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Herkenrather Supermarkt kommt: Klaus Waldschmidt (SPD) sorgt für Entsetzen

Herkenrather Supermarkt kommt: Klaus Waldschmidt (SPD) sorgt für Entsetzen

06 Juni 2024 von Darian Lambert

In der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses kam es zu einem bemerkenswerten Vorfall, der sowohl die Mitglieder des Ausschusses als auch die anwesenden Bürger in Aufruhr versetzte. Während zunächst über den dramatischen Rückgang des Wohnungsbaus und die Krise in der Bauwirtschaft berichtet wurde, sorgten die Äußerungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Klaus Waldschmidt für Entsetzen und Unverständnis.

In die Jahre gekommen und überfordert: Gerd Neu und Klaus Waldschmidt

Ein Projekt im Fokus: Der Herkenrather Supermarkt

Im Mittelpunkt der Sitzung stand das lang erwartete Bauprojekt des neuen Herkenrather Supermarktes, das auch Wohn- und Geschäftsräume entlang der Hauptstraße umfassen sollte. Die Pläne des Architekturbüros des Investors wurden eindrucksvoll durch ein mehrminütiges 3D-Video präsentiert, das die geplante Bebauung visualisierte. Ziel war es, dem Projekt grünes Licht zu geben, um einen wichtigen Schritt zur Entwicklung von Herkenrath mit einem neuen Supermarkt plus Büroflächen und Wohnungen zu machen.

Waldschmidts Forderungen und ihre Folgen

Trotz des einstimmigen Beschlusses des Ausschusses lösten die Forderungen von Klaus Waldschmidt scharfe Kritik und Kopfschütteln aus. Waldschmidt schlug vor, die Anzahl der geplanten Wohnungen von 12 auf 10 zu reduzieren, und bezeichnete die glatte Bebauung sinngemäß als „unschönen Klotz“. Diese Kommentare stießen nicht nur bei den Ausschussmitgliedern, sondern auch bei den anwesenden Bürgern auf heftigen Widerstand. Die mit der SPD in Partnerschaft verwobenen Grünen versuchten sich verlegen in Schadenbegrenzung.

Es wurde schnell klar, dass Waldschmidts Vorschläge dem Fortschritt der Stadt erheblich im Wege stehen könnten. Das Projekt zur Errichtung des Herkenrather Supermarktes läuft bereits seit 15 Jahren, und es scheint, als hätte Waldschmidt immer noch nicht verstanden, wie entscheidend dieses Vorhaben für die Stadtentwicklung ist. Seine Äußerungen wurden als hinderlich und unüberlegt wahrgenommen.

Kluges Handeln der FDP und Bürgerpartei GL

Inmitten dieser Kontroverse traten Dorothee Wasmuth von der FDP und Frank Samirae von der Bürgerpartei GL als Stimmen der Vernunft hervor. Wasmuth kritisierte scharf, dass Waldschmidt und der Ausschuss gerade erst von der Verwaltung gehört hatten, wie schlecht es um die Bauwirtschaft und die Entwicklung der Stadtteile bestellt sei. Sie fragte sich, wie Waldschmidt in Anbetracht dieser Informationen solche unüberlegten Forderungen äußern konnte. Ihre Worte fanden breite Zustimmung und verdeutlichten die Notwendigkeit eines durchdachten und progressiven Ansatzes.

Frank Samirae von der Bürgerpartei GL ging noch einen Schritt weiter und stellte fest, dass die Probleme der Stadt nicht nur auf die Bundespolitik zurückzuführen seien, sondern auch auf unqualifizierte Lokalpolitiker wie Waldschmidt. Er betonte die Wichtigkeit kompetenter Entscheidungen auf kommunaler Ebene, um die Herausforderungen der Stadtentwicklung zu meistern.

Fazit und Ausblick

Die Sitzung des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses offenbarte nicht nur die Dringlichkeit, mit der der Wohnungsbau in der Stadt vorangetrieben werden muss, sondern auch die entscheidende Rolle, die kluge und durchdachte politische Führung dabei spielt. Die kontroversen Äußerungen von Klaus Waldschmidt haben deutlich gemacht, wie hinderlich unüberlegte Forderungen für den Fortschritt sein können. Gleichzeitig haben die besonnenen Reaktionen von Dorothee Wasmuth und Frank Samirae gezeigt, dass es in der Politik Stimmen der Vernunft gibt, die in der Lage sind, den Blick auf das Wesentliche zu richten und die Entwicklung der Stadt konstruktiv voranzutreiben.

Der Beschluss, die geplante Bebauung des neuen Herkenrather Supermarktes inkl. Wohn- und Geschäftshaus zu genehmigen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es bleibt zu hoffen, dass zukünftige Entscheidungen im Sinne der Stadtentwicklung getroffen werden und dass sich die Lokalpolitik durch Kompetenz und Weitsicht auszeichnet.

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Umbau der Schloßstraße in Bensberg schreitet planmäßig voran – Zweiter Bauabschnitt beginnt

Umbau der Schloßstraße in Bensberg schreitet planmäßig voran – Zweiter Bauabschnitt beginnt

27 März 2024 von Darian Lambert

Bensberg – Die umfangreichen Bauarbeiten an der Schloßstraße in Bensberg erreichen eine neue Phase. Nach Abschluss der ersten Etappe der Renovierungsarbeiten, die eine Verbesserung der Infrastruktur und eine Verschönerung der Umgebung zum Ziel haben, wird nun der zweite Teilabschnitt in Angriff genommen. Dieser startet am 2. April und erstreckt sich vom Emilienbrunnen bis zum Wendehammer, wobei die Arbeiten sich von der Hausnummer 33 bis zur 45 fortsetzen werden.

Die vorbereitenden Tiefbauarbeiten, die eine Erneuerung der Fahrbahn und der Stellplätze umfassen, zielen darauf ab, den Bereich nicht nur ästhetisch aufzuwerten, sondern auch die Funktionalität für Anwohner und Besucher zu verbessern. Während der Bauphase wird der öffentlich befahrbare Bereich bis zum Wendehammer vor dem Kino beschränkt. Trotz der Einschränkungen ist der Anlieferverkehr für die ansässigen Geschäfte nach Absprache mit der Baufirma weiterhin möglich, um eine reibungslose Be- und Entladung zu gewährleisten.

Um den Fußgängerverkehr während der Bauarbeiten aufrechtzuerhalten, werden auf beiden Seiten des neuen Bauabschnitts begehbare Streifen mit einer Breite von etwa zwei Metern eingerichtet. Dies soll sicherstellen, dass Fußgängerinnen und Fußgänger die Geschäfte und Einrichtungen entlang der Schloßstraße weiterhin erreichen können.

Parallel dazu werden die abschließenden Pflasterarbeiten im vorherigen Abschnitt vom Emilienbrunnen bis zur Hausnummer 33 fortgesetzt, mit dem Ziel, die Bereiche schrittweise für den Fußgängerverkehr freizugeben. Auch im Kreuzungsbereich Schloßstraße / Nikolausstraße, der derzeit noch für den Verkehr gesperrt ist, laufen die Tiefbaumaßnahmen auf Hochtouren. Mit dem geplanten Asphalteinbau am 9. April wird ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Fertigstellung unternommen. Die anschließenden Pflasterarbeiten sollen bis zu Pfingsten abgeschlossen sein, sodass dieser Bereich laut Planung wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

Die Stadtverwaltung und die Baufirma sind bemüht, die Unannehmlichkeiten für Anwohner, Geschäfte und Besucher so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig eine zügige und qualitativ hochwertige Fertigstellung der Bauarbeiten zu gewährleisten. Die Erneuerung der Schloßstraße ist ein wesentlicher Bestandteil der Bemühungen, Bensberg attraktiver und lebenswerter zu machen.

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Frühlingserwachen im Bergischen Museum: Ein Tag voller Entdeckungen und Genüsse

Frühlingserwachen im Bergischen Museum: Ein Tag voller Entdeckungen und Genüsse

19 März 2024 von Darian Lambert

Mit dem Aktionstag „Frühlingserwachen“ am Sonntag, den 7. April 2024, eröffnet das Bergische Museum in Bergisch Gladbach feierlich das Museumsjahr. Zwischen 11 und 17 Uhr sind Besucherinnen und Besucher jeden Alters eingeladen, die historische Stätte und ihr frühlingshaftes Außengelände zu erkunden und sich von einem vielfältigen Programm inspirieren zu lassen.

Inmitten blühender Frühlingswiesen bieten die historischen Gebäude des Museums eine malerische Kulisse für einen Tag voller kultureller Erlebnisse und Bildung. Das Highlight des Tages sind die kostenfreien Führungen durch den Besucherstollen, bei denen Gäste einen Einblick in den anspruchsvollen Alltag eines Bergmanns erhalten und gleichzeitig wertvolles Wissen über die Geschichte der Region sammeln können.

Für Natur- und Tierfreunde halten Imkerinnen und Imker des Bienenzuchtvereins Bergisch Gladbach spannende Informationen über Bienen und die Imkerei bereit. Kinder können sich auf eine besondere Mitmach-Aktion freuen, die speziell für sie organisiert wird.

Auch kulinarisch hat das „Frühlingserwachen“ viel zu bieten: Der historische „Backes“ verspricht köstliche Backwaren, während der Förderverein des Museums an seinem Stand eine Auswahl an süßen und herzhaften Speisen sowie heiße und kalte Getränke bereithält.

Der Eintritt für Erwachsene beträgt 3 Euro, für ermäßigte Tickets 1,50 Euro, und Kinder im Vorschulalter genießen freien Eintritt. Diese Veranstaltung bietet eine wunderbare Gelegenheit für Familien, Paare und Einzelbesucher, einen einzigartigen und bereichernden Tag im Zeichen des Frühlings und der Kultur zu verbringen.

Für weitere Informationen steht die Museumswebsite www.bergisches-museum.de zur Verfügung, ebenso wie der direkte Kontakt per E-Mail an kontakt@bergisches-museum.de. Verpassen Sie nicht die Chance, Teil des „Frühlingserwachens“ im Bergischen Museum zu sein und einen Tag voller Entdeckungen, Genüsse und Gemeinschaft zu erleben.

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Bau der Schloßstraße bringt große Kreuzungssperrung

Bau der Schloßstraße bringt große Kreuzungssperrung

07 März 2024 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach steht vor einer erheblichen Verkehrsänderung, da die Stadt die nächste Phase der Bauarbeiten in der Schloßstraße einleitet. Die Umbauarbeiten an der Kreuzung Schloßstraße – Nikolausstraße, die von der Baufirma Boymann durchgeführt werden, zwingen zu einer notwendigen Sperrung des Durchgangsverkehrs für etwa acht Wochen. Diese Maßnahme beginnt voraussichtlich am Mittwoch, den 13. März, und ist Teil des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg, das auf eine umfassende Verbesserung der Infrastruktur der Stadt abzielt.

Die Bauarbeiten, die sich zwischen den Hausnummern 16 und 33 der Schloßstraße erstrecken, beinhalten die Pflasterung der Gehwege und der Fahrbahn. Gleichzeitig wird der Kreuzungsbereich umgebaut, was die vollständige Sperrung dieses Abschnitts erforderlich macht. Die Sperrung ist bedingt durch die notwendige Aushärtungszeit des Bettungs- und Fugenmörtels, die für die gebundene Bauweise benötigt wird.

Die geringe Restbreite im Baubereich lässt eine sichere Passage für Fußgängerinnen und Fußgänger bei gleichzeitigem Durchgangsverkehr nicht zu, wodurch die vollständige Sperrung unumgänglich wird. Dies führt dazu, dass sowohl die Nikolausstraße als auch die untere Schloßstraße (Hausnummer 1 bis 16) zu Sackgassen werden, allerdings für Anlieferungen befahrbar bleiben. Die Einrichtung von Anlieferzonen an den Hausnummern 13 und 16 soll die Versorgung der Anwohner und Geschäfte sicherstellen. Parkmöglichkeiten bleiben während der Bauphase erhalten.

Als vorübergehende Maßnahme wird die Einbahnstraßenregelung im oberen Bereich der Schloßstraße aufgehoben, wodurch der Beidrichtungsverkehr aus der Kadettenstraße möglich wird. Diese Anpassung der Verkehrsführung erinnert an die Umleitungen, die während der Stadtfeste in der Vergangenheit eingerichtet wurden.

Die Neugestaltung der Kreuzung umfasst die Verlegung einer Tragschicht aus Asphalt, gefolgt von einem Abschluss aus Granit, um eine optisch durchgehende Verbindungsachse zwischen Nikolausstraße und Schloßstraße zu schaffen. Während im unteren Teil der Schloßstraße bereits eine Asphaltfahrbahn angelegt wurde, bleibt das charakteristische Kopfsteinpflaster im oberen Teil der Straße erhalten.

Für die Bewohner und Geschäftsinhaber von Bergisch Gladbach bedeutet diese Sperrung eine Anpassung ihres täglichen Verkehrsflusses und möglicherweise kleine Unannehmlichkeiten. Die Stadtverwaltung und die ausführende Baufirma Boymann sind jedoch bemüht, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die langfristigen Vorteile der Bauarbeiten zu betonen.

Weitere Informationen zum Umbau der Schloßstraße und anderen Projekten im Rahmen des InHK Bensberg finden Interessierte auf der offiziellen Webseite der Stadt Bergisch Gladbach. Dort besteht zudem die Möglichkeit, sich für einen speziellen Newsletter anzumelden, um regelmäßige Updates zum Fortschritt der Baumaßnahmen zu erhalten.

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AfD strebt gerichtliche Entscheidung an, um Veranstaltung in Kürtener Bürgerhaus durchzusetzen

AfD strebt gerichtliche Entscheidung an, um Veranstaltung in Kürtener Bürgerhaus durchzusetzen

13 Februar 2024 von Darian Lambert

Die Alternative für Deutschland (AfD) sieht sich in Kürten mit Widerständen konfrontiert, ihre geplante Wahlveranstaltung am 16. Februar im Bürgerhaus durchzuführen. Nachdem die örtliche Verwaltung der Partei die Anmietung der Räumlichkeiten verwehrt hat, hat die AfD nun einen Eilantrag gestellt, um ihr Recht auf Nutzung des Bürgerhauses einzufordern.

Der Streitpunkt entzündete sich an der Planung der AfD für ihren „populistischen Ascherfreitag“, eine Veranstaltung mit Maximilian Krah, dem Spitzenkandidaten der Partei für das Europaparlament. Günther Schöpf, Sprecher der Gladbacher AfD, erklärte, dass trotz intensiver Bemühungen kein Veranstaltungsort gesichert werden konnte, was bereits zu Absagen von Teilnehmern geführt hat.

Die Gemeindeverwaltung begründet ihre Ablehnung mit der Einschätzung, dass die Veranstaltung samt erwarteter Gegendemonstrationen das Fassungsvermögen und die Kapazitäten des Ortes übersteige. Ein früherer Versuch, Räumlichkeiten im Bergischen Löwen anzumieten, scheiterte ebenfalls, da dieser als GmbH nicht zur Begründung seiner Ablehnung verpflichtet ist.

Die AfD argumentiert, dass die Gemeinde als Eigentümerin des Bürgerhauses im Sinne der Überparteilichkeit verpflichtet sei, allen zugelassenen Parteien die Anmietung der Räumlichkeiten zu ermöglichen. Der Hinweis auf die zu erwartende Größe der Veranstaltung und die damit verbundenen Probleme wird von der Partei als nicht stichhaltig betrachtet.

Sollte der Eilantrag keinen Erfolg haben, verfolgt die AfD bereits einen Plan B und hat eine alternative Veranstaltungsstätte in der Gladbacher Innenstadt ins Auge gefasst. Unabhängig vom Ausgang der juristischen Auseinandersetzung betont Schöpf, dass die Veranstaltung mit Maximilian Krah stattfinden wird.

Die Situation bleibt angespannt, da auch Gegendemonstranten ihre Präsenz angekündigt haben, sollten die Pläne der AfD realisiert werden. Kürtens Bürgermeister Willi Heider äußerte sich zurückhaltend und betonte, dass die Veranstaltung nicht ins Bürgerhaus gehöre. Die Entscheidung des Gerichts über den Eilantrag der AfD steht noch aus.

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Gesellschafterversammlung des Bergischen Löwen verhindert AfD-Veranstaltung

Gesellschafterversammlung des Bergischen Löwen verhindert AfD-Veranstaltung

31 Januar 2024 von Darian Lambert

In einer bedeutenden Entscheidung hat die Gesellschafterversammlung der Bürgerhaus Bergischer Löwe GmbH beschlossen, keinen Mietvertrag mit der Alternative für Deutschland (AfD) für eine geplante Veranstaltung am 16. Februar 2024 abzuschließen. Dieser Schritt verhindert effektiv die Durchführung der Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Bergischen Löwen.

Die Bürgerhaus Bergischer Löwe GmbH, die nicht im Mehrheitseigentum der Stadt Bergisch Gladbach steht, sondern gemeinschaftlich von städtischen und nicht-städtischen Gesellschaftern gehalten wird, hat diese Entscheidung in einer kurzfristig einberufenen Versammlung getroffen. Die Gesellschafter kamen zu dem Schluss, dass die Ausrichtung der AfD-Veranstaltung nicht mit den Werten und Zielen der Einrichtung vereinbar ist.

Norbert Pfennings, der Geschäftsführer der Bürgerhaus Bergischer Löwe GmbH, wurde angewiesen, den Mietvertrag für den geplanten Veranstaltungstermin nicht abzuschließen. Diese Entscheidung stellt einen deutlichen Standpunkt gegen die AfD dar und spiegelt das Engagement der Gesellschaft für bestimmte soziale und politische Werte wider.

Die AfD, bekannt für ihre oft kontroversen Positionen, hat in verschiedenen Städten Deutschlands ähnliche Schwierigkeiten erlebt, Veranstaltungsorte zu sichern. Die Entscheidung des Bergischen Löwen fügt sich in ein Muster von zunehmendem Widerstand gegen die Partei in öffentlichen Räumen ein.

Die Entscheidung hat gemischte Reaktionen hervorgerufen. Während einige die Entscheidung als notwendigen Schritt zur Wahrung der ethischen und sozialen Werte der Gemeinschaft loben, kritisieren andere sie als Einschränkung der Meinungsfreiheit und politischen Diskurses. Die Debatte über den angemessenen Umgang mit kontroversen politischen Gruppierungen in öffentlichen Räumen bleibt somit weiterhin aktuell.

Diese Entwicklung wirft grundlegende Fragen über die Rolle von Veranstaltungsorten in politischen Diskussionen und die Verantwortung der Betreiber solcher Einrichtungen auf. Sie unterstreicht die wachsende Notwendigkeit, eine Balance zwischen Meinungsfreiheit und der Förderung von Werten wie Toleranz und Respekt zu finden.

Die AfD hat bisher noch nicht öffentlich auf diese Entscheidung reagiert. Es bleibt abzuwarten, ob sie alternative Orte für ihre Veranstaltung finden oder juristische Schritte gegen die Entscheidung der Gesellschafterversammlung des Bergischen Löwen in Betracht ziehen wird.

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Kein Datenabfluss bei CyberAngriff auf Südwestfalen-IT

Kein Datenabfluss bei CyberAngriff auf Südwestfalen-IT

29 Januar 2024 von Darian Lambert

Südwestfalen-IT veröffentlicht forensischen Bericht nach Cyberattacke – Kein Datenabfluss, aber Herausforderungen im Wiederherstellungsprozess

Die Südwestfalen-IT (SIT), der IT-Dienstleister von über 70 Städten und Gemeinden, wurde Ende Oktober 2023 Opfer eines schwerwiegenden CyberAngriffs. Dies führte zu erheblichen Störungen in vielen Fachprogrammen, die von den Kommunen, einschließlich der Stadt Bergisch Gladbach, genutzt werden. Der Angriff hat umfangreiche manuelle Arbeitsprozesse und Einschränkungen in den Bürgerservices zur Folge gehabt.

In einem kürzlich vorgelegten forensischen Bericht hat die SIT nun detaillierte Einblicke in den Angriffsverlauf und die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen gegeben. Der Bericht zeichnet eine chronologische Darstellung des Geschehens, bewertet das potenzielle Ausbreitungsrisiko und liefert wichtige Erkenntnisse über Datenabflüsse und -verluste. Erwähnenswert ist dabei, dass nach intensiven Untersuchungen und Überwachungsmaßnahmen im Darkweb mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kein Datenabfluss stattgefunden hat.

David Sprenger, Leiter der TaskForce zum CyberAngriff bei der Stadt Bergisch Gladbach, erklärte, dass trotz des fehlenden Datenabflusses, die Datenbestände vielfach auf den Stand vor dem Angriff zurückgesetzt wurden. Dies erfordert umfassende Nachbearbeitungen und Neuerfassungen in den Systemen, ein Prozess, der Wochen bis Monate in Anspruch nehmen könnte.

Es gibt jedoch auch positive Entwicklungen: Einige Programme sind bereits in einem Basisbetrieb wiederhergestellt, was eine allmähliche Normalisierung der Arbeitsabläufe ermöglicht. Die SIT strebt an, bis Ende März den Normalbetrieb vollständig wiederherzustellen.

Bürgerbüros und Standesämter haben ihre Tätigkeiten wieder aufgenommen und bieten Termine für die Bevölkerung an, obwohl mit längeren Wartezeiten als üblich zu rechnen ist. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis und betont das Engagement der Mitarbeitenden, die intensiv an der Bewältigung der Rückstände arbeiten.

Weitere Informationen zu den aktuellen Auswirkungen des CyberAngriffs auf Bergisch Gladbach finden Interessierte auf der offiziellen Website der Stadt unter https://www.bergischgladbach.de/cyber-angriff-auf-die-sit.aspx.

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Sanierung Bensberger Innenstadt - Abbrucharbeiten und Verkehrsänderungen

Sanierung Bensberger Innenstadt – Abbrucharbeiten und Verkehrsänderungen

08 Januar 2024 von Darian Lambert

Schloßstrasse: Nach der Weihnachtspause beginnt der nächste Bauabschnitt, der sich von der Einmündung der Nikolausstraße bis zur Hausnummer 33 erstreckt.

In der 2. Kalenderwoche starten die Abbrucharbeiten im nördlichen Gehwegbereich, gefolgt von der Herausnahme des Verkehrs in der 3. Kalenderwoche. Diese Maßnahme, in enger Abstimmung mit der Interessengemeinschaft Bensberger Handel e.V. (IBH) und der Immobilien- und Standortgemeinschaft Bensberg e.V. (ISG) getroffen, zielt darauf ab, die Geschwindigkeit der Bauarbeiten zu erhöhen und eine flexiblere Gestaltung der Baustelle zu ermöglichen.

Bürgermeister Frank Stein betont, dass diese Vorgehensweise in Übereinstimmung mit den lokalen Akteurinnen und Akteuren erfolgt. Die betroffenen Händler und Eigentümer haben sich für eine Sperrung der Straße in zwei Teilabschnitten ausgesprochen. Die anstehenden Arbeiten umfassen unter anderem die Verlegung eines neuen Natursteinbodens.

Während der Teilsperrung wird der Verkehr über die Straße „Am Stockbrunnen“ in die Schloßstraße umgeleitet. Hierbei wird die Schloßstraße für den Gegenverkehr geöffnet, um die Erreichbarkeit sicherzustellen. Die Stellplätze im Abschnitt 16a bis 47 sind für die Dauer der Baumaßnahme nicht nutzbar. Der Bereich zwischen Hausnummer 33 und 47 dient als Be- und Entladefläche sowie als Anlieferungszone.

Die Arbeiten beginnen mit den Abbrucharbeiten, gefolgt von der Verlegung der Asphalttragschicht und schließlich der Platzierung des Natursteins. Alle Geschäfte in der Innenstadt bleiben während der Bauarbeiten fußläufig erreichbar und geöffnet.

Weitere Informationen zum Umbau der Schloßstraße sowie ein Bautagebuch, FAQs und aktuelle Parkplatzsituationen in Bensberg finden Sie unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

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Bürgerbüro arbeitet ab Januar wieder im Normalbetrieb

Bürgerbüro arbeitet ab Januar wieder im Normalbetrieb

02 Januar 2024 von Darian Lambert

Nach dem schwerwiegenden Cyber-Angriff auf die Südwestfalen-IT (SIT) kehrt langsam wieder Normalität in die Arbeitsabläufe der Behörde ein. Ab Januar 2024 kann das Bürgerbüro wieder alle seine Dienste in gewohnter Weise anbieten, allerdings mit der Notwendigkeit einer vorherigen Terminvereinbarung.

Die Meldesoftware, ein wesentliches Instrument für die tägliche Arbeit des Bürgerbüros in der Stadtmitte, wird ab dem 2. Januar 2024 an allen Arbeitsplätzen wieder vollständig nutzbar sein. Diese Wiederherstellung ermöglicht die Bearbeitung sämtlicher Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Zudem ist auch die Verbindung zur Bundesdruckerei wiederhergestellt, was die Beantragung und Ausstellung von Personalausweisen und Reisepässen wieder möglich macht.

Bürgerinnen und Bürger, die Dienste des Bürgerbüros in Anspruch nehmen möchten, werden gebeten, einen Termin über das Online-Terminportal unter https://tempus-termine.com/termine/index.php?anlagennr=101 zu vereinbaren. Zusätzlich werden in der Zeit von 8 bis 8.30 Uhr täglich kurzfristige Termine für dringende Angelegenheiten freigeschaltet.

Die Stadtverwaltung appelliert an das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger für mögliche Wartezeiten, etwas Chaos und einen verlängerten Terminvorlauf. Dies ist notwendig, um die während des zweimonatigen Ausfalls des Fachprogramms aufgelaufenen Angelegenheiten abzuarbeiten.

Während das Bürgerbüro in der Stadtmitte seinen Betrieb wieder aufnimmt, bleiben die Außenstellen in Refrath und Bensberg vorerst noch geschlossen.

Für aktuelle Informationen über die Auswirkungen des Cyber-Angriffs auf die Stadtverwaltung und weiterführende Maßnahmen können Interessierte die Webseite https://www.bergischgladbach.de/cyber-angriff-auf-die-sit.aspx besuchen.

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Täter bei Wohnungseinbruch gefilmt

Täter bei Wohnungseinbruch gefilmt

27 Dezember 2023 von Darian Lambert

Einbruch in Souterrainwohnung: Unbekannte entwenden Armbanduhren

In der ruhigen Nacht des 27. Dezembers wurde die Stille der Straße Nagelsbaum jäh unterbrochen. Gegen 00:30 Uhr brachen unbekannte Täter in eine Souterrainwohnung ein und entwendeten mehrere wertvolle Armbanduhren. Der Bewohner, der in einer Doppelhaushälfte lebt, kehrte erst gegen 03:00 Uhr morgens zurück und entdeckte das Verbrechen. Er fand ein offenstehendes Fenster vor, durch welches die Einbrecher offensichtlich eingestiegen waren. Sowohl seine Wohnung als auch die Garage waren gründlich durchwühlt worden.

Die sofort alarmierte Polizei konnte deutliche Hebelmarken am Fenster feststellen, ein klares Zeichen für gewaltsames Eindringen. Der Geschädigte vermisste mehrere Armbanduhren, deren genauer Wert zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht feststand.

In einem dramatischen Wendepunkt verfügt die Polizei über Videomaterial, das einen männlichen Täter zeigt. Dieser ist zwischen 175 und 185 cm groß und war zum Zeitpunkt der Tat mit einem dunklen Mantel mit Kapuze, einer dunklen Hose, einer gelben Strickmütze, hellen Handschuhen und einer FFP2-Maske bekleidet.

Die Ermittlungen wurden durch das Kriminalkommissariat 2 übernommen, und eine umfangreiche Spurensicherung am Tatort wurde durchgeführt. Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe: Personen, die Hinweise zu der Tat oder dem Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 bei der Kriminalpolizei zu melden.

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