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Neue Bänke für Gronau: Mehr Aufenthaltsqualität im Stadtteil

03 März 2026 von Felix Morgenstern

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Gronau. Mehr Raum zum Durchatmen: Im Stadtteil Gronau sind in der vergangenen Woche die ersten sechs von insgesamt zehn neuen Sitzbänken aufgestellt worden. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität im Quartier spürbar zu verbessern und Orte zu schaffen, die zum Verweilen und Ausruhen einladen.

Die Maßnahme ist Teil des Strategischen Entwicklungskonzepts (StEK) Gronau, das im Juni politisch beschlossen wurde. Entwickelt wurde das Konzept unter Federführung des Ersten Beigeordneten Ragnar Migenda. Es umfasst zehn Maßnahmen, die in den kommenden Jahren – möglichst mit Unterstützung öffentlicher Fördermittel – umgesetzt werden sollen.

Zentrale Standorte im Blick

Die neuen Bänke stehen unter anderem an der Mülheimer Straße, am Parkplatz des S-Bahnhofs Duckterath, am Regenrückhaltebecken sowie am Dünnhofsweg. Gerade an stark frequentierten Wegen und Plätzen sollen sie kurze Pausen im Alltag ermöglichen – sei es beim Spaziergang, auf dem Weg zum Einkauf oder beim Warten auf den Zug.

Eine Übersicht über die genauen Standorte der bereits installierten Bänke stellt die Bergisch Gladbach auf ihrer Internetseite zur Verfügung. Die Positionen der weiteren vier Bänke sollen nach Abschluss der Detailplanung veröffentlicht werden.

Bürgerbeteiligung als Grundlage

Die Auswahl der Standorte erfolgte nicht am Reißbrett, sondern im Dialog mit den Menschen vor Ort. In zwei Beteiligungsaktionen kamen Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen im Jugendzentrum Cross zusammen, um über fehlende Sitzgelegenheiten im Stadtteil zu beraten.

„Hierzu haben wir im Sommer sowohl Jugendliche als auch Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ins Jugendzentrum Cross eingeladen, um gemeinsam zu diskutieren, wo in Gronau Bänke fehlen“, erläutert Ragnar Migenda. Möglich geworden sei dies durch die enge Zusammenarbeit der Abteilungen Stadtplanung und Soziale Stadtentwicklung.

Auch Bürgermeister Marcel Kreutz sieht in der Installation einen wichtigen Schritt: Mit der Aufstellung der Bänke setze das StEK Gronau einen ersten sichtbaren Impuls im Stadtteil. Zugleich dankte er den Bürgerinnen und Bürgern für ihre rege Beteiligung an den Planungen.

Leitlinien für die Zukunft

Das StEK Gronau definiert die inhaltlichen und räumlichen Leitlinien für die Weiterentwicklung des Stadtteils. Nach dem einstimmigen politischen Beschluss im Sommer 2025 sollen die festgelegten Maßnahmen schrittweise realisiert werden – nach Möglichkeit mit Unterstützung durch Förderprogramme.

Mit den neuen Sitzgelegenheiten wird nun ein erster Baustein des Konzepts konkret sichtbar. Weitere Projekte sollen folgen und Gronau langfristig stärken – als lebendigen, sozial verankerten und attraktiven Stadtteil.

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Mehr Anerkennung fürs Ehrenamt: Zugang zur Ehrenamtskarte NRW wird erleichtert

03 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. Gute Nachrichten für Engagierte: Die Zugangsvoraussetzungen für die Ehrenamtskarte NRW sind gesenkt worden. Grundlage ist ein im Dezember 2025 in den Landtag Nordrhein-Westfalen eingebrachter Antrag. Auch die Bergisch Gladbach begrüßt die Entscheidung und öffnet damit weiteren Ehrenamtlichen die Tür zu der landesweiten Anerkennungskarte.

Weniger Stunden, mehr Möglichkeiten

Künftig müssen Engagierte statt bislang 250 nur noch 200 Stunden ehrenamtliche Arbeit pro Jahr nachweisen. Das entspricht einem durchschnittlichen Einsatz von vier Stunden pro Woche. Die Absenkung soll es insbesondere Menschen mit begrenzten zeitlichen Ressourcen erleichtern, von der Ehrenamtskarte zu profitieren.

Eine weitere Neuerung: Ehrenamtliche dürfen nun eine Aufwandsentschädigung erhalten, solange diese den steuerlichen Freibetrag der Ehrenamtspauschale (960 Euro) beziehungsweise der Übungsleiterpauschale (3.300 Euro) nicht überschreitet. Damit trägt die Neuregelung der Realität vieler Vereine Rechnung, in denen Engagement häufig mit kleinen finanziellen Ausgleichszahlungen verbunden ist.

Unverändert bleibt jedoch eine zentrale Voraussetzung: Wer die Ehrenamtskarte beantragen möchte, muss seit mindestens zwei Jahren in Bergisch Gladbach ehrenamtlich aktiv sein.

Dank mit praktischem Nutzen

Die Ehrenamtskarte NRW verbindet symbolische Anerkennung mit konkreten Vorteilen. Inhaberinnen und Inhaber profitieren landesweit von rund 5.000 Vergünstigungen. Dazu zählen Ermäßigungen in Schwimmbädern und Museen, Preisnachlässe bei Veranstaltungen sowie Rabatte bei Einzelhändlern, Kinos und Sportstätten.

Seit 2013 beteiligt sich die Stadt Bergisch Gladbach an dem Gemeinschaftsprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, das besondere Engagement der Bürgerinnen und Bürger sichtbar zu würdigen und einen zusätzlichen Anreiz für freiwilligen Einsatz zu schaffen.

Antragstellung und Kontakt

Die Ehrenamtskarte NRW kann über das Antragsformular der Stadt Bergisch Gladbach beantragt werden. Ansprechpartnerin für Fragen rund um die Karte ist Jana Lülf vom Büro des Bürgermeisters (Tel.: 02202 14 1470).

Mit der Absenkung der Zugangshürden setzt das Land ein klares Signal: Ehrenamtliches Engagement bleibt eine tragende Säule des gesellschaftlichen Zusammenhalts – und verdient Anerkennung.

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Gehwegerneuerung „An der Wallburg“ startet Ende Februar

23 Februar 2026 von Felix Morgenstern

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Die Bergisch Gladbach kündigt die Erneuerung des Gehwegs im Bereich zwischen den Straßen „An der Wallburg“ und „Neuer Traßweg“ an. Der Baubeginn ist für Ende Februar 2026 vorgesehen. Witterungsbedingte Verzögerungen sind jedoch möglich. Der Abschluss der Arbeiten ist im Laufe des Frühjahrs geplant.

Vollständige Erneuerung unter Vollsperrung

Im Zuge der Maßnahme wird der betroffene Gehwegabschnitt vollständig erneuert. Aus technischen Gründen können die Arbeiten ausschließlich unter Vollsperrung durchgeführt werden. Für Fußgängerinnen und Fußgänger wird eine Umleitung über den „Neuer Traßweg“ eingerichtet und entsprechend ausgeschildert.

Parkflächen zeitweise eingeschränkt

Während der Bauzeit werden außerdem Teile der Parkflächen gegenüber dem Kindergarten Kippenkausen als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt. Diese Stellplätze stehen vorübergehend nicht zur Verfügung.

Information für Anwohnende

Die beauftragte Baufirma wird die Anwohnenden rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten über den genauen Starttermin, den Bauablauf sowie zuständige Ansprechpersonen informieren.

Die Stadt bittet alle Betroffenen um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen und dankt für ihre Geduld während der Bauphase.

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Betreuungsbehörde „on Tour“: Informieren, vorsorgen, selbstbestimmt entscheiden

23 Februar 2026 von Felix Morgenstern

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Unter dem Motto „Wer klug ist, sorgt vor“ geht die Betreuungsbehörde auch 2026 wieder auf Tour durch das Stadtgebiet von Bergisch Gladbach. Mit Vorträgen, Workshops und Infoständen informiert sie Bürgerinnen und Bürger rund um die Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsrecht – kostenlos, wohnortnah und ohne große Hürden.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Menschen frühzeitig für die eigene Vorsorge zu sensibilisieren. Wer rechtzeitig festlegt, wer im Ernstfall Entscheidungen treffen darf und welche medizinischen Maßnahmen gewünscht oder abgelehnt werden, schafft Klarheit für sich selbst und entlastet zugleich Angehörige.

Auftakt im PROgymnasium

Den Startschuss bildet am 2. März 2026 von 10 bis 11.30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema Patientenverfügung im PROgymnasium Bensberg e. V.. Referentin ist Claudia Freudenberger. Interessierte erhalten hier grundlegende Informationen dazu, wie eine Patientenverfügung rechtssicher formuliert wird und welche Aspekte dabei besonders zu beachten sind.

Einführung und Diskussion in der VHS

Am 10. März 2026 folgt von 18 bis 19.30 Uhr in der VHS Bergisch Gladbach die Veranstaltung „Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht – Einführung mit Diskussion“. Referentin Andrea Winkelmann erläutert, wie eine Vorsorgevollmacht erstellt wird, wann eine gesetzliche Betreuung erforderlich wird und welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In Kooperation mit der Betreuungsbehörde bietet die VHS am 23. März 2026 von 18 bis 19.30 Uhr zudem die Veranstaltung „Patientenverfügung – Einführung und Workshop“ an. Auch hier referiert Claudia Freudenberger. Neben einer Einführung in das Thema besteht die Möglichkeit, konkrete Fragen zu klären und individuelle Aspekte zu besprechen. Eine Anmeldung ist ebenfalls nicht notwendig.

Weitere Station im Gemeindezentrum Kippekausen

Ein weiteres Informationsangebot ist für den 27. April 2026 von 16 bis 18 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Kippekausen am Rittersteg 1 geplant. Die Veranstaltung wird von Andrea Winkelmann durchgeführt und bietet Raum für persönliche Fragen sowie vertiefende Informationen rund um Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht.

Präsenz auf den Wochenmärkten

Darüber hinaus ist die Betreuungsbehörde auch 2026 wieder auf den Wochenmärkten vertreten. Geplant sind Infostände am 21. Mai in Bensberg, am 10. Juli in Refrath sowie am 15. Juli in der Stadtmitte – jeweils von 9 bis 12 Uhr. Vor Ort informiert das Team über die Erteilung von Vollmachten, das Betreuungsrecht und die Patientenverfügung und steht für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Überblick online

Eine Übersicht über alle Themen, Termine und weiterführende Informationen finden Interessierte auf der Internetseite der Betreuungsbehörde der Stadt Bergisch Gladbach.

Mit ihrem mobilen Informationsangebot setzt die Betreuungsbehörde ein klares Zeichen: Vorsorge ist kein Tabuthema, sondern ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstbestimmung – und sie beginnt am besten rechtzeitig.

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Köln plant Ausbau des Stadtbahnnetzes – Finanzierung bleibt größte Hürde

19 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Köln. Die Stadt Köln hat den Mobilitätsausschuss über den aktuellen Stand der Weiterentwicklung des Stadtbahnnetzes informiert. Zahlreiche Projekte sollen den öffentlichen Nahverkehr in den kommenden Jahren leistungsfähiger und barriereärmer machen. Gleichzeitig macht die Verwaltung deutlich: Ohne gesicherte Finanzierung bleiben viele Zeitpläne unter Vorbehalt.

Symbolbild

Finanzlage erschwert Planung

Nach Angaben des Dezernats für Mobilität stellt die angespannte Haushaltslage sowohl die Stadt als auch die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) vor große Herausforderungen. Steigende Kosten im ÖPNV erschweren es den Kommunen zunehmend, Betrieb und Ausbau aus eigenen Mitteln zu finanzieren.

Im Rahmen des Ergebnissicherungskonzepts der Stadtwerke Köln wird derzeit diskutiert, dass die KVB ein festgelegtes maximales jährliches Defizit nicht überschreiten dürfen. Welche konkreten Auswirkungen dies auf den Ausbau des Netzes haben wird, ist noch offen.


Projekte bis 2035

Trotz finanzieller Unsicherheiten plant die Stadt mehrere zentrale Maßnahmen bis zum Jahr 2035:

  • Ausbau der Ost-West-Achse – längere 90-Meter-Züge auf der Linie 1 zur Kapazitätserhöhung
  • Bahnsteigverlängerungen auf den Linien 4, 13 und 18 für 70-Meter-Züge
  • Verlängerung der Linie 7 bis Köln-Zündorf Süd (Ranzeler Straße)
  • Stadtbahnanbindung von Rondorf und Meschenich („StadtBahn Süd“)
  • Mehr Barrierefreiheit durch höhere Bahnsteige und neue Aufzüge an Haltestellen

Diese Maßnahmen sollen vor allem das Fahrgastaufkommen besser bewältigen und den Zugang zum Nahverkehr erleichtern.


Perspektiven nach 2035 und 2040

Darüber hinaus plant die Stadt langfristige Erweiterungen des Netzes:

  • neue Stadtbahnanbindung „Mülheim Süd“ sowie Stammheim/Flittard
  • linksrheinische Gürtelverlängerung der Linie 13
  • Verlängerung der Linie 17 über Niederkassel nach Bonn mit Anschluss an die Linie 7

Weitere politische Prüfaufträge werden derzeit noch bewertet und sind noch nicht als konkrete Projekte definiert.


Fazit

Die Stadt verfolgt weiterhin ambitionierte Ziele für den Ausbau des Stadtbahnnetzes. Entscheidend bleibt jedoch die Finanzierung: Erst wenn diese gesichert ist und Prioritäten festgelegt sind, lassen sich verbindliche Zeitpläne festlegen.

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Rosenmontag im Rheinisch-Bergischen Kreis verläuft weitgehend störungsfrei

17 Februar 2026 von Felix Morgenstern

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Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Polizei zieht nach den Rosenmontagszügen am 16. Februar eine durchweg positive Bilanz: Trotz zahlreicher Veranstaltungen blieb es im gesamten Kreisgebiet überwiegend ruhig – auch wenn das nasskalte Wetter für deutlich geringere Besucherzahlen sorgte.


Weniger Besucher wegen Wetter

Nach Einschätzung der Einsatzkräfte lockte die Witterung spürbar weniger Menschen an die Zugstrecken als in den vergangenen Jahren. Die Stimmung der Anwesenden blieb dennoch ausgelassen.

Störungsfrei verliefen die Umzüge in:

  • Odenthal-Eikamp
  • Odenthal-Blecher
  • Bergisch Gladbach-Herkenrath
  • Overath-Steinenbrück
  • Rösrath-Mitte

In Kürten-Dürscheid sprach die Polizei vorsorglich zwei Platzverweise aus. Straftaten wurden jedoch nicht festgestellt.


Auch Dabringhausen ohne Zwischenfälle

Beim Zug in Wermelskirchen-Dabringhausen bestätigte der Einsatzleiter ebenfalls eine geringere Besucherzahl. Ein polizeiliches Einschreiten war nicht erforderlich, und nach bisherigen Erkenntnissen kam es auch dort zu keinen Straftaten.


Positive Gesamtbilanz der Session

Aus Sicht der Polizei verlief damit die gesamte Karnevalssession im Rheinisch-Bergischen Kreis mit ihren zahlreichen Umzügen „ganz überwiegend sehr friedlich“.

Für das kommende Jahr wünschen sich die Einsatzkräfte eine ähnlich ruhige Lage – allerdings mit besserem Wetter für die Karnevalisten.

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Weniger Zwischenfälle beim Karnevalszug in Bechen – Polizei zieht positives Fazit

14 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Kürten-Bechen – Nach dem Karnevalszug an Weiberfastnacht (12. Februar) hat die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis eine überwiegend positive Bilanz gezogen. Im Vergleich zu den Vorjahren registrierten die Einsatzkräfte deutlich weniger Störungen und Straftaten.

Eine Rolle spielte dabei vermutlich auch das schlechte Wetter: Vor Beginn des Zuges versammelten sich weniger Jecken entlang der Strecke. Dennoch kam es insbesondere im Bereich „Esel“ – dem Parkplatz am Kreisverkehr Kölner Straße/Odenthaler Straße – zu einer größeren Ansammlung alkoholisierter Jugendlicher und Heranwachsender.

Gegen 13.40 Uhr meldete das Kürtener Ordnungsamt eine achtköpfige Gruppe, die durch aggressives und provokantes Verhalten auffiel. Die Polizei sprach gezielt mit den Beteiligten (Gefährderansprache). Anschließend trat die Gruppe nicht mehr störend in Erscheinung, blieb aber unter Beobachtung.

Weitere Vorfälle im Tagesverlauf:

  • 14.25 Uhr: Ein Mann wurde beim Zünden von Pyrotechnik beobachtet. Die Beamten fanden weiteres Material und stellten es sicher. Es wurde eine Strafanzeige gefertigt.
  • 15.40 Uhr: Ein 20-Jähriger warf Wurfmaterial gezielt auf Zugteilnehmende und schubste Umstehende in Richtung der Wagen. Er erhielt einen Platzverweis für die Dauer des Zuges.
  • 15.50 Uhr: Eine körperliche Auseinandersetzung sowie Sachbeschädigung an einem Auto auf der Odenthaler Straße wurden gemeldet. Die Beteiligten waren beim Eintreffen der Polizei bereits verschwunden. Nach Zeugenaussagen wurden Anzeigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung erstattet.
  • 16.30 Uhr: Eine zuvor des Platzes verwiesene Person wurde erneut angetroffen und kurzzeitig in Gewahrsam genommen.

Trotz dieser einzelnen Einsätze hatte die Polizei insgesamt deutlich weniger zu tun als in den Jahren zuvor. Neben der Witterung habe auch die erhöhte Polizeipräsenz sowie die gute Zusammenarbeit mit Sicherheitsdiensten und dem Ordnungsamt dazu beigetragen.

Die Polizei kündigte an, auch bei den kommenden Karnevalszügen mit zahlreichen Kräften präsent zu sein, damit die Feierlichkeiten weiterhin fröhlich und friedlich verlaufen.

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PKW außer Kontrolle: Zwei Frauen verletzt

11 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Am Dienstagnachmittag (10.02.) hat sich im Stadtteil Bensberg in Bergisch Gladbach ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem zwei Frauen verletzt wurden – eine von ihnen schwer.

Kreislaufprobleme beim Abbiegen

Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 86-jährige Bergisch Gladbacherin gegen 14:40 Uhr mit ihrem VW auf der Kölner Straße in Fahrtrichtung Bensberg unterwegs. Nach eigenen Angaben wollte sie nach rechts in die Straße Kaule abbiegen, als sie plötzlich Kreislaufprobleme bekam.

Dabei erfasste sie zunächst eine Fahrradfahrerin, die auf dem Radweg ebenfalls in Fahrtrichtung Bensberg unterwegs war. Anschließend verwechselte die Seniorin offenbar Gas- und Bremspedal.

Pkw fährt auf Gehweg und kollidiert mit Fußgängerin

In der Folge geriet das Fahrzeug auf einen Gehweg und stieß dort mit einer 72-jährigen Fußgängerin zusammen. Der Pkw riss zudem einen Briefkasten aus dem Boden, prallte gegen einen Mülleimer und kam schließlich an einer Hecke zum Stillstand.

Die 37-jährige Fahrradfahrerin aus Bergisch Gladbach wurde leicht verletzt. Die 72-jährige Fußgängerin erlitt schwere Verletzungen. Beide Frauen wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Auch die 86-jährige Autofahrerin wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.

Ermittlungen und Führerschein sichergestellt

Die Polizei hat Ermittlungen gegen die Seniorin aufgenommen. Ihr wird unter anderem Straßenverkehrsgefährdung infolge körperlicher Mängel sowie fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt.

Das beschädigte Fahrzeug wurde abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme musste die Kölner Straße in beide Richtungen gesperrt werden.

Rückfragen an:
Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Pressestelle, RBr Wirtz
Telefon: 02202 205 120

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Stadt Köln schreibt Ehrenamtspreis „KölnEngagiert 2026“ aus – Peter Brings übernimmt Ehrenamtspatenschaft

26 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Köln engagieren sich mehr als 200.000 Menschen freiwillig für das Gemeinwohl. Sie sind in ganz unterschiedlichen Bereichen aktiv – vom Sport über Hilfs- und Rettungsdienste, Umwelt- und Naturschutz bis hin zu sozialen, kulturellen und generationenübergreifenden Projekten. Dieses vielfältige Engagement würdigt die Stadt Köln auch im kommenden Jahr mit dem Ehrenamtspreis „KölnEngagiert 2026“.

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Ehrenamtspreis wird seit 2001 vergeben

Der Kölner Ehrenamtspreis wird bereits seit 2001 verliehen und hat sich als feste Größe der Anerkennungskultur in der Stadt etabliert. Nach dem 25-jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr schreibt Oberbürgermeister Torsten Burmester den Preis auch für 2026 erneut aus. Ziel ist es, Menschen und Organisationen sichtbar zu machen, die sich in besonderer Weise für das Zusammenleben in Köln einsetzen.

Bewerbungen und Vorschläge möglich

Für den Ehrenamtspreis können ehrenamtlich Engagierte, Initiativen, Vereine, Projekte sowie auch Unternehmen vorgeschlagen werden. Ebenso ist eine Selbstbewerbung möglich. Damit möchte die Stadt ein möglichst breites Spektrum an Engagement abbilden und unterschiedlichen Formen des freiwilligen Einsatzes Raum geben.

Peter Brings ist Ehrenamtspate 2026

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte der Oberbürgermeister zudem den Ehrenamtspaten für das Jahr 2026 vor. Diese Rolle übernimmt Peter Brings, Sänger, Musiker und Mitbegründer der Kölner Band Brings.

Peter Brings steht seit Jahrzehnten auf den Bühnen der Stadt und darüber hinaus, engagiert sich aber ebenso kontinuierlich für gesellschaftliche und soziale Anliegen. Mit seiner Patenschaft soll das Ehrenamt zusätzliche Aufmerksamkeit erhalten und Menschen ermutigt werden, sich selbst zu engagieren oder bestehendes Engagement fortzuführen.

Zeichen der Wertschätzung für freiwilliges Engagement

Mit „KölnEngagiert 2026“ setzt die Stadt Köln erneut ein deutliches Zeichen der Anerkennung für den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen. Der Preis soll nicht nur Dank ausdrücken, sondern auch zeigen, wie unverzichtbar freiwilliges Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Köln ist.

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Diebstahl aus geparktem Auto in Moitzfeld: Kinderwagen und Smartwatch verschwunden

26 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Moitzfeld ist es zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagnachmittag zu einem Diebstahl aus einem geparkten Pkw gekommen. Unbekannte Täter entwendeten dabei unter anderem einen Kinderwagen sowie eine Smartwatch.

Nach Angaben der Polizei hatte die betroffene Fahrzeughalterin ihren grauen Mercedes A 180 am Mittwoch (21. Januar) gegen 15 Uhr in der Max-Baermann-Straße abgestellt. Als sie am Donnerstag (22. Januar) gegen 16 Uhr zu ihrem Auto zurückkehrte, stellte sie fest, dass mehrere Gegenstände aus dem Fahrzeuginneren fehlten.

Neben dem Kinderwagen und der Smartwatch wurden auch Schminkartikel sowie die Zulassungsbescheinigung des Fahrzeugs gestohlen. Wie die Täter in den Pkw gelangten, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei Rhein-Berg bittet Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen in der Max-Baermann-Straße oder deren Umfeld gemacht haben, sich zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, Fahrzeuge nach Möglichkeit nicht als Aufbewahrungsort für Wertgegenstände zu nutzen und auch scheinbar alltägliche Gegenstände nicht sichtbar im Auto liegen zu lassen.

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