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Grundstücksmarkt 2016: Preise im Kreis ziehen an

27 Februar 2017 von admin

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 Steigerung von 15 Prozent in Rösrath

Region weiter attraktiver Wohnstandort

Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Grundstücksmarktbericht 2016 für den Rheinisch-Bergischen Kreis weist Preissteigerungen für Bauland, Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen auf. Die Kosten für einen Quadratmeterpreis Baugrund stiegen in Rösrath beispielsweise um 15 Prozent. Auch Kürten, Leichlingen und Odenthal weisen Steigerungen von 10 Prozent auf. In Burscheid und Overath ergab sich ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Stabil blieben die Preise in Wermelskirchen. „Der deutliche Kostenanstieg in Rösrath ist sicherlich auch auf die Nähe zu Köln zurückzuführen“, erklärt der Vorsitzende des Gutachterausschusses, Jörg Wittka. „Viele Menschen, die in der Nähe der Domstadt leben möchten, suchen nun auch in der Umgebung nach Bauland, was zu einem höheren Preisniveau führt.“

Insgesamt wurde im Jahr 2016 ein Umsatz von 422 Millionen Euro mit Grundstücks- und Immobiliengeschäften im Rheinisch-Bergischen Kreis erzielt. Das ist eine Steigerung von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei ging die Anzahl der Kaufverträge sogar zurück. Die Anzahl der getätigten Geschäfte sank um rund 3 Prozent von 2.214 auf 2.141. Rund 90 Prozent wurden von Privatpersonen getätigt. Der Rest entfiel auf Käufer wie beispielsweise Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften. Der Grundstücksmarktbericht umfasst das gesamte Kreisgebiet mit Ausnahme der Stadt Bergisch Gladbach, für die ein eigener Gutachterausschuss bestellt ist. Dieser gibt die Verkäufe von bebauten und unbebauten Grundstücken, Eigentumswohnungen, land- und forstwirtschaftlichen sowie weiteren Flächen wieder.

Baugrundstücke gefragt 
Die Anzahl der verkauften Baugrundstücke sank von 233 auf 215 und damit um rund 8 Prozent. Die Preise stiegen dagegen im Kreisdurchschnitt um rund 7 Prozent. In Rösrath (41) wurden die meisten Geschäfte getätigt. Es folgen Burscheid (40), Wermelskirchen (35), Kürten (29), Overath (25), Odenthal (24) und Leichlingen (21). Für ein Baugrundstück in einer guten Wohnlage mussten die Käufer in Rösrath mit einem Preis von 390 Euro/m² (2015: 340 Euro/m²) am tiefsten in die Tasche greifen. Es folgten Leichlingen mit 360 Euro/m² (330 Euro/m²) und Odenthal mit 350 Euro/m² (320 Euro/m²). Vergleichsweise günstig ist eine gute Wohnlage in der Gemeinde Kürten. Dort kostete der Quadratmeter für ein voll erschlossenes Grundstück 220 Euro/m². Allerdings liegt dieser Wert auch um 20 Euro höher als im Vorjahr.

Ein leichter Rückgang ist ebenfalls bei den Verkäufen von Ein- und Zweifamilienhäusern festzustellen – und zwar um rund 2 Prozent von 834 Vertragsabschlüssen auf 820. Der Umsatz stieg aber dennoch um 5 Prozent auf 212 Millionen Euro, was ebenfalls auf höhere Preise schließen lässt. Die meisten Häuser wechselten mit 146 in Wermelskirchen den Besitzer. 142 fanden in Leichlingen neue Besitzer. Es folgen Rösrath (131), Burscheid (110), Overath (109), Kürten (94) und Odenthal (88).

Eigentumswohnungen wurden im Rheinisch-Bergischen Kreis ebenfalls weniger verkauft. Die Anzahl sank leicht von 585 Geschäften auf 577. Der Umsatz stieg dagegen von 81,79 Millionen Euro in 2015 auf 83,4 Millionen Euro im vergangen Jahr.

Wermelskirchener sind ihrer Stadt treu – Kölner zieht es nach Rösrath
Wer in Wermelskirchen lebt, möchte auch gerne dort bleiben. 299 private Käufer (72 Prozent) eines Baugrundstücks, eines Hauses oder einer Wohnung kamen aus dem Stadtgebiet. Ebenfalls prozentual hohe Werte erzielten Leichlingen (186/55 Prozent) und Rösrath (148/48 Prozent). In den weiteren Kommunen sieht es so aus: Overath (119/52 Prozent), Burscheid (111/45 Prozent), Kürten (107/54 Prozent) und Odenthal (73/38 Prozent). Bezogen auf das komplette Kreisgebiet (ohne Bergisch Gladbach) kamen 60 Prozent der privaten Käufer aus den Städten und Gemeinden des Kreises, 6 Prozent – insgesamt 123 – aus Bergisch Gladbach. Aus Köln kamen 211 Käufer, was einem Anteil von 11 Prozent der Geschäfte ausmachte. 140 Neu-Besitzer aus Leverkusen erwarben ein Grundstück oder eine Immobilie im Rheinisch-Bergischen Kreis – insgesamt 7 Prozent des gesamten Volumens.
Erstellt wurde der Bericht vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Rheinisch-Bergischen Kreis.
Sämtliche Produkte, wie auch der Grundstücksmarktbericht, stehen ab sofort auf BORISplus.NRW (www.boris.nrw.de) kostenfrei zur Verfügung.
Über den Gutachterausschuss
Der Gutachterausschuss ist eine dem allgemeinen Verwaltungsaufbau nebengeordnete Einrichtung des Landes. Er ist ein unabhängiges und an Weisungen des Rheinisch-Bergischen
Kreises nicht gebundenes Kollegialgremium.

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GLS Bank will „Grundbeitrag“ von Kunden und Mitgliedern

09 Juni 2016 von admin

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Schlechte Zeiten bei der GLS Bank. In Zeiten niedriger Zinsen ist für die Bochumer GLS Bank ein großer Teil ihrer Einnahmen weggefallen. Um nicht in wirtschaftliche Schieflage zu geraten plant die Bank nun Kunden aber auch Mitglieder ihrer Genossenschaft mit einem „Grundbeitrag“ zu Kasse zu bitten. Christian Eichauer aus der Abteilung Kommunikation und Entwicklung der GLS Bank erkärt hierzu: „Im Moment planen wir den GLS Beitrag für jeden Menschen, der Teil der GLS Gemeinschaft ist verpflichtend, in geringer, einheitlicher Höhe.“ Er gehe davon aus, dass hierdurch aber auch ein Sonderkündigungsrecht bestehe. Genauere wisse man aber noch nicht.

Von 2017 an will die GLS Bank, so Vorstandssprecher Thomas Jorberg, einen monatlichen Grundbeitrag von Mitgliedern und Kunden erheben: Er soll zwischen 5 und 15 Euro liegen. Derweil arbeiten auch andere Banken an neuen Gebührenmodellen.

Die GLS Bank verfügt über ca. 42.000 Mitglieder (Stand 2015) und 527 Mitarbeiter.

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Panne: "Wixer" bei der T-Mobile

Panne: „Wixer“ bei der T-Mobile

04 Juni 2016 von Gregor Herzfeld

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xtra_wixerWichser (umgangssprachlich auch Wixer geschrieben) ist die abwertende Bezeichnung für einen männlichen Masturbanten, im Sinn von Versager und auch Angeber. (Quelle: Wikipedia)

Für Xtra Karten der Telekom war ein Wixer bis vor Kurzem auch eines der gängigen Captcha – Bildern. Captchas werden als Sicherheitsabfrage bei der Registrierung neuer User und Aktivierung von Prepaidkarten bei T-Mobile verwendet.

Ob sich da ein Programmierer einen Spass erlaubt hat? Der kleine ….. 😉

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Wolfland Hundeservice: Die Hundebetreuung für Bergisch Gladbach

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Wolfland Hundeservice: Die Hundebetreuung für Bergisch Gladbach

02 Juni 2016 von admin

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Was macht Ihr Hund eigentlich, während sie Ihrem Tagwerk nachgehen…?
Durch Beruf, Termine oder Krankheit ist es nicht immer möglich selbst für den nötigen Auslauf des geliebten Vierbeiners zu sorgen.

Wolfland Hundeservice kümmert sich um Ihren Vierbeiner.
Bei wechselnden Routen durch Wald, Wiese und an der Strunde gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken und zu lernen. Nach einem ausgedehnten Spaziergang und liebevolle Betreuung können sich auf einen entspannten Vierbeiner freuen.

Wolfland Hundeservice freut sich Sie und Ihren Vierbeiner unverbindlich kennenzulernen.
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Grundstücksmarkt 2015: Rheinisch-Bergischer Kreis weiter attraktiver Wohnstandort



Grundstücksmarkt 2015: Rheinisch-Bergischer Kreis weiter attraktiver Wohnstandort



21 März 2016 von admin

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bodenrichtwerte2015Der Grundstücksmarktbericht für den Rheinisch-Bergischen Kreis weist für das Jahr 2015 eine Steigerung der Immobilienverkäufe um rund 5 Prozent auf. Die Anzahl stieg von 2.110 Kontrakten in 2014 auf 2.214 im vergangenen Jahr. Die Umsätze legten ebenfalls zu und stiegen von 369 Millionen Euro auf 379 Millionen Euro. 92 Prozent der Geschäfte wurden von Privatpersonen getätigt. Der Rest entfiel auf Käufer wie beispielsweise Kommunen und Wohnungsbaugesellschaften. Der Grundstücksmarktbericht umfasst das gesamte Kreisgebiet mit Ausnahme der Stadt Bergisch Gladbach, für die ein eigener Gutachterausschuss bestellt ist. Dieser erfasst die Verkäufe von bebauten und unbebauten Grundstücken, Eigentumswohnungen, land- und forstwirtschaftlichen sowie weiteren Flächen.

Baugrundstücke gefragt 

Die Anzahl der verkauften Baugrundstücke stieg von 215 auf 233 und damit um rund 8 Prozent. In Kürten (50) wurden die meisten Geschäfte getätigt. Es folgen Leichlingen (41), Odenthal (38), Rösrath (38), Wermelskirchen (35), Burscheid (19) und Overath (12). Die Bodenpreise stiegen gegenüber dem Vorjahr im Kreisdurchschnitt um rund 3 Prozent. Eine Ausnahme stellt die Gemeinde Kürten da. Dort blieben die Preise unverändert. Für ein Baugrundstück in einer guten Wohnlage mussten die Käufer in Rösrath mit einem Preis von 340 Euro/m² am tiefsten in die Tasche greifen. Es folgten Leichlingen mit 330 Euro/m² und Odenthal mit 320 Euro/m². Vergleichsweise günstig ist eine gute Wohnlage in der Gemeinde Kürten. Dort kostete der Quadratmeter für ein voll erschlossenes Grundstück weiterhin lediglich 200 Euro.

Ein leichter Anstieg ist bei den Verkäufen von Ein- und Zweifamilienhäuser festzustellen. Der Umsatz stieg von 199 auf 201 Millionen Euro. Insgesamt erfasste der Gutachterausschuss in diesem Segment 834 Kaufverträge. In 2013 waren es noch 817. Die meisten Häuser wechselten mit 171 in Wermelskirchen den Besitzer. 139 fanden in Rösrath neue Besitzer. Es folgen Overath (133), Leichlingen (133), Kürten (90), Burscheid (89) und Odenthal (79).

Einen Anstieg stellten die Gutachter ebenfalls bei Verkäufen von Eigentumswohnungen fest – und das gleich um fast 20 Prozent. 2015 wechselten 585 Objekte den Besitzer, im Vorjahr waren es 487. Auch die Preise stiegen: bei wiederverkauften Eigentumswohnungen um durchschnittlich 1 Prozent, bei neu errichteten um rund 2 Prozent. Der Kaufpreis für Neubauten lag bei durchschnittlich 2.750 Euro/m².

Wermelskirchener sind ihrer Stadt treu – Kölner zieht es nach Rösrath

Wer in Wermelskirchen lebt, möchte auch gerne dort bleiben. 287 private Käufer (65 Prozent) eines Baugrundstücks, eines Hauses oder einer Wohnung kamen aus dem Stadtgebiet. Ebenfalls prozentual hohe Werte erzielten Leichlingen (188/60 Prozent) und Rösrath (184/55 Prozent). In den weiteren Kommunen sieht es so aus: Overath (153/51 Prozent), Burscheid (118/53 Prozent), Kürten (113/50 Prozent) und Odenthal (81/42 Prozent). Bezogen auf das komplette Kreisgebiet (ohne Bergisch Gladbach) kamen 62 Prozent der privaten Käufer aus den Städten und Gemeinden des Kreises, 6 Prozent aus Bergisch Gladbach, 7 Prozent aus Leverkusen sowie 9 Prozent aus Köln. Besonders attraktiv für Kölner ist Rösrath. 74 Geschäfte machten Käufer aus der Domstadt, was einem Anteil von 22 Prozent am gesamten Volumen der Verkäufe entspricht.

Erstellt wurde der Bericht vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Rheinisch-Bergischen Kreis.  „Der Rheinisch-Bergische Kreis bleibt ein attraktiver Wohnstandort. Die leicht gestiegenen Preise zeigen das große Interesse an Immobilien in der Region“, erklärte Thomas Merten, Vorsitzender des Gutachterausschusses.
Sämtliche Produkte, wie auch der Grundstücksmarktbericht, stehen ab sofort auf BORISplus.NRW kostenfrei zur Verfügung.
Über den Gutachterausschuss
Der Gutachterausschuss ist eine dem allgemeinen Verwaltungsaufbau nebengeordnete Einrichtung des Landes. Er ist ein unabhängiges und an Weisungen des Rheinisch-Bergischen
Kreises nicht gebundenes Kollegialgremium.

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Bodenrichtwerte in Bergisch Gladbach 2015

Bodenrichtwerte in Bergisch Gladbach 2015

05 März 2016 von admin

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Umsatz und Anzahl der Kaufpreise

Am 23.02.2016 hat sich der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Bergisch Gladbach mit dem Marktgeschehen des vergangenen Jahres befasst. In 2015 wurden in der Kreisstadt insgesamt für 349 Millionen Euro Immobilien verkauft (Veränderung gegenüber 2014 = + 18 %). Davon entfielen auf die Teilmärkte
Eigenheime    115,7 Millionen €
Eigentumswohnungen    104,2 Millionen €
unbebaute Grundstücke    31,1 Millionen €
Renditeobjekte    74,4 Millionen €.

Die Zahl der Kauffälle mit 1.345 Verträgen verzeichnete im Vergleich zu 2014 ein Plus von 5 % (1.280 Verträge).

Marktentwicklung
Durchschnittlich ergaben sich gegenüber 2014 folgende Wertveränderungen:
Wohnbaugrundstücke    Refrath    +    15%
Bensberg    +    10%
Gladbach    +    6%
Gewerbeflächen        0%
Eigentumswohnungen:
– Erstverkäufe    +    5%
– Wiederverkäufe    +    5%
Wiederverkaufte Eigenheime:
– freistehende Eigenheime    +    5%
– Doppelhäuser    +    7%
– Reihenhäuser    +    3%

Bodenwerte für Wohnbauland
Gegliedert nach einzelnen Wohnplätzen ergeben sich folgende Bodenwertspannen pro m² Bauland:

Bensberg    290 bis 460 €
Refrath    370 bis 480 €
Gladbach    270 bis 400 €
Paffrath /Nußbaum     300 bis 400 €
Schildgen    280 bis 370 €
Hand    290 bis 360 €
Moitzfeld    270 bis 420 €
Herkenrath    230 bis 300 €
Herrenstrunden    215 bis 280 €

Preisänderung der letzten 10 Jahre
Vergleich Bauplätze für freistehende Eigenheime 2005/2015: Durchschnittlicher Kauf-preis damals rd. 170.000 €, durchschnittliche Grundstücksgröße 2005: 654 m² (heute rd. 22 % teurer und ca. 5% kleiner).

Bodenwerte in Geschäftslagen
In den Geschäftslagen bestehen folgende Bodenwertspannen pro m²:
– Stadtzentrum – Fußgängerzone    600    bis    2.100 €
– Schloßstraße    800    bis    1.200 €
– Siebenmorgen    420    bis    600 €
– Nebenzentren    280    bis    360 €

Bodenwerte in Gewerbegebieten
In den Gewerbegebieten liegen die Bodenrichtwerte zum 01.01.2016  zwischen 105 € und 150 € pro m².

Kaufpreisspannen der wiederverkauften Eigenheime
Reihenhäuser mit 100 m² Wohnfläche    182.000    bis    315.000 €
Doppelhaushälften mit 150 m² Wohnfläche
und mittlerer Ausstattung            225.000    bis    360.000 €
Freistehende Eigenheime mit 150 m² Wohn-
fläche und mittlerer Ausstattung            200.000    bis    420.000 €

Vergleich freistehende Eigenheime 2005/2015: In den letzten 10 Jahren sind die Kauf-preise für freistehende Eigenheime im Stadtgebiet um 2% gestiegen.

Kaufpreisspannen der Eigentumswohnungen
Die Quadratmeterpreise der Eigentumswohnungen schwankten zwischen

360 €    und    2.720 €    in großen Wohnanlagen
Die niedrigsten Kaufpreise (320 – 940 €/m²) wurden in den großen Wohnanlagen an der Mülheimer und der Reginhar-/Giselbertstraße festgestellt.

1.030 €    und    3.850 €    in kleinen und mittleren Wohnanlagen und
2.580 €    und    4.800 €        bei erstverkauften Wohnungen.

Vergleich Eigentumswohnungen 2005/2015:  In den letzten 10 Jahren änderten sich die Kaufpreise bei den erst- und wiederverkauften Eigentumswohnungen in kleinen und mittleren Wohnanlagen durchschnittlich um rd. + 20 % bzw. + 12 % und in den großen Anlagen um + 3 %.

Kaufpreise der Freiflächen
Als durchschnittliche Qudratmeter-Preise der Freiflächen, die nicht für eine Bebauung vorgesehen sind, ergaben sich folgende Werte:
– Waldflächen                2,00 €
– landwirtschaftlich genutzte Grundstücke    1,80 €
– begünstigtes Agrarland            6,30 €

Durchschnittspreise und Preisspannen, die für den Zu- bzw. Verkauf von Teilflächen vereinbart (bauliche Nutzung, Straßenbau etc.) wurden, hat der Gutachterausschuss nach Gruppen aufgeteilt im Marktbericht veröffentlicht.

Mietwertübersichten für Geschäftsräume
Seit 1992 erscheinen im Marktbericht Mietwertübersichten, die Mietspannen für Laden-lokale, Büroräume, Praxen, Pkw-Stellplätze und Einfamilienhäuser enthalten. Die letztmalig 2015 durchgeführte Untersuchung der 246 bekannten Ladenlokalmieten zeigt, dass folgende Nettokaltmieten gezahlt werden:

Fußgängerzone des Stadtzentrums    9    bis    60 €/m²
Randzonen des Stadtzentrums    6    bis    16 €/m²
Schloßstraße    9    bis    35 €/m²
Siebenmorgen    7    bis    24 €/m²
Nebenzentren    5    bis    22 €/m²

Für Büros und Praxen zahlt man je nach Lage und Ausstattung zwischen 4 und 13 €/m².

Die Mietwerte für Lager-, Werkstatt- und Produktionsflächen betragen je nach Nutzungswert zwischen 2,30 bis 8,60 €/m².

Die monatliche Pkw-Garagen- und Tiefgaragenmiete beträgt im Stadtgebiet zwischen 35 und 75 €.

Auskünfte und Veröffentlichungen
Detaillierte Einzelheiten über das gesamte Spektrum des Immobilienmarktes enthält ein 72-seitiger Marktbericht, der über einen kostenlosen Download im Internet unter www.boris.nrw.de bezogen werden kann.
Dort können des Weiteren Allgemeine Preisauskünfte und Auszüge aus der Boden-richtwertkarte eingeholt werden.
Ferner steht Ihnen die Geschäftsstelle des Gutachterauschusses unter den Telefon-nummern (02202) 14 12 38, 14 12 54 und 14 12 55 für allgemeine Auskünfte zur Verfügung.

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Elf verkaufsoffene Sonntage im Jahr 2016

Elf verkaufsoffene Sonntage im Jahr 2016

28 Januar 2016 von admin

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shopping_mallFür das Jahr 2016 hat der Rat der Stadt Bergisch Gladbach in seiner Sitzung im Dezember (15.12.2016) festgelegt, an welchen Sonn- und Feiertagen die Verkaufsstellen in den einzelnen Stadtteilen offen gehalten werden dürfen.
Im Jahr 2016 wird es auf Bergisch Gladbacher Stadtgebiet insgesamt elf verkaufsoffene Sonntage geben.
Die Geschäfte können dann im Zeitraum von 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet werden.

Stadtteil Bensberg:
–        17. April 2016
–        19. Juni 2016
–        06. November 2016
–        11. Dezember 2016
Stadtteil Stadtmitte:
–        06. März 2016
–        11. September 2016
–        06. November 2016
–        11. Dezember 2016
Stadtteil Refrath:
–         08. Mai 2016
–         27. November 2016
Stadtteil Paffrath:
–        10. Juli 2016
–        02. Oktober 2016
Stadtteil Schildgen:
–        03. Juli 2016

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Ab sofort Highspeed-Internet für Bergisch Gladbach

Ab sofort Highspeed-Internet für Bergisch Gladbach

25 Januar 2016 von admin

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Breitband1Es ist soweit: Die neuen schnellen Internet-Anschlüsse sind da. Ab sofort kann im Vorwahlbereich 02202 und 02204 mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Internet gesurft werden. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig funktionieren. Davon profitieren über 20.000 Haushalte in weiten Teilen von Bergisch Gladbach. Interessenten wenden sich bitte an den T-Shop in ihrer Nähe um zu erfahren,ob sie bereits schnelles Internet buchen können. Weitere Anschlüsse werden Zug um Zug bis Ende März dazu kommen, dann ist der Ausbau abgeschlossen.

Alle weiteren Infos und mehr Speed fürs Internet gibt es hier:
EDV-SERVICE Samirae, Holunderweg 9, 51427 Bergisch Gladbach
Tel.: 02204 / 9670720 www.edvsamirae.de

Vectoring: Doppelter Espresso fürs Kupferkabel

Die höheren Geschwindigkeiten im VDSL-Netz werden durch den Einsatz der Vectoring-Technik möglich. Die neue Technik beseitigt die elektromagnetischen Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten. Das Kupfer führt vom Multifunktionsgehäuse, dem großen grauen Kasten am Straßenrand, in die Wohnung des Kunden. Vectoring ist wie ein doppelter Espresso fürs Kupferkabel: Beim Herunterladen erhöht sich die Geschwindigkeit von 50 auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit von 10 auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos im Internet. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Los geht´s ab 44,90 € pro Monat inklusive Media Receiver mit 500 Gigabyte-Festplatte.

Auch Gewerbetreibende profitieren vom Ausbau. Wer die Chancen des Internets nutzen will, muss in die Digitalisierung seiner Geschäftsmodelle investieren. Die Anforderungen reichen von Cloud Services bis Datensicherheit.

Von dem Breitbandausbau der Telekom können übrigens auch die Kunden anderer Anbieter profitieren, wenn der Anbieter entsprechende Kapazitäten bei der Telekom einkauft.

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Stadt will Bekämpfung von Schwarzarbeit intensivieren

Stadt will Bekämpfung von Schwarzarbeit intensivieren

08 Januar 2016 von admin

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ordnungsbehoerdeSchwarzarbeit – das bedeutet nicht immer nur großangelegten Steuerbetrug und gefährlichen Pfusch durch Unternehmer, die mit illegal Beschäftigten ganze Bauprojekte durchziehen. Auch Gewerbe- oder Handwerksbetriebe, die durch „Wochenendaufträge“ oder Ausführung fachfremder Gewerke gegen geltendes Recht verstoßen, sowie Einzelpersonen, die für private Auftraggeber mitunter erhebliche Arbeitsleistungen „nebenbei“ erbringen, führen Schwarzarbeit aus. Es gehört zu den Aufgaben der Ordnungsbehörde der Stadt Bergisch Gladbach, diese Art des Broterwerbs an Gesetz und Steuer vorbei zu verfolgen und zu ahnden. Denn Schwarzarbeit verdrängt legale Beschäftigung; sie führt zu Verlusten bei Steuereinnahmen und Sozialversicherungsbeiträgen.

Wieso befasst sich die Stadtverwaltung mit Schwarzarbeit? Im Fernsehen – wenn Kamerateams Beamte bei der Überprüfung von Baustellen begleiten – tritt meist der Zoll in Erscheinung. Dies hängt mit unterschiedlichen Zuständigkeiten zusammen: Geht es in erster Linie um illegale Beschäftigung von Arbeitnehmern, greifen unter anderem die Zöllner ein. Die städtische Ordnungsbehörde dagegen kümmert sich darum, ob Betriebe gegen das Gewerbe- oder das Handwerksrecht verstoßen.

Im Jahr 2015 wurden 116 Vorgänge erfasst, davon 102 abgeschlossen und fünf in andere Zuständigkeiten abgegeben; neun Verfahren laufen noch. Viele eingegangene Hinweise wurden außerdem umgehend an die zuständigen Anlaufstellen von Zollverwaltung, Finanzamt oder Jobcenter abgegeben und von dort weiter verfolgt. Diese Anzeigen wurden in der städtischen Statistik nicht aufgeführt.

Auf Mithilfe  der Bevölkerung angewiesen

Die Ordnungsbehörde will nun im Jahre 2016 ihre Arbeit zur Aufdeckung „schwarzer Schafe“ intensivieren und bittet die Bürgerinnen und Bürger um ihre Mithilfe. Es geht nicht darum, den Nachbarn anzuschwärzen, sondern ehrliche Unternehmen und Beschäftigte vor Schaden zu bewahren. Deshalb werden zum einen die Kontrollen in den Branchen verstärkt, in denen Schwarzarbeit immer noch sehr verbreitet ist, wie z. B. im Baugewerbe. Bei der Ordnungsbehörde ist hierzu das Sachgebiet „Bekämpfung von Schwarzarbeit“ aktiv. Zwei Mitarbeiter kontrollieren nicht nur vor Ort die Baustellen, sondern suchen z.B. auch das Internet nach Anbietern illegaler Arbeit ab.

Zum anderen wird begründeten Anzeigen aus der Bevölkerung nachgegangen. Dabei arbeitet die Stadt eng mit Handwerkskammer, Polizei  und Finanzbehörde/Zollverwaltung zusammen. In den letzten Jahren ist die Zahl der Meldungen von Verdachtsfällen der Schwarzarbeit aus der Bevölkerung allerdings stark zurückgegangen. Dies liegt aller Erfahrung nach nicht an dem Umstand, dass die  tatsächlichen Fallzahlen sinken, sondern vermutlich an nachlassendem Problembewusstsein oder falsch verstandener Solidarität.

Für die Behörde steht die Einnahme von Bußgeldern – die natürlich im Falle eines Nachweises von Schwarzarbeit erhoben werden müssen – nicht im Vordergrund, sondern das Hauptziel liegt vielmehr darin, die Betriebe, die wegen Schwarzarbeit auffällig werden, durch Beratung in die Legalität zu bringen und legale Betriebe zu schützen – und damit auch die Verbraucher und Arbeitsplätze.

Bei Verdacht Hotline anrufen

Die städtische Ordnungsbehörde hat eine Telefonhotline eingerichtet, um auch an Wochenenden und in den Abendstunden, wenn Schwarzarbeiter besonders aktiv sind, erreichbar zu sein (Kontaktdaten siehe unten). Die Verdachtsmomente, die hier geäußert werden, sollten konkret genug sein, um eine Verfolgung einzuleiten; die Ordnungsbehörde entscheidet dann, ob sie dem  Hinweis in eigener Zuständigkeit nachgeht oder weitere Behörden einschaltet.

Nicht selbst Auftraggeber von Schwarzarbeit werden

Auch unwissentlich können Bürgerinnen und Bürger zu Auftraggebern von Schwarzarbeit werden. Um sicherzugehen, dass im eigenen Hause legal arbeitende Betriebe mit der nötigen Fachkenntnis am Werk sind, rät das Ordnungsamt, sich die Handwerkskarte zeigen zu lassen und sich bei Dachverbänden wie der Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer oder der Kreishandwerkerschaft nach der Seriosität von Firmen zu erkundigen. Wer allerdings bewusst Schwarzarbeiter beschäftigt, dem droht ein Bußgeld bis zu 50.000 € – genau wie dem Schwarzarbeiter auch.

Rufnummern der Ordnungsbehörde

Telefonnummer während der normalen Dienstzeiten: 02202 / 142636
Telefonnummer der Rufbereitschaft (Mo. – Sa.): 0177 / 2800407

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Die „Deutschland-Krankheit“ – ein Blick auf die Flüchtlingsdebatte aus dem Nordirak

Die „Deutschland-Krankheit“ – ein Blick auf die Flüchtlingsdebatte aus dem Nordirak

05 November 2015 von Dirk Sonntag

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Volker Taubert ist Politikwissenschaftler und Projektkoordinator in diversen internationalen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit. Er bereist den Nahen Osten seit nunmehr 20 Jahren. Seit 2014 war er regelmäßig im Irak tätig. Am 3. November erschien ein Artikel von Taubert auf den Nachdenkseiten, den wir mit Erlaubnis von Jens Berger, bekannt von seinem Block „Der Spiegelfechter“ hier veröffentlichen:

Von Volker Taubert. Vor 20 Jahren war ich das erste Mal in Syrien. Ich habe das Land in Erinnerung als ein für den Nahen Osten recht modernes Land, mit vielen gebildeten, sehr gastfreundlichen Menschen, in dem verschiedenste Kulturen und Religionen (Kurden, Alaviten, Schiiten, Sunniten, armenische Christen, Jesiden) friedlich zusammen lebten. Ich erinnere mich aber auch daran, dass schon damals viele Menschen mir von ihren Plänen erzählten, nach Europa und Deutschland auszuwandern. Das war damals noch sehr schwierig: Visa gab es kaum (das ist bis heute so), und auf der Balkanroute war man noch auf sich allein gestellt. Von denselben Plänen erfuhr ich all die Jahre immer wieder bei Begegnungen in anderen Ländern des Nahen Ostens und Afrikas.

Budapest 2015 CC2.0 Rebecca Harms

Budapest 2015 CC2.0 Rebecca Harms

Der Wunsch, den elenden Verhältnissen in den korrupten und krisengeschüttelten Gesellschaften des Nahen Ostens und Afrikas zu entkommen, ist also keinesfalls ein neues Phänomen. Das sollte man wissen, wenn man die Ursachen der gegenwärtigen Flüchtlingsströme nach Europa verstehen will. Der Krieg in Syrien (eigentlich sind es mehrere Kriege, die zeitgleich in Syrien, Libyen und Irak ablaufen) war seit Beginn des Jahres 2015 so etwas wie die Nadel, mit der die Blase zum Platzen gebracht wurde, aus der sich nun die Flüchtlingsströme nach Europa bzw. Deutschland ergießen. Plötzlich wurde es viel einfacher, nach Deutschland zu gelangen. Mit der hohen Zahl an Flüchtlingen und Migranten entstand zunächst entlang Italiens, dann auch auf den verschiedenen Balkanrouten (Griechenland – Serbien – Ungarn – Österreich bzw. Serbien – Slowenien – Österreich) eine Infrastruktur, die den Menschen zeigt, wo es lang geht und die sie unterwegs unterstützt.

In diesem Jahr bin ich beruflich mehrere Mal im Nordirak gewesen. War anfänglich noch der vor den Toren stehende Islamische Staat das Hauptthema, so dominiert seit der Jahresmitte die „Deutschland-Krankheit“ fast jedes Gespräch. So nennt man dort inzwischen den Exodus Richtung Deutschland. Ich habe dazu nicht nur mit unseren irakischen Partnern, sondern auch mit syrischen Flüchtlingen, die im Nordirak in Lagern leben, gesprochen. Vor Ort, wo man derzeit kaum auf Ausländer trifft, ist man derzeit als Deutscher äußerst beliebt. Und oft kommt die Frage, welche Tipps man hat, um am besten, sichersten und schnellsten nach Deutschland zu gelangen. Nicht nur der jesidische Teekellner oder der irakische Ladenbetreiber, sondern sogar der nepalesische Gastarbeiter scheinen nichts Anderes zu planen als nach Deutschland zu kommen. Spätestens seit die Worte Angela Merkels, dass es für Asyl keine Obergrenzen gibt, sowie die Bilder von den euphorischen Empfängen am Münchner Hauptbahnhof über alle irakischen Sender liefen, machen sich die Menschen vermehrt auf den Weg.

In den nordirakischen Gebieten der kurdischen Autonomieregierung, wo derzeit kein Krieg ist, sind es vor allem diejenigen, die mit ihren Familien schon seit Jahren den Plan haben, ihre Länder und die Perspektivlosigkeit zu verlassen. Jetzt kennt jeder jemanden, der schon in Deutschland ist und von der Willkommenskultur berichtet. Im Internet kursieren mehrere Facebook-Seiten auf Arabisch, wo man die genaue Anleitung für die Balkanroute findet. Daher sind im Lauf der letzten Monate die Kosten für die Reise vom Irak nach Deutschland auch von anfangs ca. 7.000 US-Dollar auf knapp die Hälfte gefallen. Für viele ist es jetzt dank Smartphone möglich, sich auch ohne Schleuser auf den Weg zu machen.

Für die Wirtschaft vor Ort stellt der Exodus zunehmend ein Problem dar. Eine Firma, die ich besucht habe, hat innerhalb nur eines Monats etwa 20 Prozent ihrer Belegschaft verloren. Man investiert kaum noch in neue Mitarbeiter, weil man erwartet dass sie ohnehin bald auf dem Weg nach Deutschland sind. Der Firmenchef versicherte, dass es eher die weniger gebildeten Mitarbeiter sind, die das Land verlassen. Ich habe jedoch auch in Ministerien gutbezahlte Personen getroffen, die mir von ihren Migrationsplänen berichteten. Und da man weiß, dass es Syrer derzeit besonders leicht haben, in Deutschland Asyl zu erhalten, gibt es inzwischen sogar Berater, die gegen Entgelt Irakern oder ägyptischen bzw. jordanischen Gastarbeitern helfen, den syrisch-arabischen Dialekt zu erlernen und eine entsprechende „syrische“ Fluchtgeschichte zu erhalten.

Eine besondere Ironie des Schicksals ist, dass aus den kurdischen, irakischen und syrischen Kampftruppen, die gegen den IS kämpfen, immer mehr junge Männer die Waffen niederlegen und sich auf den Weg nach Europa machen, während der IS gleichzeitig weiter Zulauf aus eben diesem Europa hat!

Wenn man die Dimension der Migrations-Anreize verstehen will, muss man sich vor Augen führen, was der deutsche Sozialstaat für Menschen bedeutet, die es gewöhnt sind, selbst nach einem Studium nicht mehr als ein- oder zweihundert Euro monatlich zu verdienen, wenn sie überhaupt zu den wenigen gehören, die eine Arbeit finden.

Interessant waren auch die Antworten von syrischen Flüchtlingen im Nordirak auf meine Frage, warum sie noch nicht auf dem Weg nach Deutschland seien, wo doch nun alle Syrer in Deutschland bevorzugt aufgenommen würden: Viele können sich die Kosten nicht leisten, und sehr vielen ist die Reise mit sieben oder acht illegalen Grenzübertritten schlicht zu gefährlich. Das erklärt auch, warum meist die Männer auf den Weg geschickt werden, für die dann die ganze Großfamilie zusammenlegt, und die praktisch den Boden bereiten sollen für den Nachzug weiterer Familienmitglieder. Dieses Muster gab es ja auch schon bei anderen Migrationswellen der Geschichte.

Bemerkenswert ist übrigens, dass es auch Syrer gibt, die mir sagten, man wolle ausdrücklich kein Flüchtling sein und ihr persönlicher Stolz verbiete es, in überfüllten Zügen nach Europa zu reisen und dort in Zeltlagern oder Turnhallen zu wohnen und als Bittsteller aufzutreten.

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