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378 freie Ausbildungsplätze im Rheinisch-Bergischen Kreis: Die Chance, jetzt noch durchzustarten

28 September 2023 von Darian Lambert

Rheinisch-Bergischer Kreis: Es ist ein „Last Call“ für all jene, die den Sprung in die Berufswelt wagen möchten. Laut der IG BAU Köln-Bonn stehen im Rheinisch-Bergischen Kreis derzeit noch 378 Ausbildungsplätze zur Verfügung, von denen alleine 40 im Baugewerbe sind. Dabei stützt sich die Gewerkschaft auf aktuellste Daten der Arbeitsagentur.

Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Köln-Bonn, Mehmet Perisan, betont: „Es ist keineswegs zu spät. Es ist immer noch möglich, sich zu entscheiden, die Weichen für eine erfolgreiche Karriere mit einer Berufsausbildung zu stellen.“ Für viele junge Menschen bietet eine Ausbildung nicht nur die Chance, früh praktische Erfahrungen zu sammeln, sondern auch finanzielle Unabhängigkeit. Zum Beispiel erhalten Auszubildende im Baugewerbe bereits im ersten Jahr eine Vergütung von 935 Euro monatlich, die sich bis zum dritten Lehrjahr auf beeindruckende 1.495 Euro erhöht.

Aber es geht nicht nur ums Geld. Eine Ausbildung im Rheinisch-Bergischen Kreis hält Schritt mit der fortschreitenden Technologie. „Es ist ein Zeitalter der Digitalisierung und technischen Innovationen – und das Baugewerbe ist da keine Ausnahme“, so Perisan.

Dazu kommt die Stabilität des Arbeitsmarkts. Das Handwerk und die Industrie – insbesondere das Baugewerbe – bieten konstante Beschäftigungsmöglichkeiten. Immerhin werden im Kreis ständig Straßen, Brücken und vor allem Wohnungen gebaut. Hinzu kommt das ambitionierte „Mammutprogramm“ zur Klimasanierung von Gebäuden.

Mehmet Perisan betont auch die langfristigen Karriereperspektiven: „Nach einer abgeschlossenen Ausbildung stehen viele Türen offen. Der Weg zum Meister oder Polier ist nur der Anfang, und die Möglichkeiten, im Handwerk oder in der Industrie voranzukommen, sind zahlreich.“

Doch die Frage bleibt: Warum sind trotz der vielen Vorteile immer noch 35% der ursprünglich 1.085 gemeldeten Ausbildungsplätze für das aktuelle Ausbildungsjahr nicht besetzt? Der IG BAU-Bezirksvorsitzende sieht darin eine verpasste Gelegenheit: „Es ist nicht nur schade, sondern auch schwer verständlich. Eine Ausbildung jetzt zu beginnen, ist der clevere Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben.“

Es bleibt zu hoffen, dass dieser „Last Call“ viele junge Menschen erreicht und sie die Gelegenheit nutzen, um ihre berufliche Laufbahn zu starten.

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