In Bergisch Gladbach-Moitzfeld ist es zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagnachmittag zu einem Diebstahl aus einem geparkten Pkw gekommen. Unbekannte Täter entwendeten dabei unter anderem einen Kinderwagen sowie eine Smartwatch.
Nach Angaben der Polizei hatte die betroffene Fahrzeughalterin ihren grauen Mercedes A 180 am Mittwoch (21. Januar) gegen 15 Uhr in der Max-Baermann-Straße abgestellt. Als sie am Donnerstag (22. Januar) gegen 16 Uhr zu ihrem Auto zurückkehrte, stellte sie fest, dass mehrere Gegenstände aus dem Fahrzeuginneren fehlten.
Neben dem Kinderwagen und der Smartwatch wurden auch Schminkartikel sowie die Zulassungsbescheinigung des Fahrzeugs gestohlen. Wie die Täter in den Pkw gelangten, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei Rhein-Berg bittet Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen in der Max-Baermann-Straße oder deren Umfeld gemacht haben, sich zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, Fahrzeuge nach Möglichkeit nicht als Aufbewahrungsort für Wertgegenstände zu nutzen und auch scheinbar alltägliche Gegenstände nicht sichtbar im Auto liegen zu lassen.
Mit einem symbolischen Spatenstich haben am Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) in Bensberg die Arbeiten für ein neues zweigeschossiges Erweiterungsgebäude offiziell begonnen. Bereits seit Anfang Januar laufen vorbereitende Tiefbauarbeiten, die nun den sichtbaren Start der Baumaßnahme markieren. Der Neubau wird als Holzmodulgebäude realisiert und soll dringend benötigte zusätzliche Schulräume schaffen.
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Vorbereitende Arbeiten unter besonderem Schutz des Baumbestands
Im Zuge der laufenden Erdarbeiten werden aktuell Grundleitungen sowie Elektrokabel im Boden verlegt und angepasst. Dabei legt die Stadt großen Wert auf den Schutz des vorhandenen Baumbestands auf dem Schulgelände. Sämtliche Maßnahmen erfolgen unter Einhaltung strenger Vorgaben zum Baum- und Wurzelschutz. Unvermeidbare Baumfällungen wurden bereits im Vorfeld genehmigt und umgesetzt.
Frühzeitige Information der Öffentlichkeit
Bereits am 12. November 2025 hatte die Stadt Bergisch Gladbach gemeinsam mit der Schulbau GmbH zu einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung eingeladen. Dort wurden Anwohnerinnen und Anwohner umfassend über die Planung, den Bauablauf sowie mögliche Auswirkungen der Maßnahme informiert. Fragen und Anregungen aus der Nachbarschaft konnten dabei direkt aufgegriffen werden.
Schulbauoffensive gewinnt weiter an Fahrt
Der Neubau am Albertus-Magnus-Gymnasium ist Teil der umfassenden Schulbauoffensive in Bergisch Gladbach. Mit dem Erweiterungsgebäude reagiert die Stadt insbesondere auf den zusätzlichen Raumbedarf, der sich aus der Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) ergibt. Die modulare Bauweise ermöglicht dabei eine vergleichsweise kurze Bauzeit und hohe Planungssicherheit.
Holzmodulbau für zeitgemäßen Unterricht
Das zweigeschossige Gebäude wird in moderner Holzmodulbauweise errichtet. Diese Bauform bietet nicht nur ökologische Vorteile, sondern erlaubt auch eine flexible und funktionale Gestaltung der Unterrichtsräume. Ziel ist es, hochwertige Lernumgebungen zu schaffen, die den pädagogischen Anforderungen eines zeitgemäßen Schulbetriebs gerecht werden.
Projekt bleibt anspruchsvoll
Trotz des zügigen Starts bleibt das Bauprojekt anspruchsvoll. Insbesondere mögliche unvorhergesehene Bedingungen im Baugrund stellen weiterhin ein zeitliches Risiko dar. Stadt und Schulbau GmbH zeigen sich jedoch optimistisch, das Projekt dank enger Abstimmung und der Zusammenarbeit mit erfahrenen Baupartnern erfolgreich umzusetzen.
Mit dem Spatenstich am Albertus-Magnus-Gymnasium wird ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der Bildungsinfrastruktur in Bergisch Gladbach gemacht.
In der 4. Kalenderwoche 2026 starten in Bensberg die Bauarbeiten für zwei bedeutende Projekte des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK): die Neugestaltung der Freianlage rund um den Deutschen Platz sowie die Umgestaltung des Quartiersplatzes im Wohnpark Bensberg. Mit den Maßnahmen verfolgt die Stadt Bergisch Gladbach das Ziel, die Aufenthaltsqualität im Stadtteil weiter zu verbessern und bestehende Freiräume zukunftsfähig aufzuwerten.
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Historische Parkanlage wird zeitgemäß weiterentwickelt
Der Startschuss für die Arbeiten am Deutschen Platz fällt ohne offizielle Baustelleneröffnung. Grund dafür sind die aktuell wechselhaften Witterungsverhältnisse. Die Stadt plant, die neugestaltete Parkanlage bis Ende 2026 wieder vollständig für die Öffentlichkeit freizugeben.
Bereits im Jahr 2020 begann eine intensive Planungsphase für die historische Grünanlage. Unter dem Leitgedanken „Neugestaltung trifft auf wechselvolle Geschichte“ wurde ein Konzept erarbeitet, das den Park behutsam modernisiert und zugleich seine historischen Elemente bewahrt. Dazu zählt unter anderem die Lindenallee, die früher als zentrale Wegeachse direkt auf das Schloss Bensberg ausgerichtet war.
Die Bauarbeiten erfolgen abschnittsweise, sodass der Park während der gesamten Bauzeit weiterhin zugänglich bleibt. Eine vollständige Sperrung ist nicht vorgesehen. Einen konkreten Fertigstellungstermin kann StadtGrün Bergisch Gladbach derzeit witterungsbedingt noch nicht benennen. Die vom Planungsausschuss beschlossene Entwurfsplanung ist online abrufbar, ebenso aktuelle Informationen zum Baufortschritt auf der städtischen InHK-Seite.
Quartiersplatz im Wohnpark wird behutsam neu gestaltet
Parallel dazu beginnen auch die Arbeiten am Quartiersplatz im Wohnpark Bensberg. Die Planungen hierfür wurden bereits 2021 in enger Abstimmung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnparks aufgenommen. Unter dem Arbeitstitel „dezenter ist besser“ entstand eine Entwurfsplanung, die bewusst auf Zurückhaltung setzt und die vorhandenen Qualitäten der Fläche betont.
Auch für dieses Projekt ist zunächst keine offizielle Baustelleneröffnung vorgesehen. Im weiteren Verlauf der Arbeiten sollen jedoch sowohl Anwohnerinnen und Anwohner als auch interessierte Bürgerinnen und Bürger regelmäßig über den Stand der Umsetzung informiert werden.
Förderung durch Bund und Land
Die Umsetzung des Quartiersplatzes wird durch Fördermittel von Bund und Land ermöglicht. Der entsprechende Förderantrag wurde im September 2022 eingereicht und bewilligt. Wie beim Deutschen Platz hängt auch hier der genaue Fertigstellungstermin von den Witterungsbedingungen ab und kann derzeit noch nicht abschließend benannt werden.
Mit dem gleichzeitigen Start beider Projekte setzt die Stadt ein deutliches Zeichen für die nachhaltige Aufwertung öffentlicher Räume und die weitere Stärkung des Stadtteils Bensberg.
In Bergisch Gladbach-Bensberg haben Unbekannte am vergangenen Wochenende ein Handwerkerfahrzeug aufgebrochen und hochwertige Arbeitsgeräte entwendet. Die Tat ereignete sich zwischen Freitag, 12. Dezember, 16 Uhr, und Montag, 15. Dezember, 9.30 Uhr in der Straße Burggraben, an der Ecke zur Wipperfürther Straße.
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Der betroffene weiße Ford Transit war während dieses Zeitraums am Straßenrand abgestellt. Als der Besitzer am Montagmorgen zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er den Einbruch fest und alarmierte umgehend die Polizei. Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten fanden deutliche Beschädigungen an der Schiebetür des Transporters, die darauf hindeuten, dass die Täter mit erheblicher Gewalt vorgegangen sind.
Hochwertige Werkzeuge gestohlen
Aus dem Innenraum des Fahrzeugs entwendeten die Täter zahlreiche Arbeitsgeräte und Maschinen namhafter Hersteller. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Wert der gestohlenen Werkzeuge der Marken Hilti, Bosch und Makita auf einen oberen vierstelligen Betrag. Für den betroffenen Handwerker bedeutet der Diebstahl nicht nur einen erheblichen finanziellen Schaden, sondern auch mögliche Einschränkungen bei der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit.
Ermittlungen laufen – Zeugen gesucht
Die Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Ermittlungen aufgenommen. Der Tatzeitraum erstreckt sich über das gesamte Wochenende, weshalb bislang unklar ist, wann genau der Einbruch stattgefunden hat. Aus diesem Grund setzen die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Zeuginnen und Zeugen, die zwischen Freitag und Montag verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Geräusche im Bereich Burggraben/Wipperfürther Straße wahrgenommen haben, werden gebeten, sich zu melden. Auch scheinbar nebensächliche Beobachtungen könnten für die Ermittlungen von Bedeutung sein.
Polizei gibt Präventionstipps
In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut darauf hin, dass Handwerkerfahrzeuge häufig gezielt von Dieben ausgespäht werden. Wertvolle Werkzeuge sollten möglichst nicht über Nacht im Fahrzeug verbleiben. Zudem können zusätzliche Sicherungen wie verstärkte Schlösser, Alarmanlagen oder eine gut ausgeleuchtete Abstellfläche das Risiko eines Einbruchs verringern.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.
Der umfangreiche Umbau der Schloßstraße in Bergisch Gladbach-Bensberg erreicht seinen Endspurt. Nach nahezu drei Jahren Bauzeit soll das Großprojekt – ein zentraler Baustein des Integrierten Handlungskonzepts (InHK) Bensberg – Ende 2025 weitgehend fertiggestellt sein. Mit der Pflanzung der letzten Bäume im unteren Bereich geht die Neugestaltung in ihre finale Phase.
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Rückkehr zur gewohnten Verkehrsführung
Voraussichtlich am Donnerstag, 18. Dezember 2025, wird die Verkehrsführung auf der Schloßstraße wieder auf den ursprünglichen Ablauf umgestellt. Die Einfahrt ist dann wie gewohnt aus Richtung Am Stockbrunnen möglich. Der Verkehr soll wieder in beide Richtungen bis zur Höhe der privaten Tiefgarage fließen. Ab dem Emilienbrunnen gilt – wie bereits vor dem Umbau – erneut die Einbahnstraßenregelung.
Mit der Öffnung der Schloßstraße entfällt die während der Bauzeit eingerichtete provisorische Verkehrslenkung über die Gartenstraße. Diese wird danach wieder für den Durchgangsverkehr geschlossen.
Neue Park- und Flächenregelung
Die neu gestaltete Schloßstraße erhält klar strukturierte Stellflächen:
Parken ist künftig ausschließlich auf der rechten Seite (aus Fahrtrichtung Emilienbrunnen) erlaubt.
Die linke Straßenseite dient als sogenanntes Möblierungsband – ein Bereich, der Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Stadtmobiliar vorbehalten ist.
Die Einhaltung der neuen Regeln wird durch die Behörden kontrolliert.
Abschließende Arbeiten im Dezember und darüber hinaus
Bereits ab dem 16. Dezember 2025 beginnt die Pflanzung der neun noch ausstehenden Bäume im unteren Abschnitt der Schloßstraße sowie in der Gartenstraße. In den darauffolgenden Wochen werden weitere finale Gestaltungselemente installiert, darunter die neue Spindeltreppe.
Stadt betont Bedeutung für Handel und Aufenthaltsqualität
Mit der Rückkehr zur gewohnten Verkehrsführung reagiert die Stadt auf den Bedarf von Anwohnenden, Gewerbetreibenden und Besucherinnen und Besuchern nach einer schnellen Nutzbarkeit der Straße. Die Schloßstraße soll künftig als moderne Flaniermeile und attraktiver Standort für Handel und Gastronomie wahrgenommen werden – gerade auch in Zeiten zunehmender Konkurrenz durch den Onlinehandel.
Die Verantwortlichen der Stadt sprechen bereits vor Fertigstellung ihren Dank aus – an Bürgerinnen und Bürger, an die Gewerbetreibenden sowie an alle beteiligten Firmen und städtischen Mitarbeitenden, die zur Umsetzung des Projektes beigetragen haben.
Offizielle Eröffnung im Frühjahr 2026
Die feierliche Eröffnung der neugestalteten Schloßstraße ist für das Frühjahr 2026 geplant. Die Stadt will hierfür rechtzeitig nähere Informationen bekannt geben.
In Bergisch Gladbach haben Unbekannte am Donnerstagabend (04.12.) gleich zwei Einbrüche verübt. Sowohl in Bensberg als auch im Ortsteil Sand drangen Täter gewaltsam in Wohnhäuser ein, durchsuchten mehrere Räume und entkamen unerkannt. Die Polizei ermittelt und bittet mögliche Zeugen dringend um Hinweise.
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Einbruch in Erdgeschosswohnung in Bensberg
Der erste Vorfall ereignete sich gegen 18:20 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Eichelstraße. Ein Bewohner wurde auf ungewöhnliche Geräusche aufmerksam und kontrollierte mehrfach den Hausflur. Kurz darauf bemerkte er zwei dunkel gekleidete Personen, die aus einer Erdgeschosswohnung flüchteten.
Die alarmierte Polizei stellte fest, dass ein rückwärtiges Fenster eingeschlagen und mehrere Räume durchwühlt worden waren. Ob die Einbrecher Beute machten, war zunächst nicht bekannt. Laut Zeugenbeschreibung waren beide Personen etwa 1,75 Meter groß, dunkel gekleidet und mit schwarzen Haaren.
Zweiter Einbruch in Sand – Schmuck und Uhren gestohlen
Rund zwei Stunden später, gegen 20:00 Uhr, bemerkten Bewohner eines Einfamilienhauses in der Sander Straße einen weiteren Einbruch. Sie hatten das Haus am Vormittag verlassen und kehrten abends in ein durchwühltes Zuhause zurück. Laut ersten Erkenntnissen entwendeten die Täter Goldschmuck und fünf hochwertige Uhren. Der Schaden bewegt sich im unteren fünfstelligen Bereich. An der Haustür fanden Polizisten frische Hebelspuren.
Polizei bittet um Hinweise
In beiden Fällen leitete die Polizei Spurensicherungsmaßnahmen ein. Nun werden Zeugen gesucht, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben – besonders im Zeitraum zwischen Nachmittag und Abend.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 2 unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.
Bürgerinnen und Bürger, die sich zum Thema Einbruchschutz beraten lassen möchten, können sich ebenfalls unter derselben Nummer oder per Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de
Die Bürgerpartei GL meldet einen Rekord: Binnen 72 Stunden haben über 20.000 Bürgerinnen und Bürger die Plakat- und Flugblattaktion gegen die SPD-Manipulation erreicht. Mit Flyern, Videos und Plakaten wurde auf schwere Versäumnisse und Intrigen im Zusammenhang mit der laufenden Stichwahl hingewiesen
Plakataktion BGL
Die Aktion sorgt in der Stadt für großes Aufsehen. Viele Menschen greifen die Themen in Gesprächen auf. In der Schloßstraße in Bensberg äußerte ein Bürger gegenüber Vertretern der Bürgerpartei GL: „Die Plakate sind schön, aber wir wählen die Intriganten der SPD sowieso nicht mehr.“
Neben dem politischen Streit kommt es nun auch zum Konflikt mit der Verwaltung. Die Stadt Bergisch Gladbach hat verfügt, dass die Bürgerpartei GL ihre Plakate an bestimmten Standorten entfernen soll – obwohl sich diese im Rahmen der Wahlwerbung bewegen. Die Bürgerpartei wertet dies als unzulässigen Eingriff in den laufenden Wahlkampf und als weiteres Beispiel für die politische Schlagseite der Verwaltung. „Hier zeigt sich erneut, wie korrupt und parteiisch Teile der Stadtspitze agieren“, erklärt ein Sprecher der Bürgerpartei GL. „Die Stadt will uns mundtot machen, doch das werden wir nicht zulassen. Unsere Plakate sind Teil legitimer Wahlwerbung und Ausdruck der freien politischen Meinungsäußerung.“
Aufruf an die Bürger Die Bürgerpartei ruft alle Interessierten dazu auf, sich selbst ein Bild zu machen und das Flugblatt herunterzuladen. Dort sind die wichtigsten Argumente, Zahlen und Hintergründe dokumentiert. „Die Menschen in Bergisch Gladbach haben ein Recht darauf, zu erfahren, wie SPD und Grüne agieren. Wir stehen für Transparenz, Ehrlichkeit und eine starke, bürgernahe Politik – gegen Klüngel und Manipulation“, heißt es abschließend.
Die Ankündigung, die Schloßstraße mit einer Schranke für den Verkehr zu sperren, stellte sich jetzt als reine Falschmeldung heraus. Tatsächlich wären solche Pläne nie realisierbar gewesen. Vielmehr drängt sich der Verdacht auf, dass hier künstlich Druck aufgebaut werden sollte, um den ortsansässigen Geschäften Repressalien anzudeuten und ihnen klarzumachen, wer die stärkere Hand in der Stadt führt.
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Frank Samirae, ein ortsansässiger Unternehmer, hatte zuvor erfolgreich gegen eine illegal eingerichtete Fußgängerzone in Bensberg geklagt und vor dem Verwaltungsgericht erreicht, dass diese wieder entfernt werden musste. Er war mit seinem EDV-Service in ein Ladenlokal in der Schloßstraße gezogen. Ein Teil der Händlerschaft hatte sich ebenfalls in einer Petition gegen die Fußgängerzone gewehrt, unterstützt von CDU und FDP.
Alexander Felsch, Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP, hatte mehrfach auf seinem Instagram-Kanal auf die Entscheidung des Gerichts reagiert und sie als „weiteren Beleg dafür gewertet, dass die ideologische Verkehrspolitik des Beigeordneten Migenda (Grüne) keinem hilft“.
Ob dahinter ein politisches Kalkül steckt, lässt sich nicht beweisen. Zwar regiert in der Stadt derzeit eine rot-grüne Koalition, doch ein direkter Zusammenhang bleibt reine Spekulation. Auch Bürgermeister Frank Stein (SPD), der demnächst nicht mehr zur Wahl antritt, hat sich um dieses Thema offenbar nie gekümmert und keine erkennbaren Impulse dazu gegeben.
So bleibt nur festzuhalten: Die Gerüchte um eine Schranke waren nichts weiter als eine Inszenierung – ein Beispiel dafür, wie leicht sich intransparentes Verwaltungshandeln und politische Mutmaßungen zu einem bedrohlichen Narrativ verweben lassen, das am Ende nur den örtlichen Handel belastet.
Wer dachte, Propaganda gäbe es nur anderswo, der findet sie aber auch ganz lokal vor Ort – und unverblümt.
Am Sonntagnachmittag (11. Mai) wurde die Polizei gegen 16:45 Uhr zu einem Einbruch in einem Mehrfamilienhaus an der Kardinal-Schulte-Straße in Bergisch Gladbach-Bensberg gerufen. Ein aufmerksamer Zeuge hatte zuvor die Tat bemerkt und umgehend die Behörden informiert.
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Wohnung komplett durchwühlt
Unbekannte Täter hatten sich offenbar über ein Fenster Zutritt zur Erdgeschosswohnung verschafft. Bei Eintreffen der Polizeibeamten bot sich ihnen ein deutliches Bild des Einbruchs: Schränke, Schubladen und Kommoden waren durchwühlt, persönliche Gegenstände lagen verstreut in den Räumen.
Beute im fünfstelligen Bereich
Nach ersten Erkenntnissen entwendeten die Täter mehrere hochwertige Armbanduhren sowie einen Fahrzeugbrief. Der geschätzte Gesamtwert der gestohlenen Schmuckstücke liegt im unteren fünfstelligen Eurobereich. Ob weiteres Diebesgut abhandenkam, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht abschließend geklärt werden.
Polizei bittet um Hinweise
Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und eine Spurensicherung veranlasst. Zeugen, die in den vergangenen Tagen verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Kardinal-Schulte-Straße gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Nach jahrzehntelanger Zugehörigkeit ist es nun offiziell: Bensberg und Bergisch Gladbach werden künftig zwei eigenständige Städte bilden. Mit dem Beschluss der Landesregierung und der Zustimmung beider Stadtparlamente wird eine historische Trennung vollzogen, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt – für Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger sowie die regionale Identität.
Zwei Städte, zwei Identitäten
Was viele Bensbergerinnen und Bensberger bereits seit Jahren spürten, wird jetzt Realität: Bensberg bekommt seinen eigenen Stadtnamen und Verwaltungssitz. Die Entscheidung basiert auf einem zunehmenden Wunsch nach mehr Eigenständigkeit – kulturell, politisch und wirtschaftlich.
Bergisch Gladbach und Bensberg sind in den letzten Jahrzehnten zwar zusammengewachsen, doch unterschiedliche Entwicklungen und örtliche Besonderheiten hätten zuletzt verstärkt den Wunsch nach einer klareren Trennung bestärkt.
„Wir wollen die Chance nutzen, unsere Stärken eigenständig weiterzuentwickeln und dabei unsere eigene Handschrift zu zeigen,“ erklärt ein Sprecher der künftigen Stadt Bensberg.
Ab wann ist die Trennung wirksam?
Die offizielle Aufteilung soll zum 1. Januar 2026 in Kraft treten. Bereits jetzt laufen intensive Vorbereitungen auf Verwaltungsebene, etwa zur Neuverteilung von Zuständigkeiten, Personal und Infrastruktur. Auch die zukünftige Grenzziehung innerhalb des Stadtgebiets ist bereits weitgehend definiert.
Die Stadt Bergisch Gladbach wird in ihrer bisherigen Form fortbestehen, verliert allerdings Bensberg als Stadtteil. Dafür erhält Bensberg eigene Strukturen, inklusive Rathaus, Stadtrat und Stadtverwaltung.
Was ändert sich für die Bürgerinnen und Bürger?
In einem ersten Schritt sollen Bürgerservices dezentralisiert und vor Ort gestärkt werden. Künftig wird es zwei getrennte Stadtverwaltungen geben – was für Bürgerinnen und Bürger kürzere Wege und mehr Mitsprachemöglichkeiten vor Ort bedeuten soll.
Zudem wird es eigene Stadtlogos, Internetauftritte und Verwaltungsnummern geben. Auch Kfz-Kennzeichen könnten künftig voneinander abweichen – eine Entscheidung hierzu steht allerdings noch aus.
Kritik und Zustimmung in der Bevölkerung
Während viele Bensbergerinnen und Bensberger die Entscheidung als überfälligen Schritt zu mehr Selbstbestimmung feiern, gibt es in Bergisch Gladbach auch kritische Stimmen, die den hohen Verwaltungsaufwand und mögliche Kosten bemängeln.
Auch die Frage, wie gemeinsame Infrastrukturprojekte – etwa im Verkehr oder im Schulbereich – künftig koordiniert werden sollen, sorgt für Diskussionsstoff.
Ein Neuanfang mit Symbolkraft
Mit dem Schritt in die Eigenständigkeit beginnt für beide Städte ein neues Kapitel. Der Wunsch nach klaren Strukturen und mehr kommunaler Autonomie war letztlich ausschlaggebend. Ob Bensberg als neue Stadtverwaltung an Strahlkraft gewinnt und wie sich die Zusammenarbeit mit Bergisch Gladbach künftig gestaltet, bleibt abzuwarten.
Fest steht: Die Region formt sich neu – mit Mut zur Veränderung und Blick in die Zukunft.