Archiv | Kultur

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Edgar Stoffel mit Ehrennadel in Gold ausgezeichnet

27 Mai 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement ist Edgar „Eddi“ Stoffel von der Stadt Bergisch Gladbach mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet worden. Bürgermeister Marcel Kreutz überreichte die Auszeichnung im Rahmen eines Gesprächs mit Jugendlichen des Heilpädagogischen Kinderheims Bensberg sowie Einrichtungsleiterin Dunja Schimpf.

Stoffel ist in Bergisch Gladbach seit vielen Jahren als engagierter Ehrenamtler bekannt. Besonders eng verbunden ist er mit der Eissporthalle Bergisch Gladbach, wo er rund zwölf Jahre lang die Laufzeiten und das Training von Kindern betreute. Seit Mitte der 1980er-Jahre sorgt er zudem als „Nikolaus auf dem Eis“ für leuchtende Kinderaugen. Auch in der Bensberger Schloßstraße organisiert er seit vielen Jahren Nikolausaktionen.

Neben seinem Einsatz für Kinder engagierte sich Stoffel von 2011 bis 2023 auch bei der Bergisch Gladbacher Tafel e.V.. Dort unterstützte er an zwei Tagen pro Woche die Essensausgabe für Bedürftige.

Ein weiterer Schwerpunkt seines ehrenamtlichen Wirkens war der Bensberger Hüttenzauber. Zwischen 2013 und 2023 gehörte Stoffel zur Initiatoren-Gruppe der Veranstaltung, bei der Spenden zugunsten der Tafel gesammelt wurden. Insgesamt kamen dabei 116.500 Euro zusammen.

Besonders am Herzen liegt Stoffel das Heilpädagogische Kinderheim Bensberg. Gemeinsam mit dem Ristorante Italia initiierte er das Projekt „Herzenswünsche“, mit dem Spenden für die Einrichtung gesammelt werden. Darüber hinaus unterstützte er zahlreiche Aktionen, darunter Bücherverkäufe beim Bensberger Herbstfest und beim Stadtfest in Bensberg. In mehreren Jahren flossen zudem Einnahmen aus dem Bensberger Hüttenzauber an das Kinderheim.

Maßgeblich beteiligt war Stoffel auch an der Finanzierung eines Therapiehäuschens für die Einrichtung. Rund 86.000 Euro konnten für das Projekt eingeworben werden, das er organisatorisch und praktisch bis zur geplanten Einweihung im Jahr 2028 begleitete.

Insgesamt sammelte Stoffel im Laufe der Jahre rund 270.000 Euro an Spendengeldern für das Kinderheim. Die Mittel ermöglichen unter anderem Freizeit- und Förderangebote wie Reiten oder Bogenschießen und schaffen besondere Erlebnisse für die Kinder.

Mit der Ehrennadel in Gold würdigt die Stadt Bergisch Gladbach das außergewöhnliche und langjährige soziale Engagement von Edgar Stoffel – insbesondere seinen Einsatz für Kinder und hilfsbedürftige Menschen.

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Jahrzehntelanger Einsatz für Inklusion

19 Mai 2026 von Felix Morgenstern

Hildegard Allelein erhält die Ehrennadel in Gold der Stadt Bergisch Gladbach

(Symbolbild)

Große Anerkennung für ein außergewöhnliches Engagement: Während der Mitgliederversammlung des Vereins „einfach gemeinsam e.V.“ hat Bürgermeister Marcel Kreutz Hildegard Allelein mit der Ehrennadel in Gold der Stadt Bergisch Gladbach ausgezeichnet. Damit würdigt die Stadt ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Rechte und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung.

Allelein begann bereits 1991 ihre Tätigkeit bei der Stadt Bergisch Gladbach. Sechs Jahre später wurde sie zur Behindertenbeauftragten ernannt – ein Amt, das sie maßgeblich selbst prägte und weiterentwickelte. Unter ihrer Mitwirkung setzte die Stadt wichtige Zeichen für mehr Inklusion. Einen besonderen Einfluss auf ihre Arbeit hatte der Beitritt Bergisch Gladbachs zur „Erklärung von Barcelona“, die das Recht von Menschen mit Behinderung auf gleichberechtigte Teilhabe betont und Kommunen in die Verantwortung nimmt.

Zu den wichtigsten Meilensteinen ihrer beruflichen Laufbahn zählen der Aufbau tragfähiger Netzwerke sowie die Einführung zentraler Maßnahmen wie der Satzung zur Wahrung der Belange von Menschen mit Behinderung und des Aktionsplans Inklusion. Beide Projekte haben die kommunale Behindertenpolitik in Bergisch Gladbach nachhaltig geprägt.

Doch nicht nur beruflich setzte sich Allelein für Inklusion ein. Über mehr als drei Jahrzehnte engagierte sie sich zusätzlich ehrenamtlich. Beim „CBF I Club behinderter Menschen und ihrer Freunde Rheinisch Bergischer Kreis e.V.“ war sie von 1997 bis 2019 aktiv, ab 2014 zudem als Vorsitzende des Vereins. In dieser Zeit entstand unter anderem das „Café Grenzenlos – Begegnung für ALLE“, das bis heute Raum für Austausch und Begegnung schafft.

Auch am Aufbau der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) war Allelein maßgeblich beteiligt. Die Beratungsstelle gilt bis heute als wichtige Anlaufstelle für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen.

2019 gründete sie gemeinsam mit weiteren erfahrenen Akteuren aus der Behindertenhilfe den Verein „einfach gemeinsam e.V.“. Dort engagiert sie sich weiterhin aktiv – unter anderem bei der Organisation von Veranstaltungen wie dem Karnevalscafé, dem Adventscafé oder dem Aktionstag für Menschen mit Behinderung.

Mit der Verleihung der Ehrennadel in Gold würdigt die Stadt Bergisch Gladbach eine Frau, die sich über Jahrzehnte hinweg mit großem persönlichen Einsatz für eine inklusivere Gesellschaft starkgemacht hat. Ihr Wirken hat die Entwicklung hin zu mehr Teilhabe und Barrierefreiheit in der Stadt entscheidend mitgestaltet.

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Q1 bleibt – Bergisch Gladbach plant neues Jugendzentrum für das Zanders-Areal

15 Mai 2026 von Felix Morgenstern

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Die Zukunft des Jugendzentrums Q1 sorgt in Bergisch Gladbach seit Tagen für Diskussionen. Berichte über eine mögliche Auflösung des Q1 hatten bei Bürgerinnen und Bürgern sowie in der Politik für Verunsicherung gesorgt. Nun stellt die Stadtverwaltung klar: Das Q1 soll nicht verschwinden – vielmehr wird gemeinsam an einer grundlegenden Neuausrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit gearbeitet.

Seit Juni 2025 befinden sich die Stadt Bergisch Gladbach, die evangelische Kirchengemeinde und das Q1 in Gesprächen über die Zukunft der Jugendarbeit in der Innenstadt. Ziel sei es, bestehende Angebote weiterzuentwickeln und an die Anforderungen des neuen Quartiers auf dem Zanders-Areal anzupassen.

Im Mittelpunkt stehen dabei der neue „Gleispark“ sowie perspektivisch die „Zentralwerkstatt“, die künftig als sozio-kulturelles Zentrum dienen soll. Dort sollen junge Menschen nicht nur einzelne Freizeitangebote nutzen können, sondern aktiv an der Gestaltung und Aneignung des neuen Quartiers beteiligt werden. Die Stadt betont ausdrücklich, dass die Zentralwerkstatt kein exklusiver Standort für ein Jugendzentrum werden soll. Vielmehr sei eine gemeinschaftliche Nutzung der Räume als Teil einer generationenübergreifenden Quartiersentwicklung vorgesehen.

Ein erster Schritt ist bereits erfolgt: Seit der Eröffnung des Gleisparks am 9. Mai 2026 bietet das Q1 dort offene Angebote für Kinder und Jugendliche an. Parallel dazu wird gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde geprüft, ob zusätzlich ein fester Standort in der Innenstadt geschaffen werden kann.

Die Verwaltung betrachtet die Zukunft des Q1 dabei aus zwei Perspektiven: zum einen als Teil der sozialen Entwicklung des Zanders-Areals, zum anderen im Rahmen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Beide Bereiche werden innerhalb des Fachbereichs Jugend und Soziales eng miteinander abgestimmt.

Klar ist allerdings auch: Das bisherige Q1 wird in seiner heutigen Form langfristig nicht unverändert bestehen bleiben. Die Stadt macht jedoch deutlich, dass dies keineswegs das Ende der offenen Jugendarbeit in der Innenstadt bedeutet. Stattdessen soll ein modernes, sozialräumlich ausgerichtetes Jugendzentrum entstehen, das den Bedürfnissen junger Menschen im neuen Stadtquartier gerecht wird.

Konkrete politische Beschlüsse zur zukünftigen Unterbringung des Q1 gibt es derzeit noch nicht. Sobald belastbare Konzepte und Rahmenbedingungen vorliegen, will die Verwaltung die weiteren Schritte transparent in die politischen Gremien einbringen.

Die Stadt kündigt an, den Prozess gemeinsam mit allen Beteiligten weiterhin offen und konstruktiv zu gestalten.

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Bergisch Gladbach tritt wieder an: STADTRADELN 2026 startet Ende Mai

13 Mai 2026 von Felix Morgenstern

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In Bergisch Gladbach dreht sich ab dem 25. Mai wieder alles ums Fahrrad: Die Stadt beteiligt sich erneut an der bundesweiten Aktion STADTRADELN und ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, drei Wochen lang möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Rad zurückzulegen.

Bis zum 14. Juni sollen dabei möglichst viele Kilometer gesammelt und CO₂-Emissionen vermieden werden. Ziel der Kampagne ist es, den Radverkehr im Alltag zu stärken und ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen.

„Alle Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine, Unternehmen und Institutionen sind eingeladen, mitzumachen und ihre mit dem Rad zurückgelegten Wege zu dokumentieren – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit. Gemeinsam setzen wir auch dieses Jahr wieder ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität in Bergisch Gladbach“, erklärt Ragnar Migenda, Erster Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach.

Teilnehmen können alle, die in Bergisch Gladbach wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder Mitglied eines Vereins sind. Ob alleine oder im Team – jede gefahrene Strecke zählt.

Die Anmeldung erfolgt online über die Plattform des STADTRADELN-Wettbewerbs. Unterstützt werden die Teilnehmenden dabei durch die kostenlose STADTRADELN-App. Mit ihr lassen sich die gefahrenen Kilometer per GPS automatisch erfassen und dem jeweiligen Team gutschreiben.

Gleichzeitig liefern die anonymisierten Daten der App der Stadt wichtige Erkenntnisse über das Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen und Bürger. Diese Informationen sollen künftig helfen, die Radverkehrsplanung in Bergisch Gladbach weiter zu verbessern.

Mit der Aktion möchte die Stadt erneut möglichst viele Menschen motivieren, das Fahrrad stärker im Alltag zu nutzen – und damit aktiv zum Klimaschutz beizutragen.

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Workshop im Bergischen Museum: Barrierefreiheit von Anfang an mitgedacht

02 April 2026 von Felix Morgenstern

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Im Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe steht die Zukunft ganz im Zeichen der Inklusion: Bei einem Workshop zur baulichen Barrierefreiheit brachten Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen ihre Erfahrungen und Perspektiven direkt in die Planung der Neukonzeption ein.

Blinde und sehbehinderte Menschen, Rollstuhlnutzende, Personen aus dem Autismus-Spektrum sowie Menschen mit kognitiven Einschränkungen diskutierten gemeinsam, wie das bislang nicht barrierefreie Museum künftig für alle zugänglich gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt standen dabei konkrete Alltagserfahrungen – und die Frage, an welchen Stellen Barrieren besonders häufig auftreten.

Grundlage für die Gespräche bildete eine aktuelle Machbarkeitsstudie, die erste Ideen für den Abbau baulicher Hindernisse entwickelt hat. Schnell wurde im Austausch deutlich, wie unterschiedlich die Anforderungen sind – und wie wichtig es ist, diese frühzeitig in die Planung einzubeziehen.

Museumsleiterin Sandra Brauer unterstrich die Bedeutung dieses Ansatzes: Barrierefreiheit sei ein zentrales Element der Neukonzeption und könne nicht allein am Schreibtisch entstehen. Vielmehr gelte es, die Perspektiven der Betroffenen aktiv einzubinden – ganz im Sinne des Leitgedankens der UN-Behindertenrechtskonvention: „Nichts über uns ohne uns.“

Auch die Inklusionsbeauftragte der Stadt, Monika Hiller, betonte den praktischen Nutzen der frühen Beteiligung. Wer Betroffene erst spät einbeziehe, verursache unnötigen Aufwand und zusätzliche Kosten. Durch die enge Zusammenarbeit könne hingegen ein Museum entstehen, das den Bedürfnissen aller gerecht werde.

Die Ergebnisse des Workshops fließen nun direkt in die weitere Entwicklung der Ausstellungskonzeption ein. Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom Landschaftsverband Rheinland sowie der Kämpgen-Stiftung. Die Organisation und Durchführung des Workshops begleitete die Servicestelle INBECO für Inklusion in der Freizeit.

Mit dem Beteiligungsformat setzt das Museum ein klares Zeichen: Der Weg zu mehr Barrierefreiheit beginnt nicht erst beim Umbau – sondern bereits bei der Planung.

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Kostenlose Schnuppertouren durch Bergisch Gladbach starten in neue Saison

20 März 2026 von Felix Morgenstern

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In Bergisch Gladbach beginnt die neue Saison der beliebten Schnuppertouren: Bereits am Sonntag, den 12. April 2026, fällt der Startschuss für die kostenlosen Stadtführungen. Zum inzwischen zwölften Mal laden engagierte Stadtführerinnen und Stadtführer dazu ein, die Stadt aus neuen Perspektiven zu entdecken. Insgesamt sind in diesem Jahr 32 Touren geplant.

Organisiert werden die Rundgänge in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und mit Unterstützung des Vereins „Wir für Bergisch Gladbach e.V.“. Laut Anna-Lena Breidenstein aus der städtischen Abteilung für Wirtschaftsförderung und Tourismus erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein besonders abwechslungsreiches Programm.

Neben klassischen Stadtführungen stehen auch verschiedene Themenrundgänge auf dem Plan. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der Zusammenarbeit mit den Museen im Stadtgebiet: Gleich vier Touren widmen sich gezielt den kulturellen Einrichtungen. Zudem wird erstmals eine Führung in englischer Sprache angeboten.

Die Schnuppertouren dauern in der Regel zwischen einer und drei Stunden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten daher auf festes und bequemes Schuhwerk achten.

Die Touren erfreuen sich großer Beliebtheit, weshalb eine vorherige Anmeldung erforderlich ist. Pro Buchung können maximal zwei Personen angemeldet werden. Die Anmeldung ist online über die städtische Homepage, per E-Mail oder telefonisch möglich. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung.

Auch in diesem Jahr gilt wieder ein gestaffeltes Anmeldeverfahren: Während die Touren für das erste Halbjahr bereits jetzt gebucht werden können, startet die Anmeldung für die Termine ab Juli am 4. Mai 2026.

Weitere Informationen sowie alle Termine sind online unter https://www.bergischgladbach.de/schnuppertouren.aspx verfügbar. Zusätzlich liegt der aktuelle Flyer in den Rathäusern sowie im Bürgerbüro aus.

Die Schnuppertouren bieten damit erneut eine ideale Gelegenheit, die eigene Stadt neu kennenzulernen oder verborgene Seiten von Bergisch Gladbach zu entdecken.

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Erfolgreiche Spendensammlung in Bergisch Gladbach: Engagement für den Volksbund gewürdigt

18 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach – Die diesjährige Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) in Bergisch Gladbach ist mit einem erfreulichen Ergebnis zu Ende gegangen. Insgesamt kamen 1.200,52 Euro zusammen – ein Erfolg, der vor allem dem großen persönlichen Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer zu verdanken ist.

Im Rahmen eines Dankeschön-Kaffees im Rathaus Stadtmitte würdigte die Erste Stellvertretende Bürgermeisterin Brigitta Opiela das Engagement der Beteiligten. Zu diesem Anlass waren unter anderem Anne Linden, Geschäftsführerin des Ortsverbandes, Kassiererin Jana Lülf sowie Konstanze Bauer als Vertreterin der VDK-Regionalgeschäftsstelle Rheinland anwesend.

Das positive Sammelergebnis ist insbesondere auf die breite Unterstützung durch lokale Vereine zurückzuführen. Beteiligt waren unter anderem das Carnevals-Commitee Fidele Ritter von Sand, der Kegelclub Holzwürmer, mehrere Karnevalsgesellschaften wie die KG Alt-Paffrath, die KG Schlader Botze, die KG Große Gladbacher und die KG Treuer Husar Bergisch Gladbach sowie der MGV Heimatklänge Nußbaum und die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Hand.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, gegründet im Jahr 1919, erfüllt einen wichtigen humanitären Auftrag. Er kümmert sich um die Pflege und den Erhalt von Kriegsgräbern im Ausland, unterstützt Angehörige bei der Suche nach Grabstätten und entwickelt Gedenkorte zu Lernorten der Geschichte weiter. Besonders hervorzuheben sind die internationalen Jugendbegegnungen an vielen dieser Orte, die durch Workcamps den interkulturellen Austausch fördern und einen Beitrag zur Friedenserziehung leisten.

Mit Blick auf die Zukunft setzt Bürgermeister und Vorsitzender des Ortsverbandes, Marcel Kreutz, auch im kommenden Jahr auf breite Unterstützung aus der Bevölkerung. Die nächste Sammlung ist für den 21. Oktober 2026 geplant und soll zur Mittagszeit in der Fußgängerzone nahe des Wochenmarktes starten.

Darüber hinaus sucht der Ortsverband weiterhin engagierte Helferinnen und Helfer. Interessierte können sich direkt an Geschäftsführerin Anne Linden wenden und so aktiv zur wichtigen Arbeit des Volksbundes beitragen.

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Rosenmontag im Rheinisch-Bergischen Kreis verläuft weitgehend störungsfrei

17 Februar 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Polizei zieht nach den Rosenmontagszügen am 16. Februar eine durchweg positive Bilanz: Trotz zahlreicher Veranstaltungen blieb es im gesamten Kreisgebiet überwiegend ruhig – auch wenn das nasskalte Wetter für deutlich geringere Besucherzahlen sorgte.


Weniger Besucher wegen Wetter

Nach Einschätzung der Einsatzkräfte lockte die Witterung spürbar weniger Menschen an die Zugstrecken als in den vergangenen Jahren. Die Stimmung der Anwesenden blieb dennoch ausgelassen.

Störungsfrei verliefen die Umzüge in:

  • Odenthal-Eikamp
  • Odenthal-Blecher
  • Bergisch Gladbach-Herkenrath
  • Overath-Steinenbrück
  • Rösrath-Mitte

In Kürten-Dürscheid sprach die Polizei vorsorglich zwei Platzverweise aus. Straftaten wurden jedoch nicht festgestellt.


Auch Dabringhausen ohne Zwischenfälle

Beim Zug in Wermelskirchen-Dabringhausen bestätigte der Einsatzleiter ebenfalls eine geringere Besucherzahl. Ein polizeiliches Einschreiten war nicht erforderlich, und nach bisherigen Erkenntnissen kam es auch dort zu keinen Straftaten.


Positive Gesamtbilanz der Session

Aus Sicht der Polizei verlief damit die gesamte Karnevalssession im Rheinisch-Bergischen Kreis mit ihren zahlreichen Umzügen „ganz überwiegend sehr friedlich“.

Für das kommende Jahr wünschen sich die Einsatzkräfte eine ähnlich ruhige Lage – allerdings mit besserem Wetter für die Karnevalisten.

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Weniger Zwischenfälle beim Karnevalszug in Bechen – Polizei zieht positives Fazit

14 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Kürten-Bechen – Nach dem Karnevalszug an Weiberfastnacht (12. Februar) hat die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis eine überwiegend positive Bilanz gezogen. Im Vergleich zu den Vorjahren registrierten die Einsatzkräfte deutlich weniger Störungen und Straftaten.

Eine Rolle spielte dabei vermutlich auch das schlechte Wetter: Vor Beginn des Zuges versammelten sich weniger Jecken entlang der Strecke. Dennoch kam es insbesondere im Bereich „Esel“ – dem Parkplatz am Kreisverkehr Kölner Straße/Odenthaler Straße – zu einer größeren Ansammlung alkoholisierter Jugendlicher und Heranwachsender.

Gegen 13.40 Uhr meldete das Kürtener Ordnungsamt eine achtköpfige Gruppe, die durch aggressives und provokantes Verhalten auffiel. Die Polizei sprach gezielt mit den Beteiligten (Gefährderansprache). Anschließend trat die Gruppe nicht mehr störend in Erscheinung, blieb aber unter Beobachtung.

Weitere Vorfälle im Tagesverlauf:

  • 14.25 Uhr: Ein Mann wurde beim Zünden von Pyrotechnik beobachtet. Die Beamten fanden weiteres Material und stellten es sicher. Es wurde eine Strafanzeige gefertigt.
  • 15.40 Uhr: Ein 20-Jähriger warf Wurfmaterial gezielt auf Zugteilnehmende und schubste Umstehende in Richtung der Wagen. Er erhielt einen Platzverweis für die Dauer des Zuges.
  • 15.50 Uhr: Eine körperliche Auseinandersetzung sowie Sachbeschädigung an einem Auto auf der Odenthaler Straße wurden gemeldet. Die Beteiligten waren beim Eintreffen der Polizei bereits verschwunden. Nach Zeugenaussagen wurden Anzeigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung erstattet.
  • 16.30 Uhr: Eine zuvor des Platzes verwiesene Person wurde erneut angetroffen und kurzzeitig in Gewahrsam genommen.

Trotz dieser einzelnen Einsätze hatte die Polizei insgesamt deutlich weniger zu tun als in den Jahren zuvor. Neben der Witterung habe auch die erhöhte Polizeipräsenz sowie die gute Zusammenarbeit mit Sicherheitsdiensten und dem Ordnungsamt dazu beigetragen.

Die Polizei kündigte an, auch bei den kommenden Karnevalszügen mit zahlreichen Kräften präsent zu sein, damit die Feierlichkeiten weiterhin fröhlich und friedlich verlaufen.

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Karneval in Bergisch Gladbach: Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr

14 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Freitagnachmittag (13. Februar 2026) ist es in Bergisch Gladbach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem Pkw gekommen. Nach Angaben der Polizei blieb es bei Sachschaden – verletzt wurde niemand.

Ein 23-jähriger Autofahrer wollte mit seinem Wagen von einem Grundstück auf die Straße fahren, als es zur Kollision mit einem 46-jährigen Radfahrer kam. Beide Beteiligten stammen aus Bergisch Gladbach.

Im Verlauf der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass die Bremsen des Fahrrads nicht funktionsfähig waren. Zudem gab der Radfahrer an, Alkohol und Cannabis konsumiert zu haben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,0 Promille.

Die Polizei ordnete daraufhin eine Blutprobe an und fertigte eine Strafanzeige wegen Fahrens unter Einfluss berauschender Mittel. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Ein weiterer Unfall bedingt durch Alkoholkonsum fand statt am Freitagvormittag (13. Februar 2026). Es kam in Bergisch Gladbach zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht. Ein 65-jähriger Autofahrer war mit seinem Pkw auf ein vorausfahrendes Fahrzeug aufgefahren.

Noch bevor die Polizei den Unfall aufnehmen konnte, verließ der Mann die Unfallstelle zu Fuß und ließ sein Fahrzeug zurück. Der zweite Unfallbeteiligte verfolgte den Verursacher, bis Polizeibeamte ihn schließlich antreffen konnten.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte deutliche körperliche Auffälligkeiten fest. Ein Atemalkoholtest brachte die Ursache ans Licht: Der Mann stand mit nahezu 2,5 Promille erheblich unter Alkoholeinfluss.

Die Polizei fertigte eine Strafanzeige, stellte den Führerschein sicher und ordnete eine Blutentnahme an. Die Ermittlungen dauern an.

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