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Kölner Dom bei Dämmerung am Rhein

Tiefgarage am Dom in Köln: Weitere Sanierungsschritte sollen beschlossen werden

07 April 2026 von Felix Morgenstern

Die Sanierung der Tiefgarage am Dom in Köln geht in die nächste Phase: Der Hauptausschuss der Stadt soll am 20. April über weitere Maßnahmen entscheiden. Eine endgültige Beschlussfassung durch den Rat ist für den 12. Mai 2026 vorgesehen.

Bereits in den vergangenen Jahren wurden erste Arbeiten umgesetzt. So konnte der Verbindungstunnel (Bauteil C) Ende 2023 fertiggestellt werden. Auch in der Nordhalle (Bauteil D) sind wichtige Schritte erfolgt: Dort wurden die Rundstützen saniert, die Arbeiten daran wurden im Januar 2026 abgeschlossen. Derzeit laufen noch Restarbeiten.

Allerdings haben weiterführende Untersuchungen zusätzliche Schäden ans Licht gebracht. Besonders betroffen ist ein sogenannter Unterzug im Bauteil D, der aus statischen Gründen dringend saniert werden muss, bevor dieser Bereich wieder freigegeben werden kann. Die entsprechenden Arbeiten sollen kurzfristig beginnen und nach aktuellen Einschätzungen bis Herbst 2026 andauern.

Die nun vorliegende Beschlussvorlage umfasst ein umfassendes Maßnahmenpaket. Neben bereits durchgeführten Arbeiten sollen auch weitere Untersuchungen, Planungen und Sanierungen beschlossen werden. Dazu zählen unter anderem akute Sicherungsmaßnahmen in Bauteil D, zusätzliche Untersuchungen dieses Bereichs sowie eine Zustandsanalyse der übrigen Bauteile A, B und C. Auch vertiefende Prüfungen der gesamten Anlage sind vorgesehen.

Nach Angaben der Verwaltung sind diese Maßnahmen zwingend erforderlich – sowohl zum Erhalt der Bausubstanz als auch aus rechtlichen Gründen im Rahmen der Betreiberverantwortung. Ziel ist es zudem, ein genaueres Bild der Schäden zu gewinnen und mögliche Gefahren frühzeitig auszuschließen.

Wie es langfristig mit der Tiefgarage weitergeht, hängt maßgeblich von den Ergebnissen der laufenden Untersuchungen ab. Sollte sich kein unmittelbarer Handlungsbedarf für die Standsicherheit ergeben, werden weitere Sanierungsschritte in einer späteren Phase geplant. Dafür will die Stadtverwaltung eine separate Vorlage erarbeiten und dem Rat zur Entscheidung vorlegen.

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Betriebsratswahl im Sonnenuntergang

„Wie die Superzahl im Lotto“: Warum mehr Beschäftigte im Rheinisch-Bergischen Kreis auf Betriebsräte setzen sollten

07 April 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Im Rheinisch-Bergischen Kreis haben tausende Beschäftigte aktuell die Chance, ihre Mitbestimmung im Betrieb zu stärken – doch längst nicht alle nutzen sie. Noch bis Ende Mai laufen die Betriebsratswahlen. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ruft daher dazu auf, diese Gelegenheit stärker wahrzunehmen.

Die Voraussetzungen sind einfach: Bereits ab fünf Beschäftigten kann in einem Unternehmen ein Betriebsrat gewählt werden – unabhängig davon, ob es sich um Vollzeitkräfte, Teilzeitbeschäftigte, Auszubildende oder Mini-Jobber handelt. Trotzdem bleibt das Potenzial in der Region groß. Von rund 10.700 Unternehmen mit insgesamt etwa 103.100 Beschäftigten könnten laut IG BAU Köln-Bonn in rund 34 Prozent der Betriebe Betriebsräte gewählt werden.

„Gerade im Handwerk ist noch viel Luft nach oben“, betont Mehmet Perisan von der IG BAU Köln-Bonn. Besonders in Bauunternehmen sowie bei Dachdecker- und Malerbetrieben gebe es Nachholbedarf bei der Interessenvertretung der Beschäftigten.

Auch in der Gebäudereinigung sieht die Gewerkschaft Handlungsbedarf. Konflikte um Dienstpläne, Urlaub oder fehlende Zuschläge für Sonn- und Feiertagsarbeit seien keine Seltenheit. Hinzu komme immer wieder die Problematik nicht gezahlter Tariflöhne. „In solchen Fällen ist der Betriebsrat ein wichtiges Sprachrohr gegenüber der Chef-Etage“, so Perisan.

Doch die Aufgaben eines Betriebsrats gehen weit darüber hinaus. Er vermittelt bei Konflikten, setzt sich für den Erhalt von Arbeitsplätzen ein und unterstützt Auszubildende bei Problemen in der Ausbildung. Auch Fragen der Weiterbildung gehören zu seinen zentralen Themen.

Für Perisan steht fest: Ein Betriebsrat bringt klare Vorteile für die Belegschaft. „Es ist wie mit der Superzahl beim Lotto: Mit einem Betriebsrat hat man bessere Chancen, mehr für sich herauszuholen“, sagt er. Anders als beim Glücksspiel sei dieser „Gewinn“ jedoch verlässlich – und komme allen Beschäftigten zugute.

Die IG BAU Köln-Bonn bietet Unterstützung für alle, die einen Betriebsrat gründen oder wählen möchten – insbesondere in Branchen wie Bau, Gebäudereinigung, Garten- und Landschaftsbau sowie Land- und Forstwirtschaft. Beschäftigte können sich direkt an die Gewerkschaft wenden, um Beratung und Hilfe zu erhalten.

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Workshop im Bergischen Museum: Barrierefreiheit von Anfang an mitgedacht

02 April 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Im Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe steht die Zukunft ganz im Zeichen der Inklusion: Bei einem Workshop zur baulichen Barrierefreiheit brachten Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen ihre Erfahrungen und Perspektiven direkt in die Planung der Neukonzeption ein.

Blinde und sehbehinderte Menschen, Rollstuhlnutzende, Personen aus dem Autismus-Spektrum sowie Menschen mit kognitiven Einschränkungen diskutierten gemeinsam, wie das bislang nicht barrierefreie Museum künftig für alle zugänglich gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt standen dabei konkrete Alltagserfahrungen – und die Frage, an welchen Stellen Barrieren besonders häufig auftreten.

Grundlage für die Gespräche bildete eine aktuelle Machbarkeitsstudie, die erste Ideen für den Abbau baulicher Hindernisse entwickelt hat. Schnell wurde im Austausch deutlich, wie unterschiedlich die Anforderungen sind – und wie wichtig es ist, diese frühzeitig in die Planung einzubeziehen.

Museumsleiterin Sandra Brauer unterstrich die Bedeutung dieses Ansatzes: Barrierefreiheit sei ein zentrales Element der Neukonzeption und könne nicht allein am Schreibtisch entstehen. Vielmehr gelte es, die Perspektiven der Betroffenen aktiv einzubinden – ganz im Sinne des Leitgedankens der UN-Behindertenrechtskonvention: „Nichts über uns ohne uns.“

Auch die Inklusionsbeauftragte der Stadt, Monika Hiller, betonte den praktischen Nutzen der frühen Beteiligung. Wer Betroffene erst spät einbeziehe, verursache unnötigen Aufwand und zusätzliche Kosten. Durch die enge Zusammenarbeit könne hingegen ein Museum entstehen, das den Bedürfnissen aller gerecht werde.

Die Ergebnisse des Workshops fließen nun direkt in die weitere Entwicklung der Ausstellungskonzeption ein. Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom Landschaftsverband Rheinland sowie der Kämpgen-Stiftung. Die Organisation und Durchführung des Workshops begleitete die Servicestelle INBECO für Inklusion in der Freizeit.

Mit dem Beteiligungsformat setzt das Museum ein klares Zeichen: Der Weg zu mehr Barrierefreiheit beginnt nicht erst beim Umbau – sondern bereits bei der Planung.

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Wartungsarbeiten im Tunnel Gohrsmühle: Sperrung Anfang April

02 April 2026 von Felix Morgenstern

(Foto: Stadt Bergisch Gladbach)

In Bergisch Gladbach kommt es in der kommenden Woche zu Verkehrsbehinderungen: Aufgrund von Wartungsarbeiten an sicherheitstechnischen Anlagen wird der Tunnel An der Gohrsmühle/Jakobstraße zeitweise gesperrt.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ist der Tunnel von Dienstag, 7. April, ab 7 Uhr bis Mittwoch, 8. April, um 16 Uhr in Fahrtrichtung Jakobstraße nicht befahrbar. Der Verkehr in Richtung Gohrsmühle bleibt hingegen durchgehend möglich.

Um die Einschränkungen möglichst gering zu halten, wird der Verkehr stadtauswärts unterschiedlich geführt: Am ersten Tag erfolgt eine Umleitung über die Gegenfahrbahn, am zweiten Tag bleibt der Verkehr auf der regulären Spur. Somit ist jeweils nur eine Fahrtrichtung von den Maßnahmen betroffen.

Für Autofahrerinnen und Autofahrer, die in Richtung Jakobstraße unterwegs sind, wird eine Umleitung eingerichtet. Diese führt über den Bahnübergang an der Tannenbergstraße und wird entsprechend ausgeschildert.

Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die notwendigen Arbeiten, die der Sicherheit im Tunnel dienen.

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Bunte Warnsignale gegen Taschendiebe in Bergisch Gladbach

01 April 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

In der Innenstadt von Bergisch Gladbach sorgt derzeit eine ungewöhnliche Aktion für Aufmerksamkeit: Leuchtende Symbole auf dem Boden der Fußgängerzone sollen Passanten für die Gefahr von Taschendiebstahl sensibilisieren – und entwickeln sich dabei zum echten Hingucker und Gesprächsthema.

Seit Dienstag hat die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg an rund 20 Stellen farbige Warnhinweise aufgesprüht. Die auffälligen Symbole zeigen ein Warndreieck in Signalfarben und machen auf die Risiken aufmerksam, die insbesondere in belebten Einkaufsbereichen bestehen. Gerade mit Blick auf das bevorstehende Ostergeschäft sind derzeit besonders viele Menschen in der Innenstadt unterwegs.

Zwar ist die Zahl der Taschendiebstähle im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, aus Sicht der Polizei bleibt die Entwicklung jedoch weiterhin unbefriedigend. Umso wichtiger sei es, die Bevölkerung aktiv zu informieren und zu sensibilisieren.

Die Aktion zeigt bereits Wirkung. Während der Sprüharbeiten kamen die Einsatzkräfte mit zahlreichen Passanten ins Gespräch. Viele äußerten sich positiv über die Maßnahme. Ein Besucher aus Kürten-Biesfeld lobte, dass die Aktion sofort für mehr Aufmerksamkeit sorge. Auch andere Bürgerinnen und Bürger betonten, dass die auffälligen Symbole sie direkt zum Nachdenken gebracht hätten – gerade weil Taschendiebstahl im Alltag oft unterschätzt werde.

Auch aus Sicht der Polizei ist die Resonanz ein Erfolg. Stefan Lurz, Leiter des Kriminalkommissariats für Prävention und Opferschutz, zeigte sich zufrieden: Ziel sei es gewesen, Menschen unmittelbar zu erreichen und ins Gespräch zu kommen – genau das sei gelungen. Die vielen Rückmeldungen und spontanen Beratungsgespräche vor Ort unterstreichen demnach den Nutzen solcher niedrigschwelligen Präventionsmaßnahmen.

Die bunten Warnhinweise werden allerdings kein dauerhaftes Stadtbild prägen. Durch Witterungseinflüsse werden sie in den kommenden Tagen nach und nach verblassen. Für einen kurzen Zeitraum aber setzen sie ein deutlich sichtbares Zeichen – und erinnern daran, im Gedränge der Innenstadt besonders achtsam zu sein.

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ChatGPT Image 30. März 2026, 14_01_42

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E-Scooter-Diebstahl eskaliert: Täter bedroht Hausbewohner mit Waffe

30 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. Ein versuchter Diebstahl eines E-Scooters ist am späten Freitagabend im Stadtteil Bensberg dramatisch eskaliert. Ein 34-jähriger Mann aus Leverkusen soll den Besitzer des Rollers mit einer Waffe bedroht haben, nachdem dieser ihn auf frischer Tat ertappt hatte.

Nach Angaben der Polizei wurde gegen 23:30 Uhr ein Anwohner der Straße Burggraben durch verdächtige Geräusche aus seinem Hinterhof aufgeschreckt. Als er aus dem Fenster blickte, bemerkte er einen Unbekannten, der gerade dabei war, seinen E-Scooter aus einer Gartenlaube zu entwenden. Der Hausbewohner sprach den Mann sofort an, woraufhin dieser den Roller fallen ließ und die Flucht ergriff.

Der Geschädigte nahm die Verfolgung auf und konnte den mutmaßlichen Dieb wenig später einholen. Es kam zu einem Gerangel, bei dem der Bewohner leicht verletzt wurde. Der Täter konnte sich jedoch losreißen und erneut flüchten.

In der Folge eskalierte die Situation: Um seinen Verfolger abzuschütteln, zog der Mann plötzlich eine Schusswaffe und richtete sie auf den Hausbewohner. Dieser brach daraufhin die Verfolgung ab, während der Täter in Richtung Schloss Bensberg flüchtete.

Die alarmierte Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein. Kurz darauf konnten Beamte an einer Bushaltestelle im Bereich Wipperfürther Straße / Kardinal-Schulte-Straße einen Verdächtigen stellen, auf den die Beschreibung des Opfers zutraf. In unmittelbarer Nähe fanden die Einsatzkräfte zudem eine sogenannte PTB-Waffe.

Der 34-jährige Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht. Aufgrund gesundheitlicher Beschwerden kam er anschließend in ein Krankenhaus. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Diebstahls mit Waffen und Körperverletzung ermittelt.

Die Polizei prüft derzeit die genauen Hintergründe der Tat.

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Flammen auf der Baustelle: Dachstuhlbrand in Refrath sorgt für Großeinsatz

28 März 2026 von Felix Morgenstern

(tatsächliche Aufnahme)

Bergisch Gladbach-Refrath. Ein Dachstuhlbrand hat am Freitagmittag im Stadtteil Refrath einen umfangreichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 11:30 Uhr gingen bei der Leitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises mehrere Notrufe ein, die von einer starken Rauchentwicklung in der Straße Wickenpfädchen berichteten.

Bereits auf der Anfahrt konnten die ersten Einsatzkräfte die Rauchwolken deutlich erkennen. Schnell bestätigte sich die Lage: Im Bereich einer Baustelle war es offenbar während Dachdeckerarbeiten zu einem Brand gekommen. Mehrere Anrufer hatten unabhängig voneinander Alarm geschlagen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten alle Bewohner des betroffenen Hauses sowie die auf der Baustelle tätigen Personen das Gebäude bereits verlassen. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Neben den Feuerwachen 1 und 2 waren auch die Löschzüge aus Refrath und der Stadtmitte sowie der Einsatzführungsdienst und ein Rettungswagen im Einsatz. Insgesamt waren rund 45 Kräfte beteiligt.

Die Brandbekämpfung erfolgte sowohl im Innen- als auch im Außenangriff unter Atemschutz. Den Einsatzkräften gelang es, das Feuer zügig unter Kontrolle zu bringen. Allerdings mussten im Anschluss aufwendig Glutnester im Dachbereich freigelegt und gelöscht werden. Dafür wurde Teile der Innenverkleidung geöffnet.

Während der Löscharbeiten blieb die Straße Wickenpfädchen vollständig gesperrt. Auch auf der Dolmanstraße kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen durch eingerichtete Bereitstellungsräume.

Der Einsatz dauerte bis etwa 14:30 Uhr an. Parallel stellten andere Löschzüge den Brandschutz an den verwaisten Feuerwachen sicher.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Erste Hinweise deuten auf einen Zusammenhang mit den laufenden Dacharbeiten hin.

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ChatGPT Image 26. März 2026, 10_30_58

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Verkehrskontrolle in Overath: Polizei nimmt drei Männer fest

26 März 2026 von Felix Morgenstern

Verdacht auf Diebstahl, Drogenkonsum und illegalen Aufenthalt

(Symbolbild)

Overath. Eine routinemäßige Verkehrskontrolle hat am Dienstagabend in Overath zur vorläufigen Festnahme von drei Männern geführt. Die Polizei entdeckte dabei mutmaßliches Diebesgut im Fahrzeug sowie Hinweise auf weitere Straftaten.

Die Beamten hatten den Pkw gegen 19.15 Uhr auf der Hauptstraße angehalten. Bereits bei der Kontrolle ergaben sich erste Auffälligkeiten: Der Fahrer konnte keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest verlief zudem positiv, sodass der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Einsatzkräfte eine größere Menge an noch originalverpackten Waren, darunter Kosmetikartikel, Batterien und Zigaretten. Einen Eigentumsnachweis konnten die drei Insassen nicht erbringen. Zusätzlich entdeckte die Polizei im Fahrzeug Drogenutensilien.

Im Zuge der Identitätsüberprüfung ergaben sich weitere Hinweise: Bei allen drei Männern besteht der Verdacht, dass sie sich illegal in Deutschland aufhalten.

Einer der Festgenommenen war bereits einen Tag zuvor in Köln wegen eines mutmaßlichen Ladendiebstahls aufgefallen. Nach Angaben der Polizei soll er in einem Discounter mehrere Zigarettenpackungen in einen Rucksack gesteckt haben, während zwei Begleiter eine Kassiererin ablenkten.

Die Polizei nahm alle drei Männer vorläufig fest und brachte sie zur Wache nach Bergisch Gladbach. Nach Abschluss erster Maßnahmen wurden sie zunächst wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

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Kostenlose Schnuppertouren durch Bergisch Gladbach starten in neue Saison

20 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

In Bergisch Gladbach beginnt die neue Saison der beliebten Schnuppertouren: Bereits am Sonntag, den 12. April 2026, fällt der Startschuss für die kostenlosen Stadtführungen. Zum inzwischen zwölften Mal laden engagierte Stadtführerinnen und Stadtführer dazu ein, die Stadt aus neuen Perspektiven zu entdecken. Insgesamt sind in diesem Jahr 32 Touren geplant.

Organisiert werden die Rundgänge in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und mit Unterstützung des Vereins „Wir für Bergisch Gladbach e.V.“. Laut Anna-Lena Breidenstein aus der städtischen Abteilung für Wirtschaftsförderung und Tourismus erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein besonders abwechslungsreiches Programm.

Neben klassischen Stadtführungen stehen auch verschiedene Themenrundgänge auf dem Plan. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der Zusammenarbeit mit den Museen im Stadtgebiet: Gleich vier Touren widmen sich gezielt den kulturellen Einrichtungen. Zudem wird erstmals eine Führung in englischer Sprache angeboten.

Die Schnuppertouren dauern in der Regel zwischen einer und drei Stunden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten daher auf festes und bequemes Schuhwerk achten.

Die Touren erfreuen sich großer Beliebtheit, weshalb eine vorherige Anmeldung erforderlich ist. Pro Buchung können maximal zwei Personen angemeldet werden. Die Anmeldung ist online über die städtische Homepage, per E-Mail oder telefonisch möglich. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung.

Auch in diesem Jahr gilt wieder ein gestaffeltes Anmeldeverfahren: Während die Touren für das erste Halbjahr bereits jetzt gebucht werden können, startet die Anmeldung für die Termine ab Juli am 4. Mai 2026.

Weitere Informationen sowie alle Termine sind online unter https://www.bergischgladbach.de/schnuppertouren.aspx verfügbar. Zusätzlich liegt der aktuelle Flyer in den Rathäusern sowie im Bürgerbüro aus.

Die Schnuppertouren bieten damit erneut eine ideale Gelegenheit, die eigene Stadt neu kennenzulernen oder verborgene Seiten von Bergisch Gladbach zu entdecken.

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ChatGPT Image 9. März 2026, 11_16_04

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Kanalspülung im April: Stadt Bergisch Gladbach reinigt Leitungsnetz – Anwohner sollen private Anlagen überprüfen

09 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Das Abwasserwerk der Stadt Bergisch Gladbach kündigt für Mitte April umfangreiche Reinigungsarbeiten im städtischen Kanalnetz an. In der Woche vom 13. bis zum 19. April 2026 sollen in mehreren Straßenzügen sogenannte Impulsspülungen durchgeführt werden. Die Stadt bittet Anwohnerinnen und Anwohner der betroffenen Bereiche, ihre privaten Abwasseranlagen vorab zu überprüfen.

Die Arbeiten gehören zu den regelmäßig durchgeführten Wartungsmaßnahmen des Kanalnetzes. Dabei werden Ablagerungen und Partikel entfernt, die sich im Laufe der Zeit in den Rohrleitungen ansammeln und langfristig zu Verstopfungen oder Funktionsstörungen führen können.

Von der Kanalspülung betroffen sind folgende Straßen und Hausnummern:

  • Rotdornbusch 42 – 42 B
  • Voiswinkeler Straße 76 – 80
  • Sonnenweg 2 – 6
  • Obersaal 3 – 12
  • Unterdreispringen 1 – 26
  • Lucie-Kahlenborn-Straße 12 – 28
  • Heimstättenweg 42 – 44 A
  • Handstraße 175 – 177
  • Rottland 1 – 7
  • Brandroster 1 – 2

Bei der sogenannten Impulsspülung werden über Hydranten gezielt Luftstöße in die Entsorgungsleitungen eingebracht. Diese Impulse lösen Ablagerungen in den Rohrleitungen und transportieren sie weiter durch das System, sodass die Leitungen gründlich gereinigt werden.

Das gesamte Druckentwässerungsnetz der Stadt ist laut Entwässerungssatzung auf einen maximalen Druck von 10 bar ausgelegt. Nach Angaben des Abwasserwerks entsteht bei den Spülungen in der Regel jedoch kein Druck in dieser Höhe. Deshalb geht die Stadt davon aus, dass von den Arbeiten grundsätzlich keine Gefahr für private Abwasseranlagen ausgeht.

Trotzdem kann es in Einzelfällen zu Problemen kommen – etwa dann, wenn private Pumpstationen beschädigt, nicht satzungskonform installiert oder unzureichend gewartet sind. In solchen Fällen könnten Störungen oder Undichtigkeiten auftreten. Die Stadt bittet daher insbesondere die Betreiber privater Pumpanlagen – in der Regel die Eigentümerinnen und Eigentümer der Häuser – vor Beginn der Arbeiten zu prüfen, ob sich ihre Anlagen in einwandfreiem Zustand befinden.

Sollten Zweifel an der Funktionsfähigkeit bestehen, empfiehlt das Abwasserwerk, ein Fachunternehmen mit der Kontrolle der Anlage zu beauftragen. So lassen sich mögliche Schäden oder unkontrollierte Abwasseraustritte vermeiden.

Bei Fragen zu den geplanten Arbeiten stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Abwasserwerks unter den Telefonnummern 02204 923419 und 02204 923431 zur Verfügung.

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