Archiv | September 17th, 2013

Jugendkulturfestival 2013 – „Move In“ trifft „nachtfrequenz13 – die lange Nacht der jugendkultur“

17 September 2013 von admin

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Ein Festival – zwei Veranstaltungsreihen: Das Jugendkulturfestival „Move In“ findet in diesem Jahr am 27. und 28. September 2013 statt. Parallel dazu hat das Land NRW die Veranstaltungsreihe „nachtfrequenz13 – die lange nacht der jugendkultur“ ausgerufen, an der 46 Städte  und Gemeinden teilnehmen. Die Bergisch Gladbacher Veranstalter haben „Move In“ zur Teilnahme an der Landesaktion angemeldet und erhalten auch Fördermittel aus dem NRW-Familienministerium und von der RUHR Kulturmetropole. Eigentlich ist als Termin für die landesweiten Aktionen die Nacht vom 28. auf den 29. September vorgesehen, aber nicht nur in  Bergisch Gladbach startet die „nachtfrequenz“ schon früher.

In Bergisch Gladbach unterstützten zudem die VR Bank eG Bergisch Gladbach und die Stadtverwaltung das Jugendkulturfestival.

In diesem Jahr werden den Jugendlichen drei unterschiedliche Formate angeboten:

·        Offene Bühne

Die Offene Bühne wird im großen Spiegelsaal des Bergischen Löwen stattfinden – eine gute Gelegenheit, sich nicht vor dem ganz großen Publikum präsentieren zu müssen und Auftrittserfahrung zu sammeln. Die Organisatoren erwarten ein spannendes Programm, das moderiert oder gar spontan ablaufen kann – vom kleinen Bandauftritt über die Rezitation eines Gedichtes bis hin zum Minitheaterstück.

·        Workshops

Ebenfalls im Bergischen Löwen werden am Samstag unterschiedliche Workshops wie Cajon spielen, Zirkus, Videojournalismus, Break- und Streetdance, Maskenbildung, Beatboxing, Cocktailworkshop (ohne Alkohol), T-Shirt bedrucken, Lichtgraffiti und Theater angeboten. Die Besucher/innen können in den verschiedenen Workshops in unterschiedliche kulturelle Sparten hineinschnuppern und ausprobieren, was ihnen gefällt und wozu sie Talent haben.

·        Konzert

Zum Abschluss des Jugendkulturfestivals gibt es ein Konzert mit verschiedenen Bands im Jugend-Kulturzentrum Q1. Aufspielen werden: Burned / Rape / Looks like Leonidas / Rauputz / Like Snow.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Angesprochen werden junge Menschen im Alter von 12 bis 21 Jahren. Ein besonderes Augenmerk wird auf den Aspekt   der Inklusion gelegt: Bergischer Löwe und Q1 sind für Menschen mit Gehbehinderungen barrierefrei.

Was wollen die Veranstalter erreichen?

Move in – salopp übersetzt „Komm rein“ – will jungen Menschen, auch und besonders den unerfahrenen in Sachen Kultur, die kulturelle Vielfalt, die ihnen in Bergisch Gladbach geboten wird, nahebringen. Insbesondere die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit stehen dabei im Fokus. Wer noch nicht so recht weiß, welche kulturellen Betätigungen Spaß machen, kann dies in den Workshops ausprobieren und so vielleicht sein Talent entdecken. Für diejenigen, die ihr „Können“ schon entdeckt haben, erhalten auf der offenen Bühne Gelegenheit, es zu präsentieren. Andere wiederum haben die Möglichkeit, einfach nur eine „gute Show“ zu sehen. „Eigene Kultur machen“ und „Kulturgenuss“ werden gleichwertig erfahren und eingeübt.

Nicht nur „Move In“, auch viele andere kulturelle Bildungsangebote in Bergisch Gladbach (Kulturrucksack, Jugendkunstschule, Musikschule, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Museumspädagogik) helfen jungen Menschen, an kulturellen (Bildungs-)Angeboten Freude zu finden und gleichzeitig Hemmschwellen zu kulturellen Einrichtungen im allgemeinen abzubauen. Ganz wichtig ist den Organisatoren auch die Teilhabe von jungen Menschen aus bildungsfernen Milieus, von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte oder mit einer Behinderung.


Veranstalter

„nachtfrequenz 13 – die lange nacht der jugendkultur“ wird landesweit von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit Nordrhein-Westfalen e.V. durchgeführt.
Das Jugendkulturfestival „Move In“ wird organsiert von den Offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen, der Kreativitätsschule, dem Kulturbüro der Stadt und dem städtischen Jugendamt.
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Eine Woche Politiker /in

17 September 2013 von admin

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Projektwoche zur politischen Partizipation in Bergisch Gladbach
16. September bis 20. September 2013

Was gefällt mir an Bergisch Gladbach und was nicht? Wer hat was zu entscheiden? Welche Wünsche und Vorstellungen von einer kinder- und jugendfreundlichen Stadt habe ich? Was würde ich selbst gerne ändern? Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich eine Woche lang Schülerinnen und Schüler der Städtischen Realschule Kleefeld. Durchgeführt wird die Projektwoche nun schon zum 6. mal in Kooperation zwischen Schule, städtischem Jugendamt und UFO, dem Jugendkulturhaus der AWO. An der Projektwoche, die am Montag, dem 16. September 2013 begonnen hat, nehmen 25 Jugendliche der 8. Klassen (Sowi-Kurs) teil. Am Ende der Woche werden die Jungen und Mädchen im Rahmen einer nachgestellten Ratssitzung in der Aula der Realschule (Im Kleefeld 19, 51467 Bergisch Gladbach) ab 14:00 Uhr ihre politischen Vorstellungen diskutieren. Zum Abschluss überreichen die „Nachwuchspolitiker“ am Freitag, dem 20. September 2013 eine politische „Wunschliste“ an Herrn Bürgermeister Urbach.

Da zum Politikeralltag auch der Umgang mit der Presse gehört, sind die „Nachwuchskräfte“ im kommunalen Politikgeschäft für Interviewanfragen offen.

In Bergisch Gladbach wird seit einiger Zeit überlegt, wie Kinder und Jugendliche an politische Beteiligungsprozesse herangeführt werden können. Die Ideen reichen von der Einführung eines Kinder- und Jugendparlamentes über Jugendforen bis hin zur Beteiligung an konkreten Projekten. Bevor man aber die politische Beteiligung von jungen Menschen institutionalisiert, müssen die Grundlagen gelegt werden: Erstens müssen junge Menschen darüber informiert werden, wie kommunale Politik funktioniert, und zweitens muss das Interesse für lokale politische Prozesse und Themen geweckt werden.

Mit dem Projekt „Eine Woche Politiker“ wollen wir – das Jugendkulturhaus der AWO „Ufo“ und das Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach – jungen Menschen die kommunale Politik im Rahmen einer Projektwoche näher bringen.

Die Teilnehmer/innen sollen die Struktur und die Funktion kommunaler Politik sowie den Aufbau der Stadtverwaltung kennen lernen. Die Schüler sollen in Gruppen aktuelle Themen bearbeiten und nach der Präsentation der Ergebnisse am 20.09.2013 ihre „Wunschliste“ an Herrn Bürgermeister Urbach übergeben. Methodisch werden die jungen Menschen dabei über ganz praktische Aufgaben an die Thematik herangeführt. So stehen zum Beispiel Ortsbesichtigungen, ein Besuch der Stadtverwaltung sowie eine abschließende „Ratssitzung“ auf dem Plan.

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