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Kommunales Integrationszentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises fördert Übersetzungsleistungen

13 Dezember 2017 von admin

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Die kreisangehörigen Kommunen, Schulen, Kindergärten und Beratungsstellen erhalten jetzt Unterstützung für die professionelle Sprachmittlung für Zugewanderte. Dafür stellt das Kommunale Integrationszentrum des Rheinisch-Bergischen Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Diese können von den Institutionen beispielweise für das Dolmetschen bei Veranstaltungen, Beratungsterminen und weiteren Gelegenheiten beantragt werden. Das Kommunale Integrationszentrum beauftragt dann einen Dienstleister und übernimmt die entsprechenden Kosten. So soll ein wichtiges Signal für die Chancengleichheit gesetzt und die gesellschaftliche Partizipation von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gesteigert werden.

Daneben soll auch das ehrenamtliche Engagement weiter gefördert werden. Künftig können Initiativen, in denen ehrenamtliche Helfer übersetzen, hierfür eine Aufwandsentschädigung erhalten.

Weitere Informationen geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Integrationszentrums unter 02202 13-2175 oder per E-Mail an dolmetschpool@rbk-online.de.

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Erstmalig gemeinsame Thermografie-Aktion vieler Partner

12 Dezember 2017 von Gregor Herzfeld

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Erstmalig findet in diesem Jahr eine gemeinsame Thermografie-Aktion vieler Partner statt, die den gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis und große Teile des Oberbergischen Kreises umfasst. Hierfür ziehen der Rheinisch-Bergische Kreis, die Verbraucherzentrale sowie die Energieversorger BEW, BELKAW und AggerEnergie an einem Strang. Unterstützt werden sie dabei durch das Bergische Energiekompetenzzentrum und die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land. „Es ist schön, dass wir den Menschen in der Region ein gutes Angebot aus einer Hand machen können. Die Übersichtlichkeit der Angebote hat sich dadurch deutlich verbessert und auch die Konditionen sind sehr gut“, freut sich Simon Möser, Klimaschutzmanager des Rheinisch-Bergischen Kreises, der die Aktion betreut.

Thermografie – gut für Umwelt und Geldbeutel
Allein 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs im Rheinisch-Bergischen Kreis werden im Bereich Wärme verursacht. Daher ist die Thermografie ein bedeutender Aspekt bei der energetischen Sanierung von Häusern. „Gleichzeitig ist das ein wichtiger Schritt zur Energiewende“, betont Oliver Rakow, Abteilungsleiter Vetrieb und Energie der BEW: Die Aktion wird durch den Rheinisch-Bergischen Kreis bereits seit vielen Jahren angeboten. Neu ist das gemeinsame Vorgehen. So erhalten die Bürgerinnen und Bürger in der Region ein unabhängiges Angebot für eine qualitativ hochwertige Thermografie. Der Preis dafür ist bei allen Energieversorgern derselbe – je nach Vertragsart zwischen 99 und 109 Euro. Zunächst werden mit Hilfe von Wärmebildern die Schwachstellen von Häusern aufgedeckt. Dies sind beispielsweise Wärmebrücken, undichte Fenster oder Türen oder aber mangelnde Dämmung von Wänden, Rollladenkästen oder Wintergärten. „Der Verlust von Wärme und Energie ist etwas sehr abstraktes. Anhand der Bilder wird das Thema für die Kunden viel anschaulicher“, so Kerstin Lehrhoff von der Belkaw. Auf Grundlage der Bilder werden dann passgenaue Sanierungspläne erstellt. So können die Wünsche und die finanziellen Möglichkeiten des Haushalts berücksichtigt werden. „Dadurch werden Ressourcen geschont und man leistet einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz“, erklärt Rüdiger Härtel von der AggerEnergie, „denn die Energie wird durch die Sanierungsmaßnahmen effizienter eingesetzt.“ Natürlich wird so auch der eigene Geldbeutel entlastet, da die Kosten für Energie sinken. Davon profitiert natürlich auch das regionale Handwerk. „Es ist wichtig, dass bei den Sanierungsarbeiten eine hohe Qualität vorherrscht. Dafür steht das Handwerk vor Ort“, betont Marcus Otto, Vorsitzender der Kreishandwerkerschaft.

So läuft die Thermografie-Aktion ab
Bis zum 31. Januar können sich Interessierte über das Klimaschutzmanagement des Rheinisch-Bergischen Kreises für die Thermografie-Aktion anmelden (Simon Möser: klimaschutz@rbk-online.de, 02263/805 554). Über das zuständige Energie-Versorgungsunternehmen wird dann ein Thermograf beauftragt. Dieser fertigt in einer kalten Nacht die Außenaufnahmen des Gebäudes an. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden hierdurch nicht gestört – dennoch wird der Eigentümer einige Tage vorher über den Termin informiert. Im Anschluss daran bekommen die Teilnehmenden der Aktion eine umfangreiche Dokumentation mit mindestens sechs Wärmebildern ihrer Immobilie. Zusätzlich dazu haben sie die Möglichkeit, die Bilder durch einen Energieberater auswerten zu lassen. Die Kosten dafür liegen bei 60 Euro.

Informationsveranstaltung rund um das Thema Thermografie und Energetische Sanierung

Die Möglichkeit zur Klärung der letzten offenen Fragen erhalten die Bürgerinnen und Bürger am 17. Januar im Bergischen Energiekompetenzzentrum auf :metabolon oder am 24. Januar 2018 in den Räumlichkeiten der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land. Die Informationsveranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr.

Gruppenfoto: (v.l.n.r:) Oliver Rakow, Abteilungsleiter Vertrieb und Energie, Marketing BEW, Rüdiger Härtel, Leiter Privatkunden AggerEnergie, Simon Möser, Klimaschutzmanager des Rheinisch-Bergischen Kreises,Kerstin Lehrhoff, Belkaw, Christoph Gubert, Volksbank Kürten, Marcus Otto, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Florian Bublies, Energieberater der Verbraucherzentrale, Anne Hölzer, Leiterin des Amtes für Standortentwicklung und regionale Projekte Rheinisch-Bergischer Kreis, Richard Orth, Effizienzmanager des Oberbergischen Kreises

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Bürgerpartei GL will Einbrechern das Handwerk legen

Bürgerpartei GL will Einbrechern das Handwerk legen

11 Dezember 2017 von admin

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Vorsorge ist besser als Nachsorge ist die Devise am kommenden Donnerstag im Rathaus. Der Zeitpunkt könnte kaum besser gewählt sein. Eine Einbruchsserie mit 6 Einbrüchen an einem Tag schaffte es vor winigen Tagen in die Schlagzeilen der Gladbacher Tageszeitungen. Damit soll nun Schluss sein. Die Bürgerpartei GL läd ins Rathaus ein um aus erster Hand Informationen zu Vorbeugemöglichkeiten zu erhalten und den Fachleuten der Polizei Fragen zum Themenbereich Wohnungseinbruch zu stellen.
Die Einladung der Brügerpartei GL im Wortlaut:
Wohnungseinbrüche
Polizeitipps gegen Einbrecher
 
296 Einbrüche wurden im vergangenen Jahr in Bergisch Gladbach registriert. Dies entspricht etwa einem Einbruch pro Tag. Die Polizei Bergisch Gladbach gibt auf Einladung der Bürgerpartei GL am Donnerstag den 14.12.2017 um 19:00 Uhr effektive Tipps gegen Wohnungseinbrüche. Langfingern soll so die Arbeit schwer gemacht werden.

                       

Im Rahmen ihrer offenen Mitgliederversammlung lädt die Bürgerpartei GL alle interessierten Bürger zu einer Veranstaltung rund um das Thema Einbruchsprävention ein. Kriminalhauptkommissar Bernhard Danger von der Polizei Bergisch Gladbach wird dabei in einem ca. 90 minütigen Vortrag über sinnvolle und effektive Sicherungsmöglichkeiten informieren. Darüber hinaus werden wertvolle Verhaltenstipps vermittelt.
Das man sich vor Einbrüchen schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Weit über 40 % der Einbrüche bleiben im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen sicherheitstechnischer Einrichtungen. Aber auch durch richtiges Verhalten und durch aufmerksame Nachbarn werden Einbrüche verhindert.


Da auch im Bergisch Gladbacher Raum in der „dunklen Jahreszeit“ erfahrungsgemäß die Einbruchszahlen steigen, bietet sich hier die Gelegenheit, aus erster Hand Informationen zu Vorbeugemöglichkeiten zu erhalten und den Fachleuten der Polizei Fragen zum Themenbereich Wohnungseinbruch zu stellen.


 
Termin:
Donnerstag, 14.12.2017 um 19:00 Uhr


Rathaus Stadtmitte,
Großer Ratssaal
Konrad-Adenauer-Platz 1

51465 Bergisch Gladbach

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Radarfalle eso 3.0 überwacht Frankenforster Straße

Radarfalle eso 3.0 überwacht Frankenforster Straße

04 Dezember 2017 von admin

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Heute schon geblitzdingst? Nein? Dafür reicht es meist ein wenig zu schnell die Frankenforster Straße in Refrath zu fahren. Hier postiert sich regelmäßig ein blauer Mercedes VAN. Mit im Gepäck: Das Messgerät ESO 3.0, ein Lichtschrankensystemen Für die Messungen werden Sensoren verwendet, die eine Lichtschranke bilden. Durchfährt ein Fahrzeug die Lichtschranken der Sensoren, erstellen diese jeweils ein Helligkeitsprofil. Die Messungen werden an einem Rechner weitergeleitet, der das Tempo in km/h im Rahmen einer Weg-Zeit-Messung ermittelt.

Der ESO-Blitzer und seine Messung gilt allgemeinhin als zuverlässig.

 

 

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Neun von 18 Spielhallen müssen schließen

03 Dezember 2017 von Gregor Herzfeld

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Städtische Ordnungsbehörde verschickte Bescheide nach neuer Rechtslage

18 Spielhallen gab es bisher in Bergisch Gladbach, zukünftig bleibt noch die Hälfte übrig: Zum Stichtag 30.11.2017 endet die fünfjährige Übergangsfrist für mehrere Regelungen des „Ersten Glücksspieländerungsstaatsvertrages“ von 2012. So ist nach den Buchstaben dieses Gesetzeswerkes die Erteilung von Mehrfachkonzessionen bei Spielhallen nicht mehr zulässig; dies bedeutet, dass nur noch eine Spielhallenerlaubnis pro Gebäude oder Gebäudekomplex erteilt werden darf. Weiterhin soll ein Mindestabstand von 350 Metern Luftlinie von Spielhalle zu Spielhalle nicht unterschritten werden. In räumlicher Nähe zu öffentlichen Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe dürfen Spielhallen überhaupt nicht betrieben werden.

In Bergisch Gladbach gibt es insgesamt 18 Spielhallen, wobei sich die Betriebe stark in der Stadtmitte konzentrieren. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben – insbesondere des Mindestabstandsgebotes – ist die städtische Ordnungsbehörde gehalten, neun dieser Einrichtungen keine Erlaubnis mehr zu erteilen. „Wir haben nicht gewürfelt oder gelost, sondern nachvollziehbare Kriterien zur Auswahl der zu schließenden Betriebe herangezogen“, erklärt Fachbereichsleiter Peter Widdenhöfer das Verfahren. „So spielten ganz besonders die Bestandsdauer eine Rolle. Wer zuerst da war, hatte die besseren Chancen.“ Auch der ordnungsgemäße Betrieb wurde in die Abwägung mit einbezogen. Die Stadt verspricht sich von der Transparenz der Untersagungsgründe eine höhere Rechtssicherheit, so Widdenhöfer: „Wir gehen davon aus, dass die überwiegende Zahl der Unternehmer trotzdem klagen wird.“

Alle Bescheide sind in der zweiten Novemberhälfte 2017 verschickt worden. Binnen Monatsfrist können Rechtsmittel eingelegt werden. Es gilt für alle Betreiber allerdings eine Härtefallregelung: Die endgültige Schließung muss nicht am 1. Dezember, sondern innerhalb der nächsten sechs Monate erfolgen.

Eine weitere Vorgabe des Staatsvertrages betrifft die Außenwerbung der Betriebe: Sie dürfen sich nicht mehr „Kasino“, „Spielsalon“ oder „Glückspalast“ nennen, sondern als Bezeichnung des Unternehmens ist lediglich noch das Wort „Spielhalle“ zulässig. In Bergisch Gladbach wird diese Bestimmung schon seit 2015 umgesetzt.

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Qualitätsoffensive im ÖPNV startet am 10. Dezember

Qualitätsoffensive im ÖPNV startet am 10. Dezember

30 November 2017 von Gregor Herzfeld

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Wilmund Opladen, Landrat Stephan Santelmann, Marc Kretkowski und Udo Wasserfuhr präsentierten die Qualitätsoffensive im ÖPNV.

Landrat Stephan Santelmann: „Wir vollziehen einen Paradigmenwechsel“

Für den ÖPNV im Rheinisch-Bergischen Kreis bricht ein neues Zeitalter an. Durch die Qualitätsoffensive, ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember, erhöht sich auf 30 Hauptlinien in der Region der Takt deutlich. So ist es montags bis freitags zwischen 6 Uhr und 21 Uhr viel leichter von A nach B zu gelangen. Für die Verbesserungen in Bergisch Gladbach, Burscheid, Kürten, Odenthal, Overath, Rösrath und Wermelskirchen engagieren sich die Politik des Rheinisch-Bergischen Kreises, die Kreisverwaltung in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden sowie natürlich die Verkehrsunternehmen RVK und wupsi gemeinsam. „Wir vollziehen einen Paradigmenwechsel“, macht Landrat Stephan Santelmann deutlich, „und zwar von einem nachfrageorientierten zu einem angebotsorientierten ÖPNV. Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen dies nutzen und in die Busse einsteigen.“ Die Verkehrsunternehmen RVK und wupsi fahren im Rahmen der Qualitätsoffensive pro Jahr mehr als eine Million zusätzliche Kilometer im Rheinisch-Bergischen Kreis.

„Politik zog für Qualitätsoffensive an einem Strang“


Die geänderten Lebensumstände vieler Menschen sind ein wichtiger Grund für die Qualitätsoffensive. Besonders Arbeitszeiten bis in die Abendstunden, längerer Unterricht an den Schulen und nicht zuletzt der Wunsch, auch nach dem Restaurant- oder Kinobesuch mit dem Bus nach Hause zu fahren, sind Gründe, eine höhere Taktung und damit mehr Busfahrten anzubieten. „Der Politik ist es ein großes Anliegen, den ÖPNV zu stärken“, erklärt Wilmund Opladen, Vorsitzender des Verkehrsausschusses, „daher haben auch alle an einem Strang gezogen, um den Menschen dieses Angebot zu unterbreiten.“ Aber natürlich spielen auch ökologische Gesichtspunkte eine Rolle. Wenn mehr Menschen in den Bus einsteigen und der Individualverkehr verringert wird, führt dies zu einer Verbesserung der Luftqualität – ein wichtiger Aspekt in Zeiten, in denen Fahrverbote drohen. Auch auf den Straßen soll die Qualitätsoffensive zu einer Entlastung der Situation beitragen, wenn mehr Menschen in den Bus steigen.

Die verbesserte Qualität wird erreicht, indem die Busse in einer höheren Taktung verkehren. Daher werden die Hauptverkehrszeiten auf den Zeitraum von 6 bis 21 Uhr von montags bis freitags ausgeweitet. Bislang galten diese nur von 6 bis 9 Uhr und von 16 bis 18 Uhr. Dann verkehren viele Linien bis zu dreimal die Stunde auf ihren Strecken. Die Linie 454 fährt künftig über Bergisch Gladbach-Herkenrath hinaus bis nach Kürten-Bechen. „Wir verlängern die Stadtbahnlinie 1 auf der Straße bis nach Bechen“, sagt RVK-Prokurist Udo Wasserfuhr und unterstreicht damit, dass die Gemeinde Kürten nun deutlich besser angeschlossen ist. In einem 15-Minuten-Takt ist ab Dezember zudem die Linie 455 zwischen Bensberg-Busbahnhof an der Endhaltstelle der Linie 1 und dem TechnologiePark Bergisch Gladbach unterwegs. Damit kommen circa 2.500 Menschen mit dem Bus leichter an ihren Arbeitsplatz. Die Linien 426 und 427 verlängern künftig den Takt des S-Bahn-Netzes in die Region. Auf der Verbindung zwischen Kürten und dem Bergisch Gladbacher S-Bahnhof gibt es zukünftig immer mindestens einen 20-Minutentakt. Auch am Wochenende ist die Taktfrequenz zukünftig verdichtet. „Dadurch werden Kürten und Odenthal deutlich besser an den Schienenverkehr angebunden“, machte wupsi-Geschäftsführer Marc Kretkowski deutlich.

Von Wermelskirchen nach Köln durchgängig im 30-Minuten-Takt


Denn natürlich profitiert auch Odenthal von der Qualitätsoffensive. Die Linie 434 von Bergisch Gladbach über Odenthal und Schildgen nach Köln-Dünnwald bindet die Gemeinde im 20-Minutentakt in beide Richtungen an den Schienenverkehr an. Zum einen an die KVB-Linie 4 in Dünnwald, zum anderen an die S11 in Bergisch Gladbach. Die Linie 260 von Wermelskirchen über Burscheid und Leverkusen nach Köln fährt nun durchgängig im 30-Minuten-Takt und sorgt so für einen häufigeren Anschluss ans Gleis. Generell gelingt durch die Taktverdichtung eine bessere Anbindung an die Schiene, denn auch die Stadtbahnlinie 1 und die RB25 sind häufiger erreichbar.
Zur Kommunikation der Qualitätsoffensive haben die Partner zudem eine Kampagne entwickelt, um die Öffentlichkeit über die vielen neuen Möglichkeiten zu informieren. Im Mittelpunkt steht der Slogan „Der neue Takt für Deinen Bus – Klingt gut!“ Dafür wurden Flyer, Plakate und weitere Werbemaßnahmen entwickelt.

Insgesamt kostet die Ausweitung des Angebots rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Der Rheinisch-Bergische Kreis wird zusammen mit den Verkehrsunternehmen kontinuierlich die Nutzung des neuen Angebotes verfolgen, um bei Bedarf gegebenenfalls auch nachzusteuern.

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Hobbyimker Markus Bollen initiiert stadtweites Bienenweide-Projekt mit viel Unterstützung aus der Stadtgesellschaft

30 November 2017 von Gregor Herzfeld

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Fotograf und Hobbyimker Markus Bollen hat mit Unterstützern aus der Stadtgesellschaft von Bergisch Gladbach das Projekt „Unsere Stadt deckt den Bienen den Tisch. Jede Blüte zählt!“ gestartet. Beim Pressetermin an der Nikolauskirche im Atelier des Fotografen informierten die Initiatoren und Beteiligten über die Idee und die weiteren Schritte.

Das Insektensterben stoppen

Wissenschaftler haben in Feldversuchen gemessen, dass die Menge der Insekten seit 1982 um 80 Prozent zurückgegangen ist. Das war für den Naturfreund Markus Bollen der Auslöser, Initiative zu ergreifen und die Aktion „Bienenweide“ zu starten.  Verschiedene Faktoren führen dazu, dass insbesondere Wildbienen weniger Lebensraum finden. Die Not der Bienen, geeignete Blüten zu finden, nimmt zu. Mit den Insekten schwindet auch die Nahrungsgrundlage für Vögel oder Fledermäuse. Es gibt zu wenig Blühstreifen.

„Wir benötigen die Unterstützung aus der Bürgerschaft“, erläutert Bürgermeister Lutz Urbach. Gefragt seien Bürgerinnen und Bürger, die über Grünflächen in Privatgärten oder über Wiesenflächen verfügen, sowie Unternehmen und Einrichtungen mit gestaltbaren Freiflächen. Die Stadtverwaltung Bergisch Gladbach macht es vor und wird Anfang 2018 eine Fläche für die Samenmischungen mit insektenfreundlichen Pflanzen zur Aussaat vorbereiten. Das Saatgut wird dann im April in die Erde eingebracht.

Neues Projekt von „Wir für Bergisch Gladbach“

Mit im Boot ist auch der Verein „Wir für Bergisch Gladbach“. Vorstandsmitglied Gabriele Gieraths plant schon, beim nächsten Spielplatzaufräumtag auch ein Wiesenstück für die spezielle Blumenmischung vorzubereiten. Zudem möchte der Verein das Projekt stadtweit im wahrsten Sinne des Wortes „streuen“. „Ob am Putztag oder bei der Kneipennacht oder anderen Aktivitäten des Vereins: Wir möchten alle für das wichtige Thema sensibilisieren, denn schließlich ist es unsere gemeinsame Natur, der geholfen werden muss“, erklärt Gabriele Gieraths.

„Das Engagement der Stadt Bergisch Gladbach begrüße ich ausdrücklich“, stellt Landrat Stephan Santelmann fest. „Auch andere Kommunen sind bereits in dieser Thematik aktiv, wie etwa in Oberodenthal, um nur ein Beispiel zu nennen, wo sich die Menschen ehrenamtlich für Bienen engagieren.“

Oberodenthal hat bereits vor drei Jahren mit Erfolg ein Bienenweide-Projekt ins Leben gerufen. Pionier ist hier Michael Melchior von der Dorfgemeinschaft Oberodenthal, der sehr zufrieden ist mit der Resonanz auf das Bienenprojekt. Das ganze Dorf macht mit. „Es geht aber nicht nur um die Honigbiene“, betont Melchior. Von dem Projekt sollen auch die vielen anderen Insekten profitieren, so auch Wildbienen. „Jede Blüte zählt“, so lautet sein Slogan, der auch in Bergisch Gladbach verwendet wird.

„Ich freue mich, dass es so ein großes ehrenamtliches Engagement für die Bienen in unserer Region gibt“, sagt der Landrat. Dieses möchten alle Beteiligten gerne mit Rat und Tat unterstützen. „Unsere Naturschutzbehörde und die Biologische Station Rhein-Berg stehen mit ihrer Expertise den Ehrenamtlichen gerne beratend zur Verfügung. Wichtig ist es aus meiner Sicht, dass für die Einsaat regionales Saatgut zur Verwendung kommt, da dieses an die Verhältnisse des Bergischen Landes angepasst ist und die heimische Tierwelt besonders davon profitiert.“

StadtGrün plant mit Saatgut und Bienenkörben

Lars Winking ist Fachmann für die Abteilung StadtGrün in Bergisch Gladbach. Er und seine Kollegen beschäftigen sich seit rund drei Jahren mit dem Thema Wiesen auf städtischen Flächen. „Es gibt beispielsweise an der Schnabelsmühle Flächen, die wir mit speziellen Saatmischungen eingesät haben.“ Zukünftig wird es, so der Landschaftsarchitekt, mehr und mehr Blumenwiesen im Stadtgebiet geben.

Insbesondere bei der Planung und Umsetzung des Stadtgartens im InHK Bensberg wird der ökologische Aspekt in der Planung mitunter zentrales Thema sein. Neben Blumenwiesen wird es mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch Bienenkörbe geben. „Derzeit befinden wir uns in der Abstimmung mit örtlichen Imkern“, erläutert StadtGrün-Experte Winking. „Der Weg, den wir eingeschlagen haben, ist richtig und wichtig. Am Ende zählt jedes kleine Mosaik für unsere heimischen Insekten.“ Neben der Planung müssen solche Flächen bereits vor der Einsaat vorbereitet und darüber hinaus gepflegt werden. Daher werden Einsaat- und Schnittzeitpunkte gemeinsam mit den Kolonnen von StadtGrün optimiert, um einen möglichst langen Blühaspekt – ohne unerwünschte Wildkräuter – erreichen zu können.

Bürgerinnen und Bürger, die in ihrer Nachbarschaft städtische Flächen sehen, die sie für eine Blumenwiese geeignet halten, können sich gerne die städtische Pressestelle wenden. Entweder telefonisch: 02202 – 142419 oder per Mail: pressebuero@stadt-gl.de.
Am besten ist, wenn eine Patenschaft für die Fläche übernommen, das Saatgut wird gestellt.

Zahlreiche Sponsoren unterstützen

Neben diesen Unterstützern konnte Markus Bollen bereits zahlreiche Geldgeber gewinnen. Für die Vertreter der Bensberger Bank und der Badischen Beamtenbank war schnell klar, dass dieses Umweltprojekt gefördert werden muss.

Die Bensberger Bank hatte schon als Spenderin einer Schleuder für den Imkerverein ihr Interesse an dem Thema gezeigt. Unternehmer Rolf Kürten von K-L Druck in Frankenforst hat auch sofort eine Förderung zugesagt.
Auch Ehrenbürgerin Roswitha Bethe engagiert sich. Ihren Garten, in dem auch zwei Bienenvölker stehen, hat sie schon bienenfreundlich umgestaltet. Die Bethe Stiftung wird alle Spenden verdoppeln. Bei Birgit Althaus von der Victor-Rolff-Stiftung ging der Antrag um Förderung von Markus Bollen ein. Die Stiftung fördert Projekte zum Naturschutz im Regierungsbezirk Köln und war hier der erste Geldgeber der Aktion.

Praktische Unterstützung gibt es von Christoph Demmer als Leiter der Lebenshilfe Werkstätten in Refrath. „Die Initiative hat Saatgut in großen Säcken gekauft, die nun in kleine Tütchen umgefüllt werden muss, das erledigt das Team der Lebenshilfe“, erläutert Demmer.

Außerdem hat die Werkstatt unter der Leitung des Garten- und Landschaftsbauers Dominic Schneider ein Team behinderter Menschen, die mit viel Elan auch die Vorbereitung der Flächen erledigen können. „Natürlich nicht kostenlos, aber zu einem fairen Preis.“ Lutz Urbach wusste schon ganz begeistert von einem Einsatz in seinem Garten zu berichten.

Denn bereits jetzt kann losgelegt werden. Handelt es sich um eine kleinere Fläche bis 100 Quadratmeter, sollte man diese umgraben und glatt einebnen, eventuell aufkeimende Unkräuter können so vor der Einsaat noch untergefräst werden. Handelt es sich um eine bereits vorhandene Rasenfläche, so ist es auch möglich auf dieser eine Blumenwiese anzulegen. Dort sollte man folgendermaßen vorgehen: Man fräst oder vertikutiert eine ausgesuchte Fläche mehrmals vor der Einsaat ohne sie jedoch zu düngen. Die verbleibende Rasenfläche kann weiterhin gedüngt und gemäht werden. Für Robert Kargl als Vorsitzender des Bienenzuchtvereins Bergisch Gladbach ist das Projekt eine tolle Sache: „Wir benötigen diese Hilfe aufs gesamte Stadtgebiet verteilt, daher helfen auch nicht nur wenige, sondern es müssen viele mitmachen.“

Gärtnermeister Adolf Zirden, auch Mitglied des Imkervereins  hat detailliert aufgeschrieben, welche Blumen günstig und welche ungünstig sind:
„Man sollte darauf achten, wie viel Gräser und Wildblumen in Prozenten in der Mischung enthalten sind. Vor allem sollte man darauf achten, dass möglichst niedrig wachsende Grasarten in der Mischung vorkommen. Meistens finden wir Lolium = Deutsches Weidegras in den Mischungen. Lolium ist ein hochwachsendes Gras und könnte die Kräuter und Blumen überwuchern.“

Ab sofort verschenken die Beteiligten Blumensamenmischungen der Firma Rieger-Hofmann mit den Namen „Schmetterlings- und Wildbienensaum“, „Feldblumenmischung“, „Dachbegrünung“ und „Blühende Landschaft West“ solange der Vorrat reicht.
Sobald die eigenen Tütchen der Aktion „Jede Blüte zählt“ kreiert sind, werden diese ebenfalls verschenkt. Beispielsweise im Sozialstand auf dem Weihnachtsmarkt am 22. Dezember 2017. Die Beschenkten werden um eine Spende gebeten, die von der Bethe-Stiftung verdoppelt wird. Mit dem Geld werden dann weitere Pflanzenmischungen angeschafft, damit auf weiteren Flächen Bienenweide ausgesät werden kann. Außerdem können natürlich alle, denen das Thema am Herzen liegt, Spenden auf das Konto des Imkervereins mit Stichwort „Bienenweide“ überweisen, diese werden auch von der Bethe-Stiftung verdoppelt.
Der Pressetermin fand im Atelier von Markus Bollen statt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden umrahmt von großformatigen Bildern von Blumenwiesen.

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Entlastung durch E-Lastenrad

28 November 2017 von Gregor Herzfeld

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Kommunales Mobilitätsmanagement schafft „Zweitwagen auf zwei Rädern“ an – zu mieten an der Radstation

Ein Lastenpedelec kann vieles: die Einkäufe nach Hause bringen, die Kinder für die Fahrradtour einpacken, den Heckenschnitt entsorgen, den Sack Zement vom Baumarkt schleppen. Daniel Euler, Mobilitätsmanager bei der Stadt Bergisch Gladbach, ist stolz, nun ein solches Gefährt angeschafft zu haben und den Bürgerinnen und Bürgern zum Mieten und Ausprobieren zur Verfügung zu stellen.

Es handelt sich um das Modell i:SY E-car:go mit einem zulässigen Gesamtgewicht von  190 kg. Die Ladefläche besteht aus Holz mit Wangen rundum, die transportierte Last ist also sicher verstaut. Durch den 250 Watt starken Unterstützungsmotor kann das Gefährt auch in topographisch anspruchsvollen Regionen eingesetzt werden, wie zum Beispiel im Bensberger Raum.

Daniel Euler sieht in dem städtischen „Prototyp“ eine Chance, mehr Bergisch Gladbacher Bürgerinnen und Bürger vom Auto aufs Fahrrad zu bringen, auch wenn mehr als eine Aktentasche zu transportieren ist: „Ein solches Lastenrad kann durchaus den Zweitwagen ersetzen und damit unsere angespannte Verkehrslage entlasten.“ Das städtische Mobilitätskonzept, das im letzten Jahr vom Rat verabschiedet wurde, hat die Steigerung des Radverkehrs bis 2030 im Stadtgebiet um 4 Prozentpunkte zum Ziel.

Das Lastenfahrrad wird zum kleinen Preis – 8 Euro für bis zu drei Stunden Nutzung – an der Radstation zur Leihe bereitgestellt. Euler: „So muss man nicht sofort kaufen – bei einer Investition von knapp 4.000 Euro eine gute Gelegenheit, erst einmal zu testen, wie gut man damit zurechtkommt.“ Roland Neuschil von IN VIA, Leiter der Radstation, freut sich ebenfalls über den Zuwachs im Angebot: „Die Einrichtung bekommt damit einen Hingucker, der die Menschen auch auf die Vorteile unserer Station aufmerksam macht.“

Die Stadt Bergisch Gladbach muss das Fahrzeug ebenfalls nicht selbst finanzieren, das Geld stammt aus dem Förderprojekt „Kommunales Mobilitätsmanagent“ des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg, für den Bergisch Gladbach Modellstadt  ist.  Wupsi und Rheinisch-Bergischer Kreis helfen ebenfalls bei der Finanzierung über Werbeaufdrucke auf den Wangen der Fahrrad-Ladefläche. Natürlich darf dort auch das städtische Logo „clever.vernetzt.mobil“ nicht fehlen, sowie Hinweise auf weitere Vereine und Einrichtungen, die mit dem städtischen Mobilitätsmanagement verbunden sind.

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Verkehrsausschuss spricht sich für Einstieg in Wasserstofftechnologie aus

22 November 2017 von Gregor Herzfeld

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Anschaffung von 15 Bussen mit umweltfreundlichem Antrieb geplant

Die ersten Wasserstoffbusse sollen ab Anfang des Jahres 2020 durch den Rheinisch-Bergischen Kreis rollen und Menschen umweltfreundlich durch die Region bringen. Damit soll der Ausstoß von Schadstoffen im Linienverkehr reduziert werden und der Rheinisch-Bergische Kreis trägt einen Teil dazu bei, mögliche Fahrverbote in den Ballungsgebieten zu verhindern. Der Ausschuss für Verkehr und Bauen gab auf seiner Sitzung am Mittwochabend daher ein klares Votum dafür ab, 15 Wasserstoffbusse durch die kreiseigene Gesellschaft Regionalverkehr Köln (RVK) anschaffen zu lassen und eine Wasserstofftankstelle zu errichten. Diese soll nach den derzeitigen Plänen in Wermelskirchen entstehen. Zehn Busse werden im Nordkreis verkehren, die anderen fünf sollen im Bereich Rösrath und Bergisch Gladbach zum Einsatz kommen. Den Wasserstoff erhalten die Busse am Flughafen Köln/Bonn. Auf seiner Sitzung am 30. November trifft der Kreisausschuss eine Dringlichkeitsentscheidung zu diesen Themen, damit auf der Gesellschafterversammlung der RVK am 12. Dezember das Vorhaben in die Wege geleitet werden kann.

Für die Anschaffung von Bussen und dem der Bau der Tankstelle stehen Fördermittel zur Verfügung, die die Verkehrsgesellschaft beantragt. Diese betragen knapp 6,4 Millionen Euro. Über einen Zeitraum von zehn Jahren fallen für das Projekt jährliche Kosten von circa 600.000 Euro an, die der Rheinisch-Bergische Kreis übernehmen wird. Darin sind auch Wartungskosten für den Bus und die Tankstelle enthalten.

Die Beschaffung der Busse ist Teil einer langfristigen Strategie. Bis zum Jahr 2020 sollen die ersten mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeuge durch den Kreis rollen. Die Flotte soll bis 2030 kontinuierlich ausgebaut werden.

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Ungewöhnlich schön: Modenschau „Baltic Style“ mit Kleidung aus Marijampole

Ungewöhnlich schön: Modenschau „Baltic Style“ mit Kleidung aus Marijampole

17 November 2017 von Gregor Herzfeld

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Wann?                Freitag, 24. November 2017, ab 14.00 Uhr
Wo?                 Boutique „Charisma“, Vürfels 64, Bergisch Gladbach-Refrath

Marijampole ist seit 1989  Partnerstadt der Stadt Bergisch Gladbach. Die Armut und Arbeitslosigkeit dort ist nach wie vor groß und die Unterstützung aus Bergisch Gladbach höchst willkommen.

Schon seit mehreren Jahren veranstaltet der Arbeitskreis für die Städtepartnerschaft mit Marijampole mit wechselnden Kooperationspartnern die Modenschau „Baltic Style“. Damit werden Frauen in Marijampole unterstützt, die eigene Kleidungsstücke herstellen und zum Verkauf anbieten. In diesem Jahr haben sich die Organisatoren mit der Second-Hand-Boutique „Charisma“ in Refrath zusammengetan, die am Freitag, dem 24. November ihre Wiedereröffnung feiert. Um 14.00 Uhr steht die Modenschau der Litauer Designerinnen auf dem Programm, die wieder für Überraschungen und viel Zuspruch sorgt, so ist sich Ingrid Koshofer sicher: „Das ist einfach ungewöhnlich schöne Mode, die die Handwerkerinnen aus dem Frauencentrum in Marijampole entwerfen und eigenhändig produzieren.“ Die Models, die die Kleider, Schals und Umhänge vorführen, machen dies ehrenamtlich und haben genau wie das Publikum eine Menge Spaß daran.

Natürlich können die Kleidungsstücke käuflich erworben werden, und das zu ebenso ungewöhnlich günstigen Preisen. Die Aktionen der letzten Jahre waren in dieser Hinsicht sehr erfolgreich. Die Kreationen aus Marijampole wurden zum allergrößten Teil in kurzer Zeit verkauft. Ingrid Koshofer hofft auch in diesem Jahr auf ein gutes Ergebnis der Modenschau: „Für die Käuferinnen in Bergisch Gladbach mögen die Sachen ein Schnäppchen sein, aber für die Frauen in Litauen ist das Geld, das wir hier einnehmen, ein wertvoller Zusatzverdienst, den sie bitter benötigen.“

 

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