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Gronau. Mehr Raum zum Durchatmen: Im Stadtteil Gronau sind in der vergangenen Woche die ersten sechs von insgesamt zehn neuen Sitzbänken aufgestellt worden. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität im Quartier spürbar zu verbessern und Orte zu schaffen, die zum Verweilen und Ausruhen einladen.
Die Maßnahme ist Teil des Strategischen Entwicklungskonzepts (StEK) Gronau, das im Juni politisch beschlossen wurde. Entwickelt wurde das Konzept unter Federführung des Ersten Beigeordneten Ragnar Migenda. Es umfasst zehn Maßnahmen, die in den kommenden Jahren – möglichst mit Unterstützung öffentlicher Fördermittel – umgesetzt werden sollen.
Zentrale Standorte im Blick
Die neuen Bänke stehen unter anderem an der Mülheimer Straße, am Parkplatz des S-Bahnhofs Duckterath, am Regenrückhaltebecken sowie am Dünnhofsweg. Gerade an stark frequentierten Wegen und Plätzen sollen sie kurze Pausen im Alltag ermöglichen – sei es beim Spaziergang, auf dem Weg zum Einkauf oder beim Warten auf den Zug.
Eine Übersicht über die genauen Standorte der bereits installierten Bänke stellt die Bergisch Gladbach auf ihrer Internetseite zur Verfügung. Die Positionen der weiteren vier Bänke sollen nach Abschluss der Detailplanung veröffentlicht werden.
Bürgerbeteiligung als Grundlage
Die Auswahl der Standorte erfolgte nicht am Reißbrett, sondern im Dialog mit den Menschen vor Ort. In zwei Beteiligungsaktionen kamen Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen im Jugendzentrum Cross zusammen, um über fehlende Sitzgelegenheiten im Stadtteil zu beraten.
„Hierzu haben wir im Sommer sowohl Jugendliche als auch Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ins Jugendzentrum Cross eingeladen, um gemeinsam zu diskutieren, wo in Gronau Bänke fehlen“, erläutert Ragnar Migenda. Möglich geworden sei dies durch die enge Zusammenarbeit der Abteilungen Stadtplanung und Soziale Stadtentwicklung.
Auch Bürgermeister Marcel Kreutz sieht in der Installation einen wichtigen Schritt: Mit der Aufstellung der Bänke setze das StEK Gronau einen ersten sichtbaren Impuls im Stadtteil. Zugleich dankte er den Bürgerinnen und Bürgern für ihre rege Beteiligung an den Planungen.
Leitlinien für die Zukunft
Das StEK Gronau definiert die inhaltlichen und räumlichen Leitlinien für die Weiterentwicklung des Stadtteils. Nach dem einstimmigen politischen Beschluss im Sommer 2025 sollen die festgelegten Maßnahmen schrittweise realisiert werden – nach Möglichkeit mit Unterstützung durch Förderprogramme.
Mit den neuen Sitzgelegenheiten wird nun ein erster Baustein des Konzepts konkret sichtbar. Weitere Projekte sollen folgen und Gronau langfristig stärken – als lebendigen, sozial verankerten und attraktiven Stadtteil.






