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Vollsperrung An der Wallburg ab 2. Mai

23 April 2018 von admin

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Am 02. Mai 2018 beginnen in der Straße An der Wallburg Straßenbauarbeiten zur Erneuerung des Straßenabschnitts zwischen Saaler Mühlenbach und Burgstraße.

Abschnittsweise werden dort zunächst die Gehwege und Fußwege erneuert. Im Anschluss erfolgt die Erneuerung der Asphaltfahrbahn. Die Bauarbeiten im jeweiligen Bauabschnitt erfolgen zumeist im Rahmen einer Vollsperrung, so dass motorisierter Verkehr nur bis vor die Baustelle in eine Sackgasse einfahren kann. Für Fußgänger wird immer eine Gehwegseite zur Verfügung stehen.

Außerhalb der Arbeitszeiten (montags bis donnerstags 7:00 bis 16.30 Uhr, freitags 7:00 bis 15:30 Uhr) wird es für Anlieger möglich sein, mit ihren Fahrzeugen in die Baustelle einzufahren.

Sollten Anwohner während der Arbeitszeiten große Dinge angeliefert bekommen, soll dies frühzeitig angemeldet werden. Auch die Leerung der Mülltonnen ist zu jeder Zeit gewährleistet. Während der Erneuerung der Parkplätze stehen nur maximal zwei Drittel zur Verfügung.

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Architektenwettbewerb für Stadthausneubau startet

17 April 2018 von admin

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Mit dem Neubau des Bergisch Gladbacher Stadthauses soll eine städtebaulich ansprechende Adresse auf dem „Kopfgrundstück“ am S-Bahnhof entstehen. Nach gründlicher Vorbereitung steht nun das Konzept für den Architektenwettbewerb, der die Qualität des Gebäudes bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit des Bauvorhabens sicherstellen soll. In der kommenden Sitzung des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses am 17. April wird das Thema vorberaten, bevor der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr am 24. April die Verwaltung ermächtigen soll, den Planungswettbewerb zeitnah durchzuführen. Da sich einige Voraussetzungen im Raumprogramm des geplanten Neubaus verändert haben, ist der erneute Beschluss des Ausschusses erforderlich.

Der Architektenwettbewerb ist aufgrund der Höhe des voraussichtlich anfallenden Honorars europaweit auszuschreiben. Vier Büros sollen direkt zur Teilnahme eingeladen werden, bis zu 14 weitere können sich bewerben. Der spätere Vertragspartner soll den Auftrag als Generalplaner erhalten, das heißt er/sie ist verantwortlich für nahezu sämtliche Architekten- und Fachplanungsleistungen. Der Wettbewerb umfasst zwei Phasen: In der ersten Phase steht der städtebauliche Lösungsansatz und die städtebauliche Einbindung des Neubaus im Vordergrund. Vier bis sechs Arbeiten werden es dann bis in die zweite Runde schaffen. Ziel ist es, einen Planungsrahmen nicht nur für das Stadthaus selbst, sondern auch für das gesamte Bahnhofsumfeld zu erhalten.

Über die Bewertung der Wettbewerbsbeiträge entscheidet ein Preisgericht aus sechs Fachpreisrichtern und fünf Sachpreisrichtern. Den Vorsitz soll Prof. Christa Reicher (TU Dortmund) übernehmen; als weitere Fachpreisrichter haben sich u.a. die Gestaltungsbeiräte Matthias Fritzen und Friedhelm Terfrüchte sowie Stadtbaurat Harald Flügge bereit erklärt. Das Sachpreisgericht besteht laut Vorschlag der Verwaltung aus den Ratsmitgliedern Dr. Michael Metten, Christian Buchen, Andreas Ebert und Edeltraut Schundau sowie Bürgermeister Lutz Urbach. Weitere sachverständige Berater/innen ohne Stimmrecht werden das Preisgericht begleiten.

Die Bewertung der Wettbewerbsbeiträge soll unter Berücksichtigung der Kriterien städtebauliches Konzept, architektonisches Konzept, Funktionalität des Raumkonzepts, Aufenthalts- und Arbeitsplatzqualität, Wirtschaftlichkeit, Energiekonzept sowie Freiraumkonzept erfolgen. Als Preisgelder stehen insgesamt 226.000 Euro netto zur Verfügung. Diese werden zum Teil als Aufwandsentschädigung unter den zugelassenen Wettbewerbern der zweiten Phase aufgeteilt, zum Teil auch an die Verfasser der Siegerentwürfe ausgeschüttet.

Raumprogramm als Grundlage für den Wettbewerb

Bereits im Vorfeld hat die Stadtverwaltung ein Raumprogramm für das neue Stadthaus entwickelt, das zusammen mit dem Grundsatzbeschluss zum Neubau im Dezember 2016 durch den Stadtrat beschlossen wurde. Vorgegeben war dabei zu allererst der Ersatz der beiden Stadthäuser Konrad-Adenauer-Platz und An der Gohrsmühle sowie die Integration der Hauptstelle der Stadtbücherei aus dem sanierungsbedürftigen Forum.
Zwischenzeitlich wurde eine tiefergehende Bedarfsanalyse in Form eines Projektes durchgeführt, die zu Ergänzungen im Raumprogramm führt und entsprechend eines neuen Beschlusses bedarf. Insbesondere zu erwähnen sind die folgenden Punkte:

Weitere Nutzung des Gustav-Lübbe-Hauses für Verwaltungseinheiten: Der Verwaltungsstandort ist mittlerweile gut angenommen und bietet z.B. für StadtGrün (Fahrzeughalle) und das Stadtarchiv (Neubau) besonders günstige Möglichkeiten der Aufgabenorganisation.

Die Stadtbücherei soll zu einer modernen Mediathek ausgebaut werden. Mit berücksichtigt sind hier die Barrierefreiheit durch ausreichende Bewegungszonen und begleitende Angebote wie Jugendbibliothek mit Gamingzone, zeitgemäße Technikausstattung, Veranstaltungsraum oder Kreativwerkstatt. Ein Bibliothekscafé bzw. eine Espressobar soll das Angebot abrunden.

Ein Mobilitätszentrum soll die heutigen Container ersetzen und Tickets von VRS und Deutscher Bahn im Stadthaus anbieten. Ideal ist das neue Stadthaus aufgrund der zentralen Lage am Knoten des ÖPNV auch für die Tourist-Information bzw. einen GL-Shop geeignet. Der Eine-Welt-Laden (der bisher im Forum-Gebäude angesiedelt ist) könnte hier ebenfalls neue Räumlichkeiten finden und u.a. mit dem Verkauf von Fair-Trade-Produkten Bergisch Gladbachs Stellung als Fairtrade-Stadt herausstellen. Interesse besteht überdies von Seiten der Kreispolizeibehörde, im neuen Stadthaus ein Büro einzurichten.

„Mit dem vorliegenden Beschlussvorschlag hat sich die Projektgruppe intensiv mit sinnvollen Nutzungen im Stadthausneubau auseinandergesetzt und will für die Öffentlichkeit durch ausgeprägte Servicebereiche einen Mehrwert am ‚Eingang‘ der Stadt entstehen lassen.“ so der zuständige Projektmanager Frank Wilhelm.

Weitere Inhalte der Beschlussvorlage befassen sich mit der Anzahl der Stellplätze und dem Baugrund, der u.a. als Aufgabenstellung für den Planungswettbewerb die Unterbringung eines Teils der Stellplätze in Tieflage möglich erscheinen lässt.

Kosten und Wirtschaftlichkeit bleiben im Blick

Die Brutto-Investitionskosten (inkl. MwSt.) sollen für die teilnehmenden Büros im Wettbewerb nach Vorschlag der Verwaltung auf 46 Mio. Euro gedeckelt werden. Die Stadt Bergisch Gladbach muss als Haushaltssicherungskommune die Wirtschaftlichkeit des Neubaus gegenüber der Aufsichtsbehörde (Rheinisch-Bergischer Kreis) nachweisen. Der Architektenwettbewerb ist dabei nach Auffassung der Kommunalaufsicht keine zustimmungsbedürftige Maßnahme. In der abschließenden Wirtschaftlichkeitsberechnung muss allerdings nochmals dargelegt werden, dass es sich um eine rentierliche Maßnahme im Vergleich zur Sanierung der alten Stadthäuser handelt.

In der Beschlussvorlage ist die Laufzeit des Planungswettbewerbs mit  ca. 12 bis 15 Monaten angesetzt. “Wir setzen aber alles daran, Vorbereitungs- wie Bauzeiten so kurz wie möglich zu gestalten,  um für die Kolleginnen und Kollegen in den alten Verwaltungsgebäuden schnell eine Perspektive aufzuzeigen und annehmbare Arbeitsbedingungen zu schaffen“, betont Bürgermeister Lutz Urbach. Im Verfahren werden Rat und Ausschüsse fortlaufend beteiligt.

Die Stadt Bergisch Gladbach legt weiterhin Wert darauf, dass die Baumaßnahme vom Bund der Steuerzahler begleitet wird. Dieser hat die bisherige Vorgehensweise in seiner Veröffentlichung vom November 2017 ausdrücklich gutgeheißen.

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Überprüfung von Kanalhausanschlüssen: Vorsicht bei Haustürgeschäften!

Überprüfung von Kanalhausanschlüssen: Vorsicht bei Haustürgeschäften!

03 April 2018 von admin

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Das Abwasserwerk warnt vor „schwarzen Schafen“ unter den Kanaluntersuchungsfirmen. In letzter Zeit hat die städtische Dienststelle häufig Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern erhalten, die von unseriösen Angeboten an der Haustür berichten. Die Personen ziehen von Haus zu Haus, und geben sich als Vertreter von solchen Unternehmen aus und behaupten, sie seien in Zusammenarbeit mit bzw. im Auftrag der Stadt Bergisch Gladbach tätig. Derzeit sind diese vor allem in der Gartensiedlung Gronauer Wald aufgefallen, es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die Betrüger es auch in anderen Teilen von Bergisch Gladbach versuchen.

Dubiose Firmen werden mit Schnäppchenpreisen, Finten und sogar Täuschungen versuchen, die Konkurrenz auszustechen, um an einen Auftrag zu kommen und den geforderten Rechnungsbetrag möglichst sofort zu kassieren. Wer sich
hierbei stark unter Druck gesetzt fühlt, sollte bei der Polizei eine Anzeige erstatten. Es wird argumentiert, dass die Dichtheitsprüfung des Kanalhausanschlusses nach Landeswassergesetz zwingend vorgeschrieben sei, und deshalb müsse man jetzt den Auftrag erteilen, damit es nicht zu rechtlichen Konsequenzen komme. Das städtische Abwasserwerk gibt den dringenden Rat, sich auf solche Angebote und Haustürgeschäfte nicht einzulassen.

Es ist richtig, dass das Landeswassergesetz in Nordrhein Westfalen für Wasserschutzgebiete eine Prüfpflicht vorschreibt. Innerhalb von ausgewiesenen Wasserschutzgebieten sind bestehende Abwasserleitungen, die zur Ableitung häuslichen Abwassers dienen und die vor dem 1. Januar 1965 errichtet wurden, sowie bestehende industrielle oder gewerbliche Abwasserleitungsnetze, für die Anforderungen in einem Anhang der Abwasserverordnung festgelegt sind und vor dem 1. Januar 1990 errichtet wurden, bis spätestens zum 31. Dezember 2015 zu prüfen. Alle anderen Abwasserleitungen sind erstmals bis spätestens zum 31. Dezember 2020 zu prüfen.

Dichtheitsprüfungen dürfen nur Sachkundige, die durch die zuständige Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer oder Ingenieurkammer-Bau anerkannt worden sind, durchführen. Das Landesumweltministerium hat alle anerkannten Sachkundigen in einer Liste zusammengetragen, die im Internet abrufbar ist unter: www.sadipa.it.nrw.de/Sadipa/

Weitere Informationen rund um die Dichtheitsprüfungen in Bergisch Gladbach finden Sie unter: https://www.bergischgladbach.de/00-zustands–und-funktionspruefung.aspx.

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Heidkamper nach Schussverletzung im Krankenhaus

Heidkamper nach Schussverletzung im Krankenhaus

28 März 2018 von admin

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Durch Schussabgabe lebensgefährlich verletzt – Festnahme!

Durch eine Schussabgabe aus einer frei verkäuflichen Pfefferpistole ist am Vormittag des 27. März (Dienstag) ein Mann (30) im Bergisch Gladbacher Stadtteil Heidkamp lebensgefährlich verletzt worden. Nach einer Erstversorgung durch einen Notarzt brachten Rettungskräfte den 30-Jährigen in ein Krankenhaus.

Gegen 11.30 Uhr informierten mehrere Anrufer die Polizei sowie den Rettungsdienst und machten Angaben zu Schussgeräuschen auf der Hüttenstraße. Alarmierte Polizisten fanden am Einsatzort den Schwerstverletzten und nahmen einen Tatverdächtigen (24) vorläufig fest.

Eine Mordkommission der Polizei Köln hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen war zwischen den beiden Männern ein Nachbarschaftsstreit eskaliert. Der 24-Jährige ist dringend verdächtig, seinem Kontrahenten die lebensgefährlichen Verletzungen mit einer Pfefferpistole zugefügt zu haben. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

Der Festgenommene wird wegen des Vorwurfs der schweren Körperverletzung noch heute dem Haftrichter vorgeführt.

Die Polizei sucht Zeugen, die sich zur Tatzeit im Bereich der Hüttenstraße aufgehalten, verdächtige Feststellungen gemacht oder Angaben zu der Tat machen können. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 11 der Polizei Köln unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de

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Mordversuch in Heidkamp

Mordversuch in Heidkamp

27 März 2018 von admin

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Die Polizei hat heute Mittag die Hüttenstraße in Bergisch Gladbach wegen eines Einsatzes zeitweise gesperrt. Nach Angaben der Kölner Polizei wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt. Eine Mordkommission der Kölner Polizei wurde eingerichtet, die Ermittlungen laufen noch.

Unbestätigten Informationen dieser Zeitung zu Folge soll bei einem Streit von zwei Bergisch Gladbachern einer den anderen erschossen haben. Die Polizei Köln will hierzu derzeit (Stand 27.03.2018, 23:30 Uhr) noch keine Stellung nehmen und verweist unser Medium an die Staatsanwaltschaft Köln.

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Blaulichttag am 24. Juni 2018

Blaulichttag am 24. Juni 2018

21 März 2018 von Gregor Herzfeld

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Retter im Kreis präsentieren ihr Können – unterhaltsames und informatives Programm für Groß und Klein

Rheinisch-Bergischer Kreis. Viel zu erleben gibt es beim Blaulichttag am 24. Juni von 12 bis 18 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach. Dann präsentieren die Retter aus dem Kreis ihr vielseitiges Können und ihre Aufgaben mit zahlreichen Aktionen, Vorführungen und Mitmach-Angeboten. Denn im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es eine große Zahl an Menschen, die sich sowohl ehrenamtlich als auch hauptamtlich für das Thema Sicherheit einsetzen. „Rund 2.700 Ehrenamtler und etwa 1.300 hauptamtliche Kräfte engagieren sich dafür, dass die Menschen hier mit einem guten Gefühl von Sicherheit leben können. Die hohe Zahl von rund 83.000 Einsätzen im Jahr zeigt, wie wichtig ihr Engagement ist“, unterstreicht Landrat Stephan Santelmann die Bedeutung.

Welche Tätigkeiten die Hilfsorganisationen dabei genau übernehmen und bei welchen Gelegenheiten sie zum Einsatz kommen, ist oftmals aber gar nicht bekannt. „Der Blaulichttag soll auch dazu beitragen, bei den Menschen das Bewusstsein zu schärfen, dass der Rettungsdienst immer für sie da ist, wenn sie ihn brauchen“, ergänzt der Landrat, der die Veranstaltung als Schirmherr unterstützt. Dabei ziehen die verschiedenen Akteure an einem Strang. „Bei uns funktioniert die Zusammenarbeit im Rahmen der Notrufkette gut: vom ersten Anruf bei der Leitstelle bis ins Krankenhaus arbeiten wir Hand in Hand“, zeigt sich Kreisbrandmeister Roger Machill zufrieden mit dem Teamwork der Rettungsdienste im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Programm
Genau das möchte der Blaulichttag mit spannenden Aktionen und Menschen, die mit ihrem Einsatz in Erinnerung bleiben, präsentieren. „Hier ist es ausdrücklich erwünscht, ganz nah ran zu kommen, über die Schulter zu schauen, Erinnerungsbilder zu machen sowie selbst mitzumachen“, kündigt Elmar Schneiders, Pressesprecher der Feuerwehr Bergisch Gladbach, an. Auf die Gäste wartet ein abwechslungsreiches Programm mit unterhaltsamen Talk-Runden, spannenden Vorführungen und vielen Informationen rund um die Themen Gesundheit, Sicherheit und natürlich Ehrenamt. Groß und Klein haben die Möglichkeit, Fahrzeuge und Geräte der Helfer kennenzulernen, in einem Einsatzfahrzeug oder Rettungswagen Platz zu nehmen und verschiedene Ausrüstungsgegenstände selbst auszuprobieren. Die Rettungshundestaffel stellt sich vor und zeigt, wie es abläuft, wenn eine vermisste Person gesucht wird – dabei werden die Besucher gerne ganz direkt mit einbezogen. Wie man auf spielerische Art mit den Tieren übt, das können die Besucher beim Futterzielweitwurf erproben. Und natürlich bleibt auch genügend Zeit für eine Kuscheleinheit mit den Hunden.

In spektakulären Aktionen zeigen die Retter zudem, wie man mit der Betonsäge durch die Mauer kommt oder wie sie mit dem Plasmaschneider eine Stahlplatte in Teile zerlegen. An den zahlreichen Infoständen können Besucher die eigene Gesundheit und das Wissen darüber auf die Probe stellen, praktische Kniffe und Tricks aus dem Alltag der Retter erlernen oder sich ein Bild von der Arbeit der Hilfsorganisationen verschaffen. Im Forumpark stellen die Jugendorganisationen der teilnehmenden Partner ein buntes Programm zum Mitmachen, Ausprobieren und Erleben für die kleinen Gäste auf die Beine. Spaß und Action sind hier garantiert!

Wie die Versorgung schwerstverletzter Patienten abläuft, das können Interessierte in einem beispielhaften Schockraum erfahren. Dort stehen Experten aus Unfallchirurgie, Anästhesie, Wirbelsäulen-Chirurgie, Intensivmedizin und Pflege zur Verfügung und geben einen Einblick in ihren Berufsalltag. So lässt sich die Arbeit erleben, die normal unter Ausschluss der Öffentlichkeit abläuft.

Sicher leben in Rhein-Berg
Der Aktionstag steht unter dem Motto „Sicher leben in Rhein-Berg“. Denn der Aspekt der Sicherheit ist für viele Lebens- und Gesellschaftsbereiche von großer Bedeutung: „Sicherheit im Straßenverkehr, eine geringe Kriminalitätsrate, ein gutes Feuerschutz- und Rettungswesen, eine gute Gesundheitsversorgung – das alles gehört dazu, damit die Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis sicher leben können“, hebt Steffen Lengsfeld vom Regionalvorstand der Johanniter im Regionalverband Rhein.-/Oberberg hervor. Das alles bilden die Partner beim Blaulichttag ab und füllen den Begriff Sicherheit mit vielen außergewöhnlichen Aktionen mit Leben.

Partner des Blaulichttages
Veranstalter des Blaulichttages ist der Rheinisch-Bergische Kreis. Folgende Organisationen sind Partner der Veranstaltung:
Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis, die Feuerwehr im Kreis, GFO Klinken Rhein-Berg, Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach, Malteser Bergisch Gladbach, DLRG Bezirk Rheinisch-Bergischer Kreis e.V., THW Bergisch Gladbach, Johanniter im Regionalverband Rhein.-/Oberberg, Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Rheinisch-Bergisch Kreis e.V.. Radio Berg unterstützt den Blaulichttag im Rahmen einer Medienpartnerschaft.

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.blaulichttag-rbk.de und über die facebook-Kanäle des Kreises sowie aller teilnehmenden Partner.

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Bergischer FahrradBus und Bergischer WanderBus starten in die neue Saison

Bergischer FahrradBus und Bergischer WanderBus starten in die neue Saison

07 März 2018 von Gregor Herzfeld

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Jetzt geht es wieder los! Einsteigen, losfahren oder loslaufen und bequem zurück an den Ausgangspunkt gelangen. Das klappt problemlos mit dem Bergischen FahrradBus und dem Bergischen WanderBus. Saisonstart ist am 17. März, die letzten Fahrten rollen wie immer an Allerheiligen, dem 1. November, durch die Region. „In die Busse, fertig los“, damit gab Landrat Stephan Santelmann bei der Saisoneröffnung am Altenberger Dom das Startsignal. Die beiden Busse für Wander-Fans und Fahrrad-Enthusiasten fahren an jedem Wochenende sowie an Feiertagen. Der WanderBus ist zudem an drei Brückentagen im Einsatz: Am 30. April, am 11. Mai und am 1. Juni. „Mit den Bus-Angeboten leisten wir gemeinsam mit unseren Partnern einen wichtigen Beitrag für die Freizeit-Mobilität in der Region“, freut sich Landrat Stephan Santelmann und macht zugleich deutlich, dass die Alltagsmobilität „durch die Qualitätsoffensive mit einer höheren Taktung zum letzten Fahrplanwechsel bereits verbessert wurde“.

Die Busse sind eine touristische Attraktion, die Gästen ebenso zugutekommt wie den Menschen aus der Region. Denn schließlich gibt es bei uns viel zu entdecken und zu erleben. Davon profitieren neben den Ausflüglern aber noch viele mehr. Die Restaurants an der Strecke bieten zahlreiche kulinarische Versuchungen an und laden somit zum Verweilen ein. In den Orten, die passiert werden, kann man bei einem Stopp einkaufen. Die Sehenswürdigkeiten am Wegesrand profitieren ebenfalls davon. „Tourismusförderung ist auch Wirtschaftsförderung“, machte Tobias Kelter, Geschäftsführer von Das Bergische deutlich. „Für uns sind das ganz wichtige Angebote, die unsere touristische Entwicklung vorantreiben“, waren sich der Odenthaler Bürgermeister Robert Lennerts und Florian Leßke von der Wirtschaftsförderung aus Wermelskirchen einig.

Hohe Akzeptanz für die Angebote
Der Erfolg der Angebote und die große Akzeptanz lassen sich auch an den Zahlen ablesen. Letztes Jahr stiegen 4.046 Wanderer in den Bus an Eifgen und Dhünn ein. Das ist zwar nur eine leichte Steigerung gegenüber 2016 als 4.000 Gäste gezählt wurden. Allerdings konnte in der letzten Saison nicht an allen Tagen gezählt werden. Daher wird der tatsächliche Wert wahrscheinlich deutlich über der Erhebung aus 2016 liegen. Die erste FahrradBus-Saison startete erst am 1. Juli und litt auch ein wenig unter dem mäßigen Sommer 2017. Dennoch ist das Ergebnis sehr positiv. Insgesamt stiegen 2.106 Radler mitsamt ihrer Bikes in den FahrradBus ein. „Wir sind mit den Fahrgastzahlen beider Angebote sehr zufrieden“, freute sich Reinhard Haase, der beim Rheinisch-Bergischen Kreis den Öffentlichen Personennahverkehr verantwortet. Der Fahrrad-Anhänger bietet Platz für insgesamt 16 Räder. Auch im Bus selbst können noch vier Drahtesel mitgenommen werden, wenn der Trailer voll ist. FahrradBus und WanderBus haben sich in der Region etabliert und sind inzwischen zu einem unverzichtbaren touristischen Angebot geworden. Eine Strecke radeln oder wandern und die andere entspannt im Bus zurücklegen, das kommt an bei den Menschen.

Erste Fahrt startet schon um 9 Uhr
Der FahrradBus verbindet den Bahnhof Opladen mit seinem Pendant in Marienheide. Auf dem Weg dorthin passiert er unter anderem Burscheid und Wermelskirchen. Weitere Stopps befinden sich in Hückeswagen und Wipperfürth. Die erste von sechs Fahrten des Tages Richtung Marienheide startet um 9 Uhr in Opladen, danach geht es um 10 Uhr weiter und im Anschluss im Zwei-Stunden-Takt bis zur letzten Fahrt um 18 Uhr. „Wir fahren jetzt schon um 9 Uhr los“, berichtete Udo Wasserfuhr, Prokurist der RVK, „dadurch können noch mehr Radler einsteigen, denn die frühen Fahrten sind besonders beliebt.“ Durch diese Fahrten können auch die Ansichten bei einer Tour in Richtung Marienheide genossen werden, da die Steigungen über die Gesamtstrecke auch für Gelegenheitsfahrradfahrer zu bewältigen sind. „Der FahrradBus macht die Region flacher“, erklärte Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath den besonderen Mehrwert des Gefährts und lobte ganz besonders die interkommunale Zusammenarbeit in der Region, ohne die es nicht möglich sei, ein solches Angebot zu realisieren. In der Gegenrichtung nach Opladen startet der Bergische FahrradBus ebenfalls um 9 Uhr, 11:15 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr und 16:15 Uhr in Marienheide.

FahrradBus in VRS-Tarif integriert
Bedient wird die Strecke von den Verkehrsunternehmen Oberbergische Verkehrsgesellschaft mbH (OVAG), RVK und wupsi. Der Bergische FahrradBus ist Bestandteil des ÖPNV-Angebots und somit in den VRS-Tarif integriert. Der genaue Fahrpreis für eine einzelne Fahrt richtet sich nach der Fahrtstrecke. Zusätzlich muss dann ein Fahrradticket für 2,90 Euro gekauft werden. Für Inhaber von VRS-AboTickets gelten teilweise gesonderte Regelungen für die Fahrradmitnahme. Die Idee für den FahrradBus stammt von der Regionalverkehr Köln (RVK). Bei der Umsetzung leistete die LEADER-Region Bergisches Wasserland wichtige Unterstützung, die Fördermittel für die Anschaffung der Anhänger bereitstellte. Zusammen mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis bringen sich die Stadt Leverkusen genauso wie der Oberbergische Kreis in das Projekt mit viel Engagement ein.

BergischerWanderBus: Viel zu entdecken an Dhünn und Eifgen
Ebenso läuft es im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Bergischen WanderBus. Dieser verbindet die attraktiven Wandergebiete an Eifgen und Dhünn, verkehrt zwischen Odenthal und Wermelskirchen und bringt die Passagiere ins Herzen des Bergischen Wanderlandes. Für dieses Angebot arbeiten die Gemeinde Odenthal und die Stadt Wermelskirchen gemeinsam mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis Hand in Hand. Neben einer Wanderung über den Eifgenbachweg gibt es aber noch viele weitere Möglichkeiten, um die Region per pedes entlang der FahrradBus-Route zu durchstreifen. In Schöllerhof kann man sich gleichzeitig auf den zertifizierten Fernwanderweg Bergischer Weg begeben und bis nach Essen im Norden oder zum Drachenfels im Süden wandern. In der Gemeinde Odenthal selbst lassen sich auf der Hexenroute und der Mühlenroute interessante Dinge über die Region erfahren und die wunderschöne Landschaft kennenlernen. Mit einem Umstieg vom Bergischen WanderBus in Dabringhausen Mitte zur Linie 263 erreicht man das große Wandergebiet um die Große Dhünntalsperre. Rund um die zweitgrößte Trinkwassertalsperre Deutschlands gibt es eine Fülle von hervorragend ausgebauten Wegen. Der Hauptweg führt sogar einmal um das große Gewässer herum.

Fahrdauer und Fahrstrecke
Der Bergische WanderBus verkehrt im Zwei-Stunden-Takt auf seiner Strecke. Die erste und letzte Fahrt an jedem Tag führen von und nach Rösrath über Bensberg (Stadtbahn) nach Bergisch Gladbach (S-Bahn) und dann ins Wandergebiet. Dadurch kommen auch Wanderer und Besucher von außerhalb leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Region und wieder nach Hause zurück.
Die Fahrtroute: Rösrath, Bensberg (U), Bergisch Gladbach (S), Odenthal Herzogenfeld, Odenthal Kirche, Odenthal-Altenberg, Odenthal Wanderparkplatz Schöllerhof, Wermelskirchen Limmringhausen (Markusmühle), Wermelskirchen Maria in der Aue, Wermelskirchen Lüdorf, Wermelskirchen-Dabringhausen Mitte, Straußenfarm, Wermelskirchen Neuemühle, Wermelskirchen Rathaus, Wermelskirchen Markt/Taubengasse, Wermelskirchen Wanderparkplatz Eifgen.

Die Fahrt über eine Gemeindegrenze, beispielsweise von Odenthal nach Wermelskirchen, kostet in der Preisstufe 2a des VRS-Tarifs für Erwachsene 2,90 Euro. Wermelskirchen nach Bergisch Gladbach fällt in die Preisstufe 3, die 5,10 Euro kostet. Die RVK fährt auf der Strecke.

Bild: Den Startschuss für den Bergischen FahrradBus und den Bergischen WanderBus gaben (v. li.) Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath, wupsi-Geschäftsführer Marc Kretkowski, Odenthals Bürgermeister Robert Lennerts, Landrat Stephan Santelmann, Amtsleiter Reinhard Haase, RVK-Prokurist Udo Wasserfuhr, Florian Leßke von der Wirtschaftsförderung Wermelskirchen und Tobias Kelter, Geschäftsführer Das Bergische.

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Rheinisch-Bergischer Kreis arbeitet auf vielen Feldern gegen Fachkräftemangel

03 März 2018 von admin

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Wie viele andere Unternehmen sucht auch der Rheinisch-Bergische Kreis mit Nachdruck qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Untersuchungen des Beamtenbundes sprechen davon, dass derzeit circa 185.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst fehlen. Das hat einerseits demographische Gründe, andererseits liegt dies auch an der starken Konkurrenz aus der Wirtschaft im Wettbewerb um Fachkräfte. Um auch künftig weiter eine hohe Qualität der Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, setzt der Rheinisch-Bergische Kreis auf ein breites Paket an Maßnahmen, um kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen. Dabei punktet die Kreisverwaltung nicht zuletzt mit den sogenannten weichen Faktoren wie beispielsweis flexiblen Arbeitszeiten und Arbeitsorten. Weiterhin legt der Kreis großen Wert auf eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ein modernes Arbeitsumfeld. Ein weiterer ganz wichtiger Aspekt ist zudem die verstärkte Ausbildung von jungen Menschen. Dafür wurden zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. Über das Vorgehen berichtete nun Gabi Ammann, stellvertretende Leiterin des Amts für Personal und Organisation, im Ausschuss für Personal, Organisation und Gleichstellung. Die Politiker des Rheinisch-Bergischen Kreis lobten dabei die vielfältigen Bemühungen der Verwaltung.

Besonders in technischen Berufen ist der Fachkräftemangel auch beim Kreis angekommen. Die Konkurrenz aus der Wirtschaft ist in diesem Bereich sehr groß, da dort beispielsweise junge Bauingenieure monatlich bis zu 1.000 Euro mehr verdienen können. Angehende Ingenieure und Studierende der Fachrichtungen Umwelt, Bauen, Brandschutz oder Gebäudeunterhaltung werden daher bereits während ihres Studiums durch die Expertise der Ämter begleitet. „Dadurch wollen wir die jungen Menschen schon frühzeitig für eine Arbeit bei uns begeistern“, erläuterte Gabi Ammann. Die Begleitung während der praktischen Studienabschnitte forciert die Kreisverwaltung auch im Bereich der Sozialarbeit. Hier können die Studentinnen und Studenten schon erste Erfahrungen beim Kreis sammeln und diesen damit schon frühzeitig als einen potenziellen Arbeitgeber in die engere Wahl nehmen.

Engpässe gibt es auch bei ausgebildeten Verwaltungskräften. Daher werden inzwischen auch vermehrt Menschen eingestellt, die das Verwaltungsgeschäft nicht von der Pike auf gelernt haben. Ihre Qualifizierung für die Verwaltung erfolgt dann nach ihrem Dienstbeginn. Zudem beschäftigt der Rheinisch-Bergische Kreis zwei Polizisten nach dem Eintritt ins Pensionsalter zur Unterstützung der Ausländerbehörde weiter. Aber natürlich wird auch versucht, Kreis-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter über das Rentenalter hinaus weiter zu beschäftigen. Durch diese Maßnahmen soll die Zeit überbrückt werden, bis die Auszubildenden des Rheinisch-Bergischen Kreises die Lücken füllen können.

Mit der Ausbildungsoffensive möchte der Kreis junge Menschen in mehr Berufen fitmachen. Derzeit starten beim Rheinisch-Bergischen Kreis jährlich mindestens 15 Azubis in ihr Berufsleben. Dabei soll der Nachwuchs noch besser betreut und auch die Ausbilderinnen und Ausbilder in ihrer Tätigkeit weiter unterstützt werden. Eine Ausbildung beim Kreis ist nicht zuletzt daher attraktiv, da nach deren Abschluss eine Übernahme quasi garantiert ist. Die besten Botschafter für den Rheinisch-Bergischen Kreis sind aber die Azubis selbst. Sie machen häufig Werbung für den Berufseinstieg bei der Kreisverwaltung. Aufgrund ihrer positiven Erfahrungen, die sie teilen, haben sich schon eine ganze Reihe junger Menschen initiativ beworben.

Wer beim Kreis arbeitet, wird auf seinem weiteren Karriereweg auch durch Fortbildungen unterstützt. Es ist sogar möglich, nebenberuflich ein Studium aufzunehmen, um sich noch weiter zu qualifizieren.

Durch diese Rahmenbedingungen möchte sich der Kreis als attraktiver Arbeitgeber positionieren und qualifiziertes Personal finden, um weiterhin hochwertige Dienstleistungen anzubieten.

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Neue Kita soll in Bensberg am Reiser / Mondsröttchen entstehen

Neue Kita soll in Bensberg am Reiser / Mondsröttchen entstehen

18 Februar 2018 von Gregor Herzfeld

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Standort für neue Kita „Reiser / Mondsröttchen“

Nach Auskunft des Jugendamtes fehlen allein in Bensberg fast 200 Kita-Plätze. Nach dem Wortlaut von Jugentsamtsleiterin Beate Schlich „steht das Wasser bis zum Hals“. Insgesamt fehlt es in Bergisch Gladbach an 377 Kitaplätzen. Doch Schlich’s Bemühungen zur Schaffung neuer Kita-Plätze scheiterten nach Angaben der Stadt Bergisch Gladbach immer wieder an fehlenden Grundstücken.

Stadtkämmerer Mumdey bat Politik Grundstücke vorzuschlagen

Nach mehreren „Krisengesprächen“ mit dem Stadtkämmerer Jürgen Mumdey machte sich die Bürgerpartei GL auf die Suche nach neuen Grundstücken. Parteivorsitzender Frank Samirae machte dies schnell zur Chefsache. Er führte viele Gespräche mit Grundstückseigentümern, Maklern, seinen Kunden und auch vielen Bürgern auf der Strasse. Eine denkbare Lösung für den am stärksten vom Kita-Mangel betroffenen Stadtteil Bensberg war schnell gefunden. An der Ecke „Reiser / Mondsröttchen“ liegt ein vom „Baurecht und der Lage äußerst geeignetes Grundstück in Bensberg“ – stellt Frank Samirae fest. Hier haben wir für die Kita und die spielenden Kids mit ca. 2000 qm eine sehr schöne Fläche gefunden, die der Stadt bereits gehört. Die Stadt Bergisch Gladbach hatte die Fläche nach Angaben von Anwohnern breits vor Jahren auf die Verwendbarkeit für eine Kita hin geprüft. Diese Pläne gerieten aber offenbar in „Vergessenheit“ oder wurden absichtlich zurückgehalten bis die Politik (Bürgerpartei GL) sich einschaltete und die Fläche selber fand.

Der dringende Bedarf an Grundstücken war schon lange bekannt. Aber erst Ende 2017 begann die die Stadt mit einer intensiveren Suche nach Grundstücken. Die eigene Suche der Verwaltung verlief ergebnisoffen. Die von ihr herausgefundenen in Betracht kommenden Flächen befinden sich im fremden Eigentum, ihre Verfügbarkeit hängt u.a.vom Mitwirken der jeweiligen Eigentümern und deren Preisvorstellungen ab, die zuweilen bis 4 Mio. € gehen sollen.

Wäre da nicht die Anregung der Bürgerpartei GL gewesen, der Verwaltung (Kämmerei) Ende 2017 das städtische Grundstück „Reiser Mondsröttchen“ vorzuschlagen, das von der Lage und den baurechtlichen Gegebenheiten einen idealen Standort für den Neubau einer neuen Kita bietet und der Stadt zudem Grunderwerbskosten von mind. 1 Mio. € einspart.

Die Errichtung einer neuen Kita in Bensberg der Ecke „Reiser / Mondsröttchen“  wird nun endlich von der Stadt Bergisch Gladbach mit Nachdruck geplant. Die Maßnahme dürfte kurzfristig zur Entscheidung der Politik vorgelegt werden.

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Kalte Temperaturen bieten optimale Bedingungen für Thermografie: Aktion bis Ende Februar verlängert

15 Februar 2018 von Gregor Herzfeld

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Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Winter ist zurück und sorgt mit seinen frostigen Temperaturen für optimale Bedingungen, um Wärmebilder von Häusern anzufertigen. Daher wurde die Thermografie-Aktion noch bis zum 28. Februar verlängert. Interessierte können sich über das Klimaschutzmanagement des Rheinisch-Bergischen Kreises (Simon Möser: klimaschutz@rbk-online.de, 02263/805 554) dazu anmelden.

Die Aktion wird dieses Jahr erstmalig gemeinsam durch den Rheinisch-Bergische Kreis, die Verbraucherzentrale sowie die Energieversorger BEW, BELKAW und AggerEnergie angeboten. Unterstützt wird sie durch das Bergische Energiekompetenzzentrum und die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land

So läuft die Thermografie-Aktion ab
Nach der Anmeldung wird über das zuständige Energie-Versorgungsunternehmen ein Thermograf beauftragt. Dieser fertigt in einer kalten Nacht die Außenaufnahmen des Gebäudes an. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden hierdurch nicht gestört – dennoch wird der Eigentümer einige Tage vorher über den Termin informiert. Im Anschluss daran bekommen die Teilnehmenden der Aktion eine umfangreiche Dokumentation mit mindestens sechs Wärmebildern ihrer Immobilie. Zusätzlich dazu haben sie die Möglichkeit, die Bilder durch einen Energieberater auswerten zu lassen. Die Kosten dafür liegen bei 60 Euro.

Wer keine Gelegenheit hat, eine der beiden Veranstaltungen zu besuchen, kann sich auch auf der Homepage des Rheinisch-Bergischen Kreises, www.rbk-direkt.de, unter dem Stichwort „Thermografie“ über das Angebot der Thermografie-Aktion informieren.

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