Der Jahreswechsel 2025/2026 ist für Feuerwehr und Rettungsdienst in Bergisch Gladbach insgesamt ruhig verlaufen. Dank frühzeitiger und umfassender Einsatzvorbereitungen konnten die erwarteten Herausforderungen der Silvesternacht souverän bewältigt werden. Neben den regulär besetzten Feuer- und Rettungswachen waren zusätzlich die Feuerwehrhäuser in der Stadtmitte, in Herkenrath sowie in Paffrath/Hand durch ehrenamtliche Einheiten besetzt. Darüber hinaus wurde ein zusätzlicher Rettungswagen in Dienst gestellt, um auf ein mögliches erhöhtes Einsatzaufkommen reagieren zu können.

Gut vorbereitete Einsatzkräfte
Die getroffenen organisatorischen Maßnahmen sorgten dafür, dass Feuerwehr und Rettungsdienst jederzeit handlungsfähig blieben. Die zusätzliche personelle und materielle Verstärkung stellte sicher, dass auch bei parallelen Einsätzen ausreichend Kräfte zur Verfügung gestanden hätten – eine Situation, die in dieser Nacht jedoch glücklicherweise nicht eintrat.
Einsatzbilanz in der Silvesternacht
Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr arbeiteten Feuerwehr und Rettungsdienst insgesamt 20 Einsätze ab. Davon entfielen neun auf den Brandschutz und elf auf den Rettungsdienst. Im Vergleich zum Vorjahr blieb insbesondere das Einsatzaufkommen im Rettungsdienst deutlich unter dem Niveau der Silvesternacht 2024/25.
Bei den Brandschutzeinsätzen handelte es sich überwiegend um kleinere Einsatzlagen, darunter brennende Abfallbehälter und sonstige Kleinbrände. Größere Schadensereignisse oder zeitkritische Paralleleinsätze blieben aus. Bereits im Laufe des Tages hatte die Feuerwehr sechs Einsätze zu bewältigen, von denen drei auf einen unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen waren.
Witterung begünstigt ruhiges Einsatzgeschehen
Die nasskalte Witterung mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt trug offenbar dazu bei, dass sich vergleichsweise wenige Menschen im öffentlichen Raum aufhielten. Dies wirkte sich positiv auf das Einsatzaufkommen aus. Über die gesamte Nacht hinweg bewegte sich das Einsatzgeschehen in einem erwartbaren und gut beherrschbaren Rahmen.
Achtlos entsorgtes Feuerwerk sorgt für zusätzliche Einsätze
Trotz des insgesamt ruhigen Verlaufs registrierte die Feuerwehr eine wiederkehrende Problematik: In mehreren Straßen des Stadtgebiets brannten zurückgelassene Feuerwerksbatterien, die nach dem Abbrennen unbeaufsichtigt am Straßenrand abgestellt worden waren. Diese Kleinbrände führten zu vermeidbaren Brandschutzeinsätzen. Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Feuerwerksreste nach der Nutzung vollständig abgelöscht und ordnungsgemäß entsorgt werden sollten.
Dank an die Einsatzkräfte
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankt sich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes für ihren engagierten und professionellen Einsatz zum Jahreswechsel.
Wünsche zum neuen Jahr
Abschließend richtet die Feuerwehr Bergisch Gladbach ihre Neujahrswünsche an die Bevölkerung und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein gesundes, sicheres und glückliches Jahr 2026.





