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Schul-Tüte braucht keinen Schul-Gottesdienst

Schul-Tüte braucht keinen Schul-Gottesdienst

24 August 2018 von HVD-Bergischland

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Am 30. Aug. ist der diesjährige Tag der Einschulung für die Grundschul-Kinder in NRW. Der Eintritt in den neuen Lebensabschnitt bringt manche Änderung für die angehenden „i-Dötzchen“. Ein auffälliges Merkmal ist zunächst die bunte Schul-Tüte.

Gleich zu Beginn gibt es einen „Schul-Gottesdienst“ und dann einen Stundenplan. Darauf steht u.a. ein „Religionsunterricht“. Gläubige Menschen empfinden das soweit als normal. Zudem ist es gesetzlich geregelt. Aber was ist mit tausenden Kindern, die bislang religionsfrei aufwachsen durften?

Sie gehen meist einfach mit in den „Reli“-Unterricht – es sei denn, ihre Eltern melden sie ab. Dann gibt es Beschäftigung oder lediglich „Aufsicht“ in einem Nebenraum. In Bekenntnis-Grundschulen ist selbst diese „Alternative“ nicht vorgesehen und alle Schüler/innen müssen die christliche Lehre anhören.

Konfessionsfreien Eltern ist das gar nicht recht. Bereits vor über einem Jahr hatte die CDU-FDP-Landesregierung versprochen, „Ethikunterricht in der Grundschule“ zu ermöglichen. Aber wann? Mache Eltern suchen eigene Wege und den Austausch über diesen Missstand. Sie wollen Abhilfe. Alternative Infos und Möglichkeit zur Vernetzung für Eltern und andere bietet die Plattform

www.ethik-unterricht-wuppertal.de

Seit langem fordert der Humanistische Verband die Einrichtung eines allgemeinen Fachs „Ethik, Religionen, Weltanschauungen“. Auch die Gewerkschaft der Lehrkräfte (GEW) hatte unlängst ihre Forderung nach einem allgemeinen „bekenntnis-unabhängigen Werteunterricht in der Grundschule“ bekräftigt. Der HVD will diese Idee aufgreifen und spricht mit Parteien, der GEW und anderen, um ggf. für ein Modell-Projekt zu werben.

www.HVD-Bergischesland.de

HVD Bergisches Land

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Bergisch Gladbach: Neue Broschüre gibt Überblick über die Schätze der Stadt

28 Juni 2018 von Gregor Herzfeld

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Bergisch Gladbach braucht sich als Ziel für Ausflügler und Urlauber nicht zu verstecken – als „Tor zum Bergischen Land“, mit seiner Lage als ruhender Pol am Rande der quirligen Rheinschiene, mit eigenem Stadtleben, Kultur und Atmosphäre. All dies versucht eine neue Broschüre einzufangen, die der Stadtentwicklungsbetrieb AöR als Dienststelle der Stadt für Torismusförderung nun als „Standardwerk“ entwickelt hat. „Bergisch Gladbach – angenehm anders“ lautet der Titel, der die Schätze der Stadt auf 20 Seiten vorstellt – plus Stadtkarte zum Ausklappen zur Orientierung. Im Untertitel wird die Lage Bergisch Gladbachs treffend mit „zwischen Metropole und Landleben“ charakterisiert.

22 Orte, die es lohnt, besichtigt zu werden, sind in der Broschüre zusammengetragen – jedes Mal mit einem kurzen Text, der das Wichtigste zur Sehenswürdigkeit erklärt. Beim historischen Rathaus werden so Treppenhaus, Trauzimmer und Sitzungszimmer angepriesen, im Bensberger Museum findet sich der Hinweis auf Backes und Schulzimmer, auf Scheunen, Stollen und Handwerksstuben. Schloss und Rathaus Bensberg, Papiermühle Alte Dombach, Villa Zanders und Refrather Taufkirche sind ebenso bebildert und beschrieben wie der Bergische Löwe, Gnadenkirche und Kulturhaus Zanders, Kindergarten- und Schulmuseum, Gartensiedlung Gronauerwald und Herrenstrunden mit seinen historischen Gebäuden. Als am weitesten außerhalb gelegenen Anziehungspunkt vermerkt die Broschüre das Bauernhausmuseum Clemens in Oberkülheim. Aber auch das Freizeitgelände an der Saaler Mühle mit Mediterana, der Lyrikpfad an der Strunde und das Tal der Schlade mit dem Geopfad bleiben nicht außen vor.

Bisher diente als wesentliche touristische Informationsquelle die alle zwei Jahre neu aufgelegte Broschüre „Informationen für Bürger und Gäste“, die aber kaum für die Westentasche geeignet ist  und auch mit Themen wie Stadtverwaltung, Gesundheit oder Wirtschaft nicht ausschließlich auf Belange der Stadtbesucher abgestellt ist. Neben den vielen einzelnen Prospekten, die die städtische Tourismusförderung und die Naturarena Bergisches Land herausgeben, fehlte einfach noch ein Format, das kurz und bündig das Wesentliche für potenzielle und tatsächliche Gäste unserer Stadt zusammenfasste.

Als im September 2017 einige Journalisten aus der polnischen Partnerstadt Pszczyna Bergisch Gladbach besuchten, überlegte man gemeinsam, was man tun könne, um die Bereitschaft zum gegenseitigen Besuch der Bürgerinnen und Bürger vor allem auf polnischer Seite anzukurbeln. Das Bedürfnis nach einer repräsentativen Broschüre stand ganz oben auf  der Wunschliste. So begaben sich Stadtentwicklungsbetrieb und Pressestelle an die Arbeit, um Texte zu entwerfen und Fotos auszuwählen.

Für die auffällige und ansprechende Gestaltung der Broschüre sorgte Michael Thomys von Thurm-Design, der das querliegende, handliche DIN-lang-Format und den ausklappbaren Orientierungsplan entwickelte. Die übersichtliche Anordnung von Text und Fotos stammen ebenfalls aus seiner Werkstatt, einige Fotos auch aus seiner Kamera. Eine sehr gelungene Komposition, die gut in der Hand liegt und leicht auch mal zwischendurch beim Sightseeing gelesen werden kann!

Natürlich nützt die Ausgabe in deutscher Sprache als Werbematerial in Polen wenig. Deshalb hat der Stadtentwicklungsbetrieb auch eine kleine Serie in polnischer Sprache aufgelegt, deren Text von Kollegin Gabriele Malek-Przemus übersetzt wurde und bereits den Weg in die Partnerstadt gefunden hat: gemeinsam mit der Bürgergruppe aus Bergisch Gladbach, die zu Pfingsten anlässlich des 25jährigen Partnerschaftjubiläums dorthin reiste. Wir freuen uns auf neue Gäste in Bergisch Gladbach, nicht nur aus der Partnerstadt!

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Exhibitionist belästigt Frauen im Friedhof Gronau

Exhibitionist belästigt Frauen im Friedhof Gronau

07 Mai 2018 von admin

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Am heutigen Montag Vormittag pflegte eine Bergisch Gladbacherin das Grab Ihres Vaters auf dem Friedhof Gronau. Dort wurde sie von einem mit einer Sturmhaube maskierten Mann überrasch welcher ansonsten nackt war. Der Mann zeigte auf seine Genitalien. Die Bergisch Gladbacherin bekam es mit der Angst zu tun schrie um Hilfe und konnte zu in der Nähe arbeiteten Bauarbeitern flüchten. Gleichzeitig floh der Exhibitionist mit einem Fahrrad vom Tatort.

Nach Recherchen dieser Zeitung ist dies zum wiederholten Male ein Fall eines im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach mit ähnlichem Tathergang.

 

Hinweise nimmt die Polizei unter 02202 / 2050 entgegen.

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Köln 5 Mai: Bürgermeister freut sich über die Vergabe von 500 CANNABIS-JOINTS

Köln 5 Mai: Bürgermeister freut sich über die Vergabe von 500 CANNABIS-JOINTS

04 Mai 2018 von Gregor Herzfeld

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Am Samstag startet wie alljährlich der Global Marijuana March (GMM) in Kölle. Dieser internationale Aktionstag zur Cannabis-Legalisierung wird in weit über 75 Länder zelebriert und wurde 1999 in den USA ins Leben gerufen. Mit dabei Schirmherr Andreas Hupke. Er ist der erste und einzige Bürgermeister in Deutschland, der mit seine Schirmherrschaft die Cannabis-Bewegung und seit 2015 den GMM unterstützt.In den letzten Jahren und jetzt auch wieder aktuell, ist er regelmäßig mit Anträgen zur regulierten Abgabe von Cannabis in der Presse. Auch der Welt-Cannabis-Tag, zwei Wochen zuvor am 20. April, unterstützte er mit seiner Schirmherrschaft. Da wurden unter dem Codeword-420 weit über 150 THC-freie Cannabis-Joints zur freien Verfügung gestellt. Diese enthalten keinen Wirkstoff nach dem BTM-Gesetz. Gegen 14 Uhr, 5. Mai geht es dann auf dem Kölner Heumarkt mit den GMM los. Begleitet wird das Programm musikalisch durch 4 Live-Acts, 3 Kabarettisten, Redner*innen und vieles mehr. Mit dabei ist erstmalig das Bündnis der Jugendorganisationen zur Legalisierung von Cannabis (Grüne Jugend, JuLis, Jusos und Solid Jugend). Aber auch die Parteien der Bezirksvertretung Innenstadt, die die Aufforderung an die Stadt verabschiedet haben, bei der BfArM eine Ausnahmegenehmigung zur Abgabe von Cannabis zu stellen, sind vertreten. Wie immer dabei, Die Partei, Die Bunten/Piraten, Bürgerpartei GL, sowie der Verein Cannabis Solutions Cologne. Diesmal sollen 500 THC-freie Cannabis-Joints in Planung sein, wie uns Bürgermeister Andreas Hupke in Absprache mit Veranstalter Willie Obst mitgeteilt hat.

Samstag 5. Mai
14 Uhr Beginn Heumarkt
19 Uhr Demozug
21 Uhr Endkundgebung auf dem Heumarkt.

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5. Mai GMM 2018 - Großveranstaltung zur Legalisierung von Cannabis

5. Mai GMM 2018 – Großveranstaltung zur Legalisierung von Cannabis

27 April 2018 von admin

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v.r. Willie Obst (Organisator), Bürgermeister Andreas Hupke, Frank Samirae (Bürgerpartei GL), …

Am 5.Mai findet wieder der Global-Marijuana-March (GMM) in Köln auf dem Heumarkt statt. Groß angekündigt wurde die Veranstaltung bereits von RTL, Sat 1 sowie in allen relevanten Print, Radio und Internetmedien.

Mit dabei, Andreas Hupke, Bezirksbürgermeister der Innenstadt und wie immer seit 2015 Schirmherr des GMM. Er ist der erste- und einzige Bürgermeister in Deutschland, der mit seiner Schirmherrschaft dieses Thema unterstützt.

Für den GMM sind wieder 500 THC-freie Cannabis Joints in Planung.
Hierzu Infos unter www.willieobst.com per Video von Mark Benecke.

Für Presseanfragen wird nicht nur Bezirksbürgermeister Andreas Hupke anwesend sein, sondern auch das Bündnis der Jugendorganisationen (JuLis, Solid Jugend, Grüne Jugend & Jusos), die Bürgerpartei GL sowie der Verein Cannabis Solutions Cologne werden für Fragen zur Verfügung stehen.

Die GMM-Legalisierungsbewegung wurde 1999 in den USA ins Leben gerufen und wird inzwischen jährlich in 75 Ländern zelebriert. Auch dieses Jahr nehmen mehr als 30 Städte in Deutschland daran teil. Allerdings gibt es nur in Köln THC-freie Cannabis Joints. Diese kann man erst bei der Abschlussveranstaltung gg. 21 Uhr auf dem Heumarkt erhalten.

GMM-Veranstaltungszeitraum ist 14 – 22 Uhr
und zwischen 19 – 21 Uhr geht der March durch die Stadt.
Abschlusskundgebung findet am Heumarkt statt.

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Vollsperrung An der Wallburg ab 2. Mai

23 April 2018 von admin

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Am 02. Mai 2018 beginnen in der Straße An der Wallburg Straßenbauarbeiten zur Erneuerung des Straßenabschnitts zwischen Saaler Mühlenbach und Burgstraße.

Abschnittsweise werden dort zunächst die Gehwege und Fußwege erneuert. Im Anschluss erfolgt die Erneuerung der Asphaltfahrbahn. Die Bauarbeiten im jeweiligen Bauabschnitt erfolgen zumeist im Rahmen einer Vollsperrung, so dass motorisierter Verkehr nur bis vor die Baustelle in eine Sackgasse einfahren kann. Für Fußgänger wird immer eine Gehwegseite zur Verfügung stehen.

Außerhalb der Arbeitszeiten (montags bis donnerstags 7:00 bis 16.30 Uhr, freitags 7:00 bis 15:30 Uhr) wird es für Anlieger möglich sein, mit ihren Fahrzeugen in die Baustelle einzufahren.

Sollten Anwohner während der Arbeitszeiten große Dinge angeliefert bekommen, soll dies frühzeitig angemeldet werden. Auch die Leerung der Mülltonnen ist zu jeder Zeit gewährleistet. Während der Erneuerung der Parkplätze stehen nur maximal zwei Drittel zur Verfügung.

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Architektenwettbewerb für Stadthausneubau startet

17 April 2018 von admin

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Mit dem Neubau des Bergisch Gladbacher Stadthauses soll eine städtebaulich ansprechende Adresse auf dem „Kopfgrundstück“ am S-Bahnhof entstehen. Nach gründlicher Vorbereitung steht nun das Konzept für den Architektenwettbewerb, der die Qualität des Gebäudes bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit des Bauvorhabens sicherstellen soll. In der kommenden Sitzung des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses am 17. April wird das Thema vorberaten, bevor der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr am 24. April die Verwaltung ermächtigen soll, den Planungswettbewerb zeitnah durchzuführen. Da sich einige Voraussetzungen im Raumprogramm des geplanten Neubaus verändert haben, ist der erneute Beschluss des Ausschusses erforderlich.

Der Architektenwettbewerb ist aufgrund der Höhe des voraussichtlich anfallenden Honorars europaweit auszuschreiben. Vier Büros sollen direkt zur Teilnahme eingeladen werden, bis zu 14 weitere können sich bewerben. Der spätere Vertragspartner soll den Auftrag als Generalplaner erhalten, das heißt er/sie ist verantwortlich für nahezu sämtliche Architekten- und Fachplanungsleistungen. Der Wettbewerb umfasst zwei Phasen: In der ersten Phase steht der städtebauliche Lösungsansatz und die städtebauliche Einbindung des Neubaus im Vordergrund. Vier bis sechs Arbeiten werden es dann bis in die zweite Runde schaffen. Ziel ist es, einen Planungsrahmen nicht nur für das Stadthaus selbst, sondern auch für das gesamte Bahnhofsumfeld zu erhalten.

Über die Bewertung der Wettbewerbsbeiträge entscheidet ein Preisgericht aus sechs Fachpreisrichtern und fünf Sachpreisrichtern. Den Vorsitz soll Prof. Christa Reicher (TU Dortmund) übernehmen; als weitere Fachpreisrichter haben sich u.a. die Gestaltungsbeiräte Matthias Fritzen und Friedhelm Terfrüchte sowie Stadtbaurat Harald Flügge bereit erklärt. Das Sachpreisgericht besteht laut Vorschlag der Verwaltung aus den Ratsmitgliedern Dr. Michael Metten, Christian Buchen, Andreas Ebert und Edeltraut Schundau sowie Bürgermeister Lutz Urbach. Weitere sachverständige Berater/innen ohne Stimmrecht werden das Preisgericht begleiten.

Die Bewertung der Wettbewerbsbeiträge soll unter Berücksichtigung der Kriterien städtebauliches Konzept, architektonisches Konzept, Funktionalität des Raumkonzepts, Aufenthalts- und Arbeitsplatzqualität, Wirtschaftlichkeit, Energiekonzept sowie Freiraumkonzept erfolgen. Als Preisgelder stehen insgesamt 226.000 Euro netto zur Verfügung. Diese werden zum Teil als Aufwandsentschädigung unter den zugelassenen Wettbewerbern der zweiten Phase aufgeteilt, zum Teil auch an die Verfasser der Siegerentwürfe ausgeschüttet.

Raumprogramm als Grundlage für den Wettbewerb

Bereits im Vorfeld hat die Stadtverwaltung ein Raumprogramm für das neue Stadthaus entwickelt, das zusammen mit dem Grundsatzbeschluss zum Neubau im Dezember 2016 durch den Stadtrat beschlossen wurde. Vorgegeben war dabei zu allererst der Ersatz der beiden Stadthäuser Konrad-Adenauer-Platz und An der Gohrsmühle sowie die Integration der Hauptstelle der Stadtbücherei aus dem sanierungsbedürftigen Forum.
Zwischenzeitlich wurde eine tiefergehende Bedarfsanalyse in Form eines Projektes durchgeführt, die zu Ergänzungen im Raumprogramm führt und entsprechend eines neuen Beschlusses bedarf. Insbesondere zu erwähnen sind die folgenden Punkte:

Weitere Nutzung des Gustav-Lübbe-Hauses für Verwaltungseinheiten: Der Verwaltungsstandort ist mittlerweile gut angenommen und bietet z.B. für StadtGrün (Fahrzeughalle) und das Stadtarchiv (Neubau) besonders günstige Möglichkeiten der Aufgabenorganisation.

Die Stadtbücherei soll zu einer modernen Mediathek ausgebaut werden. Mit berücksichtigt sind hier die Barrierefreiheit durch ausreichende Bewegungszonen und begleitende Angebote wie Jugendbibliothek mit Gamingzone, zeitgemäße Technikausstattung, Veranstaltungsraum oder Kreativwerkstatt. Ein Bibliothekscafé bzw. eine Espressobar soll das Angebot abrunden.

Ein Mobilitätszentrum soll die heutigen Container ersetzen und Tickets von VRS und Deutscher Bahn im Stadthaus anbieten. Ideal ist das neue Stadthaus aufgrund der zentralen Lage am Knoten des ÖPNV auch für die Tourist-Information bzw. einen GL-Shop geeignet. Der Eine-Welt-Laden (der bisher im Forum-Gebäude angesiedelt ist) könnte hier ebenfalls neue Räumlichkeiten finden und u.a. mit dem Verkauf von Fair-Trade-Produkten Bergisch Gladbachs Stellung als Fairtrade-Stadt herausstellen. Interesse besteht überdies von Seiten der Kreispolizeibehörde, im neuen Stadthaus ein Büro einzurichten.

„Mit dem vorliegenden Beschlussvorschlag hat sich die Projektgruppe intensiv mit sinnvollen Nutzungen im Stadthausneubau auseinandergesetzt und will für die Öffentlichkeit durch ausgeprägte Servicebereiche einen Mehrwert am ‚Eingang‘ der Stadt entstehen lassen.“ so der zuständige Projektmanager Frank Wilhelm.

Weitere Inhalte der Beschlussvorlage befassen sich mit der Anzahl der Stellplätze und dem Baugrund, der u.a. als Aufgabenstellung für den Planungswettbewerb die Unterbringung eines Teils der Stellplätze in Tieflage möglich erscheinen lässt.

Kosten und Wirtschaftlichkeit bleiben im Blick

Die Brutto-Investitionskosten (inkl. MwSt.) sollen für die teilnehmenden Büros im Wettbewerb nach Vorschlag der Verwaltung auf 46 Mio. Euro gedeckelt werden. Die Stadt Bergisch Gladbach muss als Haushaltssicherungskommune die Wirtschaftlichkeit des Neubaus gegenüber der Aufsichtsbehörde (Rheinisch-Bergischer Kreis) nachweisen. Der Architektenwettbewerb ist dabei nach Auffassung der Kommunalaufsicht keine zustimmungsbedürftige Maßnahme. In der abschließenden Wirtschaftlichkeitsberechnung muss allerdings nochmals dargelegt werden, dass es sich um eine rentierliche Maßnahme im Vergleich zur Sanierung der alten Stadthäuser handelt.

In der Beschlussvorlage ist die Laufzeit des Planungswettbewerbs mit  ca. 12 bis 15 Monaten angesetzt. “Wir setzen aber alles daran, Vorbereitungs- wie Bauzeiten so kurz wie möglich zu gestalten,  um für die Kolleginnen und Kollegen in den alten Verwaltungsgebäuden schnell eine Perspektive aufzuzeigen und annehmbare Arbeitsbedingungen zu schaffen“, betont Bürgermeister Lutz Urbach. Im Verfahren werden Rat und Ausschüsse fortlaufend beteiligt.

Die Stadt Bergisch Gladbach legt weiterhin Wert darauf, dass die Baumaßnahme vom Bund der Steuerzahler begleitet wird. Dieser hat die bisherige Vorgehensweise in seiner Veröffentlichung vom November 2017 ausdrücklich gutgeheißen.

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Überprüfung von Kanalhausanschlüssen: Vorsicht bei Haustürgeschäften!

Überprüfung von Kanalhausanschlüssen: Vorsicht bei Haustürgeschäften!

03 April 2018 von admin

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Das Abwasserwerk warnt vor „schwarzen Schafen“ unter den Kanaluntersuchungsfirmen. In letzter Zeit hat die städtische Dienststelle häufig Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern erhalten, die von unseriösen Angeboten an der Haustür berichten. Die Personen ziehen von Haus zu Haus, und geben sich als Vertreter von solchen Unternehmen aus und behaupten, sie seien in Zusammenarbeit mit bzw. im Auftrag der Stadt Bergisch Gladbach tätig. Derzeit sind diese vor allem in der Gartensiedlung Gronauer Wald aufgefallen, es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die Betrüger es auch in anderen Teilen von Bergisch Gladbach versuchen.

Dubiose Firmen werden mit Schnäppchenpreisen, Finten und sogar Täuschungen versuchen, die Konkurrenz auszustechen, um an einen Auftrag zu kommen und den geforderten Rechnungsbetrag möglichst sofort zu kassieren. Wer sich
hierbei stark unter Druck gesetzt fühlt, sollte bei der Polizei eine Anzeige erstatten. Es wird argumentiert, dass die Dichtheitsprüfung des Kanalhausanschlusses nach Landeswassergesetz zwingend vorgeschrieben sei, und deshalb müsse man jetzt den Auftrag erteilen, damit es nicht zu rechtlichen Konsequenzen komme. Das städtische Abwasserwerk gibt den dringenden Rat, sich auf solche Angebote und Haustürgeschäfte nicht einzulassen.

Es ist richtig, dass das Landeswassergesetz in Nordrhein Westfalen für Wasserschutzgebiete eine Prüfpflicht vorschreibt. Innerhalb von ausgewiesenen Wasserschutzgebieten sind bestehende Abwasserleitungen, die zur Ableitung häuslichen Abwassers dienen und die vor dem 1. Januar 1965 errichtet wurden, sowie bestehende industrielle oder gewerbliche Abwasserleitungsnetze, für die Anforderungen in einem Anhang der Abwasserverordnung festgelegt sind und vor dem 1. Januar 1990 errichtet wurden, bis spätestens zum 31. Dezember 2015 zu prüfen. Alle anderen Abwasserleitungen sind erstmals bis spätestens zum 31. Dezember 2020 zu prüfen.

Dichtheitsprüfungen dürfen nur Sachkundige, die durch die zuständige Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer oder Ingenieurkammer-Bau anerkannt worden sind, durchführen. Das Landesumweltministerium hat alle anerkannten Sachkundigen in einer Liste zusammengetragen, die im Internet abrufbar ist unter: www.sadipa.it.nrw.de/Sadipa/

Weitere Informationen rund um die Dichtheitsprüfungen in Bergisch Gladbach finden Sie unter: https://www.bergischgladbach.de/00-zustands–und-funktionspruefung.aspx.

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Heidkamper nach Schussverletzung im Krankenhaus

Heidkamper nach Schussverletzung im Krankenhaus

28 März 2018 von admin

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Durch Schussabgabe lebensgefährlich verletzt – Festnahme!

Durch eine Schussabgabe aus einer frei verkäuflichen Pfefferpistole ist am Vormittag des 27. März (Dienstag) ein Mann (30) im Bergisch Gladbacher Stadtteil Heidkamp lebensgefährlich verletzt worden. Nach einer Erstversorgung durch einen Notarzt brachten Rettungskräfte den 30-Jährigen in ein Krankenhaus.

Gegen 11.30 Uhr informierten mehrere Anrufer die Polizei sowie den Rettungsdienst und machten Angaben zu Schussgeräuschen auf der Hüttenstraße. Alarmierte Polizisten fanden am Einsatzort den Schwerstverletzten und nahmen einen Tatverdächtigen (24) vorläufig fest.

Eine Mordkommission der Polizei Köln hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen war zwischen den beiden Männern ein Nachbarschaftsstreit eskaliert. Der 24-Jährige ist dringend verdächtig, seinem Kontrahenten die lebensgefährlichen Verletzungen mit einer Pfefferpistole zugefügt zu haben. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

Der Festgenommene wird wegen des Vorwurfs der schweren Körperverletzung noch heute dem Haftrichter vorgeführt.

Die Polizei sucht Zeugen, die sich zur Tatzeit im Bereich der Hüttenstraße aufgehalten, verdächtige Feststellungen gemacht oder Angaben zu der Tat machen können. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 11 der Polizei Köln unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de

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Mordversuch in Heidkamp

Mordversuch in Heidkamp

27 März 2018 von admin

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Die Polizei hat heute Mittag die Hüttenstraße in Bergisch Gladbach wegen eines Einsatzes zeitweise gesperrt. Nach Angaben der Kölner Polizei wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt. Eine Mordkommission der Kölner Polizei wurde eingerichtet, die Ermittlungen laufen noch.

Unbestätigten Informationen dieser Zeitung zu Folge soll bei einem Streit von zwei Bergisch Gladbachern einer den anderen erschossen haben. Die Polizei Köln will hierzu derzeit (Stand 27.03.2018, 23:30 Uhr) noch keine Stellung nehmen und verweist unser Medium an die Staatsanwaltschaft Köln.

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