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Rosenmontag im Rheinisch-Bergischen Kreis verläuft weitgehend störungsfrei

17 Februar 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Polizei zieht nach den Rosenmontagszügen am 16. Februar eine durchweg positive Bilanz: Trotz zahlreicher Veranstaltungen blieb es im gesamten Kreisgebiet überwiegend ruhig – auch wenn das nasskalte Wetter für deutlich geringere Besucherzahlen sorgte.


Weniger Besucher wegen Wetter

Nach Einschätzung der Einsatzkräfte lockte die Witterung spürbar weniger Menschen an die Zugstrecken als in den vergangenen Jahren. Die Stimmung der Anwesenden blieb dennoch ausgelassen.

Störungsfrei verliefen die Umzüge in:

  • Odenthal-Eikamp
  • Odenthal-Blecher
  • Bergisch Gladbach-Herkenrath
  • Overath-Steinenbrück
  • Rösrath-Mitte

In Kürten-Dürscheid sprach die Polizei vorsorglich zwei Platzverweise aus. Straftaten wurden jedoch nicht festgestellt.


Auch Dabringhausen ohne Zwischenfälle

Beim Zug in Wermelskirchen-Dabringhausen bestätigte der Einsatzleiter ebenfalls eine geringere Besucherzahl. Ein polizeiliches Einschreiten war nicht erforderlich, und nach bisherigen Erkenntnissen kam es auch dort zu keinen Straftaten.


Positive Gesamtbilanz der Session

Aus Sicht der Polizei verlief damit die gesamte Karnevalssession im Rheinisch-Bergischen Kreis mit ihren zahlreichen Umzügen „ganz überwiegend sehr friedlich“.

Für das kommende Jahr wünschen sich die Einsatzkräfte eine ähnlich ruhige Lage – allerdings mit besserem Wetter für die Karnevalisten.

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Weniger Zwischenfälle beim Karnevalszug in Bechen – Polizei zieht positives Fazit

14 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Kürten-Bechen – Nach dem Karnevalszug an Weiberfastnacht (12. Februar) hat die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis eine überwiegend positive Bilanz gezogen. Im Vergleich zu den Vorjahren registrierten die Einsatzkräfte deutlich weniger Störungen und Straftaten.

Eine Rolle spielte dabei vermutlich auch das schlechte Wetter: Vor Beginn des Zuges versammelten sich weniger Jecken entlang der Strecke. Dennoch kam es insbesondere im Bereich „Esel“ – dem Parkplatz am Kreisverkehr Kölner Straße/Odenthaler Straße – zu einer größeren Ansammlung alkoholisierter Jugendlicher und Heranwachsender.

Gegen 13.40 Uhr meldete das Kürtener Ordnungsamt eine achtköpfige Gruppe, die durch aggressives und provokantes Verhalten auffiel. Die Polizei sprach gezielt mit den Beteiligten (Gefährderansprache). Anschließend trat die Gruppe nicht mehr störend in Erscheinung, blieb aber unter Beobachtung.

Weitere Vorfälle im Tagesverlauf:

  • 14.25 Uhr: Ein Mann wurde beim Zünden von Pyrotechnik beobachtet. Die Beamten fanden weiteres Material und stellten es sicher. Es wurde eine Strafanzeige gefertigt.
  • 15.40 Uhr: Ein 20-Jähriger warf Wurfmaterial gezielt auf Zugteilnehmende und schubste Umstehende in Richtung der Wagen. Er erhielt einen Platzverweis für die Dauer des Zuges.
  • 15.50 Uhr: Eine körperliche Auseinandersetzung sowie Sachbeschädigung an einem Auto auf der Odenthaler Straße wurden gemeldet. Die Beteiligten waren beim Eintreffen der Polizei bereits verschwunden. Nach Zeugenaussagen wurden Anzeigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung erstattet.
  • 16.30 Uhr: Eine zuvor des Platzes verwiesene Person wurde erneut angetroffen und kurzzeitig in Gewahrsam genommen.

Trotz dieser einzelnen Einsätze hatte die Polizei insgesamt deutlich weniger zu tun als in den Jahren zuvor. Neben der Witterung habe auch die erhöhte Polizeipräsenz sowie die gute Zusammenarbeit mit Sicherheitsdiensten und dem Ordnungsamt dazu beigetragen.

Die Polizei kündigte an, auch bei den kommenden Karnevalszügen mit zahlreichen Kräften präsent zu sein, damit die Feierlichkeiten weiterhin fröhlich und friedlich verlaufen.

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PKW außer Kontrolle: Zwei Frauen verletzt

11 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Am Dienstagnachmittag (10.02.) hat sich im Stadtteil Bensberg in Bergisch Gladbach ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem zwei Frauen verletzt wurden – eine von ihnen schwer.

Kreislaufprobleme beim Abbiegen

Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 86-jährige Bergisch Gladbacherin gegen 14:40 Uhr mit ihrem VW auf der Kölner Straße in Fahrtrichtung Bensberg unterwegs. Nach eigenen Angaben wollte sie nach rechts in die Straße Kaule abbiegen, als sie plötzlich Kreislaufprobleme bekam.

Dabei erfasste sie zunächst eine Fahrradfahrerin, die auf dem Radweg ebenfalls in Fahrtrichtung Bensberg unterwegs war. Anschließend verwechselte die Seniorin offenbar Gas- und Bremspedal.

Pkw fährt auf Gehweg und kollidiert mit Fußgängerin

In der Folge geriet das Fahrzeug auf einen Gehweg und stieß dort mit einer 72-jährigen Fußgängerin zusammen. Der Pkw riss zudem einen Briefkasten aus dem Boden, prallte gegen einen Mülleimer und kam schließlich an einer Hecke zum Stillstand.

Die 37-jährige Fahrradfahrerin aus Bergisch Gladbach wurde leicht verletzt. Die 72-jährige Fußgängerin erlitt schwere Verletzungen. Beide Frauen wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Auch die 86-jährige Autofahrerin wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.

Ermittlungen und Führerschein sichergestellt

Die Polizei hat Ermittlungen gegen die Seniorin aufgenommen. Ihr wird unter anderem Straßenverkehrsgefährdung infolge körperlicher Mängel sowie fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt.

Das beschädigte Fahrzeug wurde abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme musste die Kölner Straße in beide Richtungen gesperrt werden.

Rückfragen an:
Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Pressestelle, RBr Wirtz
Telefon: 02202 205 120

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Stadt Köln schreibt Ehrenamtspreis „KölnEngagiert 2026“ aus – Peter Brings übernimmt Ehrenamtspatenschaft

26 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Köln engagieren sich mehr als 200.000 Menschen freiwillig für das Gemeinwohl. Sie sind in ganz unterschiedlichen Bereichen aktiv – vom Sport über Hilfs- und Rettungsdienste, Umwelt- und Naturschutz bis hin zu sozialen, kulturellen und generationenübergreifenden Projekten. Dieses vielfältige Engagement würdigt die Stadt Köln auch im kommenden Jahr mit dem Ehrenamtspreis „KölnEngagiert 2026“.

Symbolbild

Ehrenamtspreis wird seit 2001 vergeben

Der Kölner Ehrenamtspreis wird bereits seit 2001 verliehen und hat sich als feste Größe der Anerkennungskultur in der Stadt etabliert. Nach dem 25-jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr schreibt Oberbürgermeister Torsten Burmester den Preis auch für 2026 erneut aus. Ziel ist es, Menschen und Organisationen sichtbar zu machen, die sich in besonderer Weise für das Zusammenleben in Köln einsetzen.

Bewerbungen und Vorschläge möglich

Für den Ehrenamtspreis können ehrenamtlich Engagierte, Initiativen, Vereine, Projekte sowie auch Unternehmen vorgeschlagen werden. Ebenso ist eine Selbstbewerbung möglich. Damit möchte die Stadt ein möglichst breites Spektrum an Engagement abbilden und unterschiedlichen Formen des freiwilligen Einsatzes Raum geben.

Peter Brings ist Ehrenamtspate 2026

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte der Oberbürgermeister zudem den Ehrenamtspaten für das Jahr 2026 vor. Diese Rolle übernimmt Peter Brings, Sänger, Musiker und Mitbegründer der Kölner Band Brings.

Peter Brings steht seit Jahrzehnten auf den Bühnen der Stadt und darüber hinaus, engagiert sich aber ebenso kontinuierlich für gesellschaftliche und soziale Anliegen. Mit seiner Patenschaft soll das Ehrenamt zusätzliche Aufmerksamkeit erhalten und Menschen ermutigt werden, sich selbst zu engagieren oder bestehendes Engagement fortzuführen.

Zeichen der Wertschätzung für freiwilliges Engagement

Mit „KölnEngagiert 2026“ setzt die Stadt Köln erneut ein deutliches Zeichen der Anerkennung für den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen. Der Preis soll nicht nur Dank ausdrücken, sondern auch zeigen, wie unverzichtbar freiwilliges Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Köln ist.

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Diebstahl aus geparktem Auto in Moitzfeld: Kinderwagen und Smartwatch verschwunden

26 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Moitzfeld ist es zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagnachmittag zu einem Diebstahl aus einem geparkten Pkw gekommen. Unbekannte Täter entwendeten dabei unter anderem einen Kinderwagen sowie eine Smartwatch.

Nach Angaben der Polizei hatte die betroffene Fahrzeughalterin ihren grauen Mercedes A 180 am Mittwoch (21. Januar) gegen 15 Uhr in der Max-Baermann-Straße abgestellt. Als sie am Donnerstag (22. Januar) gegen 16 Uhr zu ihrem Auto zurückkehrte, stellte sie fest, dass mehrere Gegenstände aus dem Fahrzeuginneren fehlten.

Neben dem Kinderwagen und der Smartwatch wurden auch Schminkartikel sowie die Zulassungsbescheinigung des Fahrzeugs gestohlen. Wie die Täter in den Pkw gelangten, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei Rhein-Berg bittet Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen in der Max-Baermann-Straße oder deren Umfeld gemacht haben, sich zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, Fahrzeuge nach Möglichkeit nicht als Aufbewahrungsort für Wertgegenstände zu nutzen und auch scheinbar alltägliche Gegenstände nicht sichtbar im Auto liegen zu lassen.

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Unfallkommission benennt zwei neue Unfallschwerpunkte in Bergisch Gladbach

26 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die Unfallkommission der Stadt Bergisch Gladbach hat zwei neue Unfallschwerpunkte im Stadtgebiet identifiziert. Die Feststellung erfolgte in der Sitzung am Montag, 15. Dezember 2025. In der Kommission arbeiten die Straßenverkehrsbehörde, der städtische Straßenbaulastträger sowie die Polizei gemeinsam an der Analyse des Unfallgeschehens und an Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

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Häufung von Unfällen auf der Bensberger Straße

Erster neuer Unfallschwerpunkt ist die Bensberger Straße im Abschnitt zwischen dem Berufskolleg und dem Talweg. In diesem Bereich kommt es vermehrt zu Verkehrsunfällen zwischen abbiegenden Kraftfahrzeugen und Radfahrenden. Besonders das Abbiegeverhalten stellt hier ein erhöhtes Risiko dar.

Um die Verkehrssituation zu entschärfen, werden zusätzliche Fahrrad-Piktogramme auf der Fahrbahn aufgebracht. Zudem soll die Zufahrt zum Berufskolleg rot eingefärbt werden, um die Aufmerksamkeit der Autofahrenden zu erhöhen und auf querende Radfahrende hinzuweisen.

Refrather Weg ebenfalls betroffen

Als zweiter Unfallschwerpunkt wurde der Refrather Weg im Bereich des Finanzamts festgestellt. Auch hier ereignen sich regelmäßig Kollisionen unter Beteiligung von Radfahrenden. Die Stadtverwaltung plant daher eine Überarbeitung der Radverkehrsführung in diesem Abschnitt.

Vorgesehen ist, die Radinfrastruktur insbesondere an Einmündungen zu Zufahrten entlang der Strecke deutlicher zu markieren und zu beschildern. Die entsprechenden Planungen werden derzeit von der Abteilung für Mobilität und Stadtentwicklung erarbeitet.

Maßnahmen werden ein Jahr lang überprüft

Nach Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen will die Unfallkommission die Unfallentwicklung an beiden Örtlichkeiten mindestens ein Jahr lang intensiv beobachten. Ziel ist es, die Wirksamkeit der Veränderungen zu überprüfen und bei Bedarf weitere Verbesserungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vorzunehmen.

Appell an alle Verkehrsteilnehmenden

Die Stadt Bergisch Gladbach ruft alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhter Aufmerksamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme auf – insbesondere in den Bereichen der neu identifizierten Unfallschwerpunkte. Ein umsichtiges Fahrverhalten könne entscheidend dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit für alle zu verbessern.

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Jugendbefragung 2026: Stadt Bergisch Gladbach gibt jungen Menschen eine Stimme

26 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Wie erleben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ihren Alltag in Bergisch Gladbach? Wo fühlen sie sich wohl – und wo sehen sie Verbesserungsbedarf? Genau diesen Fragen geht die Jugendbefragung 2026 der Stadt Bergisch Gladbach nach. Ziel ist es, ein realistisches Bild davon zu erhalten, was junge Menschen bewegt und was sie sich für ihre Stadt wünschen.

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Grundlage für neuen Kinder- und Jugendförderplan

Die Befragung ist ein zentraler Baustein für die Neuaufstellung des Kinder- und Jugendförderplans, der im Jahr 2026 erarbeitet wird. Mit den Ergebnissen möchte die Stadt ihre Angebote und Strukturen für junge Menschen künftig noch passgenauer ausrichten. Dabei steht die Beteiligung der Zielgruppe im Mittelpunkt: Die Lebensrealität junger Menschen soll nicht nur mitgedacht, sondern aktiv einbezogen werden.

Teilnahme freiwillig, anonym und datenschutzkonform

Um eine möglichst breite Beteiligung zu ermöglichen und gleichzeitig den Datenschutz zu gewährleisten, wird der Befragungslink über die Schulen an die Eltern weitergegeben. Nach Zustimmung der Eltern können die Kinder und Jugendlichen an der Online-Befragung teilnehmen.

Die Teilnahme ist freiwillig und vollständig anonym. Es werden keine Namen oder Kontaktdaten erhoben. Abgefragt werden lediglich grundlegende Angaben wie Alter, Geschlecht, Schulform und Wohnort. Rückschlüsse auf einzelne Personen sind ausdrücklich ausgeschlossen.

Befragung an allen Schulen im Stadtgebiet

Angeschrieben werden alle Grundschulen, Förderschulen sowie weiterführenden Schulen im gesamten Stadtgebiet. Neben dem ausführlichen Fragebogen stellt die Stadt zusätzlich eine verkürzte Version in leichter Sprache zur Verfügung, um möglichst vielen jungen Menschen eine Teilnahme zu ermöglichen.

Ergebnisse fließen direkt in die Planung ein

Die Stadt Bergisch Gladbach möchte mit der Jugendbefragung ein klares Signal setzen: Die Meinung junger Menschen zählt. Die ausgewerteten Ergebnisse sollen unmittelbar in die Entwicklung zukünftiger Angebote, Projekte und Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene einfließen.

Hintergrund: Kinder- und Jugendförderplan

Der bisherige Kinder- und Jugendförderplan für die Jahre 2021 bis 2025 wurde durch Beschluss des Jugendhilfeausschusses um das Jahr 2026 verlängert. Diese zusätzliche Zeit soll genutzt werden, um eine umfassende Beteiligung junger Menschen zu ermöglichen. Auf Basis der Befragungsergebnisse soll der neue Förderplan möglichst bedarfsgerecht und zukunftsorientiert aufgestellt werden.

Kurz gesagt: Die Stadt fragt nach – und junge Menschen gestalten mit, wie Bergisch Gladbach in Zukunft noch lebenswerter werden kann.

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Spatenstich am Albertus-Magnus-Gymnasium: Neubau schafft zusätzliche Räume für G9

26 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Mit einem symbolischen Spatenstich haben am Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) in Bensberg die Arbeiten für ein neues zweigeschossiges Erweiterungsgebäude offiziell begonnen. Bereits seit Anfang Januar laufen vorbereitende Tiefbauarbeiten, die nun den sichtbaren Start der Baumaßnahme markieren. Der Neubau wird als Holzmodulgebäude realisiert und soll dringend benötigte zusätzliche Schulräume schaffen.

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Vorbereitende Arbeiten unter besonderem Schutz des Baumbestands

Im Zuge der laufenden Erdarbeiten werden aktuell Grundleitungen sowie Elektrokabel im Boden verlegt und angepasst. Dabei legt die Stadt großen Wert auf den Schutz des vorhandenen Baumbestands auf dem Schulgelände. Sämtliche Maßnahmen erfolgen unter Einhaltung strenger Vorgaben zum Baum- und Wurzelschutz. Unvermeidbare Baumfällungen wurden bereits im Vorfeld genehmigt und umgesetzt.

Frühzeitige Information der Öffentlichkeit

Bereits am 12. November 2025 hatte die Stadt Bergisch Gladbach gemeinsam mit der Schulbau GmbH zu einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung eingeladen. Dort wurden Anwohnerinnen und Anwohner umfassend über die Planung, den Bauablauf sowie mögliche Auswirkungen der Maßnahme informiert. Fragen und Anregungen aus der Nachbarschaft konnten dabei direkt aufgegriffen werden.

Schulbauoffensive gewinnt weiter an Fahrt

Der Neubau am Albertus-Magnus-Gymnasium ist Teil der umfassenden Schulbauoffensive in Bergisch Gladbach. Mit dem Erweiterungsgebäude reagiert die Stadt insbesondere auf den zusätzlichen Raumbedarf, der sich aus der Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) ergibt. Die modulare Bauweise ermöglicht dabei eine vergleichsweise kurze Bauzeit und hohe Planungssicherheit.

Holzmodulbau für zeitgemäßen Unterricht

Das zweigeschossige Gebäude wird in moderner Holzmodulbauweise errichtet. Diese Bauform bietet nicht nur ökologische Vorteile, sondern erlaubt auch eine flexible und funktionale Gestaltung der Unterrichtsräume. Ziel ist es, hochwertige Lernumgebungen zu schaffen, die den pädagogischen Anforderungen eines zeitgemäßen Schulbetriebs gerecht werden.

Projekt bleibt anspruchsvoll

Trotz des zügigen Starts bleibt das Bauprojekt anspruchsvoll. Insbesondere mögliche unvorhergesehene Bedingungen im Baugrund stellen weiterhin ein zeitliches Risiko dar. Stadt und Schulbau GmbH zeigen sich jedoch optimistisch, das Projekt dank enger Abstimmung und der Zusammenarbeit mit erfahrenen Baupartnern erfolgreich umzusetzen.

Mit dem Spatenstich am Albertus-Magnus-Gymnasium wird ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der Bildungsinfrastruktur in Bergisch Gladbach gemacht.

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Brand in Kölner Mehrfamilienhaus: Zwei Bewohner in Lebensgefahr

24 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Bei einem schweren Wohnungsbrand in Köln sind zwei Bewohner eines Mehrfamilienhauses lebensgefährlich verletzt worden. Das Feuer brach in der Nacht in einer Dachgeschosswohnung aus. Die Ursache ist bislang unklar.

Symbolbild

Dachgeschosswohnung stand in Vollbrand

Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand die betroffene Wohnung bereits vollständig in Flammen. Dichter Rauch breitete sich im gesamten Gebäude und in den umliegenden Straßenzügen aus, was die Sichtverhältnisse erheblich beeinträchtigte und den Einsatz erschwerte.

Dramatische Rettung über Drehleiter

Eine Bewohnerin machte an einem Fenster auf sich aufmerksam und rief um Hilfe. Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln retteten die schwer verletzte Frau mithilfe einer Drehleiter aus dem geöffneten Fenster. In der Wohnung wurde zu diesem Zeitpunkt noch ein Mann vermisst.

Ein Trupp unter Atemschutz konnte den Vermissten schließlich im vorderen Bereich der Brandwohnung auffinden. Auch er erlitt schwere Brandverletzungen. Beide Betroffenen wurden umgehend medizinisch versorgt und in eine Spezialklinik eingeliefert.

Ausbreitung des Feuers verhindert

Der Feuerwehr gelang es, den Brand in der Dachgeschosswohnung zügig unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Gebäude zu verhindern. Allerdings hatte sich im Dachbereich ein Schwelbrand entwickelt.

Aufwendige Nachlöscharbeiten bis zum Morgen

Um verbliebene Glutnester zu erreichen, mussten Teile des Daches geöffnet werden. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig und dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrleute und Rettungskräfte im Einsatz.

Brandursache wird untersucht

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Brandexperten der Polizei haben die Untersuchungen aufgenommen, um zu klären, wie es zu dem Feuer kommen konnte.

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Verletzter Radfahrer meldet Unfallflucht in Odenthal

24 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Ein 20-jähriger Radfahrer aus Odenthal hat bei der Polizei Anzeige wegen eines Verkehrsunfalls erstattet, bei dem er verletzt wurde. Die mutmaßliche Unfallverursacherin entfernte sich nach dem Zusammenstoß vom Unfallort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.

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Zusammenstoß am frühen Morgen auf der Altenberger-Dom-Straße

Nach Angaben des jungen Mannes ereignete sich der Unfall am frühen Morgen gegen 7.10 Uhr auf der Altenberger-Dom-Straße in Odenthal, in Höhe der Einmündung Im Schmittergarten. Der Radfahrer war zu diesem Zeitpunkt auf dem kombinierten Geh- und Radweg unterwegs.

Pkw-Fahrerin soll Vorfahrt missachtet haben

Nach der Schilderung des Geschädigten fuhr eine etwa 30- bis 40-jährige Frau mit einem dunklen Pkw, vermutlich eines asiatischen Herstellers, aus der Einmündung auf die bevorrechtigte Straße ein. Dabei soll sie den von rechts kommenden Radfahrer übersehen haben. Es kam zur Kollision zwischen Auto und Fahrrad.

Der Radfahrer zog sich bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen zu.

Fahrerin entfernt sich vom Unfallort

Trotz des Unfalls hielt die Autofahrerin nicht an, sondern setzte ihre Fahrt fort, ohne ihre Personalien zu hinterlassen oder sich um den verletzten Radfahrer zu kümmern. Der Geschädigte begab sich später zur Polizeiwache in Bergisch Gladbach, um Anzeige zu erstatten.

Als weiteres Detail konnte er ein Kennzeichenfragment nennen: GL-C.

Polizei ermittelt wegen Unfallflucht

Das Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen.

Die Polizei bittet die beteiligte Fahrerin sowie mögliche Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem beschriebenen Fahrzeug geben können, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 beim Verkehrskommissariat zu melden.

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