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<strong>Neubau von Mohnweg-Hallenbad wieder durch Pleite der Stadt bedroht</strong>

Neubau von Mohnweg-Hallenbad wieder durch Pleite der Stadt bedroht

29 Juni 2022 von admin

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Bereits im September 2009 war mit den Stimmen des alten Stadtrates und nochmals im November 2009 war mit dem neuen Stadtrat der Neubau des Schulschwimmbades Mohnweg beschlossen worden, trotz Haushaltskrise. Der Rat erteilte den Auftrag für ein Realisierungskonzept. Doch darüber setzt sich damals der mittlerweile von der Bildfläche verschwundene Altbürgermeister Lutz Urbach hinweg: für 2010 waren dann keine Sanierungskosten für das Bad im Etat eingesetzt. Für 2011 hatte Urbach in der mittelfristigen Finanzplanung Abrisskosten von 300 000 € vorgesehen. Nach heftigen Bürgerprotesten wurde die ersatzlose Streichung des Schwimmbad Mohnweg verworfen.

Die ewige Ruine des Schwimmbad Mohnweg

Über eine vermeintlich gute Nachricht freuten sich letztes Jahr (2021) die Schwimmvereine und Schulkinder nur kurz: Der Neubau sollte mit vier Bahnen in einer Länge von 25 Metern ausgestattet werden. Durch überdies notwendig gewordene Beratungsleistungen zur Fertigungsweise ist selbst der zwischenzeitlich avisierte Baubeginn zu Jahresbeginn 2022 nicht mehr einzuhalten – so die Stadt. Ob der Neubau doch durchgeführt werden kann hängt jedoch wieder mit der Haushaltslage der Stadt Bergisch Gladbach zusammen.

Doch das Risiko einer Haushaltspleite schwebt wieder so groß wie vielleicht nie zu vor über den Gladbacher Rathäusern. Fehlende Gewerbeflächen, Einbrechende Steuereinnahmen, kaputte Infrastruktur haben gepaart mit der Corona und der Ukraine Krise die Finanzlage ins Wanken gebracht. Fast alle Rücklagen sind bis Ende 2022 verbraucht – dann droht die Haushaltspleite bzw. der Rückfall in ein Haushaltssicherungskonzept. Freiwillige Leistungen wie Schwimmbäder oder Sozialleistungen könnten als erstens wieder auf der Streichliste der Politik stehen.

Woran hakt es?

Die Stadtpolitik hat sich mit den Großprojekten verfranzt.

Das Projekt der Umsetzung des Flächennutzungsplanes oder der Entwicklung werden durch Hardliner aus der Gruppe der Baugegner torpediert. Zu diesen gehören vor allem die Freien Wähler und Teile der Grünen. Geht es nach diesen Hardlinern möchten sie offenbar ihr eigenes Wohnen und Leben in Gladbach genießen, aber den anderen Menschen die zuziehen wollen nicht die gleichen Möglichkeiten geben. Hier paaren sich egositisch Motivierte und fundamentale Umweltaktvisten.

Ähnlich sieht es mit dem Großprojekt Konversion des Zandersgeländes aus. Während die SPD das gesamte Gelände am liebsten ähnlich wie die Kirche in Erbpacht vermieten will wollen die Grünen und die Freien Wähler in ganz Bergisch Gladbach keine Neubaugebiete erschließen und sich möglichst nur noch auf das Zandersgelände beschränken. Dieser sozialistisch grüne Traum soll aber dann erst in 20 Jahren realisiert werden.

Während die CDU die Pläne der Ampelkoalition skeptisch sieht hat die Bürgerpartei GL bereits in ihrer Haushaltsrede auf die historischen Chancen die Trendwende in der Stadt zu schaffen hingewiesen. Dem neuen Bürgermeister Frank Stein wurde sogar ein Sanierungsplan für seinen Haushalt vorgelegt.

Anträge und Bestrebungen hierzu wurden aber bisher abgelehnt. Die Bürgerpartei GL ist Teil der politischen Opposition in Bergisch Gladbach und wird regelmäßig von den großen Parteien unsachlich angegriffen und von Teilen der Verwaltung behindert.

Unterdessen hat das Oberverwaltungsgericht in Münster klargestellt, dass alle Städte in NRW, so auch Bergisch Gladbach zu viel Wassergebühren berechnet haben in den letzten Jahren und dies ändern müssen. Dies bedeutet wieder ein größeres Loch im Haushalt der Stadt Bergisch Gladbach. Zu viel eingenommene Wassergebühren wird die Stadt Bergisch Gladbach höchstwahrscheinlich ihren Bürgern nicht erstatten.

Für das nächste Jahr erwarten Insider die Verdoppelung oder Verdreifachung der Grundsteuer auch in Bergisch Gladbach. Wie dies dem Bürger verkauft werden soll und ob sich das Mohnweg Bad trotzdem neubauen lässt, wird sicherlich interessant.

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Rösrath - Täter nach Geldautomatensprengung flüchtig

Rösrath – Täter nach Geldautomatensprengung flüchtig

29 Juni 2022 von admin

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Täter nach Geldautomatensprengung flüchtig

In der vergangenen Nacht wurden Bewohner der Hauptstraße in Rösrath gegen 02:50 Uhr durch laute Knallgeräusche aus dem Schlaf gerissen. Sofort gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein, die von einer Geldautomatensprengung in der dortigen Bankfiliale berichteten.

Mehrere Einsatzkräfte fuhren umgehend zum Tatort. Bei der Sichtung eines Zeugenvideos konnte man erkennen, wie 3 männliche Täter einen größeren Gegenstand in einen schwarzen Kombi trugen und daraufhin in Richtung A3 flüchteten.

Eine Fahndung nach dem Fluchtfahrzeug verlief auch unter Hinzunahme eines Polizeihubschraubers negativ. Umgehende Polizeibehörden wurden zusätzlich alarmiert.

Am Gebäude entstand massiver Sachschaden, weshalb akute Einsturzgefahr bestand. 32 Personen mussten vorläufig ihre Wohnungen verlassen und wurden durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr betreut. Genauere Angaben zum Gebäudeschaden sowie zur Höhe der Beute können noch nicht getroffen werden.

Nach der Begutachtung des Tatortes durch einen Gebäudesachverständigen konnten nach drei Stunden lediglich vereinzelt Bewohner zurück in ihre Wohnung. Fachkräfte des Polizeipräsidiums Köln übernehmen aktuell die Spurensicherung am Tatort.

Die vollständige Straßensperrung ab der Jahnstraße bis zur Straße Am Sommerberg konnte erst nach einer vollständigen Räumung nach circa 6 Stunden aufgehoben werden. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

Das LKA hat seit geraumer Zeit ein Hinweisportal für solche Fälle eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, unter nrw.hinweisportal.de Hinweise und Videos zur Tat hochzuladen, die bei der Fahndung nach den Tätern und dem Fluchtfahrzeug entscheidend sein können. Die Polizei Rhein-Berg nimmt zudem weitere Hinweise unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

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Start in die Sommerferien in NRW - Sommerreiseverkehr rollt an

Start in die Sommerferien in NRW – Sommerreiseverkehr rollt an

28 Juni 2022 von admin

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Die Polizei wird verstärkt während der Sommerferienzeit kontrollieren.

Die Polizei wird verstärkt während der Sommerferienzeit kontrollieren.

Für knapp 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler heißt es am Freitag „Endlich Ferien!“ und für viele geht es dann auch in den Urlaub. Wer freut sich nicht darauf?

Doch der Start der Sommerferien bedeutet auch immer erhöhtes Verkehrsaufkommen. Die Verschärfungen durch die Corona-Pandemie sind in diesem Jahr nicht mehr vorhanden – es wird folglich davon ausgegangen, dass noch mehr Menschen als gewöhnlich zu Ferienbeginn, aber auch während der gesamten Ferien und zum Ende in NRW unterwegs sein werden.

Sicher ankommen ist das A und O, deshalb wird zu Ferienbeginn (25.06.), zur Ferienmitte (16.07.) und zum Ferienende (06.08.) verstärkt durch die Polizei kontrolliert – und das landesweit. Hier geht es vor allem um sicherheitsrelevante Themen wie die ordnungsgemäße Sicherung von Anhängern, Aufbauten und der Ladung, die Bildung einer Rettungsgasse in Staus, die Einhaltung des Sicherheitsabstandes und die Sicherung von Kindern und Haustieren.

Es geht um die eigene Sicherheit, der Mitfahrer und anderer Verkehrsteilnehmer – deshalb bittet die Polizei darum, stets ausgeruht zu fahren und sich nicht ablenken zu lassen, z.B. durch die Benutzung des Smartphones. Jede Unaufmerksamkeit und Ablenkung kann Leben gefährden.

Außerdem sollten Technik, Ausrüstung, Route, Beladung usw. vor Reisebeginn gecheckt werden.

Hier die Tipps der Polizei Rhein-Berg:

1. Vor Reisebeginn das Fahrzeug technisch überprüfen. Hierzu gehören Betriebsflüssigkeiten wie Öl, aber auch Luftdruck, Beleuchtung und falls vorhanden der Anhänger. Die Beladung sollte ebenfalls hinsichtlich Rutsch- und Fallsicherheit sowie Gewichtsverteilung kontrolliert werden. Gegenstände wie Verbandkasten, Warndreieck sowie Warnwesten sollten stets griffbereit liegen.

2. Die Route sollte hinsichtlich des zu erwartenden Verkehrsaufkommens, etwaiger Baustellen und Staus sowie der Verfügbarkeit von Rastmöglichkeiten vorab gecheckt werden.

3. Im Pkw mitfahrende Kinder oder Haustiere sollten gesichert sein, wobei Kinder unter 12 Jahren oder unter 1,50 Meter Körpergröße zwingend in einem Kindersitz mitfahren müssen.

4. Ist dann alles erfolgreich gesichert und die Fahrt geht los, bittet die Polizei grundsätzlich darum, vorausschauend und wachsam zu fahren, die Geschwindigkeit dem Verkehrsaufkommen entsprechend anzupassen, Sicherheitsabstände einzuhalten und im Falle eines Staus eine Rettungsgasse zu bilden.

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<strong>Stadtteilbücherei Bensberg veranstaltet in den Sommerferien einen Gebärdensprachkurs für Kinder</strong>

Stadtteilbücherei Bensberg veranstaltet in den Sommerferien einen Gebärdensprachkurs für Kinder

28 Juni 2022 von admin

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Die Stadtteilbücherei Bensberg veranstaltet mit Unterstützung durch die Ursula-Lübbe-Stiftung im Rahmen des Sommerleseclubs einen viertägigen Gebärdensprachkurs für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren. Der Kurs findet an folgenden Terminen jeweils von 10 bis 13 Uhr statt.

Termine:        Dienstag, 12.07.2022

Donnerstag, 14.07.2022

Dienstag, 19.07.2022

Donnerstag, 21.07.2022

Unter Anleitung der Dozentin Pia Jendreizik erlernen die Teilnehmenden auf spielerische Art und Weise Grundlagen der Gebärdensprache. Im Vordergrund steht dabei nicht ein bestimmtes Lernziel, sondern Spaß am Lernen und an der Auseinandersetzung mit verschiedenen Gebärden. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Termine: 12.07., 14.07., 19.07. und 21.07.2022, jeweils von 10 bis 13 Uhr

Ort: Stadtteilbücherei Bensberg, Schloßstr. 46-48, 51429 Bergisch Gladbach

Alter: 9 bis 14 Jahre

Weitere Informationen: https://www.bergischgladbach.de/veranstaltungen_stb.aspx

Anmeldung: https://www.bergischgladbach.de/anmeldung-gebaerdensprache-fuer-kinder.aspx

Kontakt: 02204/55357 oder bensberg@stadtbuecherei-gl.de

Der Zugang zur Stadtteilbücherei ist barrierefrei.

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PM Rat beschließt Städtepartnerschaft mit Bucha

PM Rat beschließt Städtepartnerschaft mit Bucha

27 Juni 2022 von admin

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Bürgermeister tauschen sich per Videokonferenz über die nächsten Schritte aus

Die Mitglieder des Rates der Stadt Bergisch Gladbach haben in der Ratssitzung am Dienstag, den 21. Juni 2022, einstimmig für die Städtepartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Bucha gestimmt. Grund genug für Bürgermeister Frank Stein bereits am Mittwochmorgen, den 22. Juni 2022, dem Bürgermeister von Bucha, Anatolii Fedoruk, diesen Beschluss in einer Videokonferenz persönlich mitzuteilen.

Auch die Ratsmitglieder aus Bucha hatten für die Kooperation gestimmt. Diese Entscheidung war der Stadt Bergisch Gladbach bereits zuvor übermittelt. Somit steht einer formalen Vereinbarung nichts mehr im Wege.

Frank Stein und Anatolii Fedoruk zeigten sich hoch erfreut über diese klaren Beschlüsse und das Zeichen der jeweiligen Stadtgesellschaften neuen Wege in diesen schwierigen Kriegszeiten einzugehen. Die Videokonferenz wurde auch direkt genutzt, um die nächsten Schritte vorzubereiten. Zunächst informierte Anatolii Fedoruk über die aktuelle Situation in seiner teilweise sehr stark von den russischen Streitkräften zerstörten Stadt und die damit verbundenen absehbaren Herausforderungen. Hierbei kristallisierten sich zwei wesentliche Problemstellungen heraus:

So wird möglichst bald Unterstützung beim Aufbau von Sicherheitszentren benötigt, die insbesondere Feuerwehr, Rettungsdienst und Ordnungsbehörden wieder einsatzbereit machen sollen.

Außerdem mangelt es sehr viele Familien an nutzbarem Wohnraum. Hier wird es als Übergangslösung ein Projekt mit polnischen Partnern geben. Da Provisorien geschaffen werden, ist fraglich, ob diese wintertauglich sein werden.

Bürgermeister Frank Stein sagte daher zu beiden Themenfeldern zu, dass sich die Fachleute beider Städte im Rahmen von Videokonferenzen austauschen werden. Ziel sind realistisch leistbare und konkret benötigte Projekte. Angedacht ist zudem ein erster Besuch von Bürgermeister Frank Stein und Feuerwehrchef Jörg Köhler.

Zum Abschluss des Gesprächs betonte Buchas Bürgermeister Anatolii Fedoruk, dass er mit großer Dankbarkeit und Vorfreude auf die anstehende Zusammenarbeit und den Austausch blickt. Die Städtepartnerschaft bezeichnete er als einen großen Mehrwert in einer schwierigen Zeit.

Frank Stein zeigte sich sehr beeindruckt von der professionellen Übersicht und dem Optimismus in Bucha trotz der kaum vorstellbaren Rahmenbedingungen und freut sich ebenfalls ausdrücklich auf die weitere Zusammenarbeit.

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Veröffentlichung der Ausschreibung und erste Bagger in der Schloßstraße

Veröffentlichung der Ausschreibung und erste Bagger in der Schloßstraße

24 Juni 2022 von admin

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Neuer Zeitplan lässt das Weihnachtsgeschäft der Händlerinnen und Händler unberührt

Die vorbereitenden Abstimmungen für den Baustart in der Schloßstraße liefen seit Monaten auf Hochtouren. Am Freitag, den 24. Juni 2022 wurde die Ausschreibung veröffentlicht.

Bereits jetzt schon sind erste Bauarbeiten avisiert. Es handelt sich um die Maßnahmen der RheinEnergie. So sollen im Sommer zwischen den Hausnummern 1 bis 16 die ersten Bagger rollen. Im Zuge der Umgestaltung der Schloßstraße gehen die Arbeiten der RheinEnergie voraus: Die Leitungsverlegung, Leitungserneuerung und Teilerneuerung von Hausanschlüssen ist Teil der Umbaumaßnahme.

Die Neugestaltung der Schloßstraße wird erst im zweiten Schritt erfolgen. Ein zeitgleicher Ausbau zweier Baufirmen würde zu Baubehinderungen und weiteren Verzögerungen im Bauverlauf führen. Die Suche nach geeigneten Unternehmen hatte den Start der Bauarbeiten zunächst noch verzögert, nach Beauftragung will die RheinEnergie aber schnellstmöglich mit ihren Arbeiten in der Schloßstraße beginnen. Zum genauen Baustart im Sommer wird die Verwaltung und insbesondere die RheinEnergie nochmals gesondert mit weiteren Details und dem genauen Bauablauf informieren. Ziel ist, dass diese Bauarbeiten so terminiert sind, dass ein reibungsloses Weihnachtsgeschäft für die Händlerinnen und Händler möglich ist.

Zeitliche Verschiebungen im Projekt:

Ein Grund für die Verzögerung ist, dass auf den gesetzlich vorgeschriebenen Überflutungsnachweis länger gewartet werden musste als geplant. Aufgrund der Flutkatastrophe im Vorjahr erwies es sich als schwierig, ein geeignetes Büro zu finden und den positiven Nachweis schnell zu erhalten.

Gleichzeitig gab es Hürden bezüglich der Herkunft des zu verwendenden Natursteins zu überwinden: Die Herkunft wird aus vergaberechtlichen Gründen nicht wie ursprünglich angedacht auf Europa beschränkt, sondern weltweit geöffnet. Darüber hinaus wird für die Länge des Transportweges der Steine eine Co2-Kompensation vorgenommen werden müssen.

Da diese wesentlichen Punkte geklärt sind, konnte die Ausschreibung veröffentlicht werden. Sie ist seit Freitag, den 24. Juni 2022, auf mehreren Plattformen, z.B. unter https://www.vmp-rheinland.de/ abrufbar. Die Verlegung von Leerrohren für einen späteren Glasfaserausbau ist nach Abstimmung mit der Telekom in die Ausschreibung involviert.

Bis zum 16. August 2022 läuft die Frist für die Angebote der Baufirmen zur Submission. Nach Prüfung der Angebote und Einräumung einer Einspruchsfrist der Bieter, ist im Herbst mit der Unterzeichnung des Bauauftrages zu rechnen. Die Hauptbaumaßnahme könnte somit danach starten, jedoch soll das Weihnachtsgeschäft der Händlerinnen und Händler nicht beeinträchtigt werden, sodass der Baubeginn danach angesetzt wird. Voraussetzung dafür ist, dass am Tage der Submission ein wirtschaftliches Angebot eingeht.

Bis 2026 wird die Straße dann im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg zur „Straße der vielen Begegnungen“. Die Umgestaltungsbauarbeiten starten im Bauabschnitt zwischen der Kreuzung Schloßstraße/Kölner Straße und der Einmündung der Nikolausstraße und ziehen sich über circa drei Jahre bauabschnittsweise von West nach Ost, bis sie 2026 „Am Stockbrunnen“ enden.

Mehr Informationen zum Umbau der Schloßstraße und den weiteren rund 30 Maßnahmen des InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx. Ständige Updates zum Umbau der Schloßstraße gibt es im Bautagebuch unter https://www.bergischgladbach.de/bautagebuch-schlossstrasse.aspx.

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<strong>Großer Tag für den Mädchen- und Frauenfußball mit Probetraining und Benefiz-Spiel in der BELKAW-Arena</strong>

Großer Tag für den Mädchen- und Frauenfußball mit Probetraining und Benefiz-Spiel in der BELKAW-Arena

16 Juni 2022 von admin

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In der BELKAW-Arena stand am Dienstagnachmittag, den 14.Juni 2022, der Mädchen- und Frauenfußball im Mittelpunkt. Bei strahlendem Sonnenschein nahm gut ein Dutzend Mädchen im Alter von 6 bis 12 Jahren am kostenfreien Probetraining des 1.FFC Bergisch Gladbach 2009 e.V. teil. Im Anschluss fand das Benefizspiel XX #bornequal zwischen dem Women-All-Star-Team BGL und den Polizistinnen der Behördenmannschaft Polizei Köln statt, die das Freundschaftsspiel mit 0:8 für sich entscheiden konnten.

Das Wetter und die Stimmung hätten nicht besser sein können. Um Punkt 16:30 Uhr begann unter der Leitung von Gudrun Golkowski das Probetraining des 1.FFC für die Bergisch Gladbacher Mädchen. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Judith Klaßen, begrüßte zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden des Vereins, Dr. Christoph Schank, und der ehemaligen Fußball-Weltmeisterin von der SSG 09, Petra Landers, den angehenden Nachwuchs. Judith Klaßen, die auch die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hatte und selbst Fußball begeistert ist, freute sich über das zahlreiche Interesse: „Für Mädchen und Frauen ist es zwar einfacher geworden, Fußball zu spielen, aber Gleichberechtigung gibt es in diesem Sport noch lange nicht. Ich wünsche mir, dass Mädchen und Frauen genauso gefördert werden wie Jungen und Männer und stehe deshalb sehr gerne für diesen Tag als Patin zur Verfügung.“ Die Begeisterung für den Sport war auch den Mädchen anzumerken: An verschiedenen Stationen wurden Pässe gespielt, Bälle gekickt und Tore geschossen. Nach einer guten Stunde endete das Probetraining mit einem kurzen Abschlussspiel. Der 1.FFC Bergisch Gladbach 2009 e.V. hatte den Tag des Mädchenfußballs in Kooperation mit dem Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) ausgerichtet.

Während die Mädchen nach dem Probetraining noch Waffel und Limo genossen, wärmten sich die gegnerischen Frauenmannschaften für das anschließende Benefizspiel unter dem Motto „XX #bornequal“ auf. Ursprünglich hätte das Spiel in der Aktionswoche „Gegen Gewalt an Frauen“ vom 22. bis 27. November 2021 stattfinden sollen, musste jedoch wegen der Corona-Pandemie verschoben werden.

Um 19 Uhr kickte Petra Landers im Beisein der stellvertretenden ersten Bürgermeisterin Anna Maria Scherer und Magdalena Holthausen von der Allgemeinen Beratungsstelle und von der Mädchenberatungsstelle für den Rheinisch-Bergischen Kreis die Partie zwischen den Spielerinnen der Behördenmannschaft Polizei Köln und dem Women-All-Star-Team BGL an. Das Team aus Bergisch Gladbach setzte sich aus einer Auswahl von Fußballerinnen des DJK-SSV Ommerborn Sand e.V., des 1.FFC Bergisch Gladbach 2009 sowie des FC Bensberg zusammen. In entspannter Atmosphäre wurden jeweils 3 x 20 Minuten gespielt, damit die zahlenmäßig überlegenden Spielerinnen des Women-All-Star-Teams auch alle gegen das 12-köpfige Team aus Köln antreten konnten. Die Polizistinnen trugen an diesem Tag den Sieg davon und bekamen als Dank für Ihren Einsatz ein von allen Bergisch Gladbacher Spielerinnen signiertes Trikot. Der Erlös des Benefizspiels kommt der Mädchenberatungsstelle Bergisch Gladbach zugute. 

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Geführte Rundgänge über das Zanders-Gelände möglich

Geführte Rundgänge über das Zanders-Gelände möglich

08 Juni 2022 von admin

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Mitte Juni ist es endlich wieder soweit, die kostenlosen geführten Rundgänge über das Zanders-Gelände finden wieder statt. Vorerst wird es insgesamt zehn Termine geben, an denen die interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit erhält, das bisher weitgehend von der Außenwelt abgeschirmte Terrain näher kennenzulernen.

„Nun können wir vielen Neugierigen endlich wieder die Möglichkeit geben, das Zanders-Gelände kennenzulernen“, freut sich Sophie Korst, Projektgruppe Zanders Innenstadt. „Die Rundgänge eignen sich für all diejenigen, die schon immer einmal das Gelände mit seinem industriellen Charme näher betrachten wollten.“

Während der geführten Touren lernen die Teilnehmenden die bedeutsamsten Gebäude auf dem Zanders-Areal von außen kennen. Aufgrund der fortlaufenden Arbeiten auf dem Gelände ist eine Begehung der Gebäude sicherheitsbedingt nicht möglich. Dies bedeutet, dass man sich ausschließlich im Freien aufhält; deshalb sollten unbedingt wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk getragen werden.

Jeder geführte Rundgang wird etwa 1,5 Stunden dauern. Da die Teilnehmeranzahl jeweils auf 20 Personen begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung unbedingt erforderlich. Interessierte können unter www.bergischgladbach.de/fuehrungen-zanders-gelaende.aspx anmelden. Treffpunkt ist für alle Führungen am Pförtner-Gebäude (An der Gohrsmühle 25, 51465 Bergisch Gladbach).

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<strong>Immunisierungen an den Impfstellen des Kreises in Burscheid und Overath werden bis August ausgesetzt</strong>

Immunisierungen an den Impfstellen des Kreises in Burscheid und Overath werden bis August ausgesetzt

08 Juni 2022 von admin

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Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Impfstellen des Rheinisch-Bergischen Kreises in Burscheid und Overath bleiben vorläufig bis Anfang August geschlossen. Je nach Entwicklung der Corona-Lage werden beide Einrichtungen voraussichtlich nach den Sommerferien ab dem 10. August wieder geöffnet. Grund für die Schließung ist die derzeit geringe Nachfrage nach Covid-19-Impfungen. Diese kann – wie auch von der Vertretung der Kassenärztlichen Vereinigung im Rheinisch-Bergischen Kreis bestätigt – aktuell von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in der Region gedeckt werden. Somit wird auch aus Gründen der Wirtschaftlichkeit zunächst der Betrieb der stationären Impfstellen ausgesetzt. Sollten Nachfrage oder Bedarf in den nächsten Monaten wieder ansteigen, werden beide Einrichtungen kurzfristig den Betrieb wieder aufnehmen. Zudem können mobile Impfmöglichkeiten angeboten werden. 

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An 20 Schulen wird geplant oder gebaut

An 20 Schulen wird geplant oder gebaut

28 Mai 2022 von admin

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32 Schulen befinden sich in Trägerschaft der Stadt Bergisch Gladbach, zwei berufsbildende Schulen des Berufsschulverbandes kommen hinzu. Verwaltung und Politik legen großen Wert auf Qualität, Sicherheit und Funktionstüchtigkeit der Schulgebäude; zur Pflege und Erhaltung sind ständig vielfältige Arbeiten auszuführen. Zur kommenden Sitzung des Ausschusses für Schule und Gebäudewirtschaft am 2. Juni informiert die städtische Hochbauabteilung nun über den aktuellen Sachstand der Schulsanierungen bzw. der Planungen zu Sanierungsarbeiten.

Laufende Bau- oder Sanierungsmaßnahmen:

Derzeitige Leuchtturmprojekte in Bergisch Gladbach sind der Neubau der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Bensberg und die Generalsanierung des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums. Bei der GGS Bensberg ist der Bauantrag jetzt eingereicht, parallel erfolgt die Ausführungsplanung. Der Abriss des Altbaus geht Anfang Juni los, die Rohbauarbeiten sind für Herbst geplant.

Sanierung und Teilneubau des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums schreiten ebenfalls voran: Die Rohbauten für den Nordtrakt und den Übergang zum Mitteltrakt gehen der Vollendung entgegen. Der Mitteltrakt wird zurzeit statisch und brandschutztechnisch untersucht, in Verwaltungstrakt und Aula hat der Ausbau begonnen. Die Gesamtbaukosten werden derzeit nach aktuellem Kenntnisstand geprüft.

Das Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg erhielt zusätzliche Container für die Oberstufe und eine Lautsprecheranlage. Bauendabnahme und Brandschutzabnahme stehen kurz bevor. Die Sanierung der Sporthalle wird voraussichtlich Ende Juni fertig.


Das Schulzentrum Kleefeld erhält einen Erweiterungsbau. Hier rechnet die Hochbauabteilung in Kürze mit der Baugenehmigung.

Die GGS Katterbach hat für die OGS Zuwachs in Form von Containerbauten erhalten. Innenausbau und Kanalbau laufen, die Gebäudetechnik steht vor der Beauftragung.  Ein Angebot für eine Dachkonstruktion ist in Bearbeitung.

Auch die Gewerbliche Berufsschule zeigt Handlungsbedarf: Hier wird zurzeit die Lehrküche erneuert, Arbeiten an der Gebäudetechnik und Brandschutzmaßnahmen stehen vor dem Abschluss. Auch die Sanierung der Hausmeisterwohnung wird Mitte des Jahres fertig. An der Kaufmännischen Berufsschule wurde der Eingang saniert; es wird außerdem eine Gefährdungsanalyse und ein Brandschutzkonzept erstellt.

An der Katholischen Grundschule (KGS) Bensberg wird die Hausmeisterwohnung Ende Juni fertig; die Schule soll außerdem einen barrierefreien Haupteingang erhalten. An der Grundschule Schildgen geht der Kanalbau dem Ende entgegen, und die Sanierung der Sporthalle Feldstraße ist auch in Kürze abgeschlossen.


Gewährleistungsarbeiten/Mängelbeseitigung:

Im Rahmen der Generalsanierung der Otto-Hahn-Schulen stehen noch Mängelbeseitigungen aus; die städtische Hochbauverwaltung hat hierzu eine Liste erstellt, die abzuarbeiten ist, und befindet sich mit der Schulleitung in ständigem Austausch.

In der Turnhalle des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Heidkamp haben sich Mängel an der neuen Prallwand gezeigt; die Halle ist nur eingeschränkt nutzbar. Es handelt sich um einen Gewährleistungsmangel, bei dem umfangreicher Klärungsbedarf mit Sachverständigen, Architekten und Hersteller besteht.

Aktuelle Planungen:

Für die GGS An der Strunde muss der nächste Bauabschnitt noch in Abstimmung mit dem Brandschutzsachverständigen geplant werden. Zu prüfen sind in diesem Kontext Brandschutzsanierung, Behinderten-WC, Aufzug, Dachsanierung, Kabelverlegung, Akustikdecken. Geprüft werden auch die Umstellung auf LED-Leuchten sowie eine Aufstockung, um zusätzlichen Raumbedarf abzudecken.

An der GGS Moitzfeld sind Kanalsanierung und Überdachung des Pausenhofs vorgesehen. Der Bauantrag ist eingereicht. Geprüft wird auch eine Verbesserung der Raumakustiken durch Wandabsorber; hierzu haben bereits Versuche und Messungen stattgefunden.

Die GGS Gronau soll eine Überdachung der OGS-Container erhalten; hier werden zurzeit die Kosten geprüft. Das Grobkonzept für eine dreizügige Interimsschule auf dem gegenüberliegenden Grundstück wird weiter verfolgt; eingeplant ist ein modulares Raumkonzept, das nach Freizug des Geländes zügig umgesetzt werden kann.

An der KGS Steinbreche in Refrath wurde ein Grobkonzept für einen zwei- bis dreizügigen Interimsbau erstellt. An welchem Platz dieser genau entstehen soll, steht noch nicht fest.

Die KGS Taubenstraße soll einen Anbau erhalten; hier steht die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung an. Geplant werden auch die Offenlegung des Bachlaufs, die Entwässerung und das energetische Gesamtkonzept.

In der Nelson-Mandela-Gesamtschule stehen Umbaumaßnahmen in der Verwaltung an; auch die Unterrichts- und Freizeitbereiche werden baulich angepasst. Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen.

Bei der KGS Sand werden Kostenaufstellungen u.a. für Dachsanierung, Fassadendämmung, Fenstersanierungen, Innensanierungen mit Malerarbeiten sowie WC-Sanierungen erarbeitet.

Weitere Sanierungsarbeiten oder -planungen stehen an folgenden Schulen an:

Die GGS Heidkamp erhält eine komplett neue Heizungsanlage; die Planung ist angelaufen. Die GGS Hand soll eine Mensa erhalten; hier wurden bereits Grundlagenermittlungen angestellt.

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