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Gedenkminute für verunglückte Arbeitnehmer im Rheinisch-Bergischen Kreis

Gedenkminute für verunglückte Arbeitnehmer im Rheinisch-Bergischen Kreis

23 April 2020 von Mason Capwell

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Workers’ Memorial Day am 28. April | 18.000 Bau-Unfälle in Nordrhein-Westfalen

Sturz von der Leiter, Ausrutscher mit der Motorsäge, Hantieren mit Asbest: Wer im Rheinisch-Bergischen Kreis auf dem Bau oder in der Landwirtschaft arbeitet, hat ein besonders hohes Risiko, im Job einen Unfall zu haben oder krank zu werden. Darauf weist die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zum Internationalen Workers’ Memorial Day am 28. April hin – und ruft Beschäftigte im Kreis zu einer Gedenkminute auf. „Ob im Home-Office oder auf der Baustelle: Um 12 Uhr sollte am Dienstag jeder kurz der Menschen gedenken, die im Job tödlich verunglückt oder berufsunfähig geworden sind“, so die Gewerkschaft.

Gerade in Corona-Zeiten sei der richtige Arbeitsschutz wichtiger denn je. In Branchen wie der Gebäudereinigung und der Bauwirtschaft dürfe Schnelligkeit nicht vor Sicherheit gehen, mahnt die Gewerkschaft. Allein im Baugewerbe kam es im vergangenen Jahr zu rund 18.000 Arbeitsunfällen in Nordrhein-Westfalen – 13 davon mit tödlichem Ende.

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Corona-Virus: 395 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis – ein weiterer Todesfall

18 April 2020 von admin

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Heute sind 4 weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis bekannt geworden. Damit steigt die Gesamtzahl der im Rheinisch-Bergischen Kreis positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen auf 395 an. Es gibt leider auch einen weiteren Todesfall.

Der weitere bedauerliche Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion wurde dem  Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises heute bekannt. Es handelt sich um eine 99-jährige Bewohnerin der Pflegeeinrichtung St. Josefshaus in Bergisch Gladbach. Sie war bereits seit einigen Tagen stationär und ist heute Nacht im Krankenhaus verstorben. Die Frau hatte multiple Vorerkrankungen und die Corona-Infektion kam hinzu.

Im Peter-Landwehr-Haus gibt es zur gestrigen Meldung keine neuen Erkenntnisse.

Die Testergebnisse des evangelischen Altenzentrums „Luchtenberg-Richartz-Haus“ in Burscheid werden in den nächsten Tagen erwartet. 

Aktuelle Zahlen
Die heute hinzu gekommenen 4 positiven Testergebnisse verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (1), Kürten (2) und Wermelskirchen (1). Die Kontaktpersonen wurden ermittelt, bzw. sind in der Ermittlung. Alle bekannten Kontaktpersonen werden kontaktiert und entsprechend unter häusliche Quarantäne gesetzt.

Die 395 bestätigten Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (186), Burscheid (17), Kürten (19), Leichlingen (25),
Odenthal (17), Overath (36), Rösrath (43) und Wermelskirchen (52).

27 Personen, die am Corona-Virus erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon (7) Personen in intensivmedizinischer Betreuung.

(10) Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis stehen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Bergisch Gladbach (7), Overath (1) und Wermelskirchen (2).

Von den 395 bestätigten Fällen gelten 256 Personen inzwischen als genesen. Die Zahlen verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (107), Burscheid (12), Kürten (15), Leichlingen (19), Odenthal (12), Overath (27), Rösrath (36) und Wermelskirchen (28).

739 Personen befinden sich in Quarantäne. Bergisch Gladbach (504), Burscheid (24), Kürten (28), Leichlingen (24), Odenthal (22), Overath (45), Rösrath (29) und Wermelskirchen (63).

Eine digitale Karte zu den Corona-Fällen im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es hier: https://arcg.is/1189D, die entsprechende mobile Version hier: https://arcg.is/1X5mLy.

Bürgertelefon
Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist für medizinisch-gesundheitliche Fragen rund um das Corona-Virus unter der Woche von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

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Gegen Engpässe wegen Corona-Virus: Mehr Unternehmen stellen Desinfektionsmittel her

Gegen Engpässe wegen Corona-Virus: Mehr Unternehmen stellen Desinfektionsmittel her

31 März 2020 von admin

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Öffentliche Stellen richteten einen Appell an alle Firmen und Betriebe, Rohstoffe zur Verfügung zu stellen, um effektive Desinfektionsmittel herzustellen.

Desinfektionsmittel der Firma
EDV-SERVICE Samirae

Zur Eindämmung der fortschreitenden Corona-Pandemie hat die Vorbeugung weiterer Neuinfektionen höchste Priorität. Die Reduzierung der persönlichen Kontakte ist dabei nur ein erster Schritt.

Dennoch muss man den Schutz der Menschen auch dort erhöhen, wo sie trotz der geltenden Ausgangsbeschränkungen zwangsläufig aufeinandertreffen – beispielsweise im Bereich der Pflege oder bei Arztbesuchen.

In diesen Situationen spielen Desinfektionsmittel und desinfizierende Reinigungsmittel eine wichtigere Rolle denn je. Aufgrund der hohen Nachfrage sind die Bestände der Mittel jedoch dauerhaft niedrig. Auch die chemischen Bestandteile sind inzwischen kaum mehr auf herkömmlichem Wege erhältlich.

Offizielle Stellen wie Landratsämter z.B. in Augsburg richteten daher einen Appell an alle Firmen um entweder die Rohstoffe Isopropanol und Ethanol je nach Möglichkeit zur Verfügung zu stellen, oder direkt den Appell an geeignete Unternehmen Desinfektionsmittel herzustellen.

In Bergisch Gladbach und Monheim am Rhein stellt das IT Unternehmen von Frank Samirae Desinfektionsmittel dem Markt zur Verfügung. „Als ich gesehen habe, dass die Regale in den Drogeriemärkten leergefegt sind und die Apotheken kaum Produkte anbieten habe ich sofort die Zulassung für mehrere Produkte beantragt“. Zwischen 30 und 35 Euro pro Liter kosten die Desinfektionsmittel bei Frank Samirae. Damit versorgt er nicht nur regional, sondern deutschlandweit Unternehmen, Privatpersonen und öffentliche Stellen. „Ich war überrascht, dass in Köln umgerechnet der Liter Desinfektionsmittel in der Apotheke 100 Euro kosten kann, in Bergisch Gladbach habe ich einen Kunden der umgerechnet 59 Euro pro Liter gezahlt hat und in Leichlingen waren es sogar 70 Euro pro Liter.“

Alle paar Minuten klingelt das Telefon oder kommen Bestellungen per E-Mail bei Samirae an. Aber was macht man mit seinem Wissen über Desinfektionsmittel, wenn die Krise vorbei ist? „Ist doch klar. Wir wissen jetzt wie guter Bildschirmreiniger hergestellt wird. Die Herstellung ist sehr ähnlich. Das waren Produkte, die wir früher teuer eingekauft haben. So können wir es alles selbst herstellen und anwenden“.

In der Krise konzentriert sich Samirae mit seinen Rohstoffen allerdings auf die Versorgung mit Desinfektionsmittel. „Wir warten als Firma nicht darauf, dass uns die Infektionswelle trifft. Wir tun dagegen was wir können.“

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Bergisch Gladbach trauert um Ehrenbürger Willibert Krüger

23 Juli 2019 von admin

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Geschäftsmann mit weltweitem Erfolg, Familienvater und Heimatverbundener

Die Stadt Bergisch Gladbach trauert um ihren Ehrenbürger Willibert Krüger, der am Samstagabend, den 20. Juli 2019, im Alter von 78 Jahren nach langer Krankheit gestorben ist.

Der studierte Betriebswirt, der mit einer Lehre als Import-, Export- und Speditionskaufmann ins Berufsleben gestartet war, arbeitete zunächst im elterlichen Großhandel. 1971 gründete er seinen eigenen Produktionsbetrieb zur Herstellung von Tee, Kaffee, Kakao und Nahrungsergänzungsmitteln auf Instantbasis.  Bis 2012 war er geschäftsführender Gesellschafter der Krüger-Gruppe. Seine unternehmerische Kompetenz stellte er darüber hinaus der Industrie- und Handelskammer zu Köln zur Verfügung, bei der er lange Jahre in den unterschiedlichsten Funktionen tätig war, unter anderem als Vize-Präsident und Vorsitzender des Wirtschaftsgremiums Bergisch Gladbach. Die Liste seines ehrenamtlichen Engagements ist lang: Er war Mitglied des Gründungsbeirats der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach, ehrenamtlicher Handelsrichter am Landgericht Köln, Unterstützer für Kinder aus sozial schwachen Familien. Ganz besonders lag ihm der Sport am Herzen, den der Fußballfan über viele Jahre förderte, allen voran die Fußballer des SV Bergisch Gladbach 09.

Sein soziales und ehrenamtliches Engagement – insbesondere für seine Heimatstadt –  brachte Willibert Krüger zwei hochrangige Auszeichnungen ein: Die Ehrenbürgerwürde der Stadt Bergisch Gladbach wurde ihm 2004 verliehen. 2011 erhielt er das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

Die Laurentiuskirche, der Tennisplatz von Rot-Weiß Bergisch Gladbach und in früheren Jahren die Fußballplätze der Region waren Orte, an denen Willibert Krüger in seiner Freizeit anzutreffen war. Im Urlaub fühlte sich Willibert Krüger auf Juist und im Wallis zu Hause. Aber ihn zog es immer wieder schnell zurück nach Bergisch Gladbach in die Zentrale seiner Firma im Gewerbegebiet Zinkhütte.

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Bananen aus Fairem Handel – Bio und Fair

06 Juli 2019 von admin

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Jeder Deutsche isst im Durchschnitt 12 Kilogramm Bananen im Jahr. Davon stammen 10 Prozent aus dem Fairen Handel. Der Eine Welt-Laden möchte diesen Anteil erhöhen und mit einem Aktionstag auf die Vorteile und Möglichkeiten hinweisen.

Der größte Exporteur von Bananen ist das Land Ecuador mit einem Marktanteil von 30 Prozent. In der Provinz El Oro stehen unendlich erscheinende Bananen-Plantagen, in denen die Bananen für die weltweiten Konzerne, oft mit Verletzung von Arbeitsrechten und mangelhaftem Umweltschutz, angebaut werden.

Die Kleinbauerninitiative URUCAL liefert über die deutsche Organisation BANANAFAIR Bananen in die deutschen Weltläden. In der Kooperative URUCAL sind 284 Kleinbauern mit ihren Familien organisiert. Die Bananen werden nach den Grundsätzen der ökologischen Landwirtschaft produziert. Mischkultur, organischer Dünger und manuelle Schädlingsbekämpfung gehören dazu. Durch BANANAFAIR erhalten die Bauern eine Abnahmegarantie, einen fairen Preis sowie eine Prämie für Gemeinschaftsprojekte.

Die NATURLAND-zertifizierten Bananen sind dadurch etwas teurer als im Supermarkt. Es gibt eine klassische win-win-Situation: dort durch den Mehrpreis ein ausreichendes Einkommen und gute Böden und hier sehr gute pestizidfreie Bananen für uns.

Im Eine Welt-Laden Bergisch Gladbach im Forum, Hauptstraße 250, werden

am Samstag, 6. Juli 2018 während der Öffnungszeit von 10 bis 13 Uhr

bei Bananenbrot und Bananenkeksen die Bananen und Rezeptideen vorgestellt.

Der Eine-Welt-Laden im Forum bietet als einziges Fachgeschäft des Fairen Handels in Bergisch Gladbach neben Lebensmitteln ein breites Sortiment an Kunsthandwerk und Schmuck an.

Die täglichen Öffnungszeiten sind von 10 – 13 Uhr und 15 – 18 Uhr außer Mittwoch- und Samstagnachmittag.

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demo-arche-noah

Kita – die Arche Noah sinkt

30 Mai 2019 von Gregor Herzfeld

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Alltag in Bergisch Gladbach: Eltern sind gezwungen für den Erhalt Ihrer Kita zu demonstrieren. Am gestrigen Mittwoch demonstrierten circa 80  größtenteils betroffen Eltern, Kinder und werdende Mütter auf dem Peter-Bürling-Platz in Refrath. Die Eltern befürchten, dass Ihre evangelische Kita Arche Noah bald den Betrieb einstellen muss. Von 15 Erzieherinnen/Erziehern haben die Hälfte innerhalb kürzester Zeit gekündigt. Der Betrieb der Kita kann derzeit nur provisorisch mit ehrenamtlicher Vollzeithilfe mit zwei Eltern aufrechterhalten werden. Die Demonstranten haben die Befürchtung, dass nach den Sommerferien die Schließung der Kita unausweichlich ist, da auch der Rest des Personals plant das Arbeitsverhältnis zu beenden.

Marion Linnenbrink, Sprecherin der Stadt Bergisch Gladbach ist die Situation bekannt: “Mehrere Maßnahmen zur Verbesserung von Organisation, Kommunikation und Qualitätsmanagement sind bereits ergriffen worden; die gemeinsamen Bemühungen zur Konfliktbeseitigung laufen weiter, ebenso die Bemühungen, neues Personal zu finden und einzustellen.“

Frank Samirae (Bürgerpartei GL), Mitglied des Stadtrates sagt: „Uns stellt sich hier die Frage, warum das bisherige Qualitätsmanagement die Kündigungswelle nicht verhindern konnte und welche Kündigungsgründe vorliegen. Ein sofortiger Notfallplan für die Kinder ist jetzt erforderlich.“

Siehe auch Videobeitrag: Demonstration für mehr OGS Plätze in Refrath

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Achtung Virus!

07 Februar 2019 von Gregor Herzfeld

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Stadtverwaltung sperrt Mail-Anhänge mit Office-Dokumenten

Die Stadtverwaltung Bergisch Gladbach weist darauf hin, dass zurzeit aus Sicherheitsgründen erhebliche Beschränkungen im ein- und ausgehenden E-Mail-Verkehr gelten. Dies betrifft insbesondere für Mails mit speziellen Dateianhängen.

Gesperrt sind
·        alle Microsoft-Office-Dateien (also Word-, Excel-, PowerPoint-, Access-Dateien)
·        und Dateien, die mit Open-Office- oder Libre-Office-Programmen erstellt wurden.
E-Mails, die diese Formate enthalten, werden ausnahmslos von den städtischen Sicherheitssystemen abgewiesen und nicht zugestellt.

Der Grund: In den letzten Wochen und Monaten sind in diesen Dokumentformaten verstärkt extrem aggressive Viren und Trojaner festgestellt worden, die in der Lage sind, das IT-System der Stadtverwaltung irreversibel zu schädigen oder gar komplett lahmzulegen. Bisher konnten größere Ausfälle durch interne Warnhinweise und schnelles Reagieren vermieden werden, aber die Gefahr der Infizierung besteht weiterhin. Wann das Symptom behoben sein wird, kann von Seiten der städtischen IT-Administration nicht beantwortet werden. Maßnahmen, die weniger weitreichend sind wie z.B. das Deaktivieren von Makros, wurden geprüft, sind aber für die behördlichen Anforderungen nicht brauchbar.

Der Versand von Dateianhängen ist aber grundsätzlich weiterhin möglich. Am sichersten ist der Versand
·        von Schriftstücken im pdf-Format, ebenfalls akzeptiert werden rtf-Dateien;
·        von Fotos als jpg- oder png- Formate.
Damit ist der Kommunikationsweg per E-Mail in jedem Fall sichergestellt. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die Unannehmlichkeiten. Nicht zugelassene E-Mails werden automatisch mit einem entsprechenden Vermerk zurückgeschickt. Dieser ist allerdings (unveränderlich) vom System so eingestellt, dass er nicht für jedermann verständlich ist – Überschrift „Undelivered Mail returned to sender“.

Durch die Rücksendung der abgewiesenen Mail ist aber in jedem Fall sichergestellt, dass Informationen nicht unbemerkt verloren gehen können. Die Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen wurden angewiesen, in der Signatur ausgehender E-Mails auf die zurzeit angeordneten Beschränkungen hinzuweisen.


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Linke / Bürgerpartei GL stimmen für Jahrhundertchance Zanders-Areal

Linke / Bürgerpartei GL stimmen für Jahrhundertchance Zanders-Areal

10 Oktober 2018 von Gregor Herzfeld

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Fraktion: Spätere Entwicklung des Zanders Geländes könnte besonders erhaltenswerte Flächenteile retten

Die Fraktion die Linke mit Bürgerpartei GL hat dem Erwerb der Flächen des Zanders-Geländes zugestimmt. „Wir freuen uns sehr die Chance wahrgenommen zu haben das Herz unserer Stadt zu erwerben. Es ist für die weitere Entwicklung der Stadt Bergisch Gladbach äußerst wichtig hier langfristig gesehen etwas Neues entstehen zu lassen. Hier könnte ein ganz neuer Stadtteil entstehen.“  – so Frank Samirae (Bürgerpartei GL). Samirae verweist damit auf das wahrscheinlichste Szenario hin. Zanders könnte in wenigen Jahren für immer schließen. Jetzt hat durch den Kauf die Stadt Bergisch Gladbach die Chance die Flächen später zu entwickeln. Wohnungsbau, neue Straßen, Gewerbegebiete oder gar ein neuer Stadtteil „Südliche Innenstadt“ – all das ist denkbar.

Fraktionskollege Thomas Klein freut sich besonders über die Sicherung der Arbeitsplätze. „Ich freue mich sehr, dass Zanders nun wieder liquide Mittel in der Kasse hat um zumindest für ein paar Jahre den Betrieb weiterführen zu können. Die knapp 500 Arbeitsplätze der Firma Zanders sind mit 500 Schicksalen von Menschen hier vor Ort verbunden.“

Besorgniserregend ist, dass die Stadt hier nur „auf Pump“ die Grundstücke erwerben konnte, da sie hoch verschuldet ist. Die Investition ist also riskant.

Die Ratsfraktion sieht im Ankauf der Flächen aber die Chance das Zentrum von Bergisch Gladbach auch wie ein Zentrum einer Großstadt mit passender Bebauung entwickeln zu können. Ganz besonders erhaltenswerte Flächenteile (Umweltschutz, Naherholungsfunktion, etc.), die im Entwurf des Flächennutzungsplanes bereits für eine mögliche Bebauung vorgesehen sind, könnten so vielleicht doch noch gerettet werden.

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Bergische Jugendfeier 2019 – Info-Abend

Bergische Jugendfeier 2019 – Info-Abend

28 September 2018 von HVD-Bergischland

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Zur Vorbereitung der „Bergischen Jugendfeier“ 2019 findet ein Informationsabend statt.

An diesem Abend gibt es Gelegenheit, die Bergische Jugendfeier kennen zu lernen. Dazu zeigen wir einen Trailer vom letzten Jahr, geben Infos zur Vorbereitung, beantworten Fragen zu Teilnahme und Ablauf und zu den Wochenenden und Treffen zur Vorbereitung.

Mi., 10. Okt. 2018 ab 19:00 Uhr
im Saal des „Quantum“-Vereins
Norkshäuschen 25 in 42105 Wuppertal

Eingeladen sind Jugendliche ab 14 Jahren, deren Eltern sowie alle Interessierte. Die Bergische Jugendfeier ist eine gemeinsame Veranstaltung von HVD Bergisches Land und Freidenker Wuppertal e.V.

Foto: Bergische Jugendfeier | hp.schulz

Hier sind mehr Bilder der letzten Jugendfeier zu sehen.

Info unter www.Bergische-Jugendfeier.de

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Schul-Tüte braucht keinen Schul-Gottesdienst

Schul-Tüte braucht keinen Schul-Gottesdienst

24 August 2018 von HVD-Bergischland

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Am 30. Aug. ist der diesjährige Tag der Einschulung für die Grundschul-Kinder in NRW. Der Eintritt in den neuen Lebensabschnitt bringt manche Änderung für die angehenden „i-Dötzchen“. Ein auffälliges Merkmal ist zunächst die bunte Schul-Tüte.

Gleich zu Beginn gibt es einen „Schul-Gottesdienst“ und dann einen Stundenplan. Darauf steht u.a. ein „Religionsunterricht“. Gläubige Menschen empfinden das soweit als normal. Zudem ist es gesetzlich geregelt. Aber was ist mit tausenden Kindern, die bislang religionsfrei aufwachsen durften?

Sie gehen meist einfach mit in den „Reli“-Unterricht – es sei denn, ihre Eltern melden sie ab. Dann gibt es Beschäftigung oder lediglich „Aufsicht“ in einem Nebenraum. In Bekenntnis-Grundschulen ist selbst diese „Alternative“ nicht vorgesehen und alle Schüler/innen müssen die christliche Lehre anhören.

Konfessionsfreien Eltern ist das gar nicht recht. Bereits vor über einem Jahr hatte die CDU-FDP-Landesregierung versprochen, „Ethikunterricht in der Grundschule“ zu ermöglichen. Aber wann? Mache Eltern suchen eigene Wege und den Austausch über diesen Missstand. Sie wollen Abhilfe. Alternative Infos und Möglichkeit zur Vernetzung für Eltern und andere bietet die Plattform

www.ethik-unterricht-wuppertal.de

Seit langem fordert der Humanistische Verband die Einrichtung eines allgemeinen Fachs „Ethik, Religionen, Weltanschauungen“. Auch die Gewerkschaft der Lehrkräfte (GEW) hatte unlängst ihre Forderung nach einem allgemeinen „bekenntnis-unabhängigen Werteunterricht in der Grundschule“ bekräftigt. Der HVD will diese Idee aufgreifen und spricht mit Parteien, der GEW und anderen, um ggf. für ein Modell-Projekt zu werben.

www.HVD-Bergischesland.de

HVD Bergisches Land

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