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Handwerkerfahrzeug in Lustheide aufgebrochen – Polizei sucht dringend Zeugen

20 November 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Lustheide haben bislang unbekannte Täter ein Handwerkerfahrzeug aufgebrochen und hochwertiges Werkzeug entwendet. Wie der Geschädigte der Polizei am Dienstag (19.11.) mitteilte, wurde sein weißer Ford Transit im Zeitraum zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen Ziel eines Einbruchs.

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Der Mann hatte sein Firmenfahrzeug gegen 18:00 Uhr im Krebsweg abgestellt. Als er am nächsten Morgen gegen 08:00 Uhr zu dem Transporter zurückkehrte, stellte er den Schaden fest: Eine der Türen war gewaltsam geöffnet worden, aus dem Inneren fehlten mehrere professionelle Werkzeuge. Der Gesamtwert der gestohlenen Geräte wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.

Professionelles Vorgehen der Täter

Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass die Täter gezielt nach hochwertigem Werkzeug suchten. In vielen Fällen ähnlicher Taten haben sich Diebe zuvor über den Inhalt der Fahrzeuge informiert oder beobachten gezielt Wohngebiete, in denen häufig Handwerksbetriebe tätig sind.

Die Ermittler prüfen daher auch, ob der aktuelle Fall mit weiteren Werkzeugdiebstählen der vergangenen Wochen in der Region in Zusammenhang stehen könnte.

Belastende Folgen für Betroffene

Für Handwerksbetriebe stellt ein solcher Einbruch nicht nur einen finanziellen Schaden dar. Auch Verzögerungen bei laufenden Arbeiten und Ausfallzeiten können für Kunden und Unternehmen deutliche Folgen nach sich ziehen.

„Für Betroffene ist so ein Diebstahl häufig eine erhebliche Belastung. Neben den hohen Kosten kann auch der Arbeitsalltag schwer beeinträchtigt werden“, erklärt ein Sprecher der Polizei Rhein-Berg.

Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Die Polizei hat Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen und sucht nun dringend nach Zeugen. Personen, die im Zeitraum zwischen Dienstag, 18:00 Uhr, und Mittwoch, 08:00 Uhr, verdächtige Bewegungen oder unbekannte Fahrzeuge im Bereich des Krebswegs beobachtet haben, werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

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Neue Transportroboter sorgen für mehr Effizienz im Versorgungstunnel der Uniklinik Köln

19 November 2025 von Felix Morgenstern

Die Uniklinik Köln hat einen großen Teil ihres automatisierten Transport­systems im unterirdischen Versorgungstunnel modernisiert. Die neuen Roboterfahrzeuge sollen künftig noch zuverlässiger dafür sorgen, dass Essen, Pakete und medizinische Materialien pünktlich auf den Stationen ankommen.

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Ein komplexes System, das täglich im Dauereinsatz ist

„Sie brauchen etwas Liebe“, sagt André Fickert, der leitende Techniker für die Roboterfahrzeuge. Kaum ein Tag vergehe, an dem nicht eine Reparatur anstehe: Mal müsse eine Batterie gewechselt werden, mal falle ein Blinker aus. Damit die Fahrzeuge jederzeit einsatzbereit sind, verfügt der Tunnel unter dem Klinikgelände über eine eigene Werkstatt.

Das Transportsystem ist seit zwei Jahrzehnten in Betrieb. Mehr als die Hälfte der knapp 100 Fahrzeuge hat die Uniklinik nun ausgetauscht – eine wichtige Investition, denn die Roboter sind unverzichtbar für den internen Warentransport.

Essen, Pakete, Müll: Roboter mit Farbsystem

Die modernen Transportfahrzeuge bewegen Container durch ein verzweigtes Tunnelsystem mit rund sieben Kilometern Länge. Die Container sind farbcodiert – ein System, das den Mitarbeitenden die Zuordnung erleichtert:

  • Grün für Frühstück
  • Rot für Mittagessen
  • Gelb für Abendessen
  • Blau für Pakete
  • Schwarz für Abfall

Eine zentrale Leitstelle steuert alle Fahrzeuge und schickt sie mit ihren Ladungen quer unter dem Klinikgelände zu den jeweiligen Stationen.

Ein System mit Geschichte

Der Versorgungstunnel wurde bereits Anfang der 1970er Jahre beim Bau des Bettenhauses angelegt. Damals bewegten umlaufende Ketten hängende Transportkisten. Erst vor etwa 20 Jahren wurde das System auf fahrerlose Roboter umgestellt – ein großer Fortschritt für den Klinikalltag.

Heute erfolgen rund 3.300 Transportfahrten täglich, darunter mehr als 1.500 Essenslieferungen. Die Speisen werden im Keller des Klinikums zubereitet, in die Container gefüllt und anschließend per Roboter in bis zu den 20. Stock transportiert. Auf den Stationen werden die Mahlzeiten dann erhitzt und ausgegeben.

Ein Schritt in die Zukunft

Mit der Modernisierung hat die Uniklinik einen wichtigen Schritt gemacht, um den logistischen Ablauf in einem der größten Krankenhäuser Deutschlands langfristig zu sichern. Die neuen Roboter sollen die Betriebsabläufe stabilisieren, Ausfälle reduzieren und die Versorgung der Patientinnen und Patienten effizienter gestalten.

„Ohne dieses System würde der gesamte Klinikbetrieb ins Stocken geraten“, betont Fickert. „Deshalb ist es wichtig, dass die Technik nicht nur läuft, sondern immer weiter verbessert wird.“

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üchenbrand im Wohnpark Gronau - Feuerwehr setzt Löschmaßnahmen ein

Küchenbrand im Wohnpark Gronau: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

19 November 2025 von Felix Morgenstern

Ein Küchenbrand im 13. Obergeschoss des Wohnparks Gronau hat am Dienstagmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr Bergisch Gladbach ausgelöst. Gegen 11.33 Uhr ging der Notruf über die Leitstelle der Kreispolizeibehörde ein – wenige Minuten später waren zahlreiche Einsatzkräfte auf dem Weg zur Mülheimer Straße.

Küchenbrand im Wohnpark Gronau – Feuerwehr setzt Löschmaßnahmen ein

Starke Rauchentwicklung im 13. Obergeschoss

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute war im betroffenen Stockwerk bereits eine deutliche Verrauchung feststellbar. Mehrere Trupps drangen unter schwerem Atemschutz in die Wohnung ein und konnten den Brand in der Küche zügig löschen. Die Hitze- und Rauchentwicklung blieb dabei auf den Küchenbereich begrenzt.

Eine Person verletzt – drei weitere untersucht

Ein Bewohner wurde vor Ort medizinisch behandelt und anschließend zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Drei weitere Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht; bei ihnen lagen jedoch keine Verletzungen vor.

Umfangreiche Lüftungsarbeiten und Kontrolle der Nachbarwohnungen

Nach den Löscharbeiten kontrollierte die Feuerwehr die umliegenden Wohnungen auf mögliche Rauchausbreitung und führte umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durch. Die Mülheimer Straße musste während des Einsatzes zeitweise gesperrt werden.

Großeinsatz mit 40 Kräften

Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, der Löschzüge Paffrath/Hand und Stadtmitte sowie der Einsatzführungs- und Leitungsdienste vor Ort. Auch zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug waren im Einsatz. Gegen 12.50 Uhr konnte der Einsatz beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

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Infotainmentsystem aus BMW ausgebaut

Infotainmentsystem aus BMW gestohlen – Polizei sucht Zeugen

19 November 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Schildgen ist in der Nacht zu Mittwoch ein fest eingebautes Infotainmentsystem aus einem geparkten BMW entwendet worden. Zwei bislang unbekannte Täter konnten trotz schneller Alarmierung der Polizei unerkannt flüchten. Die Polizei Rhein-Berg sucht nun dringend Zeugen.

Infotainmentsystem aus BMW ausgebaut

Alarmanlage löst aus – Zeugin reagiert schnell

Gegen 01:20 Uhr wurde die Polizei von einer Anwohnerin im Hoppersheider Busch verständigt. Die Zeugin hatte die Alarmanlage eines Fahrzeugs gehört und zwei dunkel gekleidete Männer bemerkt, die sich auffällig im Bereich der Fahrertür eines roten BMW aufhielten. Während sie mit der Leitstelle telefonierte, flüchteten die Täter bereits auf Fahrrädern in ein nahegelegenes Waldgebiet.

Fensterscheibe eingeschlagen und Fahrzeugtechnik ausgebaut

Bei dem betroffenen Fahrzeug handelt es sich um einen roten BMW, der ordnungsgemäß am Straßenrand abgestellt war. Die Täter schlugen laut Polizeiangaben die Fensterscheibe der Fahrertür ein und bauten das hochwertige Infotainmentsystem samt Navigationsgerät aus dem Armaturenbrett aus. Solche gezielten Diebstähle von Fahrzeug-Elektronik beschäftigen seit Jahren Ermittlungsbehörden in vielen Regionen, da die Geräte auf dem Schwarzmarkt hohe Erlöse erzielen.

Flucht ins Waldgebiet – Fahndung ohne Erfolg

Trotz einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung im Umfeld der Tatörtlichkeit konnten die flüchtigen Männer nicht mehr gestellt werden. Hinweise auf ihre Identität oder das verwendete Fluchtfahrrad liegen bislang nicht vor. Auch das mögliche Transportmittel oder Komplizen bleiben Gegenstand der Ermittlungen.

Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Die Ermittler des Kriminalkommissariats 3 hoffen nun auf Beobachtungen von Anwohnern oder Verkehrsteilnehmern. Wer im Zeitraum um 01:20 Uhr herum verdächtige Personen, Fahrräder, Fahrzeuge oder Geräusche im Bereich Hoppersheider Busch wahrgenommen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei Rhein-Berg zu melden.

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Großeinsatz der Feuerwehr in Bockenberg: Unklarer Geruch löst umfangreiche Räumung aus

18 November 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach, 18. November 2025 – Ein unklarer, stechender Geruch in einer Wohnung eines Hochhauses im Wohnpark Bockenberg hat am Montagnachmittag (17.11.) einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Trotz stundenlanger, intensiver Ursachensuche und Messungen konnte kein gefährlicher Stoff identifiziert werden.

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Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde um 15:25 Uhr in die Reginharstraße alarmiert. Bereits beim Eintreffen bestätigte sich der unbekannte Geruch in einer Wohnung im 4. Obergeschoss. Drei Bewohner meldeten Reizungen der Augen und Atemwege und mussten vorsorglich zur weiteren medizinischen Abklärung in ein örtliches Krankenhaus transportiert werden.

Umfangreiche Alarmierung und Evakuierung

Da die Ursache des Geruchs zunächst unklar blieb und eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, weiteten die Einsatzkräfte den Einsatz massiv aus. Neben dem Gerätewagen Gefahrgut wurden unter anderem die Löschzüge Bensberg, Refrath und der auf Dekontamination spezialisierte Löschzug Stadtmitte nachalarmiert. Zudem waren Fachberater, Messfahrzeuge des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie die gesamte Führungsstruktur der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort.

Sicherheitshalber wurden die umliegenden Wohnungen im 3., 4. und 5. Obergeschoss geräumt. 22 Personen wurden evakuiert und aufgrund der niedrigen Temperaturen in Feuerwehrfahrzeugen, einem Zelt sowie durch die alarmierte Betreuungseinheit des Malteser Hilfsdienstes versorgt.

Suche nach der Ursache blieb erfolglos

Trotz umfassender Erkundung mit allen verfügbaren Messtechniken konnte von den rund 50 Einsatzkräften der Feuerwehr keine physische Ursache für den Geruch festgestellt werden. Eine Luftprobe aus der betroffenen Wohnung wurde zur weitergehenden Analyse an die Analytische Task Force (ATF) der Feuerwehr Köln übergeben.

Gegen 17:30 Uhr konnten die evakuierten Anwohner der Nachbarwohnungen Entwarnung erhalten und in ihre Wohnungen zurückkehren, nachdem eine Gefährdung in diesen Bereichen ausgeschlossen wurde. Die betroffene Wohnung wurde zunächst durch die Polizei versiegelt.

Das endgültige Ergebnis der Kölner Spezialisten lag gegen 19:00 Uhr vor: Auch die ATF konnte keinerlei gefährliche Stoffe oder Auffälligkeiten in der Luftprobe nachweisen. Daraufhin konnte auch der Bewohner der betroffenen Wohnung wieder zurückkehren.

Insgesamt waren rund 50 Kräfte der Feuerwehr und 16 Kräfte des Rettungsdienstes an dem Großeinsatz beteiligt, der über drei Stunden andauerte.

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Rösrath: Polizei nimmt 21-Jährigen nach Betrugsmasche „Falsche Polizisten“ fest

18 November 2025 von Felix Morgenstern

Dank des schnellen und umsichtigen Handelns einer 64-jährigen Rösratherin und ihres Lebensgefährten ist am Donnerstagabend ein Betrugsversuch durch sogenannte „falsche Polizeibeamte“ gescheitert. Die echte Polizei konnte einen 21-jährigen Abholer noch am Tatort festnehmen.

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Betrüger geben sich als Polizeibeamte aus

Gegen 20 Uhr erhielt die Seniorin einen Anruf vermeintlicher Polizisten. Die Täter gaben vor, dass in ihrer Nachbarschaft eine Einbrecherbande aktiv sei und ihre Wertgegenstände in Gefahr seien. Sie solle diese daher zur Sicherheit an die Polizei übergeben. Während des 45-minütigen Gesprächs erkundigten sich die Betrüger detailliert nach Schmuck, Bargeld und anderen Wertgegenständen.

Der Lebensgefährte der Frau reagierte geistesgegenwärtig: Über ein zweites Telefon kontaktierte er die echte Polizei, die sofort zum Einfamilienhaus im Stadtteil Hoffnungsthal fuhr. Die eintreffenden Beamten konnten das Gespräch über Lautsprecher mithören und die weitere Übergabe beobachten.

Präparierte Tüte als Lockmittel – Täter taucht auf

Wie von den Betrügern gefordert, stellte die Seniorin schließlich eine präparierte Tüte gefüllt mit Kleingeld und Verpackungsmaterial an den Straßenrand. Die echten Polizisten hatten das Grundstück im Blick und warteten auf den Abholer.

Wenige Minuten später erschien eine dunkel gekleidete Person mit Kapuze und nahm die Tüte an sich. Als sich die Polizisten zu erkennen gaben, ergriff der Täter sofort die Flucht. Nach einer kurzen Verfolgung – unterstützt von weiteren alarmierten Streifen – konnte der 21-jährige Bedburger gestellt und festgenommen werden.

Weitere Festnahme am Täterfahrzeug

In der Nähe des Tatorts entdeckten die Beamten ein abgestelltes Fahrzeug, das offenbar als Flucht- oder Transportmittel diente. Darin saß die Freundin des Festgenommenen. Auch sie wurde vorläufig festgenommen.

Beide Beschuldigte wurden zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie zunächst entlassen. Gegen sie laufen nun Strafverfahren wegen versuchten Betrugs.

Polizei warnt: Betrugsmaschen nehmen zu

Die Polizei Rhein-Berg weist erneut darauf hin, dass echte Polizeibeamte niemals nach Wertgegenständen oder Bargeld fragen und diese nie zur Abholung bereitstellen lassen. Bürgerinnen und Bürger, die verdächtige Anrufe erhalten, sollten sofort auflegen und die 110 wählen.

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Einbruchsserie am Wochenende: Polizei sucht Zeugen

17 November 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach ist es am vergangenen Wochenende zu zwei Einbrüchen innerhalb kurzer Zeit gekommen. In beiden Fällen gelang den Tätern die Flucht, die Polizei ermittelt und bittet Zeugen dringend um Hinweise.

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Einbruch in Haus in der Ferrenbergstraße

Am Freitagabend (14.11.) drangen zwei bislang unbekannte Personen zwischen 19:40 und 20:00 Uhr in ein freistehendes Einfamilienhaus in der Ferrenbergstraße ein. Die Täter hebelten die rückwärtige Terrassentür auf und durchsuchten mehrere Räume nach Wertgegenständen. Nach ersten Erkenntnissen erbeuteten sie Bargeld in einem unteren vierstelligen Bereich.

Einer der Täter wurde als schlanker Mann beschrieben, der eine Wintermütze, eine dunkle Daunenjacke und eine Umhängetasche trug. Seine Begleiterin war vermutlich weiblich, ebenfalls schlank und mit Wintermütze sowie einer etwas helleren Daunenjacke bekleidet. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich verlief ohne Erfolg. Die Polizei nahm eine Anzeige auf und sicherte Spuren am Tatort.

Weitere Tat in Kippekausen am Folgetag

Nur einen Tag später, am Samstag (15.11.), wurde ein weiterer Einbruch im Stadtteil Kippekausen gemeldet. Zwischen 19:00 und 20:00 Uhr versuchten Unbekannte zunächst die Eingangstür eines Einfamilienhauses in der Stauffenbergstraße aufzuhebeln. Als dies offenbar misslang, schlugen sie ein Fenster ein und durchsuchten sämtliche Räume im Erdgeschoss.

Die Täter entwendeten Goldschmuck und Bargeld im mittleren vierstelligen Wert. Auch in diesem Fall wurden Anzeige und Spurensicherung veranlasst.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei Rhein-Berg ermittelt in beiden Fällen und sucht Zeugen, die in den genannten Zeiträumen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Tatorte bemerkt haben.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

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Motorrad in Lückerath gestohlen – Polizei sucht Zeugen

17 November 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. In einer Tiefgarage an der Max-Joseph-Straße ist am Samstagabend (15.11.) ein hochwertiges Motorrad entwendet worden. Der Besitzer bemerkte den Diebstahl gegen 18 Uhr und alarmierte umgehend die Polizei.

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BMW-Motorrad im Wert von mehreren Zehntausend Euro verschwunden

Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um eine erst im Juli zugelassene BMW R 1300 GS. Die Maschine ist durch ihre blau-rot-weiße Lackierung und die goldenen Felgen besonders auffällig. Das Motorrad trägt das amtliche Kennzeichen GL-MP 27 und hat laut Polizei einen geschätzten Wert im mittleren fünfstelligen Bereich.

Der Besitzer hatte sein Motorrad zuletzt am Vorabend, Freitag (14.11.) gegen 18 Uhr, auf seinem Stellplatz in der Tiefgarage gesehen. Wie die bislang unbekannten Täter in die Tiefgarage gelangen konnten, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Polizei bittet um Hinweise

Das Motorrad wurde im Fahndungssystem ausgeschrieben. Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg sucht nun dringend nach Zeugen, die zwischen Freitagabend und Samstagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Tiefgarage beobachtet haben.

Hinweise nimmt die Polizei unter 02202 205-0 entgegen.

Tipp der Polizei

Teure Motorräder zählen zunehmend zu den Zielen professioneller Diebesbanden. Die Polizei rät daher, Zweiräder – sofern möglich – in abgeschlossenen Räumen zusätzlich mit massiven Ketten- oder Bügelschlössern zu sichern.

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Förderzusage für Kölner Stadtbahn-Ausbau – Verlängerte Bahnsteige sollen mehr Kapazität schaffen

14 November 2025 von Felix Morgenstern

Der Ausbau der stark belasteten Kölner Ost-West-Achse macht einen wichtigen Schritt nach vorn: Das Land Nordrhein-Westfalen hat signalisiert, Fördergelder für den Bau verlängerter Bahnsteige bereitzustellen. Damit können künftig bis zu 90 Meter lange Stadtbahnen eingesetzt werden – ein wesentlicher Beitrag, um deutlich mehr Fahrgäste transportieren zu können.

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Projekt erreicht erste Hürde im Landtag

Der Verkehrsausschuss des Landtages stimmte dafür, das Projekt in den ÖPNV-Bedarfsplan aufzunehmen. Damit wurde eine zentrale Voraussetzung geschaffen, um Fördermittel zu beantragen. Die Stadt Köln kann nun den detaillierten Förderantrag vorbereiten.

Die Entscheidung war keineswegs selbstverständlich: Die Stadt hatte ihre ursprünglichen Pläne zum Ausbau der Ost-West-Achse zuletzt verändert. Statt einer rein oberirdischen Lösung soll langfristig ein Tunnel unter der Innenstadt entstehen – möglicherweise sogar einschließlich einer Rheinunterquerung.

Unsicherheit über neue Ausbaupläne überwunden

Gerade diese Planänderungen hatten das Projekt ins Wanken gebracht. Wäre das Land nicht bereit gewesen, trotz der neuen Tunnelüberlegungen Fördermittel zuzusagen, hätte Köln den Antrag erst in einigen Jahren erneut stellen dürfen. Die Folgen wären eine erhebliche Verzögerung gewesen – mit ungewissem Ausgang.

Da die Ost-West-Achse jedoch heute schon an der Belastungsgrenze fährt, besteht dringender Handlungsbedarf. Eine höhere Taktfrequenz ist laut Stadt nicht mehr möglich. Mehr Kapazität lässt sich daher nur über längere Züge schaffen.

Provisorische Lösung – später Entscheidung über Tunnel

Mit der nun möglichen Verlängerung der oberirdischen Bahnsteige kann Köln kurzfristig handeln. Die Maßnahme gilt als Übergangslösung, bis über den milliardenschweren Tunnel endgültig entschieden wird.

Ob und wann der Tunnelbau tatsächlich gefördert wird, ist noch offen. Fest steht: Ohne massive Unterstützung des Landes ist das Projekt für die Stadt finanziell nicht zu stemmen.

Nächste Schritte

Die Stadt Köln arbeitet nun an der Ausarbeitung des Förderantrags für den oberirdischen Ausbau. Sobald dieser bewilligt ist, können Planung und Bau der verlängerten Bahnsteige beginnen.

Damit rückt das Ziel näher, kurzfristig mehr Kapazitäten im Kölner Nahverkehr zu schaffen – und langfristig eine leistungsstarke, moderne Ost-West-Verbindung zu realisieren.

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Kölner Hauptbahnhof wird ab heute Abend gesperrt – Pendler müssen sich auf massive Einschränkungen einstellen

14 November 2025 von Felix Morgenstern

Köln. Ab heute Abend (14. November) um 21 Uhr wird der Kölner Hauptbahnhof für zehn Tage vollständig für den Fern- und Regionalverkehr gesperrt. Grund sind umfangreiche Bauarbeiten sowie die geplante, aber nun verschobene Inbetriebnahme eines neuen elektronischen Stellwerks. Reisende müssen sich auf massive Umleitungen, Zugausfälle und geänderte Halte einstellen.

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Softwarefehler wirft Pläne der Bahn durcheinander

Wie die Deutsche Bahn mitteilt, wurde kurz vor Beginn der Sperrung ein Softwarefehler entdeckt, der die Inbetriebnahme des neuen Stellwerks verhindert. Die erforderlichen Sicherheitstests können nicht wie geplant abgeschlossen werden. Obwohl die technische Umstellung verschoben wird, hält die Bahn an der zehntägigen Sperrung bis zum 24. November (5 Uhr) fest.

Nach WDR-Informationen wird der Hauptbahnhof daher ein zweites Mal – voraussichtlich im März 2026 – erneut komplett gesperrt werden müssen, um das neue Stellwerk anschließen zu können. Offiziell bestätigt wurde der Termin jedoch bisher nicht.

Das gilt bereits ab Donnerstagabend

Bereits ab Donnerstag, 21 Uhr, fahren die Linien RE 6 (RRX) und RB 48 den Hauptbahnhof nicht mehr an.
Ab Freitagabend, 21 Uhr, gilt die vollständige Sperrung für alle Fern- und Regionalzüge.

Was fährt – und was nicht?

Nicht betroffen sind viele S-Bahn-Linien, da diese bereits über ein eigenes digitales Stellwerk gesteuert werden. Nur in der Nacht vom 19. auf den 20. November ist der Hauptbahnhof wirklich komplett dicht – auch für S-Bahnen.

So kommen Reisende trotzdem ans Ziel

Die Bahn und weitere Verkehrsunternehmen haben ein umfangreiches Ersatzkonzept erarbeitet. Die wichtigsten Punkte:

  • ICE aus Richtung Aachen/Brüssel halten in Köln-Ehrenfeld.
  • ICE aus Richtung Amsterdam halten in Köln Messe/Deutz.
  • ICE aus Richtung Berlin: stark eingeschränkt, teilweise nur noch Umsteigeverbindungen über Düsseldorf.
  • ICE/IC Richtung Bonn/Koblenz verkehren nur reduziert, teils über Köln Süd.
  • Mehrere RE-Linien werden großräumig umgeleitet und halten weder in Köln Hbf noch in Leverkusen Mitte oder Köln-Mülheim.
  • S-Bahnen fahren überwiegend regulär.

Reisende sollen sich vor Fahrtantritt online über ihre Verbindung informieren.

Einschränkungen im Regionalverkehr – ein Überblick

Nahezu alle RE-Linien sind betroffen, darunter:

  • RE 1 und RE 5: Umleitungen über Neuss, Ausfall wichtiger Halte
  • RE 6: Umleitung über Leverkusen, Ersatzhalte in Köln-Mülheim und Köln Messe/Deutz
  • RE 7, RE 8, RE 9, RE 22, RB 24, RB 26, RB 27, RB 38, RB 48: Teilausfälle, Umleitungen, Ersatzhalte oder Komplettausfall einzelner Abschnitte

Für viele Pendler bedeutet das größere Umwege und längere Fahrzeiten. Ersatzbusse verkehren in einzelnen Nächten.

Wie geht es nach dem 24. November weiter?

Ab Montag, 24. November, 5 Uhr, sollen die Züge wieder nach regulärem Fahrplan fahren.

Doch schon jetzt steht fest: Eine zweite Sperrung ist unvermeidlich. Erst dann kann das digitale Stellwerk wirklich in Betrieb gehen.

Weitere Baustellen belasten das Netz

Zusätzlich wird ab Februar 2026 die wichtige Strecke Köln–Wuppertal–Hagen für fünf Monate generalsaniert. Das führt zu weiteren massiven Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr.

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