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Verkehrsunfall Reuterstraße - 20.01.2026, 17:50 Uhr

Pedelec-Unfall in Bergisch Gladbach: Seniorin prallt gegen geöffnete Autotür und wird schwer verletzt

21 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Unfall auf dem Radweg der Reuterstraße

In Bergisch Gladbach hat sich am Dienstag, 20. Januar, ein schwerer Verkehrsunfall mit einer Pedelec-Fahrerin ereignet. Gegen 17.50 Uhr war eine 74-jährige Frau gemeinsam mit ihrer Enkelin auf dem Radweg der Reuterstraße in Fahrtrichtung Alte-Wipperfürther-Straße unterwegs.

Pkw steht ordnungswidrig auf dem Gehweg

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befand sich zu diesem Zeitpunkt ein Pkw der Marke Tesla ordnungswidrig auf dem Gehweg. Als die Pedelec-Fahrerin links an dem Fahrzeug vorbeifahren wollte, öffnete sich plötzlich die Fahrertür.

Kollision mit geöffneter Tür

Die 74-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, prallte mit dem Pedelec gegen die geöffnete Autotür und stürzte gemeinsam mit ihrer Enkelin zu Boden. Durch den Aufprall zog sich die Seniorin schwere Verletzungen zu.

Verletzte in Krankenhaus gebracht

Die Pedelec-Fahrerin wurde noch an der Unfallstelle erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Das mitfahrende Kind blieb glücklicherweise unverletzt und konnte in die Obhut der Eltern übergeben werden.

Fahrerin schildert Unfallhergang

Die Fahrerin des Tesla, ebenfalls 74 Jahre alt und aus Bergisch Gladbach, erklärte gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten, sie habe kurzzeitig auf dem Gehweg gehalten, um auf eine weitere Person zu warten. Als sie diese erblickt habe, öffnete sie die Fahrertür – in diesem Moment kam es zum Zusammenstoß.

Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen die Autofahrerin wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall ermittelt. Die genaue Unfallursache sowie der Ablauf werden weiter geprüft.

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Einbruch in Bergisch Gladbach-Herkenrath: Unbekannte Täter dringen über Terrassentür in Wohnhaus ein

21 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Herkenrath ist es am Dienstag, 20. Januar, zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Hessestraße gekommen. Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat im Zeitraum zwischen 7.50 Uhr und 19.55 Uhr – also während die Bewohnerinnen und Bewohner nicht zu Hause waren.

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Täter hebeln rückwärtige Terrassentür auf

Bislang unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zum Haus, indem sie eine rückwärtig gelegene Terrassentür aufbrachen. Über diese Einstiegstelle gelangten sie ins Gebäude und konnten dort ungestört mehrere Bereiche durchsuchen.

Beute: Mobiltelefone, Schmuck und Armbanduhr

Nach ersten Erkenntnissen wurden zwei Mobiltelefone, diverse Schmuckstücke sowie eine Armbanduhr entwendet. Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt. Ob darüber hinaus weitere Gegenstände fehlen, ist derzeit Teil der laufenden Ermittlungen.

Polizei nimmt Anzeige auf und sichert Spuren

Die eingesetzten Beamten nahmen vor Ort eine Strafanzeige auf. Zusätzlich wurde der Erkennungsdienst informiert, um eine Spurensicherung durchzuführen. Dabei werden unter anderem mögliche Hebelspuren, Fingerabdrücke oder weitere kriminaltechnische Hinweise geprüft und dokumentiert.

Kriminalkommissariat bittet um Hinweise

Die Polizei Rhein-Berg bittet Zeuginnen und Zeugen um Mithilfe: Wer im genannten Zeitraum im Bereich der Hessestraße verdächtige Personen, Fahrzeuge oder ungewöhnliche Geräusche beobachtet hat, wird gebeten, sich beim zuständigen Kriminalkommissariat 2 zu melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

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Einbruch in Bergisch Gladbach-Paffrath: Unbekannte stehlen hochwertige Handtaschen

19 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach ist es am Samstagabend (17. Januar) zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus gekommen. Die Tat ereignete sich zwischen 19 Uhr und Mitternacht in der Straße Pannenberg im Stadtteil Paffrath.

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Täter schlagen Terrassentür ein

Nach bisherigen Erkenntnissen nutzten bislang unbekannte Täter die Abwesenheit der Hausbesitzer aus. Sie verschafften sich gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude, indem sie die Scheibe einer Terrassentür einschlugen. Im Inneren des Hauses durchsuchten sie mehrere Räume.

Dabei entwendeten die Einbrecher offenbar mehrere hochwertige Handtaschen. Angaben zum genauen Wert der Beute liegen derzeit noch nicht vor.

Spurensicherung noch in der Nacht

Noch in der Nacht wurden Beamte der Kriminalwache zum Tatort gerufen. Sie führten eine umfangreiche Spurensicherung durch und dokumentierten die Einbruchsspuren. Die weiteren Ermittlungen hat das zuständige Kriminalkommissariat übernommen.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie mögliche Zeuginnen und Zeugen um Mithilfe. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen in der Straße Pannenberg oder deren Umgebung gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.

Die Polizei empfiehlt, verdächtige Wahrnehmungen auch künftig umgehend zu melden, um Einbrüche schneller aufklären zu können.

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Aufmerksamer Zeuge führt Polizei zu Einbrechern – Zwei Männer in Rösrath in Untersuchungshaft

19 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Dank der Aufmerksamkeit eines Zeugen hat die Polizei in Rösrath zwei mutmaßliche Einbrecher festgenommen. Die beiden Männer stehen im Verdacht, am Samstagabend (17. Januar) in ein Wohnhaus eingebrochen zu sein. Seit Sonntag (18. Januar) befinden sie sich in Untersuchungshaft.

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Verdächtige Beobachtung am Abend

Gegen 19 Uhr meldete sich ein aufmerksamer Mann bei der Polizei. Ihm waren zuvor zwei verdächtige Personen im Bereich des Rothenbacher Weges aufgefallen. Besonders hilfreich: Der Zeuge konnte sowohl das Fluchtfahrzeug als auch das Kennzeichen des Pkw genau beschreiben, in den die Männer eingestiegen waren.

Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, waren die Verdächtigen zunächst verschwunden. Bei der Überprüfung der Umgebung entdeckten die Beamten jedoch an einem Haus in der Straße Auf dem Rosenberg eine eingeschlagene Fensterscheibe.

Einbruchsspuren und Videoaufnahmen

Im Inneren des Hauses bot sich ein klares Bild eines Einbruchs: Im Schlafzimmer waren mehrere Schränke und Schubladen durchwühlt worden, außerdem fehlte eine Geldbörse. Eine am Haus installierte Videokamera zeichnete zwei Männer auf, die sich unbefugt Zugang zum Gebäude verschafft hatten.

Festnahme an Tankstelle

Rund eine halbe Stunde später gelang der Durchbruch. Eine Streifenwagenbesatzung entdeckte den gesuchten Pkw an einer Tankstelle an der Hauptstraße in Rösrath. Im Fahrzeug saßen zwei Männer im Alter von 30 und 43 Jahren. Kleidung und Erscheinungsbild stimmten mit den Aufnahmen der Überwachungskamera überein.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Polizisten Einbruchswerkzeug sowie die zuvor entwendete Geldbörse. Beide Männer sind der Polizei bereits wegen ähnlicher Delikte bekannt.

Untersuchungshaft angeordnet

Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache nach Bergisch Gladbach gebracht. Auf richterliche Anordnung wurden sie am Sonntag in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Dort sitzen sie nun in Untersuchungshaft.

Die Polizei lobt ausdrücklich das besonnene und aufmerksame Verhalten des Zeugen, das maßgeblich zur schnellen Aufklärung der Tat beigetragen hat.

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Aufmerksamer Zeuge verhindert Trunkenheitsfahrt in Wermelskirchen

16 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Wermelskirchen hat ein aufmerksamer Zeuge am Donnerstagabend (15. Januar) möglicherweise Schlimmeres verhindert. Gegen 18 Uhr meldete er der Polizei über den Notruf eine auffällige und gefährliche Fahrweise eines Pkw.

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Unsichere Fahrt auf Berliner Straße und B 51

Nach Angaben des Zeugen war ein Nissan im Bereich der Berliner Straße sowie im weiteren Verlauf der B 51 mehrfach mit den Reifen in den Grünstreifen geraten. Das Fahrzeug habe stark geschwankt und sei nur knapp einem Unfall entgangen.

Polizei stoppt Fahrerin in Buchholzen

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten den Wagen wenig später in der Ortschaft Buchholzen antreffen und kontrollieren. Am Steuer saß eine 67-jährige Frau aus Wermelskirchen. Bereits beim Aussteigen zeigte sich, dass sie deutlich unter Alkoholeinfluss stand und erhebliche Gleichgewichtsprobleme hatte.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille. Damit lag eine absolute Fahruntüchtigkeit vor, die die zuvor beobachtete Fahrweise erklärte.

Blutprobe angeordnet

Zur Beweissicherung ordneten die Beamten eine Blutprobenentnahme an, die auf der Polizeiwache in Burscheid durch einen hinzugezogenen Arzt durchgeführt wurde. Die Weiterfahrt wurde der Frau untersagt, sie musste ihren Weg zu Fuß fortsetzen.

Gegen die 67-Jährige wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Polizei lobt Zivilcourage

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie wichtig Hinweise aus der Bevölkerung sind. Wer im Straßenverkehr eine ähnliche Beobachtung macht, sollte nicht zögern, die Polizei zu verständigen – entweder über jede Polizeidienststelle oder den kostenfreien Notruf 110. Aufmerksame Zeuginnen und Zeugen können so einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.

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Einbrecherin in Leichlingen auf frischer Tat gestört

15 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Tat am frühen Mittag

In Leichlingen ist es am Mittwoch, 14. Januar, kurz vor 13 Uhr zu einem versuchten Einbruch in ein Einfamilienhaus an der Opladener Straße gekommen. Eine bislang unbekannte Täterin versuchte, sich gewaltsam Zugang zu dem Haus zu verschaffen.

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Küchenfenster aufgehebelt

Nach Zeugenaussagen hebelte die Tatverdächtige mit einem bislang unbekannten Gegenstand an einem Küchenfenster. Dabei zerbrach die Glasscheibe. Ziel war offenbar, in das Haus einzudringen.

Hausbesitzerin überrascht Täterin

Als die Hausbesitzerin vom Einkaufen zurückkehrte, traf sie die Einbrecherin noch am Tatort an. Die Täterin ergriff daraufhin sofort die Flucht. Zu einem Eindringen in das Haus kam es nicht, sodass es bei einem Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro blieb.

Fahndung ohne Erfolg

Die Polizei wurde wenig später informiert und nahm vor Ort eine Strafanzeige auf. Eine Fahndung verlief aufgrund des zeitlichen Abstands ohne Erfolg. Noch am selben Tag führte die Polizei eine Spurensicherung am Tatort durch.

Täterbeschreibung veröffentlicht

Im Rahmen der Anzeigenaufnahme beschrieb die Geschädigte die Tatverdächtige wie folgt:
weiblich, etwa 16 bis 18 Jahre alt, circa 160 bis 165 Zentimeter groß, schlanke Statur, osteuropäisches Erscheinungsbild.

Polizei bittet um Hinweise

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder zur beschriebenen Person geben können, werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu wenden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.

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Wermelskirchen: Zwei Pedelec-Diebe fliehen schwankend – Polizei schnappt Täter kurze Zeit später

15 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Zwei mutmaßlich alkoholisierte und berauschte Männer aus Solingen stahlen am Mittwochabend zwei hochwertige Pedelecs aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses in Wermelskirchen – dank eines aufmerksamen Hinweises konnte die Polizei die Täter schnell stellen.

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Zeugin hört verdächtige Geräusche

Am Mittwochabend (14. Januar) gegen 21:15 Uhr wurde eine Bewohnerin der Thomas-Mann-Straße auf seltsame Geräusche aus dem Keller des Hauses aufmerksam. Kurz darauf beobachtete sie, wie zwei Männer mit Fahrrädern aus einer rückwärtigen Tür flüchteten – laut Zeugin mit auffällig unsicherer Fahrweise in Richtung Kenkhauser Straße.

Täter in der Nähe gestellt

Die Polizei leitete sofort eine Fahndung im Nahbereich ein. Wenig später, gegen 21:50 Uhr, entdeckten Einsatzkräfte zwei Männer, die auf Pedelecs die Straße Am Belten entlangfuhren. Aufgrund der genauen Personen- und Fahrradbeschreibung passten die Verdächtigen zu den Hinweisen. Bei der Kontrolle konnten sie keine Angaben zur Herkunft der Räder machen – und sich auch nicht ausweisen.

Verdacht auf Alkohol- und Drogenkonsum

Beide Männer, 34 und 29 Jahre alt und aus Solingen, standen offenbar unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Atemalkoholtests ergaben rund 1,6 und 1 Promille. Einen Drogentest lehnten sie ab. Die Polizei brachte sie zur Wache in Burscheid, wo beiden eine Blutprobe entnommen wurde.

Fahrräder zurück beim Besitzer

Die gestohlenen Pedelecs konnten dem rechtmäßigen Eigentümer bereits wieder zurückgegeben werden. Nach Abschluss der Maßnahmen durften die beiden Tatverdächtigen die Polizeiwache verlassen. Die weiteren Ermittlungen wegen schweren Diebstahls und Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss dauern an.

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Öffentlichkeitsfahndung erfolgreich beendet

14 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die Öffentlichkeitsfahndung nach dem 15-jährigen Pascal K. aus Leichlingen ist eingestellt worden. Der Jugendliche wurde von der Bundespolizei in Paderborn wohlbehalten angetroffen.

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Jugendlicher unverletzt aufgefunden

Nach Angaben der Behörden besteht kein weiterer Handlungsbedarf. Der Jugendliche ist unverletzt und befindet sich in Sicherheit. Damit endete die Suche wenige Tage nach dem Start der Öffentlichkeitsfahndung mit einem positiven Ausgang.

Dank an Öffentlichkeit und Medien

Die Polizei dankte der Bevölkerung sowie den Medien für die Unterstützung bei der Suche in den vergangenen Tagen. Medienvertreter, die im Rahmen der Fahndung ein Foto des Jugendlichen veröffentlicht hatten, wurden gebeten, dieses nun zu löschen.

Fahndungsmaßnahmen aufgehoben

Mit dem Antreffen des Jugendlichen sind sämtliche Fahndungsmaßnahmen beendet. Weitere Angaben zu den Umständen wurden nicht gemacht.

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Diebstahl in Wohnung am Gerottener Weg

14 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Rösrath ist eine 80-jährige Seniorin Opfer eines dreisten Diebstahls geworden. Am Dienstagvormittag, dem 13. Januar, wurde sie zwischen 10:00 Uhr und 10:50 Uhr in ihrer Wohnung am Gerottener Weg bestohlen. Die Täterin gab sich nach bisherigen Erkenntnissen als Reinigungskraft aus, um sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen.

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Täterin täuscht Reinigungsdienst vor

Die Seniorin hatte die Frau in ihre Wohnung gelassen, um Reinigungsarbeiten durchführen zu lassen. Währenddessen entwendete die Tatverdächtige unbemerkt mehrere Schmuckstücke sowie eine Geldbörse mit Bargeld, Krankenkassenkarte und Personalausweis. Der Diebstahl fiel erst auf, nachdem die Frau die Wohnung unter dem Vorwand eines dringenden Anlasses vorzeitig verlassen hatte.

Schaden im dreistelligen Bereich

Der entstandene finanzielle Schaden wird von den Ermittlern auf mehrere hundert Euro geschätzt. Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die Beamten davon aus, dass es sich bei der Täterin nicht um eine echte Reinigungskraft handelte, sondern dass diese Rolle gezielt genutzt wurde, um Zugang zur Wohnung zu erhalten.

Polizei warnt vor Betrugsmaschen

Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und warnt erneut vor ähnlichen Betrugs- und Diebstahlsmaschen, die sich häufig gegen ältere Menschen richten. Insbesondere alleinlebende Seniorinnen und Senioren sollten keine Unbekannten in ihre Wohnung lassen. In Zweifelsfällen wird empfohlen, Termine zu verschieben und eine Vertrauensperson hinzuzuziehen.

Zeugen gesucht

Die Ermittlungen führt die zuständige Polizeibehörde in Rösrath. Hinweise zu der Tat nimmt die Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

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Prozessauftakt unter großem Andrang in Düsseldorf

13 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf hat am Vormittag der Strafprozess gegen sechs mutmaßliche Mitglieder der linksextremistischen Hammerbande begonnen. Der Auftakt verlief unter hohem Publikumsinteresse und wurde von einer Unterstützer-Demonstration begleitet. Der Beginn verzögerte sich, da die Angeklagten verspätet eintrafen. Auch eine angemeldete Kundgebung musste zwischenzeitlich aufgelöst werden. Vor dem Gerichtsgebäude bildeten sich lange Warteschlangen, rund 160 Zuschauer verfolgten den Prozessstart im Saal – eine für Strafverfahren außergewöhnlich hohe Zahl.

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Unterbrechung wegen Jugendschutzprüfung

Unmittelbar nach der Eröffnung wurde die Verhandlung erneut unterbrochen. Das Gericht beriet darüber, ob die Öffentlichkeit aus Gründen des Jugendschutzes ganz oder teilweise ausgeschlossen werden muss. Eine Entscheidung dazu stand zunächst aus.

Angeklagte und Vorwürfe

Angeklagt sind fünf junge Frauen und ein Mann im Alter zwischen 22 und 24 Jahren aus Jena und Leipzig. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen unter anderem die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, gefährliche Körperverletzung sowie versuchten Mord vor. Die Beschuldigten sollen zu einer Gruppe gehören, die durch gewalttätige Angriffe auf mutmaßliche Neonazis vor allem im Osten Deutschlands bekannt wurde.

Schwere Gewalttaten im In- und Ausland

Kern der Anklage sind mehrere Attacken beim internationalen Treffen von Rechtsextremen in Budapest, dem sogenannten Tag der Ehre. Dort sollen Teilnehmer vor rund drei Jahren mit Schlagstöcken und Hämmern angegriffen und teils schwer verletzt worden sein. Zudem wird einer der Angeklagten eine Beteiligung an einem brutalen Angriff auf eine bei Rechtsextremen beliebte Modemarke in Erfurt zur Last gelegt.

Warum der Prozess in Nordrhein-Westfalen stattfindet

Der Strafprozess wird in Düsseldorf geführt, weil sich zwei der Angeklagten in Hamm und Köln den Behörden gestellt hatten. Die übrigen Beschuldigten meldeten sich zuvor in Ostdeutschland. Für die Zuständigkeit der Gerichte sind neben Tat- und Wohnort auch der Ort der Festnahme maßgeblich. Das Verfahren in Düsseldorf entlastet damit möglicherweise andere Oberlandesgerichte.

Weitere Verfahren gegen die Gruppe

Parallel dazu läuft seit Ende November in Dresden ein weiteres Verfahren gegen den mutmaßlichen Kopf der Gruppe sowie weitere Beschuldigte. Zudem steht eine weitere Person der Szene in Ungarn vor Gericht. Ihr Verfahren war zuletzt wegen eines mehrwöchigen Hungerstreiks unterbrochen worden und soll fortgesetzt werden. In Ungarn drohen in diesem Fall hohe Haftstrafen.

Bereits verurteilte Mitglieder und Ausblick

Zwei Frauen aus dem Umfeld der Gruppe wurden bereits in München und Dresden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Auch den nun in Düsseldorf Angeklagten drohen langjährige Freiheitsstrafen. Sie befinden sich seit ihrer Festnahme in Untersuchungshaft und haben sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Für das Düsseldorfer Verfahren sind mehr als 70 Verhandlungstage angesetzt, die sich bis ins Jahr 2027 erstrecken sollen.

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