Archiv | Januar, 2018

160 Einsatzstellen bei Sturm Friederike

160 Einsatzstellen bei Sturm Friederike

18 Januar 2018 von Gregor Herzfeld

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Die Feuerwehr Bergisch Glabach hatte am heutigen Donnerstag rund 160 Einsatzstellen im Stadtgebiet abzuarbeiten.

„Wir haben neben unseren regulären Einsatzkräften 4 Erkunder im Einsatz, die die Einsatzstellen sichten und priorisieren. Trotz einiger Einsatzstellen mit hoher Priorität haben wir glücklicherweise bislang keine Verletzten zu beklagen. Das THW Bergisch Gladbach unterstützt uns mit 3 Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften. Uns erreichen weiterhin neue Notrufe. Die Friedrich-Offermann-Straße konnte wieder für den Verkehr freigegeben werden.“ – so Elmar Schneiders, Pressesprecher der Feuerwehr.

Unseren Informationen nach müsste der Höhepunkt des Sturmtiefs zwischenzeitlich am Stadtgebiet Bergisch Gladbach vorbeigezogen sein.

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„Friederike“ beschäftigt Einstzkräfte

18 Januar 2018 von admin

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Die Feuerwehr Bergisch Gladbach hat aktuell rund 60 Einsatzstellen zu bearbeiten.

Eine Feuerwehr-Einsatzleitung wurde gebildet.

Die Feuerwehr ist nun mit rund 80 Einsatzkräften im Dienst.

Einsatzschwerpunkte sind die Stadtteile Hebborn, Stadtmitte, Heidkamp, Bensberg und Moitzfeld.,

Die Friedrich-Offermann-Straße in Richtung Rösrath und die Straße „Löhe“ in Richtung Immekeppel sind zur Zeit voll gesperrt.

Der Betrieb der KVB-Linie 1 und der S-Bahn Linie 11 sind mindestens im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach eingestellt.

Hinweis an die Bevölkerung:

Meiden Sie den Aufenthalt im Freien, insbesondere Wälder, Grünanlagen und Parks bergen ein enormes Risiko. Auch der Aufenthalt außerhalb der o.g. Bereiche gilt aufgrund von Windbruch und umherfliegender Teile als sehr gefährlic

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Radeln in der Fußgängerzone soll bald erlaubt sein – aber vorsichtig!

Radeln in der Fußgängerzone soll bald erlaubt sein – aber vorsichtig!

17 Januar 2018 von Gregor Herzfeld

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Bergisch Gladbach versteht sich als eine radfahrerfreundliche Stadt. Deshalb sollen immer mehr Möglichkeiten für Radfahrer geschaffen werden, bequem und sicher durch den Verkehr zu kommen. So wurde als eine der Maßnahmen des Mobilitätskonzeptes der Stadt im Jahre 2016 beschlossen, die Fußgängerzone in der Stadtmitte für den Fahrradverkehr testweise zu öffnen. Radler dürften dann das, was sie heute eh schon in starkem Umfang tun: nämlich die Hauptstraße und ihre Nebenstraßen im Bereich zwischen Driescher Kreisel und Forumpark als Radfahrstrecke nutzen.

Nun soll es soweit sein. Mit Beginn der Fahrradsaison, also im März/April 2018, könnte das bislang Verbotene legal werden. Anregungen für die Umsetzung holten sich Verwaltung und Politik bei einer Exkursion nach Brühl, wo die offene Fußgängerzone bereits gelebter Alltag ist. Noch ist allerdings nichts offiziell entschieden. Zur konkreten Umsetzung will sich die Stadtverwaltung in den kommenden Wochen die Zustimmung der politischen Gremien einholen.

Um die einzelnen Nutzergruppen der Fußgängerzone auf die neue Situation vorzubereiten und zu sensibilisieren, will die Stadtverwaltung im Vorfeld der Öffnung eine intensive Öffentlichkeitsarbeit betreiben, um auf das neue Miteinander aufmerksam machen. Denn ein Miteinander soll es sein und kein Gegeneinander. Dazu müssen die Regeln klar definiert sein: Die Fußgänger bestimmen den Verkehr und haben stets Vorrang, Radfahrer müssen Schrittgeschwindigkeit fahren. Menschen mit Behinderungen müssen den Leitstreifen gefahrlos nutzen können. All dies soll durch Hinweise und Beschilderung vor Ort, aber auch in den Medien kommuniziert und durch Polizei und Ordnungsbehörde kontrolliert werden.

Fakt ist, dass die Fußgängerzone auch unerlaubt bereits ausgiebig von Radfahrern genutzt wird. Ende Oktober 2017 wurde an drei Tagen gezählt und insgesamt über 1.000 Fahrradfahrten auf verbotenem Terrain erfasst. Auffälligkeiten durch Unfälle gibt es hingegen nicht zu verzeichnen.

Das Ergebnis der Zählung lässt auf der anderen Seite den Schluss zu, dass die Hauptstraße als Verbindungsachse eine hohe Attraktivität ausstrahlt. Was eindeutig für die Öffnung spricht – natürlich unter Berücksichtigung der bereits erwähnten Vorrechte für Fußgänger. Die Durchlässigkeit der bisher gesperrten Strecke würde somit also auch die Attraktivität des Radfahrens in Bergisch Gladbach insgesamt erhöhen. Umwege werden vermieden, die Barrierewirkung der Innenstadt entfällt, eine Fahrradkultur entsteht. Für die im unmittelbaren Umfeld wohnenden Bürgerinnen und Bürger (das sind knapp 49.000 Personen im Umkreis von 2,5 km Luftlinie) wird es wesentlich einfacher, mal kurz aufs Rad zu steigen, um die City zu besuchen.

Größtmögliche Sicherheit und wirksame Gefahrenprävention soll auch mit zwei weiteren Maßnahmen erreicht werden: Bei großen Veranstaltungen in der Fußgängerzone  (z.B. Markt, Kirmes, Weihnachtsmarkt, Stadtfeste, Bautage etc.) bleibt das Radfahren auch zukünftig verboten; auf diese Sonderregelungen soll per Hinweisschild aufmerksam gemacht werden. Fahrradabstellanlagen sollen außerdem nicht auf der Hauptstraße installiert werden, um unnötige Gefahrenpunkte zu vermeiden. Vielmehr sollen sie auf die umliegenden  Nebenstraßen ausgelagert werden.

Die Verwaltung wird die Öffnung der Fußgängerzone für den Radverkehr intensiv mit der Politik beraten. Erste Gelegenheit dazu besteht in der Sitzung des Inklusionsbeirates am 17. Januar 2018. Am 6. Februar soll im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr der Beschluss folgen.

Positive Signale aus der Politik gab es bereits beim ersten „Runden Tisch Fahrradfreundliches Bergisch Gladbach“. Vertreten waren Politik, Verwaltung, Polizei sowie die Interessensverbände ADFC, ProVelo und VCD. Das Gremium sieht in der Attraktivierung der Innenstadt für Fahrradfahrer eine vielversprechende Maßnahme, um der nachhaltigen Verlagerung des Verkehrs vom Auto aufs Fahrrad ein Stück näher zu kommen. Wenn es gelingt, das Pkw-Aufkommen spürbar zu verringern, ist auch insgesamt eine bessere Erreichbarkeit der City zu erwarten. Die Mehrheit sprach sich für eine testweise Öffnung der Fußgängerzone aus. Auch die IG Stadtmitte hat sich positiv zur Öffnung der Fußgängerzone geäußert.

Die Testphase soll  zunächst ein Jahr umfassen. Danach wird unter Einbeziehung aller beteiligten Akteure Bilanz gezogen und über eine endgültige Regelung entschieden.

Der gleichlautende Text hängt auch als Word-Datei an. Außerdem erhalten Sie drei Fotos: Mobilitätsmanager Daniel Euler erprobt schon mal das Fahrradgefühl in der Fußgängerzone – zunächst aber noch ganz legal im Stand.

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Jugendschöffinnen und -schöffen gesucht

16 Januar 2018 von admin

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Für das Jugendschöffengericht in Bergisch Gladbach und die Jugendkammern beim Landgericht Köln werden zur Zeit die Vorschlagslisten der Wahlperiode 2019 bis 2023 für die Besetzung der Schöffenstellen aufgestellt.

Danach werden aus dem Zuständigkeitsbereich der Stadt Bergisch Gladbach für das gemeinsame Jugendschöffengericht der Amtsgerichtsbezirke Bergisch Gladbach und Wermelskirchen
–        9 Jugendhauptschöffen (5 weibliche und 4 männliche)
–        22 Jugendhilfsschöffen (11 weibliche und 11 männliche)
und für die Jugendkammer beim Landgericht Köln
–        7 Jugendhauptschöffen (4 weibliche und 3 männliche)
gesucht.

Wer kann Jugendschöffe/-schöffin werden?

Das Schöffenamt kann nur von Deutschen versehen werden. Die Bewerberin / der Bewerber muss in Bergisch Gladbach wohnen und zu Beginn der Amtsperiode am 01.01.2019 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein.

Außerdem gibt es Ausschlussgründe nach dem Gerichtsverfassungsgesetz, so z.B. fehlende Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter, mangelnde gesundheitliche Eignung, Vermögensverfall, Verstoß gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder der Rechtsstaatlichkeit, Tätigkeit für die Staatssicherheit der ehemaligen DDR.

Auch berufliche Gründe können gegen die Berufung zum Jugendschöffen sprechen: So sollen weder Mitglieder der Bundes- oder Landesregierung berufen werden noch Richter oder Beamte der Staatsanwaltschaft, Rechtsanwälte, Vollstreckungs- und Vollzugsbeamte. Übrigens gehört nach den Buchstaben des Gesetzes auch der Bundespräsident zum ausgeschlossenen Personenkreis.

Wie und wo bewerben?

Bürgerinnen und Bürger aus Bergisch Gladbach, die die Voraussetzungen zum Schöffenamt besitzen, können sich ab sofort bis zum 28.02.2018 bewerben, und zwar schriftlich unter folgender Adresse: Stadt Bergisch Gladbach Fachbereich Jugend und Soziales, Postfach 20 09 20, 51439 Bergisch Gladbach. Ansprechpartner ist Herr Tritz. Per E-Mail ist er erreichbar unter S.Tritz@stadt-gl.de.

Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Bergisch Gladbach entscheidet voraussichtlich in seiner Sitzung am 19. April 2018 über die Aufnahme in die Vorschlagsliste.

Nähere Informationen zur Schöffenwahl sind auch auf der städtischen Homepage unter www.bergischgladbach.de/jugendschoeffen zu finden. Hier stehen die entsprechenden Antragsformulare zum Download bereit.

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Existenzgründung in Bergisch Gladbach: Das sind die Schritte

15 Januar 2018 von Michael Prokoph

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Warum täglich für andere arbeiten gehen, wenn man auch nur für sich selbst arbeiten kann? Damit die Gründung einer eigenen Existenz erfolgreich ist, sind im Vorfeld jedoch eine Menge Dinge zu beachten. Wie gehen Existenzgründer in Bergisch Gladbach am besten vor?

Existenzgründungsberatung als erster Schritt in die Selbstständigkeit

Selbstständige müssen von Haus aus Fähigkeiten wie Selbstdisziplin, Kommunikationstalent, Risikobewusstsein, Zielstrebigkeit sowie ein gewisses fachliches und kaufmännisches Wissen mitbringen. Vor der Gründung der Existenz in Bergisch Gladbach sollten jedoch vorab gründliche Recherchen über den Zielmarkt und bei Ladengeschäften die spätere Lage stattfinden. Im Idealfall bestehen bereits Kontakte zu potenziellen Kunden und Geschäftspartnern. Unerlässlich ist es, eine professionelle Existenzgründungsberatung aufzusuchen, denn so kann der Schritt in die Selbstständigkeit intensiv und tragfähig geplant werden. In Bergisch Gladbach gibt es von diversen Anbietern persönliche Beratung oder auch regelmäßig stattfindende Existenzgründerseminare. Mit diesen Beratern werden sämtliche Fragen rund um die Selbstständigkeit besprochen. So ist es bei manchen Gründungsideen wichtig, die spezifischen Standortfaktoren in Bergisch Gladbach vorab zu untersuchen. Daneben prüft die Existenzgründungsberatung generell die Geschäftsidee, berät bei der Erstellung eines Business- und Finanzierungsplanes und hilft bei der Ausarbeitung einer speziellen Marketingstrategie. Zuschüsse sind ein Thema, die ebenfalls im Rahmen einer derartigen Beratung abgehandelt werden. Denn abhängig von der Geschäftsidee können Fördermittel und Zuschüsse für die Region Bergisch Gladbach oder Nordrhein-Westfalen beantragt werden.

Der Businessplan: Alles, was ein angehender Unternehmer braucht

Kaum ein Erstunternehmer ist in der Lage, sein Geschäftskonzept zu strukturieren und entsprechend zu entwerfen. Eine Existenzgründungsberatung berät über die passende Rechtsform und ob es sinnvoll ist, die Geschäftsräume zu mieten oder gleich zu kaufen. Der Businessplan als Fahrplan für eine erfolgreiche Existenzgründung beschreibt die Geschäftsidee im Detail und stellt die Gründerperson dar. Neben der Beschreibung des Produktes oder der angebotenen Dienstleistung muss ebenfalls der Standort hinein, aber auch die Konkurrenten vor Ort in Bergisch Gladbach und die potenziellen Kunden. Der angehende Unternehmer erläutert in diesem Plan seine Personalplanung, Rechtsform, Lieferanten und Vertriebspartner und die anvisierten Maßnahmen für Werbung und Kommunikation. Nicht vergessen werden darf die Darstellung des eigenen Kapitalbedarfs und der Plan zur Deckung der benötigten Finanzen. Diese Dienstleistung kostet Geld, zahlt sich jedoch aus. Überdies kann die Erstellung des Businessplanes in Bergisch Gladbach öffentlich bezuschusst werden.

Finanzplanung und Gründungszuschüsse in Bergisch Gladbach

Eine erfolgreiche Existenzgründung steht und fällt mit der Finanzplanung. Im Zentrum steht der Kapitalbedarf. Langfristige wie kurzfristige Kostenposten müssen aufgelistet werden. Der Existenzgründungsberater hilft, die Kosten den zu erwartenden Einnahmen realistisch gegenüberzustellen. Hier zeigt es sich meistens, ob sich die Geschäftsidee wirklich lohnt. Ist der Eindruck positiv, werden die einzelnen Geldquellen ausfindig gemacht. Erfüllt der Existenzgründer gewisse Voraussetzungen wie einen Restanspruch auf Arbeitslosengeld von mehr als 90 Tagen, professionellem Businessplan inklusive fachkundiger Stellungnahme, kann in Bergisch Gladbach bei der Arbeitsagentur ein Gründerzuschuss beantragt werden. Daneben existieren weitere Starthilfe-Programme der Region, des Bundes und auch der Europäischen Union. Aufgabe des Existenzgründungsberatung ist es ebenfalls, die Fördermittelrecherche zu übernehmen. Überprüft wird auch das Eigenkapital und wie viel Kredit von der Bank zur Verfügung gestellt werden kann.

Existenzgründer müssen zahlreiche Formalitäten bewältigen

Sobald die Planungsphase abgeschlossen ist, warten auf den Existenzgründer zahlreiche Formalitäten. Abhängig vom Gewerbe sind viele Vorgaben von Behörden, Berufsverbänden und Kammern zu beachten. Ein neuer Gewerbebetrieb oder das Aufnehmen einer gewerblichen Tätigkeit muss auch in Bergisch Gladbach bei der Gewerbemeldestelle angemeldet werden und kostet 20 Euro. Mitzubringen sind Ausweis und gegebenenfalls Aufenthaltserlaubnis sowie die aktuelle Meldebescheinigung. Handwerker müssen in die Handwerksrolle der Handwerkskammer zu Köln eingetragen sein. Freiberufler wenden sich hingegen an das Finanzamt. Dort sollten sich ohnehin alle Existenzgründer informieren, damit bei der Steuererklärung und der Form der Buchführung später keine Überraschungen auftauchen. Viele ehemalige Arbeitnehmer sind nämlich erstaunt, welche steuerlichen Fragen bei der Existenzgründung auf sie zukommen und kennen ihre Pflichten gegenüber dem Finanzamt nicht. Selbstständige sollten jedoch auch über ihre Altersvorsorge schon bei der Existenzgründung nachdenken, dieser Punkt wird oft vernachlässigt. Gleiches gilt für eventuelle Versicherungen. Manchen Existenzgründer hat es schon das Genick gebrochen, wenn ein Rechtsstreit aufkam und die Kosten hierfür nicht aufgebracht werden konnten.

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Veränderte Antragsfrist für Förderprogramme von Land und Landschaftsverband

15 Januar 2018 von Gregor Herzfeld

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Vereine, Initiativen und Kultureinrichtungen, die auf eine Förderung durch das Land oder den Landschaftsverband hoffen, sollten ihre Anträge unbedingt innerhalb der Fristen einreichen. Nur so besteht die Chance, dass die eigenen Projekte gefördert werden.

Die Antragsfrist für eine Förderung durch den Landschaftsverband endet am 28. Februar – bis dahin müssen die Anträge dem Kulturbüro vorliegen. Dieses reicht die Unterlagen dann bearbeitet bis zum 31. März an den Landschaftsverband weiter. Bisher genannte andere Zeiträume sind nicht mehr gültig.

Für die Schulen, die sich im Kontext des Landesprogramms „Kultur und Schule“ engagieren möchten, ist wie in den Vorjahren auch der 31. März der Stichtag zur Abgabe. Da dieser 2018 auf Karsamstag fällt, ist der Gründonnerstag vor den Osterferien die letzte Möglichkeit, die Projektdatenblätter einzureichen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an das Kulturbüro des Kreises, Telefon: 02202 13-2770 beziehungsweise per E-Mail an kultur@rbk-online.de

Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage, www.rbk-direkt.de.

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Humanistische Veranstaltungen

12 Januar 2018 von HVD-Bergischland

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Der Humanistische Verband führt in Wuppertal eine Info-Veranstaltung zur “Bergischen Jugendfeier” durch und befasst sich mit Gedanken aktueller Philosophen.

Informationsabend zur „Bergischen Jugendfeier“
Mi., 17. Jan., 19:00 Uhr
Alte Feuerwache, Gathe 6 in Wuppertal-Elberfeld
Es gibt Informationen zur Geschichte und Bedeutung der Jugendfeier. Seit vielen Jahren führt der Humanistische Verband die Feiern gemeinsam mit den Freidenkern in Wuppertal durch.
An diesem Abend geht es um die Vorbereitung für die kommende Feier. Dazu wird ein Trailer vom letzten Jahr gezeigt.
Mehr Infos unter www.Bergische-Jugendfeier.de

Humanisten Lesen!
Jeden dritten Donnerstag im Monat sprechen wir über humanistische Texte. Bisher ging es um Feuerbach, Erasmus und Mirandola. Die nächste Veranstaltung ist am
Do., 18. Jan., 19:30 Uhr im „Atelier“, in der Hofaue 51, W-Elberfeld
mehr Info und Text zur Veranstaltung auf Anfrage unter HVD-Wuppertal@gmx.de

 

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„Unser Weg zum Flächennutzungsplan“

10 Januar 2018 von Gregor Herzfeld

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 Beteiligungs-Broschüre wird an alle Haushalte verteilt

Der Entwurf des neuen Flächennutzungsplans 2035 für alle Bürgerinnen und Bürger im „Schnelldurchlauf“ – das ist ein besonderer Service der Bergisch Gladbacher Stadtverwaltung, der in der zweiten Januarwoche (am Mittwoch, 10. Januar 2018) als Beilage zum „Bergischen Handelsblatt“ im Stadtgebiet verteilt wird. 24 Seiten stark ist die Broschüre „Unser Weg zum Flächennutzungsplan“; die Kolleginnen und Kollegen der Stadtentwicklung haben darin die wesentlichen Informationen und Antworten auf besonders oft gestellte Fragen zusammengetragen. Anlass für die Publikation ist die Offenlage des Flächennutzungsplans als zweite Phase der Bürgerbeteiligung, die bis zum 9. Februar dauert.

Das Wichtigste auf einen Blick – und die Sorgen der Bürger ernst genommen: So erklärt die Broschüre zum Beispiel, wie es sich mit der Verbindlichkeit der neu ausgewiesenen Siedlungsflächen verhält. Muss hier gebaut werden, wenn einmal die Flächen so dargestellt sind? Nein, sagt die Broschüre ganz klar, gebaut wird nur nach Bedarf, mit zeitlicher Priorisierung und im Proporz der Stadtteile. Der Flächennutzungsplan eröffnet zunächst lediglich die Möglichkeit der Bebauung, denn ohne einen qualifizierten Bebauungsplan läuft auf diesen Flächen überhaupt nichts. Bis es dazu kommt, kann es Jahre dauern oder möglicherweise auch gar nicht eintreten.

Natürlich wird in der Broschüre auch erklärt, warum der Flächennutzungsplan dringend eine Neuaufstellung braucht. Wohnen und Gewerbe werden stark nachgefragt, Bergisch Gladbach ist eine attraktive Kommune für Neubürgerinnen  und Neubürger. Wohnraum soll aber erschwinglich bleiben, und unsere ortsansässigen Gewerbebetriebe sollen nicht ins Umland abwandern müssen. Deshalb sind Erweiterungen unumgänglich. Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, muss aber allerhand für ein Umdenken in der Mobilität unternommen werden und auch der „grüne“ Charakter der Stadt erhalten bleiben. Für Stadtbaurat Harald Flügge ist letzteres ein besonders wichtiges Ziel der nächsten Jahrzehnte: „Qualmende Schlote wird es in Bergisch Gladbach auch zukünftig nicht geben. Und 98 Prozent des heutigen Freiraums werden durch die neue Planung geschützt und gestärkt. Bergisch Gladbach bleibt grün!“

Kernstück der Bürgerinformation zum neuen Flächennutzungsplan ist schließlich die Darstellung der einzelnen Stadtteile mit den dort vorgesehenen Veränderungen in der Flächenausweisung. Gegenüber dem ersten Entwurf, der zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung Ende 2016 präsentiert wurde, sind viele Flächen zurückgenommen oder verkleinert worden. „Das ist gut so und war auch so zu erwarten“, beschreibt Flügge die städtische Planung, „durch die eingehende politische Erörterung, viele Informations- und Diskussionsveranstaltungen und eine sehr rege Bürgerbeteiligung haben wir als Planer wertvolle Aufschlüsse darüber erhalten, was möglich und gewollt ist und was überhaupt nicht geht. Die Anregungen der Bürger decken sich auch in vielen Fällen mit den Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange.“

Der Flächennutzungsplan 2035 der Stadt Bergisch Gladbach liegt vom 8. Januar bis zum 9. Februar 2018 zur Offenlage aus; Bürgerinnen und Bürger können sich im Treppenhaus im 1. Obergeschoss des Rathauses Bensberg die Pläne im Originalformat anschauen, die städtischen Experten zur Beantwortung von Fragen ansprechen oder Anregungen und Bedenken loswerden. Bürgermeister Für Bürgermeister Lutz Urbach ist dies weit mehr als nur eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtaufgabe: „Die konstruktive Auseinandersetzung mit Kritik und die intensive Abwägung aller Interessen tun  der gesunden Entwicklung unserer Stadt gut. In einer Gemeinschaft gilt es stets Kompromisse zu schließen, ohne dabei das Gemeinwohl aus den Augen zu verlieren. Dies haben wir bisher gemeinsam gut gemeistert.“

Anregungen und Bedenken können während der Offenlage mündlich zur Niederschrift, schriftlich per Post oder auch per E-Mail geäußert werden; die Kontaktdaten sind auf der letzten Seite der Informationsbroschüre zusammengefasst.

Auch im Internet kann man sich über den neuen Flächennutzungsplan umfassend informieren:
www.bergischgladbach.de/fnp

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Gut Lerbach - Milchtankstelle der neuesten Generation

Gut Lerbach – Milchtankstelle der neuesten Generation

07 Januar 2018 von admin

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Am Gut Lerbach gibt es Milch per Knopfdruck 24 Stunden am Tag / 7 Tage die Woche. Zusätzlich gibt es noch einige Käsesorten, Eier, Konfitüre, Eierlikör etc. an den Automaten zu erwerben. Gezahlt werden kann in bar und mittlerweile auch per Karte.

Das Gut Lerbach befindet sich am Stadtrand von Bergisch Gladbach.
Gut Lerbach, Oberlerbach 5, 51465 Bergisch Gladbach

Bereits in dritter Generation bewirtschaftet Michael van Elst den Hof in direkter Nachbarschaft vom Schlosshotel Lerbach. 65 Kühe hat der Landwirt in seinem Stall. Das Futter für die Tiere, Mais und Getreide, baut er selber an. Nur Kraftfutter kauft er noch dazu. Dabei achtet der Landwirt darauf, gentechnikfreies Futter zu kaufen.

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Sturm Burglind hinterlässt Gefahrenstellen im ganzen Kreis

04 Januar 2018 von admin

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Der Refrather Weg in Bergisch Gladbach muss bis mindestens Freitag komplett gesperrt werden.

Seit heute Morgen (03.01.) gegen 05.45 Uhr gehen zahlreiche Meldungen über Gefahrenstellen ein. Hauptsächlich handelte es sich um umgefallene Bäume. Den größten Anteil hat dabei die Stadt Bergisch Gladbach. Hier gingen bis heute Mittag 45 Meldungen ein, in Overath 7 und in Rösrath 5. In Kürten, Burscheid, Wermelskirchen und Odenthal war es jeweils nur ein Anruf. Die Autobahnanschlussstellen waren auch betroffen. Hier wurden 6 Gefahrenstellen gemeldet. Auch für andere Behörden (Leverkusen, Köln, Lohmar und Lindlar) nahm die Gladbacher Leitstelle Anrufe entgegen.

In vielen Fällen meldeten die Bürger umgefallene Bäume, die oft Straßen versperrten. Teilweise wurden die Bäume von der Feuerwehr beseitig, doch auch Bürger packten mit an. In Bensberg zum Beispiel holten Anwohner ihre Motorsägen heraus und befreiten ein paar Autos von einer Kiefer. Bürger in anderen Ortschaften mussten etwas länger warten, bis ihre Autos von Bäumen befreit wurden. Auch Dachziegel vielen auf eine Motorhaube, Äste lagen als Hindernisse auf Fahrbahnen, eine Baustellenabsicherung flog herum, Stromleitungen wurden von Bäumen heruntergerissen. Die kuriosesten Sturmschäden waren wohl, dass ein Trampolin auf der Fahrbahn in Herkenrath lag, ein Gartenhaus plötzlich auf dem Zaun eines Anwohners landete und ein umgestürzter Altkleidercontainer. Auch Unfälle blieben nicht aus. An der Autobahnanschlussstelle in Moitzfeld fuhr ein Lkw-Fahrer in einen umgestürzten Baum. Vor einem fahrenden Streifenwagen in Obereschbach fiel eine Tanne um. Der Polizeibeamte konnte zwar noch bremsen, landete aber mit dem Streifenwagen auf dem umgekippten Baum. Die Feuerwehr konnte den Wagen wieder befreien.

Die letzte Meldung von heute Mittag betrifft leider sehr viele Pendler und Anwohner in Bergisch Gladbach. Der Refrather Weg muss wegen der Gefahr von umstürzenden Bäumen im Bereich Robert-Schuman-Straße und der Straße Auf der Kaule bis mindestens Freitag komplett gesperrt werden.

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Vorsicht. Auch wenn der Sturm nachlässt, bleibt die Gefahr von abknickenden Bäumen und Ästen. Auch locker gewordene Dachziegel könnten herunterfallen.

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