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Mit 1,6 Promille unterwegs: Zeugin verhindert womöglich Schlimmeres in Bergisch Gladbach

30 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zu Dienstag (30. Dezember) hat die Polizei in Bergisch Gladbach einen stark alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Dank des aufmerksamen Handelns einer Zeugin konnte der 31-Jährige gestoppt werden, bevor es zu einem Unfall kam.

Symbolbild

Auffälliges Verhalten am Drive-in

Gegen 0.50 Uhr fuhr der Mann mit seinem Mercedes den Drive-in-Schalter eines Schnellrestaurants an der Richard-Zanders-Straße an. Bereits dort fiel er der Kassiererin durch sein Verhalten auf. Er machte einen deutlich alkoholisierten Eindruck, was die Mitarbeiterin dazu veranlasste, die Fahrerin des nächsten Fahrzeugs auf die Situation aufmerksam zu machen.

Zeugin reagiert umsichtig

Die Zeugin handelte umgehend: Sie informierte die Polizei und folgte dem Mercedes-Fahrer, als dieser das Restaurant verließ und in Richtung Heidkamp weiterfuhr. Während der kurzen Nachfahrt beobachtete sie, dass der Wagen in deutlichen Schlangenlinien unterwegs war – ein klares Zeichen dafür, dass der Fahrer nicht mehr fahrtüchtig war.

Polizeikontrolle bestätigt starken Alkoholkonsum

Wenig später konnten die alarmierten Polizeibeamten den 31-jährigen Bergisch Gladbacher anhalten und kontrollieren. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Das Messgerät zeigte einen Wert von mehr als 1,6 Promille an. Damit lag der Mann deutlich über der Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit.

Führerschein beschlagnahmt, Anzeige folgt

Der Fahrer wurde zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er die Wache wieder verlassen. Seinen Führerschein stellten die Beamten jedoch sicher, zudem wurde ihm das Führen von Kraftfahrzeugen vorerst untersagt.

Gegen den 31-Jährigen wurde eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr gefertigt. Ihn erwarten nun strafrechtliche Konsequenzen, die neben einer Geld- oder Freiheitsstrafe auch eine längere Sperrfrist für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis umfassen können.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, wie wichtig aufmerksame Mitmenschen sind. Das schnelle Eingreifen der Zeugin hat möglicherweise einen schweren Verkehrsunfall verhindert.

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