Archiv | Mai 22nd, 2026

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Einbrecher stehlen Schmuck im Wert von mehreren Zehntausend Euro

22 Mai 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

In Bergisch Gladbach haben Unbekannte bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus hochwertigen Schmuck im Wert eines mittleren fünfstelligen Betrags gestohlen. Die Polizei ermittelt und bittet nun um Zeugenhinweise.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat bereits am Mittwochnachmittag im Stadtteil Bensberg. Eine 95-jährige Bewohnerin hatte ihr Haus an der Gladbacher Straße gegen 15.40 Uhr verlassen und war etwa 35 Minuten später zurückgekehrt. Dabei bemerkte sie eine beschädigte Fensterscheibe an der Terrassentür, schenkte dem Vorfall zunächst jedoch keine größere Bedeutung und vermutete einen wetterbedingten Schaden.

Erst am folgenden Morgen wurde die Seniorin gemeinsam mit ihrer Familie misstrauisch. Bei einer Kontrolle stellte sie fest, dass mehrere hochwertige Schmuckstücke fehlten. Daraufhin verständigte sie die Polizei.

Die Ermittler entdeckten vor Ort Hebelspuren an einem Nebeneingang sowie ein Loch in der Scheibe der Terrassentür. Nach bisherigem Stand versuchten die Täter zunächst erfolglos, über den Nebeneingang in das Haus zu gelangen. Anschließend verschafften sie sich gewaltsam über die Terrassentür Zutritt zu dem Gebäude.

Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und sicherte Spuren am Tatort.

Auch im Stadtteil Frankenforst kam es am Donnerstag zu einem versuchten Einbruch. Ziel der Täter war eine Doppelhaushälfte an der Kiebitzstraße. Dort entdeckten Beamte Hebelmarken an der Haustür sowie an zwei Küchenfenstern. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Bewohner das Haus gegen 12.45 Uhr verlassen und war etwa eine Stunde später zurückgekehrt. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter bei ihrem Vorhaben gestört wurden und deshalb ohne Beute flüchteten.

In beiden Fällen nutzten die Täter offenbar kurze Abwesenheiten der Bewohner aus. Die Polizei Rhein-Berg bittet daher Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Tatorte beobachtet haben, sich beim Kriminalkommissariat 2 unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Lebensgefahr im Rhein: Köln verschärft Kontrollen gegen illegales Baden

22 Mai 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Mit den angekündigten sommerlichen Temperaturen wächst in Köln die Sorge vor gefährlichen Badeunfällen im Rhein. Die Stadt erinnert deshalb erneut eindringlich an das seit vergangenem Jahr geltende Badeverbot entlang des gesamten Kölner Rheinufers – und kündigt verstärkte Kontrollen durch das Ordnungsamt an.

Der Rhein gilt als eine der meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt. Was für viele Menschen an heißen Tagen wie eine schnelle Abkühlung erscheint, kann innerhalb weniger Sekunden lebensgefährlich werden. Besonders tückisch seien die starken und oft unsichtbaren Strömungen, warnt die Stadt. Selbst erfahrene Schwimmerinnen und Schwimmer hätten gegen die Kraft des Flusses kaum eine Chance.

Das Badeverbot erstreckt sich über die gesamte Kölner Rheinlänge von 67,3 Kilometern. Bereits das planmäßige Verweilen in mehr als knöcheltiefem Wasser gilt dabei offiziell als Baden und ist untersagt. Ausnahmen bestehen lediglich für Rettungseinsätze, Übungen von Feuerwehr und Wasserrettungsdiensten, den Wassersport wie Rudern oder Kanufahren, Angelsport sowie ausdrücklich genehmigte Veranstaltungen.

Um auf die Gefahren aufmerksam zu machen, hat die Stadt entlang des Rheins rund 60 Hinweisschilder installiert. Diese informieren mehrsprachig über das bestehende Badeverbot.

Angesichts des erwarteten Besucheransturms an den Rheinufern will das Ordnungsamt in den kommenden Tagen deutlich mehr Präsenz zeigen. Neben Aufklärungsgesprächen sollen Verstöße künftig konsequenter geahndet werden. Wer trotz Verbots im Rhein badet und dadurch sich oder andere in Gefahr bringt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro rechnen.

Die Stadt appelliert deshalb an Bürgerinnen, Bürger und Besucher, auf sichere Alternativen auszuweichen. Zur Abkühlung empfiehlt sie die Nutzung der städtischen Freibäder sowie freigegebener Badeseen in Köln und dem Umland. „Der Rhein ist kein Badegewässer“, betont die Verwaltung erneut.

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