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Kölner Dom bei Dämmerung am Rhein

Tiefgarage am Dom in Köln: Weitere Sanierungsschritte sollen beschlossen werden

07 April 2026 von Felix Morgenstern

Die Sanierung der Tiefgarage am Dom in Köln geht in die nächste Phase: Der Hauptausschuss der Stadt soll am 20. April über weitere Maßnahmen entscheiden. Eine endgültige Beschlussfassung durch den Rat ist für den 12. Mai 2026 vorgesehen.

Bereits in den vergangenen Jahren wurden erste Arbeiten umgesetzt. So konnte der Verbindungstunnel (Bauteil C) Ende 2023 fertiggestellt werden. Auch in der Nordhalle (Bauteil D) sind wichtige Schritte erfolgt: Dort wurden die Rundstützen saniert, die Arbeiten daran wurden im Januar 2026 abgeschlossen. Derzeit laufen noch Restarbeiten.

Allerdings haben weiterführende Untersuchungen zusätzliche Schäden ans Licht gebracht. Besonders betroffen ist ein sogenannter Unterzug im Bauteil D, der aus statischen Gründen dringend saniert werden muss, bevor dieser Bereich wieder freigegeben werden kann. Die entsprechenden Arbeiten sollen kurzfristig beginnen und nach aktuellen Einschätzungen bis Herbst 2026 andauern.

Die nun vorliegende Beschlussvorlage umfasst ein umfassendes Maßnahmenpaket. Neben bereits durchgeführten Arbeiten sollen auch weitere Untersuchungen, Planungen und Sanierungen beschlossen werden. Dazu zählen unter anderem akute Sicherungsmaßnahmen in Bauteil D, zusätzliche Untersuchungen dieses Bereichs sowie eine Zustandsanalyse der übrigen Bauteile A, B und C. Auch vertiefende Prüfungen der gesamten Anlage sind vorgesehen.

Nach Angaben der Verwaltung sind diese Maßnahmen zwingend erforderlich – sowohl zum Erhalt der Bausubstanz als auch aus rechtlichen Gründen im Rahmen der Betreiberverantwortung. Ziel ist es zudem, ein genaueres Bild der Schäden zu gewinnen und mögliche Gefahren frühzeitig auszuschließen.

Wie es langfristig mit der Tiefgarage weitergeht, hängt maßgeblich von den Ergebnissen der laufenden Untersuchungen ab. Sollte sich kein unmittelbarer Handlungsbedarf für die Standsicherheit ergeben, werden weitere Sanierungsschritte in einer späteren Phase geplant. Dafür will die Stadtverwaltung eine separate Vorlage erarbeiten und dem Rat zur Entscheidung vorlegen.

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Mehr Sicherheit an der Großen Dhünn-Talsperre: Neue Maßnahmen für Besucher und Betrieb

17 März 2026 von Felix Morgenstern

Simbolbild

Wermelskirchen. Der Wupperverband hat an der Großen Dhünn-Talsperre die Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen deutlich verbessert. Ziel ist es, sowohl die wichtige Trinkwasser-Infrastruktur besser zu schützen als auch die Sicherheit für Besucherinnen und Besucher zu erhöhen.

Trinkwassertalsperren gelten als besonders schützenswerte Anlagen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an ihren Betrieb. Eine zentrale Rolle spielt dabei die jederzeit freie Zufahrt für Einsatz- und Servicefahrzeuge. In der Vergangenheit kam es jedoch immer wieder zu Problemen durch falsch parkende Autos im Bereich des Zufahrtstores. Diese blockierten teils den zweiten Torflügel und behinderten so die Zufahrt. Der Wupperverband hat darauf reagiert und die Parkverbotskennzeichnung im Einfahrtsbereich erneuert, sodass sie nun wieder gut sichtbar ist.

Neben dem Betrieb steht auch die Sicherheit der zahlreichen Gäste im Fokus. Der öffentlich zugängliche Bereich rund um den Betriebshof Lindscheid ist ein beliebtes Ausflugsziel – nicht zuletzt wegen des weitläufigen Wanderwegenetzes und der Dauerausstellung „:aqualon“. Gerade an Wochenenden und in den Ferien ist das Besucheraufkommen entsprechend hoch.

Bereits im vergangenen Jahr wurden auf dem Damm Poller installiert, um den Besucherstrom besser zu lenken. Nun folgte ein weiterer Schritt: Neue Bodenmarkierungen sorgen für eine klare optische Trennung zwischen Fußgängern und Fahrzeugverkehr. Da es bislang keinen baulich getrennten Gehweg gibt, soll diese Maßnahme insbesondere Fußgängerinnen und Fußgängern mehr Orientierung und Sicherheit bieten.

Besondere Bedeutung hat dies auch für Schulklassen, die regelmäßig die Ausstellung besuchen. Ergänzend wurde die bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung von 15 km/h auf dem Betriebsweg deutlicher gekennzeichnet. Dadurch soll das Unfallrisiko weiter reduziert werden.

Mit den Maßnahmen will der Wupperverband den Spagat zwischen sicherem Anlagenbetrieb und attraktivem Naherholungsgebiet besser meistern.

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Mobilität im Wandel: Bergisch Gladbach erreicht wichtige Ziele des Mobilitätskonzepts 2030

04 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach kommt beim Umbau seiner Mobilität schneller voran als geplant. Das zeigt die aktuelle Mobilitätsbefragung 2025, an der sich mehr als 1.500 Bürgerinnen und Bürger beteiligt haben. Die Ergebnisse belegen: Der bundesweite Trend hin zu mehr Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr ist auch in der Stadt deutlich angekommen.

Die Haushaltsbefragung zum Verkehrsverhalten wurde im Rahmen des Mobilitätskonzepts 2030 bewusst in gleicher Form wie die vorherige Untersuchung aus dem Jahr 2014 durchgeführt. Dadurch lassen sich Entwicklungen über einen Zeitraum von elf Jahren zuverlässig vergleichen. Mehrere Zielwerte, die ursprünglich erst für 2030 vorgesehen waren, sind bereits heute erreicht oder sogar übertroffen.

Ein zentraler Maßstab der Untersuchung ist der sogenannte Modal Split, also die Verteilung der Wege auf verschiedene Verkehrsmittel. Besonders stark gewachsen ist der Fußverkehr. Sein Anteil stieg von 15 Prozent im Jahr 2014 auf rund 19 Prozent im Jahr 2025. Damit liegt Bergisch Gladbach bereits zwei Prozentpunkte über dem ursprünglich für 2030 gesetzten Ziel.

Auch der Radverkehr verzeichnet deutliche Zuwächse. Der Anteil der Wege mit Fahrrad, Pedelec oder E-Bike stieg von rund 13 auf über 18 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet das einen Sprung von etwa 43.000 auf 64.000 tägliche Fahrten – ein Plus von rund 50 Prozent. Damit liegt die Stadt deutlich über dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt von etwa 11 Prozent.

Gleichzeitig ist der Anteil des motorisierten Individualverkehrs zurückgegangen. Während 2014 noch 59 Prozent aller Wege mit dem Auto zurückgelegt wurden, sind es heute etwa 51 Prozent – und damit bereits der Zielwert für das Jahr 2030. Auch die Zahl der täglichen Autofahrten sank leicht von 157.000 auf rund 151.000.

Beim öffentlichen Nahverkehr zeigt sich ebenfalls ein moderates Wachstum. Die Zahl der täglichen Wege mit Bus und Bahn stieg von 43.000 auf 45.000. Auffällig ist dabei vor allem die Nutzung durch junge Menschen: Rund 60 Prozent der unter 30-Jährigen besitzen eine ÖPNV-Zeitkarte. Zudem erreichen etwa 70 Prozent der Haushalte eine Bushaltestelle innerhalb von fünf Gehminuten.

Die Entwicklung spiegelt auch einen grundlegenden Wandel in der Verkehrsplanung der Stadt wider. Während Fuß- und Radverkehr früher häufig eine untergeordnete Rolle spielten, werden heute alle Verkehrsarten gleichberechtigt berücksichtigt. Parallel dazu arbeitet die Stadt daran, den in Zeiten der Haushaltssicherung entstandenen Sanierungsstau bei Straßen schrittweise abzubauen.

In den vergangenen Jahren wurden dafür zahlreiche Projekte gestartet oder umgesetzt. Dazu gehören unter anderem der Fußverkehrscheck im Stadtteil Gronau, der Aufbau eines Radverkehrsnetzes für Bergisch Gladbach, das Schulprogramm „Rad macht Schule“, der Ausbau der S-Bahn-Linie S11 sowie die Verlängerung und Kapazitätserweiterung der Stadtbahnlinie 1. Auch Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit wurden verstärkt umgesetzt.

Darüber hinaus wurden kreisweit Mobilstationen eingerichtet und ein Bike-Sharing-System etabliert, das künftig weiter ausgebaut werden soll. Bei Straßenumbauten setzt die Stadt zunehmend auf eine gerechtere Verteilung des Straßenraums. Erste Abschnitte der Paffrather Straße wurden bereits umgestaltet, während die Laurentiusstraße und Teile der Altenberger-Dom-Straße derzeit umgebaut werden.

Bürgermeister Marcel Kreutz sieht die Stadt auf einem guten Kurs. Die Ergebnisse der Mobilitätsbefragung zeigten, dass Bergisch Gladbach mit einer gleichberechtigten Planung aller Verkehrsarten auf dem richtigen Weg sei. Zugleich kündigte er an, den eingeschlagenen Kurs konsequent fortzusetzen und Projekte künftig schneller umzusetzen. Ein besonderes Augenmerk solle weiterhin auf der Sicherheit von Schulwegen liegen.

Auch in den kommenden Jahren will die Stadt die begonnenen Maßnahmen weiterführen. Ziel bleibt eine effiziente, nachhaltige und möglichst CO₂-neutrale Mobilität für Bergisch Gladbach.

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