Tag Archiv | "Polizei"

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Drei Mercedes in Bergisch Gladbach aufgebrochen

27 Mai 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

In den Stadtteilen Hebborn und Nußbaum sind am Wochenende gleich drei hochwertige Fahrzeuge der Marke Mercedes Ziel von Autoaufbrechern geworden. Die Polizei ermittelt und bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wie die Polizei Rhein-Berg mitteilt, wurden am Montagmorgen (26. Mai) insgesamt drei Fälle angezeigt. Zwei der betroffenen Fahrzeuge standen in der Mutzer Straße in Hebborn. Unbekannte Täter schlugen dort jeweils die hinteren Dreiecksfenster ein, um in die Fahrzeuge zu gelangen.

Aus einem der Mercedes entwendeten die Täter das Lenkrad, aus dem zweiten Fahrzeug bauten sie die Mittelkonsole sowie das Tachodisplay aus. Nach Angaben der Besitzer müssen sich die Taten zwischen Samstag (24. Mai), 0.30 Uhr, und Montagmorgen (26. Mai), 8.35 Uhr, ereignet haben.

Auch im Stadtteil Nußbaum schlugen die Täter offenbar nach demselben Muster zu. In der Straße Nußbaumer Bungert wurde ebenfalls ein hochwertiger Mercedes aufgebrochen. Nachdem die Täter ein hinteres Dreiecksfenster eingeschlagen hatten, bauten sie das Lenkrad aus dem Fahrzeug aus.

Der Besitzer hatte seinen Wagen am Montagabend gegen 22 Uhr abgestellt. Am Dienstagmorgen gegen 7.45 Uhr bemerkte er den Einbruch.

Die Polizei nahm in allen drei Fällen Strafanzeigen auf. Das zuständige Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg sucht nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.

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Kollision in Engstelle: Polizei sucht Mountainbikefahrer nach Unfall in Bergisch Gladbach

23 Mai 2026 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Lückerath ist es am Donnerstagnachmittag zu einem Zwischenfall zwischen einem Wohnmobil und einem Mountainbikefahrer gekommen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall am 22. Mai gegen 16.20 Uhr auf der Graf-Adolf-Straße in Fahrtrichtung Kölner Straße. Ein 49 Jahre alter Mann aus Wuppertal war dort mit seinem Wohnmobil unterwegs, als es in einer Engstelle zu einer Kollision mit einem Radfahrer kam.

Der Mountainbikefahrer geriet dabei gegen den Außenspiegel des Fahrzeugs. Nach bisherigen Erkenntnissen kann laut Polizei nicht ausgeschlossen werden, dass der Mann den Spiegel möglicherweise absichtlich touchierte oder dagegen schlug. Anschließend setzte der Radfahrer seine Fahrt fort und entfernte sich vom Unfallort.

Zeugen beschrieben den Mann als etwa 30 bis 40 Jahre alt, mit dunklen Haaren und einem zotteligen Bart. Zudem soll er sich bei dem Vorfall eine blutende Verletzung an der linken Hand zugezogen haben.

Am Wohnmobil entstand nach Polizeiangaben ein Sachschaden in Höhe von rund 800 Euro.

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht weitere Zeugen des Vorfalls. Auch der beteiligte Mountainbikefahrer wird gebeten, sich bei der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Einbrecher stehlen Schmuck im Wert von mehreren Zehntausend Euro

22 Mai 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

In Bergisch Gladbach haben Unbekannte bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus hochwertigen Schmuck im Wert eines mittleren fünfstelligen Betrags gestohlen. Die Polizei ermittelt und bittet nun um Zeugenhinweise.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat bereits am Mittwochnachmittag im Stadtteil Bensberg. Eine 95-jährige Bewohnerin hatte ihr Haus an der Gladbacher Straße gegen 15.40 Uhr verlassen und war etwa 35 Minuten später zurückgekehrt. Dabei bemerkte sie eine beschädigte Fensterscheibe an der Terrassentür, schenkte dem Vorfall zunächst jedoch keine größere Bedeutung und vermutete einen wetterbedingten Schaden.

Erst am folgenden Morgen wurde die Seniorin gemeinsam mit ihrer Familie misstrauisch. Bei einer Kontrolle stellte sie fest, dass mehrere hochwertige Schmuckstücke fehlten. Daraufhin verständigte sie die Polizei.

Die Ermittler entdeckten vor Ort Hebelspuren an einem Nebeneingang sowie ein Loch in der Scheibe der Terrassentür. Nach bisherigem Stand versuchten die Täter zunächst erfolglos, über den Nebeneingang in das Haus zu gelangen. Anschließend verschafften sie sich gewaltsam über die Terrassentür Zutritt zu dem Gebäude.

Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und sicherte Spuren am Tatort.

Auch im Stadtteil Frankenforst kam es am Donnerstag zu einem versuchten Einbruch. Ziel der Täter war eine Doppelhaushälfte an der Kiebitzstraße. Dort entdeckten Beamte Hebelmarken an der Haustür sowie an zwei Küchenfenstern. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Bewohner das Haus gegen 12.45 Uhr verlassen und war etwa eine Stunde später zurückgekehrt. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter bei ihrem Vorhaben gestört wurden und deshalb ohne Beute flüchteten.

In beiden Fällen nutzten die Täter offenbar kurze Abwesenheiten der Bewohner aus. Die Polizei Rhein-Berg bittet daher Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Tatorte beobachtet haben, sich beim Kriminalkommissariat 2 unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Tankstellen-Mitarbeiter stoppt Räuber in letzter Sekunde – Vier Festnahmen in Burscheid

15 Mai 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Ein versuchter Raubüberfall auf eine Tankstelle in Burscheid ist am Mittwochabend spektakulär gescheitert. Dank des mutigen Eingreifens eines Mitarbeiters konnten zwei Täter direkt am Tatort überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Insgesamt nahm die Polizei vier Männer vorläufig fest.

Nach Angaben der Polizei betraten gegen 22:20 Uhr zwei maskierte Männer den Verkaufsraum einer Tankstelle an der Höhestraße. Unter Vorhalt eines Pfeffersprays wollten sie Bargeld aus der Kasse erbeuten. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich neben dem Kassierer auch zwei Kunden im Verkaufsraum.

Als einer der Täter über den Verkaufstresen sprang, reagierte der Mitarbeiter geistesgegenwärtig: Er zog den Mann am Arm, brachte ihn zu Boden und hielt ihn fest. Gleichzeitig gelang es ihm, die Eingangstür zu blockieren, sodass auch der zweite Täter nicht fliehen konnte.

Bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte wurden beide Männer im Verkaufsraum festgehalten. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 20-Jährigen und einen 26-Jährigen aus Grevenbroich. Beide standen nach ersten Erkenntnissen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Die Polizei stellte außerdem den mutmaßlich als Tatfahrzeug genutzten VW sicher. Die daran angebrachten Kennzeichen waren zuvor gestohlen worden.

Im Zuge der Fahndung trafen Beamte wenig später in der Nähe zwei weitere Männer im Alter von 27 und 28 Jahren in einem Opel an. Das Fahrzeug hatte die Tankstelle kurz zuvor passiert. Die beiden Grevenbroicher wurden als mögliche Mittäter ebenfalls vorläufig festgenommen.

Von allen vier Beschuldigten wurden Mobiltelefone als mögliche Beweismittel sichergestellt. Zudem ordnete die Polizei Blutproben an: sowohl bei den beiden Hauptverdächtigen als auch beim 28-jährigen Fahrer des Opel, der ebenfalls unter Drogeneinfluss gestanden haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen besitzt der Mann zudem keine gültige Fahrerlaubnis.

Der Tankstellenmitarbeiter erlitt bei dem Gerangel leichte Verletzungen und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen kamen alle vier Tatverdächtigen zunächst wieder auf freien Fuß. Gegen sie wird nun wegen verschiedener Delikte ermittelt.

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Brutaler Überfall auf Seniorin: Polizei setzt auf „Aktenzeichen XY“ – Zwei Täter weiter auf der Flucht

04 April 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Fast drei Jahre nach einem brutalen Raubüberfall auf eine 86-jährige Frau in Bergneustadt wendet sich die Polizei erneut an die Öffentlichkeit – diesmal mit Hilfe der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“. Am Mittwochabend (8. April) wird der Fall aus dem Jahr 2023 bundesweit ausgestrahlt. Die Ermittler hoffen auf entscheidende Hinweise zu zwei bislang flüchtigen Tätern.

Am Morgen des 16. Juni 2023 hatten vier maskierte Männer an der Haustür der Seniorin geklingelt und sich als Polizeibeamte ausgegeben. Als die Frau öffnete, drangen die Täter gewaltsam in die Wohnung ein. Sie stießen die 86-Jährige zu Boden, fesselten sie und durchsuchten die Räume nach Wertsachen. Anschließend ließen sie ihr Opfer gefesselt zurück und flüchteten in unbekannte Richtung.

Die Hilferufe der Frau wurden von aufmerksamen Nachbarn gehört, die sofort eingriffen und Rettungskräfte alarmierten. Trotz des schnellen Eingreifens gelang den Tätern zunächst die Flucht.

Im Zuge intensiver Ermittlungen konnte die Kriminalpolizei jedoch erste Erfolge erzielen: Knapp drei Monate nach der Tat wurde ein damals 43-jähriger Tatverdächtiger in Leverkusen festgenommen. Ein weiterer 43-Jähriger wurde im August 2024 in Bergisch Gladbach verhaftet. Beide Männer wurden inzwischen zu Haftstrafen verurteilt.

Doch zwei mutmaßliche Mittäter sind weiterhin auf der Flucht. Laut Polizei sollen sie etwa 1,80 Meter groß sein. Einer trug zur Tatzeit eine Adidas-Trainingsjacke, schwarze Hose und blaue Sneaker. Der zweite war mit schwarzem Langarmshirt, grauen Handschuhen, blauer Jeans und einer Umhängetasche bekleidet. Beide Männer sollen Basecaps und grüne OP-Masken getragen haben.

Mit der Ausstrahlung bei „Aktenzeichen XY ungelöst“ setzen die Ermittler nun auf neue Hinweise aus der Bevölkerung. Besonders im Fokus steht ein mögliches Fluchtfahrzeug, das am Morgen der Tat in der Kölner Straße in Bergneustadt gesehen worden sein könnte.

Die Polizei fragt: Wer hat an diesem Tag verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zur Identität der beiden gesuchten Männer geben? Und welche Informationen könnten bislang unentdeckt geblieben sein?

Jeder Hinweis könnte entscheidend sein, um den Fall vollständig aufzuklären.

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Bunte Warnsignale gegen Taschendiebe in Bergisch Gladbach

01 April 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

In der Innenstadt von Bergisch Gladbach sorgt derzeit eine ungewöhnliche Aktion für Aufmerksamkeit: Leuchtende Symbole auf dem Boden der Fußgängerzone sollen Passanten für die Gefahr von Taschendiebstahl sensibilisieren – und entwickeln sich dabei zum echten Hingucker und Gesprächsthema.

Seit Dienstag hat die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg an rund 20 Stellen farbige Warnhinweise aufgesprüht. Die auffälligen Symbole zeigen ein Warndreieck in Signalfarben und machen auf die Risiken aufmerksam, die insbesondere in belebten Einkaufsbereichen bestehen. Gerade mit Blick auf das bevorstehende Ostergeschäft sind derzeit besonders viele Menschen in der Innenstadt unterwegs.

Zwar ist die Zahl der Taschendiebstähle im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, aus Sicht der Polizei bleibt die Entwicklung jedoch weiterhin unbefriedigend. Umso wichtiger sei es, die Bevölkerung aktiv zu informieren und zu sensibilisieren.

Die Aktion zeigt bereits Wirkung. Während der Sprüharbeiten kamen die Einsatzkräfte mit zahlreichen Passanten ins Gespräch. Viele äußerten sich positiv über die Maßnahme. Ein Besucher aus Kürten-Biesfeld lobte, dass die Aktion sofort für mehr Aufmerksamkeit sorge. Auch andere Bürgerinnen und Bürger betonten, dass die auffälligen Symbole sie direkt zum Nachdenken gebracht hätten – gerade weil Taschendiebstahl im Alltag oft unterschätzt werde.

Auch aus Sicht der Polizei ist die Resonanz ein Erfolg. Stefan Lurz, Leiter des Kriminalkommissariats für Prävention und Opferschutz, zeigte sich zufrieden: Ziel sei es gewesen, Menschen unmittelbar zu erreichen und ins Gespräch zu kommen – genau das sei gelungen. Die vielen Rückmeldungen und spontanen Beratungsgespräche vor Ort unterstreichen demnach den Nutzen solcher niedrigschwelligen Präventionsmaßnahmen.

Die bunten Warnhinweise werden allerdings kein dauerhaftes Stadtbild prägen. Durch Witterungseinflüsse werden sie in den kommenden Tagen nach und nach verblassen. Für einen kurzen Zeitraum aber setzen sie ein deutlich sichtbares Zeichen – und erinnern daran, im Gedränge der Innenstadt besonders achtsam zu sein.

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ChatGPT Image 30. März 2026, 14_01_42

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E-Scooter-Diebstahl eskaliert: Täter bedroht Hausbewohner mit Waffe

30 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. Ein versuchter Diebstahl eines E-Scooters ist am späten Freitagabend im Stadtteil Bensberg dramatisch eskaliert. Ein 34-jähriger Mann aus Leverkusen soll den Besitzer des Rollers mit einer Waffe bedroht haben, nachdem dieser ihn auf frischer Tat ertappt hatte.

Nach Angaben der Polizei wurde gegen 23:30 Uhr ein Anwohner der Straße Burggraben durch verdächtige Geräusche aus seinem Hinterhof aufgeschreckt. Als er aus dem Fenster blickte, bemerkte er einen Unbekannten, der gerade dabei war, seinen E-Scooter aus einer Gartenlaube zu entwenden. Der Hausbewohner sprach den Mann sofort an, woraufhin dieser den Roller fallen ließ und die Flucht ergriff.

Der Geschädigte nahm die Verfolgung auf und konnte den mutmaßlichen Dieb wenig später einholen. Es kam zu einem Gerangel, bei dem der Bewohner leicht verletzt wurde. Der Täter konnte sich jedoch losreißen und erneut flüchten.

In der Folge eskalierte die Situation: Um seinen Verfolger abzuschütteln, zog der Mann plötzlich eine Schusswaffe und richtete sie auf den Hausbewohner. Dieser brach daraufhin die Verfolgung ab, während der Täter in Richtung Schloss Bensberg flüchtete.

Die alarmierte Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein. Kurz darauf konnten Beamte an einer Bushaltestelle im Bereich Wipperfürther Straße / Kardinal-Schulte-Straße einen Verdächtigen stellen, auf den die Beschreibung des Opfers zutraf. In unmittelbarer Nähe fanden die Einsatzkräfte zudem eine sogenannte PTB-Waffe.

Der 34-jährige Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht. Aufgrund gesundheitlicher Beschwerden kam er anschließend in ein Krankenhaus. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Diebstahls mit Waffen und Körperverletzung ermittelt.

Die Polizei prüft derzeit die genauen Hintergründe der Tat.

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Seniorin von Transporter erfasst – Lebensgefahr nach Unfall in Bergisch Gladbach

21 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. Bei einem schweren Verkehrsunfall im Stadtteil Hand ist am Freitagmorgen (20. März) eine 92-jährige Frau lebensgefährlich verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber brachte die Seniorin nach der Erstversorgung in eine Klinik.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 9:15 Uhr auf der Gustav-Stresemann-Straße. Ein 58-jähriger Fahrer aus Bergisch Gladbach war mit einem Mercedes-Transporter in Richtung Hermann-Löns-Straße unterwegs. In Höhe eines Discounters wollte er nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Dabei übersah er offenbar die Seniorin, die sich im Bereich der Einfahrt zu Fuß bewegte.

Der Transporter erfasste die Frau, die stürzte und unter das Fahrzeug geriet. Einsatzkräfte konnten die 92-Jährige aus ihrer Lage befreien. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Ob Lebensgefahr besteht, konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden.

Die Polizei stellte sowohl das Fahrzeug als auch das Mobiltelefon des Fahrers zur Beweissicherung sicher. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde zudem ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Wuppertal hinzugezogen. Die Ermittlungen dauern an.

Während des Einsatzes kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Für die Landung des Rettungshubschraubers und die Unfallaufnahme wurde die Gustav-Stresemann-Straße zeitweise gesperrt. Feuerwehr und Polizei waren mit zahlreichen Kräften vor Ort.

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Ist Ihr E-Scooter versichert? Achtung vor zunehmenden Kontrollen!

19 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Im Rheinisch-Bergischen Kreis geraten E-Scooter-Fahrer zunehmend in den Fokus der Polizei. Eine aktuelle Kontrollaktion zeigt deutlich: Viele Nutzer kennen die gesetzlichen Vorschriften nicht – und machen sich damit schnell strafbar.

Am Mittwochmorgen (18.03.) führte der Verkehrsdienst der Polizei gezielte Kontrollen im Bereich Ahornweg / Sieglindenweg im Stadtteil Heidkamp durch. Der Schwerpunkt lag dabei auf Elektrokleinstfahrzeugen – insbesondere E-Scootern. Innerhalb weniger Minuten stellten die Beamten gleich mehrere Verstöße fest.

Bereits um 07:40 Uhr wurde eine 15-jährige Bergisch Gladbacherin gestoppt. An ihrem E-Scooter war ein ungültiges grünes Versicherungskennzeichen angebracht. Die Jugendliche erklärte, ein neues Kennzeichen bereits bestellt zu haben – ihr sei jedoch nicht bewusst gewesen, dass sie bis dahin nicht mehr fahren dürfe. Gegen sie wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Auch der Erziehungsberechtigte muss sich verantworten, da er die Fahrt zugelassen hatte.

Nur wenige Minuten später, um 07:45 Uhr, hielten die Beamten einen weiteren Fahrer an – ein 12-jähriges Kind. Damit war der Fahrer deutlich zu jung, denn das Mindestalter für E-Scooter liegt bei 14 Jahren. Zudem fehlte an dem Fahrzeug ein Versicherungskennzeichen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen die Mutter als Eigentümerin des Scooters ein und untersagte auch hier die Weiterfahrt.

Um 07:50 Uhr folgte der nächste Verstoß: Ein 15-Jähriger war zwar mit einem Versicherungskennzeichen unterwegs, doch dieses gehörte zu einem anderen E-Scooter desselben Eigentümers. Neben dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz besteht hier zusätzlich der Verdacht der Urkundenfälschung. Auch in diesem Fall wurde die Fahrt beendet und weitere Ermittlungen eingeleitet.

Die Kontrollen zeigen deutlich: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Gerade bei Minderjährigen kommt es immer wieder zu Verstößen – sei es durch fehlenden Versicherungsschutz, falsche Kennzeichen oder die Missachtung des Mindestalters.

Die Polizei kündigt an, auch künftig verstärkt Kontrollen im Kreisgebiet durchzuführen. Für E-Scooter-Nutzer bedeutet das: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die eigene Versicherung und die geltenden Vorschriften zu überprüfen – bevor es teuer oder strafbar wird.

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Verfolgungsjagd mit gestohlenem Wohnmobil endet in Refrather Sackgasse

11 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. Eine spektakuläre Verfolgungsjagd durch den Bergisch Gladbacher Osten hat am Montagmittag (9. März) mit mehreren Festnahmen geendet. Zwei Männer waren mit einem gestohlenen Wohnmobil vor der Polizei geflüchtet und rasten dabei über mehrere Straßen in Richtung Refrath.

Gegen 12.25 Uhr war einer Streifenwagenbesatzung an einer Kreuzung in Bensberg ein Wohnmobil mit belgischem Kennzeichen aufgefallen. Die Beamten beschlossen, das Fahrzeug zu kontrollieren und folgten ihm. Als sie auf der Saaler Straße Anhaltezeichen gaben, reagierte der Fahrer jedoch nicht – stattdessen beschleunigte das Wohnmobil.

Nach einer Rechtskurve auf Höhe des Mediterana raste das Fahrzeug in Richtung Alt-Refrath weiter. Auf der Golfplatzstraße erreichte es nach Angaben der Polizei etwa 60 km/h, obwohl dort nur Tempo 30 erlaubt ist. Der Streifenwagen nahm mit Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf.

Während der Flucht missachtete der Fahrer vier rote Ampeln. Laut Polizei kam es dabei glücklicherweise zu keiner Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Auf der Dolmanstraße fuhr das Wohnmobil zeitweise auf die Gegenfahrbahn, als ein Pkw auf einer Abbiegespur in Richtung Bernard-Eyberg-Straße wartete. Das Fahrzeug geriet ins Schleudern, setzte die Flucht jedoch fort.

Erst nachdem weitere Polizeikräfte hinzugezogen worden waren und das Wohnmobil mehrfach abbiegen musste, endete die Fahrt schließlich in einer Sackgasse am Kirchplatz in Refrath. Dort stoppten die Beamten das Fahrzeug.

Drei Polizisten öffneten Fahrer- und Beifahrertür, zogen zwei Männer aus dem Wohnmobil und legten ihnen Handfesseln an. Sie wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht.

Im Wohnmobil befanden sich außerdem ein weiterer Mann sowie eine 17-jährige Jugendliche. Die Jugendliche war nach Angaben der Polizei stark aufgewühlt und erklärte, sie habe den Fahrer während der Flucht mehrfach aufgefordert anzuhalten.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Wohnmobil bereits am Donnerstag (5. März) in Köln gestohlen worden war. Gegen einen der Festgenommenen, einen 24-Jährigen, lag zudem ein offener Haftbefehl vor. Er wurde am Dienstag einer Justizvollzugsanstalt in Köln überstellt.

Der Fahrer, ein 21-Jähriger ohne festen Wohnsitz, besaß keine Fahrerlaubnis und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. In einem Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Freiheitsberaubung ermittelt. Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft an.

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