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Sicherheitskräfte am Flughafen Köln/Bonn bangen um ihre Arbeitsplätze

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Am Flughafen Köln/Bonn wächst die Sorge unter den Beschäftigten der Sicherheitskontrollen. Hintergrund ist ein geplanter Personalabbau bei dem Sicherheitsunternehmen Securitas, das derzeit für die Passagierkontrollen zuständig ist. Nach vorliegenden Informationen könnten im kommenden Jahr mehr als 100 Arbeitsplätze wegfallen.

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Lange Wartezeiten trotz Personalknappheit

Bereits seit Wochen kommt es am Flughafen Köln/Bonn immer wieder zu langen Warteschlangen an den Sicherheitskontrollen. Reisende müssen teils bis zu 40 Minuten einplanen, um die Kontrollstellen zu passieren. Als Gründe gelten Baustellen im Terminalbereich sowie eine angespannte Personalsituation.

Dennoch sollen künftig deutlich weniger Sicherheitskräfte eingesetzt werden. Von aktuell rund 650 Beschäftigten bei Securitas könnten mehr als 100 ihren Arbeitsplatz verlieren. Für viele Mitarbeitende bedeutet das große Unsicherheit.

Neue Technik soll Personal einsparen

Zum 1. Januar übernimmt der Flughafen Köln/Bonn die Organisation der Sicherheitskontrollen. Dabei setzt der Flughafen verstärkt auf moderne Kontrolltechnik. An den Kontrollstellen sollen neue Scanner installiert werden, die es Passagieren ermöglichen, Flüssigkeiten und elektronische Geräte im Gepäck zu belassen. Dadurch sollen Abläufe beschleunigt und der Personalbedarf reduziert werden.

Securitas hat die Belegschaft bereits darüber informiert, dass ein Stellenabbau aus Sicht des Unternehmens nicht zu vermeiden sei. Gleichzeitig zeigen Erfahrungen an anderen Flughäfen, dass moderne Technik allein nicht ausreicht und weiterhin ausreichend Personal benötigt wird, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.

Gewerkschaft warnt vor weiteren Problemen

Die Gewerkschaft ver.di zeigt sich besorgt über die Entwicklung. Seit Jahren gibt es am Flughafen Köln/Bonn Schwierigkeiten bei der Personalplanung, die immer wieder zu langen Wartezeiten und verpassten Flügen führen. Ein weiterer Abbau von Kontrollkräften könnte die Situation nach Einschätzung der Gewerkschaft zusätzlich verschärfen.

Zudem wird kritisiert, dass die Belegschaft bislang nur unzureichend über die konkreten Pläne informiert wurde. Die anhaltende Ungewissheit belastet viele Mitarbeitende, die täglich für die Sicherheit der Passagiere verantwortlich sind.

Flughafen sieht Sicherheitsfirma in der Pflicht

Der Flughafen Köln/Bonn weist darauf hin, dass er lediglich die benötigten Kontrollstunden in Abhängigkeit vom Passagieraufkommen und der eingesetzten Technik abruft. Die konkrete Personalplanung liege in der Verantwortung des beauftragten Sicherheitsunternehmens.

Securitas verhandelt derzeit mit dem Betriebsrat über den geplanten Stellenabbau. Wie viele Arbeitsplätze tatsächlich gestrichen werden, sollen die Beschäftigten nach aktuellem Stand erst kurz vor Weihnachten erfahren. Bis dahin bleibt die Unsicherheit für viele Sicherheitskräfte am Flughafen Köln/Bonn bestehen.

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Gemeinsames Mittagessen als Anker gegen Einsamkeit: Begegnungsstätte schafft Raum für Gemeinschaft

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Begegnungsstätte TREFFpunkt Anna Haus der Caritas ist der Mittwoch für viele Seniorinnen und Senioren ein fester Termin. Dann wird gemeinsam zu Mittag gegessen – ein Angebot, das längst mehr ist als nur eine Mahlzeit. Es schafft Begegnung, Struktur und soziale Nähe und ist für viele ältere Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags geworden.

Möglich wird das regelmäßige Angebot durch die kostenfreie Lieferung der Mahlzeiten durch die GL Service gGmbH, die das Projekt dauerhaft unterstützt und damit einen bedeutenden Beitrag zur sozialen Teilhabe leistet.

Ein Ort des Ankommens und Austauschs

Schon beim Betreten der Begegnungsstätte zeigt sich, worum es hier geht: liebevoll gedeckte Tische, vertraute Gesichter und eine offene Atmosphäre, in der sich neue wie langjährige Gäste gleichermaßen willkommen fühlen. Viele der Teilnehmenden kennen sich inzwischen gut, kommen miteinander ins Gespräch und teilen Erlebnisse aus ihrem Alltag.

Während das frisch gelieferte Essen verteilt wird, entstehen Gespräche ganz von selbst. Für die Besucherinnen und Besucher bedeutet das gemeinsame Mittagessen nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern vor allem Gemeinschaft, Zugehörigkeit und das Gefühl, nicht allein zu sein.

Dankbarkeit für verlässliche Unterstützung

Auch das Team der Begegnungsstätte weiß um den Wert dieses Angebots. Die regelmäßige Unterstützung durch die GL Service gGmbH ermöglicht es, das Mittagessen Woche für Woche zuverlässig anzubieten. Gerade für ältere Menschen, die wenig soziale Kontakte haben, ist dieses niedrigschwellige Angebot von großer Bedeutung.

Die stetig wachsende Zahl der Teilnehmenden zeigt, wie hoch der Bedarf ist. Sie ist zugleich ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig Orte der Begegnung für ältere Menschen sind – insbesondere in Zeiten zunehmender Vereinsamung.

Mehr als nur ein Mittagessen

Das gemeinsame Essen ist Teil eines umfassenderen Engagements der Begegnungsstätte Anna Haus, älteren Menschen Raum für Austausch, Vernetzung und Teilhabe zu bieten. Hier entstehen Beziehungen, Gespräche und Momente, die den Alltag bereichern und Halt geben.

Auch in Zukunft soll das wöchentliche Mittagessen fortgeführt werden, um Seniorinnen und Senioren weiterhin einen Ort zu bieten, an dem sie sich aufgehoben fühlen, miteinander lachen und ins Gespräch kommen können – Woche für Woche.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Begegnungsstätten finden Interessierte auf der Internetseite der Stadt Bergisch Gladbach unter
www.bergischgladbach.de/begegnungsstaetten.aspx

.

Der TREFFpunkt Anna Haus der Caritas ist zudem telefonisch erreichbar unter 02202 59210.

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2025-12-08 Schulstraße KGS In der Auen(1)

Mehr Sicherheit vor Schulen: Verkehrsversuch „Schulstraße“ startet in Hand

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Umfeld der GGS und KGS Hand beginnt am Montag, 12. Januar 2026, ein einjähriger Verkehrsversuch zur Einrichtung einer sogenannten Schulstraße. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler zu erhöhen und den Bring- und Holverkehr mit dem Auto im unmittelbaren Schulbereich deutlich zu reduzieren.

Zeitlich begrenzte Zufahrtsbeschränkungen

Während des zunächst auf zwölf Monate angelegten Versuchs wird die Einfahrt in die Straßen Im Grafeld, Sankt-Konrad-Straße und Heimstättenweg an Schultagen zu bestimmten Zeiten beschränkt. Die Regelung gilt morgens von 7.30 bis 8.15 Uhr sowie nachmittags von 14.30 bis 15.15 Uhr. In diesen Zeitfenstern dürfen nur Fahrzeuge mit einem Sonderausweis einfahren.

Mit der zeitlich begrenzten Sperrung soll der motorisierte Durchgangsverkehr deutlich verringert werden. Kinder sollen ihren Schulweg sicherer und möglichst autofrei zurücklegen können – zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad.

Anwohnende weiterhin berücksichtigt

Für die Anwohnerinnen und Anwohner der betroffenen Straßen bleibt der Zugang zu den Grundstücken weiterhin gewährleistet. Alle Haushalte erhalten zwei Sonderausweise, die bei Bedarf auch an Dritte weitergegeben werden können. Diese müssen während der Sperrzeiten gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe liegen. Das Ausfahren aus der Schulstraße ist jederzeit auch ohne Ausweis erlaubt.

Zweite Schulstraße in Bergisch Gladbach

Mit dem Verkehrsversuch in Hand richtet die Stadt Bergisch Gladbach ihre zweite Schulstraße ein. Die Maßnahme knüpft an bestehende Konzepte an, mit denen Städte den Schulweg sicherer und übersichtlicher gestalten wollen. Die Stadt betont, dass jeder Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen von zentraler Bedeutung ist.

Begleitende Evaluation geplant

Der Verkehrsversuch wird von Beginn an fachlich begleitet. Nach neun Monaten ist eine erste Zwischenbewertung vorgesehen, bei der Erfahrungen, Beobachtungen und Rückmeldungen aus der Praxis ausgewertet werden. Auf dieser Grundlage soll entschieden werden, ob und in welcher Form die Schulstraße dauerhaft eingerichtet wird.

Hinweise und Informationen

Die Stadtverwaltung bittet Anwohnende und Beteiligte, ihre Hinweise oder Fragen an die Abteilung Mobilität zu richten. Diese ist per E-Mail unter mobilitaet@stadt-gl.de

erreichbar.

Weitere Informationen zum Thema Schulstraßen in Bergisch Gladbach gibt es online unter
www.bergischgladbach.de/schulstrassen.aspx.

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Kita-Neubau am Nittumer Weg vorübergehend gestoppt – Kampfmittelprüfung erforderlich

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Auf der Baustelle für die neue Kindertagesstätte am Nittumer Weg ist es derzeit zu einem vorübergehenden Baustopp gekommen. Grund dafür sind Untersuchungen auf mögliche Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, die im Zuge der laufenden Erdarbeiten notwendig wurden.

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Unerwarteter Fund bei Beginn der Tiefbauarbeiten

Erst vor wenigen Wochen war der symbolische Spatenstich für den Kita-Neubau gemeinsam mit dem scheidenden Bürgermeister erfolgt. Die vorbereitenden Arbeiten liefen zunächst planmäßig: Bauzäune wurden errichtet, Rodungs- und Fällarbeiten abgeschlossen und vorhandene Asphaltflächen im Auftrag der Schulbau GmbH zurückgebaut.

Bereits im Vorfeld hatte die Bezirksregierung eine Kampfmittelprüfung anhand von Luftbildauswertungen vorgenommen. Diese ergab zunächst keine Hinweise auf mögliche Verdachtsflächen. Mit dem Start der Tiefbauarbeiten kam es jedoch zu einer unerwarteten Entwicklung: Beim Freiräumen des Bodens wurde ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Weitere Kampfmittel entdeckt und entschärft

Nach dem ersten Fund wurden umgehend die zuständige Ordnungsbehörde sowie der Kampfmittelräumdienst eingeschaltet. Kurz darauf wurde ein weiteres Kampfmittel im Baustellenbereich entdeckt und in unmittelbarer Nähe fachgerecht entschärft.

Um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, ordnete die Ordnungsbehörde eine umfassende Detektion des gesamten Baufeldes an. Ziel ist es, mögliche weitere Kampfmittel auszuschließen, bevor die Arbeiten fortgesetzt werden können.

Externe Spezialprüfung notwendig

Die angeordnete Kampfmitteldetektion stellt eine Spezialleistung dar und wird extern durchgeführt. Sie liegt außerhalb des direkten Einflusses der städtischen Tochtergesellschaft, die das Bauprojekt betreut.

Das Projektteam hofft auf eine zeitnahe Durchführung der erweiterten Untersuchungen, damit der Bau der neuen Kindertagesstätte möglichst bald wieder aufgenommen werden kann. Ob und in welchem Umfang sich der Baustopp auf den geplanten Fertigstellungstermin auswirkt, wird fortlaufend geprüft und abhängig vom Fortschritt der Untersuchungen neu bewertet.

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Kontaktloses Parken: Stadt rüstet alle Parkscheinautomaten um

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Autofahrerinnen und Autofahrer in Bergisch Gladbach dürfen sich auf eine spürbare Erleichterung einstellen: In den Kalenderwochen 50 und 51 rüstet die Stadt sämtliche 53 Parkscheinautomaten im Stadtgebiet auf moderne, kontaktlose Bezahlmöglichkeiten um. Künftig können Parkgebühren nicht nur mit Münzen, sondern auch bequem per EC-Karte sowie Kredit- oder Debitkarte bezahlt werden.

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Schluss mit der Münzsuche

Mit der Umstellung reagiert die Stadt auf die zunehmende Nachfrage nach bargeldlosen Zahlungsoptionen. Das oft mühsame Zusammensuchen von Kleingeld gehört damit der Vergangenheit an. Gleichzeitig reduziert die Stadt durch den Wegfall der regelmäßigen Bargeldleerungen den organisatorischen Aufwand und senkt Kosten.

Alternative für Menschen ohne Karte oder Smartphone

Für Bürgerinnen und Bürger, die weder über eine Bankkarte noch über ein Smartphone verfügen, bleibt das Parken auf städtischen Flächen weiterhin möglich. Hierfür wird das sogenannte Plus-Ticket angeboten.

Vor dem Parken wird auf dem Ticket die Ankunftszeit eingetragen, anschließend muss es gut sichtbar im Fahrzeug ausgelegt werden. Das Plus-Ticket ist farbig im DIN-A6-Format gestaltet und je nach Parkdauer in fünf Varianten erhältlich.

Verkauft wird es an folgenden Stellen:

  • Bürgerbüro Stadtmitte, Konrad-Adenauer-Platz 9
  • Bürgerbüro Bensberg, Schlossstraße 59a
  • Bürgerbüro Refrath, Siebenmorgen 45

Die Einführung des Plus-Tickets geht auf einen politischen Beschluss des Ausschusses für Infrastruktur und Umwelt, Sicherheit und Ordnung zurück.

Weiterhin Handy-Parken möglich

Neben der Kartenzahlung bleibt auch das Handy-Parken als komfortable Alternative bestehen. In Bergisch Gladbach wird das sogenannte Smart-Parking aktuell von fünf Anbietern unterstützt:

  • Easypark
  • moBiLet
  • PayByPhone
  • Parkster
  • Swarco

Nach einer kurzen Registrierung in der jeweiligen App können Parkvorgänge minutengenau abgerechnet werden. Die erforderlichen Informationen, wie Einwahlnummern und Standorte, sind direkt an den Parkscheinautomaten auf den Parkflächen angebracht.

Schritt in Richtung digitale und nachhaltige Stadt

Mit der flächendeckenden Umrüstung der Parkscheinautomaten setzt die Stadt Bergisch Gladbach einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung. Gleichzeitig wird durch den Wegfall des Bargeldbetriebs der ökologische Fußabdruck reduziert – ein Gewinn für Verwaltung, Umwelt und Nutzerinnen und Nutzer gleichermaßen.

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2025-12-10 Besuch Großwärmepumpe 1(1)

Großes Interesse am Wärmepumpenmonat 2025 in Bergisch Gladbach

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der Wärmepumpenmonat 2025 im Rheinisch-Bergischen Kreis ist auf große Resonanz gestoßen. Mit einer Vielzahl an Informations- und Austauschformaten bot die kreisweite Veranstaltungsreihe Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie Fachakteuren fundierte Einblicke in klimafreundliche Wärmetechnologien. Organisiert wurde der Wärmepumpenmonat vom Team EKKO des Rheinisch-Bergischen Kreises gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen, dem Bergischen Energie- und Ressourcenzentrum (BERZ):metabolon sowie der Verbraucherzentrale NRW.

Wärmepumpenpartys als praxisnahes Angebot

Ein besonderer Schwerpunkt lag in Bergisch Gladbach auf zwei sogenannten Wärmepumpenpartys, die am 25. und 27. November stattfanden. Interessierte konnten dabei direkt in privaten Wohnhäusern erleben, wie Wärmepumpen im Alltag funktionieren. Gastgeberinnen und Gastgeber stellten ihre Anlagen vor, berichteten von ihren Erfahrungen und beantworteten Fragen zu Technik, Kosten und Betrieb.

Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht und entwickelten sich schnell zu lebhaften Diskussionsrunden. Das offene Format ermöglichte einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema und trug dazu bei, Vorbehalte abzubauen und konkrete Entscheidungsgrundlagen für einen möglichen Umstieg zu liefern.

Fachlicher Austausch bei Exkursion nach Köln

Ergänzt wurde das Programm durch eine Exkursion am 19. November zur Großwärmepumpe im Quartier LÜCK in Köln-Ehrenfeld, die von der Naturstrom AG betrieben wird. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über Planung, Technik und den Beitrag solcher Anlagen zur nachhaltigen Quartiersversorgung zu informieren.

Positive Rückmeldungen und klare Signale für die Wärmewende

Die Bilanz des Wärmepumpenmonats fällt aus Sicht der Stadt Bergisch Gladbach durchweg positiv aus. Die Veranstaltungen förderten nicht nur Wissen über energieeffiziente Heizsysteme, sondern stärkten auch den Dialog zwischen Bürgerschaft, Fachwelt und Verwaltung.

Der Wärmepumpenmonat setzte damit ein deutliches Zeichen für den Ausbau klimafreundlicher Heiztechnologien in der Region und zeigte, wie wichtig praxisnahe Informationen und der Austausch realer Erfahrungen für das Gelingen der Wärmewende sind.

Die Stadt Bergisch Gladbach dankt allen beteiligten Partnerinnen und Partnern sowie den engagierten Gastgeberinnen und Gastgebern, die den Wärmepumpenmonat 2025 maßgeblich mitgestaltet haben.

Weitere Informationen zur kommunalen Wärmeplanung finden Interessierte online unter:
www.bergischgladbach.de/kommunale-waermeplanung.aspx

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2025-12-11 Kostenlose Schwimmkurse(1)

Kostenlose Schwimmkurse in Bergisch Gladbach: Starkes Signal für Sicherheit und Chancengleichheit

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Mit einem erfolgreichen Angebot kostenloser Schwimmkurse hat die Stadt Bergisch Gladbach in den vergangenen Monaten ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit, soziale Teilhabe und Gesundheitsförderung gesetzt. In Kooperation mit der DLRG-Ortsgruppe Bensberg konnten zwischen Oktober und Dezember Kinder und Jugendliche gezielt beim Schwimmenlernen unterstützt werden.

Hohe Nachfrage und positive Resonanz

Das Angebot stieß auf großes Interesse: 64 Kinder nahmen an den Kursen teil, die sich über 15 Trainingseinheiten erstreckten. Die Schwimmkurse richteten sich gezielt an Kinder aus Familien, für die reguläre Kursgebühren eine finanzielle Hürde darstellen. Ziel war es, ihnen einen sicheren und professionell begleiteten Einstieg ins Schwimmen zu ermöglichen.

Fokus auf Sicherheit, Selbstvertrauen und Bewegung

Unter Anleitung qualifizierter Trainerinnen und Trainer erlernten die Kinder grundlegende Schwimmtechniken oder bauten bereits vorhandene Fähigkeiten weiter aus. Neben der reinen Technik lag ein besonderer Schwerpunkt auf Wassersicherheit, dem Aufbau von Selbstvertrauen sowie der Freude an Bewegung.

Durchgeführt wurden die Kurse in enger Zusammenarbeit mit der DLRG Ortsgruppe Bensberg, dem neuen Mohnwegbad, der Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch Gladbach sowie erfahrenem Fachpersonal.

Langfristiges Ziel: Schwimmen für alle Kinder ermöglichen

Die Stadt verfolgt mit dem Projekt das Ziel, allen Kindern in Bergisch Gladbach langfristig einen sicheren Zugang zum Schwimmen zu ermöglichen – unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten. Schwimmen wird dabei nicht nur als Sport verstanden, sondern als grundlegende Fähigkeit, die im Ernstfall Leben retten kann.

Finanzierung durch Umschichtung von Projektmitteln

Möglich wurde das Angebot durch die Nutzung von Mitteln aus dem ursprünglich geplanten, jedoch nicht umgesetzten Projekt NarWali. Die Stadt entschied sich bewusst dafür, die verfügbaren Gelder stattdessen in kostenlose Schwimmkurse zu investieren, um einen unmittelbaren und nachhaltigen Nutzen für Kinder und Familien zu schaffen.

Angesichts der positiven Rückmeldungen und der hohen Nachfrage wird deutlich, wie wichtig solche niedrigschwelligen Angebote für die Stadtgesellschaft sind – und welches Potenzial sie für mehr Sicherheit und Chancengerechtigkeit bieten.

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Kreistag würdigt langjähriges Engagement und verabschiedet frühere Mitglieder

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der zweiten Sitzung des neu gewählten Kreistags stand neben der inhaltlichen Arbeit auch der Rückblick im Mittelpunkt: Landrat und Kreistag verabschiedeten zahlreiche ausgeschiedene Mitglieder und ehrten ihr langjähriges kommunalpolitisches Engagement. Zudem wurde der frühere Landrat Stephan Santelmann offiziell gewürdigt.

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Würdigung des ehemaligen Landrats

Stellvertretend für den Kreistag dankte der CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Pakendorf dem ehemaligen Landrat Stephan Santelmann, dessen Amtszeit am 31. Oktober endete. Er hob dessen verantwortungsvolle Amtsführung und den prägenden Beitrag zur Entwicklung des Rheinisch-Bergischen Kreises hervor. Santelmann habe den Kreis über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz und Weitblick geführt.

Ehrungen für ausgeschiedene Kreistagsmitglieder

Im Anschluss ehrte der Landrat zahlreiche ehemalige Kreistagsmitglieder, die sich über viele Jahre – teilweise über Jahrzehnte – ehrenamtlich für den Rheinisch-Bergischen Kreis engagiert haben. Die Auszeichnungen wurden entsprechend der Dauer der Zugehörigkeit zum Kreistag vergeben und reichten von der Ehrennadel in Silber und Gold bis hin zum Ehrenring.

Ehrennadel in Silber

Für zwei Wahlperioden kommunalpolitisches Engagement erhielten die Ehrennadel in Silber:

  • Hans-Jürgen Klein, der sich besonders im Bereich Verkehr und ÖPNV engagierte und ab 2020 Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Bauen war.
  • Vera Müller, die ihre Fachkenntnisse aus der Bezirksplanung einbrachte und insbesondere im Umwelt- und Planungsausschuss aktiv war.
  • Elvi Reudenbach, die sich unter anderem im Ausschuss für Schule, Sport und Kultur engagierte und den Kreis in der Zweckverbandsversammlung der Kreissparkasse Köln vertrat.
  • Dirk Weber, der neben zwei Wahlperioden als Kreistagsmitglied zuvor bereits acht Jahre als sachkundiger Bürger tätig war und Schwerpunkte im sozialen Bereich setzte.

Ehrennadel in Gold

Für drei Wahlperioden Zugehörigkeit zum Kreistag wurden mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet:

  • Michael Becker, der sich langjährig in sozial- und gesundheitspolitischen Gremien engagierte und vierter stellvertretender Landrat war.
  • Wolfgang Büscher, der kontinuierlich im Ausschuss für Personal, Organisation, Gleichstellung und IT tätig war und sich zusätzlich in weiteren Gremien einbrachte.
  • Doris Rehme, die ihren Schwerpunkt im Bildungsbereich hatte und den Kreis in verschiedenen regionalen Zusammenschlüssen vertrat.

Ehrenring für jahrzehntelanges Engagement

Mit dem Ehrenring zeichnete der Kreis Mitglieder aus, die mindestens vier Wahlperioden dem Kreistag angehörten:

  • Rainer Deppe, der über mehr als drei Jahrzehnte die Umwelt- und Regionalpolitik maßgeblich prägte.
  • Ulrich Heimann, langjährig in Jugend- und Schulausschüssen aktiv und erster stellvertretender Landrat; auf eigenen Wunsch erhielt er die Ehrennadel in Gold.
  • Helga Loepp, die seit 1989 dem Kreistag angehörte und insbesondere Finanz- und Beteiligungsfragen begleitete.
  • Roland Rickes, der Schwerpunkte in der Finanz- und Steuerungspolitik setzte.
  • Lenore Schäfer, die sich viele Jahre für Umwelt- und Regionalpolitik engagierte und stellvertretende Landrätin war.
  • Dr. Klaus-Georg Wey, der zehn Jahre den Rechnungsprüfungsausschuss leitete.
  • Sylvia Wöber-Servaes, die sich besonders im Sozialbereich und im Zukunftsausschuss einbrachte.

Auch Martin Bosbach und Dirk Weber wurden mit dem Ehrenring ausgezeichnet, konnten an der Sitzung jedoch nicht persönlich teilnehmen.

Anerkennung für kommunalpolitisches Engagement

Mit der feierlichen Verabschiedung und den Ehrungen würdigten Landrat und Kreistag das langjährige Engagement der ausgeschiedenen Mitglieder. Die Auszeichnungen unterstrichen die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit für die kommunale Selbstverwaltung und den nachhaltigen Einsatz für den Rheinisch-Bergischen Kreis.

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Bergisch Gladbach: Polizei sucht Jugendlichen nach Verkehrsunfall auf der Rommerscheider Straße

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen (11.12.) in Bergisch Gladbach sucht die Polizei einen beteiligten jugendlichen Fußgänger. Der Jugendliche wurde nach bisherigen Erkenntnissen von einem Pkw erfasst, entfernte sich jedoch unmittelbar danach vom Unfallort.

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Unfall am Morgen in Richtung Innenstadt

Gegen 07:50 Uhr war eine 26-jährige Bergisch Gladbacherin mit ihrem dunklen Kia Niro auf der Rommerscheider Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. Nach ihren Angaben überquerte auf Höhe der Einmündung Bergstraße plötzlich ein Jugendlicher von links die Fahrbahn. Dabei wurde er vom linken Außenspiegel des Fahrzeugs erfasst und kam zu Fall.

Anschließend stand der Jugendliche auf, lief weiter und stieg in einen an der Haltestelle wartenden Bus der Linie 439 ein. Am Pkw entstand kein Sachschaden.

Verletzungen nicht ausgeschlossen

Die Autofahrerin schätzt den Jugendlichen auf etwa 15 bis 16 Jahre. Er soll schwarz gekleidet gewesen sein und eine Kapuze oder ein Cap getragen haben. Ob sich der Jugendliche bei dem Sturz verletzt hat, ist derzeit unklar.

Polizei bittet um Meldung

Um mögliche Verletzungen abzuklären und den Unfallhergang vollständig aufnehmen zu können, bittet die Polizei den Jugendlichen oder mögliche Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg zu melden.

Telefon: 02202 205-0

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Wertstoffhof: Tonnenweise unverteilte Zeitungen im Container

Wertstoffhof: Tonnenweise unverteilte Zeitungen im Container

11 Dezember 2025 von Darian Lambert

Ein Skandal, der auf dem Wertstoffhof geduldet wird.

Wir haben es selbst gesehen, mehrfach – und fotografiert: komplette Kofferraumladungen voll druckfrischer Exemplare des Bergischen Handelsblatt, inklusive aller bezahlten Werbebeilagen, landen regelmäßig und unbehelligt in den Papiercontainern des Wertstoffhofs Kippemühle. Nicht ein paar Restexemplare, nicht beschädigte Ware – ganze Auflagen einzelner Verteilgebiete, nie verteilt, nie gelesen, aber bereits bezahlt.

Und das Erschreckendste: Die Mitarbeitenden der Stadt sehen zu und lassen es geschehen.
Kein Einschreiten, kein Hinterfragen, kein Kontrollmechanismus. „Lass doch den Armen Tropf in Ruhe“ – murmelt ein Bediensteter. Wen wundert es wenn lokaler Handel dann stirbt wenn die Werbung entsorgt wird die er bezahlt hat? Kein Verständnis.
Ein systematischer Vorgang – und ein wirtschaftlicher Schaden für alle, die in dieser Zeitung werben.

Während Unternehmen Tausende Euro für Anzeigen, Prospekte und Beilagen zahlen, verschwinden diese zu Hunderten, manchmal zu Tausenden in den Containern. Wir standen daneben. Wir machten Fotos, sprachen mit den Bediensteten und riefen beim Handelsblatt an. Und dennoch passiert: nichts.

„Von wegen zack und weg“ – hier wird nicht nur Müll entsorgt, sondern Verantwortung

Wer den Wertstoffhof Kippemühle betritt, soll glauben, er betrete ein Vorzeigeprojekt der städtischen Präzisionsarbeit. Orange Warnwesten, klare Abläufe, strenge Trennung. Ein Ort, an dem jeder Joghurtbecher kritisch begutachtet wird, bevor er im richtigen Container landet.

Doch die Realität, die sich im Schatten dieser heilen Fassade abspielt, wirkt wie ein Schlag ins Gesicht jener Bürgerinnen und Bürger, die hier für jeden falschen Restmüllsack zur Kasse gebeten werden.

Denn während Mitarbeitende des Wertstoffhofs akribisch prüfen, ob ein Möbelstück privat oder gewerblich entsorgt wird, können komplette Zeitungsauflagen, die eigentlich verteilt werden müssten, unkontrolliert in Containern verschwinden – auf städtischem Gelände, direkt vor aller Augen.

Ein Schaden, der weit über Altpapier hinausgeht

Es geht nicht um Papier.
Es geht um Arbeitszeitbetrug, Leistungserschleichung, wirtschaftliche Schädigung:

  • Werbekunden zahlen für Reichweite, die nie stattfindet.
  • Der Verlag verliert Glaubwürdigkeit und Auflage.
  • Die lokale Wirtschaft wird getäuscht.
  • Die Stadt toleriert, dass ihr Wertstoffhof als Entsorgungsstation für unverteilte Zeitungen missbraucht wird.

Mehrfach haben wir Mitarbeitende darauf angesprochen. Mehrfach haben sich Bürger beim Verlag beschwert. Und dennoch wird der Skandal ignoriert – so konstant wie das Klirren der Presscontainer.

Akribisch sortieren? Ja. Akribisch wegsehen? Auch das.

Der offizielle Narrativ:
Man achte hier auf jedes Detail. Jede Farbdose, jede Batterie, jeder falsch eingeordnete Holzspan werde korrigiert, um Umwelt und Ordnung zu schützen.

Die gelebte Praxis:
Wenn ein Zeitungsverteiler tonnenweise bezahlte Printprodukte in den Container kippt, wird maximal die Tür aufgehalten, aber nicht nachgehakt.
Ein Müllsack Restmüll: 10 Euro.
Zehn Bündel nie verteilter Zeitungen: Kein Kommentar.

Während Bürger belehrt werden, wo Schuhe hingehören und wie man WC-Reiniger korrekt entsorgt, werden an anderer Stelle Tausende Euro Werbegeld im Papiercontainer begraben.

Die Stadt schweigt – und mit ihr das System

Hier werden nicht nur Zeitungen entsorgt.
Hier wird Vertrauen entsorgt.
Hier wird Verantwortung entsorgt.
Hier wird die Glaubwürdigkeit eines ganzen Betriebs entsorgt.

Wenn ein Wertstoffhof sich rühmt, Umwelt und Ordnung in sauber getrennte Bahnen zu lenken, dann muss er ebenso konsequent verhindern, dass städtisches Gelände zum Schauplatz systematischer Arbeitszeit- und Leistungsbetrügereien wird.

Doch stattdessen passiert Folgendes:
Papier wird gepresst, Bürger werden belehrt – und der wahre Skandal landet unter weiteren Tonnen Altpapier.

Was sich nicht wegpressen lässt

Die Gartenbank am Eingang steht dort als Mahnmal für nachhaltigen Konsum.
Doch viel dringender bräuchte dieser Ort ein Mahnmal für ehrliche Arbeit für die lokale Wirtschaft. Denn vom Möbelhaus bis zum Fahrradgeschäft gilt: Wer nicht wirbt der stirbt.

Denn solange unverteilte Zeitungen auf dem Wertstoffhof landen, als wären sie gewöhnliches Altpapier, und solange die Stadt dieses Verhalten zulässt, bleibt eine Frage offen:

Wer sortiert hier eigentlich wen – und wessen Interessen werden wirklich geschützt?

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