Bei einem Verkehrsunfall auf der Eifgenstraße in Wermelskirchen sind am Donnerstagvormittag (04.12.) drei Menschen verletzt worden. Einer der Beteiligten musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Landstraße war über mehrere Stunden voll gesperrt.

Auffahrkollision löst Kettenunfall aus
Gegen 9 Uhr wollte eine 35-jährige Wermelskirchenerin mit ihrem grauen Seat Ateca von der Eifgenstraße (L 409) nach links auf die K 12 abbiegen und hielt dafür an. Ein 28-jähriger Kölner wartete mit seinem blauen Hyundai i20 direkt hinter ihr. In diesem Moment fuhr ein Audi A3 – gesteuert von einem 38-jährigen Wermelskirchener – auf den Hyundai auf und schob diesen wiederum gegen den wartenden Seat.
Hyundai-Fahrer eingeklemmt – Feuerwehr muss retten
Der 28-jährige Fahrer des Hyundai wurde durch den Aufprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten ihn aus dem Wagen befreien. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus.
Auch der Fahrer des Audi und die Seat-Fahrerin erlitten Verletzungen. Während beide leicht verletzt wurden, entschloss sich die Frau dazu, eigenständig einen Arzt aufzusuchen. Der Audi-Fahrer wurde ebenfalls zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Autos stark beschädigt – Ermittlungen gegen Unfallverursacher
Hyundai und Audi waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Am Seat entstand hingegen nur geringer Sachschaden, er blieb weiterhin fahrbereit.
Nach ersten Angaben gab der 38-jährige Audi-Fahrer an, „in Gedanken gewesen zu sein“ und deshalb die stehenden Fahrzeuge zu spät wahrgenommen zu haben. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
Straße mehrere Stunden gesperrt
Für die Bergung der Fahrzeuge und die Unfallaufnahme war die Eifgenstraße rund drei Stunden voll gesperrt. Der Verkehr musste weiträumig umgeleitet werden.





