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E-Scooter-Diebstahl eskaliert: Täter bedroht Hausbewohner mit Waffe

30 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. Ein versuchter Diebstahl eines E-Scooters ist am späten Freitagabend im Stadtteil Bensberg dramatisch eskaliert. Ein 34-jähriger Mann aus Leverkusen soll den Besitzer des Rollers mit einer Waffe bedroht haben, nachdem dieser ihn auf frischer Tat ertappt hatte.

Nach Angaben der Polizei wurde gegen 23:30 Uhr ein Anwohner der Straße Burggraben durch verdächtige Geräusche aus seinem Hinterhof aufgeschreckt. Als er aus dem Fenster blickte, bemerkte er einen Unbekannten, der gerade dabei war, seinen E-Scooter aus einer Gartenlaube zu entwenden. Der Hausbewohner sprach den Mann sofort an, woraufhin dieser den Roller fallen ließ und die Flucht ergriff.

Der Geschädigte nahm die Verfolgung auf und konnte den mutmaßlichen Dieb wenig später einholen. Es kam zu einem Gerangel, bei dem der Bewohner leicht verletzt wurde. Der Täter konnte sich jedoch losreißen und erneut flüchten.

In der Folge eskalierte die Situation: Um seinen Verfolger abzuschütteln, zog der Mann plötzlich eine Schusswaffe und richtete sie auf den Hausbewohner. Dieser brach daraufhin die Verfolgung ab, während der Täter in Richtung Schloss Bensberg flüchtete.

Die alarmierte Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein. Kurz darauf konnten Beamte an einer Bushaltestelle im Bereich Wipperfürther Straße / Kardinal-Schulte-Straße einen Verdächtigen stellen, auf den die Beschreibung des Opfers zutraf. In unmittelbarer Nähe fanden die Einsatzkräfte zudem eine sogenannte PTB-Waffe.

Der 34-jährige Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht. Aufgrund gesundheitlicher Beschwerden kam er anschließend in ein Krankenhaus. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Diebstahls mit Waffen und Körperverletzung ermittelt.

Die Polizei prüft derzeit die genauen Hintergründe der Tat.

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Verkehrskontrolle in Overath: Polizei nimmt drei Männer fest

26 März 2026 von Felix Morgenstern

Verdacht auf Diebstahl, Drogenkonsum und illegalen Aufenthalt

(Symbolbild)

Overath. Eine routinemäßige Verkehrskontrolle hat am Dienstagabend in Overath zur vorläufigen Festnahme von drei Männern geführt. Die Polizei entdeckte dabei mutmaßliches Diebesgut im Fahrzeug sowie Hinweise auf weitere Straftaten.

Die Beamten hatten den Pkw gegen 19.15 Uhr auf der Hauptstraße angehalten. Bereits bei der Kontrolle ergaben sich erste Auffälligkeiten: Der Fahrer konnte keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest verlief zudem positiv, sodass der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Einsatzkräfte eine größere Menge an noch originalverpackten Waren, darunter Kosmetikartikel, Batterien und Zigaretten. Einen Eigentumsnachweis konnten die drei Insassen nicht erbringen. Zusätzlich entdeckte die Polizei im Fahrzeug Drogenutensilien.

Im Zuge der Identitätsüberprüfung ergaben sich weitere Hinweise: Bei allen drei Männern besteht der Verdacht, dass sie sich illegal in Deutschland aufhalten.

Einer der Festgenommenen war bereits einen Tag zuvor in Köln wegen eines mutmaßlichen Ladendiebstahls aufgefallen. Nach Angaben der Polizei soll er in einem Discounter mehrere Zigarettenpackungen in einen Rucksack gesteckt haben, während zwei Begleiter eine Kassiererin ablenkten.

Die Polizei nahm alle drei Männer vorläufig fest und brachte sie zur Wache nach Bergisch Gladbach. Nach Abschluss erster Maßnahmen wurden sie zunächst wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

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Bergisch Gladbach und Odenthal bündeln Kräfte im Brandschutz

26 März 2026 von Felix Morgenstern

Kooperation soll Effizienz steigern und Einsatzkräfte entlasten

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach/Odenthal. Die Feuerwehren der Städte Bergisch Gladbach und Odenthal rücken künftig auch organisatorisch enger zusammen. Beide Kommunen haben eine interkommunale Zusammenarbeit vereinbart, bei der zentrale Werkstattleistungen künftig von der Feuerwehr Bergisch Gladbach übernommen werden.

Im Fokus der Kooperation stehen technisch anspruchsvolle und sicherheitsrelevante Aufgaben wie die Wartung von Atemschutzgeräten, die Pflege von Schläuchen sowie die Reinigung und Instandhaltung von Einsatzkleidung. Diese Arbeiten erfordern spezialisierte Ausstattung und qualifiziertes Fachpersonal – Ressourcen, die nicht jede Kommune in vollem Umfang selbst vorhalten kann.

Durch die Vereinbarung greift die Gemeinde Odenthal künftig auf die bestehende Infrastruktur in Bergisch Gladbach zurück. Eigene kostenintensive Werkstattkapazitäten können dadurch reduziert werden, während gleichzeitig hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards gewährleistet bleiben.

Ein zentrales Element der Zusammenarbeit ist ein gemeinsamer Gerätepool. Dieser soll die Beschaffung effizienter machen und Kosten senken. Odenthal entscheidet dabei selbst über den benötigten Umfang an Ausrüstung und zahlt eine pauschale Gebühr pro Gerät. Für beide Kommunen ergibt sich daraus eine besser planbare Haushaltsbelastung.

Neben wirtschaftlichen Vorteilen versprechen sich die Verantwortlichen auch operative Verbesserungen. Einheitliche Technik erleichtere die Zusammenarbeit an Einsatzstellen, betonen beide Seiten. Zudem werde die Feuerwehr Bergisch Gladbach durch eine höhere Auslastung ihrer bestehenden Infrastruktur gestärkt, ohne dass zusätzliche Kosten für den städtischen Haushalt entstehen.

Bergisch Gladbachs Bürgermeister Marcel Kreutz sieht in der Vereinbarung ein Beispiel für funktionierende kommunale Kooperation: Man nutze vorhandene Strukturen effizienter und stärke gleichzeitig die Sicherheit in der Region. Auch Odenthals Bürgermeisterin Laura Lundberg betont die wachsenden Anforderungen an Technik und Qualitätssicherung, denen durch die Zusammenarbeit besser begegnet werden könne.

Aus Sicht der Feuerwehrführung bringt die Kooperation vor allem fachliche Vorteile. Die Wartung sicherheitsrelevanter Ausrüstung erfordere zunehmend spezialisierte Infrastruktur und umfangreiche Dokumentationspflichten, erklärt Bergisch Gladbachs Feuerwehrleiter Jörg Köhler. Gemeindebrandinspektor Axel Staehler aus Odenthal hebt hervor, dass die ehrenamtlichen Einsatzkräfte durch die Entlastung im Hintergrund mehr Zeit für ihre eigentliche Aufgabe gewinnen – den Schutz der Bevölkerung.

Die Vereinbarung basiert auf den gesetzlichen Regelungen zur kommunalen Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen und ist unbefristet angelegt. Beide Kommunen sehen darin ein Modell mit Signalwirkung für den gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis.

Angesichts steigender Anforderungen im Brandschutz dürfte die interkommunale Zusammenarbeit künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Die Kooperation zwischen Bergisch Gladbach und Odenthal könnte dabei als Vorbild für weitere Städte und Gemeinden dienen.

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Seniorin von Transporter erfasst – Lebensgefahr nach Unfall in Bergisch Gladbach

21 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. Bei einem schweren Verkehrsunfall im Stadtteil Hand ist am Freitagmorgen (20. März) eine 92-jährige Frau lebensgefährlich verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber brachte die Seniorin nach der Erstversorgung in eine Klinik.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 9:15 Uhr auf der Gustav-Stresemann-Straße. Ein 58-jähriger Fahrer aus Bergisch Gladbach war mit einem Mercedes-Transporter in Richtung Hermann-Löns-Straße unterwegs. In Höhe eines Discounters wollte er nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Dabei übersah er offenbar die Seniorin, die sich im Bereich der Einfahrt zu Fuß bewegte.

Der Transporter erfasste die Frau, die stürzte und unter das Fahrzeug geriet. Einsatzkräfte konnten die 92-Jährige aus ihrer Lage befreien. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Ob Lebensgefahr besteht, konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden.

Die Polizei stellte sowohl das Fahrzeug als auch das Mobiltelefon des Fahrers zur Beweissicherung sicher. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde zudem ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Wuppertal hinzugezogen. Die Ermittlungen dauern an.

Während des Einsatzes kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Für die Landung des Rettungshubschraubers und die Unfallaufnahme wurde die Gustav-Stresemann-Straße zeitweise gesperrt. Feuerwehr und Polizei waren mit zahlreichen Kräften vor Ort.

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Ist Ihr E-Scooter versichert? Achtung vor zunehmenden Kontrollen!

19 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Im Rheinisch-Bergischen Kreis geraten E-Scooter-Fahrer zunehmend in den Fokus der Polizei. Eine aktuelle Kontrollaktion zeigt deutlich: Viele Nutzer kennen die gesetzlichen Vorschriften nicht – und machen sich damit schnell strafbar.

Am Mittwochmorgen (18.03.) führte der Verkehrsdienst der Polizei gezielte Kontrollen im Bereich Ahornweg / Sieglindenweg im Stadtteil Heidkamp durch. Der Schwerpunkt lag dabei auf Elektrokleinstfahrzeugen – insbesondere E-Scootern. Innerhalb weniger Minuten stellten die Beamten gleich mehrere Verstöße fest.

Bereits um 07:40 Uhr wurde eine 15-jährige Bergisch Gladbacherin gestoppt. An ihrem E-Scooter war ein ungültiges grünes Versicherungskennzeichen angebracht. Die Jugendliche erklärte, ein neues Kennzeichen bereits bestellt zu haben – ihr sei jedoch nicht bewusst gewesen, dass sie bis dahin nicht mehr fahren dürfe. Gegen sie wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Auch der Erziehungsberechtigte muss sich verantworten, da er die Fahrt zugelassen hatte.

Nur wenige Minuten später, um 07:45 Uhr, hielten die Beamten einen weiteren Fahrer an – ein 12-jähriges Kind. Damit war der Fahrer deutlich zu jung, denn das Mindestalter für E-Scooter liegt bei 14 Jahren. Zudem fehlte an dem Fahrzeug ein Versicherungskennzeichen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen die Mutter als Eigentümerin des Scooters ein und untersagte auch hier die Weiterfahrt.

Um 07:50 Uhr folgte der nächste Verstoß: Ein 15-Jähriger war zwar mit einem Versicherungskennzeichen unterwegs, doch dieses gehörte zu einem anderen E-Scooter desselben Eigentümers. Neben dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz besteht hier zusätzlich der Verdacht der Urkundenfälschung. Auch in diesem Fall wurde die Fahrt beendet und weitere Ermittlungen eingeleitet.

Die Kontrollen zeigen deutlich: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Gerade bei Minderjährigen kommt es immer wieder zu Verstößen – sei es durch fehlenden Versicherungsschutz, falsche Kennzeichen oder die Missachtung des Mindestalters.

Die Polizei kündigt an, auch künftig verstärkt Kontrollen im Kreisgebiet durchzuführen. Für E-Scooter-Nutzer bedeutet das: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die eigene Versicherung und die geltenden Vorschriften zu überprüfen – bevor es teuer oder strafbar wird.

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Verfolgungsjagd mit gestohlenem Wohnmobil endet in Refrather Sackgasse

11 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. Eine spektakuläre Verfolgungsjagd durch den Bergisch Gladbacher Osten hat am Montagmittag (9. März) mit mehreren Festnahmen geendet. Zwei Männer waren mit einem gestohlenen Wohnmobil vor der Polizei geflüchtet und rasten dabei über mehrere Straßen in Richtung Refrath.

Gegen 12.25 Uhr war einer Streifenwagenbesatzung an einer Kreuzung in Bensberg ein Wohnmobil mit belgischem Kennzeichen aufgefallen. Die Beamten beschlossen, das Fahrzeug zu kontrollieren und folgten ihm. Als sie auf der Saaler Straße Anhaltezeichen gaben, reagierte der Fahrer jedoch nicht – stattdessen beschleunigte das Wohnmobil.

Nach einer Rechtskurve auf Höhe des Mediterana raste das Fahrzeug in Richtung Alt-Refrath weiter. Auf der Golfplatzstraße erreichte es nach Angaben der Polizei etwa 60 km/h, obwohl dort nur Tempo 30 erlaubt ist. Der Streifenwagen nahm mit Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf.

Während der Flucht missachtete der Fahrer vier rote Ampeln. Laut Polizei kam es dabei glücklicherweise zu keiner Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Auf der Dolmanstraße fuhr das Wohnmobil zeitweise auf die Gegenfahrbahn, als ein Pkw auf einer Abbiegespur in Richtung Bernard-Eyberg-Straße wartete. Das Fahrzeug geriet ins Schleudern, setzte die Flucht jedoch fort.

Erst nachdem weitere Polizeikräfte hinzugezogen worden waren und das Wohnmobil mehrfach abbiegen musste, endete die Fahrt schließlich in einer Sackgasse am Kirchplatz in Refrath. Dort stoppten die Beamten das Fahrzeug.

Drei Polizisten öffneten Fahrer- und Beifahrertür, zogen zwei Männer aus dem Wohnmobil und legten ihnen Handfesseln an. Sie wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht.

Im Wohnmobil befanden sich außerdem ein weiterer Mann sowie eine 17-jährige Jugendliche. Die Jugendliche war nach Angaben der Polizei stark aufgewühlt und erklärte, sie habe den Fahrer während der Flucht mehrfach aufgefordert anzuhalten.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Wohnmobil bereits am Donnerstag (5. März) in Köln gestohlen worden war. Gegen einen der Festgenommenen, einen 24-Jährigen, lag zudem ein offener Haftbefehl vor. Er wurde am Dienstag einer Justizvollzugsanstalt in Köln überstellt.

Der Fahrer, ein 21-Jähriger ohne festen Wohnsitz, besaß keine Fahrerlaubnis und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. In einem Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Freiheitsberaubung ermittelt. Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft an.

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Drei Einbrüche in Bergisch Gladbach – Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen

09 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

In Bergisch Gladbach ist es in den vergangenen Tagen zu drei Wohnungseinbrüchen gekommen. In einem Fall entwendeten die Täter hochwertigen Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

Der erste Einbruch ereignete sich am Sonntagnachmittag (7. März) in der Arnold-von-Lülsdorf-Straße. Eine Hausbewohnerin hatte ihr Haus gegen 13 Uhr verlassen. Als sie etwa eine Stunde später zurückkehrte, bemerkte sie, dass Unbekannte in ihr Haus eingedrungen waren, und verständigte die Polizei.

An der Hauseingangstür sowie an einem Fenster an der Vorderseite des Hauses stellten die Beamten Hebelspuren fest. Offenbar hatten die Täter zunächst versucht, über die Haustür in das Gebäude zu gelangen. Nachdem dies misslang, verschafften sie sich durch ein aufgehebeltes Fenster Zugang zum Haus. Anschließend durchsuchten sie sämtliche Räume und entwendeten Schmuck mit einem Gesamtwert im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und sicherte Spuren.

Am Montag (8. März) wurde die Polizei zu zwei weiteren Einbrüchen gerufen. Im Stadtteil Heidkamp hatten es Unbekannte auf eine Wohnung im Hexenweg abgesehen. Der Bewohner hatte das Haus gegen 18 Uhr verlassen und kehrte gegen 19.55 Uhr zurück. Auch hier entdeckte er Hebelspuren an der Hauseingangstür und an einem Fenster. Aus der Wohnung wurde ein geringer Geldbetrag gestohlen.

Der Bewohner berichtete zudem, dass im Laufe des Tages ein unbekannter Mann bei ihm geklingelt habe. Dieser habe nach einem Gottesdienst in einer nahegelegenen Kirche gefragt. Der Mann wird als etwa 45 Jahre alt, 170 bis 175 Zentimeter groß und von untersetzter Statur beschrieben. Er habe einen dunkleren Hauttyp, einen Stoppelbart sowie eine dunkelblaue Jacke und eine dunkelblaue Jeans getragen. Außerdem soll er mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben. Ob ein Zusammenhang mit dem Einbruch besteht, ist derzeit unklar.

Ein weiterer Einbruch wurde am Montagabend gegen 21.55 Uhr aus der Straße Siebenmorgen im Stadtteil Alt-Refrath gemeldet. Eine Frau hatte ihre Wohnung zuletzt am Donnerstagmorgen (5. März) gegen 9.15 Uhr betreten. Als sie am Montagabend gegen 21.45 Uhr zurückkehrte, stellte sie fest, dass in der Zwischenzeit eingebrochen worden war. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde jedoch nichts gestohlen.

In allen drei Fällen nahm die Polizei Strafanzeigen auf und beauftragte die Spurensicherung mit der Untersuchung der Tatorte.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205120 zu melden.

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Schwerer Verkehrsunfall in Odenthal: Kleinkraftradfahrer verletzt

06 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bei einem Verkehrsunfall auf der Altenberger-Dom-Straße in Odenthal ist am Donnerstagnachmittag (5. März) ein 48-jähriger Mann aus Monheim am Rhein schwer verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 14.40 Uhr im Bereich der Ausfahrt eines Lebensmittelgeschäfts. Ein 83-jähriger Odenthaler wollte mit seinem Ford den Parkplatz verlassen und auf die Altenberger-Dom-Straße abbiegen.

Zunächst ließ der Senior mehrere Fahrzeuge passieren, die in Richtung Burscheid unterwegs waren. Als er anschließend nach links in Richtung Odenthal abbiegen wollte, übersah er nach ersten Erkenntnissen der Polizei den 48-Jährigen, der mit seinem Kleinkraftrad unterwegs war. Es kam zur Kollision.

Der Fahrer des Kleinkraftrads wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Rettungskräfte versorgten ihn zunächst am Unfallort, bevor er zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht wurde. Der Autofahrer blieb unverletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Sowohl der Pkw als auch das Kleinkraftrad waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme musste die Altenberger-Dom-Straße in Höhe der Unfallstelle zeitweise in Fahrtrichtung Burscheid einseitig gesperrt werden.

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Zusammenstoß an Kreuzung in Kürten – Van überschlägt sich

04 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bei einem Verkehrsunfall in Kürten ist am Montagmorgen (3. März) ein 24-jähriger Mann verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 7.25 Uhr im Bereich der Straße Offermannsberg (K 30).

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war ein 19-jähriger Kürtener mit einem Seat von der Straße Petersberg kommend unterwegs. Gemeinsam mit seinem 21-jährigen Beifahrer wollte er eine Kreuzung überqueren und seine Fahrt in Richtung Höhestraße fortsetzen. Zur gleichen Zeit näherte sich ein 24-jähriger Kürtener mit einem Ford-Van aus Richtung Offermannsberg und fuhr in Richtung Hechelkotten über die Kreuzung.

Im Kreuzungsbereich kam es schließlich zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Vermutlich habe der 19-jährige Fahrer den herannahenden Van aufgrund der tief stehenden Sonne zu spät erkannt, teilte die Polizei mit. Die Front des Seat prallte gegen die linke Seite des Vans.

Durch den Aufprall geriet der Van von der Fahrbahn. Der Fahrer versuchte noch auszuweichen, fuhr jedoch auf eine angrenzende Wiese, wo er gegen einen Stromkasten prallte. Der Stromkasten wurde dabei stark beschädigt. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf der Seite liegen.

Der Unfallverursacher und sein Beifahrer blieben äußerlich unverletzt. Beide wollten sich jedoch vorsorglich selbstständig ärztlich untersuchen lassen. Der 24-jährige Fahrer des Vans erlitt Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er zur Beobachtung stationär aufgenommen.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 13.000 Euro.

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Einbruch in Moitzfeld: Unbekannte stehlen Schmuck aus Einfamilienhaus

03 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. In einem Einfamilienhaus im Stadtteil Moitzfeld ist es am Wochenende zu einem Einbruch gekommen. Unbekannte Täter verschafften sich Zugang zu dem Wohnhaus an der Straße „Im Lerchenfeld“ und entwendeten Schmuck.

Wie die Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis mitteilt, bemerkten die Bewohner die Tat am Sonntagabend (02.03.) gegen 19:30 Uhr. Sie waren aus dem Urlaub zurückgekehrt und stellten fest, dass die beiden Türen des Wintergartens offenstanden. Zudem wiesen zwei Türen deutliche Hebelspuren auf – ein Hinweis auf gewaltsames Eindringen.

Im Inneren des Hauses hatten die Täter offenbar sämtliche Räume durchsucht. Schränke und Schubladen waren geöffnet und durchwühlt. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde diverser Schmuck entwendet. Angaben zur genauen Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor.

Eine Nachbarin hatte während der Abwesenheit der Eigentümer nach dem Haus gesehen. Zuletzt sei sie am Samstag (28.02.) dort gewesen – zu diesem Zeitpunkt sei noch alles in Ordnung gewesen.

Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und leitete umgehend eine Spurensicherung ein. Das zuständige Kriminalkommissariat 2 bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer im Zeitraum zwischen Samstag und Sonntagabend im Umfeld der Straße „Im Lerchenfeld“ verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Die Ermittlungen dauern an.

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