Archiv | Kultur

ChatGPT Image 12. Dez. 2025, 11_23_58

Gemeinsames Mittagessen als Anker gegen Einsamkeit: Begegnungsstätte schafft Raum für Gemeinschaft

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Begegnungsstätte TREFFpunkt Anna Haus der Caritas ist der Mittwoch für viele Seniorinnen und Senioren ein fester Termin. Dann wird gemeinsam zu Mittag gegessen – ein Angebot, das längst mehr ist als nur eine Mahlzeit. Es schafft Begegnung, Struktur und soziale Nähe und ist für viele ältere Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags geworden.

Möglich wird das regelmäßige Angebot durch die kostenfreie Lieferung der Mahlzeiten durch die GL Service gGmbH, die das Projekt dauerhaft unterstützt und damit einen bedeutenden Beitrag zur sozialen Teilhabe leistet.

Ein Ort des Ankommens und Austauschs

Schon beim Betreten der Begegnungsstätte zeigt sich, worum es hier geht: liebevoll gedeckte Tische, vertraute Gesichter und eine offene Atmosphäre, in der sich neue wie langjährige Gäste gleichermaßen willkommen fühlen. Viele der Teilnehmenden kennen sich inzwischen gut, kommen miteinander ins Gespräch und teilen Erlebnisse aus ihrem Alltag.

Während das frisch gelieferte Essen verteilt wird, entstehen Gespräche ganz von selbst. Für die Besucherinnen und Besucher bedeutet das gemeinsame Mittagessen nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern vor allem Gemeinschaft, Zugehörigkeit und das Gefühl, nicht allein zu sein.

Dankbarkeit für verlässliche Unterstützung

Auch das Team der Begegnungsstätte weiß um den Wert dieses Angebots. Die regelmäßige Unterstützung durch die GL Service gGmbH ermöglicht es, das Mittagessen Woche für Woche zuverlässig anzubieten. Gerade für ältere Menschen, die wenig soziale Kontakte haben, ist dieses niedrigschwellige Angebot von großer Bedeutung.

Die stetig wachsende Zahl der Teilnehmenden zeigt, wie hoch der Bedarf ist. Sie ist zugleich ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig Orte der Begegnung für ältere Menschen sind – insbesondere in Zeiten zunehmender Vereinsamung.

Mehr als nur ein Mittagessen

Das gemeinsame Essen ist Teil eines umfassenderen Engagements der Begegnungsstätte Anna Haus, älteren Menschen Raum für Austausch, Vernetzung und Teilhabe zu bieten. Hier entstehen Beziehungen, Gespräche und Momente, die den Alltag bereichern und Halt geben.

Auch in Zukunft soll das wöchentliche Mittagessen fortgeführt werden, um Seniorinnen und Senioren weiterhin einen Ort zu bieten, an dem sie sich aufgehoben fühlen, miteinander lachen und ins Gespräch kommen können – Woche für Woche.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Begegnungsstätten finden Interessierte auf der Internetseite der Stadt Bergisch Gladbach unter
www.bergischgladbach.de/begegnungsstaetten.aspx

.

Der TREFFpunkt Anna Haus der Caritas ist zudem telefonisch erreichbar unter 02202 59210.

Kommentare (0)

VHS BG_Aussenansicht_7063©susanne duddeck design 2020_3500x2740_300(1)(1)

„Neue Welten entdecken!“: Volkshochschule startet mit vielfältigem Frühjahrsprogramm

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Unter dem Motto „Neue Welten entdecken!“ beginnt die Volkshochschule Bergisch Gladbach mit Kürten und Odenthal am 23. Februar 2026 ihr neues Frühjahrssemester. Das aktuelle Programmheft ist ab Montag, 8. Dezember 2025, in der Volkshochschule, im Bürgerbüro sowie im Rathaus Bensberg erhältlich. Zusätzlich stehen alle Angebote auch online unter www.vhs-gl.de zur Verfügung.

Erweitertes Angebot im Bildungsurlaub

Im kommenden Semester baut die Volkshochschule ihr Angebot im Bereich Bildungsurlaub weiter aus. Besonders Sprachinteressierte können von neuen Intensivformaten profitieren. So wird vom 16. bis 20. März 2026 ein Bildungsurlaub „Schwedisch intensiv für Einsteigende (A1)“ angeboten, der grundlegende Sprachkenntnisse vermittelt und einen praxisnahen Einstieg ermöglicht.

Fokus auf Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Ein weiterer Schwerpunkt des Frühjahrsprogramms liegt auf der Stärkung demokratischer Grundwerte. Mit verschiedenen Kursen, Diskussionsformaten und Projekten möchte die VHS die Demokratiekompetenz fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig unterstützen. Ziel ist es, Räume für Austausch, Meinungsbildung und aktive Teilhabe zu schaffen.

Neue Online-Seminare speziell für Frauen

Neu im Programm sind empowernde Online-Seminare für Frauen, die sich mit Selbstbewusstsein, Kommunikation und Grenzsetzung beschäftigen. Am 4. Mai 2026 zeigt das Seminar „Power-Rhetorik für Frauen, die überzeugen wollen“, wie ein klarer und souveräner Auftritt gelingt. Am 26. Juni 2026 widmet sich das Angebot „Als Frauen anfingen, Nein zu sagen“ dem selbstbewussten Setzen persönlicher Grenzen.

Gebärdensprache kennenlernen

Auch das Thema Inklusion findet im neuen Programm Platz. Wer die Deutsche Gebärdensprache kennenlernen möchte, kann am 21. März 2026 an einem Schnupper-Workshop teilnehmen. Ein Intensiv-Workshop am 13. Juni 2026 vertieft die ersten Eindrücke und vermittelt, wie ausdrucksstark und lebendig Kommunikation ohne gesprochene Worte sein kann.

Vielfältiges Lernen für unterschiedliche Interessen

Mit dem neuen Programm lädt die Volkshochschule dazu ein, neue Themenfelder zu entdecken, Kompetenzen zu erweitern und sich persönlich weiterzuentwickeln – ganz im Sinne des Mottos „Neue Welten entdecken!“. Weitere Informationen, Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte online unter www.vhs-gl.de.

Kommentare (0)

2025-12-08 Vitrine Lokomobile Einweihung_c_Bettina Vormstein (3)(1)

Neue Schutzvitrine für historische Lokomobile: Regionales Engagement bewahrt Technikgeschichte

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein bedeutendes Zeugnis der regionalen Industrie- und Agrargeschichte ist im Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe nun dauerhaft geschützt: Die historische Lokomobile von 1907 wurde in der Museumsscheune in einer eigens angefertigten Acrylglasvitrine untergebracht. Die neue Konstruktion bewahrt das seltene Exponat künftig zuverlässig vor Staub, Feuchtigkeit und Verschmutzung.

Seltenes Zeugnis früher Technikgeschichte

Bei der Lokomobile handelt es sich um eine frühe, fahrbare Arbeitsmaschine, die ab der Mitte des 19. Jahrhunderts als mobile Energiequelle genutzt wurde. Zunächst dampfbetrieben, später auch mit Verbrennungsmotoren ausgestattet, kam sie unter anderem auf größeren Höfen zum Antrieb von Dreschmaschinen sowie im Bergbau zum Einsatz.

Das Exemplar aus Bensberg ist besonders, da es über ein hölzernes Fahrgestell verfügt und damit als Vorläufer moderner Traktoren gilt. Heute zählt die Lokomobile zu den seltenen erhaltenen Originalen dieser Art und besitzt hohen technikgeschichtlichen Wert.

Spenden aus der Region machen Projekt möglich

Der Bau der Schutzvitrine wurde durch die Unterstützung zweier regionaler Partner ermöglicht. Metten Stein+Design stellte Materialien für die neue Standfläche im Wert von rund 1.000 Euro zur Verfügung. Die Bensberger Bürgerstiftung unterstützte das Projekt mit 2.000 Euro für den Ankauf der benötigten Vitrinenmaterialien.

Die Idee zur neuen Schutzlösung stammt von engagierten Ehrenamtlichen des Museums. Die Umsetzung übernahm das Werkstattteam des Hauses, das die Vitrine passgenau anfertigte.

Ehrenamtliches Engagement als tragende Säule

Besonders hervorgehoben wird das große Engagement der Ehrenamtlichen, die nicht nur die Idee zur Vitrine entwickelten, sondern auch zahlreiche Stunden in die sorgfältige Reinigung und behutsame Reparatur des Motors investierten. Der Förderverein des Museums betont, dass das Projekt ohne diesen Einsatz in dieser Form nicht realisierbar gewesen wäre.

Die neue Vitrine dient dabei nicht nur dem Schutz eines wertvollen Ausstellungsstücks, sondern steht auch sinnbildlich für das Zusammenspiel von Ehrenamt, regionalen Unternehmen und Stiftungen bei der Bewahrung des kulturellen Erbes.

Wieder für Besucher zugänglich

Die Lokomobile ist ab sofort wieder uneingeschränkt in der Scheune des Bergischen Museums zu sehen und kann während der regulären Öffnungszeiten besichtigt werden. Mit der neuen Schutzvitrine bleibt dieses außergewöhnliche Zeugnis bergischer Technikgeschichte auch für kommende Generationen erhalten.

Kommentare (0)

2025-12-08 Heidkamper Familienweihnachtsfest

Weihnachtsstimmung in Heidkamp: Familienweihnachtsfest lädt zum gemeinsamen Feiern ein

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Lichterglanz, weihnachtliche Klänge und der Duft von frischen Waffeln: In Heidkamp steht wieder ein stimmungsvoller Nachmittag für die ganze Familie bevor. Am Freitag, 12. Dezember 2025, findet von 15 bis 18 Uhr bereits zum siebten Mal das Heidkamper Familienweihnachtsfest statt. Veranstaltungsort ist der Hof der Märchensiedlung am Rübezahlwald 4.

Basteln, Spielen und Singen für Kinder

Besonders für Kinder wird einiges geboten: Sie können basteln, Waffeln und Popcorn genießen oder sich auf dem Spielmobil austoben. Um 15:30 Uhr singen die Kinder der Kita Kunterbunt gemeinsam Weihnachtslieder. Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags ist der angekündigte Besuch des Nikolaus, der für leuchtende Kinderaugen sorgen dürfte.

Begegnung und Austausch im Mittelpunkt

Neben dem bunten Programm steht vor allem das Miteinander im Fokus. Bei Kinderpunsch oder Kaffee sollen Nachbarinnen und Nachbarn miteinander ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen. Für zusätzliche Gemütlichkeit sorgt ein Lagerfeuer, an dem sich Besucherinnen und Besucher aufwärmen können.

Das Fest versteht sich bewusst als Ort der Begegnung und des Austauschs im Stadtteil und lädt Menschen aller Generationen und Hintergründe zum gemeinsamen Verweilen ein.

Gemeinschaftsprojekt vieler Akteure

Organisiert wird das Familienweihnachtsfest als Kooperationsprojekt der Mitglieder des Runden Tisches Heidkamp und der Stadt Bergisch Gladbach, Abteilung Soziale Stadtentwicklung. Am Runden Tisch arbeiten zahlreiche Organisationen und Initiativen aus Heidkamp zusammen, um gemeinsame Aktionen zu planen, Ressourcen zu bündeln und den Stadtteil aktiv weiterzuentwickeln.

Kostenloses Angebot für alle

Finanziert wird das Fest durch eine Spende der Rheinisch Bergischen Siedlungsbaugesellschaft sowie durch Mittel aus dem NRW-Landesförderprogramm „Teilhabe, Demokratiebildung und Extremismusprävention für junge Geflüchtete“.

Alle Angebote sind kostenlos, damit jede Familie unabhängig von ihrem finanziellen Hintergrund teilnehmen kann. Spenden zur Unterstützung der Aktion sind willkommen.

Viele Unterstützer aus dem Stadtteil

Am Runden Tisch Heidkamp beteiligen sich unter anderem die AWO Jugendberatung, die AWO Jugendwerkstatt, die AWO Kita Kunterbunt, der Kinderschutzbund, einfach gemeinsam e.V., mehrere Kirchengemeinden, der Fachdienst für Integration und Migration der Caritas, der Interkulturelle Treffpunkt Paula, die Rheinisch Bergische Siedlungsgesellschaft sowie die Abteilung Soziale Stadtentwicklung der Stadt Bergisch Gladbach.

Mit dem Heidkamper Familienweihnachtsfest wird einmal mehr gezeigt, wie lebendig gelebte Nachbarschaft und gemeinschaftliches Engagement im Stadtteil sein können.

Kommentare (0)

2025-12-10 Schulbesuch Velsen(1)

Schüleraustausch mit Velsen: Jugendliche aus den Niederlanden zu Gast in Bergisch Gladbach

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Zeichen der internationalen Freundschaft hat die Stadt Bergisch Gladbach vom 9. bis 12. Dezember eine Schülergruppe des Ichthus Lyceums aus der niederländischen Partnerstadt Velsen empfangen. Die Jugendlichen sind während ihres Aufenthalts bei Gastfamilien von Schülerinnen und Schülern des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) untergebracht, die den Austausch aktiv begleiten und mitgestalten.

Symbolbild

Offizieller Empfang im Rathaus Stadtmitte

Ein Höhepunkt des Besuchs war der offizielle Empfang am Mittwoch, 10. Dezember, im großen Ratssaal des Rathauses Stadtmitte. Der zweite stellvertretende Bürgermeister Corvin Kochan begrüßte die Gäste erstmals in seiner neuen Funktion. In seinem Grußwort hob er die besondere Bedeutung internationaler Begegnungen unter jungen Menschen hervor und betonte den Wert des direkten Austauschs für das gegenseitige Verständnis und den Abbau kultureller Barrieren.

Langjährige Schulpartnerschaft

Der Schüleraustausch zwischen dem Ichthus Lyceum und dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium besteht seit vielen Jahren und gilt als fester Bestandteil der Städtepartnerschaft zwischen Bergisch Gladbach und Velsen. Dieser Austausch trägt maßgeblich dazu bei, die Verbindung zwischen beiden Städten lebendig zu halten. Im kommenden Jahr feiert die Partnerschaft gemeinsam mit den Partnerstädten Bourgoin-Jallieu (Frankreich) und Luton (England) ihr 70-jähriges Bestehen.

Vielfältiges Programm für die Gäste

Für die niederländischen Schülerinnen und Schüler wurde ein abwechslungsreiches Besuchsprogramm organisiert. Neben gemeinsamen Aktivitäten mit ihren Gastgebern stehen Ausflüge nach Köln, eine Führung durch das Papiermuseum Alte Dombach sowie eine traditionelle bergische Kaffeetafel in der Malteser Komturei Herrenstrunden auf dem Programm.

Begleitet wird die Gruppe von den Lehrerinnen Nynke Feddema und Viola Alkema. Die Betreuung auf deutscher Seite übernimmt Dirk Bögemann vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.

Dank an Gastgeber und Unterstützer

Die Stadt Bergisch Gladbach bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Gastfamilien und den Mitgliedern des Arbeitskreises Velsen, die den Austausch mit großem Engagement unterstützen. Solche Begegnungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und stärken die Städtepartnerschaften nachhaltig.

Kommentare (0)

2025-12-11 Kostenlose Schwimmkurse(1)

Kostenlose Schwimmkurse in Bergisch Gladbach: Starkes Signal für Sicherheit und Chancengleichheit

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Mit einem erfolgreichen Angebot kostenloser Schwimmkurse hat die Stadt Bergisch Gladbach in den vergangenen Monaten ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit, soziale Teilhabe und Gesundheitsförderung gesetzt. In Kooperation mit der DLRG-Ortsgruppe Bensberg konnten zwischen Oktober und Dezember Kinder und Jugendliche gezielt beim Schwimmenlernen unterstützt werden.

Hohe Nachfrage und positive Resonanz

Das Angebot stieß auf großes Interesse: 64 Kinder nahmen an den Kursen teil, die sich über 15 Trainingseinheiten erstreckten. Die Schwimmkurse richteten sich gezielt an Kinder aus Familien, für die reguläre Kursgebühren eine finanzielle Hürde darstellen. Ziel war es, ihnen einen sicheren und professionell begleiteten Einstieg ins Schwimmen zu ermöglichen.

Fokus auf Sicherheit, Selbstvertrauen und Bewegung

Unter Anleitung qualifizierter Trainerinnen und Trainer erlernten die Kinder grundlegende Schwimmtechniken oder bauten bereits vorhandene Fähigkeiten weiter aus. Neben der reinen Technik lag ein besonderer Schwerpunkt auf Wassersicherheit, dem Aufbau von Selbstvertrauen sowie der Freude an Bewegung.

Durchgeführt wurden die Kurse in enger Zusammenarbeit mit der DLRG Ortsgruppe Bensberg, dem neuen Mohnwegbad, der Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch Gladbach sowie erfahrenem Fachpersonal.

Langfristiges Ziel: Schwimmen für alle Kinder ermöglichen

Die Stadt verfolgt mit dem Projekt das Ziel, allen Kindern in Bergisch Gladbach langfristig einen sicheren Zugang zum Schwimmen zu ermöglichen – unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten. Schwimmen wird dabei nicht nur als Sport verstanden, sondern als grundlegende Fähigkeit, die im Ernstfall Leben retten kann.

Finanzierung durch Umschichtung von Projektmitteln

Möglich wurde das Angebot durch die Nutzung von Mitteln aus dem ursprünglich geplanten, jedoch nicht umgesetzten Projekt NarWali. Die Stadt entschied sich bewusst dafür, die verfügbaren Gelder stattdessen in kostenlose Schwimmkurse zu investieren, um einen unmittelbaren und nachhaltigen Nutzen für Kinder und Familien zu schaffen.

Angesichts der positiven Rückmeldungen und der hohen Nachfrage wird deutlich, wie wichtig solche niedrigschwelligen Angebote für die Stadtgesellschaft sind – und welches Potenzial sie für mehr Sicherheit und Chancengerechtigkeit bieten.

Kommentare (0)

2025-12-12 Turmblasen (1)(1)

Weihnachtliche Klänge in Bergisch Gladbach und Bensberg: Turmbläser und Weihnachtssingen laden zum Mitsingen ein

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Zur Adventszeit gehören Musik und gemeinsames Singen für viele Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach und Bensberg fest dazu. Auch im Jahr 2025 sorgen bewährte Veranstaltungen wieder für festliche Stimmung: Die Turmbläser auf dem Konrad-Adenauer-Platz sowie das Bensberger Weihnachtssingen der „Rathausband“ laden kurz vor den Feiertagen zum Zuhören und Mitsingen ein.

Turmbläser stimmen an Heiligabend auf Weihnachten ein

Am Heiligen Abend erklingen ab 17 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Platz erneut die traditionellen Weihnachtslieder der Turmbläser. Mitglieder der Big Band Bergisch Gladbach nehmen dafür den Dachreiter des historischen Rathauses ein und tragen bekannte weihnachtliche Melodien über den Platz. Eine Stunde lang dürfen sich Besucherinnen und Besucher auf vertraute Klänge freuen – und sind ausdrücklich eingeladen, mitzusingen.

Für eine stimmungsvolle Atmosphäre ist auch abseits der Musik gesorgt: Der Glühweinstand des Weihnachtsmarktes, der offiziell am Vortag endet, bleibt für die Veranstaltung geöffnet. Liedtexte werden bereits vorab auf dem Weihnachtsmarkt ausgelegt und stehen zudem online zur Verfügung, sodass auch spontane Gäste problemlos mitsingen können.

Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Musikerinnen und Musikern sowie dem langjährigen Initiator Markus Stümper, der die Tradition der Turmbläser ebenso begleitet wie die Organisation des Weihnachtsmarktes in der Stadtmitte.

Weihnachtssingen im Ratssaal Bensberg

Bereits wenige Tage zuvor findet ein weiteres musikalisches Highlight statt: Am Freitag, 19. Dezember, lädt die „Rathausband“ um 11 Uhr zum traditionellen Weihnachtssingen in den Ratssaal des Rathauses Bensberg ein.

Die Rathausband besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und begleitet das gemeinsame Singen von klassischen und modernen Advents- und Weihnachtsliedern. Die Veranstaltung ist offen für alle Generationen und zieht jedes Jahr zahlreiche Stammgäste sowie neue Besucherinnen und Besucher an. Der Eintritt ist frei.

Musik als fester Bestandteil der Weihnachtszeit

Ob unter freiem Himmel in der Stadtmitte oder im festlich geschmückten Ratssaal in Bensberg – die musikalischen Veranstaltungen sind aus der Vorweihnachtszeit in Bergisch Gladbach nicht wegzudenken. Sie bieten Gelegenheit, innezuhalten, Gemeinschaft zu erleben und sich gemeinsam auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

Kommentare (0)

pm_220_ehrung_ehem_kt_mitglieder(1)

Kreistag würdigt langjähriges Engagement und verabschiedet frühere Mitglieder

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der zweiten Sitzung des neu gewählten Kreistags stand neben der inhaltlichen Arbeit auch der Rückblick im Mittelpunkt: Landrat und Kreistag verabschiedeten zahlreiche ausgeschiedene Mitglieder und ehrten ihr langjähriges kommunalpolitisches Engagement. Zudem wurde der frühere Landrat Stephan Santelmann offiziell gewürdigt.

Symbolbild

Würdigung des ehemaligen Landrats

Stellvertretend für den Kreistag dankte der CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Pakendorf dem ehemaligen Landrat Stephan Santelmann, dessen Amtszeit am 31. Oktober endete. Er hob dessen verantwortungsvolle Amtsführung und den prägenden Beitrag zur Entwicklung des Rheinisch-Bergischen Kreises hervor. Santelmann habe den Kreis über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz und Weitblick geführt.

Ehrungen für ausgeschiedene Kreistagsmitglieder

Im Anschluss ehrte der Landrat zahlreiche ehemalige Kreistagsmitglieder, die sich über viele Jahre – teilweise über Jahrzehnte – ehrenamtlich für den Rheinisch-Bergischen Kreis engagiert haben. Die Auszeichnungen wurden entsprechend der Dauer der Zugehörigkeit zum Kreistag vergeben und reichten von der Ehrennadel in Silber und Gold bis hin zum Ehrenring.

Ehrennadel in Silber

Für zwei Wahlperioden kommunalpolitisches Engagement erhielten die Ehrennadel in Silber:

  • Hans-Jürgen Klein, der sich besonders im Bereich Verkehr und ÖPNV engagierte und ab 2020 Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Bauen war.
  • Vera Müller, die ihre Fachkenntnisse aus der Bezirksplanung einbrachte und insbesondere im Umwelt- und Planungsausschuss aktiv war.
  • Elvi Reudenbach, die sich unter anderem im Ausschuss für Schule, Sport und Kultur engagierte und den Kreis in der Zweckverbandsversammlung der Kreissparkasse Köln vertrat.
  • Dirk Weber, der neben zwei Wahlperioden als Kreistagsmitglied zuvor bereits acht Jahre als sachkundiger Bürger tätig war und Schwerpunkte im sozialen Bereich setzte.

Ehrennadel in Gold

Für drei Wahlperioden Zugehörigkeit zum Kreistag wurden mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet:

  • Michael Becker, der sich langjährig in sozial- und gesundheitspolitischen Gremien engagierte und vierter stellvertretender Landrat war.
  • Wolfgang Büscher, der kontinuierlich im Ausschuss für Personal, Organisation, Gleichstellung und IT tätig war und sich zusätzlich in weiteren Gremien einbrachte.
  • Doris Rehme, die ihren Schwerpunkt im Bildungsbereich hatte und den Kreis in verschiedenen regionalen Zusammenschlüssen vertrat.

Ehrenring für jahrzehntelanges Engagement

Mit dem Ehrenring zeichnete der Kreis Mitglieder aus, die mindestens vier Wahlperioden dem Kreistag angehörten:

  • Rainer Deppe, der über mehr als drei Jahrzehnte die Umwelt- und Regionalpolitik maßgeblich prägte.
  • Ulrich Heimann, langjährig in Jugend- und Schulausschüssen aktiv und erster stellvertretender Landrat; auf eigenen Wunsch erhielt er die Ehrennadel in Gold.
  • Helga Loepp, die seit 1989 dem Kreistag angehörte und insbesondere Finanz- und Beteiligungsfragen begleitete.
  • Roland Rickes, der Schwerpunkte in der Finanz- und Steuerungspolitik setzte.
  • Lenore Schäfer, die sich viele Jahre für Umwelt- und Regionalpolitik engagierte und stellvertretende Landrätin war.
  • Dr. Klaus-Georg Wey, der zehn Jahre den Rechnungsprüfungsausschuss leitete.
  • Sylvia Wöber-Servaes, die sich besonders im Sozialbereich und im Zukunftsausschuss einbrachte.

Auch Martin Bosbach und Dirk Weber wurden mit dem Ehrenring ausgezeichnet, konnten an der Sitzung jedoch nicht persönlich teilnehmen.

Anerkennung für kommunalpolitisches Engagement

Mit der feierlichen Verabschiedung und den Ehrungen würdigten Landrat und Kreistag das langjährige Engagement der ausgeschiedenen Mitglieder. Die Auszeichnungen unterstrichen die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit für die kommunale Selbstverwaltung und den nachhaltigen Einsatz für den Rheinisch-Bergischen Kreis.

Kommentare (0)

pm_214_aktion_broetchentueten(1)

Brötchentüten setzen klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen im Rheinisch-Bergischen Kreis

03 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Mit einer aufmerksamkeitsstarken Mitmachaktion setzen mehrere Bäckereien im Rheinisch-Bergischen Kreis derzeit ein sichtbares Signal gegen häusliche Gewalt. Im Rahmen der Orange Days geben Betriebe in Wermelskirchen, Burscheid, Kürten, Odenthal und Leichlingen speziell gestaltete Brötchentüten aus, die auf Hilfsangebote für betroffene Frauen hinweisen. Die Initiative wurde vom Runden Tisch „Keine Gewalt an Frauen“ entwickelt und im Vorfeld an die teilnehmenden Bäckereien verteilt.

Alltägliche Geste – große Wirkung

Die schlichten, aber eindrücklichen Tüten tragen die Botschaft: „Häusliche Gewalt kommt mir nicht in die Tüte“. Ergänzt wird der Slogan durch Hinweise auf verfügbare Unterstützungsangebote sowie die Nummer des bundesweiten Hilfetelefons.

Anja Möldgen, Gleichstellungsbeauftragte des Rheinisch-Bergischen Kreises, betont die Bedeutung der Aktion:
„Häusliche Gewalt findet oft im Verborgenen statt. Mit einer alltäglichen Handlung wie dem Kauf von Brötchen erreichen wir viele Menschen – und können Betroffenen Mut machen, sich Hilfe zu holen.“

Die Aktion ist Teil der jährlichen Aktivitäten zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen am 25. November. Sie soll das Thema sichtbar machen und Betroffenen wie nahestehendem Umfeld aufzeigen, wohin sie sich im Ernstfall wenden können.

Breite Unterstützung aus dem lokalen Bäckerhandwerk

Mehrere Bäckereien im Kreisgebiet beteiligen sich aktiv und tragen dazu bei, dass die Botschaft weit verbreitet wird. Mit dabei sind:

  • Bäckerei Kretzer (Odenthal, Burscheid, Wermelskirchen)
  • Bäckerei Beckmann (Burscheid, Wermelskirchen)
  • Bäckerei Busch’s (Burscheid, Leichlingen)
  • Bäckerei Schirmer (Leichlingen)
  • Bäckerei Strieker (Leichlingen)
  • Bäckerei Willeke (Leichlingen)
  • Landbäckerei Fritzen (Kürten)
  • Landbäckerei Bauer (Kürten)

Durch die Vielzahl der teilnehmenden Filialen wird die Botschaft täglich von hunderten Kundinnen und Kunden wahrgenommen.


Kommentare (0)

pm_211_mint_adventskalender(1)

Weihnachtliches Forschen: MINT-Adventskalender lädt Kinder und Familien zum Entdecken ein

28 November 2025 von Felix Morgenstern

Mit Beginn der Adventszeit wird es im zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg besonders spannend: Ab sofort können Kinder ab dem Kita-Alter mit dem digitalen MINT-Adventskalender auf Entdeckungsreise gehen. Hinter jedem Türchen wartet ein neues Experiment, das spielerisch Lust auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik macht – verpackt in einer festlichen Weihnachtskulisse.

Der Online-Adventskalender ist auf der Internetseite des Rheinisch-Bergischen Kreises frei zugänglich und richtet sich an Kitas, Grundschulen, Offene Ganztagsschulen sowie Familien zu Hause. An jedem Wochentag öffnet sich ein neues digitales Türchen, das bis Heiligabend zu spannenden Aktionen einlädt: Es geht um Geräusche, Schattenspiele, Schnee oder darum, warum unsere Finger manchmal so kalt werden. Die Aufgaben sind so gestaltet, dass sie ohne großen Aufwand nachgemacht werden können – ideal für Gruppen ebenso wie für einzelne Kinder.

Zwei Türchen kommen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis

Der Adventskalender ist ein bundesweites Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Kinder forschen. Alle teilnehmenden MINT-Netzwerke haben eigene weihnachtliche Experimente beigesteuert. Aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis stammen die Beiträge vom 2. und 23. Dezember: Beide Türchen nehmen Kinder mit auf eine kleine Reise und widmen sich dem Thema weihnachtliche Leckereien.

Der Kalender ist erreichbar unter:
👉 www.rbk-direkt.de/bildung-und-integration/mint-adventskalender-2025

MINT-Lernen mit Spaß und Neugier

Mit dem Adventskalender möchte das zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg zeigen, wie leicht junge Menschen für naturwissenschaftliche Themen begeistert werden können. Die Experimente eignen sich nicht nur für Schulen und Kitas, sondern auch für Eltern und Großeltern, die gemeinsam mit ihren Kindern und Enkeln eine tägliche Lernpause in der Vorweihnachtszeit einlegen möchten.

Über das zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg

Das Netzwerk wird vom Rheinisch-Bergischen Kreis getragen und vereint fast 100 Partnerinnen und Partner aus Kitas, Schulen, Unternehmen und außerschulischen Bildungseinrichtungen. Ziel aller Beteiligten ist es, junge Menschen frühzeitig und praxisnah für MINT-Themen zu begeistern. Als eines von zahlreichen zdi-Zentren in NRW ist es Teil des größten MINT-Fördernetzwerks in Deutschland, Zukunft durch Innovation.NRW, das über 5.000 Partnerinnen und Partner umfasst.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
Dezember 2025
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031