Tag Archiv | "Georg Watzlawek"

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Bürgerportal wird zu wirtschaftlichem Totalschaden

02 Januar 2015 von admin

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Georg Watzlawek und Werner Schmitz-Dietsch geben auf

pleitegeier-300

iGL das nächste Opfer?

Mit der Einstellung von in-gl.de ist die Medienvielfalt in Bergisch Gladbach geringer geworden. Kleine lokale Angebote haben es von sich aus schwer, sich gegenüber überregionalen Angeboten zu behaupten. Das „iGL Bürgerportal Bergisch Gladbach“ unter in-gl.de und ein damit verbundener Newsletter gaben letztlich nur ein kurzes Gastspiel.

Georg Watzlawek und Werner Schmitz-Dietsch erreichten offensichtlich keine journalistische Qualität, die konkurrenzfähig gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger und anderen auf dem Medienmarkt ist und Bestand haben könnte. Die Leser haben die kostenpflichtigen Angebote von in-gl.de nicht in ausreichender Menge angenommen.

Georg Watzlawek und Werner Schmitz-Dietsch scheinen mit der hinter in-gl.de stehenden Firma „Vor Ort-Medien UG (haftungsbeschränkt)“ gescheitert zu sein. Die letzte veröffentlichte Bilanz von 2011 zeigt, dass in-gl.de lediglich ca. 330 Euro im gesamten Jahr erwirtschaften konnte. Laut Bundesanzeiger stieg die Summe der Verluste (nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag) des verwandten Printmediums „Franzz – Der Bewegungsmelder“ ebenfalls in 2011 auf ca 285.000 Euro. Wie sie auf in-gl.de kundtun, wollen Watzlawek und sein Team „eine Auszeit“ nehmen, um sich Gedanken über ihre weitere Zukunft machen. Doch stehen sie zunächst einmal vor der Aufgabe, bereits gezahlte Abobeiträge wie versprochen in den nächsten Tagen zurück zu erstatten.

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Gladbacher Politiker zensiert Occupy Bewegung

13 August 2012 von admin

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Willie Obst, ein Aktivist der kölner Occupy Bewegung versuchte an der politischen Diskussion in Bergisch Gladbach teilzunehmen. Über die Facebookgruppe „Politik in Bergisch Gladbach“ machte er zunächst auf die Räumung des Occupy Camp in Frankfurt aufmerksam. Sein Beitrag wurde kurzerhand von den Administratoren Georg Watzlawek (Redakteur beim Handelsblatt) und Werner Schmitz-Dietsch (MdR, CDU Fraktion) gelöscht. Als Grund wurde der fehlende Lokalbezug zur Gladbacher Politik ins Feld geführt. Doch mit lokalen Themen konterte Obst den harten Durchgriff der Administration. Er postete zwei Links auf kritische Artikel der Linkspartei in denen die vermeindliche Vetternwirtschaaft in der Stadt Bergisch Gladbach angeprangert wird:

http://www.linksfraktion-gl.de/2011/11/14/ein-gschm%C3%A4ckle-bleibt-eines-von-steuerverschwendung-vetternwirtschaft-und-korruption/

http://www.linksfraktion-gl.de/themen/fu%C3%9Fg%C3%A4ngerzone/

Die Reaktion erfolgte erwartungsgemäß prompt. Willie Obst wurde aus der Gruppe verbannt und von der politischen Diskussion ausgeschlossen. Hierzu erklärt Obst:

„Bergisch Gladbach ist ja bereits durch die mediale Berichterstattung in Veruf geraten. Die dort regierende CDU / FDP Mischpoke durfte ich jetzt auch live erleben. Das hätte ich ja nicht gedacht.“

Zensur ist im Internet nicht gerne gesehen und führt regelmäßig zu Aufruhr in der Bloggerszene, insbesondere wenn versucht wird Fakten unter den Tisch zu kehren.

Obst führt weiter aus: „Wenn man hier nicht auf der gleichen politischen Linie ist wird man hier hart ausgeblendet. Das sind ja fast italienische Verhältnisse wie unter Berlusconi. Ich kann mir natürlich denken das Occupy kein einfaches und oft auch kein gern gesehenes Thema ist für die Unionspolitiker im Bergischen. Der Name Bürgerportal für die Betreiber dieser Diskussionsgruppe passt aber nicht, da hier munter gelöscht und die abweichende Meinung unterdrückt wird. Es sollte vielmehr Regierungsportal oder Amigogruppe heissen. Wir in Köln maßen uns soetwas jedenfalls nicht an.“

Früher galt das weltweite Netz als Heimstadt für freie Meinungsäußerung, ungehinderte Kommunikation und Internationalität. Doch heute sehen wir viele Bestrebungen, diese Freiheiten immer weiter einzuschränken.

„Die Rechte der Bürger werden hier kommerziellen und politischen Interessen geopfert. Auch Bergisch Gladbach ist von dieser Unsitte betroffen. Leider kann ich das nun auch persönlich bestätigen.“ schließt Obst.

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