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Liste 1 – Alle für Bergisch Gladbach: Vier starke Stimmen für Vielfalt und Zusammenhalt

Liste 1 – Alle für Bergisch Gladbach: Vier starke Stimmen für Vielfalt und Zusammenhalt

29 August 2025 von Darian Lambert

Am 14. September 2025 findet die Wahl zum Integrationsrat in Bergisch Gladbach statt. Schon jetzt können Wahlberechtigte per Briefwahl oder früherer Direktwahl ihre Stimme abgeben. Auf dem Stimmzettel ganz oben: Liste 1 – Alle für Bergisch Gladbach – eine engagierte, vielfältige Gruppe mit klaren Zielen und einer starken Botschaft für ein gerechtes und offenes Miteinander.

Ein starkes Team – angeführt von Niloofar Aghazadeh

Angeführt wird Liste 1 von Niloofar Aghazadeh, einer mutigen und engagierten Frau mit Wurzeln im Iran. Sie setzt sich seit Jahren für Gleichberechtigung, Teilhabe und Integration ein – mit Herz und Haltung. An ihrer Seite kandidieren drei weitere starke Persönlichkeiten:

  • Thomas Klein – erfahren, vernetzt, engagiert im sozialen Bereich
  • Frank Samirae – Brückenbauer mit interkulturellem Fokus
  • Hikmet Demirhan – aktiv in der Migrationsarbeit und im interreligiösen Dialog

Zusammen bilden sie ein Team, das für die Vielfalt in Bergisch Gladbach steht – und für konkrete Verbesserungen im Alltag aller Menschen mit internationaler Geschichte.

Wofür wir stehen – Unsere 10 Ziele

Liste 1 – Alle für Bergisch Gladbach will den Integrationsrat stärken und echte Mitbestimmung ermöglichen. Die zehn Ziele der Liste sprechen für sich:

  1. Eine Stadt frei von Rassismus und Diskriminierung.
  2. Bessere Sprach- und Bildungsangebote – vor allem für Kinder, Jugendliche und Frauen.
  3. Mehr Unterstützung für Migrantenvereine und kulturelle Initiativen.
  4. Mitbestimmung unabhängig von Herkunft, Religion oder Status.
  5. Begegnung fördern – Brücken bauen statt Mauern.
  6. Eine Verwaltung, die offen, vielfältig und zugänglich ist.
  7. Politisches Engagement fördern – auch für bisher ungehörte Stimmen.
  8. Generationen verbinden – Erfahrungen und Perspektiven gemeinsam nutzen.
  9. Integrationsprojekte einfacher fördern und sichtbarer machen.
  10. Ein lebendiges, offenes Bergisch Gladbach – mit Zukunft für alle.

Jetzt wählen – für mehr Teilhabe und Gerechtigkeit

Alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger mit internationaler Geschichte haben jetzt die Chance, die Zukunft Bergisch Gladbachs mitzugestalten. Nutzen Sie die Möglichkeit zur Briefwahl oder gehen Sie am 14.09.2025 zur Wahl.

Wählen Sie Liste 1 – Alle für Bergisch Gladbach.

Gemeinsam. Engagiert. Für eine Stadt mit Zukunft.

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Neues Stadthaus: Einzug verzögert sich um fast ein Jahr

Neues Stadthaus: Einzug verzögert sich um fast ein Jahr

29 August 2025 von Darian Lambert

Eigentlich sollte das Neue Stadthaus bereits zum 1. Dezember 2025 bezogen werden. Nun ist klar: Daraus wird nichts. Erst im September 2026 sollen die Schlüssel übergeben werden – fast ein Jahr später als geplant.

Die Begründung des Vermieters klingt bekannt: unvorhergesehene bauliche Probleme. Nach der Entkernung des Gebäudes traten statische und technische Schwierigkeiten auf, die zusätzliche Planungen notwendig machten. Bürgermeister Frank Stein wiegelte ab: „Bei einem Projekt dieser Größenordnung und Komplexität – insbesondere im Bestand – sind unvorhergesehene Entwicklungen leider nicht auszuschließen.“

Doch nicht nur das Gebäude selbst bremste den Fortschritt. Auch ein Eigentümerwechsel mitten im Projekt sorgte für weitere Verzögerungen. Die Abstimmungen zwischen den Beteiligten seien aufwändiger als erwartet gewesen. Kritiker sehen darin ein weiteres Beispiel für die schleppende Projektsteuerung der Stadt.

Offiziell hält die Verwaltung am Plan fest, sich parallel organisatorisch und technisch auf den späteren Bezug vorzubereiten. Die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen und die Einführung der e-Akte sollen nach Angaben der Stadt im Zeitplan liegen. „Auf unserer Seite läuft alles nach Plan“, versichert Projektleiterin Melissa Kemmerling. Auf der Baustelle selbst sei man zuletzt immerhin mit den Vorbereitungen für neue Wandstellungen vorangekommen.

Ein ausführlicher Sachstandsbericht soll im vierten Quartal 2025 vorgelegt werden. Dann will die Stadt die Hintergründe der Verzögerung offenlegen – und erläutern, wie es weitergeht.

Trotz der Probleme gibt sich Bürgermeister Stein zuversichtlich: „Wir halten an dem Ziel fest, mit dem Neuen Stadthaus einen modernen, digitalen und bürgernahen Verwaltungsstandort zu schaffen.“ Ob die Bürger nach Jahren der Ankündigungen und Verschiebungen diesen Worten noch Glauben schenken, bleibt jedoch fraglich.

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Der Kita-Betrug der SPD

Der Kita-Betrug der SPD

27 August 2025 von Darian Lambert

Als die SPD Bergisch Gladbach im Wahlkampf 2020 um Stimmen warb, versprach sie hoch und heilig: „Wir schaffen genug wohnortnahe Kita-, Tagespflege- und OGS-Plätze, damit jede Familie einen Platz bekommt. Wir werden die Nachfrage bis zum Ende der Wahlperiode zu 100 % abdecken“. Dazu sollte die Kinderbetreuung langfristig kostenfrei werden. Große Worte, die bei vielen Eltern Hoffnung weckten – Hoffnung, die bitter enttäuscht wurde.

Realität: Hunderte fehlende Plätze, Jahr für Jahr

Die nackten Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache:

  • 2020/21: Fehlten rund 190 Kita-Plätze.
  • 2023/24: Der Engpass erreichte ein neues Ausmaß – bis zu 500 fehlende Plätze.
  • 2024/25: Verwaltung sprach von einem rechnerischen „Überhang“, während in Wahrheit viele Familien weiterhin ohne Betreuungsplatz dastanden.
  • 2025/26: Prognosen schwanken zwischen 296 und über 500 fehlenden Plätzen, je nach Berechnung. Besonders betroffen sind Refrath, Schildgen, Bensberg und Herkenrath.

Währenddessen müssen Eltern ihre Berufstätigkeit aufgeben oder reduzieren, weil die Stadt es nicht schafft, ihrer Verantwortung nachzukommen. Für viele Familien ist das eine existentielle Bedrohung.

Rechtsanspruch seit 2013 – ein leeres Versprechen der Stadt

Seit dem 1. August 2013 haben Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz (§ 24 SGB VIII). Dieser Anspruch ist eindeutig: Jedes Kind hat Anspruch auf einen Platz – unabhängig von Kapazitäten oder Haushaltslage.

Doch Bergisch Gladbach bricht dieses Recht regelmäßig. Zahlreiche Eltern mussten in den letzten Jahren vor Gericht ziehen, um den Betreuungsplatz einzuklagen, auf den sie einen Anspruch haben. Und die Stadt verliert diese Prozesse regelmäßig. Die Urteile belegen schwarz auf weiß: Bergisch Gladbach verstößt systematisch gegen geltendes Recht.

SPD-Versprechen – nichts als heiße Luft

Die SPD versprach nicht nur ausreichend Plätze, sondern auch eine langfristige Kostenfreiheit der Betreuung. Beides blieb unerfüllt. Weder gibt es genügend Plätze, noch sind die Beiträge abgeschafft worden.

Statt Verantwortung zu übernehmen, wird schöngerechnet und verzögert. Neubauprojekte kommen nicht oder nur halbherzig voran. Offizielle Zahlen suggerieren „Entspannung“, während Eltern auf Wartelisten verzweifeln.

Kalkül statt Politik – Wähler sollen getäuscht werden

Die SPD hat mit ihren Versprechen bewusst Erwartungen geweckt, die sie nicht erfüllen konnte oder wollte. Anstatt Fehler einzugestehen, setzt sie darauf, dass die Wählerinnen und Wähler die Wahlkampfparolen von 2020 vergessen haben.

Doch die Fakten sind unübersehbar:

  • Es gibt einen Rechtsanspruch – seit über zehn Jahren.
  • Bergisch Gladbach wird regelmäßig verklagt, weil dieser Anspruch gebrochen wird.
  • Die SPD versprach, das Problem zu lösen – tat es aber nicht.

Neues Wahlprogramm 2025–2030: Eingeständnis der eigenen Lügen

Mit ihrem neuen Wahlprogramm 2025–2030 liefert die SPD Bergisch Gladbach den Beweis für ihr eigenes Versagen: Nachdem sie 2020 großspurig versprochen hatte, bis zum Ende der Wahlperiode alle Betreuungsbedarfe zu 100 % abzudecken und die Kita-Betreuung langfristig kostenfrei zu machen, räumt sie nun ein, dass immer noch Plätze fehlen, Neubauten verschleppt wurden und Familien weiterhin Gebühren zahlen. Wenn die SPD heute ankündigt, „den Kita-Ausbau weiter vorantreiben“ zu wollen und lediglich prüft, ob Familien bis 60.000 € Einkommen von Beiträgen befreit werden können, dann ist das nichts anderes als das Eingeständnis, dass die alten Versprechen blanke Lügen waren. Die SPD setzt darauf, dass die Bürger vergessen, wie sie schon 2020 „100 % Versorgung“ und Kostenfreiheit zugesagt hat. Faktisch hat sie die Familien belogen, jahrelang im Stich gelassen und gesteht nun mit ihrem neuen Programm ein, was längst alle wissen: dass sie ihre eigenen Zusagen nie eingehalten hat.

Fazit

Die Kita-Krise in Bergisch Gladbach ist das Ergebnis jahrelanger politischer Untätigkeit – und gebrochener Wahlversprechen. Während die SPD von „100 % Versorgung“ sprach, kämpfen Eltern um jeden einzelnen Platz. Während von Kostenfreiheit die Rede war, zahlen Familien weiterhin Beiträge.

Die Wahrheit ist klar: Die SPD hat Familien nicht nur im Stich gelassen, sondern sie ganz offen belogen – in der Hoffnung, dass es niemand merkt.


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Feuerwehr Bergisch Gladbach

Zwei Feuerwehreinsätze in Bergisch Gladbach – Arztpraxis verraucht, Fehlalarm im Krankenhaus

26 August 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Gleich zwei Einsätze hielten die Feuerwehr Bergisch Gladbach am Montagmittag (25. August 2025) in Atem. Während im Stadtteil Sand ein Brand in einer Arztpraxis gemeldet wurde, schlug kurz darauf auch die Brandmeldeanlage im Evangelischen Krankenhaus in der Stadtmitte Alarm.

Feuerwehr Bergisch Gladbach

Brand in Arztpraxis in Sand

Um 11:53 Uhr wurde die Feuerwehr zur Kreuzung Heiligenstock/Kürtener Straße gerufen. In einer Arztpraxis im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses war es zu einem Brand gekommen. Das Praxispersonal reagierte schnell und brachte alle Patientinnen, Patienten und Mitarbeitenden rechtzeitig ins Freie.

Nach Angaben vor Ort ging das Feuer von einem Wandlüfter aus. Das Röntgengerät und andere medizinische Geräte blieben unbeschädigt. Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen verhindern. Wegen starker Rauchentwicklung mussten die Räume aufwendig entraucht werden. Personen kamen nicht zu Schaden, die Praxis ist jedoch bis auf Weiteres nicht nutzbar.

Fehlalarm im Evangelischen Krankenhaus

Noch während der Löscharbeiten erreichte die Leitstelle um 12:10 Uhr der nächste Alarm: Die automatische Brandmeldeanlage im Evangelischen Krankenhaus hatte ausgelöst. Einsatzkräfte mehrerer Löschzüge rückten aus. Vor Ort stellte sich jedoch schnell heraus, dass aufgewirbelter Staub bei Bauarbeiten den Alarm ausgelöst hatte. Gefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

Fazit

Dank des schnellen Handelns von Personal und Feuerwehr verliefen beide Einsätze glimpflich. „Am Ende zählt, dass niemand verletzt wurde“, so ein Sprecher der Einsatzleitung.

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Bergisch Gladbach: Automaten an zwei Tankstellen aufgebrochen

26 August 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – In der Nacht auf Montag (25. August) haben Unbekannte an zwei Tankstellen Münzautomaten aufgebrochen und Bargeld erbeutet. Die Polizei bittet um Hinweise.

Symbolbild

Zwei Tatorte in einer Nacht

Am Montagnachmittag, gegen 14 Uhr, erstattete der Betreiber zweier Tankstellen Anzeige. In der Dellbrücker Straße im Stadtteil Hand hatten Täter den Münzbehälter eines Staubsaugerautomaten aufgebrochen. Auch in der Odenthaler Straße in Hebborn wurde ein Automat gewaltsam geöffnet – in diesem Fall handelte es sich um den Münzbehälter eines Hochdruckreinigers.

Während der Sachschaden an den Geräten im mittleren dreistelligen Bereich liegt, war die Beute vergleichsweise gering.

Verdächtiger beobachtet

Beim Aufbruch in der Dellbrücker Straße konnte gegen 2:30 Uhr ein Tatverdächtiger beobachtet werden. Er wird wie folgt beschrieben:

  • kräftige Statur
  • schwarze Winterjacke (vermutlich Steppjacke)
  • dunkle Hose
  • schwarze Schuhe
  • schwarze Mütze

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der beiden Tankstellen gesehen hat, soll sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 melden.

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Trickbetrüger bestiehlt 94-Jährige in Bergisch Gladbach-Katterbach

25 August 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach-Katterbach – Ein unbekannter Täter hat am Freitag (22. August) eine 94-jährige Frau bestohlen, nachdem er sich unter falschem Vorwand Zutritt zu ihrem Haus verschafft hatte.

Symbolbild

Täter gibt sich als Stadtwerke-Mitarbeiter aus

Gegen 14 Uhr klingelte ein Mann an der Altenberger-Dom-Straße und stellte sich als Mitarbeiter der örtlichen Stadtwerke vor. Unter dem Vorwand, den Wasserfluss im Badezimmer überprüfen zu müssen, ließ ihn die Seniorin ins Haus. Während die Frau mit ihm ins Bad ging, verschwand der Täter unbemerkt in andere Räume.

Als die Bewohnerin ihn später suchte, war er bereits verschwunden. Kurz darauf bemerkte sie, dass Bargeld, ihre EC-Karte und mehrere Dokumente fehlten. Sie informierte sofort die Polizei und ließ ihr Konto sperren.

Beschreibung des Täters

Die 94-Jährige beschrieb den Mann wie folgt:

  • etwa 30 Jahre alt
  • schlank
  • dunkelblonde Haare
  • bekleidet mit einem gemusterten Hemd und Jeans

Polizei warnt vor Trickbetrügern

Die Polizei Rhein-Berg warnt erneut vor dieser bekannten Masche: Lassen Sie nur Handwerker oder Stadtwerke-Mitarbeiter in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die offiziell angekündigt worden sind. Im Zweifel sollte eine Vertrauensperson hinzugezogen werden.

Für Beratung und Informationen zu Betrugsprävention stehen die Kolleginnen und Kollegen der Kriminalprävention zur Verfügung – telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de

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Trickbetrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus – Seniorinnen in Odenthal und Bergisch Gladbach getäuscht

25 August 2025 von Felix Morgenstern

Odenthal/Bergisch Gladbach – Am Samstag (23. August) wurden zwei Seniorinnen Opfer einer perfiden Betrugsmasche. Unbekannte gaben sich am Telefon als angebliche Bankmitarbeiter aus und forderten die Herausgabe von Bankkarten samt PIN. Ob den Frauen ein finanzieller Schaden entstanden ist, steht derzeit noch nicht fest.

Symbolbild

Vorgehen der Täter

Gegen 11:30 Uhr erhielt eine 79-jährige Odenthalerin einen Anruf eines Mannes, der sich als „Frank Neumann“ von der Volksbank ausgab. Unter dem Vorwand, ihre Bankkarte sei defekt, forderte er sie zur Herausgabe auf. Rund eine halbe Stunde später übergab die Frau ihre Karte samt PIN einem Unbekannten, der sich als „Herr Schütz“ vor ihrer Haustür in der Bergstraße vorstellte. Erst später ließ die Seniorin ihre Karte sperren.

Am Nachmittag desselben Tages traf es eine 85-jährige Frau aus Bergisch Gladbach. Auch sie wurde von einem angeblichen „Frank Neumann“ angerufen, der vorgab, ihre Bankkarte austauschen zu müssen. Gegen 14:30 Uhr übergab die Seniorin ihre Karte ebenfalls an den mutmaßlichen Komplizen „Herr Schütz“ am Schützheider Weg. Erst als sie ihrer Freundin von dem Vorfall erzählte, erkannte diese die Masche und riet zur sofortigen Kontosperrung.

Beschreibung des Abholers

Beide Opfer beschrieben den Abholer übereinstimmend wie folgt:

  • dunkle, braune Haare
  • etwa 25 bis 35 Jahre alt
  • circa 175 bis 180 cm groß
  • schlanke Statur

Die Polizei hat Strafanzeigen aufgenommen und bittet um weitere Hinweise.

Polizei warnt vor Betrugsmaschen

Die Polizei Rhein-Berg appelliert dringend: Geben Sie niemals persönliche Daten, Bankkarten oder Wertsachen an Unbekannte heraus. Echte Bankmitarbeiter fordern Kunden niemals telefonisch zur Herausgabe von Karten oder PIN auf.

Wer Beratung zu dieser oder ähnlichen Maschen wünscht, kann sich jederzeit an die Kriminalprävention wenden – telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de

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Zwei Luxusautos gestohlen – Polizei fahndet nach DaimlerChrysler und Jaguar

25 August 2025 von Felix Morgenstern

Leichlingen/Wermelskirchen – In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (21. auf 22. August) sind im Rheinisch-Bergischen Kreis gleich zwei hochwertige Fahrzeuge gestohlen worden. Sowohl in Leichlingen-Witzhelden als auch in Wermelskirchen schlugen bislang unbekannte Täter zu.

Symbolbild

DaimlerChrysler in Leichlingen verschwunden

Ein grau-silberner DaimlerChrysler SLK Cabrio, Baujahr 2003, verschwand von einem Stellplatz an der Straße Neuenhof in Witzhelden. Das Auto war am Donnerstagabend gegen 22 Uhr zuletzt gesehen worden. Am Freitagmorgen meldete der Nutzer den Diebstahl der Polizei. Der Wagen trägt das Kennzeichen W-HI1956 und hat einen Wert im unteren fünfstelligen Bereich. Auch die Zulassungsbescheinigung Teil 1 wurde entwendet.

Jaguar Land Rover in Wermelskirchen entwendet

Nur wenige Stunden später meldete sich der Besitzer eines schwarzen Jaguar Land Rover. Sein Fahrzeug war seit Donnerstagabend auf einem Parkplatz am Hauff-Weg abgestellt. Videoaufzeichnungen zeigen, dass der Wagen in der Nacht zu Freitag gegen 2:10 Uhr entwendet wurde. Das Fahrzeug mit dem Kennzeichen GL-TA2024 hat einen Wert im unteren sechsstelligen Bereich.

Polizei bittet um Hinweise

Beide Fahrzeuge wurden zur Fahndung ausgeschrieben. Das zuständige Kriminalkommissariat 3 in Burscheid bittet um Hinweise zu den Diebstählen oder möglichen Aufenthaltsorten der gestohlenen Autos. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei melden.

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CDU-Sommerfest eskaliert: Bosbach brüskiert, Parteichef verweigert Foto – Skandal nimmt neue Wendung

CDU-Sommerfest eskaliert: Bosbach brüskiert, Parteichef verweigert Foto – Skandal nimmt neue Wendung

24 August 2025 von Darian Lambert

Eisige Fronten statt fröhlicher Feier: Beim Sommerfest der CDU Rhein-Berg hat sich ein handfester Parteiskandal offenbart. Während Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach tapfer um Haltung bemüht war, spielte sich im Hintergrund ein Drama ab, das die Union in der Region weiter erschüttert.

CDU-Chef verweigert Nähe zu Bosbach

Vor laufenden Kameras und mitten im Gedränge der Gäste sorgte der Kreisparteichef Dr. Hermann-Josef Tebroke für einen Eklat. Ein gemeinsames Foto mit seiner Abgeordneten? „Kommt nicht in Frage, das könnte falsch verstanden werden“, so Tebroke knapp. Ein Affront, der Bosbach sichtbar traf – und die tiefen Risse im Kreisverband öffentlich machte.

Affäre um Scheinrechnung wirft lange Schatten

Der Grund für die demonstrative Distanz: Schwere Vorwürfe gegen Bosbach. Im Raum stehen eine angebliche Scheinrechnung und eine Bargeldübergabe. Zwar weist die Politikerin sämtliche Anschuldigungen strikt zurück – „kein persönlicher Vorteil, kein Schaden für die CDU“ – doch die Staatsanwaltschaft Köln prüft noch immer. Ein Ergebnis könnte schon in den nächsten Wochen folgen.

Brisanter Auftritt am Bierwagen

Zusätzlicher Zündstoff: Der ehemalige CDU-Azubi, der die Vorwürfe selbst ins Rollen brachte, tauchte ebenfalls beim Sommerfest auf – und mischte sich unter die Gäste. Ausgerechnet er, der Bosbach mit seiner Anzeige massiv belastet hatte. „Ich bin CDU-Mitglied, ich muss mich doch nicht verstecken“, verteidigte er sich trotzig. Viele Mitglieder sahen das anders und mieden demonstrativ seine Nähe. „Eine reine Provokation“, war aus Parteikreisen zu hören.

Bosbach hält Fassade aufrecht – Vater stärkt Rücken

Währenddessen versuchte Caroline Bosbach, Haltung zu bewahren. An der Seite ihres Vaters, CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach, lächelte sie tapfer und suchte das Gespräch mit Unterstützern. Hinter den Kulissen war jedoch klar: Die Stimmung war vergiftet. Einzelne Weggefährten wie Kirmesmacher Burkhardt Unrau stellten sich demonstrativ an ihre Seite – eine kleine Geste mit großer Symbolkraft.

CDU zwischen Solidarität und Zerreißprobe

Der Parteichef beschwor am Ende die Geschlossenheit: „Die beste Zukunft hat der Rheinisch-Bergische Kreis mit der CDU.“ Doch das Fest, das eigentlich Zusammenhalt demonstrieren sollte, offenbarte vielmehr ein klimatisches Beben in der Partei. Zwischen Abgrenzung, eisiger Distanz und offener Provokation wird immer deutlicher: Der Skandal um Caroline Bosbach ist längst mehr als nur eine persönliche Affäre – er wird zur Belastungsprobe für die CDU Rhein-Berg.

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Kölner Bahnen: Pünktlichkeit weiter gesunken – Fahrgäste frustriert

21 August 2025 von Felix Morgenstern

Köln – Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) haben am Dienstag ihren aktuellen Qualitätsbericht vorgestellt – und der bestätigt, was viele Fahrgäste täglich erleben: Die Bahnen sind unzuverlässiger geworden. Besonders betroffen ist die Linie 4, die im Jahr 2024 mit den meisten Verspätungen auffiel.

Symbolbild

Nur drei von vier Bahnen pünktlich

Im Durchschnitt erreichten die KVB-Bahnen im vergangenen Jahr lediglich eine Pünktlichkeitsquote von rund 80 Prozent. Auf der Linie 4 war es noch schlechter: Nur drei von vier Fahrten verliefen nach Fahrplan. Hauptursache dafür sei die Großbaustelle auf der Mülheimer Brücke, heißt es im Bericht.

Falschparker und Unfälle sorgen für Störungen

Doch nicht nur Baustellen sind ein Problem. Laut KVB liegen viele Ursachen außerhalb des Unternehmens. Täglich blockieren falsch geparkte Autos Gleise, hinzu kommen im Schnitt fast zwei Verkehrsunfälle pro Tag, die den Bahnverkehr ausbremsen.

Entspannung in Sicht?

Die KVB kündigte an, bis Ende August wieder mehr Busse und zum Jahresende auch mehr Bahnen auf die Schiene zu bringen. Hintergrund sei eine verbesserte Personalsituation, nachdem zuletzt Fahrpläne wegen Personalmangels eingeschränkt werden mussten.

Für die Fahrgäste bleibt zu hoffen, dass sich die Situation bald bessert – die Geduld vieler Kölnerinnen und Kölner ist bereits stark strapaziert.

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