Archiv | März 4th, 2026

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Zusammenstoß an Kreuzung in Kürten – Van überschlägt sich

04 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bei einem Verkehrsunfall in Kürten ist am Montagmorgen (3. März) ein 24-jähriger Mann verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 7.25 Uhr im Bereich der Straße Offermannsberg (K 30).

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war ein 19-jähriger Kürtener mit einem Seat von der Straße Petersberg kommend unterwegs. Gemeinsam mit seinem 21-jährigen Beifahrer wollte er eine Kreuzung überqueren und seine Fahrt in Richtung Höhestraße fortsetzen. Zur gleichen Zeit näherte sich ein 24-jähriger Kürtener mit einem Ford-Van aus Richtung Offermannsberg und fuhr in Richtung Hechelkotten über die Kreuzung.

Im Kreuzungsbereich kam es schließlich zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Vermutlich habe der 19-jährige Fahrer den herannahenden Van aufgrund der tief stehenden Sonne zu spät erkannt, teilte die Polizei mit. Die Front des Seat prallte gegen die linke Seite des Vans.

Durch den Aufprall geriet der Van von der Fahrbahn. Der Fahrer versuchte noch auszuweichen, fuhr jedoch auf eine angrenzende Wiese, wo er gegen einen Stromkasten prallte. Der Stromkasten wurde dabei stark beschädigt. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf der Seite liegen.

Der Unfallverursacher und sein Beifahrer blieben äußerlich unverletzt. Beide wollten sich jedoch vorsorglich selbstständig ärztlich untersuchen lassen. Der 24-jährige Fahrer des Vans erlitt Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er zur Beobachtung stationär aufgenommen.

Im Zuge der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der verletzte Fahrer möglicherweise nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Gegen ihn wurde daher ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 13.000 Euro.

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Mobilität im Wandel: Bergisch Gladbach erreicht wichtige Ziele des Mobilitätskonzepts 2030

04 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach kommt beim Umbau seiner Mobilität schneller voran als geplant. Das zeigt die aktuelle Mobilitätsbefragung 2025, an der sich mehr als 1.500 Bürgerinnen und Bürger beteiligt haben. Die Ergebnisse belegen: Der bundesweite Trend hin zu mehr Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr ist auch in der Stadt deutlich angekommen.

Die Haushaltsbefragung zum Verkehrsverhalten wurde im Rahmen des Mobilitätskonzepts 2030 bewusst in gleicher Form wie die vorherige Untersuchung aus dem Jahr 2014 durchgeführt. Dadurch lassen sich Entwicklungen über einen Zeitraum von elf Jahren zuverlässig vergleichen. Mehrere Zielwerte, die ursprünglich erst für 2030 vorgesehen waren, sind bereits heute erreicht oder sogar übertroffen.

Ein zentraler Maßstab der Untersuchung ist der sogenannte Modal Split, also die Verteilung der Wege auf verschiedene Verkehrsmittel. Besonders stark gewachsen ist der Fußverkehr. Sein Anteil stieg von 15 Prozent im Jahr 2014 auf rund 19 Prozent im Jahr 2025. Damit liegt Bergisch Gladbach bereits zwei Prozentpunkte über dem ursprünglich für 2030 gesetzten Ziel.

Auch der Radverkehr verzeichnet deutliche Zuwächse. Der Anteil der Wege mit Fahrrad, Pedelec oder E-Bike stieg von rund 13 auf über 18 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet das einen Sprung von etwa 43.000 auf 64.000 tägliche Fahrten – ein Plus von rund 50 Prozent. Damit liegt die Stadt deutlich über dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt von etwa 11 Prozent.

Gleichzeitig ist der Anteil des motorisierten Individualverkehrs zurückgegangen. Während 2014 noch 59 Prozent aller Wege mit dem Auto zurückgelegt wurden, sind es heute etwa 51 Prozent – und damit bereits der Zielwert für das Jahr 2030. Auch die Zahl der täglichen Autofahrten sank leicht von 157.000 auf rund 151.000.

Beim öffentlichen Nahverkehr zeigt sich ebenfalls ein moderates Wachstum. Die Zahl der täglichen Wege mit Bus und Bahn stieg von 43.000 auf 45.000. Auffällig ist dabei vor allem die Nutzung durch junge Menschen: Rund 60 Prozent der unter 30-Jährigen besitzen eine ÖPNV-Zeitkarte. Zudem erreichen etwa 70 Prozent der Haushalte eine Bushaltestelle innerhalb von fünf Gehminuten.

Die Entwicklung spiegelt auch einen grundlegenden Wandel in der Verkehrsplanung der Stadt wider. Während Fuß- und Radverkehr früher häufig eine untergeordnete Rolle spielten, werden heute alle Verkehrsarten gleichberechtigt berücksichtigt. Parallel dazu arbeitet die Stadt daran, den in Zeiten der Haushaltssicherung entstandenen Sanierungsstau bei Straßen schrittweise abzubauen.

In den vergangenen Jahren wurden dafür zahlreiche Projekte gestartet oder umgesetzt. Dazu gehören unter anderem der Fußverkehrscheck im Stadtteil Gronau, der Aufbau eines Radverkehrsnetzes für Bergisch Gladbach, das Schulprogramm „Rad macht Schule“, der Ausbau der S-Bahn-Linie S11 sowie die Verlängerung und Kapazitätserweiterung der Stadtbahnlinie 1. Auch Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit wurden verstärkt umgesetzt.

Darüber hinaus wurden kreisweit Mobilstationen eingerichtet und ein Bike-Sharing-System etabliert, das künftig weiter ausgebaut werden soll. Bei Straßenumbauten setzt die Stadt zunehmend auf eine gerechtere Verteilung des Straßenraums. Erste Abschnitte der Paffrather Straße wurden bereits umgestaltet, während die Laurentiusstraße und Teile der Altenberger-Dom-Straße derzeit umgebaut werden.

Bürgermeister Marcel Kreutz sieht die Stadt auf einem guten Kurs. Die Ergebnisse der Mobilitätsbefragung zeigten, dass Bergisch Gladbach mit einer gleichberechtigten Planung aller Verkehrsarten auf dem richtigen Weg sei. Zugleich kündigte er an, den eingeschlagenen Kurs konsequent fortzusetzen und Projekte künftig schneller umzusetzen. Ein besonderes Augenmerk solle weiterhin auf der Sicherheit von Schulwegen liegen.

Auch in den kommenden Jahren will die Stadt die begonnenen Maßnahmen weiterführen. Ziel bleibt eine effiziente, nachhaltige und möglichst CO₂-neutrale Mobilität für Bergisch Gladbach.

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