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CDU-Kandidaten für Bundestag gehen auf Tour

05 Oktober 2016 von admin

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u-bundestagBei der CDU wird es spannend. Nach dem angekündigten Rückzug von Wolfgang Bosbach aus der Politik bewerben sich ganze vier Kandidaten um die Chance auf einen Sitz im Bundestag. Doch das Quartett ist nur provisorisch besetzt – es gibt einen klaren Favoriten. Doro Dietsch, Christian Buchen, Hermann-Josef Tebroke und Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein ringen in Burscheid, Odenthal und Bensberg um die Gunst der eigenen Parteimitglieder.

Die Termine im Einzelnen:

  • Mittwoch, 5. Oktober, 19 Uhr
    Hotel Schützenburg, Hauptstraße 116, 51399 Burscheid
  • Mittwoch, 19. Oktober, 19 Uhr
    Bürgerhaus/Herzogenhof, Altenberger-Dom-Straße 36, 51519 Odenthal
  • Mittwoch, 26. Oktober, 19 Uhr
    Ratssaal Bensberg, Wilhelm-Wagener-Platz, 51429 Bergisch Gladbach

Wir stellen die Kandidaten vor und geben eine Einschätzung ab.

Doro Dietsch

Doro Dietsch ist seit einigen Jahren nicht mehr im Rat der Stadt Bergisch Gladbach vertreten. Nach einer langjährigen Tätigkeit als Journalistin arbeitet sie jetzt im Angestelltenverhältnis im Landtag NRW. Ihre Bewerbung um eine Chance auf ein Bundestagsmandat stützt sie u.a. auf Lebenserfahrung und dass sie sogar „Jungfrau“ im Dreigestirn der Großen Gladbacher war.

Unsere Einschätzung: CDU-Insider wissen, wenn man für ein hohes Amt kandidieren kann ist Doro Dietsch (fast) immer dabei. Bei der Union selbst haben es sich Doro und ihr Mann Werner-Schmitz Dietsch aber in jüngster Vergangenheit etwas verscherzt. Die Parteifreunde kritisierten gegenüber GL Aktuell insbesondere eine „überhebliche“ Art.

Doro Dietsch hatte sich bereits 2004 als Kandidatin für die Landtagswahl bei den CDU-Mitgliedern von Bergisch Gladbach und Rösrath beworben. Sie war auch 2009 als Kandidatin aufgestellt worden. Beide Male unterlag sie gegen Holger Müller. Ihre Kandidatur für den Landtag wiederholte Dietsch nochmals 2016, zog diese aber – augenscheinlich mangels Erfolgsaussichten – wieder zurück.

Wir denken, die Chancen für Doro auf den Weg in den Bundestag liegen in etwa bei Null.

Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein

Wer kennt Ihn nicht, den Prinz von und zu? Richtig, man kennt ihn nicht. Nur in Odenthal ist er bekannt als CDU Vorsitzender in der kleinen Gemeinde. Im Alter von 67 will er es nochmal wissen und künftig Ihre Stimme in Berlin sein. Sein Slogan: FÜR’S BERGISCHE LAND MIT HERZ UND VERSTAND.

Unsere Einschätzung:  Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein ist einige Jahre als Kreistagsmitglied für die Union tätig gewesen. Derzeit ist er auf der politischen Bühne in Odenthal als sachkundiger Bürger tätig. Für den Bundestag ist uns das deutlich zu wenig.

Hermann-Josef Tebroke

Tebroke ist mit seiner Familie ins Bergische Land nach Lindlar gezogen und war dort ab 2004 Bürgermeister, bis er im November 2011 zum Landrat gewählt wurde. Seine Amtszeit endet 2017. Tebroke hat einen guten fachlichen Background. Studium der Betriebswirtschaft, Promotion zum Dr. rer. pol. 1992, Habilitation, Professor für Finanzen bis 2004. CDU intern gilt Tebroke als seriös und zuverlässig.

Unsere Einschätzung: Tebroke ist im Kreis bekannt und gilt als guter Mann bei der CDU. Größere Schnitzer oder Blamagen wie einige seiner Mitbewerber leistete er sich nicht. Daher gilt er bei uns als sicherer Favorit und Nachfolger Wolfgang Bosbachs.

Christian Buchen

Christian Buchen ist seit 2009 Stadtratsmitglied in Bergisch Gladbach. Mit Mitte 30 gehört er zu den „jüngeren“ Kommunalpolitikern der Union. Wesentliche Themen konnte Buchen bisher nicht in die Politik einbringen. Größere Schnitzer blieben ihm nicht erspart. Als Vorsitzender des Verkehrs- und Infrastrukturausschusses fiel er kürzlich sogar negativ auf. Einige Ausschussunterlagen sind OBI-Informatiker Christan Buchem trotz aller Technik im Rathaus „verschwunden“ und auch im Faxgerät „verloren gegangen“. Ob persönliches Unvermögen oder Vorsatz im Spiel waren, wurde nicht geklärt.

Unsere Einschätzung:  Dass Buchem sich hier durchsetzt, halten wir für unwahrscheinlich. Gewählt wird selten jemand, der gerade erst einmal dabei ist. Ein Manko könnte auch der Fall mit den verschwundenen Ausschussunterlagen sein. Hart gesagt schafft man es auf diese Art, sich unmöglich zu machen, nur in gewisse Positionen bei Volkswagen – mehr aber auch nicht meinen wir.

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