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Neues Stadthaus: Übergabe an die Stadt verschiebt sich um einige Wochen

Neues Stadthaus: Übergabe an die Stadt verschiebt sich um einige Wochen

19 Oktober 2026 von Darian Lambert

Beim Übergabetermin am 15. Oktober waren noch nicht alle Arbeiten erledigt. Am geplanten Umzug der Verwaltung soll das nach Angaben der Stadt vorerst nichts ändern.

Die Stadt Bergisch Gladbach muss auf die Schlüssel für ihr Neues Stadthaus noch warten. Beim vereinbarten Übergabetermin am Donnerstag, 15. Oktober, standen in mehreren Gewerken noch Leistungen aus. Eine vollständige oder auch nur teilweise Übernahme des Gebäudes sei deshalb nicht möglich gewesen, teilt die Stadt mit. Sie rechnet damit, dass sich die Übergabe um wenige Wochen verzögert.

Den Stand der Arbeiten hatten Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, die Projektsteuerung, externe Berater und Gutachter sowie der Vermieter gemeinsam vor Ort begutachtet. Ihr Fazit: Der Bau ist insgesamt weit fortgeschritten, aber noch nicht fertig. Die Stadt spricht trotzdem von einem vielversprechenden Eindruck, den das Gebäude schon jetzt vermittle.

Einen neuen Übergabetermin stimmen Verwaltung, Vermieter und die übrigen Projektbeteiligten derzeit ab. Auf den Umzug der Verwaltung ins Neue Stadthaus hat die Verschiebung nach aktuellem Stand keine Auswirkungen, die Stadt hält vorerst am bisherigen Zeitplan fest. Wann genau umgezogen werden soll, nennt die Mitteilung nicht. Sobald der neue Termin feststeht, will die Stadt informieren.

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Altenberger-Dom-Straße: Zwei Wochen Vollsperrung für die neue Asphaltdecke

15 Oktober 2026 von Vladlen Stolz

Vom 17. bis voraussichtlich 30. Oktober ist die Altenberger-Dom-Straße zwischen Leverkusener Straße und Ortsausgang Richtung Odenthal komplett gesperrt. Der Verkehr wird in beiden Richtungen über die B 506 umgeleitet.

(Symbolbild)

Für die letzte Bauphase wird die Altenberger-Dom-Straße in den Herbstferien voll gesperrt. Von Samstag, 17. Oktober, bis voraussichtlich Freitag, 30. Oktober, ist der Abschnitt zwischen der Leverkusener Straße und dem Ortsausgang Richtung Odenthal (Zum Scheider Feld) nach Angaben der Stadt nicht befahrbar. In dieser Zeit wird die abschließende Asphaltdecke eingebaut. Auch die Einmündung der Schlebuscher Straße ist gesperrt.

Bis einschließlich Freitag, 16. Oktober, gilt noch die bisherige Einbahnregelung in Richtung Odenthal bis zur Schlebuscher Straße; wer Richtung Köln fährt, wird weiterhin über Schlebusch geleitet. Ab dem 17. Oktober führt die Umleitung dann in beiden Richtungen großräumig über die B 506. Aus Köln kommend beginnt sie an der Kempener Straße, in der Gegenrichtung bereits am Kreisverkehr in Odenthal.

Auch die Buslinien werden an die Sperrung angepasst. Die Verkehrsbetriebe wollen die Änderungen in Kürze auf ihren Internetseiten und an den betroffenen Haltestellen bekanntgeben.

Anliegerinnen und Anlieger der Altenberger-Dom-Straße und der Brahmstraße erreichen ihre Grundstücke während der Vollsperrung nur über den Fahner Weg. Die Grundstückszufahrten selbst sind zeitweise nicht nutzbar: noch bis zum 16. Oktober jeweils von 8 bis 16 Uhr, vom 17. bis 20. Oktober von 7 bis 17 Uhr und vom 21. bis 23. Oktober von 6 bis 17 Uhr – in diesen Tagen werden Haftkleber aufgetragen und die neue Deckschicht eingebaut. Vom 26. bis 30. Oktober folgen jeweils von 8 bis 17 Uhr unter anderem die Fahrbahnmarkierungen.

Im gesperrten Baustellenbereich darf während der Arbeiten weder gefahren noch geparkt werden. So sollen die Beschäftigten geschützt und Schäden an der frischen Asphaltdecke und den neuen Markierungen vermieden werden, erklärt die Stadt.

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Pressemitteilung FHDW Bergisch Gladbach Gladbachs Partnerstädte zu Besuch bei FHDW

Städtepartnerschaften bringen Bergisch Gladbachs Hochschule international voran

15 Oktober 2026 von Vladlen Stolz

Zum 70-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaften hat Bergisch Gladbach Gäste aus mehreren Partnerstädten empfangen. Bei einem Besuch der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) ging es darum, wie aus langjährigen freundschaftlichen Beziehungen neue Kooperationen in Studium und Forschung entstehen können.

Seit 1956 pflegt Bergisch Gladbach Städtepartnerschaften mit Luton in England, Velsen in den Niederlanden und Bourgoin-Jallieu in Frankreich. Zum 70-jährigen Jubiläum kamen Vertreterinnen und Vertreter aus den Partnerstädten nach Bergisch Gladbach. Gemeinsam mit den örtlichen Städtepartnerschaftsvereinen besuchten sie die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW).

Dabei wurde deutlich, dass die internationalen Beziehungen nicht nur Begegnungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, sondern auch neue Perspektiven für Hochschulen und Studierende eröffnen.

Campusleiter Peter Tutt begrüßte die Gäste mit einer Bergischen Kaffeetafel. Bei Waffeln, herzhaften Spezialitäten und Kaffee aus der traditionellen Dröppelminna kamen die Besucher miteinander ins Gespräch. Anschließend stellte Tutt die Hochschule bei einer Präsentation und einem Rundgang vor.

Auch FHDW-Präsident Prof. Dr. Eckhard Koch, der Leiter des Campus Mettmann und der Unternehmenskooperation Mettmann und Bergisch Gladbach, Dr. Alexander Brändle, sowie Karin Carroll-Scott, Leiterin des International Office, waren für den Termin angereist.

Koch erläuterte die internationale Ausrichtung der Hochschule. Seit zwei Jahren verfolge die FHDW eine deutlich internationalere Strategie. Dazu gehörten auch englischsprachige Studiengänge, die ab Herbst beziehungsweise im folgenden Jahr angeboten werden sollen.

Neue Kooperation mit Hochschule in Luton

Ein konkretes Beispiel für die Zusammenarbeit ist die neue Kooperation der FHDW mit der University of Bedfordshire in Luton. Damit erhält die Städtepartnerschaft zwischen Bergisch Gladbach und der englischen Stadt eine zusätzliche akademische Dimension.

Auch mit einem College im litauischen Marijampolė, einer weiteren Partnerstadt Bergisch Gladbachs, arbeitet die Hochschule bereits zusammen. Solche Verbindungen sollen den internationalen Austausch stärken und Studierenden zusätzliche Möglichkeiten eröffnen.

Das International Office plant bereits weitere Kooperationen. Karin Carroll-Scott nannte als mögliches Modell ein sogenanntes „1-plus-1-Programm“. Dabei könnten Studierende Abschlüsse im Ausland und an der FHDW erwerben, die in beiden Ländern anerkannt werden. Langfristig strebt die Hochschule zudem Doppelmasterabschlüsse mit internationalen Partnern an.

Ehrenamt als Grundlage internationaler Kontakte

Der Besuch machte zugleich deutlich, welche Rolle die Städtepartnerschaftsvereine bei der Pflege internationaler Beziehungen spielen. Durch ihr ehrenamtliches Engagement organisieren sie Begegnungen, halten Kontakte aufrecht und schaffen Voraussetzungen für neue gemeinsame Projekte.

Die Zusammenarbeit mit Hochschulen zeigt, dass die seit Jahrzehnten bestehenden Partnerschaften auch für Bildung und Wissenschaft neue Chancen eröffnen. Aus persönlichen Kontakten können so langfristige Kooperationen entstehen, von denen Studierende und Hochschulen auf beiden Seiten profitieren.

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Sonniger Park am Deutschen Platz in Bensberg

Bensberg eröffnet neugestalteten Deutschen Platz mit Parkanlage

12 Oktober 2026 von Vladlen Stolz

Nach rund acht Monaten Bauzeit ist die Grünanlage am Deutschen Platz und Hindenburgplatz in Bensberg wieder zugänglich. Am Freitag, 16. Oktober, wird die umgestaltete Parkanlage offiziell eröffnet. Im Anschluss verschenkt die Stadt 50 Bäume an Grundstückseigentümer in Bergisch Gladbach.

Mehr Platz zum Spielen, neue Sitzgelegenheiten und eine aufgewertete Grünanlage: Der Deutsche Platz und die angrenzende Parkanlage in Bensberg sind nach umfangreichen Bauarbeiten fertiggestellt. Seit dem 5. Oktober ist das Gelände wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Die offizielle Eröffnung findet am Freitag, 16. Oktober 2026, um 14 Uhr gemeinsam mit Bürgermeister Marcel Kreutz statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen.

Besonders Familien und Kinder sollen von der Neugestaltung profitieren. Der Spielplatz wurde erweitert und bietet neue, teilweise barrierefrei nutzbare Spielmöglichkeiten auf mehreren Ebenen.

50 Bäume für Bergisch Gladbach

Direkt im Anschluss an die Eröffnung beginnt um 14.30 Uhr die Bürgerbaum-Aktion von StadtGrün. Wie bereits 2022 und 2024 stellt die Stadt erneut 50 Bäume kostenlos zur Verfügung. Finanziert werden sie aus Mitteln der Baumschutzsatzung.

Das Angebot richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken in Bergisch Gladbach. Die Bäume sollen im Geltungsbereich der städtischen Baumschutzsatzung gepflanzt werden. Die Ausgabe erfolgt, solange der Vorrat reicht.

Das Ende der Veranstaltung ist gegen 15.30 Uhr geplant. Mitarbeitende der Abteilung StadtGrün stehen währenddessen für Fragen zur neugestalteten Anlage zur Verfügung.

Mehr Aufenthaltsqualität und neue Spielmöglichkeiten

Die Arbeiten wurden im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Bensberg umgesetzt. Unter dem Leitgedanken „Wechselvolle Geschichte trifft auf Gegenwart“ sollte die bestehende Parkanlage behutsam weiterentwickelt und als öffentlicher Treffpunkt in der Innenstadt gestärkt werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Platzfläche am Ehrenmal. Sie soll künftig stärker als Stadtplatz und zentraler Begegnungsort dienen. Dafür wurden die Grundfläche leicht angepasst und die Wegeführung mit zwei geradlinigen Achsen klarer gestaltet. Auch die Zugänge zum Platz und zum oberen Bereich der Grünanlage wurden einladender angelegt.

Helles Betonsteinpflaster, wassergebundene Flächen und neue, stadtklimaverträgliche Baumarten mit lichten Kronen sollen für eine offenere Atmosphäre sorgen und zugleich Schatten spenden.

Neue Bepflanzung und Landschaftsliegen

Auch die Grünflächen wurden umfassend überarbeitet. Stark zugewachsene und überalterte Bereiche wurden zurückgenommen und mit einer vielfältigen Auswahl an Stauden und Gehölzen neu bepflanzt. Darüber hinaus wurde die Allee instand gesetzt.

Auf der östlichen Rasenfläche laden neue Landschaftsliegen künftig zum Verweilen ein. Insgesamt soll die neugestaltete Anlage mehr Möglichkeiten zum Spielen, Erholen und Begegnen bieten und den Deutschen Platz als Teil der Bensberger Innenstadt aufwerten.

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Warnung am Rheinufer in Köln

Niedrigwasser am Rhein: Stadt Köln warnt vor alten Kampfmitteln

12 Oktober 2026 von Vladlen Stolz

Bei sinkendem Rheinpegel werden immer wieder alte Bomben und Munition am Ufer sichtbar. Zwischen August und Anfang Oktober wurden in Köln 33 Kampfmittel geborgen. Die Stadt warnt davor, trockengefallene Flächen zu betreten oder verdächtige Gegenstände anzufassen.

(Symbolbild)

Der niedrige Wasserstand des Rheins bringt in Köln zunehmend alte Kampfmittel ans Tageslicht. Am Rheinufer können dadurch gefährliche Hinterlassenschaften aus vergangenen Kriegen sichtbar werden. Die Stadt Köln ruft deshalb zu besonderer Vorsicht auf und bittet Spaziergänger, Sportler und andere Besucher, verdächtige Gegenstände keinesfalls zu berühren oder selbst zu bergen.

Wie die Stadt mitteilt, gab es zwischen August und Anfang Oktober 2026 insgesamt 45 kampfmittelbedingte Einsätze im Bereich des Rheins. Dabei wurden 53 verdächtige Gegenstände gemeldet oder gefunden. In 33 Fällen handelte es sich tatsächlich um Kampfmittel, in 20 Fällen stellte sich der Verdacht als unbegründet heraus.

Bomben und Granaten am Rheinufer entdeckt

Unter den geborgenen Kampfmitteln waren Spreng- und Brandbomben, Minen, Panzergranaten, Wurf- und Handgranaten sowie verschiedene Munitionsteile. In den meisten Fällen konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf die Gegenstände bergen und abtransportieren.

Einige Funde waren jedoch so gefährlich, dass größere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich wurden. Am 6. August wurde in Deutz eine zündfähige Fünf-Zentner-Bombe entdeckt. Am 28. September folgte in Rodenkirchen der Fund einer Zehn-Zentner-Bombe. Beide Fälle machten eine Evakuierung der Bevölkerung notwendig.

Die Zahlen zeigen nach Einschätzung der Stadt, dass freigelegte Kampfmittel bei Niedrigwasser eine ernst zu nehmende Gefahr darstellen.

Stadt gibt klare Verhaltenstipps

Wer sich am Rhein aufhält, sollte auf befestigten und ausgewiesenen Wegen bleiben. Die Stadt rät ausdrücklich davon ab, trockengefallene Bereiche des Flussbettes zu betreten. Dort können alte Kampfmittel liegen, die auf den ersten Blick harmlos erscheinen, tatsächlich aber gefährlich sein können.

Wer einen verdächtigen Gegenstand entdeckt, sollte folgende Regeln beachten:

  • Nicht berühren oder bewegen: Auch alte oder beschädigt wirkende Munition kann gefährlich sein.
  • Abstand halten: Den Fundort nicht weiter erkunden und andere Menschen in der Nähe warnen.
  • Fund melden: Das Ordnungsamt unter 0221/221-32000 oder die Polizei über den Notruf 110 informieren.
  • Fundort genau beschreiben: Eine möglichst genaue Ortsangabe erleichtert den Einsatzkräften die Suche.

Die Stadt betont, dass die Bevölkerung durch umsichtiges Verhalten dazu beitragen kann, Unfälle zu verhindern. Die Bergung und Sicherung verdächtiger Gegenstände sollten ausschließlich den zuständigen Fachkräften überlassen werden.

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Unbenannt

Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

09 Oktober 2026 von Vladlen Stolz

Lesungen, Filmvorführungen, Workshops und Aktionen im Stadtgebiet: Vom 23. bis 27. November beteiligt sich Bergisch Gladbach mit einer Aktionswoche am Internationalen Tag zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen. Bereits Anfang November stehen zwei Veranstaltungen auf dem Programm. Eine neue Orange Bank soll dauerhaft auf das Thema aufmerksam machen.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen sichtbar machen, Betroffene stärken und über Hilfsangebote informieren: Mit diesen Zielen organisiert die Stadt Bergisch Gladbach im November eine Aktionswoche rund um den Internationalen Tag zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November. Das Programm richtet sich an unterschiedliche Altersgruppen und umfasst Veranstaltungen an mehreren Orten in der Stadt.

Jugendliche können sich unter anderem im Jugendzentrum CROSS, im UFO und am kaufmännischen Berufskolleg mit dem Thema auseinandersetzen. Auch das Atelier KLKS und das Kunstmuseum Villa Zanders beteiligen sich. Neben den Selbstverteidigungskursen „You can Fight“ wird in Heidkamp erstmals ein thematischer Yoga-Workshop angeboten.

Die Veranstaltungen sollen Frauen und Mädchen stärken, Möglichkeiten zum Selbstschutz aufzeigen und auf Beratungs- und Unterstützungsangebote in Bergisch Gladbach und im Rheinisch-Bergischen Kreis aufmerksam machen.

Lesung und Informationsabend bereits Anfang November

Noch vor dem offiziellen Beginn der Aktionswoche gibt es zwei Veranstaltungen zum Thema Gewalt und Ausbeutung.

Am 3. November liest die Autorin Asha Hedayati in der Stadtbücherei aus ihrem Buch „Die stille Gewalt“. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch „Keine Gewalt an Frauen“ im Rheinisch-Bergischen Kreis statt.

Am 6. November folgt der Informationsabend „Achtung Loverboys“ in der IGP. Bono Direkthilfe e. V. und die städtische Gleichstellungsstelle informieren dabei über emotionale Manipulation und Ausbeutung, von denen insbesondere Mädchen und junge Frauen betroffen sein können.

Auch die Volkshochschule beteiligt sich am Programm: Am 24. November wird dort der Dokumentarfilm „Girls and Gods“ gezeigt. Darin setzt sich die Regisseurin mit der Rolle von Frauen und Mädchen in den Weltreligionen auseinander.

Orange Fahnen und beleuchtetes Rathaus

Neben den Veranstaltungen soll das Thema auch im Stadtbild präsent sein. Am 23. November werden vor den Rathäusern in Bensberg und Bergisch Gladbach sowie auf dem Zanders-Gelände Fahnen gehisst. Während der gesamten Aktionswoche wird das Rathaus in Bergisch Gladbach orange angestrahlt.

Die Farbe Orange steht international für eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Mit den sichtbaren Zeichen will die Stadt auf das Problem aufmerksam machen und zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung beitragen.

Zweite Orange Bank wird am Zanders-Gelände eingeweiht

Ein dauerhaftes Zeichen kommt am 25. November um 13 Uhr hinzu. Bürgermeister Marcel Kreutz und die Gleichstellungsbeauftragte Judith Klaßen wollen am Ende des Gleisparks auf dem Zanders-Gelände eine zweite Orange Bank im öffentlichen Raum einweihen.

Das Projekt entsteht gemeinsam mit der Allgemeinen Frauenberatungsstelle für den Rheinisch-Bergischen Kreis, der Opferschutzstelle der Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis und der städtischen Gleichstellungsstelle. Die beteiligten Organisationen werden auf einem Schild an der Bank genannt.

Die Bank soll nicht nur Aufmerksamkeit schaffen, sondern auch auf bestehende Beratungs- und Hilfsangebote hinweisen. Sie steht damit für die Aufforderung, Gewalt nicht zu ignorieren, Betroffene zu unterstützen und ihnen Wege aus gewaltsamen Situationen aufzuzeigen.

Orange Schuhe erinnern an Opfer von Gewalt

Im Rahmen der kreisweiten Aktion „Orange Schuhe gegen Gewalt an Frauen“ werden an der Bank außerdem Schuhe einer Stifterin aufgestellt. Sie symbolisieren Frauen, die Opfer von Gewalt und Femiziden geworden sind, und sollen dazu beitragen, das Thema aus der Unsichtbarkeit zu holen.

Mit der Aktion verbindet der Runde Tisch „Keine Gewalt an Frauen“ auch politische Forderungen. Dazu gehören eine bessere Anpassung der Unterstützungssysteme an den tatsächlichen Bedarf sowie die Forderung, Femizide als strafverschärfenden Umstand anzuerkennen.

Die Aktionswoche soll damit nicht nur informieren, sondern auch deutlich machen, dass der Schutz von Frauen und Mädchen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.

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Googeln Sie doch selbst – wie das Rathaus eine Ratsanfrage abbügelt

Googeln Sie doch selbst – wie das Rathaus eine Ratsanfrage abbügelt

08 Oktober 2026 von Darian Lambert

Aus dem Rathaus · Hauptausschuss vom 7. Oktober 2026

Seit vier Monaten liegt der Stadtverwaltung eine Anfrage der BÜRGERPARTEI GL zur Führungsebene im Rathaus vor. Die Antwort im Hauptausschuss: Es gibt keine. Dafür den Tipp, im Internet zu suchen. Währenddessen wächst das Haushaltsloch, Beschäftigte warten monatelang auf Verstärkung, und beim Hitzeschutz gibt es Bilder statt Preise.

Das Wichtigste vorab:

  • A-16-Anfrage: komplett abgelehnt – keine Zahlen, keine Fundstelle
  • Ein Einzelratsmitglied nennt den Umgang mit Ehrenamtlichen „respektlos“
  • Haushalt: 13 Millionen Euro weniger Gewerbesteuer, 7 Millionen mehr Kreisumlage – zusätzlich zum Defizit von rund 50 Millionen Euro
  • Personal: 56 unbesetzte Stellen, sechs Monate Sperre, psychologische Beratung schon im Sommer ausgeschöpft
  • Hitzeschutz: KI-Bilder ohne Preisschild
  • Feuerwehrschule: im März gesperrt, im Oktober entsperrt, nächste Woche geprüft

Eine Anfrage, null Antworten

Worum es geht: Der Stellenplan 2026 weist neun Stellen der Besoldungsgruppe A 16 aus. Das ist die oberste Stufe der Laufbahnbeamten – darüber kommen nur noch Beigeordnete und Bürgermeister. Die BÜRGERPARTEI GL hat am 10. Juni schriftlich gefragt: Welche Funktionen stecken dahinter? Nach welchem Verfahren und wann wurden sie bewertet? Was kosten sie, über die Jahre gerechnet? Und wo ist das aktuelle Organigramm?

Thomas Klein, der die Gruppe im Hauptausschuss vertritt, brachte die Fragen dort vor, wo sie hingehören: bei der Beratung des Personalkostenrahmens. „Sparen ist glaubwürdig, wenn es oben anfängt“, sagte Klein. Namen wolle die Gruppe ausdrücklich nicht wissen. Es gehe um Zahl, Bewertung und Kosten von Leitungsstellen – also um Dinge, die ohnehin in den Stellenplan gehören, den der Rat beschließt.

Die Verwaltung blockte ab. Fachbereichsleiter David Sprenger erklärte, auf die Anfrage gebe es eine „formale Antwort“ – und die bedeute, dass die Verwaltung nicht antworte. Kleins Darstellung sei „falsch“, die Wiederbesetzungssperre treffe Führung und Sachbearbeitung nach fachlichen Kriterien gleichermaßen. Und das Organigramm? Dafür habe er für eine Suchanfrage „ungefähr drei Sekunden“ gebraucht. Wer eine Fachbereichsleitung bekomme, entscheide ohnehin der Hauptausschuss, nachzulesen im Ratsinformationssystem. Zu verbergen habe die Verwaltung nichts.

Drei Sekunden Google – und dann?

Wir haben es ausprobiert. Stimmt: Wer googelt, findet den Verwaltungsgliederungsplan der Stadt (PDF, Stand April 2026: https://www.bergischgladbach.de/verwgliederungsplan.pdfx). Wer dagegen die Suchfunktion auf bergischgladbach.de nutzt, findet: nichts. Null Treffer, für jeden Begriff – sogar für „Bürgerbüro“.

Und der Plan selbst? Zeigt Kästchen: den Bürgermeister, drei Dezernate, zehn Fachbereiche, deren Abteilungen und die Namen der Leitungen. Was er nicht zeigt: welche Stellen mit A 16 bewertet sind, wann und nach welchem Verfahren das zuletzt geprüft wurde, und was diese Ebene die Stadt jedes Jahr kostet. Genau das war die Frage. Ein Organigramm ersetzt keine Zahl.

Über jede einzelne Zahl lässt sich streiten. Nicht streiten lässt sich, wenn gar nicht geantwortet wird. Die Zahlen liegen im Rathaus vor. Dass sie nicht auf den Tisch kommen, ist eine Entscheidung. Wer nichts zu verbergen hat, kann die Tabelle auch liefern.

Die BÜRGERPARTEI GL stellt die drei Kernfragen deshalb noch einmal – auf einer Seite, ohne Namen: Welche Funktionen sind mit A 16 bewertet? Wann und wie wurden sie zuletzt bewertet? Was kosten A 15 und A 16 zusammen pro Jahr? Das Argument „zu umfangreich“ fällt damit weg.

„Respektlos gegenüber dem Ehrenamt“

Unterstützung kam von außerhalb der Gruppe. Ein Einzelratsmitglied erinnerte daran, dass Ehrenamtliche ohne Fraktionsapparat auf Antworten angewiesen sind – es reiche ja schon, zu sagen, wo etwas zu finden sei. Sein Urteil über die Antworten der Verwaltung: „respektlos gegenüber unserer ehrenamtlichen Tätigkeit“. Dem ist wenig hinzuzufügen.

Unten wird gespart. Und oben?

Die Zahlen aus der Mitteilung zum Personalkostenrahmen (Vorlage 0546/2026):

  • 2026 liegt die Stadt trotz aller Maßnahmen rund 1,15 Millionen Euro über dem Personalkostenbudget.
  • Für 2027 liegt die Hochrechnung rund 4,77 Millionen Euro über dem Deckel von 95,9 Millionen Euro.
  • Zum 31. August waren 56 Stellen im Kernhaushalt unbesetzt.
  • Freie Stellen bleiben grundsätzlich sechs Monate gesperrt. Befristete Verträge laufen aus, ihre Zahl sank von 85 auf 77. Beförderungen gibt es nur noch zu zwei Stichtagen. Neue Altersteilzeit: ausgesetzt.

Was das konkret heißt, war in der Sitzung zu hören. In der Verkehrsplanung hat ein Sachgebietsleiter gekündigt – die Stelle bleibt wegen der Sperre vorerst leer. Und die Stunden, die die Stadt extern für psychologische Krisenberatung ihrer Beschäftigten eingekauft hat, waren laut Verwaltung schon im Sommer verbraucht. Belastbare Aussagen dazu, wie es den Beschäftigten geht? Gebe es noch nicht, so die Verwaltung. Der Indikator spricht für sich.

„Wer bei den Menschen spart, die jeden Tag für die Bürgerinnen und Bürger da sind, muss zeigen, dass er oben genauso genau hinschaut. Genau das verweigert die Verwaltung gerade“, sagt Frank Samirae, Vorsitzender der Ratsgruppe BÜRGERPARTEI GL.

Über jede frei werdende Stelle entscheidet laut Verwaltung zunächst eine interne Arbeitsgruppe. Ausnahmen von der Sperre soll es nur geben, wenn Sicherheit oder Schutz von Menschen auf dem Spiel stehen – Feuerwehr, Jugendschutz – oder wenn eine Stelle ihr Geld selbst erwirtschaftet; die heiklen Fälle landen beim Verwaltungsvorstand. Wie viele Ausnahmen es seit Juli gab und ob Leitungsstellen darunter waren, sagt die Verwaltung nicht. Dabei hatte sie im Hauptausschuss am 8. Juli einen Sachstandsbericht für die Oktobersitzung zugesagt – darin werde, so die Niederschrift (TOP Ö 5), „auch dargestellt, bei welchen Stellen die Wiederbesetzungssperre aufgehoben worden sei“. In der Vorlage zum Personalkostenrahmen ist daraus eine Vertagung geworden: Die Übersicht kommt erst mit dem nächsten Halbjahresbericht, Begründung: zu kurzer Betrachtungszeitraum. Nur: Wer Ausnahmen zählen will, braucht dafür keinen langen Zeitraum, sondern eine Liste. Die BÜRGERPARTEI GL fragt deshalb im Finanzausschuss am 8. Oktober nach – und erinnert bei der Gelegenheit an die Zusage vom Juli.

Das Loch wird größer

Thomas Klein fragte den Kämmerer, wie hoch das Defizit 2026 und 2027 ausfällt, wann der Rat sich mit dem Haushaltssicherungskonzept befasst und ob Steuererhöhungen geplant sind. Beigeordneter Thore Eggert nannte Eckwerte: 13 Millionen Euro weniger Gewerbesteuer, mindestens sieben Millionen Euro mehr Kreisumlage – zusätzlich zu den rund 50 Millionen Euro Defizit, mit denen die Stadt ohnehin rechnet. Konkreter wurde es nicht. Ein neues Gremium solle die nächsten Sparmaßnahmen erarbeiten; ob Steuern steigen, sei Sache des Rates – später.

Volt/FWG wünschten sich eine Kurzfassung, die den Sparkurs auch für Menschen ohne Kämmerei-Hintergrund verständlich macht. Die sei in Arbeit, so Eggert – und komme, wenn der Haushalt 2027 beschlossen ist. Verstehen dürfen die Bürgerinnen und Bürger den Sparkurs also hinterher.

Zur Erinnerung: Der Rat hat im März im Haushaltsbegleitbeschluss festgelegt, dass Erhöhungen von Grund- und Gewerbesteuer „zu vermeiden“ sind und nur „als letztes Mittel“ in Frage kommen. Letztes Mittel heißt: Vorher gehört alles auf den Tisch. Auch die Führungsebene.

Hitzeschutz: Bilder statt Preise

Beigeordneter Ragnar Migenda zeigte seine Ideen für eine kühlere Innenstadt: Entsiegelung, mehr Bäume, Verschattung, Nebel- und Kühlelemente. Die Bilder dazu waren KI-generiert, die Bäume darauf größer als in Wirklichkeit – das räumte Migenda selbst ein. Was fehlte: Kosten, Unterhalt, Prioritäten. Mehrere Fraktionen forderten, zuerst ein Budget festzulegen.

Dabei verlangt der Haushaltsbegleitbeschluss ausdrücklich, dass Eigenanteile, Kostenrisiken und Folgekosten „verbindlicher Bestandteil aller Vorlagen“ sind. In dieser Vorlage: nichts davon. Konkret ist bisher nur, dass bis Jahresende 20 bis 21 große Bäume gepflanzt werden, unter anderem vor dem Rathaus. Vorschläge mit Preisschild will die Verwaltung zu den Haushaltsberatungen nachliefern. Wir schauen dann nach, ob das Preisschild dranhängt.

Feuerwehrschule: gesperrt, entsperrt, geprüft – in dieser Reihenfolge

Im März hatte der Rat zwei Stellen der Feuerwehrschule mit Sperrvermerken belegt – so lange, bis die Prüfung der Schule abgeschlossen ist. Jetzt sind die Sperren wieder weg; auf Antrag der SPD wurde darüber öffentlich beraten statt hinter verschlossenen Türen. Die CDU sieht inzwischen keinen Bedarf mehr für die Sperre. Den Zwischenbericht zur Prüfung bekommt der Rechnungsprüfungsausschuss allerdings erst in der kommenden Woche auf den Tisch. Gut für die Feuerwehr. Für die Verlässlichkeit von Sparbeschlüssen weniger.

KI am Telefon: Verwaltung testet schon

Die BÜRGERPARTEI GL hatte einen Antrag für eine KI-gestützte Telefonzentrale eingebracht – für kürzere Wartezeiten und bessere Erreichbarkeit. Die Verwaltung erklärte, ein Voicebot werde intern getestet und solle bald in kleinem Rahmen mit echten Anrufen erprobt werden; die Telefonzentrale werde neu aufgestellt. Der Antrag sei damit „durch Verwaltungshandeln umgesetzt“. Wenn das stimmt, hat der Antrag seinen Zweck erfüllt. Wann der Test startet und was er bringt, fragen wir nach.

Bürgerbegehren Q1: Entscheidung vertagt

Ein Bürgerbegehren will das Q1 am Quirlsberg für die Jugendarbeit erhalten. Der Hauptausschuss fasste keinen Beschluss – die Vorlage der Verwaltung nannte nicht einmal die Frage, über die abgestimmt werden soll. Offene Punkte sollen bis zur Ratssitzung am 13. Oktober geklärt werden. Die Frist für die Unterschriften läuft laut Verwaltung am 23. November ab; ob sie rechtlich haltbar ist, wurde in der Sitzung bezweifelt. Die BÜRGERPARTEI GL unterstützt, dass die Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft des Q1 mitentscheiden.

Kurz notiert

Fahrradstraßen: Den Beschluss des Verkehrsausschusses, mit dem die CDU mithilfe der AfD das Fahrradstraßenkonzept gekippt hat, hat der Bürgermeister beanstandet. Die Umsetzung ist ausgesetzt, es folgt die Schleife: Rat am 13. Oktober (Information), Verkehrsausschuss am 1. Dezember, voraussichtlich Rat am 15. Dezember, notfalls Kommunalaufsicht. Erst durchdrücken, dann kassieren, dann monatelang warten.

Straßenbenennung in Gronau: vertagt. Vorher soll der Ältestenrat informell beraten. Dort sitzt die BÜRGERPARTEI GL nicht mit am Tisch – ihren Antrag, die Ratsgruppen zu beteiligen, hat die Ratsmehrheit im März abgelehnt. Vorbesprochen wird also weiter dort, wo nicht alle dabei sind.

Digitalisierung: Welche digitalen Dienste tatsächlich laufen und welche nur geplant sind, reicht die Verwaltung schriftlich nach.

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Neuer Erweiterungsbau am AMG in Bensberg eröffnet

02 Oktober 2026 von Vladlen Stolz

Mehr Platz für die Oberstufe: Das Albertus-Magnus-Gymnasium in Bensberg hat einen neuen Erweiterungsbau erhalten. Das zweigeschossige Modulgebäude wurde pünktlich fertiggestellt und ist bereits im Schulalltag im Einsatz. Bei der offiziellen Eröffnung wurde zugleich deutlich, dass weitere Sanierungsentscheidungen für den Schulstandort anstehen.

Am Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) in Bensberg gibt es zusätzliche Räume für den Unterricht. Bürgermeister Marcel Kreutz eröffnete den neuen Erweiterungsbau am Mittwoch, 30. September 2026, gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung, der Schulbau GmbH und der Schulgemeinschaft.

Der zusätzliche Raumbedarf war durch die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) und die damit verbundene zusätzliche Jahrgangsstufe entstanden. Die Stadt hatte zugesagt, die benötigten Räume rechtzeitig bereitzustellen. Der neue Modulbau wurde nach Angaben der Stadt zügig fertiggestellt, pünktlich bezogen und wird bereits genutzt.

„Wir haben zugesagt, den benötigten zusätzlichen Raum rechtzeitig zu schaffen. Das ist uns gemeinsam mit allen Beteiligten gelungen“, sagte Bürgermeister Marcel Kreutz bei der Eröffnung. Entscheidend sei, dass das Gebäude rechtzeitig zur Verfügung gestanden habe und von den Schülerinnen und Schülern gut angenommen werde. Ihnen wünschte Kreutz, dass sie die neuen Räume gut für ihren Schulalltag nutzen können und sich dort wohlfühlen.

Zweigeschossiger Modulbau für die Oberstufe

Der Erweiterungsbau verfügt über zwei Etagen mit zusätzlichen Klassen- und Fachräumen. Er wird insbesondere von der Oberstufe genutzt und soll den gestiegenen Platzbedarf am Gymnasium auffangen.

Sebastian Rolko, Geschäftsführer der Schulbau GmbH, hob bei der Eröffnung die Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor. Die schnelle Umsetzung sei dem guten Zusammenspiel der städtischen Fachbereiche, der Planer und der ausführenden Unternehmen zu verdanken.

Schulleiter fordert Klarheit bei weiteren Sanierungen

Schulleiter Rolf Faymonville begrüßte die zusätzlichen Räume und dankte der Schulbau GmbH für die Zusammenarbeit. Zugleich nutzte er die Eröffnung, um auf die noch ausstehenden Entscheidungen zur Sanierung des bestehenden Schulstandorts hinzuweisen.

Die Schulgemeinschaft benötige Sicherheit darüber, wie es mit den anstehenden Arbeiten weitergehe, erklärte Faymonville. Die Schule habe bereits zahlreiche Ideen und Vorstellungen für die Entwicklung des Standorts eingebracht. Nun müsse die Stadt die notwendigen Entscheidungen treffen, ohne den Prozess durch weitere Grundsatzdiskussionen über Schulbauleitlinien zusätzlich zu verzögern.

Der neue Erweiterungsbau könne dabei als Beispiel für einen zügigen Planungs- und Umsetzungsprozess dienen. Für die Schule geht es damit neben den nun verfügbaren zusätzlichen Unterrichtsräumen auch um die Perspektive für die weitere bauliche Entwicklung des AMG.

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Asiatische Tigermücke breitet sich in Köln aus

01 Oktober 2026 von Vladlen Stolz

Inzwischen wurde die Asiatische Tigermücke in sieben Kölner Stadtteilen nachgewiesen. Die Stadt bittet die Bevölkerung, mögliche Brutstätten zu beseitigen und verdächtige Funde zu melden. Eine unmittelbare Gesundheitsgefahr besteht nach derzeitiger Einschätzung nicht.

Feuchtwarmes Wetter hat der Asiatischen Tigermücke in Köln offenbar gute Bedingungen verschafft. Nach Angaben der Stadt wurde die ursprünglich aus Asien stammende Stechmückenart inzwischen in sieben Stadtteilen nachgewiesen. Nun sollen die Kölnerinnen und Kölner dabei helfen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Besonders problematisch sind dabei kleinste Wasseransammlungen. Dort können die Weibchen zwischen April und Oktober ihre Eier ablegen. Als mögliche Brutstätten kommen unter anderem Blumentopf-Untersetzer, Gießkannen, Eimer, Regentonnen, Regenrinnen, alte Reifen oder herumliegendes Spielzeug infrage.

Die Stadt empfiehlt deshalb, Gefäße mit Wasser regelmäßig zu leeren, Regentonnen abzudecken und Regenrinnen sauber zu halten. Auch Tiertränken sollten mindestens einmal pro Woche gereinigt werden.

Tigermücke kann auch Krankheiten übertragen

Die Asiatische Tigermücke ist vergleichsweise klein und an ihrer auffälligen schwarz-weißen Musterung zu erkennen. Anders als viele heimische Stechmücken ist sie auch am Tag aktiv. Für Menschen kann sie deshalb besonders lästig sein.

Grundsätzlich kann die Tigermücke Krankheitserreger wie das Dengue-, Zika- und Chikungunya-Virus übertragen. In Deutschland treten entsprechende Erkrankungen bislang vor allem bei Menschen auf, die sich zuvor in betroffenen Regionen aufgehalten haben.

Eine Übertragung durch den Stich einer Tigermücke innerhalb Deutschlands wurde nach Angaben des Robert Koch-Instituts bislang nicht bestätigt. Die Stadt Köln sieht deshalb derzeit keine unmittelbare Gesundheitsgefahr.

Eier können Trockenheit und Frost überstehen

Ein Grund für die Ausbreitungsfähigkeit der Tigermücke liegt in ihren widerstandsfähigen Eiern. Diese haften an den Wänden von Gefäßen und können sowohl Trockenheit als auch Frost bis etwa minus zehn Grad überstehen. Dadurch können sie den Winter überdauern.

Umso wichtiger sei es, potenzielle Brutstätten frühzeitig zu beseitigen. Bereits kleine Mengen stehenden Wassers können der Tigermücke als Brutplatz dienen.

Verdächtige Mücken melden

Wer eine Asiatische Tigermücke entdeckt, kann den Fund dem Kölner Gesundheitsamt melden. Dafür sollten möglichst ein Foto und der genaue Fundort angegeben werden.

Meldungen nimmt das Gesundheitsamt unter tigermuecke@stadt-koeln.de entgegen. Verdächtige Exemplare können außerdem zur Bestimmung an den Mückenatlas geschickt werden.

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Kieferneinschlag im Lerbacher Wald startet im Oktober

30 September 2026 von Vladlen Stolz

Forstarbeiten dauern voraussichtlich rund einen Monat – Wanderwege müssen zeitweise gesperrt werden

(Symbolbild)

Im Lerbacher Wald beginnen im Oktober umfangreiche Forstarbeiten. Im Rahmen einer Durchforstung sollen gezielt einzelne Kiefern entnommen werden. Die Arbeiten übernimmt das Holzkontor im Auftrag der Gebäude- und Grundstücksverwaltung der Stadt Bergisch Gladbach.

Der genaue Beginn und die Dauer der Maßnahme hängen von den Witterungs- und Bodenverhältnissen ab. Nach derzeitiger Planung sollen die Arbeiten etwa einen Monat dauern.

Geschädigte und hiebsreife Bäume werden entnommen

Bei der Durchforstung werden einzelne hiebsreife Kiefern aus dem bestehenden Bestand entnommen. Dazu zählen insbesondere geschädigte Bäume sowie Bäume, die aufgrund ihrer Stammstärke oder ihres Schiefstandes für eine Fällung vorgesehen sind.

Ziel der Maßnahme ist es, den bestehenden Waldbestand zu pflegen und seine weitere Entwicklung zu unterstützen.

Arbeiten können sich bei Regen verzögern

Bei der Durchführung soll der Waldboden möglichst geschont werden. Vor allem nach stärkeren Regenfällen kann der Einsatz von Forstmaschinen auf aufgeweichten Böden zu Beeinträchtigungen führen.

Bei ungünstigen Bodenverhältnissen werden die Arbeiten deshalb vorübergehend unterbrochen. Dadurch kann sich der ursprünglich vorgesehene Zeitraum der Forstarbeiten witterungsbedingt verschieben.

Wanderwege werden zeitweise gesperrt

Während der Fällarbeiten und des Einsatzes von Forstmaschinen müssen aus Sicherheitsgründen verschiedene Wald- und Wanderwege vorübergehend gesperrt werden.

Betroffen sind unter anderem der überregional bekannte Streifzug 13 „Bensberger Schlossweg“ sowie der Bergische Weg des Bergischen Wanderlandes. Welche weiteren Wege gesperrt werden und wie lange die jeweiligen Sperrungen bestehen bleiben, hängt vom Fortschritt der Arbeiten ab.

Die Sperrungen sind notwendig, um während der Baumfällungen und beim Einsatz von Forstmaschinen einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu gewährleisten.

Stadt bittet um Beachtung der Absperrungen

Die Stadt Bergisch Gladbach bittet Besucherinnen und Besucher des Lerbacher Waldes, die Absperrungen und Hinweise vor Ort zu beachten und gesperrte Bereiche nicht zu betreten.

Die Einschränkungen sollen auf den Zeitraum begrenzt bleiben, der für eine sichere Durchführung der Forstarbeiten erforderlich ist.

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