Archiv | September 29th, 2014

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Wilde Schießerei bei Schützenfest in Refrath

29 September 2014 von admin

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In Feuergefecht verwickelt: Rädelsführer Konrad F. (Name geändert)

Auch in Deutschland treten verstärkt bewaffnete Banden auf. Was „Der Postillon“ erst Anfang des Monats exklusiv aus Neuss berichtete, geschah jetzt mitten in Bergisch Gladbach. Im sonst sehr ruhigen Stadtteil Refrath kam es am Wochenende zu einer wilden Schießerei. Die Täter, dutzende Mitglieder rivalisierender Gangs, eröffneten während eines „Schützenfestes“ das Feuer. Es entstand beträchtlicher Sachschaden. Verletzt wurde Gott sei Dank niemand.

 

Es lief nach denselben Muster: Schon in den Tagen zuvor sind einzelne Gruppen bedrohlich durch den Ortsteil maschiert. Verdeckt wurden Symbole einer Religionsgemeinschaft gezeigt. Ein Zusammenhang mit der verbotenen Scharia-Polizei konnte indes ausgeschlossen werden. Lautes Gegröhle, ohrenbetäubende Blasmusik und andere Drohgebärden führten zu wechselseitigen Provokationen.

Die Schießerei hat sich laut Polizei am Dienstagnachmittag in der Nähe des Marktplatzes an der Turnhalle des TV-Refrath ereignet. Dutzende Personen, darunter auch Mitglieder der Kirchengemeinde, hätten demnach unvermittelt das Feuer eröffnet. „Es hörte gar nicht mehr auf zu knallen“, so ein Anwohner. Die Schießerei soll mehrere Stunden bis in die Abendstunden gedauert haben.

Der Rettungsdienst zog eine noch erschreckendere Bilanz als bei den Ausschreitungen in Neuss: Mehrere Personon mussten mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Eine junge Frau verletzte sich mit der Schusswaffe am Kopf durch den harten Rückstoß.

Die aggressiven Handlungen unterlagen einem gleichen Ritual wie in Neuss vor ein paar Wochen: Eine antike Vogelfigur mit historischen Wert wurde mit Kugeln komplett durchlöchert. Auch gingen eine Vielzahl Klappsterne durch die Randale zu Bruch. Die Kripo vermutet auch in Bergisch Gladbach, dass ein Bandenkrieg zwischen rivalisierenden Gruppen hinter der Schießerei steckt. Als besonders schießwütig gelten die Mitglieder einer Gang, welche unlängst ihren Unterschlupf im nahe gelegenen Rösrath-Kleineichen einrichten konnten. Der vermeintliche Rädelsführer wurde nach der Schießerei zum neuen Anführer („Schützenkaiser“) gekürt. Es wird eine Neuss/Bergisch Gladbacher Achse monarchistischer Fanatiker vermutet, da sich die angewandte Symbolik doch sehr ähnelt.

Die Behörden schließen auch bei uns eine Fortsetzung der Waffengewalt nicht aus. Bei einer großangelegten Aktion im Sommer 2014 durchsuchten 25 Beamte das Hauptquartier der Refrather Gang. Die Ausbeute: Ein Grill, 2 Kleinkalibergewehre, 12 Sockenpuppen und 45 Fässer alkoholhaltiges Gebräu. „Wir rechnen wie unsere Neusser Kollegen in den nächsten Jahren mit weiteren Gefechten. Solange der Alkohol fließt, werden diese Gruppen weiter randalieren“, meint hierzu Polizei Oberwachtmeister Hans Brenngemüs. Er fürchtet, dass weite Teile der einfachen Bürgerschaft die bewaffneten Banden dulden. Eine SoKo in Zusammenarbeit mit der Neusser Polizei ist angedacht, da eine Verbindung mit den Neusser Ausschreitungen mehr als wahrscheinlich ist.

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Leitsystem2

Leitsysteme für Blinde zugestellt

29 September 2014 von admin

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Wie blind muß man sein um zu sehen?

Leitsysteme für Blinde kennen nur die wenigsten. Was so unscheinbar im Boden verlegt ist und sich wie Schienen durch die Fußgängerzone zieht sorgt nicht nur für die Flächenentwässerung. Diese Schienen sind auch ein Leitsystem für Blinde und stark Sehbehinderte. Die Führungsrillen können mit dem Blindenstock ertastet werden und können so zum Beispiel die Laufrichtung anzeigen. Leitlinien nützen nur, wenn diese nicht zugstellt werden.

Wer Leitlinien zustellt erschwert Blinden und Sehbehinderten die Orientierung und den Spaß an jedem Stadtfest. Der Inklusionsbeitat der Stadt Bergisch Gladbach will nun Schilder aufstellen lassen, die deutlich auf die Blindenleitwege hinweisen.

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polizeieinsatz

42-Jährige Motorradfahrerin nach Fahrfehler schwerverletzt

29 September 2014 von admin

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Schwer verletzt hat sich gestern (28.09.14) eine 42-Jährige aus Halver mit ihrem Motorrad. Sie war gegen 14:25 Uhr zusammen mit ihrem Ehemann auf der L 310 in Richtung Kürten-Bechen unterwegs, als sie in einer 180° Kurve ihren Motor abwürgte und daher kurz stehen bleiben musste. Sie startete erneut und schoss plötzlich -nach Zeugenaussagen mit Vollgas- über die Gegenverkehrsspur bis in das linksseitige Bankett und von dort wieder zurück auf die Fahrbahn, wo sie schließlich stürzte. Sie kam in ein Krankenhaus. Um ihr Motorrad kümmerte sich ihr Ehemann. Der Sachschaden blieb mit rund 500,- EUR gering.

polizeieinsatz

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Sammelaktion Schuhe für Bulgarien startet

29 September 2014 von admin

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Die diesjährige Aktion „Schuhe für Bulgarien“ hat begonnen.  Die Aktion startete heute Morgen  (29.09.2014) in dem ehemaligen Zählerlager der BELKAW an der Hermann-Löns-Straße 105.  Auch städtische Hilfestellung gibt es: Mehrere Biertischgarnituren dienen als Sortierstationen, die unbrauchbaren Kleidungsstücke werden durch die städtische Abfallwirtschaft entsorgt, und wenn die Aktion beendet ist, macht die städtische Kehrmaschine die Halle sauber.

Die Helfer freuen sich bis zum 4. Oktober (nicht am 3. Oktober) über die Abgabe von gut gebrauchter Kinderbekleidung und –ausstattung. Die Organisatorin bietet zudem an, einen Teil der gesammelten Sachen auch für Flüchtlinge in Bergisch Gladbach bereit zu stellen. Zudem werden die Pakete in der bulgarischen Region Burgas an bedürftige Kinder und Familien verteilt – rechtzeitig vor Weihnachten und pünktlich, um im harten Winter vor Ort zu wärmen.

2014-09-29_Schuhe_für_Bulgarien_Initiatorin_Hildegard-_Knoch-Will_mit_Helferinnen

Hildegard Knoch-Will (2. v.r.) mit ihrem Team beim Sortieren der Kleiderspenden

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Flüchtlinge: Integrationsrat wurde nicht informiert

29 September 2014 von admin

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luebbe1Der Integrationsrat Bergisch Gladbach beteiligt sich insbesondere an allen wichtigen Angelegenheiten, welche die Interessen der Migranten berühren. Er fördert die Integrationsbemühungen und den interkulturellen Dialog. Ein besonders prekäres und aktuelles Thema zugleich sind die zahlreichen Flüchtlinge, welche die Stadt Bergisch Gladbach ab 2015 unterbringen muss.

Bereits am 26.6.14 erkundigte sich Frank Samirae, Mitglied des Integrationsrats, im Integrationsrat danach, ob die Ihm zugetragene Information richtig sei, dass die Stadt ein Industriebrache-Gebäude kaufen will, um eine große Anzahl von Flüchtlingen unterzubringen. Knapp einen Monat später erhielt Samirae eine de facto nichts sagende Antwort von Bernd Martmann, Leiter des städtischen Stadtentwicklungsbetriebs (SEB). Samiraes Informationsrecht als Mitglied des Stadtrates und als Mitglied des Integrationsrates wurde verletzt. Auch der Integrationsrat selbst wurde nicht informiert über den Umstand, dass die Stadt beabsichtigte das Bastei-Lübbe Gelände zu kaufen, wie sich hinterher herausstellte.

Mit Presseeinladung vom 2.9.14 wurde Samirae, der auch als freiberuflicher Journalist tätig ist, zusammen mit der Lokalpresse zum Fototermin in das Lübbe Gelände durch die Pressestelle der Stadt eingeladen. Bereits 2 Tage später sollte und wurde im nichtöffentlichen Teil der Sitzung des Stadtentwicklungsbetrieb (SEB) über den Kauf der Immobilie beraten und abgestimmt. Als dies bekannt wurde hagelte es Kritik einiger Integrationsratsmitglieder in der  Sitzung des Integrationsrates am 11.9.14. Frau Schlich, Fachbereichsleiterin für „Jugend und Soziales“ nahm ihren Kollegen Martmann in Schutz. Frau Schlich schilderte: Es sei zum Ende eben alles sehr schnell gegangen. Man hätte auch keine Alternative prüfen, da die Stadt bereits Monate gebraucht habe ein geeignetes Objekt zu finden. Falls das Vorhaben scheitern würde oder sich ungemein verzögere, wolle Frau Schlich persönlich ein großes Zelt auf dem Konrad-Adenauer-Platz für die Flüchtlinge errichten, witzelte sie. 


Frank Samirae ist über dieses Vorgehen entsetzt. Frank Samirae will dieses Verhalten nicht mehr hinnehmen. „Eine selektive Informationspolitik, mit der die Verwaltung Fakten schafft und somit die Entscheidungen selbst fällt, ist nicht hinnehmbar.  Die Mitwirkungsmöglichkeiten und Informationsrechte des Integrationsrates wurden hier vorsätzlich verletzt. Die Interessen der Flüchtlinge und Asylbewerber leiden hierdurch auch.“ Mit Hilfe der Kommunalaufsicht will Samirae dafür sorgen, dass der Integrationsrat künftig von der Verwaltung ernst genommen wird. Außerdem fordert er ein die Rechte der Ratsmitglieder zu achten.

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