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Ampel Koalition platzt mit Bauland-Streit

Ampel Koalition platzt mit Bauland-Streit

22 November 2022 von admin

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Die FDP kündigt die Gladbacher Koalition wegen der „starren ideologisch geprägten Haltung“ die sie vor allem der SPD zuschreibt. Die SPD wollte künftigen Bebauungsplänen eine feste 30-Prozent-Quote für sozialen Wohnungsbau vorschreiben.

SPD Ideologie lies viele Träume vom Eigenheim in Gladbach platzen

Erschwerend hinzu kommt noch die „Baulandstrategie“ der Stadt. Bei dieser sollen Grundstückseigentümer gezwungen werden im Rahmen der „freiwilligen Umlegung“ ihre Grundstücke an die Stadt zu verkaufen, wenn diese jemals zu Bauland werden sollen. Später nach Neuzuschnitt und Erschließung könnten die ehemaligen Eigentümer aus dem Gebiet dann Flächen teurer zurückkaufen. Knackpunkt 1: Wenn auch nur ein Eigentümer einer Fläche aus dem jeweiligen Plangebiet sich weigert, platzt das ganze Vorhaben. Knackpunkt 2: Es fällt zweimal die Grunderwerbsteuer hierbei für die Eigentümer an bzw. eigentlich dreimal, denn beim ursprünglichen Erwerb wurde diese ja auch schoneinmal bezahlt.
Die Folge: Stillstand.

Beide starren Vorschriften haben bei Bürgerpartei GL, sowie zuletzt auch bei der CDU im Stadtrat starke Kritik an der Ampelkoalition hervorgerufen. Letztendlich verlies die FDP die Koalition nun mit einem lauten Knall.

Es ist besser, zum jetzigen Zeitpunkt die nicht tragfähige Koalition zu beenden und keine Entscheidungen zu treffen, die für die zukünftige Entwicklung der Stadt Bergisch Gladbach kontraproduktiv sind.“ so Jörg Krell FDP Fraktionsvorsitzender. Nach dem Zerwürfnis der Ampel werden die Karten im Stadtrat neu gemischt. Möglicherweise nicht nur in Sachen Bauland.

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Schloßstraße – Aufwertung beginnt 2023

Schloßstraße – Aufwertung beginnt 2023

07 November 2022 von admin

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Die Schloßstraße bekommt ein neues Gesicht. Das steht nun fest, nachdem die Ausschreibung für den Umbau erfolgreich abgeschlossen und der Auftrag vergeben werden konnte. Zunächst hatten angesichts der unsicheren Wirtschaftslage Zweifel bestanden, ob überhaupt ein verwertbares Angebot eingehen werde. Der Umbau der Straße wird im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg realisiert und zu großen Teilen von Bund und Land mit Städtebaufördermitteln finanziert. Der Baustart ist im Frühjahr 2023 anvisiert.

Während in der Schloßstraße bereits die ersten Bagger zu sehen sind, die die vorweg laufenden Maßnahmen der BELKAW umsetzen, liefen „hinter den Kulissen“ die Vorbereitungen für den großen Umbau auf Hochtouren: Zwischen dem 20. Juni und 6. September 2022 lief die Ausschreibung für die Hauptmaßnahme, um ein Unternehmen zu finden, das die Neugestaltung der wichtigen Einkaufsstraße inklusive der Verlegung des neuen Natursteinbodens in der ca. 3-jährigen Bauphase vornehmen wird. Nach intensiver Prüfung wurde anschließend das wirtschaftlichste Angebot ermittelt: Die Firma Boymann GmBH & Co. KG aus Glandorf wird die Straße umbauen.

Durch die Corona-Pandemie und den Ukraine-Krieg war es nötig, die Ausschreibung um eine Baustoffpreisgleitklausel und eine Berücksichtigung bei Lieferschwierigkeiten aufgrund der aktuellen Krisensituation zu ergänzen. Diese sollen greifen können, wenn Lieferverzögerungen oder Preiserhöhungen auf „höhere Gewalt“ zurückzuführen sind, damit das ausführende Unternehmen keine Vertragsstrafen zu befürchten hat. Die Ergänzung der Ausschreibung hat solche Fälle abgesichert und ermöglicht, dass Angebote trotz des beachtlichen Umfangs (15.000 m² Naturstein), sowie Unsicherheiten wie Preissteigerungen und Lieferverzögerungen eingegangen sind.


Dennoch war bereits damit zu rechnen, dass wegen der allgemein steigenden Baukosten, der Inflation, dem Ukraine-Krieg und der Pandemie Angebote eingehen werden, die die bislang angenommene Summe für den Entwurf vom Planungsbüro Club L 94 übersteigen. So werden nun für das erste Los „Verkehrsanlagen“ insgesamt ca. 12,2 Millionen Euro in den Ausbau investiert, dies entspricht ca. 40% Mehrkosten gegenüber der ursprünglich angenommenen Summe. Die politischen Vertreterinnen und Vertreter haben diesen Weg per Dringlichkeitsbeschluss im nicht öffentlichen Teil der Ratssitzung am Dienstag, den 25. Oktober 2022 abgesegnet, sodass der Auftrag am Freitag, den 28. Oktober 2022 versendet wurde.

Nun gilt es zu prüfen, ob die Mehrkosten ebenfalls förderfähig sind. Dies wird in Gesprächen mit dem Fördermittelgeber geklärt. Da aktuell hohe Mehrkosten bei vielen Städtebauförderprojekten im ganzen Land zu verzeichnen sind, gilt es hier abzuwarten, ob eine Regelung gefunden werden kann.

Die Bauarbeiten beginnen erst im Frühjahr 2023, damit das Weihnachtsgeschäft der Händlerinnen und Händler unberührt bleibt. Zum genauen Baustart wird die Stadt gesondert informieren. Bis 2025 wird die Straße dann zur „Straße der vielen Begegnungen“. Die Umgestaltungsbauarbeiten starten im Bauabschnitt zwischen der Kreuzung Schloßstraße/Kölner Straße und der Einmündung der Nikolausstraße und ziehen sich über circa drei Jahre bauabschnittsweise von West nach Ost, bis sie 2025 „Am Stockbrunnen“ enden.

Alle weiteren Informationen zum InHK Bensberg und zum Umbau der Schloßstraße gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx. Ständige Updates zum Stand der Bauarbeiten gibt es im Bautagebuch unter https://www.bergischgladbach.de/bautagebuch-schlossstrasse.aspx.

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<strong>Großer Ferienspaß beim Skateboard-Workshop</strong>

Großer Ferienspaß beim Skateboard-Workshop

13 Oktober 2022 von admin

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Einhellige Begeisterung beim Skateboarden auf dem Gohrsmühlenplatz: „Warum können wir nicht die ganze Woche herkommen?“ – „Wann findet so etwas das nächste Mal statt?“ So die meistgestellten Fragen an den beiden Tagen des Workshops, der vom städtischen Jugendamt organisiert wurde. Die angemeldeten 38 Kinder und Jugendlichen im Alter von 8 bis 16 Jahren wuselten auf dem weiten Terrain bunt hin und her und hatten einen Riesenspaß.

Vorkenntnisse waren für die Teilnahme keine Voraussetzung, die Ausrüstung wurde gestellt. Wer mochte, konnte aber Ollies, Kickflips oder Boardslides erlernen – die Trainer des internationalen Jugendprojekts „Skate-aid“ machten es möglich. Sie waren aus Münster nach Bergisch Gladbach gekommen und hatten ihren mobilen Skatepark vor der Halle mit dem Gohrsmühle-Schriftzug ausgepackt.

Für Skate-aid ist das Skateboard mehr als ein Brett mit vier Rollen, es geht um Selbstbestimmung und Völkerverständigung – junge Menschen rund um den Erdball können in ihren Workshops das Brett, das die Welt bedeutet, erobern.

Nicht nur Sport und Spiel standen beim Workshop auf dem Programm: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten außerdem die Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und Vorstellungen für den Skateplatz an der Saaler Mühle zu äußern. Martina Sussenburger, Nicole Mrziglod und Jennifer Wirtz vom Jugendamts-Team nahmen die Vorschläge der jungen Experten entgegen und versprachen, sie in den Planungsprozess zur Neugestaltung dieses Geländes mit einzubringen.

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<strong>Städtepartnerschaft mit Butscha vor Ort besiegelt</strong>

Städtepartnerschaft mit Butscha vor Ort besiegelt

19 August 2022 von admin

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Bürgermeister Frank Stein und Jörg Köhler, Leiter der Bergisch Gladbacher Feuerwehr, sind in die Ukraine gereist. Im Gepäck: der Vertrag, der die neue Städtepartnerschaft besiegeln soll.

Am Montag, dem 15. August erreichten der Bürgermeister und der Fachbereichsleiter die neue ukrainische Partnerstadt Butscha. Am gestrigen Dienstag, dem 16. August wurde dann in einer feierlichen Zeremonie der Vertrag zwischen den beiden Städten besiegelt. Neben dem offiziellen Akt absolvierten die Gäste ein sehr intensives Programm, bei welchem es darum ging, die Stadt mit all ihren Narben, die die russische Armee in erschütternder Weise in der Stadt hinterlassen hat, kennenzulernen. Die unbestreitbaren Kriegsverbrechen, die dort während der Besatzungszeit stattgefunden haben, seien menschlich kaum zu ertragen, so Frank Stein. „Umso größer ist mein Respekt dafür, wie die Menschen in Butscha damit umgehen und sich gleichzeitig daran machen, die massiven materiellen Schäden Schritt für Schritt zu beseitigen.“, ergänzt der Bürgermeister seine Ausführungen.

Während des Besuchs versprachen Frank Stein und Jörg Köhler, die begonnene Hilfe weiter fortzusetzen. „Durch die Gespräche vor Ort können wir unsere Hilfeleistung besser auf die Bedürfnisse hier anpassen und noch gezielter helfen“, erläutert Jörg Köhler, „so bald wie möglich werden wir wieder Spendenaktionen planen, um unserer Partnerstadt schnell und unbürokratisch zu helfen“, so Jörg Köhler weiter.

Diese Hilfe zu leisten ist zunächst vorrangiges Ziel der Partnerschaft. Doch jede Städtepartnerschaft lebt auch vom Kontakt zwischen ihren Bürgerinnen und Bürgern. Deshalb ist dieser Austausch auch ein zentrales Anliegen des Partnerschaftsvertrages von Butscha. Auch wenn es die derzeitige Situation nicht zulässt, wollen beide Städte langfristig den Austausch in verschiedenen Bereichen wie z.B. Sport, Wirtschaft und Kultur initiieren und dafür eigene Formate entwickeln.

Hintergrund

In der Ratssitzung am Dienstag, den 21. Juni, hat der Rat einstimmig beschlossen, eine Städtepartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Butscha zu begründen. In den Wochen nach dem Ratsbeschluss fand eine erste Videokonferenz mit Bürgermeisterkollege Anatolii Fedoruk statt; darüber hinaus arbeiteten das Büro des Bürgermeisters und der Fachbereich Feuerwehr auf den ersten persönlichen Besuch hin. Der Partnerschaftsvertrag, den die beiden Bergisch Gladbacher Abgesandten im Gepäck trugen, war zuvor auf Basis eines Entwurfes aus Butscha verwaltungsintern und mit den Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat abgestimmt worden.

Weitere Bild- und Videoaufnahmen finden Sie auf der Facebook-Seite der Stadt Butscha. Sie sind unter folgendem Link abrufbar:

https://fb.watch/eXEIqyk8lS/

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<strong>Neubau von Mohnweg-Hallenbad wieder durch Pleite der Stadt bedroht</strong>

Neubau von Mohnweg-Hallenbad wieder durch Pleite der Stadt bedroht

29 Juni 2022 von admin

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Bereits im September 2009 war mit den Stimmen des alten Stadtrates und nochmals im November 2009 war mit dem neuen Stadtrat der Neubau des Schulschwimmbades Mohnweg beschlossen worden, trotz Haushaltskrise. Der Rat erteilte den Auftrag für ein Realisierungskonzept. Doch darüber setzt sich damals der mittlerweile von der Bildfläche verschwundene Altbürgermeister Lutz Urbach hinweg: für 2010 waren dann keine Sanierungskosten für das Bad im Etat eingesetzt. Für 2011 hatte Urbach in der mittelfristigen Finanzplanung Abrisskosten von 300 000 € vorgesehen. Nach heftigen Bürgerprotesten wurde die ersatzlose Streichung des Schwimmbad Mohnweg verworfen.

Die ewige Ruine des Schwimmbad Mohnweg

Über eine vermeintlich gute Nachricht freuten sich letztes Jahr (2021) die Schwimmvereine und Schulkinder nur kurz: Der Neubau sollte mit vier Bahnen in einer Länge von 25 Metern ausgestattet werden. Durch überdies notwendig gewordene Beratungsleistungen zur Fertigungsweise ist selbst der zwischenzeitlich avisierte Baubeginn zu Jahresbeginn 2022 nicht mehr einzuhalten – so die Stadt. Ob der Neubau doch durchgeführt werden kann hängt jedoch wieder mit der Haushaltslage der Stadt Bergisch Gladbach zusammen.

Doch das Risiko einer Haushaltspleite schwebt wieder so groß wie vielleicht nie zu vor über den Gladbacher Rathäusern. Fehlende Gewerbeflächen, Einbrechende Steuereinnahmen, kaputte Infrastruktur haben gepaart mit der Corona und der Ukraine Krise die Finanzlage ins Wanken gebracht. Fast alle Rücklagen sind bis Ende 2022 verbraucht – dann droht die Haushaltspleite bzw. der Rückfall in ein Haushaltssicherungskonzept. Freiwillige Leistungen wie Schwimmbäder oder Sozialleistungen könnten als erstens wieder auf der Streichliste der Politik stehen.

Woran hakt es?

Die Stadtpolitik hat sich mit den Großprojekten verfranzt.

Das Projekt der Umsetzung des Flächennutzungsplanes oder der Entwicklung werden durch Hardliner aus der Gruppe der Baugegner torpediert. Zu diesen gehören vor allem die Freien Wähler und Teile der Grünen. Geht es nach diesen Hardlinern möchten sie offenbar ihr eigenes Wohnen und Leben in Gladbach genießen, aber den anderen Menschen die zuziehen wollen nicht die gleichen Möglichkeiten geben. Hier paaren sich egositisch Motivierte und fundamentale Umweltaktvisten.

Ähnlich sieht es mit dem Großprojekt Konversion des Zandersgeländes aus. Während die SPD das gesamte Gelände am liebsten ähnlich wie die Kirche in Erbpacht vermieten will wollen die Grünen und die Freien Wähler in ganz Bergisch Gladbach keine Neubaugebiete erschließen und sich möglichst nur noch auf das Zandersgelände beschränken. Dieser sozialistisch grüne Traum soll aber dann erst in 20 Jahren realisiert werden.

Während die CDU die Pläne der Ampelkoalition skeptisch sieht hat die Bürgerpartei GL bereits in ihrer Haushaltsrede auf die historischen Chancen die Trendwende in der Stadt zu schaffen hingewiesen. Dem neuen Bürgermeister Frank Stein wurde sogar ein Sanierungsplan für seinen Haushalt vorgelegt.

Anträge und Bestrebungen hierzu wurden aber bisher abgelehnt. Die Bürgerpartei GL ist Teil der politischen Opposition in Bergisch Gladbach und wird regelmäßig von den großen Parteien unsachlich angegriffen und von Teilen der Verwaltung behindert.

Unterdessen hat das Oberverwaltungsgericht in Münster klargestellt, dass alle Städte in NRW, so auch Bergisch Gladbach zu viel Wassergebühren berechnet haben in den letzten Jahren und dies ändern müssen. Dies bedeutet wieder ein größeres Loch im Haushalt der Stadt Bergisch Gladbach. Zu viel eingenommene Wassergebühren wird die Stadt Bergisch Gladbach höchstwahrscheinlich ihren Bürgern nicht erstatten.

Für das nächste Jahr erwarten Insider die Verdoppelung oder Verdreifachung der Grundsteuer auch in Bergisch Gladbach. Wie dies dem Bürger verkauft werden soll und ob sich das Mohnweg Bad trotzdem neubauen lässt, wird sicherlich interessant.

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Rösrath - Täter nach Geldautomatensprengung flüchtig

Rösrath – Täter nach Geldautomatensprengung flüchtig

29 Juni 2022 von admin

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Täter nach Geldautomatensprengung flüchtig

In der vergangenen Nacht wurden Bewohner der Hauptstraße in Rösrath gegen 02:50 Uhr durch laute Knallgeräusche aus dem Schlaf gerissen. Sofort gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein, die von einer Geldautomatensprengung in der dortigen Bankfiliale berichteten.

Mehrere Einsatzkräfte fuhren umgehend zum Tatort. Bei der Sichtung eines Zeugenvideos konnte man erkennen, wie 3 männliche Täter einen größeren Gegenstand in einen schwarzen Kombi trugen und daraufhin in Richtung A3 flüchteten.

Eine Fahndung nach dem Fluchtfahrzeug verlief auch unter Hinzunahme eines Polizeihubschraubers negativ. Umgehende Polizeibehörden wurden zusätzlich alarmiert.

Am Gebäude entstand massiver Sachschaden, weshalb akute Einsturzgefahr bestand. 32 Personen mussten vorläufig ihre Wohnungen verlassen und wurden durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr betreut. Genauere Angaben zum Gebäudeschaden sowie zur Höhe der Beute können noch nicht getroffen werden.

Nach der Begutachtung des Tatortes durch einen Gebäudesachverständigen konnten nach drei Stunden lediglich vereinzelt Bewohner zurück in ihre Wohnung. Fachkräfte des Polizeipräsidiums Köln übernehmen aktuell die Spurensicherung am Tatort.

Die vollständige Straßensperrung ab der Jahnstraße bis zur Straße Am Sommerberg konnte erst nach einer vollständigen Räumung nach circa 6 Stunden aufgehoben werden. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

Das LKA hat seit geraumer Zeit ein Hinweisportal für solche Fälle eingerichtet. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, unter nrw.hinweisportal.de Hinweise und Videos zur Tat hochzuladen, die bei der Fahndung nach den Tätern und dem Fluchtfahrzeug entscheidend sein können. Die Polizei Rhein-Berg nimmt zudem weitere Hinweise unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

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Start in die Sommerferien in NRW - Sommerreiseverkehr rollt an

Start in die Sommerferien in NRW – Sommerreiseverkehr rollt an

28 Juni 2022 von admin

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Die Polizei wird verstärkt während der Sommerferienzeit kontrollieren.

Die Polizei wird verstärkt während der Sommerferienzeit kontrollieren.

Für knapp 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler heißt es am Freitag „Endlich Ferien!“ und für viele geht es dann auch in den Urlaub. Wer freut sich nicht darauf?

Doch der Start der Sommerferien bedeutet auch immer erhöhtes Verkehrsaufkommen. Die Verschärfungen durch die Corona-Pandemie sind in diesem Jahr nicht mehr vorhanden – es wird folglich davon ausgegangen, dass noch mehr Menschen als gewöhnlich zu Ferienbeginn, aber auch während der gesamten Ferien und zum Ende in NRW unterwegs sein werden.

Sicher ankommen ist das A und O, deshalb wird zu Ferienbeginn (25.06.), zur Ferienmitte (16.07.) und zum Ferienende (06.08.) verstärkt durch die Polizei kontrolliert – und das landesweit. Hier geht es vor allem um sicherheitsrelevante Themen wie die ordnungsgemäße Sicherung von Anhängern, Aufbauten und der Ladung, die Bildung einer Rettungsgasse in Staus, die Einhaltung des Sicherheitsabstandes und die Sicherung von Kindern und Haustieren.

Es geht um die eigene Sicherheit, der Mitfahrer und anderer Verkehrsteilnehmer – deshalb bittet die Polizei darum, stets ausgeruht zu fahren und sich nicht ablenken zu lassen, z.B. durch die Benutzung des Smartphones. Jede Unaufmerksamkeit und Ablenkung kann Leben gefährden.

Außerdem sollten Technik, Ausrüstung, Route, Beladung usw. vor Reisebeginn gecheckt werden.

Hier die Tipps der Polizei Rhein-Berg:

1. Vor Reisebeginn das Fahrzeug technisch überprüfen. Hierzu gehören Betriebsflüssigkeiten wie Öl, aber auch Luftdruck, Beleuchtung und falls vorhanden der Anhänger. Die Beladung sollte ebenfalls hinsichtlich Rutsch- und Fallsicherheit sowie Gewichtsverteilung kontrolliert werden. Gegenstände wie Verbandkasten, Warndreieck sowie Warnwesten sollten stets griffbereit liegen.

2. Die Route sollte hinsichtlich des zu erwartenden Verkehrsaufkommens, etwaiger Baustellen und Staus sowie der Verfügbarkeit von Rastmöglichkeiten vorab gecheckt werden.

3. Im Pkw mitfahrende Kinder oder Haustiere sollten gesichert sein, wobei Kinder unter 12 Jahren oder unter 1,50 Meter Körpergröße zwingend in einem Kindersitz mitfahren müssen.

4. Ist dann alles erfolgreich gesichert und die Fahrt geht los, bittet die Polizei grundsätzlich darum, vorausschauend und wachsam zu fahren, die Geschwindigkeit dem Verkehrsaufkommen entsprechend anzupassen, Sicherheitsabstände einzuhalten und im Falle eines Staus eine Rettungsgasse zu bilden.

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<strong>Stadtteilbücherei Bensberg veranstaltet in den Sommerferien einen Gebärdensprachkurs für Kinder</strong>

Stadtteilbücherei Bensberg veranstaltet in den Sommerferien einen Gebärdensprachkurs für Kinder

28 Juni 2022 von admin

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Die Stadtteilbücherei Bensberg veranstaltet mit Unterstützung durch die Ursula-Lübbe-Stiftung im Rahmen des Sommerleseclubs einen viertägigen Gebärdensprachkurs für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren. Der Kurs findet an folgenden Terminen jeweils von 10 bis 13 Uhr statt.

Termine:        Dienstag, 12.07.2022

Donnerstag, 14.07.2022

Dienstag, 19.07.2022

Donnerstag, 21.07.2022

Unter Anleitung der Dozentin Pia Jendreizik erlernen die Teilnehmenden auf spielerische Art und Weise Grundlagen der Gebärdensprache. Im Vordergrund steht dabei nicht ein bestimmtes Lernziel, sondern Spaß am Lernen und an der Auseinandersetzung mit verschiedenen Gebärden. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Termine: 12.07., 14.07., 19.07. und 21.07.2022, jeweils von 10 bis 13 Uhr

Ort: Stadtteilbücherei Bensberg, Schloßstr. 46-48, 51429 Bergisch Gladbach

Alter: 9 bis 14 Jahre

Weitere Informationen: https://www.bergischgladbach.de/veranstaltungen_stb.aspx

Anmeldung: https://www.bergischgladbach.de/anmeldung-gebaerdensprache-fuer-kinder.aspx

Kontakt: 02204/55357 oder bensberg@stadtbuecherei-gl.de

Der Zugang zur Stadtteilbücherei ist barrierefrei.

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PM Rat beschließt Städtepartnerschaft mit Bucha

PM Rat beschließt Städtepartnerschaft mit Bucha

27 Juni 2022 von admin

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Bürgermeister tauschen sich per Videokonferenz über die nächsten Schritte aus

Die Mitglieder des Rates der Stadt Bergisch Gladbach haben in der Ratssitzung am Dienstag, den 21. Juni 2022, einstimmig für die Städtepartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Bucha gestimmt. Grund genug für Bürgermeister Frank Stein bereits am Mittwochmorgen, den 22. Juni 2022, dem Bürgermeister von Bucha, Anatolii Fedoruk, diesen Beschluss in einer Videokonferenz persönlich mitzuteilen.

Auch die Ratsmitglieder aus Bucha hatten für die Kooperation gestimmt. Diese Entscheidung war der Stadt Bergisch Gladbach bereits zuvor übermittelt. Somit steht einer formalen Vereinbarung nichts mehr im Wege.

Frank Stein und Anatolii Fedoruk zeigten sich hoch erfreut über diese klaren Beschlüsse und das Zeichen der jeweiligen Stadtgesellschaften neuen Wege in diesen schwierigen Kriegszeiten einzugehen. Die Videokonferenz wurde auch direkt genutzt, um die nächsten Schritte vorzubereiten. Zunächst informierte Anatolii Fedoruk über die aktuelle Situation in seiner teilweise sehr stark von den russischen Streitkräften zerstörten Stadt und die damit verbundenen absehbaren Herausforderungen. Hierbei kristallisierten sich zwei wesentliche Problemstellungen heraus:

So wird möglichst bald Unterstützung beim Aufbau von Sicherheitszentren benötigt, die insbesondere Feuerwehr, Rettungsdienst und Ordnungsbehörden wieder einsatzbereit machen sollen.

Außerdem mangelt es sehr viele Familien an nutzbarem Wohnraum. Hier wird es als Übergangslösung ein Projekt mit polnischen Partnern geben. Da Provisorien geschaffen werden, ist fraglich, ob diese wintertauglich sein werden.

Bürgermeister Frank Stein sagte daher zu beiden Themenfeldern zu, dass sich die Fachleute beider Städte im Rahmen von Videokonferenzen austauschen werden. Ziel sind realistisch leistbare und konkret benötigte Projekte. Angedacht ist zudem ein erster Besuch von Bürgermeister Frank Stein und Feuerwehrchef Jörg Köhler.

Zum Abschluss des Gesprächs betonte Buchas Bürgermeister Anatolii Fedoruk, dass er mit großer Dankbarkeit und Vorfreude auf die anstehende Zusammenarbeit und den Austausch blickt. Die Städtepartnerschaft bezeichnete er als einen großen Mehrwert in einer schwierigen Zeit.

Frank Stein zeigte sich sehr beeindruckt von der professionellen Übersicht und dem Optimismus in Bucha trotz der kaum vorstellbaren Rahmenbedingungen und freut sich ebenfalls ausdrücklich auf die weitere Zusammenarbeit.

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Veröffentlichung der Ausschreibung und erste Bagger in der Schloßstraße

Veröffentlichung der Ausschreibung und erste Bagger in der Schloßstraße

24 Juni 2022 von admin

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Neuer Zeitplan lässt das Weihnachtsgeschäft der Händlerinnen und Händler unberührt

Die vorbereitenden Abstimmungen für den Baustart in der Schloßstraße liefen seit Monaten auf Hochtouren. Am Freitag, den 24. Juni 2022 wurde die Ausschreibung veröffentlicht.

Bereits jetzt schon sind erste Bauarbeiten avisiert. Es handelt sich um die Maßnahmen der RheinEnergie. So sollen im Sommer zwischen den Hausnummern 1 bis 16 die ersten Bagger rollen. Im Zuge der Umgestaltung der Schloßstraße gehen die Arbeiten der RheinEnergie voraus: Die Leitungsverlegung, Leitungserneuerung und Teilerneuerung von Hausanschlüssen ist Teil der Umbaumaßnahme.

Die Neugestaltung der Schloßstraße wird erst im zweiten Schritt erfolgen. Ein zeitgleicher Ausbau zweier Baufirmen würde zu Baubehinderungen und weiteren Verzögerungen im Bauverlauf führen. Die Suche nach geeigneten Unternehmen hatte den Start der Bauarbeiten zunächst noch verzögert, nach Beauftragung will die RheinEnergie aber schnellstmöglich mit ihren Arbeiten in der Schloßstraße beginnen. Zum genauen Baustart im Sommer wird die Verwaltung und insbesondere die RheinEnergie nochmals gesondert mit weiteren Details und dem genauen Bauablauf informieren. Ziel ist, dass diese Bauarbeiten so terminiert sind, dass ein reibungsloses Weihnachtsgeschäft für die Händlerinnen und Händler möglich ist.

Zeitliche Verschiebungen im Projekt:

Ein Grund für die Verzögerung ist, dass auf den gesetzlich vorgeschriebenen Überflutungsnachweis länger gewartet werden musste als geplant. Aufgrund der Flutkatastrophe im Vorjahr erwies es sich als schwierig, ein geeignetes Büro zu finden und den positiven Nachweis schnell zu erhalten.

Gleichzeitig gab es Hürden bezüglich der Herkunft des zu verwendenden Natursteins zu überwinden: Die Herkunft wird aus vergaberechtlichen Gründen nicht wie ursprünglich angedacht auf Europa beschränkt, sondern weltweit geöffnet. Darüber hinaus wird für die Länge des Transportweges der Steine eine Co2-Kompensation vorgenommen werden müssen.

Da diese wesentlichen Punkte geklärt sind, konnte die Ausschreibung veröffentlicht werden. Sie ist seit Freitag, den 24. Juni 2022, auf mehreren Plattformen, z.B. unter https://www.vmp-rheinland.de/ abrufbar. Die Verlegung von Leerrohren für einen späteren Glasfaserausbau ist nach Abstimmung mit der Telekom in die Ausschreibung involviert.

Bis zum 16. August 2022 läuft die Frist für die Angebote der Baufirmen zur Submission. Nach Prüfung der Angebote und Einräumung einer Einspruchsfrist der Bieter, ist im Herbst mit der Unterzeichnung des Bauauftrages zu rechnen. Die Hauptbaumaßnahme könnte somit danach starten, jedoch soll das Weihnachtsgeschäft der Händlerinnen und Händler nicht beeinträchtigt werden, sodass der Baubeginn danach angesetzt wird. Voraussetzung dafür ist, dass am Tage der Submission ein wirtschaftliches Angebot eingeht.

Bis 2026 wird die Straße dann im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg zur „Straße der vielen Begegnungen“. Die Umgestaltungsbauarbeiten starten im Bauabschnitt zwischen der Kreuzung Schloßstraße/Kölner Straße und der Einmündung der Nikolausstraße und ziehen sich über circa drei Jahre bauabschnittsweise von West nach Ost, bis sie 2026 „Am Stockbrunnen“ enden.

Mehr Informationen zum Umbau der Schloßstraße und den weiteren rund 30 Maßnahmen des InHK Bensberg gibt es unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx. Ständige Updates zum Umbau der Schloßstraße gibt es im Bautagebuch unter https://www.bergischgladbach.de/bautagebuch-schlossstrasse.aspx.

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