bezirksregierung Köln zuständig.

Drei Schritte zum landeseinheitlichen Hochwasser-Risikomanagement

Bis Ende 2011 wurden bereits alle Gewässer im Bundesland bewertet zur Bestimmung der Gebiete mit potenziellem signifikantem Hochwasserrisiko. Maßstab sind die Schutzgüter menschliche Gesundheit, Kulturgüter, Umwelt und Wirtschaft.

In einer ersten Stufe wurde eine Gewässerliste durch Abfrage von Daten bei Kreisen, Kommunen und Verbänden erstellt. Dazu wurden unter anderem signifikante Risiken für die Umwelt herangezogen, z.B. dort, wo Anlagen mit Umweltgefährdungspotenzial (für Berg. Gladbach z.B. Fa. Metsä Board Zanders GmbH) betroffen sein könnten. Ferner wurden Risiken für Siedlungs- und Industriegebiete anhand des potenziell auftretenden Schadens (Anhaltswert für die Abgrenzung 500.000 €) abgeschätzt.

Im Ergebnis sind im Regierungsbezirk Köln 116 Gewässer mit insgesamt 1.500 km Länge als Risikogewässer ermittelt worden. Auf dem Gebiet der Stadt Bergisch Gladbach gehören zu diesen Risikogewässern: der Frankenforstbach, der Saaler Mühlenbach, die Strunde und der Mutzbach.

Zur Zeit im Verfahren: Erstellung von Hochwassergefahren- und -risikokarten

Die Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten geben konkrete Auskunft über Hochwassergefahren und Risiken für Hochwässer, die
–        sehr häufig (hohe Wahrscheinlichkeit, alle 10 oder 20 Jahre),
–        mit mittlerer Wahrscheinlichkeit (statistisch alle 100 Jahre) und
–        eher selten (geringe Wahrscheinlichkeit, Extremereignis) auftreten.

Mit den Hochwassergefahrenkarten stehen Informationen über die mögliche Ausdehnung und Tiefe einer Überflutung zur Verfügung. Die Karten liefern fundierte Hinweise für die Bauleitplanung, für Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz sowie für Bürgerinnen und Bürger, die für ihr Eigentum Schutzmaßnahmen planen.Sie  bilden den Ist-Zustand im Zeitpunkt der Veröffentlichung ab. Künftige Vorkehrungen zum Hochwasserschutz, wie z.B. in Bergisch Gladbach entlang der Strunde geplant, sind noch nicht berücksichtigt.  Daher werden die Karten alle sechs Jahre fortgeschrieben.

Die Hochwasserrisikokarten bauen auf den Gefahrenkarten auf und zeigen zusätzlich die durch Hochwasser bedrohten Nutzungen. Sie enthalten als Information, welche Schutzgüter – menschliche Gesundheit, Umwelt, Kulturgüter und wirtschaftliche Tätigkeiten – in den Gebieten jeweils bei einem Hochwasser geringer, mittlerer und hoher Wahrscheinlichkeit betroffen wären. Die Karten liefern fundierte Hinweise für die Bauleitplanung, für Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz sowie für Bürgerinnen und Bürger, die für ihr Eigentum Schutzmaßnahmen planen.

Der nächste Schritt: Risiko-Managementpläne

Die Hochwasserrisikokarten bilden wiederum die Grundlage für ein wirksames Risikomanagement. Dazu erarbeitet die Bezirksregierung in Zusammenarbeit aller zuständigen Körperschaften und Verbände die sog. Hochwasserrisikomanagementpläne. Anhand der bestehenden Defizite werden Ziele und zu deren Erreichung geeignete Maßnahmen benannt. Für die geplanten Maßnahmen wird eine Rangfolge festgelegt. Sie richtet sich zum Beispiel danach, wie dringend Maßnahmen sind und mit welchem Aufwand umsetzbar. Für jede Maßnahme werden klare Zuständigkeiten und Umsetzungszeiträume benannt.

An die Rechtswirksamkeit der genannten Pläne werden sich auch in Bergisch Gladbach weitere Prüfungen für einen wirksamen Hochwasserschutz anschließen, der dazu dienen soll, die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu optimieren. Völlig beherrschen wird man auch in Zukunft Starkregen und Überschwemmungsgefahren nicht, wie die Ereignisse des 20. Juli 2013 gezeigt haben.

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Parkplätze für Motorräder und Roller rund um die Fußgängerzone Stadtmitte

18 Juli 2013 von admin

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Immer wieder erkundigen sich Bürgerinnen und Bürger beim städtischen Ordnungsamt, weil sie nicht recht wissen, wo sie ihre motorisierten Zweiräder in der Stadtmitte parken können. Hier nun einige Orientierungshilfen:

Motorisierte Zweiräder dürfen wie PKW grundsätzlich nicht auf Gehwegen geparkt werden, es sei denn, dort ist es ausdrücklich erlaubt. Motorräder und Roller dürfen  – bereits jetzt oder in naher Zukunft – in der Stadtmitte auf dafür vorgesehenen Flächen geparkt werden:

–        auf dem Parkplatz vor dem Stadthaus (zwischen Busspur und Taxiständen);
–        auf dem Parkplatz vor der Post, An der Gohrsmühle, zwischen den Einmündungen Trotzenburgweg und Poststraße, parallel zur Straße;
–        in der Nähe Bahnhof (J.-W.-Lindlar-Straße oder Jakobstraße, die Örtlichkeit wird noch genau festgelegt) – bis zur Neuanlage dieser Plätze kann weiterhin die Motorradstellfläche am Marktkauf-Eingang angefahren werden;
–        Paffrather Str., auf dem Parkplatz neben dem Rathaus Stadtmitte (in Höhe des „Info-Kiosks“);
–        die Einrichtung eines weiteren Standplatzes in der östlichen Stadtmitte wird noch geprüft.

Diese innerhalb der genannten Flächen ausgewiesenen Motorradstellplätze sind gebührenfrei! Wer hier parkt, bekommt kein „Knöllchen“ und keinen Ärger. Wer einen kostenpflichtigen Parkplatz benutzt und dafür die Parkgebühr entrichtet, macht ebenso alles richtig.

Alle Parkplätze, auf denen Motorradfahrer parken dürfen, sind mit folgenden Verkehrszeichen ausgeschildert:
Zeichen 314 – Parken (ggfs. mit Pfeilen)

Zusatzzeichen 1046-12 – nur Krafträder, auch mit Beiwagen, Kleinkrafträder und Mofas
sowie auf ein weiteres weißes Zusatzzeichen: „gebührenfreies Motorradparken“.

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Für die Parkpalette steht die Ampel jetzt auf Grün – Parkplätze an der Buchmühle neu markiert

18 Juli 2013 von admin

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Endlich ist sie da, die Unterschrift aus Großbritannien. In der vergangenen Woche unterzeichneten die Eigentümer des Gebäudes Odenthaler Str. 19 („Kieser-Gebäude“) den notwendigen Vertrag, um die Parkpalette auf dem Buchmühlengelände baurechtlich genehmigungsfähig zu machen. Die Stadtentwicklungsgesellschaft AöR (SEB) hatte sich zuvor in monatelangen Verhandlungen darum bemüht, auf diese Weise die Erschließung des Bauwerks zu sichern. Das britische Konsortium gab mit ihrer Zustimmung das Einverständnis zur Grenzbebauung des SEB-Grundstückes. Nun kann die städtische Bauaufsicht den Bauantrag positiv bescheiden, und die Bauarbeiten können aufgenommen werden.

Die Ausschreibung der Bauleistung soll jetzt zügig erfolgen; SEB-Vorstand Bernd Martmann rechnet mit der Fertigstellung im Frühjahr 2014. Als Baukosten sind eine Million Euro kalkuliert. Die zukünftige Parkpalette umfasst 88 Kfz-Stellplätze und kompensiert zumindest teilweise die Parkmöglichkeiten an der Buchmühle (hinterer Teil), die künftig wegen der Umgestaltung des Geländes zum Park mit Wasserlauf nicht mehr zur Verfügung stehen. Die zweistöckige Stahlkonstruktion wird die Optik der neuen Erholungsfläche nicht beeinträchtigen: Die untere Parketage liegt tiefer als das umliegende Geländeniveau, die Fassade wird mit Holz verschalt und begrünt, außerdem wird ein Spielplatz den ruhenden Verkehr gegenüber dem Buchmühlenpark abgrenzen.

Bis zur Fertigstellung der Parkpalette – also auch während des Weihnachtsgeschäftes – werden weiterhin die Abstellmöglichkeiten für Kfz auf dem „alten“ Buchmühlenparkplatz im Hintergelände der Volkshochschule möglich sein, mit der bekannten Zufahrt von der Odenthaler Straße aus. Hier wurde jetzt noch einmal „aufgeräumt“, die Schotterfläche in weiten Teilen asphaltiert und Parktaschen markiert, damit die Fahrzeuge möglichst platzsparend abgestellt werden können. 203 Autos passen nun hinein. Auch während der Bauzeit der Palette verbleiben etwa 150 Stellplätze für Besucherinnen und Besucher der östlichen Stadtmitte. Erst nach Abschluss der Gesamtmaßnahme und Inbetriebnahme der Parkpalette wird die Parkplatzfläche in den Buchmühlenpark mit einbezogen; die ca. 60 Plätze im vorderen Bereich der Buchmühle („Parkplatz Fronhof“, Einfahrt von der Laurentiusstraße) bleiben erhalten.

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