Archiv | Lückerath

Stadt erschließt Carpark-Gelände für den Bau einer neuen Flüchtlingsunterkunft in Lückerath

25 Februar 2016 von admin

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Baufläche wird von Bäumen und Sträuchern befreit

Einstimmig hat der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr am Dienstag (23.02.2016) dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, das Carpar-Gelände (Gladbacher Straße 88) als Standort zur Aufstellung von Wohncontainern für die Maßnahme „Flüchtlingsunterkünfte Lückerath“ erschlossen wird.

Auf dem ehemaligen Gelände der belgischen Streitkräfte, das in Privateigentum steht, werden bis voraussichtlich Sommer Modulbauten entstehen, in denen bis zu 300 Menschen leben können. Die Stadt möchte diesen Standort zur Unterbringung von Flüchtlingen nutzen.

Die notwendige Grundstücksfläche von circa 12.300 Quadratmeter wurde von der Eigentümerfamilie für vorerst fünf Jahre mit Option zur Verlängerung zum ortsüblichen Zins gepachtet.

Bereits ab dem heutigen Mittwoch (24.02.2016) werden die für die Baufläche notwendigen Rodungsarbeiten durchgeführt, da diese aus Naturschutzgründen nur bis Anfang März stattfinden können.

In der Ausschussunterlage wurden die wesentlichen Punkte dargestellt:

Baurechtlich ist für das „ehemalige Carparkgelände“ über den B-Plan 5130 eine Nut-zung für Sportbetrieb und die dazu notwendigen Aufbauten geregelt. Eine befristetet Bebauung mit Flüchtlingsunterkünften ist baurechtlich gesichert. Hierzu wird die Pla-nungsabteilung Hochbau die erforderliche Baugenehmigung beantragen.

Das Grundstück soll für eine Flüchtlingsunterkunft mit drei zweigeschossigen Containeranlagen für bis zu 300 Personen erschlossen werden.

Zur besseren Einschätzung der Bodenbeschaffenheit  und weiteren Planungssicherheit wurde das Grundstück im Vorfeld von einem Geologen auf Eignung untersucht.

Die Zufahrt erfolgt über die Landesstraße 288.

Die Gesamtkosten für die Fläche – also Baustelleneinrichtung, Erschließung der Versorger (Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation), Herrichtung des Grundstücks (Rodung, Müll, Oberboden), Gründung/Erschließung (Kies, Fundamente, Kanäle, Schächte), Straßen und Beläge sowie Zäune/Gartenarbeiten – werden auf 540.000 Euro geschätzt.

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Mobile Radarmessanlage der Polizei beschädigt

Mobile Radarmessanlage der Polizei beschädigt

21 Januar 2016 von admin

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radarpistoleEin Unbekannter hat am Montagabend (18.01.16) einen Teil der mobilen Radarmessanlage der Polizei beschädigt.

Gegen 20.40 Uhr maßen die Beamten des Verkehrsdienstes auf der Gladbacher Straße in Höhe des Seniorenheims die Geschwindigkeit. Plötzlich hörten die Beamten einen Knall von der gegenüberliegenden Fahrbahnseite. Dort stand eine der Kameras für die Geschwindigkeitsmessung.

Gleichzeitig sahen sie eine dunkle Gestalt die dortige Böschung in Richtung Oberlückerath hinablaufen. Obwohl die Beamten sofort die Verfolgung aufnahmen, konnte der Täter entkommen.

Er hatte die Kamera umgeworfen oder umgetreten und dabei am Gehäuse beschädigt. Die Funktionsfähigkeit wurde umgehend überprüft; sie ist nicht beeinträchtigt. Der mögliche Plan des Täters einige Wochen ungestraft zu schnell fahren zu können, ist daher nicht aufgegangen.

Die Polizei RheinBerg hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet unter 02202 205-0 um Hinweise zu dem Täter.

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Kampfmitteluntersuchung auf dem Lückerather Anger

23 Januar 2015 von admin

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10ZentnerBombeLudwigshafen

Amerikanische 10-Zentner-Bombe Foto: Immanuel Giel, GFDL, Wikimedia

Auf dem Lückerather Anger entlang der Straße Am Fürstenbrünnchen werden in den nächsten Wochen umfangreiche Erdarbeiten stattfinden müssen. Der Grund: Es besteht der Verdacht, dass hier erhebliche Mengen an Munition aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden schlummern. Nachdem auf dem städtischen Grundstück gegenüber der Parkanlage Ende Dezember 2014 insgesamt 14 Granaten geborgen wurden, empfahl der Kampfmittelbeseitigungsdienst, sowohl besagtes Grundstück als auch die Parkanlage selbst weiter zu untersuchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich dort noch mehr Kampfmittel unter der Erde befinden, ist nach dessen Einschätzung sehr hoch, denn es befanden sich auf diesem Gelände Militäreinrichtungen.

Eine akute Gefahr, dass sich allein durch das Betreten des Geländes eine Explosion ereignen könnte, besteht nach Auffassung der Experten nicht. Die Geschosse lagern aller Voraussicht nach zur Zeit in einer Tiefe von mehr als einem Meter, wandern aber tendenziell im Laufe der Jahre Richtung Erdoberfläche. Deshalb kann auf eine Gefahrenabwehr nicht verzichtet werden.

Mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst wurde vor Ort vereinbart, dass StadtGrün zur Vorbereitung der Aktion zunächst Sträucher und Bäume zurückschneidet. Auch der Gehweg durch den Park muss auf ein kurzes Stück abgegraben werden.

Ab Montag, den 26. Januar soll mit den Vorarbeiten begonnen werden. Für den Start der eigentlichen Untersuchung ist Montag, der 2. Februar vorgesehen. Während der Arbeiten muss das Gelände abschnittweise mit einem Bauzaun abgesperrt werden. Nach der Kampfmitteluntersuchung wird der Anger an mancher Stelle eher wie ein Acker aussehen, so dass auch voraussichtlich neues Gras gesät werden muss.

Über evtl. Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung wird je nach Art der Funde vor Ort entschieden. Die Kosten für die Untersuchung und die begleitenden Arbeiten werden von den jeweils tätigen Behörden selbst übernommen. Die Kampfmittelbeseitigung ist Landesaufgabe und wird für den Bereich Köln von der Bezirksregierung Düsseldorf wahrgenommen.

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