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Streit um verschwundene Parkplätze vor dem Rathaus Stadtmitte

Streit um verschwundene Parkplätze vor dem Rathaus Stadtmitte

29 August 2025 von Darian Lambert

Sechs Parkplätze für PKW standen bis vor einiger Zeit direkt vor dem Rathaus Stadtmitte zur Verfügung – eine kleine, aber für Bürger und Besucher wertvolle Stellfläche. Heute ist davon nichts mehr übrig. Erst kamen Blumentröge und Fahrradständer, inzwischen prägen graue Betonpfeiler das Bild. Viele Bürger schütteln den Kopf über diese Entwicklung und sehen darin ein Symbol verfehlter Politik.

Unglaublich: Betonpfeiler blockieren die Parkplätze um Autos zu vertreiben

Händler beklagen Rückgang von Kunden

„Das ist ein Schildbürgerstreich“, klagt ein Anwohner. „Hier hat man funktionierende Parkplätze mit Steuergeld beseitigt, nur um am Ende graue Betonklötze aufzustellen. Für die Bürger bringt das überhaupt keinen Mehrwert.“

Besonders der Einzelhandel leidet. Geschäftsleute berichten von zunehmender Parkplatznot in der Innenstadt, die spontane Einkäufe erschwert. „Viele Kunden fahren einfach weiter, wenn sie nichts finden“, erklärt ein Ladeninhaber. „Gerade die kurzen Haltemöglichkeiten vor dem Rathaus waren für viele ein Segen.“

Kritik an Vorgehen der Stadtverwaltung

Brisant ist auch der Ablauf: Nach Informationen aus Ratskreisen soll die Entfernung der Parkplätze nicht über den Stadtrat beschlossen worden sein. Stattdessen habe man die Maßnahme offenbar im Verwaltungsweg durchgezogen. Als treibende Kraft wird der grüne Beigeordnete Ragnar Migenda genannt.

Erst blockierten Fahrradständer und Blumenkübel die Parkplätze

Für viele Bürger und Politiker ist das ein Unding. „Wenn solche einschneidenden Veränderungen an der Infrastruktur an den gewählten Gremien vorbeigeführt werden, untergräbt das das Vertrauen in die Kommunalpolitik“, so ein Ratsmitglied, das anonym bleiben möchte.

Deutliche Worte von Frank Samirae

Scharfe Kritik kommt vom Ratsmitglied Frank Samirae (Bürgerpartei GL). Er macht die Grünen direkt verantwortlich:

„Die Grünen haben mit dieser Maßnahme einmal mehr bewiesen, dass sie eine autofeindliche Ideologie über die Bedürfnisse der Menschen stellen. Die Parkplätze wurden ohne Beschluss, ohne Rücksprache und ohne Sinn entfernt. Damit schadet man nicht nur den Bürgern, sondern auch dem Handel in unserer Stadt.“

Samirae wirft den Grünen vor, eine „autofeindliche Politik auf Kosten der Bürger“ zu betreiben. „Es ist erschreckend, wie hier Steuergelder verbrannt werden, um am Ende ein paar Betonpfeiler hinzustellen. Von Aufwertung kann keine Rede sein.“

Sechs gute Parkplätze gab es vor dem Rathaus – bis die Grünen kamen

Kosten und Nutzen fraglich

Auch die finanziellen Aspekte stehen in der Kritik. Mehrfach mussten Umbauten vorgenommen werden – zunächst mit Blumentrögen, dann mit Fahrradständern, nun mit Betonpollern. Jede Veränderung verursachte zusätzliche Kosten. Offiziell wird die Maßnahme mit dem Argument „Aufwertung des Rathausumfelds“ begründet. Doch viele Bürger empfinden die neue Gestaltung als trostlos und unattraktiv.

Politische Folgen möglich

Die Kontroverse um die Parkplätze könnte noch lange nachwirken. Viele Anwohner und Händler fühlen sich von der Politik übergangen und fordern Transparenz über die Entscheidungswege. Beobachter sehen in der Affäre auch Sprengstoff für kommende Wahlen.

„Die Menschen wollen keine ideologischen Experimente, sondern pragmatische Lösungen“, so ein Händler. „Wenn sich nichts ändert, werden viele ihr Kreuz künftig anders setzen.“

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Neues Stadthaus: Einzug verzögert sich um fast ein Jahr

Neues Stadthaus: Einzug verzögert sich um fast ein Jahr

29 August 2025 von Darian Lambert

Eigentlich sollte das Neue Stadthaus bereits zum 1. Dezember 2025 bezogen werden. Nun ist klar: Daraus wird nichts. Erst im September 2026 sollen die Schlüssel übergeben werden – fast ein Jahr später als geplant.

Die Begründung des Vermieters klingt bekannt: unvorhergesehene bauliche Probleme. Nach der Entkernung des Gebäudes traten statische und technische Schwierigkeiten auf, die zusätzliche Planungen notwendig machten. Bürgermeister Frank Stein wiegelte ab: „Bei einem Projekt dieser Größenordnung und Komplexität – insbesondere im Bestand – sind unvorhergesehene Entwicklungen leider nicht auszuschließen.“

Doch nicht nur das Gebäude selbst bremste den Fortschritt. Auch ein Eigentümerwechsel mitten im Projekt sorgte für weitere Verzögerungen. Die Abstimmungen zwischen den Beteiligten seien aufwändiger als erwartet gewesen. Kritiker sehen darin ein weiteres Beispiel für die schleppende Projektsteuerung der Stadt.

Offiziell hält die Verwaltung am Plan fest, sich parallel organisatorisch und technisch auf den späteren Bezug vorzubereiten. Die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen und die Einführung der e-Akte sollen nach Angaben der Stadt im Zeitplan liegen. „Auf unserer Seite läuft alles nach Plan“, versichert Projektleiterin Melissa Kemmerling. Auf der Baustelle selbst sei man zuletzt immerhin mit den Vorbereitungen für neue Wandstellungen vorangekommen.

Ein ausführlicher Sachstandsbericht soll im vierten Quartal 2025 vorgelegt werden. Dann will die Stadt die Hintergründe der Verzögerung offenlegen – und erläutern, wie es weitergeht.

Trotz der Probleme gibt sich Bürgermeister Stein zuversichtlich: „Wir halten an dem Ziel fest, mit dem Neuen Stadthaus einen modernen, digitalen und bürgernahen Verwaltungsstandort zu schaffen.“ Ob die Bürger nach Jahren der Ankündigungen und Verschiebungen diesen Worten noch Glauben schenken, bleibt jedoch fraglich.

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Der Kita-Betrug der SPD

Der Kita-Betrug der SPD

27 August 2025 von Darian Lambert

Als die SPD Bergisch Gladbach im Wahlkampf 2020 um Stimmen warb, versprach sie hoch und heilig: „Wir schaffen genug wohnortnahe Kita-, Tagespflege- und OGS-Plätze, damit jede Familie einen Platz bekommt. Wir werden die Nachfrage bis zum Ende der Wahlperiode zu 100 % abdecken“. Dazu sollte die Kinderbetreuung langfristig kostenfrei werden. Große Worte, die bei vielen Eltern Hoffnung weckten – Hoffnung, die bitter enttäuscht wurde.

Realität: Hunderte fehlende Plätze, Jahr für Jahr

Die nackten Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache:

  • 2020/21: Fehlten rund 190 Kita-Plätze.
  • 2023/24: Der Engpass erreichte ein neues Ausmaß – bis zu 500 fehlende Plätze.
  • 2024/25: Verwaltung sprach von einem rechnerischen „Überhang“, während in Wahrheit viele Familien weiterhin ohne Betreuungsplatz dastanden.
  • 2025/26: Prognosen schwanken zwischen 296 und über 500 fehlenden Plätzen, je nach Berechnung. Besonders betroffen sind Refrath, Schildgen, Bensberg und Herkenrath.

Währenddessen müssen Eltern ihre Berufstätigkeit aufgeben oder reduzieren, weil die Stadt es nicht schafft, ihrer Verantwortung nachzukommen. Für viele Familien ist das eine existentielle Bedrohung.

Rechtsanspruch seit 2013 – ein leeres Versprechen der Stadt

Seit dem 1. August 2013 haben Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz (§ 24 SGB VIII). Dieser Anspruch ist eindeutig: Jedes Kind hat Anspruch auf einen Platz – unabhängig von Kapazitäten oder Haushaltslage.

Doch Bergisch Gladbach bricht dieses Recht regelmäßig. Zahlreiche Eltern mussten in den letzten Jahren vor Gericht ziehen, um den Betreuungsplatz einzuklagen, auf den sie einen Anspruch haben. Und die Stadt verliert diese Prozesse regelmäßig. Die Urteile belegen schwarz auf weiß: Bergisch Gladbach verstößt systematisch gegen geltendes Recht.

SPD-Versprechen – nichts als heiße Luft

Die SPD versprach nicht nur ausreichend Plätze, sondern auch eine langfristige Kostenfreiheit der Betreuung. Beides blieb unerfüllt. Weder gibt es genügend Plätze, noch sind die Beiträge abgeschafft worden.

Statt Verantwortung zu übernehmen, wird schöngerechnet und verzögert. Neubauprojekte kommen nicht oder nur halbherzig voran. Offizielle Zahlen suggerieren „Entspannung“, während Eltern auf Wartelisten verzweifeln.

Kalkül statt Politik – Wähler sollen getäuscht werden

Die SPD hat mit ihren Versprechen bewusst Erwartungen geweckt, die sie nicht erfüllen konnte oder wollte. Anstatt Fehler einzugestehen, setzt sie darauf, dass die Wählerinnen und Wähler die Wahlkampfparolen von 2020 vergessen haben.

Doch die Fakten sind unübersehbar:

  • Es gibt einen Rechtsanspruch – seit über zehn Jahren.
  • Bergisch Gladbach wird regelmäßig verklagt, weil dieser Anspruch gebrochen wird.
  • Die SPD versprach, das Problem zu lösen – tat es aber nicht.

Neues Wahlprogramm 2025–2030: Eingeständnis der eigenen Lügen

Mit ihrem neuen Wahlprogramm 2025–2030 liefert die SPD Bergisch Gladbach den Beweis für ihr eigenes Versagen: Nachdem sie 2020 großspurig versprochen hatte, bis zum Ende der Wahlperiode alle Betreuungsbedarfe zu 100 % abzudecken und die Kita-Betreuung langfristig kostenfrei zu machen, räumt sie nun ein, dass immer noch Plätze fehlen, Neubauten verschleppt wurden und Familien weiterhin Gebühren zahlen. Wenn die SPD heute ankündigt, „den Kita-Ausbau weiter vorantreiben“ zu wollen und lediglich prüft, ob Familien bis 60.000 € Einkommen von Beiträgen befreit werden können, dann ist das nichts anderes als das Eingeständnis, dass die alten Versprechen blanke Lügen waren. Die SPD setzt darauf, dass die Bürger vergessen, wie sie schon 2020 „100 % Versorgung“ und Kostenfreiheit zugesagt hat. Faktisch hat sie die Familien belogen, jahrelang im Stich gelassen und gesteht nun mit ihrem neuen Programm ein, was längst alle wissen: dass sie ihre eigenen Zusagen nie eingehalten hat.

Fazit

Die Kita-Krise in Bergisch Gladbach ist das Ergebnis jahrelanger politischer Untätigkeit – und gebrochener Wahlversprechen. Während die SPD von „100 % Versorgung“ sprach, kämpfen Eltern um jeden einzelnen Platz. Während von Kostenfreiheit die Rede war, zahlen Familien weiterhin Beiträge.

Die Wahrheit ist klar: Die SPD hat Familien nicht nur im Stich gelassen, sondern sie ganz offen belogen – in der Hoffnung, dass es niemand merkt.


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Kostengünstige Fahrräder vom Ordnungsamt

Kostengünstige Fahrräder vom Ordnungsamt

19 August 2025 von Darian Lambert

Wer ein Fahrrad zu einem günstigen Preis sucht, sollte sich Donnerstag, den 28. August, im Kalender vormerken: Dann lädt das Ordnungsamt zur Versteigerung von Fundfahrrädern ein.

Bei den angebotenen Rädern handelt es sich um Fundstücke, die im Stadtgebiet aufgefunden und innerhalb von sechs Monaten nicht von ihren Eigentümerinnen oder Eigentümern abgeholt wurden. Sie kommen nun unter den Hammer – und zwar nach dem bekannten Prinzip: Zuschlag erhält, wer das höchste Gebot abgibt.

Insgesamt werden rund 35 bis 40 Fahrräder sowie zusätzlich fünf E-Bikes versteigert. Die Auswahl ist breit gefächert: Von schlichten Alltagsrädern bis hin zu hochwertigen Modellen ist für nahezu jeden Bedarf etwas dabei.

Die Versteigerung findet hinter dem Stadthaus am Konrad-Adenauer-Platz 9 statt. Über den Fußweg zwischen Stadthaus und der Bushaltestelle „Markt“ gelangt man direkt zum Parkplatz der Stadtverwaltung und den Garagen der Ordnungsbehörde. Ab 15 Uhr können Interessierte die Räder vorab in Augenschein nehmen, bevor ab 16 Uhr die Auktion beginnt. Gegen 18 Uhr wird die Veranstaltung voraussichtlich enden.

Wichtig zu wissen: Eine Gewährleistung auf die ersteigerten Fahrräder gibt es nicht.

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Bürgerpartei GL startet kraftvoll in den Wahlkampf

Bürgerpartei GL startet kraftvoll in den Wahlkampf

19 Juli 2025 von Darian Lambert

Auftakt mit Rückenwind und großer Zustimmung der Bürger
Mit dem offiziellen Beginn des Citywahlkampfes hat die Bürgerpartei GL ihren Wahlkampf zur anstehenden Kommunalwahl mit starker Präsenz und klarem Profil eingeläutet. Bereits in den ersten Tagen zeigen sich viele Bürgerinnen und Bürger erfreut darüber, dass es eine echte Alternative zur SPD-geführten Rathauspolitik gibt. „Der Wahlkampf hat begonnen – und mit ihm die Chance, Bergisch Gladbach wieder in Bürgerhand zu geben“, erklärt Frank Samirae, Vorsitzender der Bürgerpartei GL.

Nach den zuletzt öffentlich gewordenen Versuchen einzelner SPD-Funktionäre, den demokratischen Wettbewerb zu behindern, sei es umso wichtiger, mit klarem Kurs, Transparenz und Mut zur Veränderung aufzutreten. „Dass wir nicht in einer SPD-Demokratur leben müssen, verdanken wir einem starken Rechtsstaat – und dem gesunden Menschenverstand der Bürger. Jetzt gilt es, diesen Schwung mitzunehmen“, so Samirae weiter.

Bereits jetzt zeigt sich die Bürgerpartei GL stark in der Stadt präsent – mit Plakaten, Infoständen, Gesprächen vor Ort und einem aktiven Auftritt in den sozialen Medien. „Wir führen einen offenen, ehrlichen und bürgernahen Wahlkampf. Bei uns steht der direkte Dialog im Vordergrund – nicht Parteitaktik oder Machtspielchen“, sagte ein Sprecher der Wählergemeinschaft.

Die Resonanz aus der Bevölkerung ist positiv. Viele Bürgerinnen und Bürger begrüßen den frischen Wind, den die Bürgerpartei GL in den Wahlkampf bringt – und die klare Haltung gegen Machtmissbrauch und parteipolitische Selbstbedienung. „Die Menschen spüren: Es geht um mehr als um Wahlplakate – es geht um Haltung, um Glaubwürdigkeit und um die Zukunft unserer Stadt“, ergänzt Samirae.

Die Bürgerpartei GL tritt mit einem motivierten, kompetenten Team an, das bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und Bergisch Gladbach gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in eine neue Richtung zu führen. „Unsere Stadt verdient eine ehrliche Politik auf Augenhöhe – nicht ideologische Rechthaberei. Dafür stehen wir – klar, kraftvoll und bereit“, so Samirae abschließend.

Mehr erfahren:
Das vollständige Wahlprogramm der Bürgerpartei GL sowie alle Termine und Aktionen finden Sie online unter 👉 buerger-partei.de

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Einbruchsserie in der Bergisch Gladbacher Innenstadt – Polizei sucht Zeugen

14 Juni 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht auf Donnerstag (12. Juni) kam es in der Fußgängerzone von Bergisch Gladbach zu gleich zwei Einbrüchen. Betroffen waren ein Eiscafé und die benachbarte Pizzeria an der Hauptstraße. Die Polizei geht von einem Zusammenhang zwischen den Taten aus und bittet die Bevölkerung um Hinweise.

Symbolbild

Fenster aufgebrochen – Bargeld gestohlen

Am frühen Donnerstagmorgen wurde zunächst ein Einbruch in ein Eiscafé gemeldet. Während der Anzeigenaufnahme entdeckten die eingesetzten Beamten, dass auch in das unmittelbar angrenzende Restaurant eingebrochen worden war. Beide Lokale waren laut Angaben der Inhaber am Vortag noch unversehrt.

Unbekannte Täter hatten sich in der Nacht gewaltsam Zugang zu dem Wohn- und Geschäftsgebäude verschafft, indem sie ein Fenster aufbrachen. Im Inneren durchwühlten sie beide Lokale und öffneten mehrere Zwischentüren. Aus dem Eiscafé wurde ein Bargeldbetrag im unteren vierstelligen Bereich entwendet. Ob aus der Pizzeria ebenfalls Gegenstände oder Geld gestohlen wurden, war zunächst unklar.

Spuren und Werkzeuge sichergestellt

Die Täter hinterließen am Tatort diverse Werkzeuge, die nun als Beweismittel ausgewertet werden. Die Polizei sicherte zudem umfangreiche Spuren, um mögliche Rückschlüsse auf die Täter ziehen zu können.

Ermittlungen laufen – Polizei bittet um Hinweise

Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt. Das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Die Ermittlungen zu den Einbrüchen dauern an. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten gilt als sehr wahrscheinlich.

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Fahrraddieb mit Drogen in Bergisch Gladbach erwischt – Polizei stellt gestohlenes Rad sicher

02 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. In der Nacht zum Sonntag (2. Juni) hat die Polizei in der Innenstadt von Bergisch Gladbach einen mutmaßlichen Fahrraddieb mit Drogen erwischt. Beamte kontrollierten gegen 02:15 Uhr zwei Männer auf einem Parkplatz an der Straße Schnabelsmühle – und wurden schnell fündig.

Symbolbild

Fahrrad zur Fahndung ausgeschrieben

Einer der Männer, ein 37-jähriger ukrainischer Staatsbürger, hatte ein Fahrrad bei sich, das zuvor als gestohlen gemeldet worden war und bereits zur Fahndung ausgeschrieben war. Zudem trug er einen Kfz-Schlüssel sowie zwei Werkzeugteile bei sich, für die er keinerlei Eigentumsnachweise vorlegen konnte.

Betäubungsmittel ebenfalls entdeckt

Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten außerdem eine kleine Menge Betäubungsmittel, vermutlich für den Eigengebrauch. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht. Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde seine Identität eingehend überprüft.

Freilassung nach ersten Ermittlungen

Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann die Wache kurze Zeit später wieder verlassen. Die Polizei hat mehrere Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet – unter anderem wegen Diebstahls, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie möglicher Besitzhehlerei.

Gegenstände sichergestellt

Sämtliche Gegenstände, darunter das gestohlene Fahrrad, der Autoschlüssel und das Werkzeug, wurden durch die Polizei sichergestellt. Das zuständige Kriminalkommissariat Rhein-Berg führt die weiteren Ermittlungen.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie wichtig es ist, Fahrräder mit eindeutigen Identifikationsmerkmalen zu registrieren oder zu codieren, um im Falle eines Diebstahls den Eigentumsnachweis schnell erbringen zu können.

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Mülltonnenbrand in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach

Schneller Feuerwehreinsatz verhindert größeren Brand in Bergisch Gladbach

22 Januar 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zum 22. Januar 2025 verhinderte die Feuerwehr in Bergisch Gladbach einen drohenden Großbrand in der Stadtmitte. Eine brennende Mülltonne in der Maria-Zanders-Anlage hätte beinahe auf ein Wohn- und Geschäftshaus übergegriffen.

Schnelles Eingreifen verhindert Schlimmeres

Gegen 00:10 Uhr meldete ein Anrufer den Brand über den Notruf 112. Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises alarmierte daraufhin ein Löschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache 1. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen die Mülltonne und das Vordach eines Wohn- und Geschäftshauses bereits in Flammen. Die Situation war brenzlig, da das Feuer kurz davor war, auf das angrenzende Ladenlokal überzugreifen.

Dank des schnellen und gezielten Einsatzes der Feuerwehr mit vier Einsatzkräften konnte der Brand jedoch rechtzeitig gelöscht und ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden.

Ermittlungen aufgenommen

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Diese hat den Brandort beschlagnahmt, um die Ursache des Feuers zu ermitteln. Ob es sich um Brandstiftung oder eine andere Ursache handelt, ist derzeit noch unklar.

Dank an die Einsatzkräfte

Durch den schnellen Einsatz konnte nicht nur ein größerer Sachschaden, sondern auch eine potenzielle Gefährdung der Anwohner und der Geschäftsbetreiber verhindert werden.

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Ein akustisches Abenteuer durch Bergisch Gladbach – Lauschtour durch die Stadtmitte

Ein akustisches Abenteuer durch Bergisch Gladbach – Lauschtour durch die Stadtmitte

03 Januar 2025 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach lädt mit einer neuen und innovativen Audiostadtführung zu einem besonderen Stadterlebnis ein. Ob die Bedeutung des Brunnens auf dem Konrad-Adenauer-Platz oder die geheimnisvolle Banane am Eingang der Villa Zanders – diese und viele weitere Geheimnisse der Stadtmitte werden auf der kostenlosen Lauschtour enthüllt.

Die Tour, die etwa 30 Minuten dauert und sich über einen Kilometer erstreckt, bietet spannende Einblicke in die Stadtgeschichte und ihre Sehenswürdigkeiten. Das Tempo bestimmen die Teilnehmenden selbst, sodass sich die Tour perfekt in den Alltag einfügen lässt. Sowohl Touristinnen und Touristen als auch Einheimische können Bergisch Gladbach so aus einer ganz neuen Perspektive entdecken.

Barrierefrei und flexibel – Stadt erleben für alle

„Mit dieser neuen Audiostadtführung möchten wir unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen eine flexible, informative und etwas andere Möglichkeit bieten, Bergisch Gladbach zu entdecken“, erklärt Anna-Lena Rohde von der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus der Stadt. „Besonders stolz sind wir darauf, dass die Tour barrierefrei gestaltet ist und somit auch für mobilitätseingeschränkte oder sehbeeinträchtigte Personen geeignet ist.“

Die Tour ist rund um die Uhr verfügbar und über die Lauschtour-App im App Store oder Play Store kostenlos abrufbar. So können alle Interessierten die Innenstadt individuell und in ihrem eigenen Rhythmus erkunden.

Eine zweite Lauschtour: Historisches Bensberg entdecken

Wer die Lauschtour durch die Innenstadt genossen hat, kann sich auf eine weitere akustische Entdeckungstour freuen: Seit 2016 ist auch der Stadtteil Bensberg Teil dieses innovativen Projekts. Auf dieser Tour führt der ehemalige Stadtführer Karl Krauß die Zuhörenden durch die Geschichte Bensbergs, vorbei an Orten wie der Terrasse, von der schon Johann Wolfgang von Goethe den Ausblick bewunderte, und dem imposanten Schloss Bensberg.

„Ich freue mich, dass wir nun zwei Lauschtouren in Bergisch Gladbach anbieten können“, betont Anna-Lena Rohde. „Diese kostenfreien Angebote ermöglichen es jedem, unsere Stadt auf ganz eigene Weise zu erleben. Natürlich kann die Tour auch von zu Hause aus gehört werden – aber am meisten Spaß macht es, die Stadt selbst zu erkunden.“

Entdecken Sie Bergisch Gladbach akustisch

Die Lauschtouren bieten eine einzigartige Möglichkeit, die Stadt mit ihren Geschichten und Geheimnissen kennenzulernen. Weitere Informationen sowie Links zum Download der Lauschtour-App finden sich auf der Website der Stadt Bergisch Gladbach. Ob in der Stadtmitte oder in Bensberg – ein akustisches Abenteuer erwartet Sie. Viel Vergnügen beim Entdecken!

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2024-11-05 Seniorenbeiratswahl(1)

Seniorenbeiratswahl 2025-2030: Engagierte Stimmen für Bergisch Gladbachs Zukunft gesucht

06 November 2024 von Felix Morgenstern

Die Stadt Bergisch Gladbach bereitet sich auf die Wahl des neuen Seniorenbeirats für die Amtszeit von 2025 bis 2030 vor. Alle Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren haben die Möglichkeit, sich zur Wahl aufstellen zu lassen und sich für die Interessen der älteren Generation in der Kommunalpolitik einzusetzen. „Ihr Engagement – unsere Chance für die Zukunft“ lautet das Motto der Wahl und ermutigt alle Interessierten, aktiv zur Gestaltung der Stadt beizutragen.

Der Seniorenbeirat hat in den vergangenen 25 Jahren die Belange der Generation 60+ erfolgreich vertreten und bildet damit eine wichtige Stimme für mehr als ein Drittel der Stadtbevölkerung. „Ein engagierter Seniorenbeirat ist essenziell, um die Meinungen und Interessen dieser großen Bevölkerungsgruppe zur Geltung zu bringen“, betont Lisa Klemt vom städtischen Seniorenbüro.

Wahlvorschläge bis zum 22. Januar einreichen

Bürgerinnen und Bürger, die sich zur Wahl aufstellen lassen möchten, können Wahlvorschläge bis zum 22. Januar 2025 um 15 Uhr einreichen. Zur Steigerung der Bekanntheit der Kandidaten bietet das Wahlbüro Unterstützung bei der Erstellung eines Kandidatenprofils an. Frank Bodengesser vom Wahlbüro steht unter der Telefonnummer 02202-14 2888 oder per E-Mail unter wahlbuero@stadt-gl.de für Fragen zur Verfügung. Detaillierte Informationen zur Wahl und den Bewerbungsunterlagen finden Interessierte auch auf der städtischen Webseite.

Informationsveranstaltungen im November

Für einen tieferen Einblick in die Arbeit und die Bedeutung des Seniorenbeirats laden das Senioren- und Wahlbüro der Stadt zu mehreren Informationsveranstaltungen ein. Hier erfahren Interessierte alles Wichtige über die Arbeit des Beirats, Wahlvoraussetzungen und den Ablauf der Kandidatur. Zudem wird ein Überblick über die bisherige Amtszeit von 2020 bis 2025 gegeben.

Termine der Informationsveranstaltungen:

  • Dienstag, 12. November 2024: Caritas „Mittendrin“, Hauptstraße 249, 10:30 Uhr
  • Donnerstag, 14. November 2024: PRO Treff Progymnasium Bensberg e.V., Schlossstr. 84, 14:30 Uhr
  • Dienstag, 19. November 2024: TREFFpunkt „Anna Haus“ der Caritas, Schmidt-Blegge-Straße 18, 14:30 Uhr
  • Mittwoch, 27. November 2024: DRK „Refrather Treff“, Steinbrecher Weg 2, 15:00 Uhr

Darüber hinaus wird der aktuelle Seniorenbeirat am Mittwoch, den 26. November auf dem Weihnachtsmarkt in der Stadtmitte für Gespräche und Fragen zur Verfügung stehen.

Gemeinsam für eine lebenswerte Stadt

Die Stadt Bergisch Gladbach ruft die Generation 60+ zur aktiven Mitwirkung auf und lädt alle ein, sich zu informieren und zu engagieren – für ein lebenswertes Bergisch Gladbach und eine starke Vertretung der älteren Bevölkerung.

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