Archiv | Kultur

Versagen im Integrationsrat

08 Juni 2017 von Gregor Herzfeld

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Unionsfrauen torpedieren häufig Intergrationsprojekte
Beim Thema Integration wird um jeden Euro hatr gefighted. Das gilt im postivem sowie im negativen Sinne. Der Vorstand des Vereins SoNett e.V. hatte in der heutigen Sitzung für das Dorffest in Schildgen ein Integrationsprojekt präsentiert und dabei die Mitgliedern des Integrationsrates um Unterstützung gebeten. Der Verein darf am 2.7. um 15 h auf dem Schützenfest von Schildgen einen Musikbeitrag von einer Stunde gestalten. Mit dem Tabadoul Orchestra hat der Verein Spitzenmusiker engagiert. Der Verein unterstützt Flüchtlinge und Flüchtlingshelfer, die sich als Begleiter für Flüchtlingsfamilien engagieren. Die Veranstaltungsprogramme des Vereins fördern die Begegnung von verschieden Kulturen. Kein Verständnis hatte die Mehrheit im Integrationsrat für die Idee. Ratsherrin Mechthild Münzer und Parteikollegin Schwettmann war das Projekt einfach zu teuer obgleich die Höhe des Zuschuss ist frei wählbar war. Der Vorstand vom Sonett kritisierte den Einwand mit den Worten: Sie sparen die Integration in Bergisch Gladbach kaputt. Seit Jahren wird das Budget des Integrationsrates nicht ausgeschöpft.
Das Projekt befürworteten die Mitglieder der Linken (Melisa Dönmez) und der Bürgerpartei GL (Martin Panzer, Frank Samirae). Letztere waren per „Direktmandat“ in das Gremium gewählt worden.
Aber nicht nur Parteien scheinen eine Rolle zu spielen. Offenbar gibt es unter der Vereinen auch harte Verteilungskämpfe. Redouan Tollih, dessen Kölner Verein bereits einen beträchtlichen Betrag für zwei Projekte bensprucht hat, sprach sich ebenfalls energisch gegen den Antrag aus. Er verwies auf andere Vereine die Unterstützung benötigen.
Angeführt von der CDU wurde der Antrag abgelehnt.

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Bergische Jugendfeier 2017

Bergische Jugendfeier 2017

04 Mai 2017 von HVD-Bergischland

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Am Sonntag, 14. Mai 2017, findet ab 10:30 Uhr die jährliche Jugendfeier in Wuppertal statt. Dazu werden zahlreiche Angehörige und Freund/innen der „Feierlinge“ erwartet. Ebenfalls haben der Wuppertaler Oberbürgermeister Herr Andreas Mucke sowie Herr Guido Grüning, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Wuppertal und weitere Persönlichkeiten ihre Teilnahme angekündigt.

Die Zeiten ändern sich und damit auch die religiösen Bindungen der Menschen. Rund ein Drittel der Einwohner Wuppertals lebt inzwischen ohne konfessionelle Bindung – mit wachsender Tendenz. Jugendliche sind im Alter von 14 Jahren religionsmündig und somit frei entscheiden, an der weltlich-humanistischen Jugendfeier teilzunehmen.

In der Tradition der Aufklärung führt der Humanistische Verband seit vielen Jahren die Bergische Jugendfeier gemeinsam mit den Freidenkern Wuppertal e.V. durch. Der HVD NRW besitzt den Status der „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ (K.d.ö.R.).

Nähere Informationen: www.Bergische-Jugendfeier.de

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Jugendfeier im Bergischen Land

09 Februar 2017 von HVD-Bergischland

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HVD Bergisches Land

Religiöse Bindungen lösen sich auf. Über ein Drittel der Einwohner sind konfessionsfrei. Die Suche nach einem festlichen Übergang in das Erwachsenleben führt zu einer weltlich orientierten Feier – ohne Bezug auf transzendente Mächte.

Ab 14 Jahren dürfen Jugendliche an der „Humanistischen JugendFEIER“ in Wuppertal teilnehmen und selbst mitgestalten. Die Bergische Jugendfeier des Humanistischen Verbandes richtet sich auch an Düsseldorfer und das gesamte Umland.

Der Humanistische Verband NRW ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Die Jugendfeier im Bergischen Land wird gemeinsam von HVD Wuppertal und den Freidenkern Wuppertal e.V. durchgeführt.

Aktivitäten zur JugendFEIER
> Info-Veranstaltung am 8. Februar
> Wochenend-Treffs im März und im April
> Jugendfeier-Veranstaltung am 14. Mai
> Nach-Treffen im Herbst

Jugendfeier-Fotos 2016

aktuell: www.Bergische-Jugendfeier.de

Kontakt: HVD-Wuppertal@gmx.de

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Bergische Humanist/innen haben 2017 einiges vor

Bergische Humanist/innen haben 2017 einiges vor

26 Januar 2017 von HVD-Bergischland

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HVD Bergisches Land

Wir wollen auch 2017 die inzwischen tradierten Feste feiern und zudem öffentliche Veranstaltungen anbieten.

Ein Highlight wird wieder unsere Bergische Jugendfeier am 14. Mai. Dazu gibt es bereits eine Reihe Anmeldungen. Zur Info und Vorbereitung machen wir eine Veranstaltung am Mi., 8. Feb. Die Jugendfeier wird seit vielen Jahren gemeinsam mit den „Freidenkern Wuppertal e.V.“ durchgeführt.

Für den 21. Juni planen wir eine Versammlung mit dem Thema „Humanistische KiTa in Wuppertal“. Wie in den vergangenen Jahren wird auch im Herbst unsere „Humanistische Gedenkfeier“ und quasi als Jahresabschluss eine kleine „Winter-Feier“ durchgeführt.

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Zur Unterstützung unserer Öffentlichkeitsarbeit geben wir den Newsletter „bergisch & säkular“ heraus zusammen mit den Wuppertaler Freidenkern und der Initiative „RiBel“. Ein neues Aufgabenfeld könnte im laufenden Jahr aus der Initiative für eine Humanistische KiTa in Wuppertal erwachsen.

———————————–

Der „HVD Wuppertal / Bergisches Land“ ist eine Gemeinschaft des Humanistischen Verbandes NRW K.d.ö.R., einer humanistischen Weltanschauungsgemeinschaft.
Alle konfessionsfreien Jugendlichen ab 14 Jahren dürfen an der Jugendfeier teilnehmen.

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Kunst in der Bauaufsicht: „Mondspiegel“ von Eva Mols

Kunst in der Bauaufsicht: „Mondspiegel“ von Eva Mols

13 Januar 2017 von admin

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Eröffnung der Ausstellung:
Mittwoch, 18. Januar 2017
12:30 Uhr, Rathaus Bensberg, 2. Obergeschoss links
Einführung von Elisabeth Sprenger

Bei der städtischen Bauaufsicht im Rathaus Bensberg können Bürgerinnen und Bürger nicht nur Bauanträge stellen, sondern auch Kunst bewundern. Fachbereichsleiterin Elisabeth Sprenger und Dorothea Corts, kunstverständige Architektin in städtischen Diensten, geben Künstlerinnen und Künstlern aus der Region die Gelegenheit, auf den Fluren im 2. Obergeschoss des Böhm-Baus ihre Werke zu präsentieren. Dort, wo reger Publikumsverkehr von Bauherren und Architekten herrscht, rücken die Ausstellungsstücke täglich ins Blickfeld vieler Menschen.

Im ersten Halbjahr 2017 ist die Ausstellung EVA MOLS  –  MONDSPIEGEL mit ca. 20 Exponaten in Stick- und Nähtechnik zu sehen. Viele fantastische Geschichten ranken sich um den geheimnisvoll leuchtenden Mond am Himmel. Vom „Mann im Mond“ bis zur Mondreise steht der nahe Himmelskörper als Symbol für die Fantasie.

Die 88jährige Künstlerin Eva Mols stellt mit dem Titel „Mondspiegel“ ihre Gruppe der „Phantastischen“ Arbeiten in den Mittelpunkt dieser Ausstellung. Neben den Werken, die sich auf ihre Jugendzeit in der Zeit des Deutschen Nationalsozialismus beziehen und die Verarbeitung ihrer Erlebnisse darstellen, und den „Abstrakten“ Kunstwerken ist die Werkgruppe der „Phantastischen“ Arbeiten die umfangreichste.

In ihr tummeln sich die Wesen, Orte und Begebenheiten, die nur in unserer Fantasie zu erreichen sind . . .

„ … sie ist das Werkzeug, der Faden, seine Beschaffenheit und Farbe. Sie schafft Fantasiegebilde, die dahinterstehende Idee und den Wunsch sie zu verwirklichen“, sagt Eva Mols über ihre Technik.

Die gezeigten Kunstwerke, die auf den ersten Blick gezeichnet erscheinen, sind aus unzähligen filigranen farbigen Garnen geschaffen und versetzen die Betrachter immer wieder in Staunen.

Eva Mols wurde 1928 in Aachen geboren und hat das Sticken in der Familie erlernt. Nach dem Abitur begann sie 1948 mit einer Schneiderlehre und besuchte Abend­kurse in der Werkkunstschule. 1950 wechselte sie in die Modeklasse der Werkkunstschule Aachen und wurde 1953 Schneidermeisterin.

Von 1957 bis 1966 lebte die Künstlerin in Südamerika, wo sie mit ihrer „Nadelmalerei“ begann. Sie erlernte im Laufe der Zeit unterschiedliche Techniken, u. a. die sogenannte Schwarzstickerei, die sie weiter­ entwickelte. Heute arbeitet Eva Mols nach ihren individuellen Entwürfen. Sie  erschafft mit farbigen Fäden sensible und unerwartete Bilderwelten in einer von ihr entwickelten Stickereikunst.

Die Führung mit der Künstlerin durch die Ausstellung ist möglich: Anmeldung unter Tel. 02206/1565.

Termine und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite:
http://eva-mols.de

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Grüße zum Jahreswechsel aus Wuppertal im Bergischen Land

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Grüße zum Jahreswechsel aus Wuppertal im Bergischen Land

23 Dezember 2016 von HVD-Bergischland

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Liebe Freunde des Humanistischen Verbandes, liebe Mitstreiter und Religionsfreie!

Hinter uns liegt ein Jahr, von dem man wohl in der Bilanz sagen muss: Es war für viele Menschen kein gutes Jahr. Die Zahl derjenigen in unserem Land, die ohne staatliche Unterstützung nicht mehr leben können, hat weiter zugenommen. Statt mehr friedlichem Miteinander auf dieser Welt erleben wir neue Konflikte und Kriege, die oft durch religiöse Wahnideen befeuert werden, deren Ursachen in Wirklichkeit aber gnadenlose Verteilungskämpfe um Macht und die Gier nach Rohstoffen sind.

Wir Humanistinnen und Humanisten fühlen in dieser Zeit vor allem mit den Menschen, die Opfer dieser Politik geworden sind und die versuchen, Krieg, Terror und sinnloser Zerstörung ihrer Heimat und ihrer Existenzgrundlage zu entfliehen. Sie kommen dann auch hierher in unser Land, von dem sie irgendwann einmal gehört haben, dass hier das Völkerrecht geachtet wird, und dass nach dem Grundgesetz alle Menschen gleich seien.

Doch sie erleben oft genug Ablehnung, Unverständnis und blanken Hass, der zudem geschürt wird von konservativen bis hin zu offen rechtsextremistischen Kräften. Ist das „Boot“ Deutschland wirklich voll?

All den Ignoranten sei gesagt: Diese Völkerwanderungen und Fluchtbewegungen vor Kriegen, Hungersnöten und Naturkatastrophen hat es in der Geschichte der Menschheit schon oft gegeben. Vor allem dann, wenn die Mächtigen ihre Gier nach noch mehr Macht auf dem Rücken der kleinen Leute durchsetzen wollten.

Es gibt dafür genügend Beispiele

– aber lassen Sie uns Religionsfreie in dieser Zeit der Winter-Sonnenwende, den die Christen als die Geburtsstunde ihres Heilands feiern, ausnahmsweise einmal aus deren „Weihnachtsgeschichte“ zitieren. Das war nämlich die Zeit vor ca. 2.000 Jahren, als König Herodes auch Menschen aus ihrer Heimat vertrieb. Und als dann – der Legende nach – die Eltern des Heilands auf der Flucht waren und vor der Niederkunft in Bethlehem eine Unterkunft suchten, da war angeblich auch „kein Platz in der Herberge“!

Unabhängig einmal von den christlichen Metaphern dieser Botschaft: Den Mächtigen in unserem Land und in Europa, die einerseits ständig die „christlich-abendländische Kultur“ bei uns beschwören, aber andererseits gnadenlos die Außengrenzen Europas dicht machen und die „Abschiebung“ dieser armen Flüchtlinge durchsetzen, denen sollte man gerade jetzt ihre eigene Weihnachtsgeschichte um die Ohren hauen!

Wir Humanistinnen und Humanisten wünschen in dieser Zeit allen Menschen auf dieser Welt – unabhängig von ihrer Weltanschauung – Frieden, Glück, Gesundheit und ein langes Leben!

In diesem Sinne möchten wir auch im Jahre 2017 die Arbeit der Religionsfreien in unserem Land erfolgreich weiterführen und  freuen uns über Ihr Interesse.

Mit herzlichem Gruß
Jürgen Köster
Humanistischer Verband Bergisches Land

www.HVD-Bergischesland.de

www.Jugendfeier-Bergischesland.de

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Spitzenstars bei interkulturellem Festival im Ufo

Spitzenstars bei interkulturellem Festival im Ufo

06 Juli 2016 von admin

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sonettivalKasallaSoNettival – Respektvoll Miteinander

Termin: 09.07.2016, Uhrzeit: 15:00 – 19:00 h

Das SoNettival bietet eine bunte Mischung aus der absoluten Spitzenstars der Region. Mehmet Akbas nimmt seine Zuhörer mit auf eine Reise in seine individuelle Klangwelt aus kurdischer Musik in zeitgemäßer Interpretation. Die 16 Jährige Julia Hornschuh liefert als Stammgast des Hauses am Klavier einen virtuosen Beitrag.

Zu seinem zehnten Bühnenjubiläum ist der mehrfach ausgezeichnete Kölner Kabarettist Fatih Çevikkollu mit seinem fünften Solo-Programm EMFATIH in unserem Fatihland wieder unterwegs. Wir sind gespannt welchen Auszug aus seinem Programm der Meister des Humors bei seinen Benefiz-Kurzauftritt präsentiert.

Ort: UFO , Kölner Str. 68

Programm von SoNett e.V.

Begrüßung: UFO & SoNett

Jugendbeitrag: Julia Hornschuh (Klavier)

Mehmet Akbas Trio

Fatih Çevikkollu

Kasala

Gorgeous BFP

Voranmeldung unter: sonettival@sonett.nrw

Im Anschluss an diesen Leckerbissen der Komik kommt Kasalla die erfolgreichsten Jungstars der Region. Die Musikerformation ist eine der großen Kölsch-Rock-Bands, die das ganze Jahr für Stimmung sorgen. Im laufenden Jahr zum 5-Jährigen Jubiläum wurde die Lanxess-Arena gleich zweimal hintereinander annähernd ausverkauft und wir hoffen, dass der Verkehr auf der Kölner Str. nicht zum Erliegen kommt. Eine Voranmeldung ist notwendig.

Den krönenden Abschluss macht die Band Gorgeous BFP. Die versierten Musiker sind mit den großen kölschen Bands vertraut und haben bereits mit Cat Ballou im Bergischen Löwen gespielt.

SoNett ist ein gemeinnütziger Träger, der für die Bürger der Stadt Projekte abwickelt. Nach Gründung wurde der Verein am 1.2.2016 beim Amtsgericht zu Köln eingetragen. Der Verein hat vom Finanzamt die Berechtigung erhalten Spenden anzunehmen und  abzugsfähig zu quittieren. Darüber hinaus ist der Verein aufgrund seines Migrantenanteils als MSO anerkannt. Neben den Gründungsmitgliedern hat die Organisation über 60 Mitglieder in den sozialen Netzwerken.

„Zweck des Vereins ist es als Träger für staatliche Förderprogramme für die Bürger in einen Bereichen von Wissenschaft und Forschung, Jugend- und Altenhilfe, Erziehung, Volks- und Berufsbildung, Landschaftspflege, Umweltschutz, des öffentlichen Gesundheitswesens, Unterstützung hilfsbedürftiger Personen und der Integration im Rahmen der Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Sports und des Völkerverständigungsgedankens zu dienen.“

Unsere Verein stiftet zudem mit der VR Bank dem Jugendkulturhaus UFO als Anerkennung für das Engagement in der Flüchtlingshilfe ein e-Piano. Dieses Piano soll den Fundus der Einrichtung bereichern. Damit soll Künstlern mit kreativen Geist aus allen Nationen und Einkommensschichten die Möglichkeit geben werden zusammen zu kommen.

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„Visionen“ im Bensberger Rathaus

„Visionen“ im Bensberger Rathaus

21 Juni 2016 von admin

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82Petra Christine Schiefer stellt auf den Fluren der Bauaufsicht aus
Einladung zur Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 29. Juni 2016 um 12.30 Uhr
im Rathaus Bensberg, 2. Obergeschoss

Ihre  farbintensiven Acrylgemälde zeigt Petra Christine Schiefer ab 29. Juni 2016 für mehrere Monate  im 2. Obergeschoss des Rathauses Bensberg. Dort befinden sich die Flure  des Bauaufsichtsamtes – Orte, die gleichzeitig als Ausstellungsfläche dienen und bereits mit Exponaten verschiedener Künstler aus dem Rheinisch-Bergischen geschmückt waren. Nun ist Petra Christine Schiefer mit ihren Werken hier zu sehen. Die Ausstellung wird am Mittwoch, dem 29. Juni 2016 um 12.30 Uhr eröffnet. Fachbereichsleiterin Elisabeth Sprenger wird die Gäste begrüßen. Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und die Ausstellung anzuschauen.

Die Ausstellung mit nicht gegenständlicher Malerei trägt den Titel „Visionen“. Damit verweist die Künstlerin darauf, dass sie nicht eine schon existierende Wirklichkeit abbildet, sondern andere Wirklichkeiten „sieht“ und auf die Leinwand bringt, die oft inspiriert sind von innerem Erleben und von emotionalen Regungen. Das so Gesichtete leuchtet mal verheißungsvoll  aus einer Ferne, oder Farben und Formen schaffen sich explosionsartig Raum.

Nach dem Studium von Literatur und Sprachen (Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Deutsch), Kunstgeschichte und Geschichte verbrachte Petra Christine Schiefer viele Jahre an Schule und Hochschule. Seit 2000 ist sie nun aktiv in der bildenden Kunst, der Wort-Kunst und auf der Bühne. Sie belegte Kurse in Malerei bei verschiedenen Dozenten und zeigt ihre Werke seit 2005 regelmäßig bei Einzel- und Gruppen-Ausstellungen. In ihren Techniken ist sie vielseitig: Sie arbeitet mit Acrylfarben, Pastellkreiden, Pigmenten und Zusatzmaterialien wie Spachtelmasse und Sanden, zeitweise auch mit Aquarellfarben und Enkaustikwachs auf verschiedenen Malgründen (Leinwand, Papier, Karton, Holz).

Neben der Malerei widmet sich die Künstlerin auch dem Schreiben; in Bergisch Gladbach nahm sie z.B. an Veranstaltungen zum „Buch für die Stadt“ und des „Lyrikpfads an der Strunde“ teil. Seit 2004 tritt sie auch in freien Theatergruppen in Köln und Umgebung auf, außerdem veranstaltet sie öffentliche Lesungen und Performances. Sie ist Mitglied im Arbeitskreis der Künstler Bergisch Gladbach (AdK) und in der Autorengruppe Wort+Kunst. 2011 veröffentlichte sie den Lyrikband  „garantiert gefühlsecht“, war 2012 Preisträgerin beim Jokers-Lyrikpreis und 2013 gemeinsam mit Gisela Becker-Berens Trägerin des „Bopp“ – Kulturpreis in Bergisch Gladbach für die Schaffung des Lyrikpfades an der Strunde.

Fachbereichsleiterin Elisabeth Sprenger und Dorothea Corts, kunstverständige Architektin in städtischen Diensten, geben seit drei Jahren Künstlerinnen und Künstlern aus der Region die Gelegenheit, in den Fluren der Bauaufsicht ihre Werke zu präsentieren. Dort herrscht reger Publikumsverkehr von Bauherren und Architekten, so dass die Ausstellungsstücke täglich ins Blickfeld vieler Menschen rücken.

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Eine Nacht der Begegnungen: Fastenbrechen in der IGP

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Eine Nacht der Begegnungen: Fastenbrechen in der IGP

15 Juni 2016 von admin

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Am Freitagabend (10.06.2016) luden vier islamische Vereine zum ersten Iftar-Empfang in der IGP ein. Über 300 Bürgerinnen und Bürger kamen, um an dem islamischen Fastenbrechen am 5. Tag des Ramadan teilzunehmen. Während in der Küche schmackhafte Speisen zubereitet wurden, gab es bis zum Sonnenuntergang erstmal Nahrung für Herz und Seele.

Am 6. Juni begann für Muslime auf der ganzen Welt der Fastenmonat Ramadan. Für sie ist der Ramadan der edelste und heiligste Monat im Jahr in dem die Heilige Schrift der Koran erstmals als Rechtleitung an die Menschheit herabgesandt wurde. Mit Fasten, Gebeten, nächtlichen Andachten und der Verlesung des Koran stillen sie ihren Durst von Geist und Seele nach göttlicher Spiritualität.

Das Fasten zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gehört zu den fünf Säulen des Islam – den wichtigsten religiösen Pflichten eines Gläubigen. Mit Einbruch der Dunkelheit treffen sich die Muslime in ihren Familien, bei Nachbarn und Freunden oder in der Moschee, um Essen an Bedürftige zu spenden und beim gemeinsamen Essen das Miteinander zu genießen.

Anlässlich dieser besonderen Tage veranstalteten die Vereine „Albanisch Islamisches Kulturzentrum Bergisch Gladbach e.V.“, „Islamische Gemeinschaft Milli Görüs“ (erwähnt im Verfassungsschutzbericht 2015 S. 39 – 41), „Islamische Gemeinde Bergisch Gladbach“ und „Miteinander e.V.“ am Freitagabend in der IGP ein Fastenbrechen („Iftar“), zu dem auch Nicht-Muslime aus Bergisch Gladbach eingeladen waren. Unter den Gästen befanden sich auch zahlreiche Vertreter aus der Kommunalpolitik. Zum ersten „Iftar“-Empfang in der Geschichte der Stadt Bergisch Gladbach, kamen mehr als 300 Gäste

In den 60 Minuten vor Sonnenuntergang gab es auf der Bühne ein erkenntnisreiches Programm das sich an die Herzen wandte: Eröffnet wurde es mit einer Lesung aus dem Koran vom islamischen Theologen Hasan Öztürk von der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs. Die Dichterin und Slamerin Hajar El Bouchaibi von Miteinander e.V. rührte mit ihrem Gedicht über den Ramadan und anschließend gab es einen kurzen Überblick über das Fasten und den Ramadan von Zinepe Bafti vom Albanisch Islamischem Kulturzentrum. Zum Abschluss erfreute der Sänger Saad Chemmari alle anwesenden Gäste mit seinen sinnlichen deutsch-arabischen Songs.

Pünktlich um 21.51 Uhr wurde mit dem Gebetsruf zum Sonnenuntergang das Fasten beendet. Dazu gab es gemäß der Handhabe des Propheten Mohammed süße Datteln und Wasser. Anschließend hatten die Gäste bei einem leckeren 3-Gänge-Menü -bestehend aus marokkanischen, türkischen und albanischen Speisen- die Gelegenheit sich auszutauschen, und Einblicke in andere Perspektiven zu erhalten.

Während des gesamten Abends herrschte eine lockere, offene und heitere Stimmung.

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DER BOPP 2016

13 Mai 2016 von admin

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Neunte Verleihung des Kulturpreises am 21. Mai im THEAS Theater

Jährlich verleiht der Stadtverband Kultur einen Preis für ein herausragendes Projekt aus den Reihen der freien Kulturszene der Stadt. DER BOPP ist ein künstlerisches Objekt und ein Wanderpreis (verbunden mit einem Geldbetrag), dessen Namensgeber Ludwig Bopp (1869-1930) um 1900 das Rathaus Bergisch Gladbach konzipierte und die Gartensiedlung „Gronauer Wald“ mit entwarf.

Am Samstag, dem 21. Mai, um 19 Uhr findet im THEAS Theater die Verleihung des diesjährigen Kulturpreises DER BOPP statt.

Mit Spannung wird die Auswahl der Jury des Stadtverbandes (Dr. Mahnaz Gürtler, Dorothea Corts und David Heitmann sowie Vera Heinecke, Magdalene Christ, Michael Fischer und Dr. Lothar Speer vom Vorstand) erwartet. Der Wanderpreis DER BOPP würdigt jedes Jahr eine herausragende kulturelle Leistung. Dank des Sponsorings einer Bank ist auch das Preisgeld gesichert.

In diesem Jahr haben sich sieben Kulturschaffende bzw. Einrichtungen aus den Bereichen Kunst, Literatur, Multimedia, Musik, Theater, Bildung und Geschichte beworben. Prämiert wurde einstimmig ein Projekt, das aufgrund seines Konzepts, der künstlerischen Leistung sowie des persönlichen Engagements der Akteure und der Wirkung im Bergisch Gladbacher Raum Zeichen setzen konnte.

Am Abend der Verleihung wird nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Bürgermeister Josef Willnecker der Vorsitzende des Stadtverbandes Kultur, Dr. Lothar Speer, die Wahl des diesjährigen Preisträgers bekannt geben. Künstlerisch wird die Siegerehrung durch einen musikalisch–literarischen Beitrag der letztjährigen Preisträger (das junge Ensemble des THEAS) abgerundet. Die Veranstaltung ist allen Kulturinteressierten offen, für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

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