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Bergisch Gladbacherin (47) knapp dem Tod entkommen

09 Januar 2015 von admin

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stuempen_rtwAm vergangenen Sonntag Nachmittag ging eine 47 jährige Frau mit akuten Magenkrämpfen in die Notaufnahme des Marien-Krankenhaus Bergisch Gladbach und schilderte ihre Schmerzen.
Dort teilte man ihr mit, dass sie in ca. 1 bis 1,5 Stunden wiederkommen solle, da kein Arzt da sein würde und man jetzt keine Zeit hätte. Zum Glück waren ihre Söhne mit dabei und setzten ihre Mutter zurück ins Auto und fuhren direkt zum EVK Bergisch Gladbach und auch dort in die Notaufnahme.

Nach kurzer Untersuchung ging alles sehr schnell und die Frau wurde direkt in den OP gebracht und man stellte einen Blinddarmdurchbruch fest. Nach Aussage des behandelden Arztes wäre die Frau nach gut 1,5 Stunden verstorben. Hier unseren Respekt an das Notfallteam des EvangelischeN Krankenhaus Bergisch Gladbach und Entsetzen an die Bereitschaft des Marien-Krankenhaus Bergisch Gladbach Bergisch Gladbach.

 

Anm. der Redaktion: Es handelt sich um einen Erfahungsbericht der betroffenen Bergisch Gladbacher Bürger. Die Informationen sind also aus erster Hand.

5 Comments For This Post

  1. widerstand idt swaglos Says:

    Ihr scheiss lappen im marienkh afk weinen

  2. Jörg Zbick Says:

    Stellungnahmen vom MKH: Wir bedauern den Vorgang, der sich am Sonntagnachmittag ereignet hat, sehr. Mittwoch nachmittags und an Wochenenden kümmern sich in unserem Hause zwei Institutionen um die Versorgung von Notfallpatienten. Es handelt sich hierbei um die KV Notdienstpraxis, die den hausärztlichen Notdienst sicherstellt und die Ambulanz des MKH. Die KV Notdienstpraxis befindet sich im benachbarten Ärztehaus Marienberg und ist mit dem MKH räumlich verbunden. Vereinfacht gesagt: Schwere Fälle kommen in die Klinik, leichte Fälle gehen in die Notdienstpraxis.

    Die Patientin kam am Sonntag, 4. Januar mit Bauchschmerzen in die Ambulanz des MKH. Die klinische Situation der Patientin wurde von der erstkontaktierten Pflegekraft falsch eingeschätzt. Ohne von einem Arzt des MKH gesehen worden zu sein, wurde die Patientin an die KV Ambulanz weiterverwiesen.

    Die Patientin wurde nicht etwa abgewiesen, sondern an die Notdienstpraxis weitergeleitet. Die Entscheidung ist aus der Situation heraus ganz spontan gefallen.

    Das ändert allerdings nichts daran, dass die Mitarbeiterin die Situation falsch eingeschätzt und ihre Kompetenzen weit überschritten hat. Sie hat gegen die Regelung, in jedem Fall eine Arzt zu konsultieren, verstoßen. Es handelt sich um eine individuelle Fehlentscheidung einer Mitarbeiterin. Die Mitarbeiterin und wir bedauern diesen Einzelfall außerordentlich. Wir wünschen der Patientin gemeinsam einen unkomplizierten weiteren Verlauf ihrer Genesung. In einem persönlichen Gespräch hat sich die Geschäftsführung des MKH bei der Familie entschuldigt.

    Jörg Zbick, Unternehmenskommunikation MKH

  3. D.D. Says:

    Achso, jetzt sind die Pflegekräfte daran schuld.
    Das ist ja der schlechteste Witz des jahrhunderts.

    Die Pflegekräfte sind vollkommen unterbesetzt und überfordert und nicht nur im MKH sondern in ganz Deutschland.
    Und das ist kein Geheimnis.
    Vorallem die eigenen Mitarbeiter so in den Dreck zu ziehen, obwohl man die Situation in der Pflege genau kennt.
    Hut ab MKH!

  4. Reiner M. Says:

    Hallo zusammen!

    Ja, so ist das! Die Pflege ist nicht nur unterbesetzt und überfordert, sondern selbstverständlich auch der Fussabtreter für Jeden der will. Als dieser ist die Pflege für kleines Geld natürlich auch an jedem Fehler schuld, welcher im Haus passiert.

    Selbst wenn die genannte Pflegekraft tatsächlich ihre Kompetenzen überschritten hätte, spräche das in erster Linie gegen die Organisation und die Qualitätssicherung vor Ort. Die Kompetenzgestaltung in einem solchen Behandlungs-Konglomerat wie dort genannt ist immer prekär. Meist ist man doch froh, wenn das Pflegepersonal bei großem Arbeitsanfall mal „seine Kompetenzen überschreitet“, müsste man doch sonst mehr „teures“ Personal einstellen.

    Meist passiert nichts, da das Pflegepersonal sich wegen seiner mentalen Disposition (so will ich es mal ausdrücken) den Allerwertesten bis zum Anschlag aufreisst.
    Geht’s dann schief, hat man praktischerweise auch gleich den Sündenbock parat.

    LG ein Ex-Altenpfleger

  5. Jörg Zbick Says:

    Unsere Mitarbeiter machen hier einen sehr guten Job. EINE Krankenschwester hat in EINEM Moment leider die falsche Entscheidung getroffen. Nicht mehr, nicht weniger. Das ist sehr bedauerlich, aber eben auch menschlich.

    Es geht überhaupt nicht um Schuld, sondern darum aus Fehlern zu lernen. Wir stellen uns ausdrücklich vor alle unsere Mitarbeiter.

    Gerade die Pflegenden sind oft die Juwelen in unserem Gesundheitswesen. Und das nicht nur im Krankenhaus.

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