Heute Mittag wird es im Rheinland laut: In Köln, Leverkusen und im Rheinisch-Bergischen Kreis findet ein groß angelegter Probealarm statt. Ziel ist es, Warnmittel flächendeckend zu testen und gleichzeitig die Bevölkerung für das richtige Verhalten im Ernstfall zu sensibilisieren.

Symbolbild
Drei Sirenensignale im Abstand von jeweils fünf Minuten
Ab 12 Uhr ertönen insgesamt drei Signaltöne. Zunächst wird ein auf- und abschwellender Heulton zu hören sein – das klassische Warnsignal, das im Ernstfall auf eine Gefahrensituation hinweist. Nach einer fünfminütigen Pause folgen zweimal hintereinander ein gleichbleibender Dauerton. Dieser bedeutet Entwarnung und wird ebenfalls zweimal getestet, um die Funktionsfähigkeit sicherzustellen.
Warntag soll Verhalten im Ernstfall schulen
Durch die regelmäßigen Tests soll die Bevölkerung die Signale klar erkennen und wissen, wie im Ernstfall zu handeln ist. Bei einer realen Warnlage gilt:
- In Gebäuden bleiben
- Fenster und Türen schließen
- Radio oder Warn-App einschalten
Parallel zur Sirenenauslösung wird heute wie üblich auch die Warn-App NINA aktiviert.
Technikcheck im großen Maßstab
Neben der Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger dient der Probealarm vor allem einem technischen Zweck: Die Städte überprüfen, ob alle Sirenen korrekt funktionieren und die Warnsignale ausspielen. Ein automatisiertes System misst, ob jede einzelne Anlage den Testton wie vorgesehen abgegeben hat.
Insgesamt werden 136 Sirenen in Köln ausgelöst, in Leverkusen heulen 12 Sirenen. Auch im Rheinisch-Bergischen Kreis ist das Sirenennetz eingebunden.
Mit dem heutigen Test wollen die Kommunen sicherstellen, dass die Warnsysteme im Ernstfall verlässlich funktionieren – und dass jeder weiß, was zu tun ist, wenn das Signal nicht Probe, sondern Realität ist.





