Archiv | August 22nd, 2014

Westen mahnt Putin wegen Urheberrechtsverletzung ab

22 August 2014 von B. J.

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Abgemahnt: Vladimir Putin

Abgemahnt: Vladimir Putin

Nach tagelangem Hin und Her um den russischen Hilfskonvoi schickte Putin heute Lastwagen über die ukrainische Grenze – ohne Erlaubnis aus Kiew und ohne das Rote Kreuz. Humanitäre Hilfe sei jedoch vom Westen urheberrechtlich geschützt, greift Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen Russland scharf an. Beispiele westlicher humanitärer Hilfe hätte es in den letzten Jahrzehnten zur Genüge gegeben, von Afghanistan über den Irak nach Syrien bis hin zu Libyen. Rasmussen weiter in einem angekündigten BILD-Interview: „Wir sehen eine starke russische Beteiligung an der Destabilisierung der Situation in der Ost-Ukraine […] Zumindest ist klar, dass die Russen sich ihre Optionen offen halten, weitere Interventionen in der Ukraine eingeschlossen. Die EU und andere internationale Organisationen müssen die Ukraine jetzt dabei unterstützen, ihre Wirtschaft auf Vordermann zu bringen.“

Barack Obama fordert, Putin solle endlich einsehen: „Wenn jemand in dieser Welt Staaten destabilisiert, die sich renitent gegen eine wirtschaftliche Zusammenarbeit zeigen, und aus dem folgenden Machtvakuum wirtschaftliche Vorteile zieht, dann sind wir das.“ Kanzlerin Angela Merkel hat bereits den baltischen Staaten den Beistand der Nato versprochen. Auch hier gelte das Alleinstellungsrecht des Westens.

Fotos: Фотографы Путина, Russian Presidential Press and Information Office

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Verkehr und Verkehrsverhalten werden auf Herz und Nieren geprüft

22 August 2014 von admin

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Mobilitätskonzept Bergisch Gladbach – MobiK GL

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In Bergisch Gladbach soll jetzt die Zukunft verkehrsplanerisch angepackt werden. Ziel ist ein Mobilitätskonzept – ein umfassendes Planwerk, bei dem die Gesamtmobilität der Stadt erfasst wird: Pkw-Verkehr, Bus und Bahn, Rad- und Fußverkehr, Güterverkehr und ruhender Verkehr. Das Konzept soll nicht nur dokumentieren, sondern auch die Möglichkeit bieten, lenkend einzugreifen. Die Erstellung des Konzepts wird gefördert durch den Verkehrsverbund Rhein-Sieg; Bergisch Gladbach ist Modellkommune.

Erster Schritt: die ausführliche Bestandsaufnahme aller Verkehrsträger sowie die Aufzeichnung von Verkehrsgewohnheiten und Verkehrsströmen. Dann folgt die Auswertung und die planerische Arbeit – zunächst in Form von strategischen Leitzielen, und daran ausgerichtet konkrete Maßnahmen und Handlungsempfehlungen.

Mit der Bestandsaufnahme geht es in Bergisch Gladbach nun los. Die graue Theorie bleibt dabei außen vor: Die Bürgerinnen und Bürger werden konkret nach ihren täglichen Gewohnheiten, aber auch nach tatsächlich zurückgelegten Wegstrecken gefragt.

5.500 Haushalte sind gefragt  – Je mehr mitmachen, desto besser fürs Ergebnis

In den nächsten Wochen (bis Ende September) erhalten 5.500 zufällig ausgewählte Haushalte in Bergisch Gladbach ein Anschreiben des Bürgermeisters, in dem er um freiwillige und anonyme Mitwirkung bei der Haushaltsbefragung bittet. Per Fragebogen werden die an einem bestimmten Stichtag zurückgelegten Wege erfragt mit dem Auto, mit Bus & Bahn, mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Je mehr der Angeschriebenen mitmachen, desto aussagekräftiger wird das Bild des Verkehrsverhaltens und der dadurch erzeugten Verkehrsströme erfasst. Anhand dieser Angaben sind die auswertenden Experten beispielsweise in der Lage, Aussagen darüber zu treffen, zu welchen Anteilen sich der Verkehr auf die Verkehrsmittel verteilt und wie diese Verteilung optimiert werden kann („Modal Split“).

Slogan und Logo beschreiben kurz und knackig die Zielvorstellung des Konzeptes:

Bergisch Gladbach – clever. vernetzt. mobil.

Beauftragt mit der Haushaltsbefragung ist das Ingenieurbüro Helmert aus Aachen, das auch den Fragebogen entwickelt hat. Ein weiteres Expertenteam, das Büro Rödel & Pachan aus Kamp-Lintfort, setzt sich anschließend zwei Jahre lang intensiv mit der Mobilitätsentwicklung in Bergisch Gladbach auseinander. Zusammen mit lokalen und übergeordneten Interessensvertretern, der Politik und den Bürgerinnen und Bürgern soll diskutiert werden, wie Mobilität in Bergisch Gladbach heute und morgen aussehen kann. Daraus sollen Leitvorstellungen, Ziele und Handlungsempfehlungen entstehen. Aufbauend auf dem 2012 beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskonzept ISEK 2030 rückt mit dem Mobilitätskonzept ein weiteres Stück gesamtstädtischer Entwicklung in den Blickpunkt.

Bürgerbeteiligung als zentrales Element

Während der gesamten Erarbeitungszeit des Mobilitätskonzeptes spielt die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger eine entscheidende Rolle. Neben der Haushaltsbefragung ist im weiteren Verlauf eine offene Bürgerbeteiligung vorgesehen, bei der alle Bergisch Gladbacher teilnehmen können und sollen. Geplant sind in diesem Zusammenhang auch stadtteilbezogene Veranstaltungen.

Bergisch Gladbach ist Modellkommune – gefördert durch den VRS

Das Mobilitätskonzept steht in engem Zusammenhang mit dem Förderprojekt „Mobilität der Zukunft – Kommunales Mobilitätsmanagement“ des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS), in dessen Rahmen Bergisch Gladbach als Modellkommune ausgewählt wurde. Das Förderprojekt zielt darauf ab, die Kommunen sowohl fachlich als auch finanziell zu unterstützen, ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept zu entwickeln, bei dem intelligente und vernetzte Verkehrslösungen im Vordergrund stehen.Weitere Informationen finden Sie auf der Seite www.stadtentwicklung-gl.de

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