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Bürgerpartei GL will Einbrechern das Handwerk legen

Bürgerpartei GL will Einbrechern das Handwerk legen

11 Dezember 2017 von admin

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Vorsorge ist besser als Nachsorge ist die Devise am kommenden Donnerstag im Rathaus. Der Zeitpunkt könnte kaum besser gewählt sein. Eine Einbruchsserie mit 6 Einbrüchen an einem Tag schaffte es vor winigen Tagen in die Schlagzeilen der Gladbacher Tageszeitungen. Damit soll nun Schluss sein. Die Bürgerpartei GL läd ins Rathaus ein um aus erster Hand Informationen zu Vorbeugemöglichkeiten zu erhalten und den Fachleuten der Polizei Fragen zum Themenbereich Wohnungseinbruch zu stellen.
Die Einladung der Brügerpartei GL im Wortlaut:
Wohnungseinbrüche
Polizeitipps gegen Einbrecher
 
296 Einbrüche wurden im vergangenen Jahr in Bergisch Gladbach registriert. Dies entspricht etwa einem Einbruch pro Tag. Die Polizei Bergisch Gladbach gibt auf Einladung der Bürgerpartei GL am Donnerstag den 14.12.2017 um 19:00 Uhr effektive Tipps gegen Wohnungseinbrüche. Langfingern soll so die Arbeit schwer gemacht werden.

                       

Im Rahmen ihrer offenen Mitgliederversammlung lädt die Bürgerpartei GL alle interessierten Bürger zu einer Veranstaltung rund um das Thema Einbruchsprävention ein. Kriminalhauptkommissar Bernhard Danger von der Polizei Bergisch Gladbach wird dabei in einem ca. 90 minütigen Vortrag über sinnvolle und effektive Sicherungsmöglichkeiten informieren. Darüber hinaus werden wertvolle Verhaltenstipps vermittelt.
Das man sich vor Einbrüchen schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Weit über 40 % der Einbrüche bleiben im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt wegen sicherheitstechnischer Einrichtungen. Aber auch durch richtiges Verhalten und durch aufmerksame Nachbarn werden Einbrüche verhindert.


Da auch im Bergisch Gladbacher Raum in der „dunklen Jahreszeit“ erfahrungsgemäß die Einbruchszahlen steigen, bietet sich hier die Gelegenheit, aus erster Hand Informationen zu Vorbeugemöglichkeiten zu erhalten und den Fachleuten der Polizei Fragen zum Themenbereich Wohnungseinbruch zu stellen.


 
Termin:
Donnerstag, 14.12.2017 um 19:00 Uhr


Rathaus Stadtmitte,
Großer Ratssaal
Konrad-Adenauer-Platz 1

51465 Bergisch Gladbach

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Qualitätsoffensive im ÖPNV startet am 10. Dezember

Qualitätsoffensive im ÖPNV startet am 10. Dezember

30 November 2017 von Gregor Herzfeld

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Wilmund Opladen, Landrat Stephan Santelmann, Marc Kretkowski und Udo Wasserfuhr präsentierten die Qualitätsoffensive im ÖPNV.

Landrat Stephan Santelmann: „Wir vollziehen einen Paradigmenwechsel“

Für den ÖPNV im Rheinisch-Bergischen Kreis bricht ein neues Zeitalter an. Durch die Qualitätsoffensive, ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember, erhöht sich auf 30 Hauptlinien in der Region der Takt deutlich. So ist es montags bis freitags zwischen 6 Uhr und 21 Uhr viel leichter von A nach B zu gelangen. Für die Verbesserungen in Bergisch Gladbach, Burscheid, Kürten, Odenthal, Overath, Rösrath und Wermelskirchen engagieren sich die Politik des Rheinisch-Bergischen Kreises, die Kreisverwaltung in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden sowie natürlich die Verkehrsunternehmen RVK und wupsi gemeinsam. „Wir vollziehen einen Paradigmenwechsel“, macht Landrat Stephan Santelmann deutlich, „und zwar von einem nachfrageorientierten zu einem angebotsorientierten ÖPNV. Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen dies nutzen und in die Busse einsteigen.“ Die Verkehrsunternehmen RVK und wupsi fahren im Rahmen der Qualitätsoffensive pro Jahr mehr als eine Million zusätzliche Kilometer im Rheinisch-Bergischen Kreis.

„Politik zog für Qualitätsoffensive an einem Strang“


Die geänderten Lebensumstände vieler Menschen sind ein wichtiger Grund für die Qualitätsoffensive. Besonders Arbeitszeiten bis in die Abendstunden, längerer Unterricht an den Schulen und nicht zuletzt der Wunsch, auch nach dem Restaurant- oder Kinobesuch mit dem Bus nach Hause zu fahren, sind Gründe, eine höhere Taktung und damit mehr Busfahrten anzubieten. „Der Politik ist es ein großes Anliegen, den ÖPNV zu stärken“, erklärt Wilmund Opladen, Vorsitzender des Verkehrsausschusses, „daher haben auch alle an einem Strang gezogen, um den Menschen dieses Angebot zu unterbreiten.“ Aber natürlich spielen auch ökologische Gesichtspunkte eine Rolle. Wenn mehr Menschen in den Bus einsteigen und der Individualverkehr verringert wird, führt dies zu einer Verbesserung der Luftqualität – ein wichtiger Aspekt in Zeiten, in denen Fahrverbote drohen. Auch auf den Straßen soll die Qualitätsoffensive zu einer Entlastung der Situation beitragen, wenn mehr Menschen in den Bus steigen.

Die verbesserte Qualität wird erreicht, indem die Busse in einer höheren Taktung verkehren. Daher werden die Hauptverkehrszeiten auf den Zeitraum von 6 bis 21 Uhr von montags bis freitags ausgeweitet. Bislang galten diese nur von 6 bis 9 Uhr und von 16 bis 18 Uhr. Dann verkehren viele Linien bis zu dreimal die Stunde auf ihren Strecken. Die Linie 454 fährt künftig über Bergisch Gladbach-Herkenrath hinaus bis nach Kürten-Bechen. „Wir verlängern die Stadtbahnlinie 1 auf der Straße bis nach Bechen“, sagt RVK-Prokurist Udo Wasserfuhr und unterstreicht damit, dass die Gemeinde Kürten nun deutlich besser angeschlossen ist. In einem 15-Minuten-Takt ist ab Dezember zudem die Linie 455 zwischen Bensberg-Busbahnhof an der Endhaltstelle der Linie 1 und dem TechnologiePark Bergisch Gladbach unterwegs. Damit kommen circa 2.500 Menschen mit dem Bus leichter an ihren Arbeitsplatz. Die Linien 426 und 427 verlängern künftig den Takt des S-Bahn-Netzes in die Region. Auf der Verbindung zwischen Kürten und dem Bergisch Gladbacher S-Bahnhof gibt es zukünftig immer mindestens einen 20-Minutentakt. Auch am Wochenende ist die Taktfrequenz zukünftig verdichtet. „Dadurch werden Kürten und Odenthal deutlich besser an den Schienenverkehr angebunden“, machte wupsi-Geschäftsführer Marc Kretkowski deutlich.

Von Wermelskirchen nach Köln durchgängig im 30-Minuten-Takt


Denn natürlich profitiert auch Odenthal von der Qualitätsoffensive. Die Linie 434 von Bergisch Gladbach über Odenthal und Schildgen nach Köln-Dünnwald bindet die Gemeinde im 20-Minutentakt in beide Richtungen an den Schienenverkehr an. Zum einen an die KVB-Linie 4 in Dünnwald, zum anderen an die S11 in Bergisch Gladbach. Die Linie 260 von Wermelskirchen über Burscheid und Leverkusen nach Köln fährt nun durchgängig im 30-Minuten-Takt und sorgt so für einen häufigeren Anschluss ans Gleis. Generell gelingt durch die Taktverdichtung eine bessere Anbindung an die Schiene, denn auch die Stadtbahnlinie 1 und die RB25 sind häufiger erreichbar.
Zur Kommunikation der Qualitätsoffensive haben die Partner zudem eine Kampagne entwickelt, um die Öffentlichkeit über die vielen neuen Möglichkeiten zu informieren. Im Mittelpunkt steht der Slogan „Der neue Takt für Deinen Bus – Klingt gut!“ Dafür wurden Flyer, Plakate und weitere Werbemaßnahmen entwickelt.

Insgesamt kostet die Ausweitung des Angebots rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Der Rheinisch-Bergische Kreis wird zusammen mit den Verkehrsunternehmen kontinuierlich die Nutzung des neuen Angebotes verfolgen, um bei Bedarf gegebenenfalls auch nachzusteuern.

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Linke / Bürgerpartei GL kritisieren in offenem Brief mangelndes Demokratieverständnis von Lutz Urbach

Linke / Bürgerpartei GL kritisieren in offenem Brief mangelndes Demokratieverständnis von Lutz Urbach

29 November 2017 von admin

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Keine Sperrklausel in NRW: „Das ist einer großer Sieg für die Wahlgleichheit“

Die Fraktion die Linke mit Bürgerpartei GL äußert sich in einem offenen Brief zur gescheiterten Sperrklausel in NRW und kritisiert das mangelnde Demokratieverständnis von Gladbachs Bürgermeister scharf.

Wir dokumentieren den Text im Wortlaut:

 

Lieber Herr Bürgermeister,

es tut uns sehr leid für Sie, dass mit dem Urteil vom Verfassungsgericht NRW zur Aufhebung der Sperrklausel Ihr Traum einer Arbeitsentlastung Ihrer Verwaltung in die Ferne gerückt ist. Dürfen wir Ihnen diesbezüglich eine Frage stellen? Sehen Sie sich als Bürgermeister aller Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, oder nur als Vertreter derjenigen, die ihre Stimme einer der größeren Parteien gegeben haben?

Sie würden es also begrüßen, wenn erst die Menschen im Rat ein Sprachrohr haben, deren Partei wenigstens 2,5 % erzielte.
In Bergisch Gladbach leben ca. 110 000 Menschen. 2,5% davon sind 2750. Sind Ihnen das zu wenig Menschen? Bei diesem Urteil ging es nicht nur um Prozente. Es ging um Menschen, die mit der Politik der größeren Parteien nicht einverstanden sind. Auch diese Menschen wollen gehört werden! Auch diese Menschen wollen eine Stimme haben!

Sie verstehen nicht, wieso eine Sperrklausel auf Bundesebene gut ist, und in der Kommunalpolitik nicht? Wir ebenso wenig. Das macht die Sache aber nicht besser. Menschen die Stimme zu verwehren, nur weil sie ihr Kreuz nicht bei einer der großen Parteien gemacht haben, ist undemokratisch! Und deshalb begrüßen wir dieses Urteil sehr.

Und den kleineren Parteien und Gruppierungen vorzuwerfen, sie würden die Verwaltung deutlich mehr Ressourcen kosten, ist nicht nur undemokratisch, es ist ein direkter Angriff auf die Arbeit der Opposition. Denn genau das, was sie den kleineren Parteien vorwerfen, nennt man Opposition. Damit muss eine Demokratie leben und fertig werden. Natürlich bearbeitet eine Verwaltung nur selten Anfragen der Opposition gerne. Das ändert jedoch nichts daran, dass wir unsere Arbeit machen müssen. Und diese Arbeit lautet: Ihnen, sehr geehrter Herr Bürgermeister, und ihrer Partei und deren Koalitionspartner auf die Finger zu schauen. Ihre Arbeit zu überwachen und zu kontrollieren. Dies ist eine wichtige Arbeit. Eine Arbeit, die wir sehr ernst nehmen. Und wenn Ihnen das nicht gefällt, kontrolliert zu werden, dann tut es uns sehr leid. Das ändert aber weiterhin nichts daran, dass wir unsere Arbeit weiter machen werden, im Namen unserer Wählerinnen und Wähler.
Hochachtungsvoll

Fraktion DIE LINKE. mit Bürgerpartei GL.

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Gericht erklärt Sperrklausel für verfassungswidrig

Gericht erklärt Sperrklausel für verfassungswidrig

22 November 2017 von Gregor Herzfeld

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Die Sperrklausel in NRW ist gekippt.

Bereits zweimal haben nun die Landesregierungen in NRW den Versuch unternommen, den Einzug kleiner Parteien in die Kommunen und auch in den Landtag durch die Einführung einer Sperrklausel zu verhindern. Diese Entscheidung kassierte das Landesverfassungsgericht im Jahre 1999 und nun auch 2017 nocheinmal.

2016 startete die damals noch rot-grüne Landesregierung einen zweiten Versuch und legte die Hürde auf 2,5 % fest. Dagegen klagten mehrere Parteien. Gestern, Dienstag den 21.11.2017 fällte das Verfassungsgericht in Münster das Urteil: Diese Festlegung einer Sperrklausel ist rechtswidrig.

 

Begründung: Die Klausel verletzt den Grundsatz der Wahlrechtsgleichheit.

Jede Wählerstimme muss den gleichen Erfolgswert haben – also gleich viel Wert sein. Eine Ungleichbehandlung der Stimmen ist laut den Richtern nur mit der Verfassung vereinbar, wenn es dafür einen zwingenden Grund gäbe – etwa eine Störung der Funktionsfähigkeit der Räte. Diese laut den Richtern in NRW jedoch nicht gegeben.

„Wir freuen uns sehr über diesen vernünftigen Beschluss des Landesverfassungsgerichtes“, so Frank Samirae der für die Bürgerpartei GL im Rat der Stadt Bergisch Gladbach sitzt. „Eine Sperrklausel würde die Grundsätze eines demokratischen Rechtsstaates verletzen. Es kann nicht sein, dass SPD, CDU und Grüne im Landtag festlegen wollen, welche Stimmen bei den Wahlen zählen und welche nicht. Es kann aber durchaus sein, dass die Bürgerinnen und Bürger andere Parteien und Mehrheiten in die Räte wählen wollen. Davor haben die etablierten Parteien eine furchtbare Angst.“

Sperrklausel: Scheitern mit Ansage
Der Landesverband NRW des Vereins „Mehr Demokratie“ bezeichnete das Urteil als ein „Scheitern mit Ansage“. „SPD, CDU und Grüne haben sich bei ihrer Entscheidung von vornherein auf dünnem Eis bewegt. Jetzt sind sie ins Eis eingebrochen“, so Landesgeschäftsführer Alexander Trennheuser.

„Wir haben erwartet, dass das Gericht die Sperrklausel kassiert“, betont Frank Samirae.

 

„Es gab von Anfang an kein stichhaltiges Argument für so eine Prozenthürde. Den etablierten Parteien ist Demokratie nur lästig. Der alte Filz will eben unter sich bleiben. Wir werden den Schwung dieser Entscheidung nun in die Vorbereitung zur Kommunalwahl 2020 mitnehmen,“ sagt Samirae.

 

Pressemitteilung des VerfGH:

http://www.vgh.nrw.de/pressemitteilungen/10_171121/index.php

 

Gängige Fragen und Antworten zum Thema:

http://www.vgh.nrw.de/pressemitteilungen/11_171121/index.php

 

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Verkehrsausschuss spricht sich für Einstieg in Wasserstofftechnologie aus

22 November 2017 von Gregor Herzfeld

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Anschaffung von 15 Bussen mit umweltfreundlichem Antrieb geplant

Die ersten Wasserstoffbusse sollen ab Anfang des Jahres 2020 durch den Rheinisch-Bergischen Kreis rollen und Menschen umweltfreundlich durch die Region bringen. Damit soll der Ausstoß von Schadstoffen im Linienverkehr reduziert werden und der Rheinisch-Bergische Kreis trägt einen Teil dazu bei, mögliche Fahrverbote in den Ballungsgebieten zu verhindern. Der Ausschuss für Verkehr und Bauen gab auf seiner Sitzung am Mittwochabend daher ein klares Votum dafür ab, 15 Wasserstoffbusse durch die kreiseigene Gesellschaft Regionalverkehr Köln (RVK) anschaffen zu lassen und eine Wasserstofftankstelle zu errichten. Diese soll nach den derzeitigen Plänen in Wermelskirchen entstehen. Zehn Busse werden im Nordkreis verkehren, die anderen fünf sollen im Bereich Rösrath und Bergisch Gladbach zum Einsatz kommen. Den Wasserstoff erhalten die Busse am Flughafen Köln/Bonn. Auf seiner Sitzung am 30. November trifft der Kreisausschuss eine Dringlichkeitsentscheidung zu diesen Themen, damit auf der Gesellschafterversammlung der RVK am 12. Dezember das Vorhaben in die Wege geleitet werden kann.

Für die Anschaffung von Bussen und dem der Bau der Tankstelle stehen Fördermittel zur Verfügung, die die Verkehrsgesellschaft beantragt. Diese betragen knapp 6,4 Millionen Euro. Über einen Zeitraum von zehn Jahren fallen für das Projekt jährliche Kosten von circa 600.000 Euro an, die der Rheinisch-Bergische Kreis übernehmen wird. Darin sind auch Wartungskosten für den Bus und die Tankstelle enthalten.

Die Beschaffung der Busse ist Teil einer langfristigen Strategie. Bis zum Jahr 2020 sollen die ersten mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeuge durch den Kreis rollen. Die Flotte soll bis 2030 kontinuierlich ausgebaut werden.

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Stephan Santelmann tritt Landratsamt im Rheinisch-Bergischen Kreis an

Stephan Santelmann tritt Landratsamt im Rheinisch-Bergischen Kreis an

07 November 2017 von Gregor Herzfeld

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Kreisdirektor Dr. Erik Werdel (r.) übergab Landrat Stephan Santelmann zum Einstand einen Strauß Blumen.

Stephan Santelmann hat heute sein Amt als Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises angetreten. Schon in den letzten zwei Wochen nahm er erste Termine in seiner neuen Rolle wahr. An seinem ersten Tag im Kreishaus wurde der Nachfolger von Dr. Hermann-Josef Tebroke, der für den Rheinisch-Bergischen Kreis in den Bundestag gewählt wurde, von Kreisdirektor Dr. Erik Werdel mit einem Blumenstrauß begrüßt.

„Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe“, sagt Stephan Santelmann. „Gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass die Region weiter lebenswert bleibt und ihren Menschen vielfältige Perspektiven bietet.“ An seinen ersten Arbeitstagen möchte er unter anderem zunächst Kontakt mit den Bürgermeistern der Städte und Gemeinde auf. Ebenfalls ist es dem Landrat ein großes Anliegen, möglichst schnell die neuen Kolleginnen und Kollegen des Rheinisch-Bergischen Kreises kennenzulernen.

Stephan Santelmann wurde am 8. Oktober zum neuen Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises gewählt. Seine Amtszeit beträgt acht Jahre. Zuletzt war er Leiter des Amtes für Soziales und Senioren bei der Stadt Köln. Der gebürtige Hamburger ist studierter Politikwissenschaftler.

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Jetzt wird’s BUNT im Rat der Stadt Köln

Jetzt wird’s BUNT im Rat der Stadt Köln

02 November 2017 von admin

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Hegenbarth und Gerlach gründen „Ratsgruppe Bunt“ – Piraten am Ende

Die Kölner Ratsmitglieder Lisa Gerlach und Thomas Hegenbarth haben heute gegenüber der Stadt die Gründung der neuen Gruppe BUNT im Rat der Stadt Köln angekündigt. Hierzu erklären beide Stadtverordnete:
Auch wenn wir nun einen neuen Namen haben, werden wir uns weiter für die Politik einsetzen, für die wir 2014 in den Rat gewählt wurden. Wir stehen ein für Netzpolitik, eine sozial gerechte Politik im Zeitalter der Digitalisierung, Datenschutz, Privatsphäre, Bildung, Inklusion und Integration. Darauf könnt ihr euch weiterhin verlassen.

Die Ratmitglieder haben der Piratenpartei den Rücken gekehrt. Die Piraten erlebten nach einem fulminanten Hype einen ebenso fulminanten Absturz ins Bedeutungslose. Streiteren innerhalb der Partei und Chaos in der öffentlichen Darstellung haben die Partei letztendlich kentern lassen.

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Dr. Hermann-Josef Tebroke als Landrat ausgeschieden

30 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

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Nachfolger Stephan Santelmann übernimmt Amt

Am Dienstag hat Dr. Hermann-Josef Tebroke durch die Teilnahme an der konstituierenden Sitzung des Deutschen Bundestages sein Mandat als Bundestagsabgeordneter angenommen. Dieses hat er bei der Bundestagswahl am 24. September errungen. Durch die Annahme ist er aus dem Landratsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises ausgeschieden. Als sein Nachfolger übernimmt Stephan Santelmann ab diesem Mittwoch, dem 25. Oktober, offiziell das Amt des Landrats im Rheinisch-Bergischen Kreis. In dieser Funktion nimmt er bereits erste offizielle Termine wahr, sein Dienstantritt im Bergisch Gladbacher Kreishaus wird am 6. November sein.

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Ponyhofs Sonnenschein retten - 13.000 Menschen unterzeichnen

Ponyhofs Sonnenschein retten – 13.000 Menschen unterzeichnen

27 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

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Per Online-Petition sammelt Marion Hintermaier Unterschriften für den Erhalt des Ponyhofs Sonnenschein in Bergisch Gladbach. Mehr als 13.000 Menschen haben diese Petition online unterzeichnet. Alles innerhalb von 6 Wochen. Dies ist rekordverdächtig.

Die Unterschriften belegten das große Interesse der Bergisch Gladbacher, eine dauerhafte Lösung für den Betrieb zu finden. Hinter den Kulissen ringen die alle Beteiligten um eine gemeinsame Lösung. Sogar die Politiker im Rathaus befassen sich nach einem Antrag der Fraktion „die Linke mit Bürgerpartei GL“ mit der Thematik intensiv.

Die Frist der Anhörung ist derweil verlängert worden.

Für den Erhalt des Ponyhof können Sie hier online unterschreiben:

https://www.change.org/p/b%C3%BCrgermeister-jetzt-gemeinsam-ein-paradies-retten-ponyhof-sonnenschein

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Jugendpolitisches Forum diskutierte über Lebenswelten von jungen Menschen

26 Oktober 2017 von Gregor Herzfeld

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Auf große Resonanz stieß das Jugendpolitische Forum im Kreishaus Bergisch Gladbach-Heidkamp, das von den sechs Jugendämtern aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis organisiert wurde. Unter dem Titel „Die Jugend – wer ist das? Lebenslagen – Ausdrucksformen – Handlungsräume“ tauschten sich mehr als 100 Jugendliche, Fachkräfte und Teilnehmer aus der Politik über die Ergebnisse des 15. Kinder- und Jugendberichtes der Bundesregierung aus. Dieser beschreibt die aktuelle Situation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Er erläutert zudem, unter welchen Herausforderungen sie aufwachsen und welchen Beitrag Gesellschaft, Kinder- und Jugendhilfe leisten müssen, damit das Aufwachsen möglichst gut gemeistert wird.

Mareile Kalscheuer von der Jugendförderung des Landesjugendamtes Westfalen-Lippe, gab Einblick in die wichtigsten Ergebnisse des Berichts. Demnach werden Jugendliche später selbstständig als früher, haben weniger Freiräume und stehen stärker unter dem Druck, sich qualifizieren und optimieren zu müssen. Sie sind politisch interessiert, hat der Bericht herausgefunden, nutzen aber andere Formen des Engagements als beispielsweise den Beitritt zu einer Partei. „Es gibt daher Bedarf politische Bildungsarbeit neuzugestalten und mehr Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen“, sagte Mareile Kalscheuer. Auch Lena Behnke und Paula Hovestadt aus dem Kinder- und Jugendrat NRW, die gemeinsam mit anderen Expertinnen und Experten auf dem Podium die Ergebnisse des Jugendberichts diskutierten, bestätigten, dass Jugendliche heutzutage in vielen Lebensbereichen stark unter Druck stünden.

Prof. Dr. Andreas Thimmel – Leiter des Instituts für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene der TH Köln – und der Kulturschaffende Gandhi Chahine sprachen sich dafür aus, wieder mehr in die Struktur der Jugendkulturarbeit zu investieren. Dadurch soll nach ihrer Meinung für die Fachkräfte mehr Gestaltungsfreiraum entstehen, um langfristige Angebote zu entwickeln, in denen Jugendliche sich ausprobieren können.

„Die Jugend bewegt sich in einer globalisierten Gesellschaft. Daher muss Kinder- und Jugendhilfe sich auf die Bedürfnisse einer vielfältigen Jugend einstellen“, machte Andreas Rosellen, Projektmanager bei transfer e.V., deutlich und betonte, dass in diesem Bereich viele Chancen für die Weiterentwicklung der Jugendarbeit lägen.

Auch die Digitalisierung ist ein wichtiges Thema in dem Bericht. Ein Ergebnis ist, dass sich Jugendliche heute wie selbstverständlich zwischen Online- und Offline-Welten bewegen. Torben Kohring, von der Fachstelle Jugendmedienkultur, betonte, dass Fachkräfte in Ihrer Arbeit nicht nur die Risiken, sondern auch die Möglichkeiten von digitalen Medien sehen und nutzen sollten.
Alexander Mavroudis, der der Koordinationsstelle Kinderarmut des Landesjugendamtes Rheinland angehört, machte im Zusammenhang mit der anhaltenden sozialen Ungleichheit im Jugendalter deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit der Fachkräfte im Kampf gegen Armutsstrukturen sei.

Nach dieser spannenden Talkrunde setzte sich die Diskussion anschließend im großen Kreis aller Gäste fort.

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