Archiv | Dezember, 2017

Kommunales Integrationszentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises fördert Übersetzungsleistungen

13 Dezember 2017 von admin

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Die kreisangehörigen Kommunen, Schulen, Kindergärten und Beratungsstellen erhalten jetzt Unterstützung für die professionelle Sprachmittlung für Zugewanderte. Dafür stellt das Kommunale Integrationszentrum des Rheinisch-Bergischen Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Diese können von den Institutionen beispielweise für das Dolmetschen bei Veranstaltungen, Beratungsterminen und weiteren Gelegenheiten beantragt werden. Das Kommunale Integrationszentrum beauftragt dann einen Dienstleister und übernimmt die entsprechenden Kosten. So soll ein wichtiges Signal für die Chancengleichheit gesetzt und die gesellschaftliche Partizipation von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gesteigert werden.

Daneben soll auch das ehrenamtliche Engagement weiter gefördert werden. Künftig können Initiativen, in denen ehrenamtliche Helfer übersetzen, hierfür eine Aufwandsentschädigung erhalten.

Weitere Informationen geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Integrationszentrums unter 02202 13-2175 oder per E-Mail an dolmetschpool@rbk-online.de.

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Erstmalig gemeinsame Thermografie-Aktion vieler Partner

12 Dezember 2017 von Gregor Herzfeld

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Erstmalig findet in diesem Jahr eine gemeinsame Thermografie-Aktion vieler Partner statt, die den gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis und große Teile des Oberbergischen Kreises umfasst. Hierfür ziehen der Rheinisch-Bergische Kreis, die Verbraucherzentrale sowie die Energieversorger BEW, BELKAW und AggerEnergie an einem Strang. Unterstützt werden sie dabei durch das Bergische Energiekompetenzzentrum und die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land. „Es ist schön, dass wir den Menschen in der Region ein gutes Angebot aus einer Hand machen können. Die Übersichtlichkeit der Angebote hat sich dadurch deutlich verbessert und auch die Konditionen sind sehr gut“, freut sich Simon Möser, Klimaschutzmanager des Rheinisch-Bergischen Kreises, der die Aktion betreut.

Thermografie – gut für Umwelt und Geldbeutel
Allein 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs im Rheinisch-Bergischen Kreis werden im Bereich Wärme verursacht. Daher ist die Thermografie ein bedeutender Aspekt bei der energetischen Sanierung von Häusern. „Gleichzeitig ist das ein wichtiger Schritt zur Energiewende“, betont Oliver Rakow, Abteilungsleiter Vetrieb und Energie der BEW: Die Aktion wird durch den Rheinisch-Bergischen Kreis bereits seit vielen Jahren angeboten. Neu ist das gemeinsame Vorgehen. So erhalten die Bürgerinnen und Bürger in der Region ein unabhängiges Angebot für eine qualitativ hochwertige Thermografie. Der Preis dafür ist bei allen Energieversorgern derselbe – je nach Vertragsart zwischen 99 und 109 Euro. Zunächst werden mit Hilfe von Wärmebildern die Schwachstellen von Häusern aufgedeckt. Dies sind beispielsweise Wärmebrücken, undichte Fenster oder Türen oder aber mangelnde Dämmung von Wänden, Rollladenkästen oder Wintergärten. „Der Verlust von Wärme und Energie ist etwas sehr abstraktes. Anhand der Bilder wird das Thema für die Kunden viel anschaulicher“, so Kerstin Lehrhoff von der Belkaw. Auf Grundlage der Bilder werden dann passgenaue Sanierungspläne erstellt. So können die Wünsche und die finanziellen Möglichkeiten des Haushalts berücksichtigt werden. „Dadurch werden Ressourcen geschont und man leistet einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz“, erklärt Rüdiger Härtel von der AggerEnergie, „denn die Energie wird durch die Sanierungsmaßnahmen effizienter eingesetzt.“ Natürlich wird so auch der eigene Geldbeutel entlastet, da die Kosten für Energie sinken. Davon profitiert natürlich auch das regionale Handwerk. „Es ist wichtig, dass bei den Sanierungsarbeiten eine hohe Qualität vorherrscht. Dafür steht das Handwerk vor Ort“, betont Marcus Otto, Vorsitzender der Kreishandwerkerschaft.

So läuft die Thermografie-Aktion ab
Bis zum 31. Januar können sich Interessierte über das Klimaschutzmanagement des Rheinisch-Bergischen Kreises für die Thermografie-Aktion anmelden (Simon Möser: klimaschutz@rbk-online.de, 02263/805 554). Über das zuständige Energie-Versorgungsunternehmen wird dann ein Thermograf beauftragt. Dieser fertigt in einer kalten Nacht die Außenaufnahmen des Gebäudes an. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden hierdurch nicht gestört – dennoch wird der Eigentümer einige Tage vorher über den Termin informiert. Im Anschluss daran bekommen die Teilnehmenden der Aktion eine umfangreiche Dokumentation mit mindestens sechs Wärmebildern ihrer Immobilie. Zusätzlich dazu haben sie die Möglichkeit, die Bilder durch einen Energieberater auswerten zu lassen. Die Kosten dafür liegen bei 60 Euro.

Informationsveranstaltung rund um das Thema Thermografie und Energetische Sanierung

Die Möglichkeit zur Klärung der letzten offenen Fragen erhalten die Bürgerinnen und Bürger am 17. Januar im Bergischen Energiekompetenzzentrum auf :metabolon oder am 24. Januar 2018 in den Räumlichkeiten der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land. Die Informationsveranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr.

Gruppenfoto: (v.l.n.r:) Oliver Rakow, Abteilungsleiter Vertrieb und Energie, Marketing BEW, Rüdiger Härtel, Leiter Privatkunden AggerEnergie, Simon Möser, Klimaschutzmanager des Rheinisch-Bergischen Kreises,Kerstin Lehrhoff, Belkaw, Christoph Gubert, Volksbank Kürten, Marcus Otto, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Florian Bublies, Energieberater der Verbraucherzentrale, Anne Hölzer, Leiterin des Amtes für Standortentwicklung und regionale Projekte Rheinisch-Bergischer Kreis, Richard Orth, Effizienzmanager des Oberbergischen Kreises

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Bürgerpartei GL will Einbrechern das Handwerk legen

Bürgerpartei GL will Einbrechern das Handwerk legen

11 Dezember 2017 von admin

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Vorsorge ist besser als Nachsorge ist die Devise am kommenden Donnerstag im Rathaus. Der Zeitpunkt könnte kaum besser gewählt sein. Eine Einbruchsserie mit 6 Einbrüchen an einem Tag schaffte es vor winigen Tagen in die Schlagzeilen der Gladbacher Tageszeitungen. Damit soll nun Schluss sein. Die Bürgerpartei GL läd ins Rathaus ein um aus erster Hand Informationen zu Vorbeugemöglichkeiten zu erhalten und den Fachleuten der Polizei Fragen zum Themenbereich Wohnungseinbruch zu stellen.
Die Einladung der Brügerpartei GL im Wortlaut:
Wohnungseinbrüche
Polizeitipps gegen Einbrecher
 
296 Einbrüche wurden im vergangenen Jahr in Bergisch Gladbach registriert. Dies entspricht etwa einem Einbruch pro Tag. Die Polizei Bergisch Gladbach gibt auf Einladung der Bürgerpartei GL am Donnerstag den 14.12.2017 um 19:00 Uhr effektive Tipps gegen Wohnungseinbrüche. Langfingern soll so die Arbeit schwer gemacht werden.

                       

Im Rahmen ihrer offenen Mitgliederversammlung lädt die Bürgerpartei GL alle interessierten Bürger zu einer Veranstaltung rund um das Thema Einbruchsprävention ein. Kriminalhauptkommissar Bernhard Danger von der Polizei Bergisch Gladbach wird dabei in einem ca. 90 minütigen Vortrag über sinnvolle und effektive Sicherungsmöglichkeiten informieren. Darüber hinaus werden wertvolle Verhaltenstipps vermittelt.
Das man sich vor Einbrüchen schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Weit über 40 % der Einbrüche bleiben im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen sicherheitstechnischer Einrichtungen. Aber auch durch richtiges Verhalten und durch aufmerksame Nachbarn werden Einbrüche verhindert.


Da auch im Bergisch Gladbacher Raum in der „dunklen Jahreszeit“ erfahrungsgemäß die Einbruchszahlen steigen, bietet sich hier die Gelegenheit, aus erster Hand Informationen zu Vorbeugemöglichkeiten zu erhalten und den Fachleuten der Polizei Fragen zum Themenbereich Wohnungseinbruch zu stellen.


 
Termin:
Donnerstag, 14.12.2017 um 19:00 Uhr


Rathaus Stadtmitte,
Großer Ratssaal
Konrad-Adenauer-Platz 1

51465 Bergisch Gladbach

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Großkontrolle findet erneut viele Drogen im Straßenverkehr

Großkontrolle findet erneut viele Drogen im Straßenverkehr

10 Dezember 2017 von Gregor Herzfeld

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Bei einer erneuten Großkontrolle „Drogen im Straßenverkehr“ sind am Donnerstagnachmittag (07.12.) acht Blutproben entnommen worden.

Acht Männer im Alter von 23 bis 43 Jahren unterzogen sich zwischen 12.00 und 16.00 Uhr Drogentests, die alle positiv ausfielen. Die anwesende Ärztin entnahm die fälligen Blutproben.

Die Fahrer stammten aus Bergisch Gladbach (3), Köln (3), dem Westerwaldkreis und Polen. Die Deutschen erwartet jetzt ein umfangreiches Bußgeldverfahren, der Pole konnte nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung entlassen werden.

An der Kontrollstelle in Forsbach auf der Bensberger Straße waren gut 40 Beamte eingesetzt. Der Verkehrsdienst wurde dabei von Lehrgangsteilnehmern des LAFP (Landesamt für Aus- und Fortbildung der Polizei) unterstützt. Neben den Drogenverstößen fielen zwei Totalfälschungen von Führerscheinen aus Saudi Arabien und Griechenland auf. Zudem wurden mehrere kleinere Verkehrsverstöße geahndet.

Bei einer Kontrolle von einem irischen Teerlaster konnten massive Verstöße gegen die Sozialvorschriften im Straßenverkehr festgestellt werden. Da eine Sicherheitsleistung von 3.000 Euro nicht erbracht werden konnte, ist der Lkw zur Sicherung des Verfahrens sichergestellt worden.

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Radarfalle eso 3.0 überwacht Frankenforster Straße

Radarfalle eso 3.0 überwacht Frankenforster Straße

04 Dezember 2017 von admin

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Heute schon geblitzdingst? Nein? Dafür reicht es meist ein wenig zu schnell die Frankenforster Straße in Refrath zu fahren. Hier postiert sich regelmäßig ein blauer Mercedes VAN. Mit im Gepäck: Das Messgerät ESO 3.0, ein Lichtschrankensystemen Für die Messungen werden Sensoren verwendet, die eine Lichtschranke bilden. Durchfährt ein Fahrzeug die Lichtschranken der Sensoren, erstellen diese jeweils ein Helligkeitsprofil. Die Messungen werden an einem Rechner weitergeleitet, der das Tempo in km/h im Rahmen einer Weg-Zeit-Messung ermittelt.

Der ESO-Blitzer und seine Messung gilt allgemeinhin als zuverlässig.

 

 

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Neun von 18 Spielhallen müssen schließen

03 Dezember 2017 von Gregor Herzfeld

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Städtische Ordnungsbehörde verschickte Bescheide nach neuer Rechtslage

18 Spielhallen gab es bisher in Bergisch Gladbach, zukünftig bleibt noch die Hälfte übrig: Zum Stichtag 30.11.2017 endet die fünfjährige Übergangsfrist für mehrere Regelungen des „Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrages“ von 2012. So ist nach den Buchstaben dieses Gesetzeswerkes die Erteilung von Mehrfachkonzessionen bei Spielhallen nicht mehr zulässig; dies bedeutet, dass nur noch eine Spielhallenerlaubnis pro Gebäude oder Gebäudekomplex erteilt werden darf. Weiterhin soll ein Mindestabstand von 350 Metern Luftlinie von Spielhalle zu Spielhalle nicht unterschritten werden. In räumlicher Nähe zu öffentlichen Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe dürfen Spielhallen überhaupt nicht betrieben werden.

In Bergisch Gladbach gibt es insgesamt 18 Spielhallen, wobei sich die Betriebe stark in der Stadtmitte konzentrieren. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben – insbesondere des Mindestabstandsgebotes – ist die städtische Ordnungsbehörde gehalten, neun dieser Einrichtungen keine Erlaubnis mehr zu erteilen. „Wir haben nicht gewürfelt oder gelost, sondern nachvollziehbare Kriterien zur Auswahl der zu schließenden Betriebe herangezogen“, erklärt Fachbereichsleiter Peter Widdenhöfer das Verfahren. „So spielten ganz besonders die Bestandsdauer eine Rolle. Wer zuerst da war, hatte die besseren Chancen.“ Auch der ordnungsgemäße Betrieb wurde in die Abwägung mit einbezogen. Die Stadt verspricht sich von der Transparenz der Untersagungsgründe eine höhere Rechtssicherheit, so Widdenhöfer: „Wir gehen davon aus, dass die überwiegende Zahl der Unternehmer trotzdem klagen wird.“

Alle Bescheide sind in der zweiten Novemberhälfte 2017 verschickt worden. Binnen Monatsfrist können Rechtsmittel eingelegt werden. Es gilt für alle Betreiber allerdings eine Härtefallregelung: Die endgültige Schließung muss nicht am 1. Dezember, sondern innerhalb der nächsten sechs Monate erfolgen.

Eine weitere Vorgabe des Staatsvertrages betrifft die Außenwerbung der Betriebe: Sie dürfen sich nicht mehr „Kasino“, „Spielsalon“ oder „Glückspalast“ nennen, sondern als Bezeichnung des Unternehmens ist lediglich noch das Wort „Spielhalle“ zulässig. In Bergisch Gladbach wird diese Bestimmung schon seit 2015 umgesetzt.

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