Bergisch Gladbach. Bei einem schweren Verkehrsunfall im Stadtteil Hand ist am Freitagmorgen (20. März) eine 92-jährige Frau lebensgefährlich verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber brachte die Seniorin nach der Erstversorgung in eine Klinik.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 9:15 Uhr auf der Gustav-Stresemann-Straße. Ein 58-jähriger Fahrer aus Bergisch Gladbach war mit einem Mercedes-Transporter in Richtung Hermann-Löns-Straße unterwegs. In Höhe eines Discounters wollte er nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Dabei übersah er offenbar die Seniorin, die sich im Bereich der Einfahrt zu Fuß bewegte.
Der Transporter erfasste die Frau, die stürzte und unter das Fahrzeug geriet. Einsatzkräfte konnten die 92-Jährige aus ihrer Lage befreien. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Ob Lebensgefahr besteht, konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden.
Die Polizei stellte sowohl das Fahrzeug als auch das Mobiltelefon des Fahrers zur Beweissicherung sicher. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde zudem ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Wuppertal hinzugezogen. Die Ermittlungen dauern an.
Während des Einsatzes kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Für die Landung des Rettungshubschraubers und die Unfallaufnahme wurde die Gustav-Stresemann-Straße zeitweise gesperrt. Feuerwehr und Polizei waren mit zahlreichen Kräften vor Ort.
Wer kennt das nicht? Manchmal ist man angewiesen auf ein öffentliches Verkehrsmittel. Wenn das dann ausfällt ist der Ärger oft groß. Das Konzert, der Termin oder die Verabredung droht ins Wasser zu fallen. Was Viele nicht wissen: Es gibt hierfür die NRW Mobilitätsgarantie. Wichtig: Bei über 20 Minuten Verspätung darf man sich ein Taxi nehmen. Die Kosten dürfen bis zu 25 € betragen. Die Mobilitätsgarantie NRW kann im Geltungsbereich aller neun nordrhein-westfälischen Verbund- und Gemeinschaftstarife sowie des NRW-Tarifes genutzt werden – egal, mit welchem Nahverkehrsmittel Sie unterwegs sind.
Die Voraussetzungen für eine Kostenerstattung sind:
Das von Ihnen gewünschte Nahverkehrsmittel fährt mehr als 20 Minuten später ab als im Fahrplan angegeben.
Es gibt keine andere Fahrtalternative mit Bus und Bahn zu Ihrem Ziel.
Keine Kostenerstattung gibt es bei:
Verspätungen durch Streik, Unwetter, Naturgewalten oder Bombendrohungen
Verspätungen von weniger als 20 Minuten
Weitere Infos und den Garantieantrag finden Sie bei den lokalen Verkehsunternehmen und beim VRS:
Bergisch Gladbachs Stadtverwaltung muss nunmehr auf Anweisung der Bezirksregierung Köln die Tempo 30 Zone in Refrath auf der Strase in der Auen auflösen. Die Kölner monieren, dass ein schlüssiges Verkehrskonzept fehlt. „Lediglich das Erwähnen, dass ein Konzept vorsieht, die Straße Lustheide und Dolmanstraße als Durchgangsstraßen zu deklarieren und die Straße In der Auen zu entlasten, reicht nicht aus“, heißt es in dem Schreiben der Behörde. Im Bereich zwischen Bahnübergang und Einmündung Immanuel-Kant-Straße bleibt das Tempolimit 30 jedoch erhalten.
Bürgermeister Lutz Urbach ein Unterstützer der die Bürgerinitiative In der Auen/Beningsfeld ist machtlos. „Wir haben ein klare Anweisung von der Bezirksregierung.“ meint Urbach hierzu. Die Bürgeriniative kündigte derweil an auf politischer Ebene in Bergisch Gladbach weiterhin für eine Verkehrsberuhigung zu kämpfen.