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Lucke (AfD) kommt nach Bergisch Gladbach

02 September 2013 von admin

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Bundesvorsitzender der Alternative für Deutschland spricht am 4. September um 19.30 Uhr im „Bergischen Löwen“

Prof. Dr. Bernd Lucke, Mitbegründer und Sprecher der neuen Partei Alternative für Deutschland (AfD) kommt am Mittwoch, 4. September 2013, nach Bergisch Gladbach. Auf Einladung des Rheinisch-Bergischen Kreisverbandes und des Stadtverbandes Köln der AfD spricht Prof. Lucke am Abend um 19.30 Uhr im Bürgerhaus „Bergischer Löwe“ zu dem Thema „Wege aus der Krise – damit Europa nicht am Euro scheitert“.

Während Lucke für seine AfD um Stimmen ringt berichtet der Spiegel über eine Unterwanderung der AfD durch Rechtspolulisten. Ebenfalls bedenklich: Es fallen in der Bundestagswahl banalpopulitische Slogans einiger AfD-Wahlplake auf wie: „Die Kosten der Energiewende entnehmen Sie Ihrer Stromrechnung.“

Die Alternative für Deutschland sieht die Bundesrepublik in der schwersten Krise ihrer Geschichte. Die Einführung des Euro, wie er aktuell definiert ist, hat sich als Fehlentscheidung erwiesen, die den Wohlstand und den Frieden in Europa bedroht. DIE PARTEI, sowie auch die Linkspartei warnen bereits seit mehreren Monaten vor der AfD. Und tatsächlich: Ehemalige Mitglieder der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“ wechseln nach SPIEGEL-Informationen zur Anti-Euro-Partei AfD. Erste Landesverbände sind alarmiert, doch Parteichef Lucke beunruhigt das wenig. Auch Martin Haase, Bundestagskandidat für die AfD in Bergisch Gladbach sieht seine Partei nicht als Auffangbecken für Rechte. Gegenüber GL Aktuell erklärte er, dass Ihm keine Mitglieder der AfD mit rechter Gesinnung in Bergisch Gladbach bekannt seien. Einen ähnlichen Fall gab es unlängst bei den Piraten, welche auch ehemalige Mitglieder rechter Parteien unter sich wiederfanden. Es kam sogar zu einem der berühmten „Shitstorms“ auf Marina Weisband, der damaligen politischen Geschäftsführerin der Piraten.

Wer sich seine eigene Meinung bilden möchte von der neuen Partei, der kann am Mittwoch im Bergischen Löwen sich ein Bild von ihr machen.

 

Veranstaltungsinformation

Wann: Mittwoch, 4. September 2013
Wo:     Bürgerhaus „Bergischer Löwe“, Konrad-Adenauer-Platz 3, 51465 Bergisch Gladbach
Zeit:     Beginn 19.30 Uhr – Einlass ab 18 Uhr

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

6 Comments For This Post

  1. Lu Cifer Says:

    Die Kosten der Energiewende entnehmen Sie Ihrer Stromrechnung.”
    Solche Wahrheiten treffen, gell .

  2. Thomas Says:

    Lieber echte Professoren in der AFD als falsche Doktoren in anderen Parteien.
    Jede Stimme für die AFD ist eine Stimme für seine eigene Zukunft den alle anderen Parteien haben versagt und uns nur belogen und betrogen.

  3. Kritisch Says:

    „Unterwanderung durch Rechte“, „bedenkliche“ Wahlplakate. Da freut man sich, dass über die Afd mal in einer regionalen Zeitung berichtet wird und wird mit den gleichen Vorurteilen und Lügen bombadiert, die auch sonst in der nationalen Presse umhergeistern. Der Bergische Löwe war voll bis auf den letzte Platz, das Publikum aus der Mitte des Bürgertums und die Stimmung fantastisch.Endlich sagt jemand einmal die WAHRHEIT.

  4. Paule Says:

    Hat sich mal jemand gefragt, wieso ein AfD-Kreisverband Köln seinen Parteivorsitzenden Lucke nach Bergisch Gladbach einlädt?
    Gibt es in Köln keine entsprechende Örtlichkeit? Oder sind die alle im Gegensatz zum Bergischen löwen zu billig?
    Ich denke, weil in Köln immer noch das Motto „Arsch huh, Zäng useinander gilkt, wenn sich irgendwelche Rechten zeigen. Da haben wohl einige der Kölner AfD`ler sich daran erinnert, was ihnen widerfahren ist, als sie ihre Wahlkampfveranstaltung mit der pro-Köln auf dem Neumarkt machen wollten. Also fährt man lieber in die Provinz. Wie die vielen Autos mit Kölner Kennzeichen in der Löwen-Tiefgarage und rund um den Markt gestern Abend ja gezeigt haben.

  5. Willie Obst Says:

    Ich hatte ja nach der Podiumsdiskussion,
    ein längeres Gespräch mit dem Wahlkampfmanager Torsten Jungbluth,
    Er half auf der obersten Tribüne den Fragestellern
    und Fragestellerinnen mit dem Funk-Mikro.
    Nun, ich war ja die Inszenierung am filmen und hoffte,
    es würde jemand auf den Artikel dieser Woche im SPIEGEL hinweisen,
    bzgl. Extremismus !!
    War aber nicht,-
    …hatte wohl vergessen das ich nicht in Köln,
    sondern in der konservativen Hochburg NRW, Berg. Gladbach bin.
    Da liest man wohl lieber Bild statt SPIEGEL.
    Daher wollte ich selber akustisch darauf hinweisen.
    Dies wurde mir aber dann am Schluss des Events nicht gestattet.
    Nach einer kurzen Diskussion mit Torsten legten wir das „Sie“ ab
    und redeten draußen weiter.
    Er teilte mir hektisch mit,
    er wäre kein Rechtsradikaler
    und es gebe in Berg. Gladbach 2 Parteiausschlüsse zweier Mitglieder,
    bzgl. rechtsextremer Aktivitäten.

  6. Willie Obst Says:

    @Lu Cifer:
    September 3rd, 2013 at 5:27 am

    Die Kosten der Energiewende entnehmen Sie Ihrer Stromrechnung.”
    Solche Wahrheiten treffen, gell .

    Diese Aussage ist nicht nur unwahr,
    sondern im Klartext,

    Herr Prof. Dr. Bernd Lucke lügt banalpopulistisch. 😐

    Grundkurs chinesische Rhetorik:
    Denke wie weise Männer und rede wie einfache Leute,
    um deine wahren Ziele zu erreichen!

    Nun,
    seit Jahren bezahlen wir mit unserer Stromrechnung die Energiewende mit.
    Obwohl dieser 2stelligen Milliardenbetrag ausreichen würde,
    die nötige Nord-Süd-Trasse zu bauen,
    wurden gerade mal 80 Kilometer Freileitungen erstellt.
    Diese Nord-Süd-Trasse soll dazu dienen,
    den windreichen Norden mit den sonnenreichen Süden zu verbinden.
    Folge, alleine 2011 wurde die Energie,
    in Höhe der Kapazität von 10 Gaskraftwerken,
    aus den Offshore Windpark nicht ins Netz gespeist.
    Selbst private Anbieter wurde es verboten
    ihren Strom ins Netz zu liefern.
    Die Ursache liegt an der Tatsache,
    das es in Deutschland nur 4 große Energie-Lieferanten gibt
    und die wünschen keine dezentrale Energieversorgung.
    Daher wurde vor Jahren von der EU in Brüssel vorgeschlagen,
    die 4 Großen zu splitten,
    damit es auch mehr Wettbewerb unter den Anbietern gibt
    und somit die Strompreise folglich sinken können.
    Dagegen hat natürlich die CDU im Bundestag,
    so wie man das auch über die Mietpreisbremse vor Wochen hören konnte,
    gestimmt.

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