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Versagen im Integrationsrat

08 Juni 2017 von Gregor Herzfeld

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Unionsfrauen torpedieren häufig Intergrationsprojekte
Beim Thema Integration wird um jeden Euro hatr gefighted. Das gilt im postivem sowie im negativen Sinne. Der Vorstand des Vereins SoNett e.V. hatte in der heutigen Sitzung für das Dorffest in Schildgen ein Integrationsprojekt präsentiert und dabei die Mitgliedern des Integrationsrates um Unterstützung gebeten. Der Verein darf am 2.7. um 15 h auf dem Schützenfest von Schildgen einen Musikbeitrag von einer Stunde gestalten. Mit dem Tabadoul Orchestra hat der Verein Spitzenmusiker engagiert. Der Verein unterstützt Flüchtlinge und Flüchtlingshelfer, die sich als Begleiter für Flüchtlingsfamilien engagieren. Die Veranstaltungsprogramme des Vereins fördern die Begegnung von verschieden Kulturen. Kein Verständnis hatte die Mehrheit im Integrationsrat für die Idee. Ratsherrin Mechthild Münzer und Parteikollegin Schwettmann war das Projekt einfach zu teuer obgleich die Höhe des Zuschuss ist frei wählbar war. Der Vorstand vom Sonett kritisierte den Einwand mit den Worten: Sie sparen die Integration in Bergisch Gladbach kaputt. Seit Jahren wird das Budget des Integrationsrates nicht ausgeschöpft.
Das Projekt befürworteten die Mitglieder der Linken (Melisa Dönmez) und der Bürgerpartei GL (Martin Panzer, Frank Samirae). Letztere waren per „Direktmandat“ in das Gremium gewählt worden.
Aber nicht nur Parteien scheinen eine Rolle zu spielen. Offenbar gibt es unter der Vereinen auch harte Verteilungskämpfe. Redouan Tollih, dessen Kölner Verein bereits einen beträchtlichen Betrag für zwei Projekte bensprucht hat, sprach sich ebenfalls energisch gegen den Antrag aus. Er verwies auf andere Vereine die Unterstützung benötigen.
Angeführt von der CDU wurde der Antrag abgelehnt.

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