Am gestrigen Nachmittag (23.10.) wurde eine 66-jährige Bergisch Gladbacherin Opfer eines Betrugs. Gegen 15:00 Uhr erhielt sie eine SMS, die sie dazu aufforderte, ihre Zugangsdaten für das Online-Banking einzugeben. Kurz darauf wurde sie von einem vermeintlichen Mitarbeiter der Sparkasse angerufen, der behauptete, sie sei bereits Opfer einer Betrugsmasche geworden.

Der angebliche Bankmitarbeiter forderte die Frau auf, zur Legitimation Transaktionsnummern (TAN) weiterzugeben, die in ihrer Banking-App angezeigt würden. Gutgläubig folgte die Geschädigte dieser Aufforderung. Später stellte sich heraus, dass von ihrem Konto ein Betrag im unteren vierstelligen Bereich auf ein fremdes Konto überwiesen wurde.
Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen Betrugs aufgenommen und möchte erneut auf diese und ähnliche Betrugsmaschen aufmerksam machen. Geben Sie am Telefon niemals sensible Daten wie Zugangskennungen oder Transaktionsnummern weiter. Banken fordern solche Informationen niemals telefonisch an.
Im Zweifelsfall sollten Betroffene selbstständig ihre Bank kontaktieren und auf keinen Fall den Anweisungen von Unbekannten folgen. Angehörige oder auch die Polizei können ebenfalls helfen, wenn der Verdacht auf Betrug besteht.
Wie können Sie sich schützen?
Die Polizei rät dringend, wachsam zu sein, wenn es um sensible Bankdaten geht. Seriöse Banken oder Sparkassen würden niemals unaufgefordert per Telefon oder SMS Zugangsdaten oder TAN-Nummern anfordern. Falls Sie eine solche Nachricht erhalten, rufen Sie Ihre Bank oder Sparkasse über eine offizielle Telefonnummer zurück, die Sie selbst herausfinden, und nicht über eine Nummer, die Ihnen der Anrufer gibt.
Darüber hinaus empfiehlt es sich, niemals auf verdächtige SMS-Links zu klicken, da diese Sie auf betrügerische Websites weiterleiten könnten, die optisch kaum von echten Bankseiten zu unterscheiden sind. Nutzen Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, die ein weiteres Sicherheitsmerkmal darstellt.





