Archiv | Kultur

ChatGPT Image 2. Apr. 2026, 15_00_00

Workshop im Bergischen Museum: Barrierefreiheit von Anfang an mitgedacht

02 April 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Im Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe steht die Zukunft ganz im Zeichen der Inklusion: Bei einem Workshop zur baulichen Barrierefreiheit brachten Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen ihre Erfahrungen und Perspektiven direkt in die Planung der Neukonzeption ein.

Blinde und sehbehinderte Menschen, Rollstuhlnutzende, Personen aus dem Autismus-Spektrum sowie Menschen mit kognitiven Einschränkungen diskutierten gemeinsam, wie das bislang nicht barrierefreie Museum künftig für alle zugänglich gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt standen dabei konkrete Alltagserfahrungen – und die Frage, an welchen Stellen Barrieren besonders häufig auftreten.

Grundlage für die Gespräche bildete eine aktuelle Machbarkeitsstudie, die erste Ideen für den Abbau baulicher Hindernisse entwickelt hat. Schnell wurde im Austausch deutlich, wie unterschiedlich die Anforderungen sind – und wie wichtig es ist, diese frühzeitig in die Planung einzubeziehen.

Museumsleiterin Sandra Brauer unterstrich die Bedeutung dieses Ansatzes: Barrierefreiheit sei ein zentrales Element der Neukonzeption und könne nicht allein am Schreibtisch entstehen. Vielmehr gelte es, die Perspektiven der Betroffenen aktiv einzubinden – ganz im Sinne des Leitgedankens der UN-Behindertenrechtskonvention: „Nichts über uns ohne uns.“

Auch die Inklusionsbeauftragte der Stadt, Monika Hiller, betonte den praktischen Nutzen der frühen Beteiligung. Wer Betroffene erst spät einbeziehe, verursache unnötigen Aufwand und zusätzliche Kosten. Durch die enge Zusammenarbeit könne hingegen ein Museum entstehen, das den Bedürfnissen aller gerecht werde.

Die Ergebnisse des Workshops fließen nun direkt in die weitere Entwicklung der Ausstellungskonzeption ein. Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom Landschaftsverband Rheinland sowie der Kämpgen-Stiftung. Die Organisation und Durchführung des Workshops begleitete die Servicestelle INBECO für Inklusion in der Freizeit.

Mit dem Beteiligungsformat setzt das Museum ein klares Zeichen: Der Weg zu mehr Barrierefreiheit beginnt nicht erst beim Umbau – sondern bereits bei der Planung.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 20. März 2026, 12_15_26

Kostenlose Schnuppertouren durch Bergisch Gladbach starten in neue Saison

20 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

In Bergisch Gladbach beginnt die neue Saison der beliebten Schnuppertouren: Bereits am Sonntag, den 12. April 2026, fällt der Startschuss für die kostenlosen Stadtführungen. Zum inzwischen zwölften Mal laden engagierte Stadtführerinnen und Stadtführer dazu ein, die Stadt aus neuen Perspektiven zu entdecken. Insgesamt sind in diesem Jahr 32 Touren geplant.

Organisiert werden die Rundgänge in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und mit Unterstützung des Vereins „Wir für Bergisch Gladbach e.V.“. Laut Anna-Lena Breidenstein aus der städtischen Abteilung für Wirtschaftsförderung und Tourismus erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein besonders abwechslungsreiches Programm.

Neben klassischen Stadtführungen stehen auch verschiedene Themenrundgänge auf dem Plan. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der Zusammenarbeit mit den Museen im Stadtgebiet: Gleich vier Touren widmen sich gezielt den kulturellen Einrichtungen. Zudem wird erstmals eine Führung in englischer Sprache angeboten.

Die Schnuppertouren dauern in der Regel zwischen einer und drei Stunden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten daher auf festes und bequemes Schuhwerk achten.

Die Touren erfreuen sich großer Beliebtheit, weshalb eine vorherige Anmeldung erforderlich ist. Pro Buchung können maximal zwei Personen angemeldet werden. Die Anmeldung ist online über die städtische Homepage, per E-Mail oder telefonisch möglich. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung.

Auch in diesem Jahr gilt wieder ein gestaffeltes Anmeldeverfahren: Während die Touren für das erste Halbjahr bereits jetzt gebucht werden können, startet die Anmeldung für die Termine ab Juli am 4. Mai 2026.

Weitere Informationen sowie alle Termine sind online unter https://www.bergischgladbach.de/schnuppertouren.aspx verfügbar. Zusätzlich liegt der aktuelle Flyer in den Rathäusern sowie im Bürgerbüro aus.

Die Schnuppertouren bieten damit erneut eine ideale Gelegenheit, die eigene Stadt neu kennenzulernen oder verborgene Seiten von Bergisch Gladbach zu entdecken.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 18. März 2026, 10_41_50

Tags: ,

Erfolgreiche Spendensammlung in Bergisch Gladbach: Engagement für den Volksbund gewürdigt

18 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach – Die diesjährige Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) in Bergisch Gladbach ist mit einem erfreulichen Ergebnis zu Ende gegangen. Insgesamt kamen 1.200,52 Euro zusammen – ein Erfolg, der vor allem dem großen persönlichen Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer zu verdanken ist.

Im Rahmen eines Dankeschön-Kaffees im Rathaus Stadtmitte würdigte die Erste Stellvertretende Bürgermeisterin Brigitta Opiela das Engagement der Beteiligten. Zu diesem Anlass waren unter anderem Anne Linden, Geschäftsführerin des Ortsverbandes, Kassiererin Jana Lülf sowie Konstanze Bauer als Vertreterin der VDK-Regionalgeschäftsstelle Rheinland anwesend.

Das positive Sammelergebnis ist insbesondere auf die breite Unterstützung durch lokale Vereine zurückzuführen. Beteiligt waren unter anderem das Carnevals-Commitee Fidele Ritter von Sand, der Kegelclub Holzwürmer, mehrere Karnevalsgesellschaften wie die KG Alt-Paffrath, die KG Schlader Botze, die KG Große Gladbacher und die KG Treuer Husar Bergisch Gladbach sowie der MGV Heimatklänge Nußbaum und die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Hand.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, gegründet im Jahr 1919, erfüllt einen wichtigen humanitären Auftrag. Er kümmert sich um die Pflege und den Erhalt von Kriegsgräbern im Ausland, unterstützt Angehörige bei der Suche nach Grabstätten und entwickelt Gedenkorte zu Lernorten der Geschichte weiter. Besonders hervorzuheben sind die internationalen Jugendbegegnungen an vielen dieser Orte, die durch Workcamps den interkulturellen Austausch fördern und einen Beitrag zur Friedenserziehung leisten.

Mit Blick auf die Zukunft setzt Bürgermeister und Vorsitzender des Ortsverbandes, Marcel Kreutz, auch im kommenden Jahr auf breite Unterstützung aus der Bevölkerung. Die nächste Sammlung ist für den 21. Oktober 2026 geplant und soll zur Mittagszeit in der Fußgängerzone nahe des Wochenmarktes starten.

Darüber hinaus sucht der Ortsverband weiterhin engagierte Helferinnen und Helfer. Interessierte können sich direkt an Geschäftsführerin Anne Linden wenden und so aktiv zur wichtigen Arbeit des Volksbundes beitragen.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 17. Feb. 2026, 12_45_06

Tags: , , ,

Rosenmontag im Rheinisch-Bergischen Kreis verläuft weitgehend störungsfrei

17 Februar 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Polizei zieht nach den Rosenmontagszügen am 16. Februar eine durchweg positive Bilanz: Trotz zahlreicher Veranstaltungen blieb es im gesamten Kreisgebiet überwiegend ruhig – auch wenn das nasskalte Wetter für deutlich geringere Besucherzahlen sorgte.


Weniger Besucher wegen Wetter

Nach Einschätzung der Einsatzkräfte lockte die Witterung spürbar weniger Menschen an die Zugstrecken als in den vergangenen Jahren. Die Stimmung der Anwesenden blieb dennoch ausgelassen.

Störungsfrei verliefen die Umzüge in:

  • Odenthal-Eikamp
  • Odenthal-Blecher
  • Bergisch Gladbach-Herkenrath
  • Overath-Steinenbrück
  • Rösrath-Mitte

In Kürten-Dürscheid sprach die Polizei vorsorglich zwei Platzverweise aus. Straftaten wurden jedoch nicht festgestellt.


Auch Dabringhausen ohne Zwischenfälle

Beim Zug in Wermelskirchen-Dabringhausen bestätigte der Einsatzleiter ebenfalls eine geringere Besucherzahl. Ein polizeiliches Einschreiten war nicht erforderlich, und nach bisherigen Erkenntnissen kam es auch dort zu keinen Straftaten.


Positive Gesamtbilanz der Session

Aus Sicht der Polizei verlief damit die gesamte Karnevalssession im Rheinisch-Bergischen Kreis mit ihren zahlreichen Umzügen „ganz überwiegend sehr friedlich“.

Für das kommende Jahr wünschen sich die Einsatzkräfte eine ähnlich ruhige Lage – allerdings mit besserem Wetter für die Karnevalisten.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 14. Feb. 2026, 12_04_42

Tags: , , , ,

Weniger Zwischenfälle beim Karnevalszug in Bechen – Polizei zieht positives Fazit

14 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Kürten-Bechen – Nach dem Karnevalszug an Weiberfastnacht (12. Februar) hat die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis eine überwiegend positive Bilanz gezogen. Im Vergleich zu den Vorjahren registrierten die Einsatzkräfte deutlich weniger Störungen und Straftaten.

Eine Rolle spielte dabei vermutlich auch das schlechte Wetter: Vor Beginn des Zuges versammelten sich weniger Jecken entlang der Strecke. Dennoch kam es insbesondere im Bereich „Esel“ – dem Parkplatz am Kreisverkehr Kölner Straße/Odenthaler Straße – zu einer größeren Ansammlung alkoholisierter Jugendlicher und Heranwachsender.

Gegen 13.40 Uhr meldete das Kürtener Ordnungsamt eine achtköpfige Gruppe, die durch aggressives und provokantes Verhalten auffiel. Die Polizei sprach gezielt mit den Beteiligten (Gefährderansprache). Anschließend trat die Gruppe nicht mehr störend in Erscheinung, blieb aber unter Beobachtung.

Weitere Vorfälle im Tagesverlauf:

  • 14.25 Uhr: Ein Mann wurde beim Zünden von Pyrotechnik beobachtet. Die Beamten fanden weiteres Material und stellten es sicher. Es wurde eine Strafanzeige gefertigt.
  • 15.40 Uhr: Ein 20-Jähriger warf Wurfmaterial gezielt auf Zugteilnehmende und schubste Umstehende in Richtung der Wagen. Er erhielt einen Platzverweis für die Dauer des Zuges.
  • 15.50 Uhr: Eine körperliche Auseinandersetzung sowie Sachbeschädigung an einem Auto auf der Odenthaler Straße wurden gemeldet. Die Beteiligten waren beim Eintreffen der Polizei bereits verschwunden. Nach Zeugenaussagen wurden Anzeigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung erstattet.
  • 16.30 Uhr: Eine zuvor des Platzes verwiesene Person wurde erneut angetroffen und kurzzeitig in Gewahrsam genommen.

Trotz dieser einzelnen Einsätze hatte die Polizei insgesamt deutlich weniger zu tun als in den Jahren zuvor. Neben der Witterung habe auch die erhöhte Polizeipräsenz sowie die gute Zusammenarbeit mit Sicherheitsdiensten und dem Ordnungsamt dazu beigetragen.

Die Polizei kündigte an, auch bei den kommenden Karnevalszügen mit zahlreichen Kräften präsent zu sein, damit die Feierlichkeiten weiterhin fröhlich und friedlich verlaufen.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 14. Feb. 2026, 11_55_42

Tags: , , , , ,

Karneval in Bergisch Gladbach: Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr

14 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Freitagnachmittag (13. Februar 2026) ist es in Bergisch Gladbach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem Pkw gekommen. Nach Angaben der Polizei blieb es bei Sachschaden – verletzt wurde niemand.

Ein 23-jähriger Autofahrer wollte mit seinem Wagen von einem Grundstück auf die Straße fahren, als es zur Kollision mit einem 46-jährigen Radfahrer kam. Beide Beteiligten stammen aus Bergisch Gladbach.

Im Verlauf der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass die Bremsen des Fahrrads nicht funktionsfähig waren. Zudem gab der Radfahrer an, Alkohol und Cannabis konsumiert zu haben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,0 Promille.

Die Polizei ordnete daraufhin eine Blutprobe an und fertigte eine Strafanzeige wegen Fahrens unter Einfluss berauschender Mittel. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Ein weiterer Unfall bedingt durch Alkoholkonsum fand statt am Freitagvormittag (13. Februar 2026). Es kam in Bergisch Gladbach zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht. Ein 65-jähriger Autofahrer war mit seinem Pkw auf ein vorausfahrendes Fahrzeug aufgefahren.

Noch bevor die Polizei den Unfall aufnehmen konnte, verließ der Mann die Unfallstelle zu Fuß und ließ sein Fahrzeug zurück. Der zweite Unfallbeteiligte verfolgte den Verursacher, bis Polizeibeamte ihn schließlich antreffen konnten.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte deutliche körperliche Auffälligkeiten fest. Ein Atemalkoholtest brachte die Ursache ans Licht: Der Mann stand mit nahezu 2,5 Promille erheblich unter Alkoholeinfluss.

Die Polizei fertigte eine Strafanzeige, stellte den Führerschein sicher und ordnete eine Blutentnahme an. Die Ermittlungen dauern an.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 11. Feb. 2026, 12_22_36

Tags: , , ,

Sicherheit an Karneval: Mobile Einsatzleitstelle in Bergisch Gladbach im Einsatz

11 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Die Stadt Bergisch Gladbach ist bestens auf die bevorstehenden Karnevalstage vorbereitet. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird eine Mobile Einsatzleitstelle bei den Karnevalszügen in der Stadtmitte, in Bensberg und in Refrath vor Ort sein. Ziel ist es, die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten und als direkte Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger zu dienen.

Abgestimmte Sicherheitskonzepte

Die Sicherheitsmaßnahmen wurden im Vorfeld eng zwischen Ordnungsbehörde, Polizei und Veranstaltern abgestimmt und nochmals angepasst.

„Die Sicherheitskonzepte sind von uns mit Polizei und Veranstaltern abgestimmt und entsprechend der Erkenntnisse auch noch nachgeschärft worden. Sogenannte Terrorsperren in Form von LKW und Großfahrzeugen werden an allen wichtigen Stellen errichtet, um das Feiern so sicher wie möglich zu machen“, erklärt Ordnungsdezernent Thore Eggert.

Diese Maßnahmen bringen zwar verkehrliche Einschränkungen mit sich, dienen jedoch dem Schutz aller Besucherinnen und Besucher. Zusätzlich werden Kontrollen zur Einhaltung des Glasverbots sowie zum Jugendschutz durchgeführt.

Mobile Leitstelle als zentrale Anlaufstelle

Die Mobile Einsatzleitstelle übernimmt eine zentrale Rolle im Einsatzgeschehen. Sie ermöglicht kurze Wege, schnelle Abstimmungen und eine unmittelbare Reaktion auf aktuelle Entwicklungen.

„Die mobile Einsatzleitstelle bietet Vorteile in der Erreichbarkeit, sie ist nah am Geschehen und von dort erfolgt die gesamte Koordination der Einsätze. Natürlich können Bürgerinnen und Bürger dort jederzeit vorbeikommen, um Auffälligkeiten zu melden, sodass wir jederzeit schnell und lageangepasst reagieren können“, betont Heike Hiebert, Sachgebietsleiterin des Stadtordnungsdienstes.

Die Mitarbeitenden der Ordnungsbehörde sind während der gesamten Veranstaltungen präsent, ansprechbar und sorgen für sichere Abläufe – damit unbeschwert gefeiert werden kann.

Letzter Karneval in besonderer Funktion

Auch organisatorisch gibt es positive Nachrichten: Die Bauarbeiten in der Laurentiusstraße sind so weit fortgeschritten, dass der Gladbacher Karnevalszug ohne Absperrungen oder Einschränkungen durch die Straße ziehen kann.

Für Ute Unrau, Leiterin der Ordnungsbehörde, ist es ein besonderer Karneval:

„Somit steht dem Feiern auf den Karnevalszügen in Bergisch Gladbach nichts mehr im Wege. Ich freue mich auf ein sicheres und ausgelassenes Karnevalsfest – und ganz persönlich darauf, es nach 26 Jahren als Leiterin der Ordnungsbehörde ein letztes Mal in dieser Funktion begleiten zu dürfen.“

Mit umfassenden Sicherheitsvorkehrungen, enger Zusammenarbeit aller Beteiligten und einer gut erreichbaren Einsatzleitstelle steht einem fröhlichen und sicheren Karneval in Bergisch Gladbach nichts im Wege.

Gläbbisch Alaaf!

Kommentare (0)

ChatGPT Image 24. Jan. 2026, 10_20_57(1)

„Düsselbike“ startet im Sommer: Düsseldorf führt neues Fahrrad-Leihsystem ein

24 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Düsseldorf wird die urbane Mobilität ab Sommer 2026 um ein weiteres Angebot ergänzt. Mit dem neuen städtischen Fahrrad-Leihsystem Düsselbike sollen Einwohnerinnen, Einwohner und Besucher künftig noch einfacher und umweltfreundlicher durch die Stadt kommen.

Symbolbild

2.500 Leihräder mit moderner Ausstattung

Die neuen Leihfahrräder präsentieren sich in einem einheitlichen weißen Design und sind technisch zeitgemäß ausgestattet. Sie verfügen über acht Gänge, eine integrierte Handyhalterung sowie einen Korb für Einkäufe oder Taschen. Die Ausleihe erfolgt vollständig digital über eine App. Insgesamt sollen 2.500 Fahrräder schrittweise in den Betrieb gehen.

Gestaffelter Start ab Juli 2026

Zum offiziellen Start am 1. Juli 2026 stehen zunächst 500 Fahrräder zur Verfügung. Im August und September folgen jeweils weitere 1.000 Räder, sodass das System bis zum Herbst seine volle Kapazität erreicht. Parallel dazu wird die notwendige Infrastruktur im Stadtgebiet weiter ausgebaut.

Stationen an zentralen Punkten im Stadtgebiet

Die Düsselbikes können an bestehenden Sharing-Stationen ausgeliehen und zurückgegeben werden. Die Standorte sind strategisch gewählt und befinden sich unter anderem an Bus- und Bahn-Haltestellen, in der Nähe von Hochschulen sowie an Hotels. Damit soll das Leihsystem sowohl für den Alltag als auch für Gäste der Stadt attraktiv sein.

Bürgerinnen und Bürger können Fahrräder mitgestalten

Interessierte haben die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen: Bis Anfang März können Namensvorschläge für die Fahrräder eingereicht werden. Die ausgewählten Namen werden anschließend an den Rädern angebracht und sollen dem System eine persönliche Note verleihen.

Tarife noch in Vorbereitung

Das konkrete Tarifsystem befindet sich derzeit noch in der Ausarbeitung. Details zu Preisen und Nutzungsmodellen will die Stadt zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.

Blick nach Monheim zeigt Potenzial

Ein vergleichbares System existiert bereits seit 2024 in Monheim am Rhein. Dort können Anwohnerinnen und Anwohner mit dem Monheim-Pass an 25 Stationen Fahrräder kostenfrei ausleihen. Neben klassischen City-Bikes stehen auch E-Bikes und Lastenräder zur Verfügung. Das Beispiel zeigt, welches Potenzial Fahrrad-Leihsysteme für nachhaltige Mobilität im urbanen Raum haben.

Mit Düsselbike setzt Düsseldorf einen weiteren Baustein für einen vielfältigen Mobilitätsmix und stärkt den Umweltverbund in der Landeshauptstadt.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 23. Jan. 2026, 13_24_15(1)

100 Jahre Black History Month: Köln erinnert, reflektiert und feiert Schwarze Geschichte

23 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die Köln beteiligt sich auch im Jahr 2026 am Black History Month und setzt dabei ein besonderes Zeichen: Der internationale Aktionsmonat begeht sein 100-jähriges Jubiläum. Im Februar rücken Schwarze Geschichte, Gegenwart und Zukunft in den Fokus – gemeinsam mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Initiativen, Selbstorganisationen und Kooperationspartner*innen.

Symbolbild

Ein Jahrhundert Sichtbarkeit und Erinnerung

Der Black History Month wurde 1926 vom afroamerikanischen Historiker Carter G. Woodson ins Leben gerufen. Ziel war es, die Geschichte Schwarzer Menschen sichtbar zu machen und ihre gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Beiträge stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Bis heute steht der Aktionsmonat für Wissensvermittlung, Erinnerungskultur und die kritische Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Rassismus.

Köln blickt auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Anlässlich des Jubiläumsjahres nimmt Köln sowohl historische Entwicklungen als auch aktuelle Herausforderungen und zukünftige Perspektiven in den Blick. Das vielfältige Programm im Februar 2026 umfasst Kultur- und Bildungsformate wie Lesungen, Filmvorführungen, Führungen und Workshops. Ziel ist es, Räume für Austausch zu schaffen, Perspektiven sichtbar zu machen und gemeinsame Lernprozesse anzustoßen.

Teil der Aufarbeitung des kolonialen Erbes

Der Black History Month ist in Köln fest in den kommunalen Prozess zur Aufarbeitung des kolonialen Erbes eingebunden, den die Stadt seit mehreren Jahren vorantreibt. Der Aktionsmonat richtet sich ausdrücklich an alle Menschen in der Stadt und lädt dazu ein, sich aktiv mit Schwarzer Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen.

Programm gemeinsam mit der Zivilgesellschaft

Das Veranstaltungsprogramm wurde in enger Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Initiativen, Selbstorganisationen und weiteren Partner*innen entwickelt. Interessierte können sich online über alle Termine und Inhalte informieren.

Hinweis zur Begriffsnutzung

Der Begriff „Schwarz“ wird in diesem Zusammenhang bewusst großgeschrieben. Damit wird deutlich gemacht, dass es sich um ein gesellschaftliches und politisches Zuordnungsmuster handelt – nicht um eine biologische oder hautfarbliche Eigenschaft.

Mit dem Jubiläum des Black History Month setzt Köln ein klares Zeichen für Erinnerung, Anerkennung und eine vielfältige, diskriminierungskritische Stadtgesellschaft.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 19. Jan. 2026, 10_28_36(1)

Vielfältiges Kulturprogramm 2026 im Rheinisch-Bergischen Kreis

19 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Mit einem breit aufgestellten Kulturprogramm lädt der Rheinisch-Bergischer Kreis im Jahr 2026 zu zahlreichen kulturellen Begegnungen ein. Von Januar bis November stehen Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Workshops auf dem Programm. Viele Veranstaltungen finden im Kreishaus statt, darüber hinaus werden weitere Orte im Kreisgebiet wie Bergisch Gladbach, Odenthal, Refrath und Wermelskirchen bespielt.

Symbolbild

Ausstellungen im Kreishaus eröffnen das Kulturjahr

Den Auftakt bildet ab dem 20. Januar die Ausstellung „Farbe bekennen“, die bis zum 25. Februar im Kreishaus zu sehen ist. Begleitend werden Führungen im Rahmen der „Kulturellen Mittagspause“ sowie ein After-Work-Rundgang angeboten. Ein besonderes musikalisches Zeichen setzt am 27. Januar ein Konzert anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags.

Im weiteren Jahresverlauf folgen thematisch vielfältige Ausstellungen: „Frauen im geteilten Deutschland“ im März rund um den Weltfrauentag, die Sommerausstellung „Spurensuche von Innen nach Außen“ sowie im Herbst „Wunderwelt Landkarten“. Ergänzt wird das Programm durch weitere Formate wie „Kunst-Land-Schaft“, „Hühner der Vielfalt“ und die überregional bekannte Ausstellung „Geologica“.

Landrat Arne von Boetticher betont die Bedeutung des Angebots: Die Kulturlandschaft im Kreis sei lebendig und facettenreich und biete viele Gelegenheiten, Kunst, Musik und Literatur aus nächster Nähe zu erleben.

Musik, Literatur und starke Kooperationen

Neben den Ausstellungen setzt das Kulturprogramm auch musikalische und literarische Akzente. Wiederkehrende Höhepunkte sind das Abschlusskonzert „Jugend musiziert“ in Refrath, die Schreibwerkstätten „Literatur am Dom“ in Odenthal, das Käpt’n-Book-Lesefest im Kunstmuseum Villa Zanders sowie das Gitarrenkonzert „Gitarrissimo“ in Wermelskirchen. Im September wird zudem der neue Rheinisch-Bergische Kalender vorgestellt.

Kulturreferentin Anna Bründl hebt hervor, dass Kultur Begegnung schaffe, zum Nachdenken anrege und Menschen generationenübergreifend verbinde. Ziel sei es, kulturelle Vielfalt sichtbar zu machen und Räume für Austausch im gesamten Kreisgebiet zu öffnen.

Ausblick auf ein kulturell reiches Jahr

Das Kulturprogramm 2026 bietet mit seinen zahlreichen Formaten ein abwechslungsreiches Angebot für unterschiedliche Zielgruppen. Alle Veranstaltungen werden im Vorfeld noch einmal gesondert angekündigt. Der Rheinisch-Bergische Kreis lädt Bürgerinnen und Bürger ein, das vielseitige Kulturjahr aktiv zu nutzen und kulturelle Impulse im Kreis mitzuerleben.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
April 2026
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930