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Unbekannte Tote aus dem Königsforst hat nun ein Gesicht

08 November 2016 von admin

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02halbprofilrechtsAm 01.06.2016 berichtete die Polizei RheinBerg im Rahmen einer Pressekonferenz über eine unbekannte Tote, die im Herbst 2015 im Königforst gefunden worden war.

Mittlerweile gibt es eine Weichteilrekonstruktion vom Schädel der Verstorbenen. Das Ergebnis der Gerichtsmedizinerin, Frau Dr. Constanze Niess vom Institut für Rechtsmedizin der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt hergestellten Rekonstruktion, ist auf den beigefügten Lichtbildern zu erkennen.

Zur Erinnerung: Die mutmaßlich 40 bis 60 jährige Frau war geschätzt zwischen 162 bis 169 cm groß, hatte eine normale Statur (Kleidergröße 36) und trug zuletzt grau melierte (überwiegend grau mit dunkelblond bis braun als Grundfarbe), längere Haare. Bei dem jetzt erstellten Modell wurden die Haare/die Frisur absichtlich farblich und formmäßig in den Hintergrund gestellt, weil nicht bekannt ist, ob die Frau ihr Haar offen, gebunden, mit/ohne Scheitel und mit/ohne Pony getragen hat.

Wichtig ist aber die Feststellung, dass die Frau über eine im Verhältnis recht große Nase verfügte.

Ansonsten haben sich aufgrund der Presseveröffentlichungen bisher neun Hinweise ergeben. Vier davon betrafen andere, ebenfalls noch vermisste Frauen. Aufgrund von DNA-Abgleich konnten diese ausgeschlossen werden.

Drei weitere Hinweise betrafen zum Zeitpunkt der Meldung noch in anderen Behörden aktuell laufende oder auch noch nicht angezeigte Vermisstenfälle. Diese drei Personen konnten alle ermittelt werden.

Ein Hinweis hatte als Gegenstand eine interessante Beobachtung. Ein Zeuge hatte Anfang Mai 2015 ein Fahrrad im Bereich des „Großen Steinberg“ festgestellt. Dieses Damenrad unbekannter Marke stand über ca. 1 Woche verschlossen im Wald war danach verschwunden. Es soll sich um ein 26er oder 28er Rad mit Doppelrahmen vorne in der dunkel gehaltenen Farbe grün-blau bzw. türkis, mit Gepäckträger, gehandelt haben. Ob es vom rechtmäßigen Benutzer wieder mitgenommen oder entwendet wurde, konnte nicht geklärt werden.

Die Ermittlungen bezüglich der von der Verstorbenen getragenen Schuhe der Firma Kämpgen sind noch nicht abgeschlossen. Insgesamt sind 52 Paare in gleicher Größe und Farbe in 6 Städten verkauft worden. Davon wurden 40 mittels EC-Karte und 12 bar verkauft. Bezüglich der 40 bargeldlosen Käufer sind noch nicht alle Bankdaten und Abgleiche mit den Kontoinhabern abgeschlossen.

Auf diesem Wege sollen aber auch noch die Krankenkassen und Banken angesprochen und sensibilisiert werden. Es könnte dort möglicherweise aufgrund einer Computerrecherche feststellbar sein, wenn ein Mitglied oder Kunde seit mindestens 04.10.2015 keine Krankenkassenbeiträge mehr eingezahlt hat oder auf dem Konto keine Geldbewegungen mehr stattgefunden haben.

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