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ChatGPT Image 13. Mai 2026, 17_36_36

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Trickdiebstahl im Discounter: Mutter verfolgt Täter – Polizei nimmt 68-Jährigen fest

13 Mai 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Nach einem mutmaßlichen Trickdiebstahl in einem Discounter an der Hauptstraße hat die Polizei am Montagnachmittag einen 68-jährigen Mann vorläufig festgenommen. Ein zweiter Tatverdächtiger konnte trotz Fahndung entkommen.

Eine 44-jährige Frau aus Hoffnungsthal war gegen 17 Uhr gemeinsam mit ihren beiden kleinen Kindern einkaufen, als sie an einem Regal von einem unbekannten Mann angesprochen wurde. Kurz darauf bemerkte ihre siebenjährige Tochter, dass ein weiterer Mann offenbar das Portemonnaie aus der Handtasche der Mutter entwendet hatte, die im Einkaufswagen lag.

Die Frau suchte daraufhin den Mann, der sie zuvor angesprochen hatte, und entdeckte ihn im Kassenbereich wieder. Dort sprach sie lautstark auf ihn ein und versperrte ihm mit einem Einkaufswagen den Weg. Nach Angaben der Polizei reagierte der Mann hektisch und wurde gegenüber der Frau handgreiflich, bevor er aus dem Geschäft flüchtete.

Währenddessen hatte die Geschädigte ihren Ehemann informiert. Dieser bemerkte auf einem Parkplatz an der Katharina-Zinnicken-Straße einen verdächtigen Wagen mit ausländischem Kennzeichen. Im Fahrzeug saß bereits ein Mann, während ein weiterer auf das Auto zulief. Der Ehemann verfolgte den Flüchtenden und hielt ihn kurzzeitig am Arm fest. Der Mann riss sich jedoch los und bedrohte ihn, sodass er entkommen konnte. Anschließend stieg der Verdächtige in den wartenden Pkw, der davonfuhr.

Die alarmierte Polizei leitete sofort eine Fahndung ein. Ein Beamter entdeckte das Fahrzeug kurze Zeit später in Forsbach und nahm die Verfolgung auf. Auf dem Höhenweg stoppte der Wagen schließlich. Ein Beifahrer flüchtete zu Fuß in Richtung Bensberger Straße, während der Fahrer ausstieg und auf den Polizisten zuging. Der Beamte forderte ihn auf, sich auf den Boden zu legen. Der Mann kam der Aufforderung nach und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 68-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz. Er wurde ins Polizeigewahrsam nach Bergisch Gladbach gebracht.

Der flüchtige Tatverdächtige wird als etwa 50 Jahre alt und von kräftiger Statur beschrieben. Er trug einen schwarzen Vollbart sowie eine graue Mütze, dunkle Oberbekleidung und eine blaue Jeans.

Das gestohlene Portemonnaie der zweifachen Mutter wurde später im Discounter gefunden. Nach Polizeiangaben fehlte nichts, sodass die Frau ihr Eigentum vollständig zurückerhielt.

Die Polizei Rhein-Berg bittet Zeugen, die Hinweise auf den geflüchteten Mann geben können, sich beim Kriminalkommissariat 3 unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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ChatGPT Image 4. Apr. 2026, 10_16_39

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Brutaler Überfall auf Seniorin: Polizei setzt auf „Aktenzeichen XY“ – Zwei Täter weiter auf der Flucht

04 April 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Fast drei Jahre nach einem brutalen Raubüberfall auf eine 86-jährige Frau in Bergneustadt wendet sich die Polizei erneut an die Öffentlichkeit – diesmal mit Hilfe der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“. Am Mittwochabend (8. April) wird der Fall aus dem Jahr 2023 bundesweit ausgestrahlt. Die Ermittler hoffen auf entscheidende Hinweise zu zwei bislang flüchtigen Tätern.

Am Morgen des 16. Juni 2023 hatten vier maskierte Männer an der Haustür der Seniorin geklingelt und sich als Polizeibeamte ausgegeben. Als die Frau öffnete, drangen die Täter gewaltsam in die Wohnung ein. Sie stießen die 86-Jährige zu Boden, fesselten sie und durchsuchten die Räume nach Wertsachen. Anschließend ließen sie ihr Opfer gefesselt zurück und flüchteten in unbekannte Richtung.

Die Hilferufe der Frau wurden von aufmerksamen Nachbarn gehört, die sofort eingriffen und Rettungskräfte alarmierten. Trotz des schnellen Eingreifens gelang den Tätern zunächst die Flucht.

Im Zuge intensiver Ermittlungen konnte die Kriminalpolizei jedoch erste Erfolge erzielen: Knapp drei Monate nach der Tat wurde ein damals 43-jähriger Tatverdächtiger in Leverkusen festgenommen. Ein weiterer 43-Jähriger wurde im August 2024 in Bergisch Gladbach verhaftet. Beide Männer wurden inzwischen zu Haftstrafen verurteilt.

Doch zwei mutmaßliche Mittäter sind weiterhin auf der Flucht. Laut Polizei sollen sie etwa 1,80 Meter groß sein. Einer trug zur Tatzeit eine Adidas-Trainingsjacke, schwarze Hose und blaue Sneaker. Der zweite war mit schwarzem Langarmshirt, grauen Handschuhen, blauer Jeans und einer Umhängetasche bekleidet. Beide Männer sollen Basecaps und grüne OP-Masken getragen haben.

Mit der Ausstrahlung bei „Aktenzeichen XY ungelöst“ setzen die Ermittler nun auf neue Hinweise aus der Bevölkerung. Besonders im Fokus steht ein mögliches Fluchtfahrzeug, das am Morgen der Tat in der Kölner Straße in Bergneustadt gesehen worden sein könnte.

Die Polizei fragt: Wer hat an diesem Tag verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zur Identität der beiden gesuchten Männer geben? Und welche Informationen könnten bislang unentdeckt geblieben sein?

Jeder Hinweis könnte entscheidend sein, um den Fall vollständig aufzuklären.

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ChatGPT Image 1. Apr. 2026, 11_30_52

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Bunte Warnsignale gegen Taschendiebe in Bergisch Gladbach

01 April 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

In der Innenstadt von Bergisch Gladbach sorgt derzeit eine ungewöhnliche Aktion für Aufmerksamkeit: Leuchtende Symbole auf dem Boden der Fußgängerzone sollen Passanten für die Gefahr von Taschendiebstahl sensibilisieren – und entwickeln sich dabei zum echten Hingucker und Gesprächsthema.

Seit Dienstag hat die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg an rund 20 Stellen farbige Warnhinweise aufgesprüht. Die auffälligen Symbole zeigen ein Warndreieck in Signalfarben und machen auf die Risiken aufmerksam, die insbesondere in belebten Einkaufsbereichen bestehen. Gerade mit Blick auf das bevorstehende Ostergeschäft sind derzeit besonders viele Menschen in der Innenstadt unterwegs.

Zwar ist die Zahl der Taschendiebstähle im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, aus Sicht der Polizei bleibt die Entwicklung jedoch weiterhin unbefriedigend. Umso wichtiger sei es, die Bevölkerung aktiv zu informieren und zu sensibilisieren.

Die Aktion zeigt bereits Wirkung. Während der Sprüharbeiten kamen die Einsatzkräfte mit zahlreichen Passanten ins Gespräch. Viele äußerten sich positiv über die Maßnahme. Ein Besucher aus Kürten-Biesfeld lobte, dass die Aktion sofort für mehr Aufmerksamkeit sorge. Auch andere Bürgerinnen und Bürger betonten, dass die auffälligen Symbole sie direkt zum Nachdenken gebracht hätten – gerade weil Taschendiebstahl im Alltag oft unterschätzt werde.

Auch aus Sicht der Polizei ist die Resonanz ein Erfolg. Stefan Lurz, Leiter des Kriminalkommissariats für Prävention und Opferschutz, zeigte sich zufrieden: Ziel sei es gewesen, Menschen unmittelbar zu erreichen und ins Gespräch zu kommen – genau das sei gelungen. Die vielen Rückmeldungen und spontanen Beratungsgespräche vor Ort unterstreichen demnach den Nutzen solcher niedrigschwelligen Präventionsmaßnahmen.

Die bunten Warnhinweise werden allerdings kein dauerhaftes Stadtbild prägen. Durch Witterungseinflüsse werden sie in den kommenden Tagen nach und nach verblassen. Für einen kurzen Zeitraum aber setzen sie ein deutlich sichtbares Zeichen – und erinnern daran, im Gedränge der Innenstadt besonders achtsam zu sein.

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E-Scooter-Diebstahl eskaliert: Täter bedroht Hausbewohner mit Waffe

30 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. Ein versuchter Diebstahl eines E-Scooters ist am späten Freitagabend im Stadtteil Bensberg dramatisch eskaliert. Ein 34-jähriger Mann aus Leverkusen soll den Besitzer des Rollers mit einer Waffe bedroht haben, nachdem dieser ihn auf frischer Tat ertappt hatte.

Nach Angaben der Polizei wurde gegen 23:30 Uhr ein Anwohner der Straße Burggraben durch verdächtige Geräusche aus seinem Hinterhof aufgeschreckt. Als er aus dem Fenster blickte, bemerkte er einen Unbekannten, der gerade dabei war, seinen E-Scooter aus einer Gartenlaube zu entwenden. Der Hausbewohner sprach den Mann sofort an, woraufhin dieser den Roller fallen ließ und die Flucht ergriff.

Der Geschädigte nahm die Verfolgung auf und konnte den mutmaßlichen Dieb wenig später einholen. Es kam zu einem Gerangel, bei dem der Bewohner leicht verletzt wurde. Der Täter konnte sich jedoch losreißen und erneut flüchten.

In der Folge eskalierte die Situation: Um seinen Verfolger abzuschütteln, zog der Mann plötzlich eine Schusswaffe und richtete sie auf den Hausbewohner. Dieser brach daraufhin die Verfolgung ab, während der Täter in Richtung Schloss Bensberg flüchtete.

Die alarmierte Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein. Kurz darauf konnten Beamte an einer Bushaltestelle im Bereich Wipperfürther Straße / Kardinal-Schulte-Straße einen Verdächtigen stellen, auf den die Beschreibung des Opfers zutraf. In unmittelbarer Nähe fanden die Einsatzkräfte zudem eine sogenannte PTB-Waffe.

Der 34-jährige Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht. Aufgrund gesundheitlicher Beschwerden kam er anschließend in ein Krankenhaus. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Diebstahls mit Waffen und Körperverletzung ermittelt.

Die Polizei prüft derzeit die genauen Hintergründe der Tat.

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Verkehrskontrolle in Overath: Polizei nimmt drei Männer fest

26 März 2026 von Felix Morgenstern

Verdacht auf Diebstahl, Drogenkonsum und illegalen Aufenthalt

(Symbolbild)

Overath. Eine routinemäßige Verkehrskontrolle hat am Dienstagabend in Overath zur vorläufigen Festnahme von drei Männern geführt. Die Polizei entdeckte dabei mutmaßliches Diebesgut im Fahrzeug sowie Hinweise auf weitere Straftaten.

Die Beamten hatten den Pkw gegen 19.15 Uhr auf der Hauptstraße angehalten. Bereits bei der Kontrolle ergaben sich erste Auffälligkeiten: Der Fahrer konnte keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest verlief zudem positiv, sodass der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Einsatzkräfte eine größere Menge an noch originalverpackten Waren, darunter Kosmetikartikel, Batterien und Zigaretten. Einen Eigentumsnachweis konnten die drei Insassen nicht erbringen. Zusätzlich entdeckte die Polizei im Fahrzeug Drogenutensilien.

Im Zuge der Identitätsüberprüfung ergaben sich weitere Hinweise: Bei allen drei Männern besteht der Verdacht, dass sie sich illegal in Deutschland aufhalten.

Einer der Festgenommenen war bereits einen Tag zuvor in Köln wegen eines mutmaßlichen Ladendiebstahls aufgefallen. Nach Angaben der Polizei soll er in einem Discounter mehrere Zigarettenpackungen in einen Rucksack gesteckt haben, während zwei Begleiter eine Kassiererin ablenkten.

Die Polizei nahm alle drei Männer vorläufig fest und brachte sie zur Wache nach Bergisch Gladbach. Nach Abschluss erster Maßnahmen wurden sie zunächst wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

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Bergisch Gladbach und Odenthal bündeln Kräfte im Brandschutz

26 März 2026 von Felix Morgenstern

Kooperation soll Effizienz steigern und Einsatzkräfte entlasten

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach/Odenthal. Die Feuerwehren der Städte Bergisch Gladbach und Odenthal rücken künftig auch organisatorisch enger zusammen. Beide Kommunen haben eine interkommunale Zusammenarbeit vereinbart, bei der zentrale Werkstattleistungen künftig von der Feuerwehr Bergisch Gladbach übernommen werden.

Im Fokus der Kooperation stehen technisch anspruchsvolle und sicherheitsrelevante Aufgaben wie die Wartung von Atemschutzgeräten, die Pflege von Schläuchen sowie die Reinigung und Instandhaltung von Einsatzkleidung. Diese Arbeiten erfordern spezialisierte Ausstattung und qualifiziertes Fachpersonal – Ressourcen, die nicht jede Kommune in vollem Umfang selbst vorhalten kann.

Durch die Vereinbarung greift die Gemeinde Odenthal künftig auf die bestehende Infrastruktur in Bergisch Gladbach zurück. Eigene kostenintensive Werkstattkapazitäten können dadurch reduziert werden, während gleichzeitig hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards gewährleistet bleiben.

Ein zentrales Element der Zusammenarbeit ist ein gemeinsamer Gerätepool. Dieser soll die Beschaffung effizienter machen und Kosten senken. Odenthal entscheidet dabei selbst über den benötigten Umfang an Ausrüstung und zahlt eine pauschale Gebühr pro Gerät. Für beide Kommunen ergibt sich daraus eine besser planbare Haushaltsbelastung.

Neben wirtschaftlichen Vorteilen versprechen sich die Verantwortlichen auch operative Verbesserungen. Einheitliche Technik erleichtere die Zusammenarbeit an Einsatzstellen, betonen beide Seiten. Zudem werde die Feuerwehr Bergisch Gladbach durch eine höhere Auslastung ihrer bestehenden Infrastruktur gestärkt, ohne dass zusätzliche Kosten für den städtischen Haushalt entstehen.

Bergisch Gladbachs Bürgermeister Marcel Kreutz sieht in der Vereinbarung ein Beispiel für funktionierende kommunale Kooperation: Man nutze vorhandene Strukturen effizienter und stärke gleichzeitig die Sicherheit in der Region. Auch Odenthals Bürgermeisterin Laura Lundberg betont die wachsenden Anforderungen an Technik und Qualitätssicherung, denen durch die Zusammenarbeit besser begegnet werden könne.

Aus Sicht der Feuerwehrführung bringt die Kooperation vor allem fachliche Vorteile. Die Wartung sicherheitsrelevanter Ausrüstung erfordere zunehmend spezialisierte Infrastruktur und umfangreiche Dokumentationspflichten, erklärt Bergisch Gladbachs Feuerwehrleiter Jörg Köhler. Gemeindebrandinspektor Axel Staehler aus Odenthal hebt hervor, dass die ehrenamtlichen Einsatzkräfte durch die Entlastung im Hintergrund mehr Zeit für ihre eigentliche Aufgabe gewinnen – den Schutz der Bevölkerung.

Die Vereinbarung basiert auf den gesetzlichen Regelungen zur kommunalen Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen und ist unbefristet angelegt. Beide Kommunen sehen darin ein Modell mit Signalwirkung für den gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis.

Angesichts steigender Anforderungen im Brandschutz dürfte die interkommunale Zusammenarbeit künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Die Kooperation zwischen Bergisch Gladbach und Odenthal könnte dabei als Vorbild für weitere Städte und Gemeinden dienen.

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Seniorin von Transporter erfasst – Lebensgefahr nach Unfall in Bergisch Gladbach

21 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. Bei einem schweren Verkehrsunfall im Stadtteil Hand ist am Freitagmorgen (20. März) eine 92-jährige Frau lebensgefährlich verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber brachte die Seniorin nach der Erstversorgung in eine Klinik.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 9:15 Uhr auf der Gustav-Stresemann-Straße. Ein 58-jähriger Fahrer aus Bergisch Gladbach war mit einem Mercedes-Transporter in Richtung Hermann-Löns-Straße unterwegs. In Höhe eines Discounters wollte er nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Dabei übersah er offenbar die Seniorin, die sich im Bereich der Einfahrt zu Fuß bewegte.

Der Transporter erfasste die Frau, die stürzte und unter das Fahrzeug geriet. Einsatzkräfte konnten die 92-Jährige aus ihrer Lage befreien. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Ob Lebensgefahr besteht, konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden.

Die Polizei stellte sowohl das Fahrzeug als auch das Mobiltelefon des Fahrers zur Beweissicherung sicher. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde zudem ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Wuppertal hinzugezogen. Die Ermittlungen dauern an.

Während des Einsatzes kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Für die Landung des Rettungshubschraubers und die Unfallaufnahme wurde die Gustav-Stresemann-Straße zeitweise gesperrt. Feuerwehr und Polizei waren mit zahlreichen Kräften vor Ort.

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Ist Ihr E-Scooter versichert? Achtung vor zunehmenden Kontrollen!

19 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Im Rheinisch-Bergischen Kreis geraten E-Scooter-Fahrer zunehmend in den Fokus der Polizei. Eine aktuelle Kontrollaktion zeigt deutlich: Viele Nutzer kennen die gesetzlichen Vorschriften nicht – und machen sich damit schnell strafbar.

Am Mittwochmorgen (18.03.) führte der Verkehrsdienst der Polizei gezielte Kontrollen im Bereich Ahornweg / Sieglindenweg im Stadtteil Heidkamp durch. Der Schwerpunkt lag dabei auf Elektrokleinstfahrzeugen – insbesondere E-Scootern. Innerhalb weniger Minuten stellten die Beamten gleich mehrere Verstöße fest.

Bereits um 07:40 Uhr wurde eine 15-jährige Bergisch Gladbacherin gestoppt. An ihrem E-Scooter war ein ungültiges grünes Versicherungskennzeichen angebracht. Die Jugendliche erklärte, ein neues Kennzeichen bereits bestellt zu haben – ihr sei jedoch nicht bewusst gewesen, dass sie bis dahin nicht mehr fahren dürfe. Gegen sie wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Auch der Erziehungsberechtigte muss sich verantworten, da er die Fahrt zugelassen hatte.

Nur wenige Minuten später, um 07:45 Uhr, hielten die Beamten einen weiteren Fahrer an – ein 12-jähriges Kind. Damit war der Fahrer deutlich zu jung, denn das Mindestalter für E-Scooter liegt bei 14 Jahren. Zudem fehlte an dem Fahrzeug ein Versicherungskennzeichen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen die Mutter als Eigentümerin des Scooters ein und untersagte auch hier die Weiterfahrt.

Um 07:50 Uhr folgte der nächste Verstoß: Ein 15-Jähriger war zwar mit einem Versicherungskennzeichen unterwegs, doch dieses gehörte zu einem anderen E-Scooter desselben Eigentümers. Neben dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz besteht hier zusätzlich der Verdacht der Urkundenfälschung. Auch in diesem Fall wurde die Fahrt beendet und weitere Ermittlungen eingeleitet.

Die Kontrollen zeigen deutlich: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Gerade bei Minderjährigen kommt es immer wieder zu Verstößen – sei es durch fehlenden Versicherungsschutz, falsche Kennzeichen oder die Missachtung des Mindestalters.

Die Polizei kündigt an, auch künftig verstärkt Kontrollen im Kreisgebiet durchzuführen. Für E-Scooter-Nutzer bedeutet das: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die eigene Versicherung und die geltenden Vorschriften zu überprüfen – bevor es teuer oder strafbar wird.

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Verfolgungsjagd mit gestohlenem Wohnmobil endet in Refrather Sackgasse

11 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. Eine spektakuläre Verfolgungsjagd durch den Bergisch Gladbacher Osten hat am Montagmittag (9. März) mit mehreren Festnahmen geendet. Zwei Männer waren mit einem gestohlenen Wohnmobil vor der Polizei geflüchtet und rasten dabei über mehrere Straßen in Richtung Refrath.

Gegen 12.25 Uhr war einer Streifenwagenbesatzung an einer Kreuzung in Bensberg ein Wohnmobil mit belgischem Kennzeichen aufgefallen. Die Beamten beschlossen, das Fahrzeug zu kontrollieren und folgten ihm. Als sie auf der Saaler Straße Anhaltezeichen gaben, reagierte der Fahrer jedoch nicht – stattdessen beschleunigte das Wohnmobil.

Nach einer Rechtskurve auf Höhe des Mediterana raste das Fahrzeug in Richtung Alt-Refrath weiter. Auf der Golfplatzstraße erreichte es nach Angaben der Polizei etwa 60 km/h, obwohl dort nur Tempo 30 erlaubt ist. Der Streifenwagen nahm mit Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf.

Während der Flucht missachtete der Fahrer vier rote Ampeln. Laut Polizei kam es dabei glücklicherweise zu keiner Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Auf der Dolmanstraße fuhr das Wohnmobil zeitweise auf die Gegenfahrbahn, als ein Pkw auf einer Abbiegespur in Richtung Bernard-Eyberg-Straße wartete. Das Fahrzeug geriet ins Schleudern, setzte die Flucht jedoch fort.

Erst nachdem weitere Polizeikräfte hinzugezogen worden waren und das Wohnmobil mehrfach abbiegen musste, endete die Fahrt schließlich in einer Sackgasse am Kirchplatz in Refrath. Dort stoppten die Beamten das Fahrzeug.

Drei Polizisten öffneten Fahrer- und Beifahrertür, zogen zwei Männer aus dem Wohnmobil und legten ihnen Handfesseln an. Sie wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht.

Im Wohnmobil befanden sich außerdem ein weiterer Mann sowie eine 17-jährige Jugendliche. Die Jugendliche war nach Angaben der Polizei stark aufgewühlt und erklärte, sie habe den Fahrer während der Flucht mehrfach aufgefordert anzuhalten.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Wohnmobil bereits am Donnerstag (5. März) in Köln gestohlen worden war. Gegen einen der Festgenommenen, einen 24-Jährigen, lag zudem ein offener Haftbefehl vor. Er wurde am Dienstag einer Justizvollzugsanstalt in Köln überstellt.

Der Fahrer, ein 21-Jähriger ohne festen Wohnsitz, besaß keine Fahrerlaubnis und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. In einem Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Freiheitsberaubung ermittelt. Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft an.

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Drei Einbrüche in Bergisch Gladbach – Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen

09 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

In Bergisch Gladbach ist es in den vergangenen Tagen zu drei Wohnungseinbrüchen gekommen. In einem Fall entwendeten die Täter hochwertigen Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

Der erste Einbruch ereignete sich am Sonntagnachmittag (7. März) in der Arnold-von-Lülsdorf-Straße. Eine Hausbewohnerin hatte ihr Haus gegen 13 Uhr verlassen. Als sie etwa eine Stunde später zurückkehrte, bemerkte sie, dass Unbekannte in ihr Haus eingedrungen waren, und verständigte die Polizei.

An der Hauseingangstür sowie an einem Fenster an der Vorderseite des Hauses stellten die Beamten Hebelspuren fest. Offenbar hatten die Täter zunächst versucht, über die Haustür in das Gebäude zu gelangen. Nachdem dies misslang, verschafften sie sich durch ein aufgehebeltes Fenster Zugang zum Haus. Anschließend durchsuchten sie sämtliche Räume und entwendeten Schmuck mit einem Gesamtwert im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und sicherte Spuren.

Am Montag (8. März) wurde die Polizei zu zwei weiteren Einbrüchen gerufen. Im Stadtteil Heidkamp hatten es Unbekannte auf eine Wohnung im Hexenweg abgesehen. Der Bewohner hatte das Haus gegen 18 Uhr verlassen und kehrte gegen 19.55 Uhr zurück. Auch hier entdeckte er Hebelspuren an der Hauseingangstür und an einem Fenster. Aus der Wohnung wurde ein geringer Geldbetrag gestohlen.

Der Bewohner berichtete zudem, dass im Laufe des Tages ein unbekannter Mann bei ihm geklingelt habe. Dieser habe nach einem Gottesdienst in einer nahegelegenen Kirche gefragt. Der Mann wird als etwa 45 Jahre alt, 170 bis 175 Zentimeter groß und von untersetzter Statur beschrieben. Er habe einen dunkleren Hauttyp, einen Stoppelbart sowie eine dunkelblaue Jacke und eine dunkelblaue Jeans getragen. Außerdem soll er mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben. Ob ein Zusammenhang mit dem Einbruch besteht, ist derzeit unklar.

Ein weiterer Einbruch wurde am Montagabend gegen 21.55 Uhr aus der Straße Siebenmorgen im Stadtteil Alt-Refrath gemeldet. Eine Frau hatte ihre Wohnung zuletzt am Donnerstagmorgen (5. März) gegen 9.15 Uhr betreten. Als sie am Montagabend gegen 21.45 Uhr zurückkehrte, stellte sie fest, dass in der Zwischenzeit eingebrochen worden war. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde jedoch nichts gestohlen.

In allen drei Fällen nahm die Polizei Strafanzeigen auf und beauftragte die Spurensicherung mit der Untersuchung der Tatorte.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205120 zu melden.

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