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Haftantrag nach Messerangriff in der Düsseldorfer Altstadt

02 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Nach einem schweren Messerangriff in der Silvesternacht in der Düsseldorfer Altstadt hat die Staatsanwaltschaft Haftantrag gegen einen 17-jährigen Tatverdächtigen gestellt. Der bei der Auseinandersetzung schwer verletzte 24-jährige Mann befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr.

Symbolbild

Tat in den frühen Morgenstunden

Der Angriff ereignete sich am Neujahrsmorgen in der Düsseldorfer Altstadt. Eine Überwachungskamera zeichnete die Tat auf. Als Polizei und Rettungskräfte am Tatort eintrafen, befand sich der mutmaßliche Angreifer noch vor Ort. Der 17-jährige, ein türkischer Staatsbürger, hielt zu diesem Zeitpunkt ein Messer in der Hand und wurde unmittelbar festgenommen.

Streit eskaliert vor Kiosk

Nach bisherigen Ermittlungen gerieten insgesamt sechs junge Männer vor einem Kiosk in Streit. Die Situation eskalierte, woraufhin der 17-Jährige ein Messer einsetzte. Neben ihm wurden zwei weitere junge Männer vorläufig festgenommen. Auch Flaschen sollen im Verlauf der Auseinandersetzung als Waffen benutzt worden sein.

Drei Verletzte nach Auseinandersetzung

Insgesamt wurden bei dem Vorfall drei Personen verletzt. Der 24-jährige Mann erlitt schwere Verletzungen, ein weiterer 17-Jähriger musste wegen leichter Verletzungen medizinisch behandelt werden. Die Ermittlungen zu den genauen Tatabläufen dauern an.

Haftantrag gegen Tatverdächtige

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und die Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Gegen alle drei festgenommenen Tatverdächtigen wurde ein Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.

Unruhige Silvesternacht in Düsseldorf

Unabhängig von dem Messerangriff verlief die Silvesternacht in Düsseldorf insgesamt unruhig. Mit fortschreitender Nacht kam es vermehrt zu Aggressionen und Pöbeleien, begünstigt durch hohen Alkoholkonsum. An der Rheinpromenade hielten sich zeitweise 300 bis 400 Menschen dicht gedrängt auf, obwohl dort ein Feuerwerksverbot bestand.

Videoaufnahmen sollen Aufklärung unterstützen

Bereits im Vorfeld hatte die Polizei mehrere mobile Videoüberwachungsanlagen installiert. Die Aufnahmen sollen nun auch bei der weiteren Aufklärung des Messerangriffs auf der Bolkerstraße eine zentrale Rolle spielen.

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