Am Freitagabend (20.12.) führte ein zurückgelassener Koffer am Kölner Hauptbahnhof zu einer kurzfristigen Sperrung von Bereichen des Bahnhofs. Nach einer gründlichen Überprüfung gab die Bundespolizei jedoch schnell Entwarnung: Der Koffer war leer.

Sicherheitsmaßnahmen nach Fund des Koffers
Der herrenlose Koffer wurde kurz vor 17 Uhr im Hauptgebäude des Hauptbahnhofs entdeckt. In solchen Fällen erfolgt ein standardisierter Ablauf: Der oder die Besitzerin wird zunächst ausgerufen. Da sich jedoch niemand meldete, wurden gegen 17.30 Uhr der Haupteingang des Bahnhofs sowie die Gleise 1 und 2 vorsorglich gesperrt. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass keine Gefahr für Reisende und Mitarbeitende besteht.
Entwarnung und Wiederaufnahme des Betriebs
Nach einer Untersuchung stellte sich heraus, dass der Koffer leer war und keine Gefahr darstellte. Gegen 18.25 Uhr wurden die Sperrungen wieder aufgehoben, und der Betrieb konnte normal fortgesetzt werden.
Erhöhte Sensibilität nach ähnlichen Vorfällen
In den letzten Wochen kam es in Köln mehrfach zu Großeinsätzen aufgrund herrenloser Koffer. So wurde beispielsweise auf einem Weihnachtsmarkt ein Koffer mit Sand entdeckt, der ebenfalls eine Evakuierung auslöste. Angesichts dieser Vorfälle bleibt die Polizei wachsam und ruft dazu auf, Gepäckstücke niemals unbeaufsichtigt zu lassen.
Weitere Ermittlungen eingeleitet
Die Bundespolizei hat angekündigt, die Videoaufnahmen des Bahnhofs auszuwerten, um die Person zu identifizieren, die den Koffer zurückgelassen hat.
Reisende werden weiterhin gebeten, verdächtige Gegenstände sofort der Polizei zu melden, um unnötige Einsätze zu vermeiden und die Sicherheit in öffentlichen Bereichen zu gewährleisten.





