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Halbmarathon-Meisterschaften in Refrath

14 April 2013 von admin

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Sieger des Wettbewerbs: Der Wattenscheider Jan Fitschen mit einer persönlichen Bestzeittecis-sprint

Jan Fitschen aus Wattenscheid gewann den Halbmarathon bei strahlendem Sonnenschein mit einer persönlichen Bestzeit von 1:03:24 Stunden vor dem Regensburger Philipp Pflieger (1:04:14). André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf) stieg zwei Wochen vor dem Marathon in Düsseldorf (28. April) etwa bei Hälfte des Rennens in Refrath aus.

Im Abschluss fand als Rahmenwettbewerb der „tecis-team-sprint“, ein Verfolgungsrennen für Langsprinter und Mittelstreckler über 2 Mal 600m statt.

In diesem Jahr feiert auch die Leichtathletikabteilung des Veranstalters, TV Refrath ihr 50-jähriges Bestehen. „Wir haben monatelang auf diesen Tag hingearbeitet“, erklärte Jochen Baumhof.
Mit seinem Moderator Teamkollegen Andreas Menz und sorgte Baumhof mit seiner lockeren Art für gute Stimmung. Baumhofwar bis 1999 auch selbst als Läufer bei nationalen und internationalen Meisterschaften mit dabei und hat heute im Vorstand des TV Refrath seinen Platz gefunden. Dass der TV Refrath die Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften veranstalten durfte, ist für den Verein besonders erfreulich.

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Wir suchen Praktikanten für die Online-Redaktion

06 April 2013 von admin

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Glaktuell.net ist das News-Portal für Bergisch Gladbach und den Rheinisch Bergischen Kreis. Unsere Redaktion informiert sieben Tage in der Woche über das Geschehen im Bergischen Land. Wir arbeiten aktuell, multimedial, crossmedial – und sehr erfolgreich: Mit bis zu fünfzigtausend Visits im Monat ist GL Aktuell unter den Top 3 der Nachrichtenportale der Region.

Wie wir das schaffen? Erleben Sie es selbst. Wir suchen für die Online-Redaktion ab April 2013 Praktikantinnen und Praktikanten.

Ein Praktikum in unserer Online-Redaktion dauert zwischen zwei und sechs Monate. In dieser Zeit lernen Sie bei uns, wie zeitgemäßer Online-Journalismus in einer hochmotivierten, crossmedial ausgerichteten Redaktion funktioniert. Sie recherchieren, schreiben Artikel und erstellen multimediale Inhalte. Im Bereich Suchmaschinen-Optimierung unterstützen Sie unseren erfahrenen SEO-Manager. Auch im Management unserer ständig wachsenden, aktiven Socialmedia-Präsenz können und sollten Sie aktiv werden.

Ihre Bewerbung  schicken Sie bitte unter Angabe des frühestmöglichen Einstiegsdatums, der gewünschten Praktikumsdauer und dem Betreff „Bewerbung Online-Praktikum“ an die E-Mail Adresse redaktion@glaktuell.net

Wir suchen Praktikanten für die Online-Redaktion – weiter lesen auf Jobbörse.
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Riesen Freude über die neue Gesamtschule in Bergisch Gladbach – ein wichtiger Schritt für die Bildungslandschaft

06 Februar 2013 von admin

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Am Mittwochnachmittag wurde in der Gesamtschule Gronau / Ahornweg bereits das 100. Kind angemeldet. Damit ist die neuralgische Anmeldezahl in kürzester Zeit erreicht worden. Viele Eltern waren dem Rat der Schulverwaltung gefolgt und hatten ihr Kind bereits in der ersten Woche angemeldet. Mit diesen guten Anmeldezahlen kann die Gesamtschule in eine solide Zukunft schauen.

Die Weichen für mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit in Bergisch Gladbach sind also vorerst gestellt. Auf den Wunsch der Eltern nach einer zweiten Gesamtschule wurde nun nach langer Zeit endlich einmal Rücksicht genommen, denn schon seit Jahren wurden hunderte Kinder, die sich an der Gesamtschule in Paffrath angemeldet hatten, abgelehnt. Zudem können sich viele dieser Kinder nun auch über einen weitaus kürzeren Schulweg freuen.

Die guten Anmeldezahlen könnten also ein Beleg dafür sein, dass der Bedarf einer zweiten Gesamtschule in Bergisch Gladbach schon lange überfällig war.

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Wir sind die 99 Prozent – Medien entdecken Occupy Cologne

27 Januar 2013 von admin

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„Occupy ist eine noch immer verhältnismäßig neue Protestbewegung, die sich auf globaler Ebene mit Hilfe des Internets organisiert. Lokale Gruppierungen wie Occupy Cologne veranstalten dabei unabhängig voneinander Aktionen. Man demonstriert gegen soziale und wirtschaftliche Ungleichheit, die mangelnde Kontrolle der Banken und die negativen Folgen der Finanzkrise für die Bevölkerung.“ Der bekannte Journalist Lars Sobiraj interviewt die Kölner Occupy Aktivisten, die Ihren Protest sogar bis vor das Bergisch Gladbacher Rathaus brachten. Bei der Protestaktion in Bergisch Gladbach wurde gegen Korruption und Fetternwirtschaft demostriert. Laut Occupy trägt der „kölsche Klüngel“ in Bergisch Gladbach maßgeblich mit dazu bei, dass die Stadt pleite ist.

Zum vollständigen Interview geht es hier:
http://www.gulli.com/news/20707-wir-sind-die-99-prozent-occupy-cologne-im-gulliinterview-2013-01-25

occupygl1

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CDU: Bundesumweltminister Peter Altmaier handlungsunfähig

07 Januar 2013 von admin

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Bergisch Gladbach. Bei der Energiewende kommt die schwarz-gelbe Bundesregierung einfach nicht voran, denn seit Monaten zanken sich Wirtschaftsminister Rösler und Altmaier um die Kompetenzen. Der grüne Energieexperte Oliver Krischer meint dazu: „Es ist fraglich, ob Altmaier überhaupt noch ein konkretes Projekt gestemmt bekommt.“
Bei seinem Besuch in Bergisch Gladbach schilderte der noch amtierende Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) seinen Ansatz für die Energiewende. „Die Energieproduktion in den Ländern muss koordiniert werden und unter einen Hut passen.“ – meint Altmaier und versuchte so die Reduktion in der Förderung der Solarenergie zu rechtfertigen. Somit sprach er sich dafür aus, auch künftig Subventionen für Solarenergie kontinuierlich zu reduzieren. Trotz der Pleitewelle in der deutschen Solarindustrie hält Altmaier dies für den richtigen Weg. Es solle ein Anreiz sein für die Hersteller, preisgünstiger zu werden. „Ich bin überzeugt davon, dass künftig neue Anlagen ohne Subventionen gebaut werden, weil so billig sind.“ – meint Altmaier. Trotz der kurzweiligen Rede konnte er bei den Besuchern nicht über das konzeptlose Gezerre um den Umgang mit den Wirtschaftsinteressen der heimischen Unternehmen hinwegtäuschen.

Günstige Solaranlagen: Gerne? Aber mit billigen Modulen aus Hong Kong? Der Koalition fehlt es an einem Konzept. Den jüngsten nicht vorhersehbaren Kahlschlag bei der Subvention der Solaranlagen hat man nicht Vergessen. Große Unternehmen in Deutschland sind dadurch in die Pleite geschlittert.
Die Atomenergie in Deutschland ist für Bundesumweltminister Peter Altmaier allerdings keine dauerhafte Option mehr. „Ich sehe unter keiner denkbaren politischen Konstellation die Chance auf eine Renaissance der Kernkraft in Deutschland“, stellte der noch amtierende Bundesumweltminister fest.

Insgesamt war die Resonanz der rund 200 Besucher verhalten. Schade – das Herr Rösler (FDP) jeden guten Ansatz im Keim ersticken konnte.

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Verwirrung um Rücktritt bei der CDU

23 November 2012 von admin

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Ein Artikel über die lokale CDU, welcher fälschlicherweise mit dem Datum 07.11.2012 versehen war, stammte aber in Wirklichkeit vom 21.03.2007. Diese große Datumsdifferenz entstammte einem Fehler beim Kölner Stadt Anzeiger. Eine Welle der Empörung spülte zahlreiche Beschwerden in das Redaktionsbüro von GL-Aktuell. Von der Aufregung um eine vermeintliche Falschmeldung ergriffen, erkundigten wir uns direkt in der Lokalredaktion des Kölner Stadt Anzeigers bei Herrn Matthias Niewels nach der Richtigkeit seines Presseartikels. Zu seiner und unserer Überraschung hatte sich offensichtlich ein falsches Datum aus zunächst nicht nachvollziehbaren Gründen in das Redaktionssystem der Kölner Zeitung und zugleich Informationsquelle von GL-Aktuell eingeschlichen. Während der Stadt Anzeiger noch an der Ursache forscht, haben wir unsererseits bereits die entsprechende Pressemeldung korrigiert. Wir möchten doch sehr hoffen, dass sich solche „Kunstfehler“ in der Zukunft sich nun nicht wiederholen, sonst hätte dies begründete Zweifel an der Professionalität des Kölner Blattes zur Folge.

 

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Piratenpartei strebt Einzug in Bergisch Gladbacher Stadtrat an

22 November 2012 von admin

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In Bergisch Gladbach kämpfen die Piraten schon dieses Jahr um die Gunst der Wähler. Die Bereitschaft die Newcomer zu wählen ist besonders bei jungen Wählern gegeben. Dabei hatten die Freibeuter bereits eine erste unsaubere Attacke vom politischen Gegner zu verkraften. Nun dreht sich auch der politische Wind in eine günstige Richtung.

Während die FDP bundesweit auf Ihrem Umfragetief bei 4 % verweilt, fliegen bei den anderen Parteien in Bergisch Gladbach die Fetzen. Bei der CDU waren am 07.11.2012 gegen erhebliche Geldstrafen die Strafverfahren gegen eine Reihe ehemaliger Bergisch Gladbacher CDU Spitzenpolitiker eingestellt worden. Das Image der Konservativen hat dabei immensen Schaden erlitten. Lustreisen, Geldwäsche und ganz unverholene Überweisungen städtischer Gelder auf das eigene Privatkonto, sind keine gute Werbung für die gerne als „seriös“ geltenden Christdemokraten.

Auch bei den kleineren Parteien bzw. Fraktionen läuft nicht alles rund. Der FDP Fraktion laufen gerade die jungen, hoch qualifizierten Leute weg, wie bereits ein Insiderbericht aufgedeckt hatte. Auch bei die Linke / BfBB gibt es immer wieder Knies. Die BfBB Truppe um Heinz Lang kämpft nicht nur um die Wassergebührensenkung, sondern auch mit den Linken um die Vorherrschafft in der Fraktion. Dabei werden sogar die Anträge der eigenen Bündnispartner kontakariert.

Im Jahr 2013 steht die Bundestagswahl auf dem Programm. Hier kommt es darauf an, ob die Piraten es in den Bundestag schaffen. Gelingt der Einzug, so steigt die Wahrscheinlichkeit immens, dass die Partei auch in Bergisch Gladbach die Stolpersteine Ihrer Widersacher umschiffen kann, um dann vielleicht sogar als Zünglein an der Waage Politik aktiv mitzugestalten.

Wie Piraten Politik machen erklärt uns Alexander Morlang, Abgeordneter für die Piraten im Berliner Landesparlament in einem exklusiven Videointerview.

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CDU Bergisch Gladbach – Strafprozess

14 November 2012 von admin

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Erhebliche Geldstrafen gegen ehemalige CDU-Kommunalpolitiker

Vor dem Amtsgericht Bergisch Gladbach wurde am 07.11.2012 auf Antrag der kölner Staatsanwaltschaft ein Fall gegen die ehemaligen CDU-Kommunalpolitker sowie dem einstigen Geschäftsführer der CDU, Rolf Buchholz, Rosemarie Schu, Friedhelm Pytlik und Jürgen Albrecht, verhandelt. Bis ins Jahr 2001 reichten die Ermittlungen um schwarze Kassen, Lustreisen, Sozialversicherungsbetrug, Geldwäsche und Zweckentfremdung von Geldern aus der Stadtkasse zurück.

Gegen Zahlung von teilweise erheblichen Geldsummen wurde das strafrechtliche Verfahren gegen ehemalige CDU-Kommunalpolitiker inklusive dem Geschäftsführer eingestellt. Oberamtsanwalt Alfred Jannes ließ durchblicken, dass er das Verfahren gegen Geldstrafe deshalb einstelle, weil die Stadt inzwischen gegen die Politiker und den Geschäftsführer eine Schadensersatzklage eingereicht hat.  Ein weiterer Verhandlungstermin könnte also in naher Zukunft noch anstehen.

Was war eigentlich passiert?

Im Jahr 2006 deckte ein interner Prüfbericht der Bergisch Gladbacher CDU-Fraktion erhebliche Unregelmäßigkeiten bei der Führung der Fraktionskasse auf. Mit Steuergeldern finanzierte Schiffsreisen, Abendessen, Präsenten und auch Überweisungen auf privaten Konten wurden festgestellt. Die Unregelmäßigkeiten hatten den Rücktritt der gesamten Parteispitze, einschließlich des Geschäftsführers zur Folge. Ein von der CDU eingesetzter Wirtschaftsprüfer stellte fest, dass 18.500 Euro widerrechtlich verwendet worden waren. Das Geld wurde der Stadtkasse ersetzt. Es kann nur gehofft werden, dass nicht noch erheblich höhere Beträge widerrechtlich verwendet wurden.

Staatsanwaltschaft erhob Anklage

Oberamtsanwalt Jannes verlas vor dem Amtsgericht die Anklageschrift. Das Verlesen der Anklageschrift nahm ca. 25 Minuten in Anspruch. Komplex und vielfältig waren die Vergehen, in welchen die Staatsanwaltschaft über 10 Jahre ermittelte. Untreue und Betrug lauten die Vorwürfe. Knapp skizzierte Jannes die widerrechtlichen Handlungen der damaligen CDU-Fraktion. Es seien gezielt Konstrukte aufgebaut worden, um Sozialversicherungsbeiträge zu umgehen. Darüberhinaus seien auch „schwarze Kassen“ geführt worden und die damalige Schatzmeisterin habe sogar Steuergelder auf ihr Privatkonto überwiesen. Eine „transparente Buchführung“ z.B. nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung kurz GoB, habe es nicht gegeben. Belege über Transaktionen seien gezielt vernichtet worden und musste aufwendig von der Bank rekonstruiert werden für die Ermittlungen.

Richter Reinhard Bohn hörte Jannes zunächst aufmerksam zu, fragte dann aber zur Überraschung aller Beteiligter den Oberamtsanwalt ob er nicht lieber das Verfahren einstellen wolle, denn er hätte noch nie erlebt das eine Sache über so viele Jahre verfolgt worden sei. Jannes hätte sich mit den Beklagten ja auf eine Strafe in Vorfeld einigen können. Ein Negativbonus für Poliker dürfte es doch nicht geben. Es kam sodann zum heftigen Schlagabtausch. Oberamtsanwalt Jannes sprach von einer „Unverschämtheit“, wenn ihm unterstellt werde, ein Verfahren aus politischen Gründen zu führen.

Deal im Hinterzimmer

Nachdem der Richter bereits durchblicken lies, dass er wegen der seiner Meinung nach „geringen“ Geldbeträge lieber einen Deal, statt ein Urteil herbeiführen wollte war nun die Verteidigung dran. Die Verteidiger argumentierten der Oberamtsanwalt hätte  seine Kompetenzen überschritten und müsse deshalb ersetzt werden. Es gäbe außerdem für das gesamte Verfahren keinerlei juristische Grundlage. Diese Punkte wurden jedoch nicht abschließend geklärt. Richter, Oberamtsanwalt sowie die Verteidiger zogen sich zur Beratung in ein Beratungszimmer zurück. Dort hatten keine anderen Personen Zutritt.

Es wurde eine Einstellung des Verfahrens gegen erhebliche Geldstrafen ausgehandelt.

Der ehemalige Fraktionsvorsitzende sowie die ehemalige Schatzmeisterin verpflichteten sich, jeweils 10.000 Euro an eine allgemeinnützige Organisation zu überweisen. Außerdem sollten beide jeweils 5.000 Euro an die Stadtkasse von Bergisch Gladbach zahlen. Der ehemalige Geschäftsführer kann mit einer Zahlung in Höhe vom 3.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation weitere strafrechtliche Schritte von sich abwenden. Das Strafverfahren gegen den nur kurz im Amt tätigen Fraktionsvorsitzender war bereits gegen 5.000 Euro eingestellt worden.

Zu einem endgültigen juristischen Ende der CDU-Fraktionsgelder-Affäre ist es jedoch noch nicht gekommen. Die Schadenerstatzklage der Stadt Bergisch Gladbach ist noch anhängig.

 

 

Um die Transparenz zu erhöhen  wurde ein Protokoll zur Verhandlung angefertigt:

Prozess gegen ehemalige Fraktionsmitglieder der CDU

 

Verzeichnis der am Amtsgericht Bergisch Gladbach für den 07.11.2012:

Raum / Saal  A 106

Strafsachen:

Mitwirkender Richter am Amtsgericht:

Reinhard Bohn

Beginn: 09:00 Uhr

Angeklagter:

Buchholz

Schu

Pytlik

Geschäfts-Nr:

46 DS

592 / 11

114 JS

127 / 06

Verteidiger:

Breidenbach

Dr. Heerspink

Bode

Keller

Krah

Öffentlich: Ja

Terminart: HVT

 

 

Angeklagte:

Buchholz

Schu

Pytlik

07.11.2012:

Prozessbeginn: 09:00 Uhr

Den Vorsitz hat Richter Bohn

Es fanden sich etwa 12 – 14 Personen im Zuschauerbereich ein.

Rolf Buchholz

Rosemarie Schu

Friedhelm Pytlik

Oberamtsanwalt Jannes verlaß die Anklageschrift. Dauer etwa 20 – 25 Minuten.

Herr Albrecht ursprünglich Mitangeklagter

Es sollen Sozialversicherungsbeiträge vorenthalten worden sein.

Angeklagte sollen sich Vermögensvorteile verschafft haben

Schatzmeisterin Schu und Angeklagter Buchholz beschlossen mündlich Entgeltzahlungen sollten „gesplittet“ werden daraus sollte dann eine 400 Euro Beschäftigung deklariert werden.

Schu hatte um geringfügige Beschäftigungsverhältnisse gebeten.

Eine umfassende Buchprüfung wurde abgelehnt.

Keine transparente Buchführung.

Es wurde keine Buchführung nach GoB (Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung) durchgeführt.

Schatzmeisterin Schu gab keine Ahnung von Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung zu haben.

Die Angeklagten Schu sowie Buchholz vernichteten Belege aus dem Jahr 2004.

Vorgehen führte zur Vermögensschädigung der Stadt Bergisch Gladbach

Den Angeklagten wurde Betrug §263 STGB sowie Untreue § 266 STGB vorgeworfen.

Albrecht, Schu und Buchholz unterzeichneten Verwendungszweck.

Schwarze Kassen wurden eingerichtet.

Auflösung von Festgeldkonten hat stattgefunden.

Geldbeträge wurden auf das private Girokonto von Frau Schu (Bensberger Bank) überwiesen.

Es wurden ebenso Geldbeträge vom Konto Schu auf ein Erbschaftskonto überwiesen.

Schu -> Schatzmeisterin. Einnahmen wurden für sogenannte „Spaßveranstaltungen“ der Fraktion verwendet.

Schu und Buchholz vernichteten im massiven Umfang Belege.

Betrugsanklage steht laut Richter auf „wackligen“ Füßen.

Vorwurf der Untreue etwas fraglich laut Richter Bohn.

Manche Vorwürfe bzw. Vorgänge ständen kurz vor einer Verjährung.

Richter appellierte an Oberamtsanwalt Jannes das Verfahren doch zur Einstellung zu bringen.

Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft stellte Unregelmäßigkeiten fest.

Fraktionsmitglieder seien angeblich nicht Herr über Mittelverwendung.

Belege sind vernichtet worden. Bankauszüge mussten angefordert worden.

Oberamtsanwalt Jannes bemerkte, dass sich deshalb die Ermittlungen gegen die Angeklagten so in die Länge gezogen hätten.

Die angeklagten Personen sind strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten.

Richter Bohn legte Einstellung des Verfahrens nahe an die Adresse des Oberamtsanwalt Jannes.

Der Verteidiger Dr. Heerspink bemerkte, dass die Angeklagten an der Aufklärung mitgewirkt haben.

Laut des Verteidigers sei eine Fraktion nicht zu einer ordnungsgemäßen Buchführung verpflichtet wie beispielsweise Wirtschaftsunternehmen                     (z.B. GmbH, AG).

 

 

 

Es läge weder gewerbsmäßiger noch ein einfacher Betrug vor laut Verteidigung.

Albrecht wurde Einstellung des Verfahrens angeboten gegen Geldzahlung und Kooperation bei der Aufklärung dieser Vorgänge.

Rechtsanwalt Breidenbach schloss sich den Ausführungen und Anträgen seines Vorredners Dr. Heerspink an.

Oberamtsanwalt Jannes arbeitet in der Abteilung für Wirtschaftsstrafrecht.

Damals Bürgermeisterin Opladen.

Richter, Oberamtsanwalt sowie die Verteidiger zogen sich zur Beratung in ein Beratungszimmer zurück. Dort hatten keine anderen Personen Zutritt.

(Keine Transparenz)

Ein wesentlicher Konfliktpunkt war auch, ob eine Fraktion sich den Gesetzen der ordnungsgemäßen Buchführung unterwerfen soll.

Unterbrechung der Verhandlung: 10:30 – 11:15 Uhr.

Jannes Abteilung Wirtschaftsstrafrecht wurde bei seinen Ermittlungen aktiv von einem Dipl.- Kaufmann Herr Simons unterstützt.

Nach Verhandlungspause um 11:15 Uhr zogen sich Richter, Oberamtsanwalt und die Verteidiger erneut für fünf Minuten bis 11:20 Uhr in das Beratungszimmer zurück.

Der Verteidiger von Buchholz räumte ein, dass sein Mandant in der Vergangenheit bestimmt nicht alles richtig gemacht hätte, aber er würde heute bei seinem heutigen Kenntnisstand so nicht mehr handeln.

Der Richter verkündet Einstellung des Verfahrens gegen folgende Auflagen:

Herr Buchholz: Geldbuße 10.000 Euro + 5.000 Euro Wiedergutmachung an die Stadt Bergisch Gladbach.

Frau Schu: Geldbuße 10.000 Euro + 5.000 Euro Wiedergutmachung an die Stadt Bergisch Gladbach.

Herr Pytlik: 3.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation, welche sich mit Palliativmedizin beschäftigt.

Der Richter richtete einen Appell an die Angeklagten die Geldbeträge zu entrichten, damit einer raschen Einstellung des Verfahrens nichts mehr im Wege steht.

 

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Occupy-Köln demonstriert gegen „Klüngelei“ und „Vetternwirtschaft“

07 Oktober 2012 von admin

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Am gestrigen Samstagnachmittag versammelten sich über 40 Anhänger der Occupy-Bewegung am S-Bahnhof in Bergisch Gladbach, um bei einem Marsch zum Rathaus gegen Vetternwirtschaft und Korruption zu demonstrieren: „Millionenschulden – bei der Stadt auf Kosten der Allgemeinheit“ prangerten die Teilnehmer bei der bunten Demonstration in der Gladbacher Innenstadt an.

Empört über die deutlichen Missstände, welche in der WDR-Dokumentation „Reiche Bürger – arme Stadt“ bundesweit für Aufsehen gesorgt haben, kritisierte Occupy insbesondere die wachsende Verschuldung in Bergisch Gladbach.

Zudem betonten die Aktivisten, dass es wohl im Herzen des Bergischen Landes eine ganz unverhohlene Günstlingswirtschaft zu geben scheint.

Nach Ansicht der Demonstranten haben Amigo-Mentalität, Karrieresprünge nach Parteibuch und Misswirtschaft durch Beamte haben die ehemals reichste Stadt des Landes in den Nothaushalt gestürzt. Dabei machten die Teilnehmer darauf aufmerksam, dass die Schäden durch die Finanzkrise, welche von Banken verursacht wurden und auch die kommunale Misswirtschaft immer die Allgemeinheit zu tragen hat.
Gleichzeitig würden jedoch öffentliche Güter zu Schleuderpreisen an Investoren verkauft.
Besonders ins Auge stach dabei der Verkauf eines Grundstückes im Frankenforst an den Betreiber des Mediteranas für unter zwei Euro / qm.

Erschüttert zeigte man sich über den Abschiebeskandal um die todkranke 62 jährige „Fikera Kucevic“. Dies sorgte bereits in der ARD-Sendung „Report Mainz“ für Schlagzeilen.

Auch gegen CDU Bürgermeister Lutz Urbach richtete sich massive Kritik. Ein Beratungsauftrag zu Stromnetz – Konzessionsverträgen war unlängst mit einem sechsstelligen Auftragsvolumen „freihändig“  an eine CDU nahe Anwaltskanzlei eilig vergeben worden. Ein Schelm ist wer Böses dabei denkt.

Occupy-Köln fordert von der Stadt Bergisch Gladbach, angesichts der mindestens fragwürdigen Vorgehensweisen, ein System zur Korruptionsbekämpfung einzuführen. Eine  von Korruption betroffene Stadt erreicht nicht das mögliche Wohlstandsniveau, wenn ihr Marktmechanismus durch korrupte Akteure gestört wird.

Niedrigere Steuereinnahmen und weniger Arbeitsplätze sind nämlich in der Regel die Folge von Korruption und Vetternwirtschaft. Aufgrund der massiven medialen Kritik hegt Occupy den Verdacht, dass hochrangige Gladbacher Amtsträger von ihrem Eigeninteresse geleitet sind und damit an ihren eigentlichen Aufgaben scheitern. Sie sind außerdem angreifbar und befinden sich in einer unsicheren Position, die sie verleitet, vor allem im Eigeninteresse zu agieren und die Interessen ihrer Institution, der Stadt sowie ihrer Bürger und der Umwelt nicht mehr angemessen zu berücksichtigen. Der damit ausgelöste wirtschaftliche und gesellschaftliche Werteverfall gefährdet laut Occupy den sozialen Frieden und führt langfristig zum Verfall der Demokratie.

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Bei GL Aktuell sind Autoren willkommen

26 September 2012 von admin

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In Bergisch Gladbach ist was los: Die Fußballer mischen die Liga auf, die Karnevalssession steht (fast) vor der Tür, die Bauprojekte kommen voran (Fußgängerzone, Marktgalerie, …), das Leben in der Stadt, seinen Stadtteilen, dem Umland und den vielen Vereinen pulsiert ganz nach jläbbischer Art. Da kommt sie gerade recht, die Internetzeitung „GL Aktuell“, denn damit können jetzt alle aus Bergisch Gladbach und Umgebung selbst schreiben, was sie bewegt, was ihnen gefällt oder auch nicht passt!

In einem Bergisch Gladbacher Stadtteil gibt es ein Fest, ein Sportverein ist dem Aufstieg nahe, jemand ärgert sich über die Lokalpolitik oder freut sich über eine gelungene Entscheidung im Stadtrat oder Kreistag? Jemand hat eine Idee, die Bergisch Gladbach voran bringen könnte, oder hat etwas besonders Schönes erlebt? Es gibt einen Menschen oder eine Gruppe, die es verdient haben, der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden? Jemand will mit seinem Verein oder seiner Initiative in die Zeitung, hat es aber noch nie an der Redaktion vorbei geschafft?

„Schreiben Sie darüber und zeigen Sie uns ihre schönsten Fotos! Bei der GL Aktuell kann jeder schreiben, Beiträge und Bilder veröffentlichen – schnell, einfach und vor allem kostenlos!“. Den Inhalt von GL Aktuell bestimmt nicht eine Redaktion nach intransparenten Kriterien, sondern den bestimmen die Menschen der Region und was ihnen wichtig ist. Damit es pulizistisch fair und einwandfrei zugeht, müssen sich die Autoren dabei an die Grundsätze von GL Aktuell halten.

Bei GL Aktuell kann jeder selbst Autor werden, seine Texte und Bilder veröffentlichen, andere Beiträge kommentieren, mögen oder weiterempfehlen. GL aktuell ist komplett kostenlos für Autoren und Leser. Finanziert wird das Angebot über Sponsoren, die jedoch keinen Einfluss auf den Inhalt der Zeitung haben.

Und so geht’s: Auf der Startseite oben auf „Mitarbeit“ klicken. Dort braucht es einige wenige Angaben zur Person, die selbstverständlich nicht weiter gegeben werden (Datenschutz). Das ist schnell gemacht, nach dem Klick auf „Register“ kommt eine E-Mail geflogen – das dient der Sicherheit, damit Spaßvögel niemand anderes anmelden können. Sobald der Link in dieser E-Mail bestätigt (geklickt) ist, kann es auch schon losgehen: Mit (selbstgewähltem) Benutzernamen und Passwort anmelden und den ersten Artikel für die Mitmachzeitung schreiben!

Bei Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob einfach oben rechts auf „Kontakt“ klicken und dem Team von GL Aktuell eine Nachricht schicken – oder gleich einen Artikel schreiben!

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