Bergisch Gladbach – Die Eissportarena in Bergisch Gladbach ist ab sofort geschlossen. Grund sind Schäden an der Dachkonstruktion, die nach Angaben der Stadt nicht mehr den geltenden Sicherheitsanforderungen entsprechen.
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Schäden an Holzbalken festgestellt
Im Dach der Halle ist ein tragender Holzbalken beschädigt. Bereits im vergangenen Jahr war der Mangel bekannt geworden. Damals hatte die Stadt dem Betreiber, dem Eissport-Verein Bergisch Gladbach, eine Ausnahmegenehmigung erteilt – unter der Bedingung, dass der Balken innerhalb eines Jahres saniert wird. Da dies nicht geschehen ist, ist die Sondergenehmigung nun ausgelaufen.
Vereine und Schulsport betroffen
Die Schließung hat weitreichende Folgen: Weder Schulen noch die örtlichen Eissportvereine dürfen die Halle nutzen. Für den Verein bedeutet das eine massive Belastung, da zahlreiche Trainings und Wettkämpfe abgesagt oder verlegt werden müssen.
Sanierung frühestens 2026 möglich
Der Verein räumt ein, dass die Sanierung noch nicht erfolgt ist. Begründet wird dies mit dem Engpass an spezialisierten Firmen, die solche Arbeiten ausführen können. Ein Termin sei frühestens für den Sommer 2026 zugesagt worden. Zudem müsse die Sanierung in den warmen Monaten erfolgen, da nur dann die Luftfeuchtigkeit in der Halle niedrig genug sei.
Verein widerspricht Einsturzgefahr
Ein unabhängiges Ingenieurbüro bestätigte dem Verein, dass keine akute Einsturzgefahr bestehe. Demnach könne die Konstruktion unter Einhaltung eines Sicherheitskonzepts weiter genutzt werden. Die Stadt jedoch pocht auf die Einhaltung der Auflagen und hält die Schließung für notwendig.
Offene Zukunft für den Eissport
Der Verein warnt: „Der gesamte Eissport im Rheinisch-Bergischen Kreis stünde vor dem Aus.“ Die Stadt kündigte an, gemeinsam mit dem Betreiber nach Lösungen zu suchen, um den Eissportstandort langfristig zu erhalten.
Leverkusen – Die Stadt Leverkusen hat angekündigt, die Zahl der Martinszüge deutlich zu reduzieren. Künftig soll es nur noch einen Umzug pro Stadtteil geben. Bisher fanden in der Stadt bis zu 160 kleinere Martinszüge statt, organisiert von Schulen und Kitas.
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Verschärfte Sicherheitsauflagen als Grund
Nach bundesweiten Vorfällen gelten für öffentliche Veranstaltungen strengere Sicherheitsvorgaben. Zufahrts- und Überfahrschutz sowie eine engmaschige Begleitung durch Polizei oder Ordner müssen gewährleistet sein. „Das können wir organisatorisch und personell nicht mehr für alle Züge leisten“, teilte die Stadtverwaltung mit. Bereits 2024 konnten von 160 Zügen nur 60 von der Polizei begleitet werden – und das unter weniger strikten Regeln.
Enttäuschung bei Schulen und Kitas
Viele Einrichtungen zeigen sich enttäuscht und fühlen sich überrumpelt, da sie erst am Mittwoch (10. September) informiert wurden. „Der eigene Martinszug war jedes Jahr ein Höhepunkt – mit Laternen, Liedern und dem Zusammenhalt von Kindern, Eltern und Lehrkräften. Das fällt jetzt weg“, heißt es von mehreren Schulen.
Auch Kitas kritisieren die Entscheidung. Eine Erzieherin aus Wiesdorf betonte: „Für die Kleinsten ist der Zug rund um die eigene Einrichtung überschaubar und sicher. In einem großen Umzug geht diese vertraute Atmosphäre verloren.“
Zukunft des größten Zuges unklar
Besonders im Fokus steht der größte Martinszug der Stadt in Schlebusch, den die Werbe- und Fördergemeinschaft traditionell organisiert – inklusive Martinsfeuer und Gratis-Weckmännern. Der Antrag liegt bereits bei der Stadt. Ob der Zug stattfinden kann, hängt von der Erfüllung der neuen Auflagen ab.
Verwaltung setzt auf Kooperation
Nach den Plänen der Stadt sollen Schulen und Kitas künftig gemeinsame Anträge stellen, wenn sie einen Umzug in ihrem Stadtteil durchführen möchten. Viele Einrichtungen reagierten mit Krisensitzungen und denken über Alternativen nach. Im Gespräch sind Martinsfeste auf dem Schulhof – allerdings ohne Umzug.
Kritiker befürchten, dass mit der Einschränkung ein Stück gelebter Tradition dauerhaft verloren geht.
Rösrath – Zwischen Dienstagnachmittag (9. September) und Mittwochmorgen (10. September) haben bislang unbekannte Täter in Rösrath zwei Handwerkerfahrzeuge aufgebrochen. Dabei erbeuteten sie hochwertiges Werkzeug im Wert von mehreren tausend Euro.
Ein aufgebrochenes Handwerkerfahrzeug in Rösrath
Aufbruch in Menzlingen
Das erste Fahrzeug war am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr auf dem Parkplatz eines Handwerksbetriebs in der Straße Menzlingen abgestellt worden. Als ein Mitarbeiter es am nächsten Morgen gegen 7:30 Uhr wieder nutzen wollte, stellte er fest, dass die rechte Schiebetür gewaltsam aufgebogen und Werkzeug entwendet worden war.
Zweiter Fall in der Beienburger Straße
Nur wenige Straßen entfernt schlugen die Täter offenbar erneut zu. In der Beienburger Straße wurde ein weiteres Handwerkerfahrzeug auf die gleiche Weise aufgebrochen. Auch hier wurde die rechte Schiebetür gewaltsam geöffnet. Die Täter nahmen Werkzeug im Wert von mehreren tausend Euro mit. Das Fahrzeug war dort am Dienstag gegen 17:30 Uhr abgestellt und die Tat am Mittwochmorgen gegen 8 Uhr bemerkt worden.
Polizei sucht Zeugen
In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug. Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der beiden Tatorte gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.