Ein Stromausfall am Sonntag hat in Leverkusen für Ärger bei vielen Haushalten gesorgt. In der Folge des Ausfalls meldeten zahlreiche Anwohner defekte Elektrogeräte und beschädigte Durchlauferhitzer. Ursache war nach bisherigen Erkenntnissen eine Überspannung, die infolge eines technischen Defekts bei einem vorgelagerten Netzbetreiber entstanden ist.

Mehrere Stadtteile betroffen
Die Überspannung wirkte sich insbesondere auf die nordöstlichen Stadtteile Alkenrath, Steinbüchel, Lützenkirchen, Schlebusch und Bergisch Neukirchen aus. Dort wurden zahlreiche elektronische Geräte in privaten Haushalten in Mitleidenschaft gezogen.
Energieversorger sieht keine Haftung
Der örtliche Energieversorger Energieversorgung Leverkusen erklärte, dass er für die entstandenen Schäden nicht hafte. Begründet wird dies damit, dass die Überspannung nicht im eigenen Netz verursacht worden sei. Parallel dazu wurden umfangreiche Nacharbeiten im Niederspannungsnetz durchgeführt, um die Versorgung zu stabilisieren und weitere Auswirkungen für Endkunden zu vermeiden.
Schadensmeldungen über Westnetz
Betroffene Kundinnen und Kunden können sich bei anhaltenden Problemen an die Störungsannahme wenden. Zuständig für die Schadensbearbeitung ist der vorgelagerte Netzbetreiber Westnetz, der Schadensmeldungen über ein entsprechendes Formular entgegennimmt. Anwohnern wird empfohlen, beschädigte Geräte zu dokumentieren und den Schaden zeitnah zu melden.
Der Stromausfall zeigt erneut, wie empfindlich moderne Haushalte auf Netzstörungen reagieren und welche Folgen Überspannungen für elektrische Anlagen haben können.





