Archiv | Februar, 2026

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Schwer verletzter Radfahrer nach Unfall in Frankenforst

28 Februar 2026 von Felix Morgenstern

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Bergisch Gladbach. Bei einem Verkehrsunfall im Stadtteil Frankenforst ist am Donnerstagmittag (26.02.) ein 76-jähriger Radfahrer schwer verletzt worden. Der Mann aus Bergisch Gladbach kollidierte auf der Frankenforster Straße (L 136) mit einem am Fahrbahnrand abgestellten Lieferwagen.

Gegen 13:40 Uhr wurde die Polizei zur Unfallstelle gerufen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, kümmerten sich Rettungskräfte bereits um den verletzten Senior. Nach ersten Erkenntnissen und Zeugenaussagen war der 76-Jährige mit seinem Fahrrad aus Richtung Bensberg kommend in Fahrtrichtung Refrath unterwegs.

Ein Zeuge berichtete, dass der Mann über eine längere Strecke hinweg auf den Boden geschaut habe. Dabei übersah er offenbar einen am Fahrbahnrand abgestellten Lieferwagen eines Paketunternehmens. Es kam zur Kollision, infolge derer der Radfahrer stürzte.

Ersthelfer eilten dem zunächst augenscheinlich bewusstlosen Mann sofort zu Hilfe und alarmierten Polizei sowie Rettungsdienst. Der 76-Jährige erlitt schwere, jedoch nicht lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Die Polizei stellte das Fahrrad zur Eigentumssicherung sicher. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Frankenforster Straße im Bereich der Unfallstelle zeitweise gesperrt werden.

Rückfragen zu dem Vorfall beantwortet die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis unter der Telefonnummer 02202 205 120.

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Zwei hochwertige Armbanduhren gestohlen – Tatverdächtiger vorläufig festgenommen

23 Februar 2026 von Felix Morgenstern

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In der Innenstadt von Bergisch Gladbach ist es am Freitagnachmittag (20.02.) gegen 14:30 Uhr zu einem Diebstahl in einem Juweliergeschäft gekommen. Dank des schnellen Eingreifens der Polizei konnte der Tatverdächtige kurze Zeit später gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Fahndung nach Hilferufen eingeleitet

Polizisten, die zu diesem Zeitpunkt zu Fuß in der Innenstadt unterwegs waren, wurden auf laute Rufe eines Mannes aufmerksam. Wie sich herausstellte, handelte es sich um den Inhaber eines Juweliergeschäfts, aus dem soeben zwei hochwertige Armbanduhren entwendet worden waren.

Während die Beamten vor Ort die Strafanzeige aufnahmen, wurde durch weitere Einsatzkräfte umgehend eine Fahndung nach dem Tatverdächtigen eingeleitet.

Festnahme in der Dr.-Robert-Koch-Straße

Zwei Beamte des Verkehrsdienstes konnten den mutmaßlichen Täter wenig später in der Dr.-Robert-Koch-Straße stellen. Der 28-jährige Mann wurde vorläufig festgenommen. Die entwendeten Armbanduhren mit einem Gesamtwert im unteren fünfstelligen Bereich wurden bei ihm aufgefunden und sichergestellt.

Offener Haftbefehl vollstreckt

Nach Angaben der Polizei ist der 28-jährige Algerier bereits wegen ähnlicher Delikte in Erscheinung getreten. Zudem bestand gegen ihn ein offener Haftbefehl. Nach der Festnahme wurde er zunächst in das Polizeigewahrsam gebracht. Im Anschluss erfolgte die Überstellung in eine Justizvollzugsanstalt.

Neben der Vollstreckung des Haftbefehls muss sich der Mann nun auch wegen des erneuten gewerbsmäßigen Diebstahls strafrechtlich verantworten.

Rückfragen zu dem Einsatz beantwortet die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis.

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Gehwegerneuerung „An der Wallburg“ startet Ende Februar

23 Februar 2026 von Felix Morgenstern

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Die Bergisch Gladbach kündigt die Erneuerung des Gehwegs im Bereich zwischen den Straßen „An der Wallburg“ und „Neuer Traßweg“ an. Der Baubeginn ist für Ende Februar 2026 vorgesehen. Witterungsbedingte Verzögerungen sind jedoch möglich. Der Abschluss der Arbeiten ist im Laufe des Frühjahrs geplant.

Vollständige Erneuerung unter Vollsperrung

Im Zuge der Maßnahme wird der betroffene Gehwegabschnitt vollständig erneuert. Aus technischen Gründen können die Arbeiten ausschließlich unter Vollsperrung durchgeführt werden. Für Fußgängerinnen und Fußgänger wird eine Umleitung über den „Neuer Traßweg“ eingerichtet und entsprechend ausgeschildert.

Parkflächen zeitweise eingeschränkt

Während der Bauzeit werden außerdem Teile der Parkflächen gegenüber dem Kindergarten Kippenkausen als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt. Diese Stellplätze stehen vorübergehend nicht zur Verfügung.

Information für Anwohnende

Die beauftragte Baufirma wird die Anwohnenden rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten über den genauen Starttermin, den Bauablauf sowie zuständige Ansprechpersonen informieren.

Die Stadt bittet alle Betroffenen um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen und dankt für ihre Geduld während der Bauphase.

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Betreuungsbehörde „on Tour“: Informieren, vorsorgen, selbstbestimmt entscheiden

23 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Symbolbild

Unter dem Motto „Wer klug ist, sorgt vor“ geht die Betreuungsbehörde auch 2026 wieder auf Tour durch das Stadtgebiet von Bergisch Gladbach. Mit Vorträgen, Workshops und Infoständen informiert sie Bürgerinnen und Bürger rund um die Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsrecht – kostenlos, wohnortnah und ohne große Hürden.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, Menschen frühzeitig für die eigene Vorsorge zu sensibilisieren. Wer rechtzeitig festlegt, wer im Ernstfall Entscheidungen treffen darf und welche medizinischen Maßnahmen gewünscht oder abgelehnt werden, schafft Klarheit für sich selbst und entlastet zugleich Angehörige.

Auftakt im PROgymnasium

Den Startschuss bildet am 2. März 2026 von 10 bis 11.30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema Patientenverfügung im PROgymnasium Bensberg e. V.. Referentin ist Claudia Freudenberger. Interessierte erhalten hier grundlegende Informationen dazu, wie eine Patientenverfügung rechtssicher formuliert wird und welche Aspekte dabei besonders zu beachten sind.

Einführung und Diskussion in der VHS

Am 10. März 2026 folgt von 18 bis 19.30 Uhr in der VHS Bergisch Gladbach die Veranstaltung „Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht – Einführung mit Diskussion“. Referentin Andrea Winkelmann erläutert, wie eine Vorsorgevollmacht erstellt wird, wann eine gesetzliche Betreuung erforderlich wird und welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In Kooperation mit der Betreuungsbehörde bietet die VHS am 23. März 2026 von 18 bis 19.30 Uhr zudem die Veranstaltung „Patientenverfügung – Einführung und Workshop“ an. Auch hier referiert Claudia Freudenberger. Neben einer Einführung in das Thema besteht die Möglichkeit, konkrete Fragen zu klären und individuelle Aspekte zu besprechen. Eine Anmeldung ist ebenfalls nicht notwendig.

Weitere Station im Gemeindezentrum Kippekausen

Ein weiteres Informationsangebot ist für den 27. April 2026 von 16 bis 18 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Kippekausen am Rittersteg 1 geplant. Die Veranstaltung wird von Andrea Winkelmann durchgeführt und bietet Raum für persönliche Fragen sowie vertiefende Informationen rund um Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht.

Präsenz auf den Wochenmärkten

Darüber hinaus ist die Betreuungsbehörde auch 2026 wieder auf den Wochenmärkten vertreten. Geplant sind Infostände am 21. Mai in Bensberg, am 10. Juli in Refrath sowie am 15. Juli in der Stadtmitte – jeweils von 9 bis 12 Uhr. Vor Ort informiert das Team über die Erteilung von Vollmachten, das Betreuungsrecht und die Patientenverfügung und steht für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Überblick online

Eine Übersicht über alle Themen, Termine und weiterführende Informationen finden Interessierte auf der Internetseite der Betreuungsbehörde der Stadt Bergisch Gladbach.

Mit ihrem mobilen Informationsangebot setzt die Betreuungsbehörde ein klares Zeichen: Vorsorge ist kein Tabuthema, sondern ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstbestimmung – und sie beginnt am besten rechtzeitig.

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Rheinisch-Bergischer Kreis: Jeder Zweite wohnt im Eigentum – doch junge Erwachsene drohen abgehängt zu werden

19 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Region liegt deutlich über dem Bundesschnitt – Verbände fordern schnelle staatliche Förderung für Haus- und Wohnungskauf

Simbolbild

Hohe Eigentumsquote im Kreis

Im Rheinisch-Bergischen Kreis leben ungewöhnlich viele Menschen mietfrei in den eigenen vier Wänden. Rund 70.300 Wohnungen werden von ihren Eigentümern selbst genutzt, darunter sowohl Einfamilienhäuser als auch Eigentumswohnungen. Etwa 26 Prozent der Eigentümer wohnen in einer Eigentumswohnung.

Das geht aus einer regionalen Wohnungsmarktanalyse des Pestel-Instituts hervor, die im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) erstellt wurde. Demnach liegt die Wohneigentumsquote im Kreis bei 50,5 Prozent – deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 43,5 Prozent.

„Deutschland ist insgesamt ein Mieter-Land und landet im europäischen Vergleich beim Wohneigentum nur auf dem vorletzten Platz“, erklärt Pestel-Ökonom Matthias Günther.


Junge Erwachsene können sich Eigentum kaum leisten

Trotz der vergleichsweise hohen Quote verschärft sich die Lage für jüngere Menschen. Besonders betroffen sind die 25- bis 40-Jährigen – rund 49.500 Menschen in dieser Altersgruppe leben im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Nach Einschätzung der Wissenschaftler können sich immer weniger von ihnen ein Haus oder eine Eigentumswohnung leisten.
„Die eigenen vier Wände stehen zwar weiterhin ganz oben auf der Wunschliste. Doch die klassische Nestbauer-Generation ist beim Wohneigentum zur Verlierer-Generation geworden“, sagt Günther. Viele seien gezwungen, dauerhaft zur Miete zu wohnen.


Kritik an abgeschafften Förderprogrammen

Der Baustoff-Fachhandel macht fehlende staatliche Unterstützung verantwortlich.
„Mit dem Ende von Eigenheimzulage und Baukindergeld wurde die effektive Förderung praktisch eingestellt“, kritisiert BDB-Präsidentin Katharina Metzger.

Die Verbände fordern deshalb ein neues Förderprogramm:

  • direkte Zuschüsse als Startkapital für Erstkäufer
  • ein staatliches Niedrigzinsprogramm
  • einfacher Zugang auch mit wenig Eigenkapital
  • möglichst unbürokratische Beantragung

Wer Eigentum erwerben wolle, müsse zwar über Jahre finanzielle Abstriche machen, betont Metzger. Dafür entstehe langfristig mietfreies Wohnen.


Planungssicherheit gefordert

Auch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) verlangt langfristige Zusagen vom Staat.
„Es braucht eine Marathon- und keine Sprint-Förderung. Wer heute spart, muss sich auch in mehreren Jahren noch auf die Unterstützung verlassen können“, sagt DGfM-Vorsitzender Hannes Zapf.

Die Verbände appellieren an Bundestagsabgeordnete aus Nordrhein-Westfalen, die im Koalitionsvertrag angekündigte Förderung rasch umzusetzen. Ohne klare Signale bleibe der Traum vom Eigenheim für viele auf Eis.


Bedeutung fürs Alter

Neben der aktuellen Wohnungsfrage sehen Experten auch soziale Folgen im Alter. Eigentum wirke wie eine zusätzliche Altersvorsorge.
„Wohnarmut im Alter ist vor allem Mieterarmut“, so Pestel-Ökonom Günther. Besonders bei den in Rente gehenden Baby-Boomern zeige sich: Sinkendes Einkommen bei gleichzeitig steigenden Mieten könne zu finanziellen Problemen führen. Eigentümer kämen deutlich besser über die Runden.


Fazit:
Der Rheinisch-Bergische Kreis gehört zwar zu den Regionen mit überdurchschnittlich viel Wohneigentum. Doch gerade junge Erwachsene verlieren zunehmend den Zugang zum Immobilienmarkt. Verbände warnen vor langfristigen sozialen Folgen – und drängen auf schnelle staatliche Förderung, damit der Traum vom Eigenheim nicht zur Ausnahme wird.

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Köln plant Ausbau des Stadtbahnnetzes – Finanzierung bleibt größte Hürde

19 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Köln. Die Stadt Köln hat den Mobilitätsausschuss über den aktuellen Stand der Weiterentwicklung des Stadtbahnnetzes informiert. Zahlreiche Projekte sollen den öffentlichen Nahverkehr in den kommenden Jahren leistungsfähiger und barriereärmer machen. Gleichzeitig macht die Verwaltung deutlich: Ohne gesicherte Finanzierung bleiben viele Zeitpläne unter Vorbehalt.

Symbolbild

Finanzlage erschwert Planung

Nach Angaben des Dezernats für Mobilität stellt die angespannte Haushaltslage sowohl die Stadt als auch die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) vor große Herausforderungen. Steigende Kosten im ÖPNV erschweren es den Kommunen zunehmend, Betrieb und Ausbau aus eigenen Mitteln zu finanzieren.

Im Rahmen des Ergebnissicherungskonzepts der Stadtwerke Köln wird derzeit diskutiert, dass die KVB ein festgelegtes maximales jährliches Defizit nicht überschreiten dürfen. Welche konkreten Auswirkungen dies auf den Ausbau des Netzes haben wird, ist noch offen.


Projekte bis 2035

Trotz finanzieller Unsicherheiten plant die Stadt mehrere zentrale Maßnahmen bis zum Jahr 2035:

  • Ausbau der Ost-West-Achse – längere 90-Meter-Züge auf der Linie 1 zur Kapazitätserhöhung
  • Bahnsteigverlängerungen auf den Linien 4, 13 und 18 für 70-Meter-Züge
  • Verlängerung der Linie 7 bis Köln-Zündorf Süd (Ranzeler Straße)
  • Stadtbahnanbindung von Rondorf und Meschenich („StadtBahn Süd“)
  • Mehr Barrierefreiheit durch höhere Bahnsteige und neue Aufzüge an Haltestellen

Diese Maßnahmen sollen vor allem das Fahrgastaufkommen besser bewältigen und den Zugang zum Nahverkehr erleichtern.


Perspektiven nach 2035 und 2040

Darüber hinaus plant die Stadt langfristige Erweiterungen des Netzes:

  • neue Stadtbahnanbindung „Mülheim Süd“ sowie Stammheim/Flittard
  • linksrheinische Gürtelverlängerung der Linie 13
  • Verlängerung der Linie 17 über Niederkassel nach Bonn mit Anschluss an die Linie 7

Weitere politische Prüfaufträge werden derzeit noch bewertet und sind noch nicht als konkrete Projekte definiert.


Fazit

Die Stadt verfolgt weiterhin ambitionierte Ziele für den Ausbau des Stadtbahnnetzes. Entscheidend bleibt jedoch die Finanzierung: Erst wenn diese gesichert ist und Prioritäten festgelegt sind, lassen sich verbindliche Zeitpläne festlegen.

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Rosenmontag im Rheinisch-Bergischen Kreis verläuft weitgehend störungsfrei

17 Februar 2026 von Felix Morgenstern

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Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Polizei zieht nach den Rosenmontagszügen am 16. Februar eine durchweg positive Bilanz: Trotz zahlreicher Veranstaltungen blieb es im gesamten Kreisgebiet überwiegend ruhig – auch wenn das nasskalte Wetter für deutlich geringere Besucherzahlen sorgte.


Weniger Besucher wegen Wetter

Nach Einschätzung der Einsatzkräfte lockte die Witterung spürbar weniger Menschen an die Zugstrecken als in den vergangenen Jahren. Die Stimmung der Anwesenden blieb dennoch ausgelassen.

Störungsfrei verliefen die Umzüge in:

  • Odenthal-Eikamp
  • Odenthal-Blecher
  • Bergisch Gladbach-Herkenrath
  • Overath-Steinenbrück
  • Rösrath-Mitte

In Kürten-Dürscheid sprach die Polizei vorsorglich zwei Platzverweise aus. Straftaten wurden jedoch nicht festgestellt.


Auch Dabringhausen ohne Zwischenfälle

Beim Zug in Wermelskirchen-Dabringhausen bestätigte der Einsatzleiter ebenfalls eine geringere Besucherzahl. Ein polizeiliches Einschreiten war nicht erforderlich, und nach bisherigen Erkenntnissen kam es auch dort zu keinen Straftaten.


Positive Gesamtbilanz der Session

Aus Sicht der Polizei verlief damit die gesamte Karnevalssession im Rheinisch-Bergischen Kreis mit ihren zahlreichen Umzügen „ganz überwiegend sehr friedlich“.

Für das kommende Jahr wünschen sich die Einsatzkräfte eine ähnlich ruhige Lage – allerdings mit besserem Wetter für die Karnevalisten.

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Werkzeugdiebstahl in Bockenberg: Diebesserie hält an

17 Februar 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. Unbekannte Täter haben im Stadtteil Bockenberg ein Handwerkerfahrzeug gewaltsam geöffnet und hochwertiges Werkzeug gestohlen. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizei bemerkte der Besitzer den Diebstahl am Montagmorgen (16. Februar) gegen 8.35 Uhr und verständigte die Beamten. Der Mann hatte seinen Ford Transit bereits am Donnerstagmittag (12. Februar) gegen 12 Uhr an der Overather Straße abgestellt. Als er mehrere Tage später zu dem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er den Aufbruch fest.

Die Täter hatten offenbar den Schließmechanismus der rechten Schiebetür aufgebohrt, um in das Fahrzeug zu gelangen. Anschließend entwendeten sie mehrere Werkzeuge. Der entstandene Schaden liegt nach ersten Schätzungen im niedrigen vierstelligen Bereich.

Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug. Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen im Bereich der Overather Straße gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Schnee und Alkohol, eine miserable Kombination im Straßenverkehr

16 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Mehrere Vorfälle am Wochenende im Rheinisch-Bergischen Kreis und Umgebung zeigen erneut, wie gefährlich winterliche Straßenverhältnisse in Kombination mit Alkohol am Steuer sind. Polizei und Rettungskräfte mussten gleich mehrfach ausrücken – teils wegen Trunkenheitsfahrten, teils aufgrund von Verkehrsunfallfluchten auf schneebedeckten Fahrbahnen.

Unfall mit Fahrerflucht und über 1,5 Promille in Immekeppel

In den frühen Morgenstunden des Montags (16.02.) beobachtete ein Zeuge im Overather Ortsteil Immekeppel, wie ein Audi gegen einen Laternenmast prallte und anschließend einfach weiterfuhr. Eine Streifenwagenbesatzung konnte Fahrzeug und Fahrer kurze Zeit später unweit der Unfallstelle antreffen.

Offenbar hatte der 30-jährige Bergisch Gladbacher nach dem Verlassen des Unfallortes wegen der winterlichen Witterung erneut die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Die Beamten stellten deutliche Hinweise auf Alkoholkonsum fest – ein Atemalkoholvortest ergab über 1,5 Promille.
Der Mann wurde zur Polizeiwache Overath/Rösrath gebracht, wo ein Arzt zwei Blutproben entnahm. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, nun erwartet ihn ein Strafverfahren.

Trunkenheitsfahrt ohne Licht in Bergisch Gladbach

Bereits am Sonntagabend (15.02.) war ein weiterer alkoholisierter Autofahrer unterwegs. Gegen 21:10 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung auf der Bensberger Straße ein Pkw ohne eingeschaltete Beleuchtung auf.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten starken Alkoholgeruch und deutliche Ausfallerscheinungen bei dem 62-jährigen Fahrer aus Engelskirchen fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 0,92 Promille. Auch hier wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Mehrere Unfallfluchten auf schneeglatter Fahrbahn

Neben Alkohol spielte am Wochenende auch Schnee eine entscheidende Rolle bei Verkehrsunfällen:

  • Wermelskirchen, Bergisch Born / Neuenhöhe (15.02., 20:10 Uhr):
    Ein schwarzer Pkw rutschte auf schneebedeckter Fahrbahn in den Mercedes eines 42-jährigen Wermelskircheners. Der Verursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Der Schaden liegt im vierstelligen Bereich.
  • Wermelskirchen, Berliner Straße (15.02., 22:55 Uhr):
    Ein silbernes Auto beschädigte einen geparkten Audi sowie einen BMW und flüchtete ebenfalls. Zum Unfallzeitpunkt war die Straße vollständig mit Schnee bedeckt.

Die Polizei bittet in beiden Fällen um Hinweise unter 02202-2050.

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Weniger Zwischenfälle beim Karnevalszug in Bechen – Polizei zieht positives Fazit

14 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Kürten-Bechen – Nach dem Karnevalszug an Weiberfastnacht (12. Februar) hat die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis eine überwiegend positive Bilanz gezogen. Im Vergleich zu den Vorjahren registrierten die Einsatzkräfte deutlich weniger Störungen und Straftaten.

Eine Rolle spielte dabei vermutlich auch das schlechte Wetter: Vor Beginn des Zuges versammelten sich weniger Jecken entlang der Strecke. Dennoch kam es insbesondere im Bereich „Esel“ – dem Parkplatz am Kreisverkehr Kölner Straße/Odenthaler Straße – zu einer größeren Ansammlung alkoholisierter Jugendlicher und Heranwachsender.

Gegen 13.40 Uhr meldete das Kürtener Ordnungsamt eine achtköpfige Gruppe, die durch aggressives und provokantes Verhalten auffiel. Die Polizei sprach gezielt mit den Beteiligten (Gefährderansprache). Anschließend trat die Gruppe nicht mehr störend in Erscheinung, blieb aber unter Beobachtung.

Weitere Vorfälle im Tagesverlauf:

  • 14.25 Uhr: Ein Mann wurde beim Zünden von Pyrotechnik beobachtet. Die Beamten fanden weiteres Material und stellten es sicher. Es wurde eine Strafanzeige gefertigt.
  • 15.40 Uhr: Ein 20-Jähriger warf Wurfmaterial gezielt auf Zugteilnehmende und schubste Umstehende in Richtung der Wagen. Er erhielt einen Platzverweis für die Dauer des Zuges.
  • 15.50 Uhr: Eine körperliche Auseinandersetzung sowie Sachbeschädigung an einem Auto auf der Odenthaler Straße wurden gemeldet. Die Beteiligten waren beim Eintreffen der Polizei bereits verschwunden. Nach Zeugenaussagen wurden Anzeigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung erstattet.
  • 16.30 Uhr: Eine zuvor des Platzes verwiesene Person wurde erneut angetroffen und kurzzeitig in Gewahrsam genommen.

Trotz dieser einzelnen Einsätze hatte die Polizei insgesamt deutlich weniger zu tun als in den Jahren zuvor. Neben der Witterung habe auch die erhöhte Polizeipräsenz sowie die gute Zusammenarbeit mit Sicherheitsdiensten und dem Ordnungsamt dazu beigetragen.

Die Polizei kündigte an, auch bei den kommenden Karnevalszügen mit zahlreichen Kräften präsent zu sein, damit die Feierlichkeiten weiterhin fröhlich und friedlich verlaufen.

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