Archiv | Aktuelles

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Köln: Rostiger Baukran soll nach 13 Jahren endlich abgebaut werden

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Linzer Straße in Köln steht seit rund 13 Jahren ein ungenutzter Baukran vor einem Wohnhaus. Ursprünglich war geplant, dort Dachwohnungen auszubauen. Die Stadt untersagte jedoch 2019 weitere Arbeiten, nachdem es zu Verstößen gegen die Baugenehmigung gekommen war. Seitdem blieb der Kran stehen und verfiel zunehmend.

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Anwohner fordern seit Langem eine Lösung

Der Kran führte in der Nachbarschaft über Jahre hinweg zu wachsender Unzufriedenheit. Viele Anwohner äußerten Sicherheitsbedenken, da sich der rostige Stahlmast in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern und einer Schule befindet. Befürchtet wurde unter anderem, dass der Kran bei starkem Wind zur Gefahr werden könnte.

Auch optisch galt der Kran in der Straße als belastend. Die Situation führte schließlich zur Organisation einer Petition, die 63 Unterstützende erreichte. Der Druck aus der Nachbarschaft sorgte dafür, dass sich die Stadt erneut intensiv mit dem Thema befasste.

Abbau beginnt Mitte Dezember

Das Ordnungsamt bestätigte, dass von dem Baukran trotz seiner Position auf privatem Gelände eine Gefahr ausgeht. Der Eigentümer wurde daher verpflichtet, ihn zu entfernen. Erste Maßnahmen sind bereits sichtbar: Anfang Dezember wurde der Kran teilweise eingefahren. Der vollständige Abbau soll Mitte Dezember erfolgen und wird durch die Stadt überwacht.

Nachbarschaft entwickelt eigenen Umgang mit dem Thema

Die lange Dauer des Problems führte in der Nachbarschaft zu einer Mischung aus Frust und schwarzem Humor. Es entstand ein Stammtisch mit dem Namen „FAKK – Freunde aller Kölner Kräne“, bei dem symbolisch ein kleiner Kran als Wanderpokal weitergereicht wird.

Viele Anwohner hoffen nun auf ein baldiges Ende der jahrelangen Belastung und darauf, dass der Kran noch vor Jahresende endgültig aus dem Straßenbild verschwindet.


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Einbrecher in Burscheid und Odenthal unterwegs – Schmuck und Bargeld entwendet

10 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Gleich zwei Einbrüche beschäftigten am Samstagabend (09.12.) die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis. In Burscheid und Odenthal drangen unbekannte Täter in Wohnhäuser ein und entwendeten Schmuck und Bargeld. In beiden Fällen fehlt von den Einbrechern bislang jede Spur.

Einbruch in der Pastor-Löh-Straße in Burscheid

Der erste Einsatz führte die Beamten gegen Abend nach Burscheid. Zwischen 15:50 Uhr und 18:00 Uhr hatten Unbekannte ein Wohnhaus in der Pastor-Löh-Straße aufgebrochen. Die Täter schlugen ein Fenster ein und hinterließen zudem Hebelspuren an einer Balkontür – deutliche Hinweise auf ein gewaltsames Eindringen.

Im Inneren des Hauses fanden die Polizisten ein komplett durchwühltes Bild vor: Schränke standen offen, Schubladen waren herausgezogen und zahlreiche Gegenstände lagen verstreut. Nach Angaben der Bewohner wurden Schmuck und Bargeld gestohlen. Die genaue Schadenssumme ist noch unklar.

Weiterer Einbruch am gleichen Tag in Odenthal-Blecher

Nur kurze Zeit später wurde die Polizei zu einem weiteren Fall nach Odenthal-Blecher gerufen. Dort gelangten Einbrecher im Zeitraum von 13:15 Uhr bis 19:30 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Reiner-Hütten-Straße. Offenbar brachen sie ein Küchenfenster auf und verschafften sich so Zugang zu den Wohnräumen.

Auch hier durchsuchten die Täter vor allem Schlafräume und Schränke. Gestohlen wurde nach ersten Erkenntnissen erneut Schmuck – der Wert ist allerdings noch nicht beziffert.

Polizei bittet um Hinweise

In beiden Fällen wurden Strafanzeigen aufgenommen, die Spurensicherung war vor Ort. Die Polizei Rhein-Berg prüft nun mögliche Zusammenhänge zwischen den Einbrüchen.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 unter 02202 205-0 zu melden.

Besonders in der dunklen Jahreszeit mahnt die Polizei erneut zur erhöhten Aufmerksamkeit in Wohngebieten.

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Burscheid: Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus – Seniorin um vierstelligen Betrag gebracht

09 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Burscheid ist eine Seniorin Opfer von Trickbetrügern geworden, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben. Den Tätern gelang es, mit der erbeuteten Bankkarte einen niedrigen vierstelligen Betrag vom Konto der Frau abzubuchen.

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Anruf von angeblichem Bankangestellten

Wie die Seniorin der Polizei am Montag (08.12.) mitteilte, hatte sie bereits am Samstagmorgen einen Anruf erhalten. Am Telefon meldete sich ein Mann, der sich als Mitarbeiter ihrer Bank ausgab und sie in ein längeres Gespräch verwickelte. Er kündigte an, einen Kollegen persönlich zu ihr nach Hause zu schicken.

Zwischen 10 und 11 Uhr klingelte dann ein Mann an der Wohnungstür der Frau in der Straße Im Eulenflug. Die Seniorin ließ ihn in die Wohnung. Kurz darauf verließ der Unbekannte die Räumlichkeiten wieder – zunächst ohne, dass der Frau etwas auffiel.

Bankkarte verschwunden – Geld bereits abgebucht

Erst im Anschluss bemerkte die Seniorin, dass ihre Bankkarte verschwunden war. Als sie bei ihrer Bank anrief, um die Karte sperren zu lassen, erhielt sie die schockierende Nachricht: Bereits zuvor war ein niedriger vierstelliger Betrag von ihrem Konto abgehoben worden.

Der Täter wird von der Geschädigten wie folgt beschrieben:
Der Mann ist etwa 35 bis 45 Jahre alt, hat schwarze Haare und ein „ausländisches Erscheinungsbild“. Er trug schwarze Oberbekleidung sowie eine schwarze Hose.

Zeugen, die Hinweise zu dem Mann geben können oder im Bereich Im Eulenflug verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Polizei warnt: Senioren im Visier von Betrügern

Nach Angaben der Polizei sind Seniorinnen und Senioren im Rheinisch-Bergischen Kreis nahezu täglich das Ziel von Betrügern, die sich unter anderem als Verwandte, Polizisten oder Bankmitarbeiter ausgeben. Die Polizei rät, bei unerwarteten Anrufen grundsätzlich misstrauisch zu sein, keine persönlichen Daten preiszugeben und niemals Bankkarten oder PIN-Nummern an Fremde zu übergeben.

Zur besseren Vorsorge bietet die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg kostenlose Beratungen an – für Seniorinnen und Senioren ebenso wie für deren Angehörige. Ziel ist es, auf typische Maschen aufmerksam zu machen und konkrete Handlungsempfehlungen zu geben.

Interessierte können einen Termin unter der Telefonnummer 02202 205-444 vereinbaren oder sich per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de wenden.

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Einbruch Bäckerei

Einbruch in Bäckerei in Rösrath – Täter flüchtig

08 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht auf Sonntag (08. Dezember) ist eine Bäckerei an der Hauptstraße in Rösrath Ziel eines Einbruchs geworden. Unbekannte verschafften sich Zugang zu dem Geschäft und entwendeten dabei Bargeld sowie ein Mobiltelefon. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.

Einbruch Bäckerei

Mitarbeiterin entdeckt Einbruch am frühen Morgen

Laut Angaben der Polizei hatte eine Mitarbeiterin das Geschäft am Vorabend (07.12.) gegen 19:15 Uhr ordnungsgemäß verschlossen. Als sie am frühen Morgen gegen 04:35 Uhr zur Bäckerei zurückkehrte, um den Betrieb für den Tag zu öffnen, bemerkte sie sofort, dass eingebrochen worden war.

Aus der Kasse fehlte ein dreistelliger Bargeldbetrag, außerdem nahmen die Täter ein Mobiltelefon mit.

Einbruchsspuren an Türen entdeckt

Die alarmierte Polizei konnte am Tatort deutliche Einbruchsspuren feststellen. Hebelmarken sowohl an der Doppelschiebetür als auch an der Tür zu einem Büroraum deuten darauf hin, dass die Täter sich gewaltsam Zutritt verschafften. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Polizei sucht Zeugen

Da bislang unklar ist, wer für den Einbruch verantwortlich ist, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.
Zeugen, die zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Bäckerei gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu melden.

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Rösrath: Betrunkener Autofahrer verliert Führerschein – Lachgas-Kartusche im Fahrzeug

08 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Am frühen Sonntagmorgen (07. Dezember) kam es in Rösrath zu einem Polizeieinsatz, der für einen 33-jährigen Mann aus Mönchengladbach schwerwiegende Folgen haben dürfte. Beamte der Polizeiwache Overath stoppten kurz vor 7 Uhr einen VW, dessen Fahrer zuvor durch unsichere Fahrweise aufgefallen war. Unter anderem war der Wagen gegen eine Bordsteinkante geprallt.

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Auffällige Fahrweise erregt die Aufmerksamkeit der Polizei

Die Beamten hatten das Fahrzeug bemerkt, weil es sichtbar in Schlangenlinien geführt wurde. Dass der Fahrer offenbar die Kontrolle über den Wagen verloren hatte, zeigte sich spätestens, als die Fahrbahnbegrenzung touchiert wurde. Eine Routinekontrolle sollte schließlich Gewissheit bringen – und brachte tatsächlich Erstaunliches zutage.

Alkoholgeruch und Lachgasfund im Innenraum

Bei der Überprüfung des Fahrers stellten die Polizisten einen deutlichen Alkoholgeruch fest. Außerdem entdeckten sie eine geöffnete Lachgas-Kartusche im Innenraum des Fahrzeugs. Ein Atemalkoholtest, der Klarheit über den Grad der Alkoholisierung hätte geben sollen, konnte vor Ort nicht durchgeführt werden. Deshalb ordnete die Polizei unmittelbar eine Blutprobenentnahme an.

Führerschein beschlagnahmt – Anzeige folgt

Für den 33-jährigen Mönchengladbacher hatte der Vorfall prompt Konsequenzen: Sein Führerschein wurde noch an Ort und Stelle sichergestellt, die Weiterfahrt sofort untersagt. Zudem stellte sich heraus, dass der Fahrer zunächst falsche Personalien angegeben hatte – ein weiteres Vergehen, das strafrechtliche Folgen nach sich ziehen kann.

Ermittlungen laufen

Sollte die Blutprobe den Verdacht bestätigen, muss sich der Mann unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. In einem solchen Fall drohen nicht nur Punkte in Flensburg und ein mögliches Fahrverbot, sondern auch eine empfindliche Geldstrafe. Die Ermittlungen dauern an.

Der Vorfall zeigt erneut, wie gefährlich Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr ist – für Fahrer wie für andere Verkehrsteilnehmer.

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KoKo ist zurück: Als Neuauflage online erhältlich

KoKo ist zurück: Als Neuauflage online erhältlich

07 Dezember 2025 von Gregor Herzfeld

Ein Stück DDR-Alltag kehrt zurück
Was jahrzehntelang in Ostdeutschland in nahezu jedem Haushalt stand, erlebt nun sein Comeback: KoKo – das traditionsreiche Erfrischungs- und Alltagsduftmittel, das bereits 1938 in Erfurt entwickelt wurde und später Kultstatus in der DDR erlangte. Generationen nutzten es im Alltag, ein Hauch auf die Schläfen oder in den Nacken – und der markante, frische Duft war sofort wiedererkennbar.

Nach der Wende verschwand KoKo langsam aus den Regalen, 2001 schließlich ganz – eine Markenikone drohte im Archiv der Geschichte zu enden. Doch heute, über 80 Jahre nach seiner Erfindung, feiert das Produkt seine Rückkehr.
Und das ist vor allem einem Mann zu verdanken: Frank Samirae, der die historische Marke wiederbelebt, rekonstruiert und modern produziert hat – inklusive der Originalrezeptur, deren charakteristischer Geruch bis heute unverkennbar geblieben ist .

Die Wiedereinführung begann mit einem Zeitungsartikel – und vielen Telefonen, die nicht mehr stillstanden

Nachdem die Thüringer Allgemeine Zeitung über die geplante Rückkehr von KoKo berichtete, folgte etwas, womit niemand direkt gerechnet hatte:
Viele meldeten sich direkt telefonisch oder per E-Mail bei Samirae, erzählten von Erinnerungen an Kindheit, Familie, Werkhalle, Nachtschicht. Einige hatten jahrelang nach Restbeständen gesucht, andere fragten sofort nach Einkaufsmöglichkeiten.

„Nach dem Artikel ging das Telefon nicht mehr aus.
Da wussten wir: Die Zeit ist reif, KoKo muss zurück!“

Daraufhin entschied Samirae zusammen mit seinem Team, in Produktion zu gehen – zunächst in einer ersten limitierten Kleinserie. Das markante Aroma bleibt dabei unverändert original, das Produkt selbst wirkt aber raffinierter, frischer, sauberer komponiert – ein Duft, der Nostalgie und Moderne verbindet.

Neu, hochwertig, zeitgemäß – aber treu zum Original

KoKo bleibt KoKo – doch die Hülle wurde neu gestaltet.
Statt der historischen Glasflasche erscheint die Neuauflage nun in einer hochwertigen Alu-Sprühflasche, handlich, langlebig und perfekt zur feinen Dosierung geeignet.
Das Etikett greift das historische KoKo-Design auf, wirkt aber klarer, zeitgemäßer, feiner akzentuiert – wie eine Brücke zwischen Gestern und Morgen.
KoKo wird aufgetragen, gerochen, erlebt.
Der Duft ist das Erlebnis: frisch, klar, ikonisch.

Ab sofort bestellbar – exklusiv online

Die erste Produktionscharge ist ab sofort erhältlich – direkt online über den offiziellen Hersteller-Shop bei eBay. Versand erfolgt bundesweit.

🛒 Jetzt bestellen – KoKo Original Duftspray (neu aufgelegt)
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Mit Beginn der ersten Produktionsserie erfolgt der offizielle Wiedereintritt in den Markt – jedoch bewusst mit Blick nach vorn statt zurück. KoKo soll kein nostalgisches Nischenprodukt bleiben, sondern sich als zeitgemäßes, urbanes Erfrischungsmittel für den Alltag etablieren. Neue Werbekampagnen, moderne Gestaltung und ein frischer Markenauftritt lösen KoKo sichtbar vom früheren DDR-Bild.

Für 2026 ist geplant, KoKo schrittweise in den stationären Handel zu bringen –in Lifestyle-Shops, ausgewählten Parfümerien, Drogerieketten und Concept Stores. Ziel ist nicht die Erinnerung an Früher, sondern die Positionierung als modernes, charakterstarkes Duftprodukt mit eigenem Markenprofil.

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GL steuert in ein ungewisses Haushaltsjahr 2026

GL steuert in ein ungewisses Haushaltsjahr 2026

07 Dezember 2025 von Gregor Herzfeld

Finanzlage bleibt angespannt

Bergisch Gladbach steht zum Jahresende 2025 vor einem finanziellen Wendepunkt. Der Haushaltsplan für 2026 liegt noch nicht vor, und obwohl das IKVS-System bereits Daten der Vorjahre zeigt, fehlen verbindliche Zahlen für das kommende Jahr.

Haushalt im freien Fall – laute Kritik wegen SPD/Grüner Politik

Klar ist jedoch: Die bisherigen Entwicklungen zeichnen ein Bild wachsender struktureller Defizite und einer Stadt, die sich finanziell immer weiter unter Druck setzt.

Die Aufwendungen liegen jedes Jahr deutlich über den Erträgen. Trotz wachsender Einnahmen steigt die Kostenlast schneller. Das ist der Kern des Haushaltsproblems.

Die bisherigen Haushaltsabschlüsse zeigen deutlich, dass die Ausgaben der Stadt dauerhaft schneller steigen als ihre Einnahmen. 2024 wurde ein Fehlbetrag von rund 50 Millionen Euro verzeichnet, 2025 waren es bereits fast 69 Millionen Euro. Für 2026 wird ein noch höheres Defizit erwartet, sollte der Trend unverändert bleiben. Ohne entschlossene Kurskorrektur drohen langfristig steigende Schulden, erneut wachsende Defizite und perspektivisch Belastungen für Bürger und Gewerbetreibende.

2026 zeigt den Tiefpunkt mit 84 Mio. € Defizit. Ab 2028 leichte Erholung – aber weiterhin klar im Minus. Ohne Kurswechsel bleibt der Haushalt langfristig nicht tragfähg.

Zanders-Areal: Großchance oder Haushaltsrisiko?

Ein besonders umstrittenes Thema ist die Entwicklung des Zanders-Areals – knapp 40 Hektar innerstädtische Fläche, eine der größten Konversionsflächen Deutschlands.
Kritiker bemängeln, dass die Vermarktung der Flächen noch nicht begonnen hat und wichtige Entscheidungen in der Vergangenheit politisch blockiert wurden. Einnahmen aus Grundstücksverkäufen, Gewerbeansiedlungen oder Erbbau könnten den Haushalt spürbar entlasten – stattdessen entstehen laufende Kosten ohne finanzielle Gegenwirkung.

Die Frage, die sich viele Bergisch Gladbacher stellen:
Warum wird eine Fläche mit solchem Potenzial bisher nicht als Einnahmequelle genutzt?

Politische Verantwortung und strategische Weichenstellung

Beobachter verweisen auf Entscheidungen der bisherigen Mehrheiten von SPD und Grünen, die Entwicklungsschritte des Areals zu langsam angegangen zu haben. Aus Sicht der Kritiker wurde damit eine große wirtschaftliche Chance nicht genutzt – mit Auswirkungen bis tief in die städtischen Finanzen.

Sollte sich dieser politische Kurs nicht ändern, warnen Wirtschaftsexperten vor einer absehbaren Konsequenz: Um die wachsenden Haushaltslöcher zu schließen, müsste die Stadt über kurz oder lang auf Steuererhöhungen zurückgreifen – Jahr für Jahr, immer weiter ansteigend.

Die Stadt lebt über ihren finanziellen Verhältnissen. Es fehlen im Basisjahr mehrere Prozentpunkte Stabilität.

Was bedeutet das für 2026?

Solange große Vermögensflächen wie das Zanders-Areal nicht aktiv genutzt werden, bleiben der Stadt nur zwei Reaktionswege:

  1. Einsparungen bei Personal, sozialen Leistungen und freiwilligen Ausgaben
  2. Steuer- und Abgabenerhöhungen zur Gegenfinanzierung

Beide Wege treffen Bürger direkt – der eine durch Leistungskürzungen, der andere durch finanzielle Belastungen.

Bergisch Gladbach steht vor einer Richtungsentscheidung.
Die derzeitige Haushaltslage ist das Ergebnis mehrerer Jahre wachsender Ausgaben, fehlender Einnahmenschöpfung und nicht ausgeschöpfter Entwicklungspotenziale. Das Haushaltsjahr 2026 könnte entweder einen Kurswechsel markieren – oder den Weg in noch tiefer werdende finanzielle Abhängigkeiten.


Ob dieser Umbruch gelingt, hängt nun davon ab, ob die kommunalpolitische Führung bereit ist, Entscheidungen anders zu treffen als bisher. Nur wenn große Flächen wie das Zanders-Gelände aktiv genutzt werden und ein klarer Konsolidierungskurs eingeschlagen wird, kann Bergisch Gladbach wieder finanziell handlungsfähig werden.

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Probealarm im Rheinland – Heute heulen ab 12 Uhr die Sirenen

06 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Heute Mittag wird es im Rheinland laut: In Köln, Leverkusen und im Rheinisch-Bergischen Kreis findet ein groß angelegter Probealarm statt. Ziel ist es, Warnmittel flächendeckend zu testen und gleichzeitig die Bevölkerung für das richtige Verhalten im Ernstfall zu sensibilisieren.

Symbolbild

Drei Sirenensignale im Abstand von jeweils fünf Minuten

Ab 12 Uhr ertönen insgesamt drei Signaltöne. Zunächst wird ein auf- und abschwellender Heulton zu hören sein – das klassische Warnsignal, das im Ernstfall auf eine Gefahrensituation hinweist. Nach einer fünfminütigen Pause folgen zweimal hintereinander ein gleichbleibender Dauerton. Dieser bedeutet Entwarnung und wird ebenfalls zweimal getestet, um die Funktionsfähigkeit sicherzustellen.

Warntag soll Verhalten im Ernstfall schulen

Durch die regelmäßigen Tests soll die Bevölkerung die Signale klar erkennen und wissen, wie im Ernstfall zu handeln ist. Bei einer realen Warnlage gilt:

  • In Gebäuden bleiben
  • Fenster und Türen schließen
  • Radio oder Warn-App einschalten

Parallel zur Sirenenauslösung wird heute wie üblich auch die Warn-App NINA aktiviert.

Technikcheck im großen Maßstab

Neben der Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger dient der Probealarm vor allem einem technischen Zweck: Die Städte überprüfen, ob alle Sirenen korrekt funktionieren und die Warnsignale ausspielen. Ein automatisiertes System misst, ob jede einzelne Anlage den Testton wie vorgesehen abgegeben hat.

Insgesamt werden 136 Sirenen in Köln ausgelöst, in Leverkusen heulen 12 Sirenen. Auch im Rheinisch-Bergischen Kreis ist das Sirenennetz eingebunden.

Mit dem heutigen Test wollen die Kommunen sicherstellen, dass die Warnsysteme im Ernstfall verlässlich funktionieren – und dass jeder weiß, was zu tun ist, wenn das Signal nicht Probe, sondern Realität ist.

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Menschlicher Schädel spurlos verschwunden – Rätselhafter Diebstahl an der Uni Köln

06 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein ungewöhnlicher Diebstahl sorgt an der Universität zu Köln derzeit für Rätsel und Ermittlungen: Aus der anatomischen Sammlung des Zentrums für Anatomie ist ein menschlicher Schädel verschwunden. Besonders brisant – die Gebeine sollten nur Stunden später feierlich an Angehörige aus Australien übergeben werden.

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Für Rückführung nach Australien vorbereitet – dann spurlos weg

Der Schädel stammt von einem indigenen Menschen aus Australien und war bereits sorgfältig verpackt und für die Reise in die Heimat vorgesehen. Er befand sich in einem abgeschlossenen Raum im Präparationslabor des Anatomiezentrums, gesichert in einem speziellen Aufbewahrungsbehälter.

Als Mitarbeiter jedoch kurz vor der geplanten Übergabe die Schädel überprüften, wurde der Schock deutlich: Einer der drei vorgesehenen Schädel war verschwunden – an seiner Stelle lag ein anderes Präparat. Für die Verantwortlichen liegt der Verdacht eines gezielten Diebstahls nahe. Die Universität hat Anzeige erstattet, die Polizei ermittelt.

Angehörige extra angereist

Für die Übergabe waren Vertreter australischer First Nations nach Köln gereist. Zwei Schädel konnten wie geplant überreicht und für eine spätere Rückführung vorbereitet werden – beim dritten verhinderten die Ereignisse die feierliche Rückgabe. Die Universitätsleitung bedauerte den Vorfall und entschuldigte sich bei den Gästen.

Seltene Fälle – Provenienzforschung seit Jahren aktiv

An der Universität läuft seit 2021 ein Forschungsprojekt zur Herkunft und Rückführung menschlicher Überreste aus historischen Beständen. Fälle von Diebstahl seien äußerst selten, erklärte die Hochschule. Der letzte vergleichbare Vorfall liege Jahrzehnte zurück.

Nun hofft man auf Hinweise, die zur Aufklärung beitragen – und darauf, dass der verschwundene Schädel zeitnah gefunden und zurückgeführt werden kann.

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Zwischen PS und Community – Motorradmesse Intermot in Köln eröffnet

06 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Mit dröhnenden Motoren, glänzendem Chrom und digitalem Zeitgeist hat am Donnerstag in Köln die Intermot begonnen, eine der größten Motorrad-Messen Deutschlands. Bis Sonntag präsentieren Hersteller aus aller Welt ihre neuesten Maschinen, Innovationen und Trends in zwei prall gefüllten Messehallen.

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Klassiker trifft Elektromobilität

Besucherinnen und Besucher können sich auf ein breites Spektrum einstellen: Von schweren Klassikern zum Probesitzen bis hin zu futuristischen Elektromodellen zeigt die Branche, wohin sich das Motorradfahren bewegt. Zubehör, Technik, Helme, Kleidung und Tuning-Elemente – die Hallen bieten alles, was das Fahrerherz begehrt.

Auch Reiseveranstalter stellen speziell konzipierte Motorradtouren vor. Kartenmaterial, Equipment und Routentipps gibt es direkt dazu. Wer stattdessen beim Thema Sicherheit ansetzen will, kann beim Stand des Bundesverkehrsministeriums Fahrsituationen an einem Simulator trainieren.

Junge Zielgruppe im Fokus

Ein besonderes Konzept prägt die Messe in diesem Jahr: Große Social-Media-Persönlichkeiten aus der Motorradszene sollen vor allem jüngere Menschen für die Welt auf zwei Rädern begeistern. Am Samstag – dem sogenannten „Creator-Samstag“ – stehen die Stars der Szene im Mittelpunkt. Geplant sind Aktionen, Selfie-Möglichkeiten und Austausch über Touren, Umbauten und Fahrspaß.

Unter den Creatorinnen vor Ort ist auch die 23-jährige „Nanaxyda“, die bereits am Eröffnungstag viele Blicke auf sich zieht. Für sie ist die Messe mehr als eine Ausstellung – sie wird zum jährlichen Treffpunkt einer wachsenden Community.

Messe läuft bis Sonntag

Bis zum Wochenende erwartet die Intermot tausende Motorradbegeisterte. Die Mischung aus Maschinen, Lifestyle, Technik und Online-Kultur zeigt, wie stark die Szene gewachsen ist – und dass Motorradfahren heute weit mehr ist als nur Fortbewegung: Es verbindet, es begeistert, und es bleibt ein Lebensgefühl.

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